Letsch: “Ich genieße jeden Moment in diesem Stadion”

Bochumer Pessimisten verweisen auf die Niederlagen in Leverkusen und in Mainz. Optimisten schielen auf vier Heimsiege in Serie. VfL-Trainer Thomas Letsch zählt zur letzteren Fraktion – und möchte seine Erfolgsquote weiter ausbauen.

Will weiter bei einer 100-Prozent-Quote in Heimspielen bleiben: Bochums Trainer Thomas Letsch.

Will weiter bei einer 100-Prozent-Quote in Heimspielen bleiben: Bochums Trainer Thomas Letsch.

IMAGO/Sven Simon

Als Thomas Letsch Anfang Oktober 2022 zum ersten Mal als Trainer des VfL Bochum an der Seitenlinie stand, sah die Situation nicht gerade rosig aus: Mit nur einem Zähler aus den ersten sieben Spielen lag sein Team am Tabellenende und drohte geradewegs dem Abstieg entgegenzumarschieren. Vier Monate später steht der VfL auf dem Relegationsrang und hat den Anschluss an die vorderen Plätze hergestellt – fünf Siegen unter Letsch (bei sechs Niederlagen) sei Dank.

Vor dem Heimspiel gegen die kriselnde TSG aus Hoffenheim aber gibt es auch eine andere Sichtweise auf die aktuelle Situation: Nach zwei Auswärtsniederlagen in Serie (0:2 in Leverkusen, 2:5 in Mainz) ist die jüngste Tendenz negativ. Da kommt eine Partie im heimischen Stadion gerade recht: Denn von den bisherigen vier Auftritten vor den eigenen Fans konnte Letsch mit seinem Team alle vier gewinnen.

Wir haben in Deutschland inzwischen viele Weltklasse-Arenen. Aber das ist hier ist Nische, das ist etwas Besonderes.

Thomas Letsch

“Die Atmosphäre bei uns im Stadion ist super, unsere Fans sind klasse”, sagt Letsch. “Wir haben in Deutschland inzwischen viele Weltklasse-Arenen. Aber das ist hier ist Nische, das ist etwas Besonderes. Ich genieße jeden Moment in diesem Stadion. Es ist auch das einzige Heimstadion, in dem ich eine 100-Prozent-Siegquote habe. Das bleibt hoffentlich auch noch lange so.” Der Klassenerhalt wäre den Bochumer dann wohl nicht zu nehmen.

Ein Selbstläufer, das weiß auch Letsch, wird das allerdings nicht. Gegen Hoffenheim rechnet der 54-Jährige mit einer anspruchsvollen Aufgabe. “Da”, sagt er mit Blick auf den kommenden Gegner, “steckt verdammt viel Qualität drin. Zu Beginn der Saison war Hoffenheim auf einem ganz anderen Weg. Ihr Anspruch ist es, um Europa mitzuspielen. Aber wir sind selbstbewusst genug, uns der Aufgabe zu stellen und einen Sieg einfahren zu wollen.” Favorit sei der VfL nicht, “auch wenn die Brust mit jedem Sieg breiter wird”.

Bochumer Termine

Letsch stellt keine Blockade fest

Aufgrund der positiven Entwicklung, insbesondere in den Heimspielen, fürchtet der VfL-Trainer auch keinen entscheidenden Rückschlag durch die beiden jüngsten Niederlagen. Die Leistung in Leverkusen sei gut gewesen, in Mainz hätten dann sowohl mannschaftstaktische als auch individuelle Fehler zum dreifachen Punktverlust geführt. “Jetzt geht es darum, die Fehler klar zu analysieren – und das haben mir im Anschluss gemacht”, sagt Letsch, der in den vergangenen Tagen dann auch keine “Blockade” bei seinen Spielern feststellen konnte: “Das Spiel in Mainz ist abgehakt. Wir freuen uns, dass es am Samstag weitergeht.” Klar sei aber auch: “Mehr als zwei Niederlagen am Stück sollten es nicht sein.”

BVB und die Bayern warten 

Erst recht nicht beim Blick aufs weitere Programm: Am kommenden Mittwoch gastiert Borussia Dortmund im DFB-Pokal-Achtelfinale in Bochum, am Samstag darauf muss der VfL dann zum FC Bayern München reisen. “Wir wissen, was nach dem Hoffenheim-Spiel auf uns zukommt”, sagt Letsch, “aber das ist mir jetzt relativ egal.”

Jetzt steht erst einmal ein klares Ziel im Mittelpunkt seiner Überlegungen: “Wir können in der Liga drei wichtige Punkte holen, in der Tabelle einen entscheidenden Satz machen und einen Konkurrenten richtig mitreinziehen.” Es wäre im Erfolgsfall ein weiterer Moment zum Genießen für den so heimstarken Bochumer Coach.

Matthias Dersch

Als Kehl für Freiburg in Dortmund traf – VfB historisch schlecht: Das bringt der 19. Spieltag

Am Freitag eröffnet der FC Augsburg den 19. Spieltag mit der Partie gegen Leverkusen und könnte eine historische Statistik ebenso vergessen machen wie der VfB Stuttgart tags darauf gegen Bremen. Außerdem im Fokus: die Topspiele in Dortmund und Wolfsburg sowie das erste Hertha-Spiel nach Fredi Bobic. 

