Vertrag wird aufgelöst: DFL-Chefin Hopfen legt Amt nieder

Bereits am Sonntag hatte der kicker exklusiv vermeldet, dass Donata Hopfen das Aus drohe. Nun sind der Aufsichtsrat und die DFL-Chefin übereingekommen, das Dienstverhältnis einvernehmlich zu beenden.

Die Zeit von Donata Hopfen als DFL-Chefin ist nach nur einem Jahr wieder beendet.

Die Zeit von Donata Hopfen als DFL-Chefin ist nach nur einem Jahr wieder beendet.

IMAGO/Nico Herbertz

Der sechsköpfige Aufsichtsrat unter Vorsitz von Hans-Joachim Watzke hat gemeinsam mit Hopfen das vorzeitige Ende des Vertragsverhältnisses beschlossen. Dies vermeldet die DFL am Mittwochabend und nannte “unterschiedliche Vorstellungen über die weitere strategische Ausrichtung der Gesellschaft” als Grund für den Schritt. Hopfen hatte zum 1. Januar 2022 den Vorsitz der DFL-Geschäftsführung und auch die Position als Sprecherin des DFL-Präsidiums übernommen. Ihr Dienstverhältnis endet zum Jahresende.

“Ich bedanke mich bei Donata Hopfen für ihren großartigen Einsatz und die intensiven Monate, in denen wir sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet haben. Sie hat mit ihrem Blick, von außen kommend, wichtige Impulse für die Bundesliga gesetzt. Auch wenn wir den Weg jetzt nicht gemeinsam weitergehen, wünsche ich ihr für die Zukunft das Allerbeste”, sagte Watzke.

Hopfen: “Die richtigen Dinge angestoßen”

Hopfen bilanzierte ihre kurze Zeit im Amt. “Wir haben in den letzten Monaten viel erreicht und viel angestoßen. So haben wir eine tragfähige Zukunftsstrategie für den deutschen Profifußball entwickelt, große Kooperationen wie die mit der NFL angeschoben und wichtige Lücken in der Vermarktung geschlossen. Hier ist sicherlich der NFT-Deal über 170 Mio. Euro zu nennen. Auch international sind wir ein gutes Stück vorangekommen, die Verträge in Mexiko und der MENA-Region belegen das. Das Verhältnis zum DFB ist heute besser denn je. Ich bin dankbar für die Zeit und die Arbeit mit den Klubs und meinem Team”, wird sie zitiert und wünschte den nachfolgenden Verantwortlichen “den nötigen Mut und Willen zur Veränderung, um auf die wachsenden Herausforderungen nicht nur zu reagieren, sondern sie auch aktiv zu gestalten” – verbunden mit dem “notwendige Quäntchen Glück”. Sie gehe “in dem Bewusstsein, die richtigen Dinge angestoßen zu haben”.

In ihren Funktionen war Hopfen auch Vizepräsidentin des DFB und mithin die mächtigste Frau im deutschen Fußball geworden. Sie folgte bei der DFL auf Christian Seifert, der den Ligaverband zwischen 2005 bis 2021 sehr erfolgreich gesteuert hatte.

Seiferts Fußstapfen waren zu groß

Donata Hopfens Vertrag war ursprünglich bis zum 31. Dezember 2024 datiert. Wie der kicker aber am Sonntag exklusiv berichtete, wurde schon seit einiger Zeit im sechsköpfigen DFL-Aufsichtsrat und unter den acht Kollegen von Hopfen im DFL-Präsidium über eine weitere Zusammenarbeit mit Hopfen diskutiert.

Hopfen sei es nicht gelungen, in den vergangenen elf Monaten eine eigene Handschrift zu entwickeln. Weder in der Diskussion um die 50+1-Regel und die Forderungen des Bundeskartellamtes, noch bei den Themen Digitalisierung und Internationalisierung oder der Spielplangestaltung im Zusammenhang mit der bevorstehenden Ausschreibung der Medienrechte ab Sommer 2025 konnte Hopfen nach Ansicht ihrer Kritiker Zeichen setzen.

Zudem soll sich die Stimmung in der DFL-Zentrale in Frankfurt (Main) seit ihrem Amtsantritt verschlechtert haben, etliche Mitarbeiter haben die DFL in 2022 verlassen.

