Rochelts Vorfreude: “Mit noch breiterer Brust nach Dresden”

Aufsteiger SV Elversberg hat einen sensationellen Start in die Drittliga-Saison hingelegt. Gleich drei Spieler haben es in die vorläufige kicker-Elf des 4. Spieltages geschafft.

Elversberger Jubeltraube nach dem Tor zum 1:0 durch Jannik Rochelt.

Elversberger Jubeltraube nach dem Tor zum 1:0 durch Jannik Rochelt.

IMAGO/Fussball-News Saarland

Mit einem auch in der Höhe verdienten 5:0 setzte sich die SV Elversberg am Samstag gegen den FSV Zwickau durch. Die Saarländer haben damit schon neun Punkte zu Buche stehen, was Platz vier in der Tabelle bedeutet. Dass der Aufsteiger einen derart fulminanten Start in der 3. Liga hinlegen würde, damit war nicht zu rechnen.

“Ich bin überglücklich, dass wir unseren Fans einen Drittliga-Heimsieg bescheren konnten, nachdem wir jetzt zweimal auswärts erfolgreich waren”, sagte Trainer Horst Steffen nach dem 5:0-Spektakel an der Kaiserlinde vor 2532 Zuschauern. “Wir haben es von Beginn an gut gemacht, haben auf dem Gaspedal gestanden und nur phasenweise mal ein bisschen Tempo rausgenommen”, analysierte der 53-Jährige. “Wir hatten eine gute Raumaufteilung und eine Genauigkeit im Spiel, dementsprechend bin ich rundum zufrieden mit der Leistung der Mannschaft und auch mit der Resonanz von den Zuschauern, die uns gefeiert haben.”

Toptorjäger und Topscorer Schnellbacher

Gleich drei SVE-Spieler schafften es entsprechend in die vorläufige Elf des Tages: Linksverteidiger Maurice Neubauer sowie die Torschützen Jannik Rochelt und Luca Schnellbacher (alle drei kicker-Note 2,0).

Schnellbacher traf wie schon beim 5:1 in Essen doppelt (53./56.) und war inklusive seiner drei Assists in den bisherigen vier Ligaspielen nun an sieben Toren beteiligt. Damit ist der 28-Jährige aktuell sowohl Toptorjäger als auch Topscorer der 3. Liga.

Rochelts Drittliga-Torpremiere

Seine Torpremiere in der 3. Liga feierte Rochelt, der im DFB-Pokal beim 4:3 gegen Bundesligist Bayer Leverkusen schon für die SVE getroffen hatte. Gegen Zwickau gelang ihm der Führungstreffer (7.) für Elversberg – und der war wirklich sehenswert: Rochelt kam 40 Meter vor dem Tor in Ballbesitz und lief Richtung Strafraum. Danach zog der 23-Jährige aus 22 Metern ab – und die Kugel schlug zum 1:0 genau im rechten Winkel ein.

“Ich habe gesehen, dass ich Platz habe, um auf die Kette zuzugehen. Dann habe ich das Ding mit links ganz gut getroffen”, erklärte der von Regionalligist SSV Ulm verpflichtete Neuzugang grinsend. “Wir sind 90 Minuten lang drangeblieben und hätten sogar noch ein, zwei Tore mehr machen können”, analysierte der Mittelfeldspieler weiter.

Elversberg ist nun am Samstag bei Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden zu Gast. “Geiler Verein, geiles Stadion – auf so ein Spiel freut man sich”, sagte Rochelt und ergänzte: “Mit einem 5:0 im Rücken können wir dort nun mit noch breiterer Brust auftreten.”

DFB-Ausschreibung: Bald nur noch zehn Drittliga-Spiele im Free-TV?

Die Ausschreibung der Medien-Rechte beschäftigt die 3. Liga: Von zehn Spielen im Free-TV bis zu 114 Spielen im Free-TV ist praktisch alles möglich.

Wo werden die Drittliga-Spiele ab der nächsten Saison gezeigt? Bis Anfang Oktober soll eine Entscheidung fallen.

Wo werden die Drittliga-Spiele ab der nächsten Saison gezeigt? Bis Anfang Oktober soll eine Entscheidung fallen.

imago images

Die Ausschreibung der Medien-Rechte für die 3. Liga kann zu einer deutlich reduzierten Anzahl von Spielen im frei empfangbaren Fernsehen führen. Das Minimum wären nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zehn Spiele im Free-TV. Es könnten aber auch mehr als bisher werden. Derzeit gilt noch der alte TV-Vertrag.

Mit diesem hatte die ARD das Recht erworben, mindestens zwei Drittligapartien pro Spieltag live im Ersten oder in den Dritten Programmen zu übertragen. Insgesamt sind das 86 Partien pro Saison sowie die Aufstiegsspiele zur 3. Liga. In der vergangenen Woche hat die Tochtergesellschaft DFB GmbH & Co. KG mit der Ausschreibung der Rechte für die vier Spielzeiten von 2023/24 bis 2026/27 begonnen.