2001 Torschütze für Freiburg, inzwischen Sportdirektor beim BVB: Sebastian Kehl (re.)

2001 Torschütze für Freiburg, inzwischen Sportdirektor beim BVB: Sebastian Kehl (re.)

Bongarts/Getty Images

Augsburgs Negativmarke gegen Leverkusen

An das Hinspiel in der Leverkusener BayArena hat der FC Augsburg beste Erinnerungen. Das 2:1 war der erste Sieg, den die Fuggerstädter im 23. Duell mit der Werkself feierten. Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings: Zu Hause wartet Augsburg noch auf einen Sieg gegen Leverkusen (0/4/7). Kein anderes Team hat je ein anderes so oft empfangen, ohne auch nur ein einziges Mal gewonnen zu haben. 

Freiburger Einmaligkeit in Dortmunds Festung 

Ein einziges Mal, häufiger hat der SC Freiburg in Dortmund noch nicht gewonnen. Im Oktober 2001 war es ein 2:0, das den Sportclub mit drei Punkten zurück in den Breisgau fahren ließ. Unter den Torschützen damals: Sebastian Kehl, inzwischen Sportdirektor beim BVB, der bei den vergangenen 14 Heimspielen gegen Freiburg 40 von 42 möglichen Punkten geholt hat. 

Nach dem Bobic-Beben: Hertha ist in Frankfurt zu Gast


Fredi Bobic

Nicht mehr im Amt: Fredi Bobic.
IMAGO/RHR-Foto

Hertha BSC erlebt mal wieder turbulente Tage. Nach der Trennung von Fredi Bobic und der Rückkehr von Benjamin Weber und Andreas “Zecke” Neuendorf sind die Berliner bei Eintracht Frankfurt zu Gast. Nach der Winterpause ist die SGE in spielerischer Hinsicht zwar noch nicht ins Rollen gekommen, trotzdem hat sie fünf Punkte aus den ersten drei Partien geholt. Gegen Hertha verlor Frankfurt ohnehin nur eines der jüngsten acht Duelle – das Heimspiel der Vorsaison (1:2). 

Unbesiegte Kölner gegen RB

7:1 gegen Bremen, 1:1 in München, 0:0 gegen Schalke: In diesem Jahr ist der 1. FC Köln noch ungeschlagen. Hat diese Serie selbst dann noch Bestand, wenn auch das Duell mit Leipzig hinter der Elf von Steffen Baumgart liegt? Von elf Spielen gegen RB gewann Köln nur zwei. 

Hoffenheims Durststrecke – und das Bochum-Omen 

Von den vergangenen acht Bundesligaspielen hat Hoffenheim kein einziges gewonnen. Aber, und das könnte der TSG Mut machen: In der Vorrunde trafen die Kraichgauer nach zehn Partien ohne Sieg auf den VfL Bochum und landeten mit einem 3:2 den Befreiungsschlag.


Ein Heimspiel ohne Gegentor: Im April 2021 jubelte der VfB gegen Bremen.

Ein Heimspiel ohne Gegentor: Im April 2021 jubelte der VfB gegen Bremen.
Getty Images

Die VfB-Flut und das Wiedersehen mit Werder

In den vergangenen 30 Heimspielen ist der VfB Stuttgart kein einziges Mal ohne Gegentreffer davongekommen – eine Negativserie, die es in knapp 60 Jahren Bundesliga noch nie gegeben hat. Letztmals spielten die Schwaben im April 2021 zu null, nun treffen sie erneut auf den damaligen Gegner: Werder Bremen, gegen das Stuttgart seit sechs Partien ungeschlagen ist. Ein gutes Omen, um die Gegentor-Flut nun zu beenden?

Schalke mit frischem Mut nach Mönchengladbach

Durch das 0:0 gegen Köln hat Schalke frischen Mut geschöpft, jetzt haben es die Königsblauen mit Borussia Mönchengladbach zu tun, einem Gegner, gegen den sie nur eines der vergangenen zehn Spiele gewonnen haben. Um nun im Borussia-Park den dritten Saisonsieg einzufahren, setzt Schalke auch auf Eder Balanta, der am Deadline Day nach Gelsenkirchen gekommen ist.

Nach den Isco-Irrungen: Union trifft auf Mainz

Trotz der Isco-Irrungen hat Union Berlin am Dienstag die Eintrittskarte fürs Viertelfinale im DFB-Pokal gelöst. Nun treffen die Eisernen auf Mainz 05, peilen den fünften Sieg im fünften Pflichtspiel des Jahres an und setzen dabei auf ihre Heimstärke: Von den jüngsten 41 Partien vor eigenem Publikum verlor Union nur zwei. 

Endet Bayerns 1:1-Serie gegen Wolfsburg?