Leki und Hellmann als Übergangslösung im Gespräch

An der DFL-Spitze soll es bis zum Ende der Spielzeit 2022/23 eine Interimslösung geben. Demnach sollen Axel Hellmann von Eintracht Frankfurt und Oliver Leki vom SC Freiburg die Geschäfte übernehmen. Dies bestätigte die Liga am Mittwoch jedoch noch nicht offiziell. Hellmann ist Mitglied des DFL-Präsidiums, Leki sitzt im Aufsichtsrat der DFL. Das Duo wird von ihren Vereinen für die neue Aufgabe freigestellt, im kommenden Sommer soll bei der DFL dann eine dauerhafte Lösung installiert werden.

jer, rf, aho

Vertrag wird aufgelöst: DFL-Chefin Hopfen legt Amt nieder

Bereits am Sonntag hatte der kicker exklusiv vermeldet, dass Donata Hopfen das Aus drohe. Nun sind der Aufsichtsrat und die DFL-Chefin übereingekommen, das Dienstverhältnis einvernehmlich zu beenden.

Die Zeit von Donata Hopfen als DFL-Chefin ist nach nur einem Jahr wieder beendet.

Die Zeit von Donata Hopfen als DFL-Chefin ist nach nur einem Jahr wieder beendet.

IMAGO/Nico Herbertz

Der sechsköpfige Aufsichtsrat unter Vorsitz von Hans-Joachim Watzke hat gemeinsam mit Hopfen das vorzeitige Ende des Vertragsverhältnisses beschlossen. Dies vermeldet die DFL am Mittwochabend und nannte “unterschiedliche Vorstellungen über die weitere strategische Ausrichtung der Gesellschaft” als Grund für den Schritt. Hopfen hatte zum 1. Januar 2022 den Vorsitz der DFL-Geschäftsführung und auch die Position als Sprecherin des DFL-Präsidiums übernommen. Ihr Dienstverhältnis endet zum Jahresende.

“Ich bedanke mich bei Donata Hopfen für ihren großartigen Einsatz und die intensiven Monate, in denen wir sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet haben. Sie hat mit ihrem Blick, von außen kommend, wichtige Impulse für die Bundesliga gesetzt. Auch wenn wir den Weg jetzt nicht gemeinsam weitergehen, wünsche ich ihr für die Zukunft das Allerbeste”, sagte Watzke.

Hopfen: “Die richtigen Dinge angestoßen”

Hopfen bilanzierte ihre kurze Zeit im Amt. “Wir haben in den letzten Monaten viel erreicht und viel angestoßen. So haben wir eine tragfähige Zukunftsstrategie für den deutschen Profifußball entwickelt, große Kooperationen wie die mit der NFL angeschoben und wichtige Lücken in der Vermarktung geschlossen. Hier ist sicherlich der NFT-Deal über 170 Mio. Euro zu nennen. Auch international sind wir ein gutes Stück vorangekommen, die Verträge in Mexiko und der MENA-Region belegen das. Das Verhältnis zum DFB ist heute besser denn je. Ich bin dankbar für die Zeit und die Arbeit mit den Klubs und meinem Team”, wird sie zitiert und wünschte den nachfolgenden Verantwortlichen “den nötigen Mut und Willen zur Veränderung, um auf die wachsenden Herausforderungen nicht nur zu reagieren, sondern sie auch aktiv zu gestalten” – verbunden mit dem “notwendige Quäntchen Glück”. Sie gehe “in dem Bewusstsein, die richtigen Dinge angestoßen zu haben”.

In ihren Funktionen war Hopfen auch Vizepräsidentin des DFB und mithin die mächtigste Frau im deutschen Fußball geworden. Sie folgte bei der DFL auf Christian Seifert, der den Ligaverband zwischen 2005 bis 2021 sehr erfolgreich gesteuert hatte.

Seiferts Fußstapfen waren zu groß

Donata Hopfens Vertrag war ursprünglich bis zum 31. Dezember 2024 datiert. Wie der kicker aber am Sonntag exklusiv berichtete, wurde schon seit einiger Zeit im sechsköpfigen DFL-Aufsichtsrat und unter den acht Kollegen von Hopfen im DFL-Präsidium über eine weitere Zusammenarbeit mit Hopfen diskutiert.