Diese sieht drei Szenarien mit einer unterschiedlichen Anzahl von Partien im frei empfangbaren Fernsehen vor. Werden alle 380 Spiele der 3. Liga von einem oder mehreren Pay-TV-Anbietern erworben, gibt es eine Einschränkung des DFB: In diesem Fall müssten mindestens zehn dieser Begegnungen im Free-TV laufen.

Möglich sind aber auch zwei andere Varianten. In einem Szenario wären es wieder 86 Partien im Free-TV. In einem anderen sind sogar 114 Spiele im frei zu empfangenden Fernsehen möglich. Käufer der Rechte haben bei den Anstoßzeiten Mitspracherecht. Bei den Freitagsspielen liegt der mögliche Korridor für den Anpfiff zwischen 18 bis 20.30 Uhr. Für den Samstag gibt es eine Spanne von 13.30 bis 14 Uhr, für den Sonntag von 13.30 bis 15.15 Uhr.

Rechte für 3. Liga und Frauen unabhängig voneinander angeboten

Die Rechte für die 3. Liga werden – anders als zuletzt – nicht zusammen mit denen für Frauen-Fußball angeboten. Die Ausschreibungen für 3. Liga und Frauen-Bundesliga laufen nur zeitlich parallel. Die Entscheidung über die Vergabe soll nach Angaben des DFB voraussichtlich Anfang Oktober getroffen werden.

Derzeit liegen die Rechte für 3. Liga und Frauen-Bundesliga bis Mitte 2023 im Pay-Bereich bei der Deutschen Telekom, die für ihre Kunden die Spiele bei MagentaSport zeigt. Im Free-TV liegen die Frauen-Bundesliga-Rechte seit 2018 über die Agentur SportA bei der ARD. Zum Kontrakt mit dem ARD-ZDF-Rechtevermarkter gehören derzeit auch noch die Frauen-Länderspiele, die in der Regel im Ersten und im Zweiten gezeigt werden.

Steffen lobt die Mannschaft – und besonders Neuzugang Jacobsen

Der SV Elversberg ist die faustdicke Überraschung im Pokal geglückt. Nach dem Torfestival gegen Bayer Leverkusen sprach Trainer Horst Steffen seiner Mannschaft ein “Riesenkompliment” aus.

Horst Steffen stieg mit Elversberg auf, ist aktuell Drittliga-Tabellenführer - und schlug nun Leverkusen.

Horst Steffen stieg mit Elversberg auf, ist aktuell Drittliga-Tabellenführer – und schlug nun Leverkusen.

IMAGO/Eibner

Der wilde Schlagabtausch hatte das bessere Ende für die SV Elversberg: Sieben Tore bekamen die rund 7000 Zuschauer am Samstag in Elversberg zu sehen. Am Ende jubelte nicht etwa der klar favorisierte Bundesligist, sondern der gerade erst in die 3. Liga aufgestiegene Underdog. “Ich bin natürlich überglücklich über den Sieg”, sagte ein sichtlich gelöster SV-Coach Steffen nach der Partie. “Wir hatten wirklich ein gutes Spiel, überwiegend kompakt verteidigt.”

Angesichts der Torabfolge und dem wilden Hin und Her konnte der Ex-Profi aber erst nach dem Schlusspfiff erleichtert aufatmen, selbst beim zwischenzeitlichen 4:2 durch Kapitän Kevin Conrad hielt sich der Aufstiegstrainer an der Seitenlinie noch zurück und jubelte nur “ein bisschen”. Mit Recht: Denn die Werkself schlug in der Schlussphase nochmal zurück, kam auf 3:4 heran und hätte um ein Haar noch die Verlängerung erzwungen. Dazu kam es aber nicht. “Ich bin überglücklich über die mannschaftlich geschlossene Leistung. Insofern ein Riesenkompliment an die Jungs, die heute mächtig geliefert haben”, freut sich Steffen und fügte mit Blick auf den Saisonstart – 5:1 in Essen, Tabellenführung und Pokalüberraschung gegen den Champions-League-Teilnehmer – an: “Das ist was ganz Besonderes für den Klub. Das kann gerne so weitergehen.”

DFB-Pokal, 1. Runde

Ein Sonderlob verdiente sich in des Thore Jacobsen. Der aus Bremen gekommene Mittelfeldmann agierte wieder als wichtiges Bindeglied zwischen Abwehr und Mittelfeld. “Thore hat eine Spielintelligenz, die uns guttut, und er kann unheimlich viel laufen. Dementsprechend hat er viele gegnerische Angriffe verhindert und viele eigene Angriffe entwickelt”, sagte Steffen.

Der Neuzugang selbst, der vergangene Saison von einem Kreuzbandriss zurückgeworfen wurde und nun in der 3. Liga einen neuen Anlauf nimmt, schwebt indes auf Wolke sieben und ist froh über seinen Wechsel zum kleinen Aufsteiger aus dem Saarland: “Ich habe hart gearbeitet und mich zurückgekämpft, aber mir auch Gedanken gemacht, welcher Verein zu mir passt. Und im Moment passt es einfach wie die Faust aufs Auge.”