1:1 in Leipzig, 1:1 gegen Köln, 1:1 gegen Frankfurt: Die ersten drei Bundesligaspiele des Jahres hat der FC Bayern nicht gewonnen, nun beschließen die Münchner den 19. Spieltag mit einer Partie gegen den VfL Wolfsburg und Ex-Trainer Niko Kovac. Dabei könnte Joao Cancelo zu seinem Bundesliga-Debüt kommen. Nach sechs Siegen in Folge haben die Niedersachsen zuletzt zwei Rückschläge hinnehmen müssen (jeweils 1:2 gegen Werder Bremen und im DFB-Pokal gegen Union Berlin). Auch die Bayern-Bilanz kann Wolfsburg nicht gerade Mut machen: Von 51 Duellen gewann der VfL nur vier, zuletzt gab es 15 Anläufe ohne Sieg.

Schreck via Videotext: Als Bayern letztmals so schlecht in ein Jahr startete

Vor 16 Jahren blieb der FC Bayern letztmals in den ersten drei Bundesligaspielen eines Jahres sieglos. Erinnerungen an Puderzucker, unwirkliche kicker-Schlagzeilen – und eine verlorene Trainer-Wette.

Rückendeckung mit kurzer Haltbarkeit: Uli Hoeneß (li.) und Felix Magath im Dezember 2006.

Rückendeckung mit kurzer Haltbarkeit: Uli Hoeneß (li.) und Felix Magath im Dezember 2006.

picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Die ersten drei Spiele des Jahres 2007 sollte der FC Bayern nicht gewinnen, doch eigentlich hatte alles mit einem Sieg begonnen. Jan Schlaudraff (“Ich werde nicht den Lehrling spielen”), den die Bundesliga-Kollegen in der kicker-Spielerumfrage gerade vor Diego und Mario Gomez zum “Aufsteiger der Saison” gewählt hatten, gab seine Zusage, im Sommer nach München zu wechseln und nicht nach Bremen.

Manager Uli Hoeneß sprach von einer “Genugtuung” im “Muskelspiel” mit Werder, was damals noch keineswegs albern klang. Die Bremer waren punktgleich mit Schalke als Herbstmeister in die Winterpause gegangen, während der doppelte Double-Titelverteidiger FCB drei Punkte dahinter nur Dritter war. “Meister – warum nicht Schalke?”, lautete am 11. Januar die kicker-Schlagzeile, die im Laufe der Rückrunde zusätzliche Substanz erhalten sollte. In München dagegen herrschte Unruhe.

Hoeneß’ harte Worte für Schweinsteiger – Magath wettet im kicker

Schon nach der Vorsaison hätte Trainer Felix Magath ob der ständigen Kritik an seiner Arbeit beinahe hingeworfen – um dann, durch Hoeneß vom Weitermachen überzeugt, doch bis 2008 zu verlängern. Doch dem Rekordmeister waren die Abschiede von Michael Ballack und Zé Roberto anzumerken, kurz vor Weihnachten folgte auch noch das DFB-Pokal-Aus bei Schlaudraff in Aachen.

Bayerns Start ins Jahr 2007

“Ich sage nicht, dass wir über Felix Magath diskutieren, wenn wir nicht Meister werden”, versuchte sich Hoeneß im Winter ungewohnt umständlich in weiterer Rückendeckung für den Trainer, während die Spieler um Jungprofi Bastian Schweinsteiger (“Ihm wurde Puderzucker in den Hintern geblasen, den puste ich wieder raus”) Saures zu hören bekamen.

Sebastian Deislers überraschendes Karriereende mit 27 störte den Versuch, Aufbruchstimmung zu erzeugen, jäh. Trotzdem wettete Magath am 22. Januar im kicker, “dass der FC Bayern wieder deutscher Meister wird” (während VfB-Manager Horst Heldt ärgerlicherweise lieber auf den Pokalsieg wettete). Einen Härtetest gegen den HSV hatte er schließlich mit 2:0 gewonnen, und sogar Schweinsteiger hatte dabei überzeugt.

Der turbulente Tag nach dem Bochum-Spiel: “Meine Familie ist schon aufgebracht”

Doch zum Rückrundenauftakt verloren “alarmierend schlechte Münchner” (kicker) dann nach 2:1-Pausenführung 2:3 beim BVB, der Trainer Jürgen Röber ein Traumdebüt bescherte. Schalke und Bremen zogen auf je sechs Punkte davon. Vier Tage später – die Bundesliga kam wie 2023 mit einer englischen Woche zurück – wollte Magath gegen Bochum eine Mannschaft sehen, die “zeigt, dass sie Meister werden will”. Stattdessen zeigte sie Magath die Tür.

Am Tag nach dem schalen 0:0, einem Mittwoch, leitete der Trainer noch die Einheit mit den Reservisten und verabschiedete sich bis zum Abschlusstraining am Donnerstag vor dem Freitagsspiel in Nürnberg. Doch beide Termine fanden ohne ihn statt. Am Nachmittag erfuhr Magath von seinem Aus, immerhin nicht via Videotext, wie es der Frau und den Kindern von Seppo Eichkorn ergangen war. “Meine Familie ist schon aufgebracht”, schimpfte Magaths Co-Trainer, der ebenfalls gehen musste.