Hopfen sei es nicht gelungen, in den vergangenen elf Monaten eine eigene Handschrift zu entwickeln. Weder in der Diskussion um die 50+1-Regel und die Forderungen des Bundeskartellamtes, noch bei den Themen Digitalisierung und Internationalisierung oder der Spielplangestaltung im Zusammenhang mit der bevorstehenden Ausschreibung der Medienrechte ab Sommer 2025 konnte Hopfen nach Ansicht ihrer Kritiker Zeichen setzen.

Zudem soll sich die Stimmung in der DFL-Zentrale in Frankfurt (Main) seit ihrem Amtsantritt verschlechtert haben, etliche Mitarbeiter haben die DFL in 2022 verlassen.

Leki und Hellmann als Übergangslösung im Gespräch

An der DFL-Spitze soll es bis zum Ende der Spielzeit 2022/23 eine Interimslösung geben. Demnach sollen Axel Hellmann von Eintracht Frankfurt und Oliver Leki vom SC Freiburg die Geschäfte übernehmen. Dies bestätigte die Liga am Mittwoch jedoch noch nicht offiziell. Hellmann ist Mitglied des DFL-Präsidiums, Leki sitzt im Aufsichtsrat der DFL. Das Duo wird von ihren Vereinen für die neue Aufgabe freigestellt, im kommenden Sommer soll bei der DFL dann eine dauerhafte Lösung installiert werden.

jer, rf, aho

Es hat mit den Profis zu tun: Altintop soll befördert werden

In der Bundesliga spielte er für Schalke 04, Eintracht Frankfurt und den FC Augsburg. Seit 2020 ist Halil Altintop, dessen Bruder Hamit von 2007 bis 2011 das Bayern-Trikot trug, bei den Münchnern unter Vertrag. Im Nachwuchs. Erst als Trainer, seit Sommer als Schnittstelle zwischen Profis und Campus. Nun soll sein Aufgabenbereich erweitert werden.

Im Bayern-Campus herrscht derzeit Bewegung.

Im Bayern-Campus herrscht derzeit Bewegung.

IMAGO/Ulrich Wagner

Martin Demichelis, der zuletzt die U 23 beim FC Bayern trainiert hatte, hat den Rekordmeister verlassen und wird im Januar Chef-Coach bei River Plate. Seinen vorherigen Posten übernimmt Holger Seitz. Der 48-Jährige, seit 2019 Leiter Nachwuchsarbeit, war bereits 2018/19 und 2020/21 bei der 2. Mannschaft der Münchner als Trainer an der Seitenlinie und soll nun eine Konstante werden.

Schnittstelle zwischen Ausbildung und Säbener Straße

Aus diesem Grund sind seine operativen Aufgaben neu zu vergeben. Seit ein paar Wochen wird intern über diesen Tätigkeitsbereich diskutiert. Nach kicker-Informationen ist Halil Altintop dafür vorgesehen, er soll befördert werden. Der 39-Jährige – er kam 2020 als Co-Trainer der U 16, coachte vergangene Saison die U 17 – fungiert seit Sommer als Talentmanager beziehungsweise Übergangskoordinator am Campus. Quasi als Schnittstelle zwischen NLZ und Profimannschaft, um die Kommunikation zwischen der Ausbildungsstätte und der Säbener Straße zu fördern. Darüber hinaus ist Altintop der Ansprechpartner für die verliehenen Spieler wie Gabriel Vidovic (Vitesse Arnhem). Nun soll er künftig mehr Verantwortung übernehmen.

Mehr dazu erfahren Sie in der neuen Donnerstag-Ausgabe des kicker (und schon ab Mittwochabend im eMagazine) – unter anderem, welcher Spieler schon mit den Profis trainiert, weil Altintop in ihm großes Potenzial sieht. Ebenso lesen Sie, warum Trainer Julian Nagelsmann schon vor der WM festgelegt hatte, dass seine Spieler, die früh ausscheiden, direkt in den Urlaub gehen können.  

