Der Knöchel: Atik legt Pause ein

Magdeburgs Top-Stürmer Baris Atik fehlt dem Aufsteiger am Sonntag im Spiel beim FC St. Pauli. 

Baris Atik fehlt Magdeburg am Millerntor.

Baris Atik fehlt Magdeburg am Millerntor.

IMAGO/Christian Schroedter

Baris Atik war in der vergangenen Saison der Erfolgsgarant für den 1. FC Magdeburg. Mit 40 Scorerpunkten – 19 Tore und 21 Assists – hatte der heute 27-Jährige sehr großen Anteil am Aufstieg des FCM. 

Seit der Saisonvorbereitung plagt sich Atik aber mit Sprunggelenksproblemen. Zwar biss der Angreifer immer wieder auf die Zähne, absolvierte häufig nach Trainingspausen nur das Abschlusstraining und kam auch in allen vier Pflichtspielen dieser Saison zum Einsatz (ein Tor), war aber nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Nun wünscht sich Atik selbst eine Pause.

Saison 2001/02: Seuchen- oder Traumsaison?

01. August 202251:48 Minuten

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Zum Abschluss der ersten Serie biegt “kicker History” ins 21. Jahrhundert ab, in dem der FC St. Pauli sein Jahrhundertspiel womöglich schon ziemlich zeitig spielte. Und einen wahren Verkaufsschlager auf den Markt brachte. Eine noch mal deutlich spektakulärere Saison legte Bayer 04 Leverkusen hin, wie sich Jens Nowotny erinnert. Doch das Ende einer außergewöhnlichen Spielzeit war bittersüß – von einem solchen kann auch Jürgen Kohler berichten.

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Der in Frankenthal geborene Stürmer laboriert an einer Außenbandzerrung, die er nun auskurieren möchte. Am Sonntag am Millerntor (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker) muss Magdeburgs Coach Christian Titz in der Offensive also umstellen. Der 25-jährige Japaner Tatsuya Ito könnte Atik ersetzen. Ito wurde bis dato in der 2. Liga zwei ein- und einmal ausgewechselt. 

Cacutaluas Chancen wachsen

Jamie Lawrence fehlt aufgrund seiner Gelb-Roten Karte gegen Kiel (1:2). Damit wächst für Neuzugang Malcolm Cacutalua die Chance auf einen Startelf-Einsatz. Der 27-Jährige, im Sommer vom FC Erzgebirge Aue gekommen, verfügt immerhin über die Erfahrung von 117 Zweitliga- Einsätzen, verpasste aber wegen eines doppelten Bänderrisses Teile der Saisonvorbereitung. So kam die 1,88-Meter-Kante beim missglückten Saisonstart gegen Düsseldorf (1:2) nur zu einem siebenminütigen Kurzeinsatz, durfte zuletzt gegen Kiel immerhin eine knappe halbe Stunde ran.

“Klarer Kontakt”: Titz hadert wegen der ersten Gelben Karte

Der 1. FC Magdeburg musste erneut eine vermeidbare Niederlage hinnehmen. Gegen Kiel sorgte der Platzverweis von Jamie Lawrence für den “Bruch im Spiel”.

Schlüsselszene: Jamie Lawrence foult Steven Skrzybski im eigenen Strafraum.

Schlüsselszene: Jamie Lawrence foult Steven Skrzybski im eigenen Strafraum.

IMAGO/Eibner

Der 1. FC Magdeburg wartet nach der Rückkehr ins Bundesliga-Unterhaus weiterhin auf die ersten Heim-Punkte: Nach der vermeidbaren Niederlage am 1. Spieltag gegen Fortuna Düsseldorf musste sie auch gegen Holstein Kiel wegen eines Fehlers ein 1:2 hinnehmen.

