Vertrag wird aufgelöst: DFL-Chefin Hopfen legt Amt nieder

Bereits am Sonntag hatte der kicker exklusiv vermeldet, dass Donata Hopfen das Aus drohe. Nun sind der Aufsichtsrat und die DFL-Chefin übereingekommen, das Dienstverhältnis einvernehmlich zu beenden.

Die Zeit von Donata Hopfen als DFL-Chefin ist nach nur einem Jahr wieder beendet.

Die Zeit von Donata Hopfen als DFL-Chefin ist nach nur einem Jahr wieder beendet.

IMAGO/Nico Herbertz

Der sechsköpfige Aufsichtsrat unter Vorsitz von Hans-Joachim Watzke hat gemeinsam mit Hopfen das vorzeitige Ende des Vertragsverhältnisses beschlossen. Dies vermeldet die DFL am Mittwochabend und nannte “unterschiedliche Vorstellungen über die weitere strategische Ausrichtung der Gesellschaft” als Grund für den Schritt. Hopfen hatte zum 1. Januar 2022 den Vorsitz der DFL-Geschäftsführung und auch die Position als Sprecherin des DFL-Präsidiums übernommen. Ihr Dienstverhältnis endet zum Jahresende.

“Ich bedanke mich bei Donata Hopfen für ihren großartigen Einsatz und die intensiven Monate, in denen wir sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet haben. Sie hat mit ihrem Blick, von außen kommend, wichtige Impulse für die Bundesliga gesetzt. Auch wenn wir den Weg jetzt nicht gemeinsam weitergehen, wünsche ich ihr für die Zukunft das Allerbeste”, sagte Watzke.

Hopfen: “Die richtigen Dinge angestoßen”

Hopfen bilanzierte ihre kurze Zeit im Amt. “Wir haben in den letzten Monaten viel erreicht und viel angestoßen. So haben wir eine tragfähige Zukunftsstrategie für den deutschen Profifußball entwickelt, große Kooperationen wie die mit der NFL angeschoben und wichtige Lücken in der Vermarktung geschlossen. Hier ist sicherlich der NFT-Deal über 170 Mio. Euro zu nennen. Auch international sind wir ein gutes Stück vorangekommen, die Verträge in Mexiko und der MENA-Region belegen das. Das Verhältnis zum DFB ist heute besser denn je. Ich bin dankbar für die Zeit und die Arbeit mit den Klubs und meinem Team”, wird sie zitiert und wünschte den nachfolgenden Verantwortlichen “den nötigen Mut und Willen zur Veränderung, um auf die wachsenden Herausforderungen nicht nur zu reagieren, sondern sie auch aktiv zu gestalten” – verbunden mit dem “notwendige Quäntchen Glück”. Sie gehe “in dem Bewusstsein, die richtigen Dinge angestoßen zu haben”.

In ihren Funktionen war Hopfen auch Vizepräsidentin des DFB und mithin die mächtigste Frau im deutschen Fußball geworden. Sie folgte bei der DFL auf Christian Seifert, der den Ligaverband zwischen 2005 bis 2021 sehr erfolgreich gesteuert hatte.

Seiferts Fußstapfen waren zu groß

Donata Hopfens Vertrag war ursprünglich bis zum 31. Dezember 2024 datiert. Wie der kicker aber am Sonntag exklusiv berichtete, wurde schon seit einiger Zeit im sechsköpfigen DFL-Aufsichtsrat und unter den acht Kollegen von Hopfen im DFL-Präsidium über eine weitere Zusammenarbeit mit Hopfen diskutiert.

Hopfen sei es nicht gelungen, in den vergangenen elf Monaten eine eigene Handschrift zu entwickeln. Weder in der Diskussion um die 50+1-Regel und die Forderungen des Bundeskartellamtes, noch bei den Themen Digitalisierung und Internationalisierung oder der Spielplangestaltung im Zusammenhang mit der bevorstehenden Ausschreibung der Medienrechte ab Sommer 2025 konnte Hopfen nach Ansicht ihrer Kritiker Zeichen setzen.

Zudem soll sich die Stimmung in der DFL-Zentrale in Frankfurt (Main) seit ihrem Amtsantritt verschlechtert haben, etliche Mitarbeiter haben die DFL in 2022 verlassen.

Leki und Hellmann als Übergangslösung im Gespräch

An der DFL-Spitze soll es bis zum Ende der Spielzeit 2022/23 eine Interimslösung geben. Demnach sollen Axel Hellmann von Eintracht Frankfurt und Oliver Leki vom SC Freiburg die Geschäfte übernehmen. Dies bestätigte die Liga am Mittwoch jedoch noch nicht offiziell. Hellmann ist Mitglied des DFL-Präsidiums, Leki sitzt im Aufsichtsrat der DFL. Das Duo wird von ihren Vereinen für die neue Aufgabe freigestellt, im kommenden Sommer soll bei der DFL dann eine dauerhafte Lösung installiert werden.

jer, rf, aho

Vertrag wird aufgelöst: DFL-Chefin Hopfen legt Amt nieder

Bereits am Sonntag hatte der kicker exklusiv vermeldet, dass Donata Hopfen das Aus drohe. Nun sind der Aufsichtsrat und die DFL-Chefin übereingekommen, das Dienstverhältnis einvernehmlich zu beenden.