Georg Holzner

Die größten Chancen hat das Franzosen-Trio

17 Spieler des FC Bayern waren von ihren Nationalcoaches für die Weltmeisterschaft nominiert worden. Vor dem Viertelfinale sind sechs im Turnier verblieben. Der kicker beleuchtet ihre Chancen, mit dem Team wie individuell.

Sind bei der WM noch im Rennen: Die Bayern-Akteure Matthijs de Ligt, Dayot Upamecano und Noussair Mazraoui (v.l.).

Sind bei der WM noch im Rennen: Die Bayern-Akteure Matthijs de Ligt, Dayot Upamecano und Noussair Mazraoui (v.l.).

Für Sadio Mané platzte der Traum noch vor Turnierstart, verletzt musste der Senegalese absagen. Lucas Hernandez erwischte es im ersten Spiel mit einem Kreuzbandriss schlimm. Wohl eher seelische anstatt körperliche Wunden erlitten die sieben deutschen Spieler, die nach der Gruppenphase ebenso abreisen mussten wie Alphonso Davies (Kanada) und Eric Maxim Choupo-Moting (Kamerun).

Die sechs verbliebenen Bayern überstanden allesamt das Achtelfinale. Die größten Chancen auf den WM-Titel dürfte das französische Trio haben. Deren Perspektiven sind jedoch höchst unterschiedlich. Dayot Upamecano hat sich zum Stammspieler in der Innenverteidigung entwickelt, pausierte lediglich im dritten Gruppenspiel. Auch wenn er gegen Polen (3:1) in der Schlussminute einen Handelfmeter verursachte, überzeugt Upamecano generell. Keine Überraschung, wenn man sich an seine beim FC Bayern gezeigten Leistungen erinnert. Im Viertelfinale gegen England (Samstag, 20 Uhr) wartet nun auf Upamecano und seine Defensivkollegen die Herausforderung England mit Harry Kane. Kingsley Coman dürfte dabei wieder als Joker gefragt sein, meist kommt der Flügelstürmer für Ousmane Dembelé in die Partie. Nur noch eine Nebenrolle spielt Benjamin Pavard, der im französischen Rechtsverteidiger-Ranking auf Platz drei abgestürzt ist.

Zwei weitere Bayern-Stars müssen ebenfalls mit der Bank Vorlieb nehmen: Matthijs de Ligt bei den Niederlanden und Josip Stanisic bei Kroatien. De Ligt scheint in der niederländischen Dreierkette immerhin die erste Alternative, Stanisic wartet noch auf seine ersten WM-Minuten – beim Sieg gegen Japan fehlte er wegen einer muskulären Blessur sogar im Kader.

Mazraoui in Feierlaune und mit historischer Chance

In Feierlaune befindet sich Noussair Mazraoui, der als Stammspieler mit Marokko erstmals das Viertelfinale einer WM erreichte. Bei diesem Turnier kommt er als Linksverteidiger zum Einsatz, 82 Minuten beim historischen Sieg gegen die Spanier im Achtelfinale. Nun wartet am Samstag Portugal (16 Uhr) und für Mazraoui und seine Kollegen die große Chance, als erstes Team aus Afrika überhaupt bei einer WM ins Halbfinale einzuziehen.

Frank Linkesch

Noch sechs Bayern-Stars bei der WM: Die größten Chancen hat das Franzosen-Trio

17 Spieler des FC Bayern waren von ihren Nationalcoaches für die Weltmeisterschaft nominiert worden. Vor dem Viertelfinale sind sechs im Turnier verblieben. Der kicker beleuchtet ihre Chancen, mit dem Team wie individuell.

Sind bei der WM noch im Rennen: Die Bayern-Akteure Matthijs de Ligt, Dayot Upamecano und Noussair Mazraoui (v.l.).

Sind bei der WM noch im Rennen: Die Bayern-Akteure Matthijs de Ligt, Dayot Upamecano und Noussair Mazraoui (v.l.).

Für Sadio Mané platzte der Traum noch vor Turnierstart, verletzt musste der Senegalese absagen. Lucas Hernandez erwischte es im ersten Spiel mit einem Kreuzbandriss schlimm. Wohl eher seelische anstatt körperliche Wunden erlitten die sieben deutschen Spieler, die nach der Gruppenphase ebenso abreisen mussten wie Alphonso Davies (Kanada) und Eric Maxim Choupo-Moting (Kamerun).