Die Schlüsselszene ereignete sich gut zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff: Lawrence lief Steven Skrzybski im eigenen Sechzehner gegen den rechten Fuß – die Folge: Gelb-Rote Karte und Elfmeter für die Störche. “Es war ein Bruch im Spiel”, erkannte KSV-Trainer Marcel Rapp auf der Pressekonferenz. Auch FCM-Trainer Christian Titz sprach von einer Szene, die das Spiel gegen sein Team entschieden habe.

Titz reagiert zu spät

Denn Pichler verwandelte den Strafstoß und der Aufsteiger lief im weiteren Verlauf, mit einem Mann weniger, vergeblich dem Rückstand hinterher. “In Unterzahl waren wir nicht in der Lage, das Spiel zu drehen”, stellte Magdeburgs Coach fest.

Dass seine Mannschaft in Unterzahl agieren musste, wollte er verhindern, weshalb an der Seitenlinie bereits Malcolm Cacutalua bereitstand. Die Reaktion des Trainerteams kam aber ein wenig zu spät, sodass der geplante Wechsel platzte.

Lawrence bekam für eine Schwalbe die erste Gelbe Karte

Auf der Pressekonferenz beklagte Titz sich über die erste Gelbe Karte von Lawrence: “Im gesamten Spielverlauf kriegt er seine erste Gelbe Karte, weil er vorher einen klaren Kontakt gegen sich hatte – die Karte kann somit nicht mehr gegeben werden”, so der 51-Jährige. Schiedsrichter Timo Gerach verwarnte den aufgerückten Abwehrspieler nach einem Zweikampf mit Patrick Erras im Kieler Strafraum für eine vermeintliche Schwalbe.

Letztendlich stand das Team aus Sachsen-Anhalt trotz einer soliden Leistung zum dritten Mal im vierten Pflichtspiel mit leeren Händen da. Fehler wie der von Lawrence sollte der Aufsteiger abstellen, um nicht unten reinzurutschen. Die nächste Chance bietet sich dafür am kommenden Sonntag im Gastspiel auf St. Pauli (13.30 Uhr, LIVE bei kicker).

DFB-Pokal: Magdeburg-Frankfurt heute live im Free-TV

Eintracht Frankfurt startet beim 1. FC Magdeburg in die Saison 2022/23. Wer überträgt das DFB-Pokal-Duell live in TV und Stream?

Am Montag wartet in Magdeburg das erste Pflichtspiel: Frankfurts Neuzugang Mario Götze.

Am Montag wartet in Magdeburg das erste Pflichtspiel: Frankfurts Neuzugang Mario Götze.

IMAGO/Langer

Viermal treffen in der 1. DFB-Pokal-Runde 2022/23 Klubs aus der 1. und 2. Bundesliga aufeinander. Am Montag (20.45 Uhr) gastiert unter anderem Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt bei Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg.

Die Partie wird nicht nur – wie alle anderen Paarungen – live bei Pay-TV-Sender Sky bzw. im Stream bei Sky Go übertragen, sondern via ARD auch im Free-TV und der ARD-Mediathek.

Während Magdeburg bereits zwei Ligaspiele hinter sich hat – 1:2 gegen Fortuna Düsseldorf, 3:2 beim Karlsruher SC -, steht für Frankfurt am Montagabend das erste Pflichtspiel der neuen Spielzeit an.

In der vergangenen Saison waren beide Klubs schon in der 1. Runde hängengeblieben. Der FCM unterlag dem FC St. Pauli zuhause mit 2:3, Frankfurt scheiterte bei Waldhof Mannheim (0:2).

Glasner warnt vor Magdeburg: “Wie früher Robben und Ribery”

Voraussichtlich in Bestbesetzung kann die Eintracht am Montagabend in der ersten DFB-Pokal-Runde in Magdeburg antreten. Trainer Oliver Glasner sieht sein Team gut gerüstet, warnt aber vor dem Zweitligisten, dessen fußballerischer Ansatz ihm imponiert. Die Besetzung in der Offensive erinnert ihn gar an Franck Ribery und Arjen Robben.

Warnte sein Team vor dem Pokalspiel in Magdeburg: Eintracht-Coach Oliver Glasner.