Die Zeit von Donata Hopfen als DFL-Chefin ist nach nur einem Jahr wieder beendet.

Die Zeit von Donata Hopfen als DFL-Chefin ist nach nur einem Jahr wieder beendet.

IMAGO/Nico Herbertz

Der sechsköpfige Aufsichtsrat unter Vorsitz von Hans-Joachim Watzke hat gemeinsam mit Hopfen das vorzeitige Ende des Vertragsverhältnisses beschlossen. Dies vermeldet die DFL am Mittwochabend und nannte “unterschiedliche Vorstellungen über die weitere strategische Ausrichtung der Gesellschaft” als Grund für den Schritt. Hopfen hatte zum 1. Januar 2022 den Vorsitz der DFL-Geschäftsführung und auch die Position als Sprecherin des DFL-Präsidiums übernommen. Ihr Dienstverhältnis endet zum Jahresende.

“Ich bedanke mich bei Donata Hopfen für ihren großartigen Einsatz und die intensiven Monate, in denen wir sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet haben. Sie hat mit ihrem Blick, von außen kommend, wichtige Impulse für die Bundesliga gesetzt. Auch wenn wir den Weg jetzt nicht gemeinsam weitergehen, wünsche ich ihr für die Zukunft das Allerbeste”, sagte Watzke.

Hopfen: “Die richtigen Dinge angestoßen”

Hopfen bilanzierte ihre kurze Zeit im Amt. “Wir haben in den letzten Monaten viel erreicht und viel angestoßen. So haben wir eine tragfähige Zukunftsstrategie für den deutschen Profifußball entwickelt, große Kooperationen wie die mit der NFL angeschoben und wichtige Lücken in der Vermarktung geschlossen. Hier ist sicherlich der NFT-Deal über 170 Mio. Euro zu nennen. Auch international sind wir ein gutes Stück vorangekommen, die Verträge in Mexiko und der MENA-Region belegen das. Das Verhältnis zum DFB ist heute besser denn je. Ich bin dankbar für die Zeit und die Arbeit mit den Klubs und meinem Team”, wird sie zitiert und wünschte den nachfolgenden Verantwortlichen “den nötigen Mut und Willen zur Veränderung, um auf die wachsenden Herausforderungen nicht nur zu reagieren, sondern sie auch aktiv zu gestalten” – verbunden mit dem “notwendige Quäntchen Glück”. Sie gehe “in dem Bewusstsein, die richtigen Dinge angestoßen zu haben”.

In ihren Funktionen war Hopfen auch Vizepräsidentin des DFB und mithin die mächtigste Frau im deutschen Fußball geworden. Sie folgte bei der DFL auf Christian Seifert, der den Ligaverband zwischen 2005 bis 2021 sehr erfolgreich gesteuert hatte.

Seiferts Fußstapfen waren zu groß

Donata Hopfens Vertrag war ursprünglich bis zum 31. Dezember 2024 datiert. Wie der kicker aber am Sonntag exklusiv berichtete, wurde schon seit einiger Zeit im sechsköpfigen DFL-Aufsichtsrat und unter den acht Kollegen von Hopfen im DFL-Präsidium über eine weitere Zusammenarbeit mit Hopfen diskutiert.

Hopfen sei es nicht gelungen, in den vergangenen elf Monaten eine eigene Handschrift zu entwickeln. Weder in der Diskussion um die 50+1-Regel und die Forderungen des Bundeskartellamtes, noch bei den Themen Digitalisierung und Internationalisierung oder der Spielplangestaltung im Zusammenhang mit der bevorstehenden Ausschreibung der Medienrechte ab Sommer 2025 konnte Hopfen nach Ansicht ihrer Kritiker Zeichen setzen.

Zudem soll sich die Stimmung in der DFL-Zentrale in Frankfurt (Main) seit ihrem Amtsantritt verschlechtert haben, etliche Mitarbeiter haben die DFL in 2022 verlassen.