“Das sah schrecklich aus”: Hradecky und Andrich mit deutlicher Kritik

Bayer Leverkusen erlebte im ersten Pflichtspiel der Saison 2022/23 eine 3:4-Niederlage im DFB-Pokal bei Drittliga-Aufsteiger SV Elversberg. Vor allem Einer übte anschließend deutliche Selbstkritik …

Stellte sich nach dem Pokal-Aus in Offenbach den Bayer-Fans: Kapitän Lukas Hradecky.

Stellte sich nach dem Pokal-Aus in Offenbach den Bayer-Fans: Kapitän Lukas Hradecky.

IMAGO/Eibner

Lukas Hradecky war nach dem blamablen Aus bei der SV Elversberg richtig bedient und richtete deutliche Worte an sein eigenes Team. “Wir müssen uns darauf konzentrieren, Fußball zu spielen. Wir beschäftigen und mit dem Schiri, mit den Zuschauern, mit dem Platz, da ist negative Energie da”, haderte der Finne nach der äußert dürftigen Vorstellung in Elversberg. “Wir kommen hier nach toller Vorbereitung her – und nach drei Minuten liegen wir hinten. Wenn man so viele Gegentore bekommt wie letzte Saison, schaffst du nichts. Auch wenn wir gute Leute vorne haben … aber wir können nicht jedes Mal vier, fünf Tore schießen.” 

Hradecky: “Habe meine Mannschaft nicht erkannt”

Die Pokal-Pleite war ein denkbar schlechter Saisonstart nur eine Woche vor dem Beginn der Bundesliga. “Wir wissen, dass es nicht einfacher wird. Wir müssen nun alle in den Spiegel schauen. Ich habe es schon tausendmal gesagt, aber das reicht scheinbar nicht: Wir leben nicht dafür und denken, wir sind die Tollsten und dann verlierst du solche Spiele wie in Elversberg. Eigentlich müssen wir hier zupacken, die schlauere Mannschaft sein. Aber stattdessen wollen wir spielen wie Barcelona und lassen aber Räume offen. Das sah schrecklich aus teilweise, ich kann das gar nicht erklären und habe meine Mannschaft gar nicht erkannt”, sagte Hradecky.  

Wir leben nicht dafür und denken, wir sind die Tollsten.

Lukas Hradecky

Dass die mitgereisten Fans nach dem enttäuschenden Ausscheiden entsprechend angefressen und dies laut Hradecky “zu Recht” waren, brachte den Keeper, der sich nach dem Spiel den Fans in der Kurve stellte, zu weiterer Kritik an seinen eigenen Mitspieler: “Mich kotzt es dann an, dass manche dann schon auf dem Weg zur Kabine sind und nicht die Konsequenzen aushalten. Es gibt anscheinend viel zu bereden. Es war eine tolle Vorbereitung, aber das war alles heiße Luft. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, wir hätten wie letztes Jahr alles verloren, da waren wir dann gleich auf den Zehenspitzen.” 

Andrichs Mahnung an Frimpong und Bakker

Ein besonderer Kritikpunkt nicht nur von Hradecky war insbesondere das Diskutieren mit dem Referee einiger Bayer-Akteure. “Was wollen wir? Die sind fußballerisch schwächer, wollen wir uns runterreden? Da müssen wir Profis sein”, so der Leverkusener Kapitän.

Ähnlich sah es Mitspieler Robert Andrich, der von einer “Katastophenleistung defensiv wie offensiv” sprach – und in Sachen Diskutieren etwas konkreter wurde:  “Ich denke, wir haben sehr viele junge Spieler, die schnell erhitzt werden und sich dann nicht mehr auf das Wesentliche konzentrieren. Ich bin sicher auch ein Spieler, der über die Emotion kommt, aber ich denke, wir beschäftigen wir uns teilweise zu viel mit anderen Sachen und das ging heute schon von Anfang an los. Und so Spieler wie ‘Jerry’ (Jeremie Frimpong; Anm. d. Red.) und ‘Mitch’ (Mitchell Bakker, Anm. d. Red.), die große Qualität haben, werden so von ihrem Spiel abgebracht – und dann helfen sie uns einfach nicht. Darüber müssen wir intern reden.” 

Viel Zeit bleibt der Werkelf in Sachen Aufarbeitung allerdings nicht, denn in einer Woche (Samstag, 18.30 Uhr) wartet mit Borussia Dortmund am 1. Bundesliga-Spieltag direkt ein großes Kaliber und ein Gegner, der seine Pokalaufgabe bei Drittligist TSV 1860 München am Freitagabend (3:0) deutlich souveräner gelöst hatte.

4:3! Elversberg kegelt beim Spektakel Leverkusen aus dem Pokal

In einer äußerst unterhaltsamen Pokalpartie schafft Elversberg die Sensation und besiegt mit einem mutigen Auftritt den hohen Favoriten aus Leverkusen verdient.