Warnte sein Team vor dem Pokalspiel in Magdeburg: Eintracht-Coach Oliver Glasner.

IMAGO/Kessler-Sportfotografie

Vor sechs Jahren entging die Eintracht in Magdeburg nur haarscharf einer Blamage. 1:1 stand es nach 120 Minuten, im Elfmeterschießen behielten die Hessen dann aber die Oberhand (4:3). Aus der damaligen Mannschaft sind in Makoto Hasebe und Timothy Chandler nur noch zwei Spieler übriggeblieben. In der Startelf werden sie voraussichtlich nicht stehen, aber sie können ihren Mitspielern vom Hexenkessel berichten, der die Eintracht in Magdeburg erwartet. Das Stolperpotenzial beim Zweitligisten ist groß, allerdings sollte das Erstrundenaus in Mannheim (0:2) vor einem Jahr Warnung genug sein. “Wir freuen uns, dass es endlich losgeht. Fünf Wochen Vorbereitung, das reicht jetzt auch. Wir haben die Zeit sehr gut genutzt, um die neuen Spieler gut zu integrieren und bei den alten Spielern alles aufzufrischen. Wir gehen mit großer Motivation in die neue Saison”, sagt Glasner.

Von den Neuzugängen wird wohl lediglich Mario Götze in der Startelf auftauchen. Das größte Fragezeichen steht noch hinter der Besetzung des zentralen defensiven Mittelfelds. Spielt Sebastian Rode an der Seite von Djibril Sow? Kristijan Jakic? Oder gar Zehner Daichi Kamada, der zuletzt in zurückgezogener Position getestet wurde? “Wenn ich der Meinung bin, dass Sebastian 60, 70, 80 Minuten spielen kann, dann wird er spielen. Wenn nicht, dann wird er nicht von Anfang an spielen. Aber wir werden nicht jemanden schonen, damit er gegen München spielen kann”, erklärt der Trainer – nur vier Tage nach dem Pokalauftakt empfängt Frankfurt den FC Bayern. In der Abwehr fallen Hrvoje Smolcic (Rote Karte), Jerome Onguené (Zerrung) und Aurelio Buta (Knie-OP) aus. Das Trio wäre aber ohnehin nicht für einen Einsatz von Beginn an in Frage gekommen, zumal der zuletzt angeschlagene Evan Ndicka am Freitag wieder voll mit dem Team trainierte.

Natürlich ist die Eintracht am Montagabend der große Favorit und auf jeder Position besser besetzt als der Zweitliga-Aufsteiger. Glasners Respekt vor der Aufgabe ist dennoch groß, er bezeichnet Magdeburg als “coole Mannschaft” und führt aus: “Sie versuchen, sehr viel fußballerisch zu lösen und haben mit dem Torwart quasi einen elften Feldspieler, der sich immer wieder bis zu 40 Meter vor dem Tor in den Spielaufbau integriert. In der Offensive haben sie viele schnelle, quirlige Spieler wie Atik und Ito, um nur zwei zu nennen. Die dribbeln wie früher Robben und Ribery nach innen, suchen das Eins-gegen-eins und Abschlüsse.” Teilweise greife der FCM mit sechs bis sieben Spielern an und habe eine “sehr gute Besetzung im Strafraum”. Dadurch ergeben sich für den Gegner entsprechend Räume, was der Eintracht entgegenkommen könnte. “Die Torschussstatistik sagt vieles aus: Sie haben in den ersten beiden Ligaspielen 42 Torschüsse zugelassen und 26 abgefeuert”, konstatiert Glasner. Entsprechend munter dürfte es am Montag im Hexenkessel zugehen.

Julian Franzke

Auslosung der 2. DFB-Pokal-Runde erst im September

Am Freitag beginnt die DFB-Pokal-Saison 2022/23 – doch erst mehr als fünf Wochen später werden die Paarungen der 2. Runde ausgelost.

Die nächste Auslosung im DFB-Pokal findet erst im September statt.

