Monatelanger Ausfall: Viktoria Kölns Klefisch schwer verletzt

Mittelfeldspieler Kai Klefisch von Viktoria Köln hat sich kurz vor Saisonende schwer am Knöchel verletzt und wird mehrere Monate ausfallen.

Der zukünftige Paderborner Kai Klefisch, hier noch am Ball für Viktoria Köln.

Der zukünftige Paderborner Kai Klefisch, hier noch am Ball für Viktoria Köln.

imago images/Revierfoto

Kai Klefisch wird der Viktoria aus Köln nicht mehr im Abstiegskampf helfen können. Der 22-Jährige hat eine Knöchelverletzung erlitten. “Wir bedauern natürlich sehr, dass dies zum jetzigen Zeitpunkt der Saison passiert, das ist sehr, sehr bitter, in aller erster Linie natürlich für Kai“,  sagt Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen.

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“Ich kann der Mannschaft jetzt leider nicht mehr auf dem Platz helfen. Aber ich werde zu 1000 Prozent hinter den Jungs stehen. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam unsere Ziele erreichen”, so Klefisch über seinen Ausfall.

Zur kommenden Saison Wechsel nach Paderborn

Klefisch spielt seit 2014 im Trikot der Viktoria und hat seitdem 95 Spiele für die Domstädter in der 3. Liga absolviert. Alleine in dieser Saison kam er bisher auf 33 Einsätze, 31-mal davon stand er in der Startelf (kicker-Durchschnittsnote: 2,92). Damit ist er in der nach Noten viertbeste Mittelfeldspieler der 3. Liga. Zur kommenden Saison wird Klefisch zu Zweitligist SC Paderborn wechseln.

“Vollstrecker und Vorbereiter” Leipertz stürmt für Paderborn

Es hatte sich abgezeichnet, nun ist es offiziell: Robert Leipertz spielt ab der kommenden Saison für den SC Paderborn. Der 29-jährige Flügelstürmer kommt ablösefrei von Ligakonkurrent 1. FC Heidenheim.

Robert Leipertz stürmt künftig für Paderborn.

Robert Leipertz stürmt künftig für Paderborn.

IMAGO/RHR-Foto

Der 1. FC Heidenheim und Robert Leipertz hatten sich nicht auf eine Verlängerung des zum 30. Juni auslaufenden Vertrages einigen können. Der 29-jährige Offensivspieler verlässt den FCH nach dreieinhalb Jahren im Sommer und schließt sich dem SC Paderborn an, wo er einen Zweijahresvertrag erhält.

In der laufenden Saison verbuchte der Linksfuß sechs Tore und sechs Vorlagen in 30 Partien. Offensivspieler Leipertz bringt die Erfahrung von 187 Spielen in der 2. Liga, in denen er 40 Tore erzielte und weitere 27 Treffer vorbereitete, mit nach Paderborn. Sechsmal lief er auch schon in der Bundesliga auf.

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“Neben seiner Erfahrung verfügt Robert über den Vorzug, dass er in der Offensive flexibel eingesetzt werden kann. Auch in der laufenden Saison hat er seine Qualitäten als Vollstrecker und Vorbereiter unter Beweis gestellt”, wird SCP-Geschäftsführer Sport Fabian Wohlgemuth auf der Vereinswebsite zitiert. “Mit seinen Fähigkeiten ist er für unseren Kader in den kommenden Spielzeiten sehr wertvoll.”

“Haben wir den Fans geschuldet”: SCP gewinnt endlich wieder ein Heimspiel

Der SC Paderborn hat erstmals in diesem Jahr in der Benteler-Arena gewonnen. Die Erleichterung nach dem 3:0 gegen Hannover 96 war groß.

Paderborn und Florent Muslija (li.) waren nach dem 3:0 über Hannover erlöst.

Paderborn und Florent Muslija (li.) waren nach dem 3:0 über Hannover erlöst.

picture alliance/dpa

Der zwölfte Saisonsieg war für den SC Paderborn ein Erleichternder. Im Gegensatz zu einigen anderen Mannschaften haben die Ostwestfalen zwar nichts mehr mit dem Auf- oder Abstieg zu tun, dennoch hat das Team von Lukas Kwasniok im vorletzten Anlauf dieser Saison etwas für seine Verhältnisse sehr Seltenes erzielt: einen Erfolg vor den eigenen Zuschauern.