Leki und Hellmann als Übergangslösung im Gespräch

An der DFL-Spitze soll es bis zum Ende der Spielzeit 2022/23 eine Interimslösung geben. Demnach sollen Axel Hellmann von Eintracht Frankfurt und Oliver Leki vom SC Freiburg die Geschäfte übernehmen. Dies bestätigte die Liga am Mittwoch jedoch noch nicht offiziell. Hellmann ist Mitglied des DFL-Präsidiums, Leki sitzt im Aufsichtsrat der DFL. Das Duo wird von ihren Vereinen für die neue Aufgabe freigestellt, im kommenden Sommer soll bei der DFL dann eine dauerhafte Lösung installiert werden.

jer, rf, aho

“Wir müssen aufpassen, den Sport nicht zu missbrauchen”

Das Januar-Trainingslager der Eintracht in Dubai spaltet in den sozialen Netzwerken die Anhänger. Ein Teil der Fans kritisiert die Reise wegen der problematischen Menschenrechtssituation in den Emiraten. Coach Oliver Glasner setzte nach dem Vormittagstraining am Mittwoch zu einer Verteidigungsrede an.

Ergreift das Wort in der Diskussion um das Frankfurter Trainingslager: Eintracht-Coach Oliver Glasner.

Ergreift das Wort in der Diskussion um das Frankfurter Trainingslager: Eintracht-Coach Oliver Glasner.

IMAGO/Kessler-Sportfotografie

Am Dienstag gab die Eintracht bekannt, vom 4. bis zum 14. Januar ein Trainingslager in Dubai zu beziehen – zum Unmut so mancher Anhänger, die den Trip in den sozialen Netzwerken kritisieren. Glasner kann das “nicht nachvollziehen”, der Coach verweist unter anderen darauf, dass Dubai ein beliebtes Urlaubsziel der Deutschen ist. Im Jahr 2018 reisten laut “Statista” 567.000 deutsche Touristen in das Emirat. Glasner betont: “Wir müssen uns nicht dafür rechtfertigen, dass wir nach Dubai ins Trainingslager fahren.” Sonst müsse das jeder Urlauber genauso.

Wenn sich der Fußball immer zu allen Missständen äußern würde, wären wir nur damit beschäftigt

Oliver Glasner

Den 48-Jährigen ärgert es spürbar, dass von Teilen der Öffentlichkeit und Medien wie jetzt bei der WM in Katar allerlei Zeichen von den Sportlern erwartet werden. “Wenn sich der Fußball oder der Sport insgesamt immer zu allen Missständen äußern würde, wären wir jede Woche nur damit beschäftigt. Es gibt viele Missstände auf der Welt, in vielen Ländern. Aber müssen wir uns als Sportler bei jedem Pflichtspiel dazu äußern? Wo fängt man dann an und wo hört man auf? Wir müssen aufpassen, den Sport nicht zu missbrauchen.”

Ähnlich äußerte sich kürzlich der Bundesvorsitzende der Grünen, Omid Nouripour, im kicker-Interview. “Wir sollten nicht immer so tun, als müsste jeder Fußballer ein politischer Held sein”, sagte Nouripour und betonte: “Wir können nicht so tun, als könnte der Sport die Aufgaben von uns in der Politik übernehmen.”

Wahl auf Dubai fiel aus rein sportlichen Gründen

Glasner betont, dass das Trainingslager in Dubai („Nad al Sheba Sports Complex“) aus “rein sportlichen Gründen” gewählt worden sei: “Dort werden wir die besten Bedingungen haben. Das ist bei unserem Pensum sehr wichtig.” Viele Entwicklungen auf der Welt machten auch ihm Sorgen, sagt Glasner, deshalb sei es “wichtig, dass wir die Augen aufhaben und uns auch positionieren. Aber wir dürfen unseren Fokus nicht verlieren und müssen uns auf unseren Job konzentrieren”.

Erstaunlich ist, dass es keinen vergleichbaren Aufschrei gab, als die Hessen jahrelang ihre Winter-Trainingslager in Abu Dhabi absolvierten, zuletzt im Januar 2017. Hier und da gab es mal eine kritische Stimme, ein großes Thema war das aber nicht. Die Stadt Frankfurt pflegt übrigens seit dem 14. Juni 2005 ganz offiziell eine “Städtefreundschaft” mit Dubai, auch deshalb kann man bei der Eintracht die Kritik an dem Trainingslager nicht nachvollziehen. Zumal der Klub vor Ort keinerlei Marketingaktivitäten plant.

Julian Franzke

Glasner begründet Frankfurter Trainingslager in Dubai

Am 3. Januar startet die Frankfurter Eintracht in die Vorbereitung auf die restliche Saison – kurz darauf geht es direkt ins Trainingslager nach Dubai. Das hat Gründe.

Im Januar geht's ins warme Dubai: SGE-Coach Oliver Glasner.

Im Januar geht’s ins warme Dubai: SGE-Coach Oliver Glasner.

IMAGO/Kessler-Sportfotografie

Einen Tag nach dem Trainingsstart wird sich der Frankfurter Tross auf den Weg in die Vereinigten Arabischen Emirate zu einem zehntägigen Trainingslager in Dubai machen. Trainiert wird laut Frankfurter Angaben auf den Plätzen des Nad al Sheba Sports Complex, auch sind zwei Testspiele vor Ort geplant.

