3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

Ewige Tabelle: Freiburg kurz vor Meilenstein – VfB muss warten

Der SC Freiburg kann am 34. Spieltag nicht nur in der aktuellen, sondern auch in der ewigen Tabelle noch klettern. Der VfB Stuttgart hat die Chance verpasst.

Die Champions League lockt - und die Top 20 der ewigen Tabelle: Vincenzo Grifo jubelt in Hoffenheim mit einem Kameramann.

Die Champions League lockt – und die Top 20 der ewigen Tabelle: Vincenzo Grifo jubelt in Hoffenheim mit einem Kameramann.

IMAGO/Jan Huebner

In der vergangenen Woche hat Eintracht Braunschweig die Rückkehr in die 2. Bundesliga perfekt gemacht. Doch in der ewigen Bundesliga-Tabelle geht es für den Meister von 1967 bald abwärts – vielleicht schon an diesem Samstag.

Der SC Freiburg nämlich könnte noch in seiner 22. Bundesliga-Saison einen Meilenstein erreichen: Holt er im Kampf um die Champions-League-Ränge am 34. Spieltag bei Bayer Leverkusen mindestens einen Punkt, zieht er im Allzeit-Ranking an den Braunschweigern vorbei auf den 21. Platz. Noch sind beide Klubs punktgleich.

Weitere Positionswechsel sind am Samstag nicht mehr möglich, auch nicht für den VfB Stuttgart. Den Schwaben fehlen noch vier Punkte, um den viertplatzierten Hamburger SV in der ewigen Bundesliga-Tabelle zu überholen.

Das kann ihnen frühestens in der neuen Saison gelingen – wenn überhaupt: Womöglich tauschen sie gar noch mit dem HSV die Liga, wodurch der einstige Bundesliga-Dino seinen zuletzt stark geschrumpften Vorsprung wieder vergrößern könnte. Nur 13 Punkte hinter dem VfB lauert bereits Borussia Mönchengladbach.

“Prost, Löwinnen und Löwen!” Braunschweig feiert Spontan-Aufstiegsparty

Nur einen Tag nach dem vergebenen Matchball durfte Eintracht Braunschweig doch noch den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga feiern – mit einer spontanen Party.

Aufstieg dank Klassenerhalt: Die Eintracht-Profis feierten am Sonntag im Stadion mit den Fans, weil Viktoria Köln (re.) gegen Lautern gewann.

Aufstieg dank Klassenerhalt: Die Eintracht-Profis feierten am Sonntag im Stadion mit den Fans, weil Viktoria Köln (re.) gegen Lautern gewann.

Twitter-Account Eintracht Braunschweig/imago

Den letzten Gegner dieser Drittliga-Saison wird Eintracht Braunschweig besonders herzlich empfangen. Am kommenden Samstag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker) kommt mit Viktoria Köln der Ligakonkurrent, der den Löwen schon an diesem Sonntag die Rückkehr in die 2. Bundesliga beschert hat.

Durch den 2:0-Sieg der nun geretteten Kölner gegen den 1. FC Kaiserslautern ist der Braunschweiger Aufstieg perfekt – und der am Tag zuvor vergebene Matchball in Meppen (2:3) vergessen. “Prost, Ihr Löwinnen und Löwen!”, schrieb der Klub auf seiner Website. “Manchmal muss man Feste feiern, wie sie fallen – heute ist so ein Tag die gesamte Eintracht-Familie!”

Weil die Party am Samstag ausgefallen war, wurde sie am Sonntag eben nachgeholt: Im heimischen Stadion feierte die Mannschaft ausgelassen mit immer mehr Fans. Lauthals wurde unter anderem “Nie mehr 3. Liga” gesungen.

DFL-Chefin Hopfen gratuliert

“Wir begrüßen einen der ersten deutschen Meister der Bundesliga-Geschichte zurück im Profifußball”, gratulierte DFL-Chefin Donata Hopfen. 2021 war die Eintracht als Aufsteiger direkt wieder aus der 2. Bundesliga abgestiegen. Unter dem neuen Trainer Michael Schiele mischte sie aber 2021/22 von Beginn an im Aufstiegsrennen der 3. Liga mit und überholte auf den letzten Metern den 1. FC Kaiserslautern noch.