Rückkehrer Hitzfeld vergisst den VfB und startet desaströs

Magaths Nachfolger war sein Vorgänger: Ottmar Hitzfeld (“Damit hatte ich nie und nimmer gerechnet”) düste aus der Schweiz nach München und begann mit der Arbeit, noch bevor sich Magath von den Spielern verabschieden konnte. “Diese zwei Teams müssen straucheln”, sagte Hitzfeld über Bremen und Schalke und vergaß Stuttgart, das sich inzwischen auch vor die Bayern geschoben hatte.

Während Hitzfeld bei seiner Ankunft noch vom Titel sprach, wollten seine Bosse in erster Linie verhindern, dass sich ihr Klub erstmals seit zehn Jahren nicht für die Champions League qualifiziert, wofür mindestens der dritte Platz hermusste. Das war spätestens nach Hitzfelds Debüt ein würdiges Saisonziel: 0:3 in Nürnberg. Der schlechtester Rückrundenstart seit 1974/75 war perfekt.

Und besser wurde es nicht: nicht für die Bayern, die nur Vierter wurden; nicht für Schalke, die im “irren Finale” (kicker) dem VfB die Schale überlassen mussten; und auch nicht für Schlaudraff, der zwar im Sommer nach München kam, Franck Ribery, Miroslav Klose, Luca Toni, Hamit Altintop und Rückkehrer Zé Roberto allerdings auch.

Jörn Petersen

Null-Minuten-Stürmer Mousset wechselt in die Ligue 2

Lys Mousset und der VfL Bochum gehen ab sofort getrennte Wege. Ein Missverständnis mit vielen Enttäuschungen ist damit beendet.

Lys Mousset hat den VfL Bochum verlassen.

Lys Mousset hat den VfL Bochum verlassen.

picture alliance / Dennis Ewert/RHR-FOTO

Die Abschiedsworte des Sportchefs waren denkbar knapp. “Wir wünschen Lys Mousset, dass er sich bei Olympique Nimes durchsetzen kann und auf Spielzeit kommt”, wurde Patrick Fabian in der drei Sätze langen Mitteilung zur Leihe des Stürmers vom VfL Bochum zum französischen Zweitligisten zitiert.

Wenn du nichts Gutes sagen kannst, sag lieber wenig – und positive Aspekte der kurzen Liaison zwischen Angreifer und Verein gab es im Grunde keine. Im Sommer war der 26-Jährige Franzose ablösefrei vom englischen Championship-Team Sheffield United zum VfL gewechselt, um die Abgänge von Jürgen Locadia und Sebastian Polter mitaufzufangen, dazu kam es aber nie. Schon bei der späten Ankunft präsentierte sich Mousset, davor zuletzt an US Salernitana in der Serie A verliehen, in einem körperlich ungenügenden Zustand an der Castroper Straße und kam für Ex-Coach Thomas Reis für einen Einsatz zunächst nicht infrage.

Die Verspätungen zogen sich durch seine Bochumer Zeit. Auch im Anschluss schaffte es der Angreifer, der immerhin 99 Spiele und neun Tore in der Premier League vorzuweisen hat, nicht, wirklich fit zu werden. Und so stand Mousset in keinem einzigen Pflichtspiel für den Verein auf dem Platz. Zum fehlenden sportlichen Wert und schlechten Trainingsleistungen gesellten sich Undiszipliniertheiten wie eben mehrfaches Zuspätkommen. Ein letztes Mal passierte ihm das kurioserweise im gemeinsamen Winter-Trainingsquartier in Andalusien, danach durfte er die frühzeitige Heimreise aus Jerez de la Frontera antreten.

“Wir haben ihm immer mal wieder eine Chance gegeben, jetzt hat es keinen Sinn mehr”, hatte Fabian damals gesagt: “Das ist ziemlich enttäuschend, weil wir uns sportlich von ihm natürlich einiges erhofft haben. Irgendwann aber ist der Zeitpunkt gekommen, an dem wir die Gruppe insgesamt schützen müssen.”

Patrick Kleinmann

Überblick: Die wichtigsten Transfers am “Deadline Day”

Welche Spieler sind am letzten Tag der Winter-Transferphase noch gewechselt? Eine Auswahl von der 1. bis zur 3. Liga – und auch international.

Sie wechselten auf den letzten Drücker den Verein: Enzo Fernandez, Philipp Max, Joao Cancelo (v.li.).

Sie wechselten auf den letzten Drücker den Verein: Enzo Fernandez, Philipp Max, Joao Cancelo (v.li.).

imago images (3)

BUNDESLIGA

Joao Cancelo (28): Von Manchester City zum FC Bayern München (Abwehr, Leihe)
Philipp Max (29): Von der PSV Eindhoven zu Eintracht Frankfurt (Abwehr, Leihe)
Renato Veiga (19):
Von Sporting Lissabon zum FC Augsburg (Mittelfeld)
Tolga Cigerci (30): Von Ankaragücü zu Hertha BSC (Mittelfeld)
Eder Balanta (29): Von Club Brügge zu Schalke 04 (Mittelfeld, Leihe)