Die Entscheidung, sich am Golf vorzubereiten, habe gute Gründe, die Trainer Oliver Glasner in einer Pressemitteilung auch erläuterte. “Aufgrund der enormen Belastung in der Hinrunde und der anstehenden Herausforderungen im Frühjahr ist es umso wichtiger, sich unter stabilen Gegebenheiten vollkommen auf die sportliche Vorbereitung zu fokussieren. In puncto Wettersicherheit, Platzqualität und Infrastruktur finden wir dort optimale Bedingungen vor”, sagte der Österreicher.

Die SGE startet am Samstag, den 21. Januar, mit einem Heimspiel gegen den FC Schalke 04 ins neue Jahr, das viele Herausforderungen für die Hessen bereithält – immerhin tanzen die Frankfurter noch auf drei Hochzeiten: Neben der Bundesliga stehen im Februar das Pokal-Achtelfinale gegen Darmstadt 98 (7. Februar, 20.45 Uhr) und das Champions-League-Achtelfinal-Hinspiel gegen SSC Neapel (21. Februar, 21 Uhr) auf dem Programm.

Gute Erfahrungen in der Vergangenheit

Auch mit Blick darauf und guten Erfahrungen aus der Vergangenheit entschied man sich in Frankfurt für Dubai als Trainingslager – von 2013 bis 2017 hatte sich das Team jeweils in Abu Dhabi auf die jeweilige Rückrunde vorbereitet.

Seit sich die Bundesliga in die WM-Pause verabschiedet hat, bestritten die Frankfurter eine Japan-Reise, wo man gegen Urawa Red Diamonds (2:4) und Gamba Osaka (1:2) zwei Testspiele bestritt. Seit der Rückkehr nach Deutschland blieb der Trainingsbetrieb bestehen, auch gab es einen weiteren Test gegen Zweitligist Sandhausen (5:1).

Am kommenden Freitag steht nun der letzte Test in diesem Jahr an, dann spielen die Adlerträger in Bergamo beim italienischen Topklub Atalanta. Danach verabschieden sich die Spieler bis zum 3. Januar in den Urlaub.

Tempomacher Watzke: Wie Bierhoff sein Amt verlor und Bobic zum Wunschkandidaten wurde

Tabula rasa bei beim DFB und der DFL. Binnen 24 Stunden wurden personelle Konsequenzen in beiden Verbänden gezogen. Hans-Joachim Watzke hat dabei die Zügel in die Hand genommen. Der Multifunktionär zeigt, dass er aktuell der mächtigste Mann im deutschen Fußball ist. Eine Analyse von kicker-Chefredakteur Rainer Franzke.

Entscheidender Mann bei den personellen Entscheidungen von DFB und DFL: Hans-Joachim Watzke.

Entscheidender Mann bei den personellen Entscheidungen von DFB und DFL: Hans-Joachim Watzke.

imago images

Bis Montagabend waren die großen Entscheidungen gefallen, über die eigentlich erst am Mittwoch auf einer Sitzung der DFB-Spitzenfunktionäre und anschließend bei der DFL-Aufsichtsratssitzung entschieden werden sollte. Doch Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, DFL-Aufsichtsratsboss und in dieser Funktion 1. DFB-Präsident, gab ein Tempo vor, das umgehend zu den personellen Konsequenzen geführt hat.

Dass am Mittwoch der Aufhebungsvertrag mit DFL-Chefin Donata Hopfen abgesegnet wird, war schon seit Wochen klar, der kicker berichtete am Sonntag exklusiv. Die Trennung von DFB-Geschäftsführer Oliver Bierhoff am Montag räumte dem langjährigen Manager der Nationalmannschaft die Chance ein, von einem freiwilligen Rückzug zu sprechen. Dezent formuliert: Der Druck auf Bierhoff war immens. Sein Rückzug spart dem DFB einige Millionen Euro. Die Zukunft von Bundestrainer Hansi Flick ist weiterhin offen.

Watzke traute in Katar seinen Ohren nicht

Wenn Gefahr für den Fußball in Verzug ist, kennt Watzke keine Kompromisse. Was das Fass beim DFB zum Überlaufen brachte und zum sofortigen Handeln führt, hat mit den Ereignissen in den Stunden nach dem WM-K.-o. der Nationalmannschaft am vergangenen Donnerstag zu tun. Watzke, selbst vor Ort in Katar, traute seinen Ohren nicht, als ein DFB-Direktor in der Nacht nach dem Spiel gegen Costa Rica meinte, dass es das wichtigsten Anliegen sei, jetzt den Präsidenten Bernd Neuendorf zu schützen.