Die sechs verbliebenen Bayern überstanden allesamt das Achtelfinale. Die größten Chancen auf den WM-Titel dürfte das französische Trio haben. Deren Perspektiven sind jedoch höchst unterschiedlich. Dayot Upamecano hat sich zum Stammspieler in der Innenverteidigung entwickelt, pausierte lediglich im dritten Gruppenspiel. Auch wenn er gegen Polen (3:1) in der Schlussminute einen Handelfmeter verursachte, überzeugt Upamecano generell. Keine Überraschung, wenn man sich an seine beim FC Bayern gezeigten Leistungen erinnert. Im Viertelfinale gegen England (Samstag, 20 Uhr) wartet nun auf Upamecano und seine Defensivkollegen die Herausforderung England mit Harry Kane. Kingsley Coman dürfte dabei wieder als Joker gefragt sein, meist kommt der Flügelstürmer für Ousmane Dembelé in die Partie. Nur noch eine Nebenrolle spielt Benjamin Pavard, der im französischen Rechtsverteidiger-Ranking auf Platz drei abgestürzt ist.

Zwei weitere Bayern-Stars müssen ebenfalls mit der Bank Vorlieb nehmen: Matthijs de Ligt bei den Niederlanden und Josip Stanisic bei Kroatien. De Ligt scheint in der niederländischen Dreierkette immerhin die erste Alternative, Stanisic wartet noch auf seine ersten WM-Minuten – beim Sieg gegen Japan fehlte er wegen einer muskulären Blessur sogar im Kader.

Mazraoui in Feierlaune und mit historischer Chance

In Feierlaune befindet sich Noussair Mazraoui, der als Stammspieler mit Marokko erstmals das Viertelfinale einer WM erreichte. Bei diesem Turnier kommt er als Linksverteidiger zum Einsatz, 82 Minuten beim historischen Sieg gegen die Spanier im Achtelfinale. Nun wartet am Samstag Portugal (16 Uhr) und für Mazraoui und seine Kollegen die große Chance, als erstes Team aus Afrika überhaupt bei einer WM ins Halbfinale einzuziehen.

Frank Linkesch

Alba müht sich zum Sieg – Bayern Tabellenführer

Nach dem Pokal ging es am Dienstag direkt in der BBL weiter. Alba Berlin fuhr einen knappen Sieg in Braunschweig ein, die Bayern setzten sich gegen Oldenburg durch und sind jetzt Erster.  

Die Bayern um Isaac Bonga setzten sich gegen Oldenburg durch. 

Die Bayern um Isaac Bonga setzten sich gegen Oldenburg durch. 

IMAGO/kolbert-press

Alba Berlin hat mit dem siebten Sieg vorerst zum Führungsduo aus Bonn und München aufgeschlossen. In einem Nachholspiel kam der deutsche Meister am Dienstag zu einem umkämpften 95:90 (44:43)-Sieg bei den Basketball Löwen Braunschweig. Die erfolgreichsten Schützen in der Volkswagenhalle waren Johannes Thiemann mit 15 Punkten auf Berliner Seite und David Krämer mir 31 Zählern für die Gastgeber. 

In Braunschweig schaffte es in der ersten Halbzeit keine Mannschaft, sich vom Kontrahenten abzusetzen, sodass die Berliner mit einem Punkt Vorsprung in die Kabinen gingen. Nach dem Seitenwechsel konnte das Team von Alba-Coach Israel Gonzalez im dritten Viertel Braunschweig auf elf Punkte distanzieren und zehrte von dem Vorsprung bis zum Schluss.

Zeit zum Ausruhen bleibt Alba nicht. Am Donnerstag folgt das Euroleague-Spiel gegen Fenerbahce Istanbul, am Samstag gastiert medi Bayreuth in der Hauptstadt.

Bayern siegen gegen Oldenburg

Neuer Spitzenreiter ist jetzt Bayern München: Die Mannschaft von Trainer Andrea Trinchieri schlug die EWE Baskets Oldenburg 81:77 (44:31), US-Guard Cassius Winston gelangen 23 Punkte. Allerdings haben der Zweite Bonn sowie der Dritte Alba jeweils ein Spiel weniger absolviert als die Münchner.