Die nächste Auslosung im DFB-Pokal findet erst im September statt.

Bongarts/Getty Images

Wie der DFB dem kicker bestätigte, findet die Auslosung der 2. Runde am Sonntag, 4. September, statt. Das ZDF, das in dieser Saison sein Pokal-Comeback feiert, überträgt live.

Grund für den späten Termin ist die neue Strukturierung der 1. Runde: Ab dieser Saison steigt der DFL-Supercup am Wochenende der 1. DFB-Pokal-Runde. Die Teilnehmer – in diesem Jahr Meister FC Bayern und DFB-Pokal-Sieger RB Leipzig – tragen ihre Erstrundenspiele deswegen erst zu einem späteren Zeitpunkt aus und sorgen für eine entsprechende Verschiebung der Zweitrunden-Auslosung.

Leipzig gastiert erst am Dienstag, 30. August (20.45 Uhr), beim Regionalligisten FC Teutonia Ottensen, der FC Bayern 24 Stunden später beim Drittligisten Viktoria Köln. Alle anderen Erstrundenpartien finden zwischen dem 29. Juli und 1. August statt.

Die 2. DFB-Pokal-Runde geht dann am 18. und 19. Oktober 2022 über die Bühne.

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Beyaz auf Leihbasis nach Magdeburg

Zwei Personalien beschäftigen die Stuttgarter seit Tagen. Jetzt ist eine abgeschlossen: Faruk Ömer Beyaz wechselt leihweise gebührenfrei für ein Jahr vom VfB zum 1. FC Magdeburg. Bei Orel Mangalas Transfer zu Nottingham Forest steht noch die Vollzugsmeldung aus.

Magdeburg leiht Ömer Beyaz vom VfB Stuttgart aus.

Magdeburg leiht Ömer Beyaz vom VfB Stuttgart aus.

IMAGO/Sportfoto Rudel

Im vergangenen Sommer war Ömer Beyaz mit viel Vorschusslorbeer von Fenerbahce nach Stuttgart gekommen. Ablösefrei und mit der allgemeinen Einschätzung, eines der größten beziehungsweise sogar das größte aller Talente der Türkei zu sein. Erwartungen, die der damals noch 17-Jährige und heute 18-Jährige angesichts einer kriselnden Mannschaft und nicht weniger komplexen Gesamtsituation nicht erfüllen konnte. Die Umstellung von der SüperLig, in der er fünf Partien für den Istanbuler Renommierklub absolviert hatte, in die Bundesliga klappte nicht. Zu mehr als vier Einwechslungen, dazu einem Einsatz in der Endphase des Pokalspiels der 2. Runde gegen den SC Freiburg, reichte es in Stuttgart nicht.

Mislintat: “Da gibt es keine Eile”

Sonderheft

Laut Sven Mislintat kein Beinbruch, der die Verpflichtung des offensiven Mittelfeldspielers als “Projekt, das auf fünf Jahre angelegt ist” benannt hat. Man habe nicht erwartet, dass Beyaz “den Unterschied für uns ausmacht”, sondern auf Zeit zu Bundesligareife gebracht wird. “Da gibt es keine Eile”, so der Kaderplaner, der den Wechsel von Stuttgart nach Magdeburg jetzt abgesegnet hat. “Ömer zählt zu den Spielern in unserem Kader, denen wir durch eine Leihe die Möglichkeit geben wollen, Spielpraxis zu sammeln. Der Wechsel ist eine sehr gute Lösung. Wir sind davon überzeugt, dass sowohl Ömer als auch der 1. FC Magdeburg von diesem Transfer profitieren werden.” Die Leihe ist auf ein Jahr ausgelegt, gebührenfrei und ohne Kaufoption vereinbart.

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“Ömer ist flexibel einsetzbar und wird ein belebendes Element für unsere Offensive sein. Der VfB und wir sind davon überzeugt, dass er bei uns den nächsten Schritt machen wird, da unsere Spielphilosophie zu ihm passt”, wird Magdeburgs Geschäftsführer Sport Otmar Schork auf der Vereinswebsite zitiert. 