Neuendorf selbst wurde Stunden später überrascht, als der Charterflug der Nationalmannschaft in München landete. Freiweg hatte Bierhoff entschieden, dass es nicht – wie geplant – nach Frankfurt geht, damit die Bayern-Spieler und weitere Akteure umgehend mit ihren Familien in den Urlaub starten können. Der Präsident und Torwart Kevin Trapp kamen erst drei Stunden später am eigentlichen Landepunkt in Frankfurt an.

Bobic ist der erklärte Wunschkandidat beim DFB

Am Sonntag glühten die Telefondrähte. Da war bereits klar, dass es mit Bierhoff nicht mehr weitergehen wird. Und in der Diskussion um dessen Erbe zauberte Watzke den Namen des früheren Dortmunder Nationalspielers Fredi Bobic, Europameister 1996 und aktuelle Sport-Geschäftsführer von Hertha BSC, aus dem Hut. Bobic (51) ist der erklärte Wunschkandidat und offenbar nicht abgeneigt, den neuen Job anzunehmen und nach seiner erfolgreichen Zeit bei Eintracht Frankfurt in bekannte Umgebung nach Frankfurt zurückzukehren.

Als DFL-Aufsichtsrat und enger Vertrauter des früheren DFL-Bosses Christian Seifert ist Bobic bestens vertraut mit den großen Verbandsthemen, und dass er als Sportdirektor klare Zeichen setzt, hat der frühere Bundesliga-Torschützenkönig eindrucksvoll als Sportdirektor beim VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt bewiesen – auch in Berlin läuft aktuell nichts ohne sein Okay.

Die Lage beim DFB ist deutlich dramatischer als bei der DFL

Bei der DFL steht ab Donnerstag ein spannendes Projekt an. Axel Hellmann, Vorstand von Eintracht Frankfurt und DFL-Präsidiumsmitglied, und Oliver Leki, Finanzvorsitzender des SC Freiburg und stellvertretender DFL-Aufsichtsratsvorsitzender, sind bereit, bis zum Ende der laufenden Saison die dringend zu erledigenden Aufgaben bei der DFL im Zusammenspiel mit Watzke anzugehen. Beide bleiben dabei in ihren Positionen bei ihren Klubs.

Hellmann und Leki stehen maßgeblich für den großen Aufbruch ihrer Vereine in den vergangenen Jahren. Sie sind Teamplayer und  haben Strukturen geschaffen, dass ihre Kolleginnen und Kollegen in enger Abstimmung mit ihnen die Geschäfte in den beiden Klubs weiterführen und das DFL-Interimsduo sich vornehmlich auf die brennenden Fragen in der Liga konzentrieren können.

Beim DFB ist die Lage aktuell deutlich dramatischer als bei der DFL. Der Streit mit dem Fiskus um Steuernachzahlung, das schlechte Bilanzergebnis für das Geschäftsjahr 2021 (der kicker berichtete exklusiv am Wochenende) und nun auch geringere Einnahmen als erwartet durch das Aus der Nationalelf in der Gruppenphase der WM haben den weltweit größten Sport-Fachverband in wirtschaftliche Nöte gebracht. Acht Millionen Euro mehr an Einnahmen hatte man sich beim DFB selbst in der konservativen Budgetplanung von der WM erhofft.

Heute schallt der Hilferuf an die Profiklubs. Aus dem bis zum Beginn der kommenden Saison zu schließenden neuen Grundlagenvertrag mit der DFL erwartet der DFB deutlich höhere Zahlungen. Doch die DFL führt nach den finanziellen Einbrüchen in Zeiten der Pandemie und nach diesem Jahr der Stagnation ohne richtungsweisende Schritte und Entscheidungen in der Ära Hopfen einen harten Kampf auf den Märkten.

Frauen-Bundesliga stellt neue Zuschauer-Bestmarke auf

Die Frauen-Bundesliga verzeichnet eine historische Zuschauer-Bestmarke. Schon nach neun Runden haben mehr Fans die Stadien besucht als in der gesamten bisherigen Rekordsaison.

Bayerns Sydney Lohmann (li.) grinst für ein Fan-Selfie.

Bayerns Sydney Lohmann (li.) grinst für ein Fan-Selfie.

picture alliance / Eibner-Pressefoto

In der bisherigen Rekordsaison 2013/14 hatten nach allen 22 Spieltagen insgesamt 156.355 Zuschauer zu Buche gestanden. Diese Zahl wurde in der laufenden Spielzeit bereits am 9. Spieltag um rund 17.000 überschritten: Insgesamt 173.438 Fans haben schon jetzt die Stadien besucht. Eine neue historische Zuschauer-Bestmarke für die Frauen-Bundesliga.