Im Duell zweier Mittelfeld-Mannschaften setzten sich die Niners Chemnitz gegen die MLP Academics Heidelberg 87:78 (44:49) durch und hielten damit ihren Gegner auf Distanz.

Löwen Braunschweig – Alba Berlin 90:95 (20:25,23:19,17:27,30:24)

Punkte Löwen Braunschweig: Krämer 31, Turudic 18, Amaize 10, N. Tischler 9, Hobbs 8, van Slooten 5, Bango 4, B. Tischler 3, Aydinoglu 2
Alba Berlin: Sikma 15, Thiemann 15, Lo 13, Olinde 13, Koumadje 12, Zoosman 10, Wetzell 6, Blatt 5, Delow 4, Procida 2
Zuschauer: 3002

Niners Chemnitz – MLP Academics Heidelberg 87:78 (19:19,25:30,25:17,18:12)

Punkte Niners Chemnitz: Uguak 17, Weidemann 14, Filipovity 10, Susinskas 10, Yebo 9, W. Clark 8, Velicka 8, Richter 6, Lockhart 5
MLP Academics Heidelberg: E. Washington 21, Davis 12, Coleman 11, Kesteloot 10, Ugrai 7, Lasisi 6, Griffin 4, Vargas 3, Herzog 2, Würzner 2
Zuschauer: 2977

FC Bayern erwartet gegen Barça Rekordkulisse

Vor der Partie am 4. Gruppenspieltag der Vorrunde in der Champions League der Frauen gegen Barcelona erwartet man beim FC Bayern eine Rekordkulisse. 

Bisheriges Rekordspiel: Die Partie im März gegen Paris St. Germain.

Bisheriges Rekordspiel: Die Partie im März gegen Paris St. Germain.

IMAGO/MIS

Nach Angaben der Münchner sind bereits über 20.000 Tickets für das Spiel gegen die Katalaninnen am Mittwoch (20 Uhr) verkauft. Die bisherige Rekordkulisse gab es für die Bayern am 22. März beim 1:2 gegen Paris St. Germain im Viertelfinale der Champions League mit 13.000 Besuchern. 

Titelverteidiger Barcelona gewann das erste Duell in der Gruppe D deutlich mit 3:0 und ist ohnehin große Kulissen gewohnt. Allein im Hinspiel am 24. November strömten 46.967 Zuschauer ins Camp Nou. 

Die Münchnerinnen rangieren nach den bisherigen drei Spieltagen in der Tabelle mit sechs Punkten auf Platz zwei hinter Barcelona, das mit neun Punkten die Optimalausbeute auf dem Konto hat. 

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Carolin Simon im kicker-Interview

Sarr kehrt auf den Trainingsplatz zurück

Bouna Sarr steht wieder auf dem Trainingsplatz. Drei Monate nach seiner Operation am Knie hat der Außenverteidiger des FC Bayern das Lauftraining aufgenommen. 

Meist Reservist: Bouna Sarr.

Meist Reservist: Bouna Sarr.

imago images

Ein Einsatz steht noch nicht in seiner persönlichen Saison-Statistik. Der Supercup, 15 Bundesligaspiele, zwei Partien im DFB-Pokal und sechs Duelle in der Champions League: Der FC Bayern hat im Verlauf der bisherigen Saison zwar nicht weniger als 24 Pflichtspiele bestritten, Bouna Sarr ist allerdings noch nicht zum Einsatz gekommen.  

Dass der 30-Jährige in aller Regel zuschauen muss, wenn der Ball rollt, hat zwar auch Verletzungsgründe, schließlich musste sich Sarr aufgrund von Problemen an der Patellasehne im September einer Knie-Operation unterziehen – die mangelnden Einsatzzeiten haben aber auch damit zu tun, dass der Außenverteidiger in den Planungen im Grunde keine Rolle spielt. Weder unter Hansi Flick noch unter Julian Nagelsmann kam und kommt der Senegalese über den Status des Reservisten hinaus. 