Beyaz könnte von Atik profitieren

Beim Zweitligaaufsteiger soll der Jungprofi den nächsten Schliff erfahren, der ihm in Stuttgart bei der Konkurrenz mit Chris Führich, Naouirou Ahamada, Enzo Millot, Darko Churlinov oder dem ebenfalls für seine Entwicklung dringend Einsatzminuten brauchenden Lilian Egloff kaum vergönnt gewesen wäre. Zudem könnte Beyaz von seinem Landsmann Baris Atik profitieren. Der einst bei der TSG Hoffenheim ausgebildete 27-Jährige musste ebenfalls schon reichlich Lehrgeld bezahlen, bevor er über einige Umwege mit Stationen bei Sturm Graz, dem 1. FC Kaiserslautern, SV Darmstadt 98 und Dynamo Dresden zu einem Leistungsträger und Führungsspieler wurde.

Nachdem der Transfer von Beyaz abgeschlossen ist, darf man gespannt auf den auf der Zielgerade befindlichen Wechsel von Orel Mangala in die englische Premier League zu Nottingham Forest sein. Sollte der Medizincheck des belgischen  Nationalspielers keine negativen Befunde liefern, wird der Mittelfeldmann bei den Reds unterzeichnen. Als Ablöse stehen 13 Millionen Euro als Basisablöse im Raum. Boni von bis zu vier Millionen Euro sind zudem möglich. Die Weiterverkaufsbeteiligung soll über 10 Prozent liegen.

George Moissidis

DFB-Pokal-Teilnehmer erhalten 2022/23 so viel Geld wie nie

Der DFB-Pokal ist 2022/23 finanziell so attraktiv wie noch nie. Zwei Tage vor dem Auftakt der 1. Runde vermeldete der DFB einen neuen Ausschüttungsrekord.

Am Freitag beginnt die Jagd auf den DFB-Pokal aufs Neue.

Am Freitag beginnt die Jagd auf den DFB-Pokal aufs Neue.

IMAGO/motivio

Jeder der 64 Teilnehmer wird in der 1. Runde demnach 209.247 Euro aus den Vermarktungserlösen erhalten, die sich aus den TV-Einnahmen und jenen durch die sechs Exklusivpartnerschaften zusammensetzen.

Das sei eine Steigerung von über 30.000 Euro pro Klub verglichen mit der letzten Saison vor der Corona-Pandemie, während der der DFB zunächst nur 80 Prozent der vertraglich vorgesehenen Einnahmen aus der Zentralvermarktung verteilt hatte.

“Tradition, alle Teilnehmer gleich zu entlohnen”

Der DFB-Pokal-Sieger 2022/23 erhält 4.320.000 Euro, der unterlegene Finalist 2.880.000 Euro. Bis zum Halbfinale ist die jeweils ausgeschüttete Gesamtsumme gleich hoch, wird also in gleichen Anteilen auf alle Runden-Teilnehmer verteilt.

“Wir freuen uns sehr, dass wir in dieser Saison den Anteil für die Vereine deutlich steigern konnten”, sagt DFB-Vizepräsident Peter Frymuth. “Die Tradition, alle Teilnehmer gleich zu entlohnen, zeigt vor allem in diesem Wettbewerb die Einheit des deutschen Fußballs und ist Ausdruck der Solidarität zwischen Amateuren und Profis.”

Folgende Beiträge wird der DFB “vorbehaltlich unerwarteter Kürzungen der Sponsoring- und Vermarktungserlöse” ausschütten:

1. Hauptrunde: 209.247 Euro
2. Hauptrunde: 418.494 Euro
Achtelfinale: 836.988 Euro
Viertelfinale: 1.673.975 Euro
Halbfinale: 3.347.950 Euro
Verlierer Finale: 2.880.000 Euro
Sieger Finale: 4.320.000 Euro

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

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Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

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Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8