Elversbergs Angreifer Luca Schnellbacher (#24) überwindet Lukas Hradecky zum 3:2.

Elversbergs Angreifer Luca Schnellbacher (#24) überwindet Lukas Hradecky zum 3:2.

IMAGO/Jan Huebner

Elversberg war mit einem 5:1-Sieg bei Rot-Weiss Essen fulminant in die Drittliga-Saison gestartet. Trainer Horst Steffen vertraute auf eine unveränderte Anfangsformation.

Leverkusens Coach Gerardo Seoane setzte beim Pflichtspielstart auch auf den bisher einzigen Neuzugang Hlozek, der von Sparta Prag zu Bayer gewechselt war.

Hlozek antwortet Rochelt prompt

Die Partie begann mit einem Paukenschlag: Rochelt schloss einen SVE-Konter nach Sololauf und Dribbling vorbei an Kossounou mit einem perfekten Flachschuss aus 15 Metern ab (3.).

Bayer zeigte sich bei hochsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad unbeeindruckt und erzielte nur wenig später den Ausgleich, als SVE-Keeper Kristof Hlozeks wuchtigen, aber unplatzierten Schuss aus 18 Metern passieren ließ (5.).

Elversberg begegnete der optisch überlegenen Werkself ohne Respekt und gefiel nach Kristofs starker Parade gegen Schick (11.) immer wieder im Umschaltspiel. Wie nach einer guten Viertelstunde, als Referee Martin Petersen auf Strafstoß entschied, nachdem Aranguiz Rochelt über die Klinge springen ließ: Koffi verwandelte zur 2:1-Führung der Hausherren (17.).

Schick scheitert an Kristof – Schnellbacher kontert Aranguiz

In der sehr unterhaltsamen ersten Hälfte münzte Leverkusen im Bemühen um den erneuten Ausgleich seine spielerische Dominanz in weitere Chancen durch Zielspieler Schick um, doch Kristof hatte sich gefangen und blieb im Privatduell erneut Sieger (19., 23.). Machtlos war der Schlussmanns von Elversberg, das hohen Aufwand betrieb, dann jedoch nach einer Direktkombination des Bundesligisten, als Aranguiz eine Vorlage von Azmoun verwertete – 2:2 (30.).

DFB-Pokal 2022/23

Letzterer verpasste es kurz danach, den Spieß umzudrehen, traf freistehend nur den Innenpfosten (32.). Dies sollte sich rächen, denn die defensiv allzu sorglose Seoane-Elf kassierte gegen weiterhin mutige Hausherren den dritten und somit auch den Pausen-Rückstand: Schnellbacher schoss nach Koffis Hereingabe im Zentrum mehr oder weniger mühelos ein (37.).

Demirbay und Paulinho standen bei Bayer mit Wiederanpfiff für Aranguiz und Azmoun auf dem Platz. Demirbay brauchte wenig Anlaufzeit, Kristof entschärfte seinen Schlenzer klasse (49.). Die SVE, die sich nun tiefer staffelte, beeindruckte offensiv zunächst auch nach dem Wechsel: Fellhauer stand dicht vor dem 4:2 (51.), auch Jacobsen tauchte gefährlich vor Hradecky auf (57.).

Auf der Gegenseite zirkelte Schick den Ball für immer wieder anlaufende Rheinländer ins Netz – Abseits, lautete die hauchdünne Entscheidung (59.). So richtig ins Rollen kam das Angriffsspiel des Favoriten aber nicht, gegen die kompakte SVE kamen die Aktionen allzu statisch daher.

Auch neues Personal brachte bei Bayer keine Abhilfe. Das aufmerksame, stets wache Elversberg wirkte frischer, hatte kaum brenzlige Situationen zu überstehen – und bewies bei Kontern immer wieder sein spielerisches Vermögen.

Conrad hat die Lufthoheit – 4:2!

Der Drittligist nutzte schließlich einmal mehr Leverkusens Anfälligkeit in der Defensive: Tapsoba verhinderte fast auf Kosten eines Eigentores bei einem zielstrebigen Angriff der Steffen-Schützlinge noch das 2:4.  Bei der folgenden Ecke aber schraubte sich Conrad gegen Paulinho hoch und köpfte unhaltbar ein (74.).

Die Werkself rannte an, auch in der Folge vergeblich, bis es Schick noch einmal spannend machte und zum 3:4 traf (89.). Doch Elversberg überstand auch die Nachspielzeit, nach vier Minuten extra war die Sensation perfekt.

Am 2. Spieltag der 3. Liga empfängt die SV Elversberg den 1. FC Saarbrücken (Samstag, 14 Uhr). Für Bayer Leverkusen geht es ebenfalls am Samstag weiter, zum Auftakt der Bundesliga geht es für die Seoane-Elf nach Dortmund (18.30 Uhr).