Der FCK bestreitet nun die Relegation gegen den Zweitliga-16. Dynamo Dresden. Den Braunschweigern bleibt dieser riskante Umweg erspart.

“Prost, Löwinnen und Löwen!” Braunschweig feiert Spontan-Aufstiegsparty

Nur einen Tag nach dem vergebenen Matchball durfte Eintracht Braunschweig doch noch den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga feiern – mit einer spontanen Party.

Aufstieg dank Klassenerhalt: Die Eintracht-Profis feierten am Sonntag im Stadion mit den Fans, weil Viktoria Köln (re.) gegen Lautern gewann.

Aufstieg dank Klassenerhalt: Die Eintracht-Profis feierten am Sonntag im Stadion mit den Fans, weil Viktoria Köln (re.) gegen Lautern gewann.

Twitter-Account Eintracht Braunschweig/imago

Den letzten Gegner dieser Drittliga-Saison wird Eintracht Braunschweig besonders herzlich empfangen. Am kommenden Samstag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker) kommt mit Viktoria Köln der Ligakonkurrent, der den Löwen schon an diesem Sonntag die Rückkehr in die 2. Bundesliga beschert hat.

Durch den 2:0-Sieg der nun geretteten Kölner gegen den 1. FC Kaiserslautern ist der Braunschweiger Aufstieg perfekt – und der am Tag zuvor vergebene Matchball in Meppen (2:3) vergessen. “Prost, Ihr Löwinnen und Löwen!”, schrieb der Klub auf seiner Website. “Manchmal muss man Feste feiern, wie sie fallen – heute ist so ein Tag die gesamte Eintracht-Familie!”

Weil die Party am Samstag ausgefallen war, wurde sie am Sonntag eben nachgeholt: Im heimischen Stadion feierte die Mannschaft ausgelassen mit immer mehr Fans. Lauthals wurde unter anderem “Nie mehr 3. Liga” gesungen.

DFL-Chefin Hopfen gratuliert

“Wir begrüßen einen der ersten deutschen Meister der Bundesliga-Geschichte zurück im Profifußball”, gratulierte DFL-Chefin Donata Hopfen. 2021 war die Eintracht als Aufsteiger direkt wieder aus der 2. Bundesliga abgestiegen. Unter dem neuen Trainer Michael Schiele mischte sie aber 2021/22 von Beginn an im Aufstiegsrennen der 3. Liga mit und überholte auf den letzten Metern den 1. FC Kaiserslautern noch.

Der FCK bestreitet nun die Relegation gegen den Zweitliga-16. Dynamo Dresden. Den Braunschweigern bleibt dieser riskante Umweg erspart.

Braunschweig-Coach Schiele: “Ich hoffe, dass jeder gut schläft”

Eintracht Braunschweig hat zwei Matchbälle, um den direkten Wiederaufstieg einzutüten. Bereits den ersten in Meppen wollen die niedersächsischen Löwen verwandeln.

An der Seitenlinie immer ausgeschlafen: Braunschweigs Coach Michael Schiele.

An der Seitenlinie immer ausgeschlafen: Braunschweigs Coach Michael Schiele.

IMAGO/Hübner

“Ich hoffe, dass jeder gut schläft”, sagte Michael Schiele mit einem Lächeln am Donnerstag auf der Spieltagspressekonferenz zur Auswärtspartie am Samstag beim SV Meppen (14 Uhr, LIVE! bei kicker). Die Ausgangslage für Eintracht Braunschweig ist klar: Mit einem Dreier im Emsland wäre die direkte Rückkehr in die 2. Bundesliga geglückt.

Nach den gewünschten zwei ruhigen Nächten für seine Spieler gelte es beim SVM, “fokussiert und konzentriert” zu Werke zu gehen: “Wir müssen unser Spiel durchdrücken und zeigen, was wir uns erarbeitet haben”, sagte Schiele. “In den 90 Minuten können viele Dinge passieren, wir versuchen die Ruhe zu bewahren. Dann kann es ein gutes Ergebnis werden.”