2. BUNDESLIGA

Gustavo Puerta (19): Von Bayer 04 Leverkusen zum 1. FC Nürnberg (Mittelfeld, Leihe)
Filip Stojilkovic (23): Vom FC Sion zu Darmstadt 98 (Sturm)
Marcel Mehlem (27): Vom SC Paderborn zum SV Sandhausen (Mittelfeld)
Lukas Petkov (22): Vom FC Augsburg zur SpVgg Greuther Fürth (Mittelfeld, Leihe)
Budu Zivzivadze (28): Vom Fehervar FC zum Karlsruher SC (Sturm)
Nicolas de Preville (32): Zum 1. FC Kaiserslautern (Sturm, zuletzt vereinslos)

3. LIGA

Ben Bobzien (19): Vom 1. FSV Mainz 05 zur SV Elversberg (Sturm, Leihe)
Kevin Broll (27): Von Gornik Zabrze zu Dynamo Dresden (Tor)
Bruno Soares (34): Von HK Kopavogur zum SV Meppen (Abwehr)
Orhan Ademi (31): Von UTA Arad zum VfB Oldenburg (Sturm)

PREMIER LEAGUE

Enzo Fernandez (22): Von Benfica Lissabon zum FC Chelsea (Mittelfeld)
Marcel Sabitzer (28): Vom FC Bayern München zu Manchester United (Mittelfeld, Leihe)
Kamaldeen Sulemana (20): Von Stade Rennes zum FC Southampton (Sturm)
Keylor Navas (36): Von PSG zu Nottingham Forest (Tor, Leihe)
Felipe (33): Von Atletico Madrid zu Nottingham Forest (Abwehr)
Harry Souttar (24): Von Stoke City zu Leicester City (Abwehr)
Illya Zabarnyi (20): Von Dynamo Kiew zu AFC Bournemouth (Abwehr)
Sasa Lukic (26): Vom FC Turin zum FC Fulham (Mittelfeld)
Pedro Porro (23): Von Sporting Lissabon zu Tottenham Hotspur (Abwehr)
Naouirou Ahamada (20): Vom VfB Stuttgart zu Crystal Palace (Mittelfeld)
Jorginho (31): Vom FC Chelsea zum FC Arsenal (Mittelfeld)

LA LIGA

Matt Doherty (31): Von Tottenham Hotspur zu Atletico Madrid (Abwehr, Leihe)
Fernando Pacheco (30): Von Almeria zu Espanyol (Tor)
Haris Seferovic (30): Von Galatasaray zu Celta Vigo (Sturm, von Benfica weiterverliehen)
Jorge Meré (25): Von CF America zum FC Cadiz (Abwehr, Leihe)
Ayoze Perez (29): Von Leicester City zu Real Betis (Sturm, Leihe)
Denis Suarez (28): Von Celta Vigo zu Espanyol (Mittelfeld)

SERIE A

Luca Pellegrini (23): Von Eintracht Frankfurt zu Lazio Rom (Abwehr, von Juve weiterverliehen)
Diego Llorente (29): Von Leeds United zur AS Rom (Abwehr, Leihe)
Florian Thauvin (30): Zu Udinese Calcio (Mittelfeld, zuletzt vereinslos)
Antonin Barak (28): Von Hellas Verona zur AC Florenz (Mittelfeld)

ANDERE WICHTIGE DEALS

Angelo Fulgini (26): Vom 1. FSV Mainz 05 zu RC Lens (Mittelfeld, Leihe)
Hector Bellerin (27): Vom FC Barcelona zu Sporting Lissabon (Abwehr)
Thorgan Hazard (29): Von Borussia Dortmund zur PSV Eindhoven (Sturm, Leihe)
Kaan Ayhan (28): Von Sassuolo zu Galatasaray (Abwehr, Leihe)
Vitinha (22): Von Sporting Braga zu Olympique Marseille (Sturm)

Warum das DFB-Pokal-Achtelfinale auf zwei Wochen aufgeteilt ist

Die acht Partien des DFB-Pokal-Achtelfinals werden in diesem Jahr auf zwei Wochen verteilt ausgetragen. Eine Neuerung, die sich schon bald wieder ändert.

Zieht sich: Das DFB-Pokal-Achtelfinale findet in dieser Saison nicht nur an zwei Tagen statt.

Zieht sich: Das DFB-Pokal-Achtelfinale findet in dieser Saison nicht nur an zwei Tagen statt.

picture alliance/dpa

Nach der monatelangen Winterpause geht es im deutschen Profifußball plötzlich Schlag auf Schlag. Der englischen Woche in der Bundesliga folgen nun zwei Wochen mit DFB-Pokal-Spielen jeweils am Dienstag und Mittwoch. Doch warum sind es zwei?

Nachdem das Achtelfinale in den vergangenen Jahren stets in komprimierter Form zwischen zwei Bundesliga-Spieltagen ausgetragen wurde, gibt es 2023 an vier Abenden, die sich über zwei Wochen strecken, DFB-Pokal-Fußball. Das ist eine von mehreren Neuerungen, die sich zur Saison 2022/23 durch den neuen TV-Vertrag für diesen Wettbewerb ergeben haben.