Tore und Karten

1:0
Rochelt (2′, Linksschuss, Feil)

1:1
Hlozek (5′, Rechtsschuss, Azmoun)

2:1
Koffi (17′, Foulelfmeter, Rechtsschuss, Rochelt)

2:2
C. Aranguiz (30′, Linksschuss, Azmoun)

3:2
Schnellbacher (37′, Linksschuss, Koffi)

4:2
Conrad (74′, Kopfball, Jacobsen)

4:3
Schick (89′, Linksschuss, Diaby)

Tore und Karten

1:0
Rochelt (2′, Linksschuss, Feil)

1:1
Hlozek (5′, Rechtsschuss, Azmoun)

2:1
Koffi (17′, Foulelfmeter, Rechtsschuss, Rochelt)

2:2
C. Aranguiz (30′, Linksschuss, Azmoun)

3:2
Schnellbacher (37′, Linksschuss, Koffi)

4:2
Conrad (74′, Kopfball, Jacobsen)

4:3
Schick (89′, Linksschuss, Diaby)

SV Elversberg

Mustafa (90. + 5 )

Bayer 04 Leverkusen

Diaby (64. ), Demirbay (90. + 5 )


SV Elversberg

Elversberg


SV Elversberg

Elversberg

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:


Bayer 04 Leverkusen

Leverkusen


Bayer 04 Leverkusen

Leverkusen

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:

Schiedsrichter-Team
Martin Petersen

Martin Petersen
Stuttgart

Schiedsrichter-Team

Martin Petersen

Martin Petersen
Stuttgart

Spielinfo


Stadion

Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde

Zuschauer

7.414

Spielinfo


Anstoß

30.07.2022, 15:31 Uhr


Stadion

Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde Elversberg


Zuschauer

7.414


Eckenverhältnis

4:8

Die 2. DFB-Pokal-Runde wird erst im September ausgelost.

Seoane: “Dann kann immer etwas passieren”

Leverkusen tritt am Samstag unter guten Voraussetzungen beim Drittliga-Aufsteiger SV Elversberg an. Doch trotz einer viel besseren Vorbereitung als im Vorjahr mahnt Trainer Gerardo Seoane zu höchster Seriosität.

Kann beinahe aus dem Vollen schöpfen: Leverkusens Coach Gerardo Seoane.

Kann beinahe aus dem Vollen schöpfen: Leverkusens Coach Gerardo Seoane.

IMAGO/Nordphoto

Vor einem Jahr blickte Gerardo Seoane auf eine problematische Saisonvorbereitung zurück: ein wegen Starkregen ausgefallenes Testspiel, wegen Unwetter abgesagte Einheiten im Trainingslager in Österreich, eine Explosion in einem Leverkusener Entsorgungsunternehmen nahe der Bay-Arena, weswegen eine weitere Trainingseinheit ausfallen musste, viele Späteinsteiger aufgrund von Turnier-Teilnahmen und dazu einige Verletzte – der Schweizer, damals neu im Amt, hatte kaum eine Möglichkeit, seine Spielidee dauerhaft einzuüben.

Im Juli 2022 ist alles anders. “Die Vorbereitung ist zufriedenstellend verlaufen”, sagt der Trainer und könnte im Vergleich zum Vorjahr auch das Wort großartig verwenden, “sowohl ohne Zwischenfälle, was das Wetter und sonstige Dinge betrifft. Und auch die Testspiele haben wir gut bestritten, wie haben keine neuen Verletzten und viele Spieler, die viele Einheiten absolvieren konnten.”

Die Voraussetzungen vor dem Pflichtspielstart sind nicht nur deshalb deutlich günstiger als vor Jahresfrist: Heute hat Seoane seine Spielidee im Team verankert, die Mannschaft ist aufgrund weniger personeller Veränderungen im Kader einspielt – ein Vorteil, den allerdings auch Gegner Elversberg für sich in Anspruch nehmen kann.

Nicht nur deshalb bringt Seoane dem Gegner großen Respekt entgegen, lobt den Aufsteiger in die 3. Liga als “eine Mannschaft, die in diesem Kalenderjahr noch ungeschlagen ist. Das zeugt davon, dass eine Qualität im Kader vorhanden ist – sowohl als Team als auch von der Spielidee.”

In Essen ließ Elversberg aufhorchen

Die SV Elversberg, die zum Liga-Auftakt 5:1 bei Rot-Weiss Essen gewann, bietet eine gewisse Bandbreite an. “Das ist eine Mannschaft, die versucht, aktiv mitzuspielen, die aber auch im Verbund sehr gut verteidigt.” Qualitäten, die dem Team von Ex-Bundesliga-Profi Horst Steffen (Duisburg, Uerdingen, Gladbach) verschiedene taktische Herangehensweisen ermöglicht.

Doch für Seoane, der nicht davon ausgeht, dass Elversberg von seinem Spielstil abweichen wird, spielt dies nur eine untergeordnete Rolle: “Trotzdem wissen wir, wenn wir unsere Leistung abrufen, wenn wir gegenüber den Testspielen noch die nötige Aggressivität und Entschlossenheit bringen, dass wir ganz klar diese Runde überstehen wollen.”