Die Freude und Euphorie über den 2:1-Sieg über den Meister 1. FC Magdeburg ist mittlerweile gewichen. “Wir mussten uns justieren”, sagte Schiele über die ersten lockeren Trainingseinheiten Anfang der Woche. “Mit zunehmender Zeit habe ich eine konzentrierte Mannschaft gesehen, die aber auch eine gewisse Lockerheit verkörpert.” Letztere werden die Braunschweiger in Meppen brauchen, Schiele erwartet einen “unangenehmen Gegner”, der “tief gut stehen” wird, aber auch “nach vorne sehr viel Qualität” besitzt.

Trio fehlt weiterhin – Schiele hat keine weiteren Ausfälle zu beklagen

Personell bleibt die Lage für den Braunschweiger Trainer dabei weiterhin entspannt. Zu den bereits fehlenden Jomaine Consbruch (Schlüsselbeinbruch), Luc Ihorst (Zerrung) und Jannis Kleeberg (Aufbautraining nach Muskelfaserriss) ist kein weiterer Ausfall hinzugekommen.

FCK-Schock im Aufstiegsrennen – Braunschweig dicht vor der 2. Liga

Der 1. FC Kaiserslautern hat im Aufstiegsrennen der 3. Liga schwer gepatzt und mit 1:3 gegen Dortmunds U 23 verloren. Eintracht Braunschweig steht damit dicht vor der Rückkehr in die 2. Liga.

Tief enttäuschte Pfälzer, jubelnde Westfalen: Der FCK verliert gegen den BVB II.

Tief enttäuschte Pfälzer, jubelnde Westfalen: Der FCK verliert gegen den BVB II.

IMAGO/Werner Schmitt

War das schon die Vorentscheidung im Ringen um das zweite direkte Ticket für die 2. Liga? Der 1. FC Kaiserslautern hat am Samstag sein Heimspiel gegen Borussia Dortmund II unerwartet mit 1:3 in den Sand gesetzt und damit das am Freitag siegreiche Eintracht Braunschweig (2:1 gegen Magdeburg) dicht ans Tor zum Bundesliga-Unterhaus bugsiert. Die Situation vor den letzten beiden Spieltagen: Der BTSV hat 64 Punkte und noch zwei Partien auszutragen, der FCK nach zwei Niederlagen in Serie weiterhin 63 bei nur noch einem ausstehenden Match.

Die Roten Teufel müssen die Enttäuschung über die Heimschlappe verarbeiten – und zugleich noch einen möglichen Ansturm von 1860 München Richtung Platz 3 abwehren. Die Löwen bezwangen den lange Zeit frechen Absteiger Havelse auch dank Bär-Doppelpack – der Stürmer führt nun die Torschützenliste der Liga mit 19 Treffern an – am Ende deutlich mit 3:0 und stockten ihr Konto auf 58 Zähler auf. Bei einem Spiel weniger auf der Habenseite als der FCK.


Marcel Bär

Späte Tore in der Schlussphase: Marcel Bär führt nun die Schützenliste an.
IMAGO/Ulrich Wagner

Vermeij lässt VfL alt aussehen

36. Spieltag

1860 strahlte am Samstag auch, weil der VfL Osnabrück, Mitbewerber um den vierten Platz, der die Teilnahme am DFB-Pokal sichert, beim SC Freiburg II mit 1:4 den Kürzeren zog und bei 55 Zählern stehen bleibt. Vermeijs Doppelpack zog den Lila-Weißen im Breisgau den Zahn.

Gesucht wird in der 3. Liga weiterhin der vierte Absteiger. Und es herrscht knisternde Spannung, nachdem am Freitag Viktoria Berlin den 1. FC Saarbrücken mit 2:1 niederrang und im Tableau auf 37 Zähler stellen konnte. Der SC Verl zog am Samstag mit einem verdienten 3:0 gegen den SV Wehen Wiesbaden nach und hat als Viertletzter mit 36 Punkten das rettende Ufer in Sicht sowie ein Spiel weniger ausgetragen als die Berliner.

Punkteteilung in Halle – MSV am Montag gefordert

Ebenfalls noch zittern müssen der MSV Duisburg (38, am Montagabend beim SV Waldhof Mannheim, der noch Vierter werden kann), Viktoria Köln und der Hallesche FC (beide 39). Der HFC und die Kölner trennten sich im direkten Duell mit 1:1.