Das Spitzenspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt (5:0) am vergangenen Samstag mit 14.027 Zuschauern in der Volkswagen-Arena schraubte die ohnehin schon beträchtliche Zahl nochmal in die Höhe. Die Bestmarke für die meisten Zuschauer in einer Partie war übrigens im Eröffnungsspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Bayern München mit 23.200 Fans im Deutsche Bank Park aufgestellt worden.

Rekorde wurden aber nicht nur in den großen Stadien, sondern auch in den angestammten Heimstätten der Vereine aufgestellt: So lief der SC Freiburg vor 6.273 Fans im Dreisamstadion gegen den FC Bayern München auf, und die Frauen des 1. FC Köln feierten mit 5.400 Zuschauern gegen Wolfsburg im Franz-Kremer-Stadion eine vereinseigene Bestmarke.

Personeller Knall droht: DFL-Chefin Hopfen vor der Ablösung

Der Aufsichtsrat der DFL tagt in dieser Woche. Eine brisante Sitzung. Nach kicker-Recherchen kann es zu einem gewaltigen personellen Knall kommen:  Der Vertrag mit Donata Hopfen (46) könnte noch vor Weihnachten aufgelöst  werden.

Handschrift gesucht: DFL-Aufsichtsrat Hans-Joachim Watzke und DFL-Chefin Donata Hopfen.

Handschrift gesucht: DFL-Aufsichtsrat Hans-Joachim Watzke und DFL-Chefin Donata Hopfen.

IMAGO/Kirchner-Media

Über die weitere Zusammenarbeit mit Hopfen wird schon seit einigen Wochen im sechsköpfigen DFL-Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Hans-Joachim Watzke und unter den acht Kollegen von Hopfen im DFL-Präsidium diskutiert.

Seit dem 1. Januar 2022 ist Hopfen DFL-Chefin, Vorsitzende der Geschäftsführung der DFL GmbH, Sprecherin des Präsidiums des DFL e.V. und in diesen Funktionen auch Vizepräsidentin des DFB und mithin die mächtigste Frau im deutschen Fußball.

Hopfen ist Nachfolgerin von Christian Seifert, der von 2005 bis 2021 sehr erfolgreich die Liga gesteuert hat. In die tiefen Fußstapfen von Seifert konnte Hopfen nicht treten. Das war auch nicht das erklärte Ziel der früheren Vorsitzenden der Verlagsgeschäftsführung der Bild-Gruppe und späteren Digitalberaterin von BCG Digital Ventures (ab Sommer 2019). 

Die vergebliche Suche nach Hopfens Handschrift

Hopfen trat an, um der DFL ihre Handschrift zu geben. Das ist ihr nach Meinung führender Köpfe in der Liga in den zurückliegenden elf Monaten nicht gelungen. Weder in der Diskussion um die 50+1-Regel und die Forderungen des Bundeskartellamtes, noch bei den Themen Digitalisierung und Internationalisierung oder der Spielplangestaltung im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Ausschreibung der Medienrechte ab Sommer 2025 konnte Hopfen nach Auffassung ihrer Kritiker bisher Zeichen setzen.

Gedrückte Stimmung in der DFL-Zentrale 

Aus Kreisen ihrer Mitarbeiter wird geklagt, dass die Stimmung in der DFL-Zentrale in der Guiollettestraße 44-46 in Frankfurt am Main gedrückt sein; mehrere langjährige Mitarbeiter haben die DFL in den vergangenen Monaten verlassen.

Hopfens Vertrag ist bis zum 31. Dezember 2024 datiert. Kommt es zur Trennung, wird die DFL eine hohe Abfindung zahlen müssen.  Auf die Frage, wie stark die Unterstützung aus der Liga ist, entgegnete die DFL-Chefin in dem am 31. Oktober in einem kicker-Interview lachend: “Mehr geht immer. ”

Ahnte sie da schon, was sich über ihr zusammenbraut?   

Rainer Franzke

Dreierpack Roord: Wolfsburg gewinnt Topspiel gegen Frankfurt deutlich

Bereits früh waren die Frauen des VfL Wolfsburg auf der Siegerstraße und zeigten deutlich ihre Dominanz. Eintracht Frankfurt verlor das erste Mal in dieser Saison.

Svenja Huth, Jill Roord und Ewa Pajor bejubeln den Führungstreffer.

Svenja Huth, Jill Roord und Ewa Pajor bejubeln den Führungstreffer.

IMAGO/foto2press

VfL-Coach Tommy Stroot nahm im Vergleich zum 4:0-Sieg beim 1. FC Köln drei Veränderungen vor: Pajor, Huth und Wilms spielten für Waßmuth, Jonsdottir und Hegering (alle Bank).

Auf der anderen Seite vertraute Frankfurts Trainer Niko Arnautis denselben Spielerinnen, die vor einer Woche Bayer Leverkusen mit 1:0 schlagen konnten.