Im Vorjahr war in der 2. Runde Schluss

Und müssen, möchte man nicht wie im Vorjahr, als man in der 2. Runde zuhause am KSC scheiterte, nicht erneut eine frühzeitige böse Überraschung erleben. Personell stehen die Vorzeichen günstig. Bis auf den Langzeitverletzten Florian Wirtz, der mit einem Kreuzbandriss wohl noch mindestens bis November fehlen wird, fällt einzig Amine Adli aus. Der Offensivakteur könnte nach einer Sehnenoperation im Oberschenkel übernächste Woche wieder komplett ins Teamtraining einsteigen.

Trotz der guten Ausgangsposition warnt Seoane: “Wir nehmen den Pokal sehr ernst. Wir werden keine Abstriche machen. Wenn du an einem Tag nicht gut performst, bist du raus.” Dass Elversberg bereits in den Ligabetrieb eingestiegen ist, erhöht das Risiko für sein Team: “Es ist immer eine gute Option für diese Mannschaften, eine Chance zu haben. Normalerweise darfst du gegen so eine Mannschaft nicht so oft verlieren, aber wenn der Gegner dadurch einen Formvorsprung hat und die Pokalgesetze greifen mit einem Gegentor, dann kann immer etwas passieren.”

Stephan von Nocks

Elversberg und FSV: Keine Sanktionen möglich

Die Unsportlichkeit in der Endphase ihres Spiels war unübersehbar und erhitzt viele Gemüter. Der FSV Frankfurt und Elversberg kommen mit ihrer Masche trotzdem durch.

Erst Geschiebe,  dann Meisterfeier, nun Kritik: Spieler der SV Elversberg.

Erst Geschiebe,  dann Meisterfeier, nun Kritik: Spieler der SV Elversberg.

IMAGO/Jan Huebner

Die Bilder vom Nichtangriffspakt zwischen dem FSV Frankfurt und der SV Elversberg in der Regionalliga Südwest gehen deutschlandweit viral. In den letzten zwölf Minuten ihres Aufeinandertreffens hatten sich die Akteure beider Teams ganz offensichtlich auf ein bloßes Verwalten des 1:1-Unentschiedens geeinigt, das beiden ihr jeweiliges Saisonziel garantierte: Elversberg die Meisterschaft und dem FSV Frankfurt den Klassenerhalt.

Die einen (Elversberg) schoben sich den Ball in der eigenen Hälfte zu, die anderen verweigerten jeglichen Versuch einer Eroberung des Spielgeräts. Während nach Schlusspfiff hüben wie drüben gefeiert wurde, bleibt beim unbeteiligten Beobachter zwangsläufig ein äußerst fader Beigeschmack. Sowie die Frage: Hätte nicht der Schiedsrichter eine Handhabe besessen, das unwürdige Treiben zu unterbinden – und drohen den Klubs nun nicht nachträgliche Sanktionen?

“Kein offensichtliches und klar zuzuordnendes Vergehen”

Dem 24-jährigen Referee Jonas Brombacher aus Wittlingen war auf dem Feld keine Eingriffsmöglichkeit gegeben, wie DFB-Schiri-Lehrwart und Regelexperte Lutz Wagner klarstellt: “Es lag regeltechnisch kein offensichtliches und klar zuzuordnendes Vergehen vor.” Die Gesamtszenerie ließe sich zwar als unsportliches Verhalten werten – doch wen konkret sollte der Unparteiische dafür zur Rechenschaft ziehen? Schließlich ist es weder verboten, auf reinen Ballbesitz zu spielen wie Elversberg, noch komplett auf Konter zu setzen wie die Frankfurter.

Eine stillschweigende Übereinkunft lässt sich naturgemäß nicht belegen

Ebenso gibt es für nachträgliche Ermittlungen von Verbandsseite keine Grundlage. Das Sportgericht der Regionalliga Südwest wird – anders als etwa der Kontrollausschuss auf DFB-Ebene – generell nicht von Amts wegen tätig, sondern nur im Falle einer Anzeige, wie der Vorsitzende Prof. Dr. Andreas Pitz am Montag im Gespräch mit dem kicker bestätigte.

Auf der Liga-Geschäftsstelle war bis kurz vor Ende der Einspruchsfrist am späten Montagnachmittag diesbezüglich nichts eingegangen – und gemäß intensivem Austausch mit den leidtragenden Vereinen SSV Ulm bzw. SG Sonnenhof Großaspach auch nichts mehr zu erwarten.

Zudem hatte Schiri Brombacher keinen Sonderbericht angefertigt. Ein solcher wäre fällig gewesen, hätte der Unparteiische beispielsweise eine explizite Absprache wahrgenommen. Eine stillschweigende Übereinkunft indes bleibt naturgemäß nicht belegbar. In die Geschichtsbücher der Regionalliga Südwest wird sie dennoch eingehen – als unerfreuliches Kapitel.