Andere Wettbewerbe haben es dem DFB vorgemacht

Die Erhöhung der Anstoßzeiten – von vier auf acht – bietet Sponsoren mehr Präsenz und damit den übertragenden Sendern Mehreinnahmen, was wiederum zu einer “signifikanten Erlössteigerung” beim DFB und damit den teilnehmenden Klubs beiträgt. In dieser Saison erhalten die DFB-Pokal-Teams so viel Geld wie nie. Der DFB geht mit der Stückelung des Spieltags den Weg, den schon viele andere Ligen und Wettbewerbe in Europa in den vergangenen Jahren gegangen sind, etwa die Champions League.

Gewöhnen müssen sich Trainer und Fans in Deutschland an die Neuerung allerdings nicht – jedenfalls nicht in dieser Form. Eigentlich ist im neuen TV-Vertrag vorgesehen, dass das Viertel- und nicht das Achtelfinale auf vier Tage binnen zwei Wochen aufgesplittet wird. Weil die WM in Katar den Spielplan aber so durcheinanderwirbelte, dass das Achtelfinale anders als vorgesehen nicht mehr im alten Kalenderjahr stattfinden konnte, wurde ausnahmsweise das Achtelfinale gestreckt. Für das Viertelfinale sind 2023 nur zwei Tage vorgesehen (4./5. April).

Für die vier Teams, die bereits in der laufenden Woche das Viertelfinale erreichen, hat die Änderung auch zur Folge, dass sie länger als üblich auf ihren nächsten Gegner warten müssen. Die Runde der letzten acht wird erst ausgelost, wenn kommende Woche auch die restlichen vier Paarungen über die Bühne gegangen sind. Am 19. Februar werden die Lose gezogen – und damit 19 Tage nach dem ersten Achtelfinalspiel.

Schlotterbeck und die Achterbahn: “Es hat etwas gefehlt”

Der VfL Bochum hat einen herben Dämpfer im Abstiegskampf kassiert und eine Chance verpasst – das weiß auch Neuzugang Keven Schlotterbeck. Doch eine Sache macht mit Blick auf den bisherigen Saisonverlauf Mut.

Keven Schlotterbeck kam in diesem Winter von Freiburg nach Bochum.

Keven Schlotterbeck kam in diesem Winter von Freiburg nach Bochum.

picture alliance / SVEN SIMON

Das Fazit von Keven Schlotterbeck fiel wenig sachlich aus, dafür umso treffender. “Fünf Eier zu bekommen, ist einfach scheiße”, befand der Innenverteidiger vom VfL Bochum am Samstag nach der 2:5-Niederlage beim direkten Konkurrenten Mainz 05. Statt den Gegner mit einem Auswärtssieg auf einen Punkt Abstand heranzuholen und mitten in den Abstiegskampf zu ziehen, setzten sich die Rheinhessen ab, der VfL blieb auf dem Relegationsplatz.

Spielbericht

Die Erklärung für den vor allem in der ersten Halbzeit misslungenen Auftritt fand der Winter-Zugang vom SC Freiburg schnell: “Wir waren viel zu schläfrig, haben unsere Eins-gegen-eins-Duelle nicht gewonnen und Mainz war einen Tick schneller und besser, hat es mehr gewollt als wir.” Warum das so war, konnte sich Schlotterbeck allerdings direkt nach dem Spiel nicht erklären. Der Unterschied zu den ersten beiden Leistungen 2023, dem 3:1-Sieg gegen Hertha BSC und dem über weite Strecken mutigen Angang bei der 0:2-Niederlage bei Bayer Leverkusen, war eklatant. “Wir müssen jeden Schritt mit vollem Einsatz gehen, sonst reicht es nicht. Hier hat etwas gefehlt”, findet Schlotterbeck.

Neu ist diese Achterbahnfahrt beim VfL nicht, vor allem zwischen den Heim- und Auswärtsspielen gab es bereits in der gesamten Saison Schwankungen. Zwölf der bisher gesammelten 16 Punkte holte der VfL im eigenen Stadion, alle Heimspiele seit der Amtsübernahme von Trainer Thomas Letsch wurden gewonnen, unter anderem gegen die Spitzenteams Eintracht Frankfurt (3:0) und Union Berlin (2:1). Doch mit Ausnahme des 1:0-Siegs beim FC Augsburg direkt vor der Winterpause ist die Bilanz auf fremden Plätzen überschaubar.

Nun steigt der Druck bereits wieder, denn im kommenden Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim geht es erneut darum, den Anschluss an die sicher rettenden Plätze nicht zu verlieren und sogar darum, den strauchelnden Gegner nach Punkten einzuholen. “Es wird nicht einfacher in den kommenden Wochen”, weiß aber auch Schlotterbeck. Doch eins macht Hoffnung: Nach den ebenfalls schwachen Auswärtspartien bei RB Leipzig (0:4), beim VfB Stuttgart (1:4) und bei Borussia Dortmund (0:3) siegte der VfL jeweils zu Hause.

Patrick Kleinmann

DFB-Pokal-Viertelfinale wird mit Verzögerung ausgelost

Das DFB-Pokal-Achtelfinale wird in diesem Jahr auf zwei Wochen aufgeteilt. Die Auslosung des Viertelfinals findet sogar erst deutlich danach statt.

Wer ist noch dabei, wenn das DFB-Pokal-Viertelfinale 2022/23 ausgelost wird?