Zweimal Roord und einmal Pajor vor der Pause

Früh konnten die Wölfinnen in Führung gehen. Nach einem Doppelpass mit Lattwein konnte Roord den Ball in Ruhe im Strafraum annehmen und traf in die linke Ecke (5.). Das frühe 1:0 spielte dem VfL in die Karten. Frankfurt hatte Probleme ins Spiel zu finden, wurde aber zunehmend besser, ohne wirklich Gefahr auszustrahlen. Erst nach einer halben Stunde gab es die erste SGE-Chance, aber Freigang kam aus kurzer Distanz nicht wirklich an den Ball (30.).

Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte der VfL. Erst profitierte Roord nach einem Volley von einem Torwartfehler von Johannes (42.), dann stand Pajor nach einer Rauch-Ecke sehr frei und traf per Kopf zum 3:0 (44.).

Nach der Pause machte Roord da weiter, wo sie in der ersten Hälfe aufgehört hatte. Popp erlief einen Ball auf dem Flügel, die Niederländerin nahm den Platz der Mittelstürmerin ein und traf nach Flanke ihrer Kapitänin zum dritten Mal (53.).

Frohms auf dem Posten

Kurze Zeit später zeigte aber auch Frankfurt, wie viel Qualität im seinem Kader steckt. Feiersinger erkämpfte den Ball von Oberdorf und steckte zu Freigang durch. Die Stürmerin setzte sich sehr stark gegen Hendrich durch, konnte aber die herauseilende Frohms nicht überwinden (61.).

Das Spiel verlor an Fahrt. Die Wölfinnen hatten noch gute Gelegenheiten, zweimal fehlten Popp nur wenige Zentimeter für den fünften Treffer (59. und 68.). Der fiel dann aber kurz vorm Abpfiff. Brand hatte auf dem rechten Flügel zu viel Platz, Doorsoun wollte klären, grätschte den Ball aber ins eigene Tor (86.).

Wolfsburg setzte sich mit dem Sieg weiter von der SGE ab und konnte auch den alten Abstand von fünf Punkten auf die Frauen des FC Bayern wiederherstellen. Nach sechs Siegen und zwei Remis verloren die Frankfurterinnen erstmals in dieser Bundesligasaison. 

Für Wolfsburg geht es am Donnerstag (18.45) in der Champions League weiter, dann treffen die Wölfinnen auf die AS Rom. Frankfurt empfängt einen Tag später (19.15 Uhr) zum Auftakt des 10. Bundesligaspieltags Turbine Potsdam.

Auch ohne DFB-Team: Die Bundesliga ist im Achtelfinale stark vertreten

Die deutsche Nationalmannschaft hat sich in der WM-Gruppenphase verabschieden müssen. Spieler aus der Bundesliga sind trotzdem zahlreich in der K.-o.-Runde vertreten.

Bundesliga-Profis im Achtelfinale: Dayot Upamecano, Takuma Asano udn Dani Olmo (v.l.n.r.).

Bundesliga-Profis im Achtelfinale: Dayot Upamecano, Takuma Asano udn Dani Olmo (v.l.n.r.).

imago images

Wie schon 2018 ist die deutsche Nationalmannschaft in der WM-Gruppenphase gescheitert. Während das Team von Hansi Flick bereits wieder in der Heimat gelandet ist und die Aufarbeitung beim DFB angelaufen ist, geht schon am Samstag die K.-o.-Runde in Katar weiter – und das mit einigen Vertretern aus der Bundesliga.

Kein Bundesliga-Akteur ist besser als “Deutschland-Schreck” Asano – auch wenn er noch nicht von Anfang an spielte

40 Akteure aus dem deutschen Oberhaus stehen im Achtelfinale, zwei weitere aus der 2. Bundesliga (St. Paulis Australier Jackson Irvine und Düsseldorfs Japaner Ao Tanaka). Ihre Rollen und bisherige Form sind unterschiedlich. Während beispielsweise Dortmunds Torhüter Gregor Kobel am Sonntag zu seinem ersten WM-Einsatz für die Schweiz bei dieser WM kam, weil sich der gesetzte Yann Sommer wie Nico Elvedi (beide Gladbach) erkältet abmelden musste, standen Eintracht Frankfurts Djibril Sow (kicker-Note 3,5), Augsburgs Ruben Vargas (3,33) oder Mainz-05-Profi Silvan Widmer (2,83) in allen Gruppenpartien der Eidgenossen auf dem Feld.