Ratlose Gesichter hingegen im Emsland: Der SV Meppen verlor nach zweimaliger Führung unter den Pfiffen der heimischen Fans gegen Absteiger Würzburger Kickers noch mit 2:4 und bleibt damit im laufenden Kalenderjahr ohne Heimerfolg.

Das Restprogramm der 3. Liga

Multhaup: “Es war einfach nur geil, auf dem Platz zu stehen”

Dank des Sieges gegen Spitzenreiter Magdeburg und dem daraus resultierenden Sprung auf Platz zwei befindet sich Eintracht Braunschweig in Feierstimmung. Dennoch bleiben die Niedersachsen weiterhin vorsichtig.

Finaler Jubel am Freitagabend: Der BTSV nach dem 2:1 gegen den FCM.

Finaler Jubel am Freitagabend: Der BTSV nach dem 2:1 gegen den FCM.

IMAGO/regios24

Ausverkauftes Haus, verschossener Elfmeter und ein aberkanntes Tor – am Ende eines verrückten Spitzenspiels zwischen Eintracht Braunschweig und dem 1. FC Magdeburg gingen die Hausherren trotz mehrerer strittiger Schiedsrichterentscheidungen als Sieger hervor. Nach der Partie stand dem Jubel der Mannschaft mit den knapp 23.000 Zuschauern, die ihre Mannschaft zum nächsten Schritt in Richtung Aufstieg peitschten, nichts mehr entgegen.

Auch Maurice Multhaup, der das zwischenzeitliche 1:0 mit einer Ecke auf Janis Nikolaou vorbereitet hatte, zeigte sich nach dem Spiel am “MagentaSport”-Mikrofon von der Kulisse im Eintracht-Stadion begeistert. “Es ist ein unfassbares Gefühl, diesen Sieg mit den Fans feiern zu können”, sagte der 25-Jährige. “Es war einfach nur geil, auf dem Platz zu stehen.”

“Wir wussten vor dem Spieltag, dass wir noch drei Spiele gewinnen müssen und nach heute brauchen wir noch zwei Siege.

Maurice Multhaup

Durch den vierten Sieg in Folge sprang Braunschweig zwischenzeitlich auf Tabellenplatz zwei und hat den direkten Aufstieg im Fernduell mit dem 1. FC Kaiserslautern weiter selbst in der Hand. Trotz der guten Ausgangslage ist man bei den Niedersachsen weiterhin vorsichtig, vom direkten Aufstieg zu träumen. “Wir wussten vor dem Spieltag, dass wir noch drei Spiele gewinnen müssen und nach heute brauchen wir noch zwei Siege. Von daher ist noch gar nichts entschieden”, mahnte Multhaup.

Schiele fallen “viele Steine von den Schultern”

Auch Braunschweigs Trainer Michael Schiele war nach dem knappen Sieg in einem “geilen Spiel” erleichtert: “Natürlich sind uns beim Schlusspfiff viele Steine von den Schultern gefallen, insbesondere nach dem aberkannten 2:2.” Zur vermutlich spielentscheidenden Aktion der Partie, über deren Beurteilung sich Magdeburgs Christian Titz nach dem Abpfiff heftig ärgerte, bezog der 44-Jährige klar Stellung. “Der Treffer wurde meiner Meinung nach zurecht abgepfiffen, weil der Stürmer mit gestreckten Bein in unseren Torwart geht”, betonte er. “Wenn der Torhüter dann so liegt, muss der Schiedsrichter abpfeifen, wie er es am Ende auch getan hat”, sagte der Trainer weiter.

Dass der BTSV sich derzeit in bestechender Form befindet, weckt auch bei Schiele Ansprüche auf mehr: “Diese Phase ist eine starke Phase von vielen in dieser Saison, allerdings ist es das erste Mal, dass wir vier Spiele in Folge gewinnen konnten”, analysierte er und gab gleichzeitig eine klare Zielsetzung voraus: “So soll es natürlich auch weitergehen.”

Das Restprogramm der 3. Liga