Nur 13 Bundesligaspiele seit Oktober 2020

Seit Sarr im Oktober 2020 nach München gekommen ist, hat er lediglich 13 Spiele in der Bundesliga, zehn in der Königsklasse und deren drei im DFB-Pokal bestritten. Auch bei der Weltmeisterschaft war Sarr außen vor. Durch Siege gegen Gastgeber Katar (3:1) und Ecuador (2:1) kam Senegal zwar trotz des 0:2 zum Auftakt gegen die Niederlande (0:2) über die Gruppenphase hinaus – doch im Achtelfinale war durch ein 0:3 gegen England Schluss. Sarr verpasste das Turnier wegen seiner Operation, nun absolviert er zumindest wieder Laufeinheiten bei den Bayern. 

Seit gut einer Woche stimmt sich eine recht überschaubare Trainingsgruppe an der Säbener Straße auf die zweite Saisonhälfte ein. Die Vorbereitungen laufen vorerst bis Freitag, dann verabschieden sich die Spieler in den Urlaub und kehren erst am 3. Januar wieder zurück. Drei Tage später beginnt dann das Wintertrainingslager. Der Ort des Geschehens: Katar. 

TV-Novum im DFB-Pokal-Viertelfinale der Frauen

Der DFB hat die Anstoßzeiten für das DFB-Pokal-Viertelfinale der Frauen festgelegt. Dabei kommt es zu einer TV-Premiere.

Köln und Wolfsburg treffen im DFB-Pokal-Viertelfinale erneut aufeinander.

Köln und Wolfsburg treffen im DFB-Pokal-Viertelfinale erneut aufeinander.

IMAGO/Vitalii Kliuiev

Am 28. Februar entscheidet sich, wer im DFB-Pokal der Frauen ins Halbfinale einziehen wird. Nun steht auch fest, zu welchen Uhrzeiten die vier Paarungen ausgetragen werden, die Ende November ausgelost worden waren.

Bereits ab 18 Uhr (LIVE! bei kicker) treffen an jenem Dienstag der 1. FC Köln und Titelverteidiger VfL Wolfsburg aufeinander. Außerdem empfängt parallel Zweitligist RB Leipzig die SGS Essen und Leipzigs Ligakonkurrent FC Carl Zeiss Jena den SC Freiburg.

Das Besondere: Erstmals wird Pay-TV-Sender “Sky” die Partien sowohl als Einzelspiel als auch in einer Konferenz zeigen. Das Topspiel um 20.30 Uhr zwischen der TSG Hoffenheim und dem FC Bayern München überträgt neben “Sky” auch die ARD im Livestream.

In den vergangenen acht Jahren hatte jeweils der VfL Wolfsburg den DFB-Pokal gewonnen, zuletzt mit einem 4:0-Sieg über Turbine Potsdam, das in diesem Jahr im Achtelfinale dem 1. FC Köln mit 1:2 unterlag.

Zuletzt sah Köln gegen Wolfsburg wenig Land

Die Wölfinnen, amtierender Double-Gewinner, sind auch in diesem Jahr wieder das Maß der Dinge und führen die Bundesliga-Tabelle mit acht Siegen aus acht Spielen und fünf Punkten Vorsprung gegenüber dem FC Bayern an. Bei Pokalgegner Köln hatten sie in der Liga zuletzt mit 5:1 und 4:0 gewonnen. Ähnlich deutlich hatten sich die Bayern am vergangenen Freitag bei der TSG Hoffenheim durchgesetzt (4:0).

Die Leipziger hatten im Achtelfinale Bundesligist Eintracht Frankfurt – derzeit Tabellendritter – mit 2:1 überrascht, während Jena im Zweitliga-Duell gegen den SC Sand mit 4:2 die Oberhand behalten hatte.

Nun wollen die beiden Außenseiter bis ins Halbfinale vordringen, das zwischen dem 15. und 17. April ausgetragen wird. Das Endspiel findet erneut im Kölner Rhein-Energie-Stadion statt. Gespielt wird am 18. Mai.

Dienstag, 28. Februar, 18 Uhr:

RB Leipzig – SGS Essen
FC Carl Zeiss Jena – SC Freiburg
1. FC Köln – VfL Wolfsburg

Dienstag, 28. Februar, 20.30 Uhr:

TSG Hoffenheim – FC Bayern München