Wer ist noch dabei, wenn das DFB-Pokal-Viertelfinale 2022/23 ausgelost wird?

Getty Images for DFB

An diesem Dienstag beginnt das DFB-Pokal-Achtelfinale, doch erst acht Tage später endet es: Anders als in den vergangenen Jahren wird die Runde der letzten 16 nicht an zwei, sondern an vier Spieltagen ausgetragen, und das noch gestreckt über zwei Wochen. Doch die Sieger der ersten Paarungen müssen sich nicht nur deswegen gedulden, bis sie ihren Gegner im Viertelfinale kennen.

Während der DFB die Duelle der jeweils folgenden Runde normalerweise am Sonntag nach dem Abschluss eines Pokalspieltags auslost, lässt er sich nach dem Achtelfinale 2022/23 ein wenig länger Zeit. Erst am Sonntag, 19. Februar, und damit elf Tage nach den letzten beiden Achtelfinals werden die vier Paarungen des Viertelfinals ausgelost.

Diesmal werden die Lose live im Rahmen der “Sportstudio Reportage” im ZDF gezogen, die von 17.10 Uhr bis 18 Uhr auf dem Programm steht. Moderator ist Sven Voss, eine “Losfee” hat der DFB bislang nicht bekanntgegeben. Der kicker bietet wie gewohnt einen LIVE!-Ticker zur Auslosung.

BVB parallel gegen Hertha gefordert

Rund um den Termin steigen an diesem Tag in der Bundesliga zwei Spiele: Ab 15.30 Uhr empfängt der 1. FC Union Berlin den FC Schalke 04, ab 17.30 Uhr begrüßt Borussia Dortmund Hertha BSC. Der BVB ist allerdings der einzige Klub aus diesem Quartett, der noch Chancen auf den Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale hat und deshalb mit einem Auge auf die Auslosung blicken wird. Um 19.30 Uhr gastiert außerdem der 1. FSV Mainz 05 bei Bayer Leverkusen, das wie Union am Donnerstag zuvor in den K.-o.-Runden-Play-offs der Europa League gefordert ist.

Eile besteht in Sachen Auslosung ohnehin nicht. Das Viertelfinale findet erst am 4. und 5. April statt – und damit anders als das Achtelfinale nicht über zwei Wochen gestreckt. Ab der neuen Saison wird es genau umgekehrt sein. Dann sind für die acht Achtelfinals nur zwei, für die vier Viertelfinals dagegen vier Spieltage vorgesehen.

DFB-Pokal-Achtelfinale mit Novum – Drei Spiele im Free-TV

Erstmals gibt es im DFB-Pokal-Achtelfinale gleich vier Spieltage und sogar acht Anstoßzeiten. Drei der acht Begegnungen sind auch live im Free-TV zu sehen.

Im DFB-Pokal-Achtelfinale kommt es zu interessanten Begegnungen.

Im DFB-Pokal-Achtelfinale kommt es zu interessanten Begegnungen.

Getty Images for DFB

16 Mannschaften haben die zweite Runde überstanden und überwintern im DFB-Pokal. Das Achtelfinale zieht sich dann auf ungewohnte Weise in die Länge: Dass die acht Partien an vier unterschiedlichen Tagen über zwei Wochen zu acht unterschiedlichen Anstoßzeiten ausgetragen werden, ist ein Novum, das besonders auch den TV-Partnern zugutekommen soll.

Wer überträgt die Pokalspiele?

Gleich drei der ausgelosten Paarungen werden live im Free-TV übertragen. Am Mittwoch, 1. Februar (20.45 Uhr), zeigt die ARD das Heimspiel des 1. FSV Mainz 05 gegen Rekordpokalsieger FC Bayern München. Sechs Tage später, am 7. Februar um 20.45 Uhr, ist auch das Nachbarschaftsduell zwischen Eintracht Frankfurt und dem Zweitligisten SV Darmstadt 98 live in der ARD zu sehen.

Auftakt in Paderborn – Leipzig nicht im Free-TV

Das ZDF darf sich am Mittwoch, 8. Februar (20.45 Uhr), live aus dem Ruhrgebiet melden: Der Sender überträgt das Bundesliga-Duell zwischen dem VfL Bochum und Borussia Dortmund. Pay-TV-Anbieter “Sky” hat wie immer alle acht Spiele im Programm, zeigt die übrigen fünf also exklusiv.

Dazu gehört der Auftritt des VfB Stuttgart bei Zweitliga-Aufstiegsaspirant SC Paderborn, der am Dienstag, 31. Januar (18 Uhr), das Achtelfinale eröffnet. Ab 20.45 Uhr empfängt an jenem Dienstag der 1. FC Union Berlin den VfL Wolfsburg. Am Tag danach trifft ab 18 Uhr Titelverteidiger RB Leipzig auf die TSG Hoffenheim.

Zweitligist SV Sandhausen und der SC Freiburg (7. Februar, 18 Uhr) sowie die Zweitligisten 1. FC Nürnberg und Fortuna Düsseldorf (8. Februar, 18 Uhr) treffen erst in der Folgewoche aufeinander.