Letztmals gewann Paderborn zu Hause am 6. November

Mit dem klaren 3:0 über Hannover gelang erst zum dritten Mal in dieser Saison ein SCP-Heimsieg. Nach insgesamt sieben Unentschieden betonte Coach Kwasniok dennoch: “Das hatte sich angebahnt.” Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Ostwestfalen seit dem 6. November 2021 (!) beim 2:1 über Ingolstadt nicht mehr in der Benteler-Arena gewonnen haben. Am vergangenen Wochenende ging der neue Tabellensiebte früh in Führung und behielt die Oberhand, auch ohne seine etatmäßige Innenverteidigung um Uwe Hünemeier (Rotsperre).

Der Spieler des Spiels Florent Muslija (kicker-Note 2,5, ein Tor) zeigte sich nach dem Erfolgserlebnis über seinen Ex-Klub Hannover dementsprechend erlöst und meinte: “Diesen Heimsieg haben wir den Fans lange geschuldet.” In dieser Spielzeit könnte sogar noch einer in der künftig anders heißenden Arena folgen. Am 6. Mai (18.30 Uhr) erwarten die Ostwestfalen den SV Sandhausen.

2. Bundesliga kehrt ab nächster Saison samstags zu alter Anstoßzeit zurück

Wie die DFL am Dienstag mitteilte, werden die Partien am Samstagmittag ab der kommenden Saison wieder um 13 Uhr beginnen.

Die Samstagsspiele der 2. Bundesliga beginnen ab der kommenden Saison schon früher.

Die Samstagsspiele der 2. Bundesliga beginnen ab der kommenden Saison schon früher.

IMAGO/Fotostand

Diese Anstoßzeiten galten in der 2. Bundesliga bereits zwischen 2009 und 2021, bevor die DFL den Anpfiff der Spiele am Samstagmittag vor dieser Saison auf 13.30 Uhr verschob.

Nun wird der Bundesliga-Fußball am Samstag (mit den Erstligaspielen um 15.30 Uhr) wieder etwas entzerrt, sodass “die Begegnungen der 2. Bundesliga bis zum Spielende und mit der anschließenden Nachberichterstattung vollumfänglich verfolgt werden” können, so die DFL.

Unverändert bleibt derweil die Zweitligapartie am Samstagabend, die weiterhin um 20.30 Uhr angepfiffen werden soll.

Bormuth wechselt zum SC Paderborn

Karlsruhes Robin Bormuth wechselt innerhalb der 2. Liga und schließt sich im Sommer dem SC Paderborn an.

Robin Bormuth wechselt innerhalb der 2. Bundesliga: Den Karlsruher Innenverteidiger zieht es nach Paderborn.

Robin Bormuth wechselt innerhalb der 2. Bundesliga: Den Karlsruher Innenverteidiger zieht es nach Paderborn.

picture alliance / Eibner-Pressefoto

Der Karlsruher SC verliert Robin Bormuth an einen direkten Ligakonkurrenten. Bereits Ende März teilten die Badener mit, dass der Innenverteidiger seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängert – nun steht auch fest, wohin es Bormuth zieht: Ligakonkurrent SC Paderborn sicherte sich die Dienste des 26-Jährigen.

Er ist als robuster Verteidiger mit einem sehr guten Kopfballspiel bekannt.

Fabian Wohlgemuth

Bei den Ostwestfalen unterschrieb der Defensivspieler einen Zweijahresvertrag, der ab dem kommenden Sommer gültig ist. Fabian Wohlgemuth freut sich über die Verpflichtung des 76-fachen Zweitligaspielers: “Er ist als robuster Verteidiger mit einem sehr guten Kopfballspiel bekannt, sodass er ein wichtiger Faktor in unserem Kader für die nächste Saison werden kann.”, so der SCP-Geschäftsführer in einer Vereinsmitteilung der Ostwestfalen.

In der laufenden Spielzeit stand Bormuth allerdings aufgrund einer Sprunggelenkverletzung lediglich in sechs Ligaspielen auf dem Platz. Seine bis dato letzte Partie liegt schon eine Weile zurück: Bormuth lief zuletzt am 8. Spieltag beim Gastspiel auf St. Pauli auf. Obwohl er wieder fit ist, verzichtete KSC-Coach Christian Eichner in den vergangenen Spielen auf die Dienste des Innenverteidigers.

Der SCP wird seine dritte Station im Profifußball werden. Nach seinem Zweitligadebüt in der Saison 2016/17 für Fortuna Düsseldorf zog es ihn 2020 nach Karlsruhe. Zwei Jahre später folgt nun der Wechsel zurück nach NRW.