Wie bei den Schweizern gehören auch zu Japans Aufgebot sieben deutsche Erstliga-Profis – zählt man Tanaka dazu, haben die Samurai Blue sogar die größte “deutsche Fraktion”, die eine gewichtige Rolle spielt. Schalkes Maya Yoshida (3,67), Bochums Takuma Asano (2,75), Freiburgs Ritsu Doan (3,5), Stuttgarts Wataru Endo (3,25), Gladbachs Ko Itakura (3,33) und Frankfurts Daichi Kamada (4,0) kamen in allen bisherigen WM-Spielen zum Einsatz, mindestens einmal liefen auch Hiroki Ito vom VfB Stuttgart und Tanaka auf. Vor allem “Deutschland-Schreck” Asano überzeugte dabei. Der 28-Jährige, der bislang immer eingewechselt wurde, ist der nach kicker-Noten beste Bundesliga-Akteur, auch unter Berücksichtigung des DFB-Teams – allerdings mit Abstand zu den bisherigen Topspielern des Turniers. Lediglich Spaniens Dani Olmo (Leipzig, 2,83) kommt da heran.

Auch die immerhin sechs Vertreter bei Titelverteidiger Frankreich, fünf davon vom FC Bayern, bleiben dahinter zurück. Bester Bundesliga-Legionär bei der Equipe Tricolore ist Dayot Upamecano (3,25).

Übrigens: Mit Jeremie Frimpong (Niederlande, Leverkusen), Joe Scally (USA, Gladbach), Robert Gumny (Polen, Augsburg), Josip Stanisic (Kroatien, Bayern) und Kristijan Jakic (Kroatien, Frankfurt) warten nur noch fünf Bundesliga-Akteure auf ihren ersten WM-Einsatz.

Im europäischen Top-5-Vergleich ist die Bundesliga momentan Dritter bei den Abstellungen

Im Vergleich der fünf europäischen Topligen steht die Bundesliga indes an Rang drei mit ihren 40 Achtelfinalisten. Aus der Premier League sind noch mehr Spieler in der Runde der letzten 16 vertreten (93, elf weitere aus der Championship), 59 Spieler verdienen ihr Geld in der spanischen La Liga (3 in der zweiten Liga). Hinter der Bundesliga rangiert die Serie A (39, drei weitere in der Serie B) und Frankreich (34, einer aus der Ligue 2).

Bei den Achtelfinal-Abstellungen ganz vorne sind der FC Barcelona und Manchester City (je 14). Führend in der Bundesliga ist der FC Bayern mit noch sieben aktiven WM-Fahrern.

Borré, Alario und Alidou tanken Selbstvertrauen: Frankfurt feiert Kantersieg

Mit einem souveränen 5:1-Erfolg gegen den Zweitligisten SV Sandhausen verabschiedete sich die Eintracht am Freitagnachmittag ins Wochenende. Vor allem ein Trio aus der Abteilung Attacke sammelte dabei Selbstvertrauen, Trainer Oliver Glasner äußerte sich hinterher zufrieden.

Doppeltorschütze gegen Sandhausen: Rafael Borré.

Doppeltorschütze gegen Sandhausen: Rafael Borré.

IMAGO/Eibner

Hinter Europa-League-Held Rafael Borré, Knipser Lucas Alario und Tempodribbler Faride Alidou liegt kein leichtes Halbjahr. Angesichts der gewaltigen Konkurrenz in der Offensive waren die Einsatzzeiten allen voran bei Alario und Alidou überschaubar. Gut, dass sie vor dem Urlaub in den Testspielen gegen Sandhausen und am kommenden Freitag bei Atalanta Bergamo noch einmal Spielpraxis sammeln und Selbstvertrauen tanken können.

Frankfurt spielte gegen den Zweitligisten gefällig nach vorne, Borré und Alario stellten die Weiche frühzeitig auf Sieg. Nach der Pause erhöhten der überraschend auf der Sechs eingesetzte Tuta, Alidou und nochmal Borré auf 5:0. Sandhausen hatte dem Champions-League-Achtelfinalisten nicht viel entgegenzusetzen, Dario Dumics Ehrentreffer war nicht mehr als Ergebniskosmetik.

“Der Auftritt hat mir sehr gut gefallen, es ist auch schön und wichtig, dass alle Offensivspieler getroffen haben. Wir haben schöne Tore erzielt, viele Spieler bekamen 90 Minuten. Der Anschlusstreffer war unnötig, da merkte man, dass bei dem einen oder anderen die Kräfte nachließen, weil sie schon lange nicht mehr 90 Minuten gespielt haben. Aber ich bin sehr zufrieden”, resümiert Oliver Glasner.

Der Coach sieht die jüngsten Trainingsleistungen bestätigt: “Wir haben schon die ganze Woche sehr gut und gewissenhaft trainiert.” Wichtig: Auch die Sommer-Neuzugänge Aurelio Buta und Jerome Onguené, die bisher verletzungsbedingt in keinem Pflichtspiel zum Einsatz kamen, spielten jeweils eine Hälfte. “Umso wichtiger ist die Phase jetzt, dass sie in den Rhythmus kommen”, betont Glasner. Almamy Toure, der ebenfalls lange ausfiel, hielt sogar 90 Minuten durch.

Julian Franzke