Grundsätzlich ist ab dieser Saison geplant, das Achtelfinale noch im alten Kalenderjahr auszuspielen und das Viertelfinale – die dann erste Runde im neuen Jahr – über vier Tage zu strecken. Wegen der Winter-WM in Katar gibt es aber eine Ausnahme. Das Viertelfinale ist 2023 erst am 4. und 5. April vorgesehen.

Wer wechselt noch? Die Transferpläne der 18 Bundesligisten

Das Winter-Transferfenster in Deutschland ist nur noch bis Dienstagabend geöffnet. Wer könnte noch kommen? Wer noch gehen? Der aktuelle Stand im Kurz-Überblick.

Wechsel-Kandidaten: Philipp Max, Maximilian Philipp, Genki Haraguchi und Jannik Vestergaard (v.li.).

Wechsel-Kandidaten: Philipp Max, Maximilian Philipp, Genki Haraguchi und Jannik Vestergaard (v.li.).

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FC Bayern

Wer könnte noch kommen? Keiner
Wer könnte noch gehen? Keiner. Für den lange verletzten Bouna Sarr (30, Abwehr) mangelt es an Interessenten.

1. FC Union Berlin

Wer könnte noch kommen? Keiner
Wer könnte noch gehen? Kevin Möhwald (29, Mittelfeld, Verkauf), Levin Öztunali (26, Mittelfeld, Verkauf), Milos Pantovic (26, Mittelfeld, Transfer/Leihe), Tim Maciejewski (21, Mittelfeld, Leihe), Genki Haraguchi (31, Mittelfeld, Verkauf)

RB Leipzig

Wer könnte noch kommen? Ein offensiver Mittelfeldspieler
Wer könnte noch gehen? Keiner

Borussia Dortmund

Wer könnte noch kommen? Keiner
Wer könnte noch gehen? Thorgan Hazard (29, Mittelfeld), Nico Schulz (29, Abwehr)

SC Freiburg

Wer könnte noch kommen? Keiner
Wer könnte noch gehen? Keiner

Eintracht Frankfurt

Wer könnte noch kommen? Eine Verpflichtung für den Defensivbereich kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden, Gerüchte gibt es um Linksverteidiger Philipp Max (29, PSV Eindhoven).
Wer könnte noch gehen? Luca Pellegrini (23, Abwehr)

VfL Wolfsburg

Wer könnte noch kommen? Bei einem linken Innenverteidiger hält der VfL die Augen offen, hat aber keine akute Not, zumal Linksverteidiger-Neuzugang Nicolas Cozza auch innen spielen könnte. Sollte nach Josip Brekalo (Florenz) ein weiterer Offensivmann gehen, könnte noch ein Ersatz verpflichtet werden.
Wer könnte noch gehen? Maximilian Philipp (28, Mittelfeld), Luca Waldschmidt (26, Mittelfeld)

Borussia Mönchengladbach

Wer könnte noch kommen? Keiner
Wer könnte noch gehen? Keiner

Bayer 04 Leverkusen

Wer könnte noch kommen? Gustavo Puerta (19, Mittelfeld, Bogota FC, eine Million Euro Ablöse), ein Linksverteidiger
Wer könnte noch gehen? Charles Aranguiz (33, Mittelfeld), Sardar Azmoun (28, Angriff)

Werder Bremen

Wer könnte noch kommen? Keiner
Wer könnte noch gehen? Keiner

1. FSV Mainz 05

Wer könnte noch kommen? Keiner
Wer könnte noch gehen? Keiner

1. FC Köln

Wer könnte noch kommen? Keiner
Wer könnte noch gehen? Keiner

TSG Hoffenheim

Wer könnte noch kommen? Thomas Delaney (31, Mittelfeld defensiv, Leihe vom FC Sevilla)
Wer könnte noch gehen? Keiner

FC Augsburg

Wer könnte noch kommen? Tim Breithaupt (20, Mittelfeld, Karlsruher SC)
Wer könnte noch gehen? Carlos Gruezo (27, Mittelfeld, San José Earthquakes)

VfB Stuttgart

Wer könnte noch kommen? Genki Haraguchi (31, Mittelfeld, Union Berlin), Gil Dias (26, Mittelfeld, Benfica Lissabon)
Wer könnte noch gehen? Ömer Beyaz (19, Mittelfeld)

VfL Bochum

Wer könnte noch kommen? Keiner
Wer könnte noch gehen? Lys Mousset (26, Angriff, Verkauf)

Hertha BSC

Wer könnte noch kommen? Maximilian Philipp (28, Angriff, VfL Wolfsburg), Gauthier Hein (26, Angriff, AJ Auxerre), Selim Amallah (26, Mittelfeld, Standard Lüttich), Jannik Vestergaard (30, Abwehr, Leicester City)
Wer könnte noch gehen? Keiner

FC Schalke 04

Wer könnte noch kommen? Eine weitere Alternative für das Mittelfeld
Wer könnte noch gehen? Keiner aus dem aktuellen Profikader; für die zur U 23 versetzten Nassim Boujellab (23, Mittelfeld) und Timothee Kolodziejczak (31, Abwehr) wird nach Lösungen gesucht.