Thiemo Müller

“Richtig geil war das nicht”: Elversberg feiert nach Nichtangriffspakt gemeinsam mit dem FSV

Die SV Elversberg hat den Aufstieg in die 3. Liga so gut wie sicher, Gegner FSV Frankfurt den Klassenerhalt mit dem 1:1-Unentschieden gepackt. Nach einem zunächst offenen Spiel mit Chancen auf beiden Seiten einigten sich die Teams in der Schlussviertelstunde auf einen Nichtangriffspakt.

Selfie-Zeit in Frankfurt: Feiernde Spieler der SVE.

Selfie-Zeit in Frankfurt: Feiernde Spieler der SVE.

IMAGO/Jan Huebner

Drei Punkte und 19 Tore Vorsprung. Die rund 500 mitgereisten Fans aus Elversberg feierten bei Abpfiff mit Spielern und Trainer ein 1:1, durch das der SVE die Rückkehr in die 3. Liga nur noch rechnerisch zu nehmen ist. Auch auf der Gegenseite waren Jubel und Erleichterung beinahe gleichermaßen groß – der FSV Frankfurt hat mit dem Punkt ein weiteres Spieljahr in der Regionalliga Südwest sicher.

Saisonendspurt im Südwesten

Möglich war die einträchtige Glückseligkeit auf dem Frankfurter Rasen, weil weiter südlich die SG Sonnenhof Großaspach den Elversberger Konkurrenten SSV Ulm 1846 Fußball mit 3:1 bezwang und aller Hoffnungen beraubte.

Durchaus bizarr mutete kurz zuvor freilich die Schlussphase in der PSD-Bank-Arena an. Nach einem lange Zeit offenen Spiel mit Großchancen für beide Mannschaften wurde das Angriffsspiel in den letzten zwölf Minuten eingestellt, als die Kunde von der klaren Aspacher Führung das Stadion erreichte. Freude auf den Rängen, Quergeschiebe auf dem Rasen.

“Richtig geil angefühlt hat sich das nicht”


FSV Frankfurt - SV Elversberg emspor, v.l. Nico Karger (Elversberg) am Handy

Elversbergs Nico Karger im Entspannungsmodus.
IMAGO/Jan Huebner

“So richtig geil angefühlt hat sich das nicht”, gab SVE-Kapitän Kevin Conrad hernach im Freudentaumel zu, “aber da das Unentschieden für beide wichtig war, kann ich verstehen, dass wir nicht mehr das große Risiko gehen.”

Thomas Brendel, Sportlicher Leiter beim FSV, verteidigte das Verhalten der Spieler ebenfalls: “Die Elversberger haben nicht nach vorne gespielt, und wir wollten keine Balleroberung haben. Ich denke, das ist verständlich. Zwei andere Mannschaften hätten es genauso gemacht. Da wäre sich jeder selbst am nächsten gewesen”, sagte er zur FAZ.

Steffen findet es “megabemerkenswert und toll”

Bei der Nachbetrachtung am Samstag spielten unter den Protagonisten diese zwölf Minuten insgesamt eine untergeordnete Rolle. Der von Bierduschen durchnässte SVE-Trainer Horst Steffen bescheinigte seiner Mannschaft eine “megabemerkenswerte und tolle” Saison. “Deshalb bin ich jetzt überglücklich”, so der Ex-Profi, der angesichts der Tabellensituation den Startschuss zur Party gab: “Rechnerisch ist es noch möglich, dass wir nicht aufsteigen, aber ich glaube nicht daran. Dementsprechend können wir jetzt feiern.”

Tore und Karten

0:1
Suero Fernandez (3′)

1:1
G. Weiß (27′, Eigentor)

Tore und Karten

0:1
Suero Fernandez (3′)

1:1
G. Weiß (27′, Eigentor)

FSV Frankfurt

Reutter (35. ), Azaouagh (41. ), Heller (66. )

SV Elversberg

S. Sahin (60. )


FSV Frankfurt

FSV Frankfurt


FSV Frankfurt

FSV Frankfurt

Aufstellung

Trainer:


SV Elversberg

Elversberg


SV Elversberg

Elversberg

Aufstellung

Einwechslungen

Trainer:

Schiedsrichter-Team

Jonas Brombacher
Wittlingen

Schiedsrichter-Team

Jonas Brombacher
Wittlingen

Spielinfo


Stadion

PSD-Bank-Arena

Zuschauer

1.899

Spielinfo


Anstoß

07.05.2022, 14:00 Uhr


Stadion

PSD-Bank-Arena Frankfurt


Zuschauer

1.899

Offiziell wird der zweite Südwest-Meistertitel in der Vereinsgeschichte und abermalige Drittliga-Aufstieg nach 2013 dann am kommenden Samstag nach dem Derby gegen den Saar-Rivalen FC 08 Homburg. Eine Woche später treffen sich diese Rivalen dann erneut im Kampf um den Titel im Landespokal Saarland sowie ein Ticket für den DFB-Pokal. In der kommenden Saison geht es für die SVE dann nicht mehr gegen Homburg, sondern gegen den “großen” Rivalen 1. FC Saarbrücken.