Paderborn angelt sich Tachie vom BVB

Richmond Tachie, 22-jähriger Stürmer von Borussia Dortmund II, wechselt im Sommer zum SC Paderborn, wo er einen Vertrag bis 2024 unterschrieb.

Dortmunds Richmond Tachie (re.) wechselt nach Paderborn.

Dortmunds Richmond Tachie (re.) wechselt nach Paderborn.

IMAGO/Eibner

Der SC Paderborn hat den nächsten Neuzugang für die kommende Saison bekanntgegeben: Die Ostwestfalen holen Richmond Tachie von der Zweitvertretung Borussia Dortmunds.

Der 1,77 Meter große Offensivspieler wurde beim VfL Wolfsburg ausgebildet und kam über Viktoria Köln im Sommer 2020 nach Dortmund, wo er mit elf Toren und zehn Vorlagen zum Aufstieg in die 3. Liga beitrug.

In der aktuellen Spielzeit absolvierte der frühere U-19-Nationalspieler bislang 29 Drittliga-Spiele für den BVB, in denen er fünf Tore erzielte und weitere acht Treffer direkt vorbereitete.

“Richmond passt mit seiner Schnelligkeit und seinen technischen Fähigkeiten sehr gut zu unserer Spielweise. Er ist darüber hinaus sehr fleißig und bringt alle Voraussetzungen mit, um sich in der 2. Bundesliga durchzusetzen”, wird Paderborns Geschäftsführer Sport Fabian Wohlgemuth auf der Vereinswebsite zitiert.

Der SCP 07 tritt am Ostersonntag auswärts beim FC Ingolstadt an (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker).

DFB-Sportgericht bestraft Hünemeier

Paderborns Abwehrroutinier Uwe Hünemeier wurde nach seiner Roten Karte gegen den Karlsruher SC nun vom DFB-Sportgericht gesperrt.

Paderborns Abwehrroutinier Uwe Hünemeier flog gegen den KSC vom Platz.

Paderborns Abwehrroutinier Uwe Hünemeier flog gegen den KSC vom Platz.

imago images/Treese

Uwe Hünemeier, 36-jähriger Abwehrspieler des SC Paderborn, war am Sonntag beim 2:2 der Ostwestfalen gegen den KSC schon in der 47. Minute vom Platz geflogen. Der gebürtige Gütersloher hatte Benjamin Goller mit vollem Risiko und offener Sohle an der Mittellinie abgeräumt und sah von Schiedsrichter Christof Günsch (Marburg) glatt Rot.

Nun sperrte das DFB-Sportgericht Hünemeier für zwei Spiele, wie Paderborn am Montag mitteilte.

Hünemeier fehlt dem SC Paderborn damit am Sonntag beim FC Ingolstadt (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker) und am 24. April im Heimspiel gegen Hannover 96 (13.30 Uhr).

Srbeny verlängert nach Doppelpack

Der SC Paderborn hat den am Saisonende auslaufenden Vertrag mit Angreifer Dennis Srbeny um ein Jahr bis zum 30. Juni 2023 verlängert. 

Dennis Srbeny (Mitte, mit Bart) hat beim SC Paderborn seinen Vertrag verlängert.

Dennis Srbeny (Mitte, mit Bart) hat beim SC Paderborn seinen Vertrag verlängert.

IMAGO/KBS-Picture

Der gebürtige Berliner Dennis Srbeny war 2020 von Norwich City zu den Ostwestfalen zurückgekehrt und bleibt nun mindestens bis 2023 beim SC Paderborn.

Srbeny kam im Sommer 2017 vom BFC Dynamo an die Pader. Nach neun Toren und acht Torvorlagen in der Hinrunde der Drittliga-Saison 2017/2018 wechselte der Angreifer zu Norwich City.

Doppelpack gegen den HSV

In der aktuellen Saison bestritt der 27-jährige Stürmer 26 Zweitligaspiele für den SCP und erzielte vier Tore. Zuletzt hatte Srbeny die Elf von Trainer Lukas Kwasniok mit seinen beiden Toren zum 2:1-Sieg beim Hamburger SV geschossen.

“Dennis gehört zu den wichtigen Säulen in unserer Offensive. Er kann auf verschiedenen Positionen spielen und hat zuletzt als Mittelstürmer überzeugt”, wird Geschäftsführer Sport Fabian Wohlgemuth auf der Vereinswebsite zitiert. “Mit seiner mannschaftsdienlichen Spielweise sorgt er zudem dafür, dass sich auch seine Mitspieler gut in Szene setzen können.”