“Richtig geil war das nicht”: Elversberg feiert nach Nichtangriffspakt gemeinsam mit dem FSV

Die SV Elversberg hat den Aufstieg in die 3. Liga so gut wie sicher, Gegner FSV Frankfurt den Klassenerhalt mit dem 1:1-Unentschieden gepackt. Nach einem zunächst offenen Spiel mit Chancen auf beiden Seiten einigten sich die Teams in der Schlussviertelstunde auf einen Nichtangriffspakt.

Selfie-Zeit in Frankfurt: Feiernde Spieler der SVE.

Selfie-Zeit in Frankfurt: Feiernde Spieler der SVE.

IMAGO/Jan Huebner

Drei Punkte und 19 Tore Vorsprung. Die rund 500 mitgereisten Fans aus Elversberg feierten bei Abpfiff mit Spielern und Trainer ein 1:1, durch das der SVE die Rückkehr in die 3. Liga nur noch rechnerisch zu nehmen ist. Auch auf der Gegenseite waren Jubel und Erleichterung beinahe gleichermaßen groß – der FSV Frankfurt hat mit dem Punkt ein weiteres Spieljahr in der Regionalliga Südwest sicher.

Saisonendspurt im Südwesten

Möglich war die einträchtige Glückseligkeit auf dem Frankfurter Rasen, weil weiter südlich die SG Sonnenhof Großaspach den Elversberger Konkurrenten SSV Ulm 1846 Fußball mit 3:1 bezwang und aller Hoffnungen beraubte.

Durchaus bizarr mutete kurz zuvor freilich die Schlussphase in der PSD-Bank-Arena an. Nach einem lange Zeit offenen Spiel mit Großchancen für beide Mannschaften wurde das Angriffsspiel in den letzten zwölf Minuten eingestellt, als die Kunde von der klaren Aspacher Führung das Stadion erreichte. Freude auf den Rängen, Quergeschiebe auf dem Rasen.

“Richtig geil angefühlt hat sich das nicht”


FSV Frankfurt - SV Elversberg emspor, v.l. Nico Karger (Elversberg) am Handy

Elversbergs Nico Karger im Entspannungsmodus.
IMAGO/Jan Huebner

“So richtig geil angefühlt hat sich das nicht”, gab SVE-Kapitän Kevin Conrad hernach im Freudentaumel zu, “aber da das Unentschieden für beide wichtig war, kann ich verstehen, dass wir nicht mehr das große Risiko gehen.”

Thomas Brendel, Sportlicher Leiter beim FSV, verteidigte das Verhalten der Spieler ebenfalls: “Die Elversberger haben nicht nach vorne gespielt, und wir wollten keine Balleroberung haben. Ich denke, das ist verständlich. Zwei andere Mannschaften hätten es genauso gemacht. Da wäre sich jeder selbst am nächsten gewesen”, sagte er zur FAZ.

Steffen findet es “megabemerkenswert und toll”

Bei der Nachbetrachtung am Samstag spielten unter den Protagonisten diese zwölf Minuten insgesamt eine untergeordnete Rolle. Der von Bierduschen durchnässte SVE-Trainer Horst Steffen bescheinigte seiner Mannschaft eine “megabemerkenswerte und tolle” Saison. “Deshalb bin ich jetzt überglücklich”, so der Ex-Profi, der angesichts der Tabellensituation den Startschuss zur Party gab: “Rechnerisch ist es noch möglich, dass wir nicht aufsteigen, aber ich glaube nicht daran. Dementsprechend können wir jetzt feiern.”

Tore und Karten

0:1
Suero Fernandez (3′)

1:1
G. Weiß (27′, Eigentor)

Tore und Karten

0:1
Suero Fernandez (3′)

1:1
G. Weiß (27′, Eigentor)

FSV Frankfurt

Reutter (35. ), Azaouagh (41. ), Heller (66. )

SV Elversberg

S. Sahin (60. )


FSV Frankfurt

FSV Frankfurt


FSV Frankfurt

FSV Frankfurt

Aufstellung

Trainer:


SV Elversberg

Elversberg


SV Elversberg

Elversberg

Aufstellung

Einwechslungen

Trainer:

Schiedsrichter-Team

Jonas Brombacher
Wittlingen

Schiedsrichter-Team

Jonas Brombacher
Wittlingen

Spielinfo


Stadion

PSD-Bank-Arena

Zuschauer

1.899

Spielinfo


Anstoß

07.05.2022, 14:00 Uhr


Stadion

PSD-Bank-Arena Frankfurt


Zuschauer

1.899

Offiziell wird der zweite Südwest-Meistertitel in der Vereinsgeschichte und abermalige Drittliga-Aufstieg nach 2013 dann am kommenden Samstag nach dem Derby gegen den Saar-Rivalen FC 08 Homburg. Eine Woche später treffen sich diese Rivalen dann erneut im Kampf um den Titel im Landespokal Saarland sowie ein Ticket für den DFB-Pokal. In der kommenden Saison geht es für die SVE dann nicht mehr gegen Homburg, sondern gegen den “großen” Rivalen 1. FC Saarbrücken.