FCK eröffnet – HSV startet in Braunschweig – Franken-Derby bereits am 2. Spieltag

Am Freitag hat die DFL den für die schon am 15. Juli beginnende neue Zweitliga-Spielzeit veröffentlicht. Der HSV muss am 1. Spieltag in Braunschweig ran. Das Franken-Derby steigt schon am 2. Spieltag.

Der HSV nimmt einen neuen Anlauf Richtung Bundesliga.

Der HSV nimmt einen neuen Anlauf Richtung Bundesliga.

IMAGO/Michael Schwarz

Nicht nur die Fans der Bundesliga dürfen ihre Kalender zücken, auch die Anhängerschaft der 2. Liga hat nun Daten zu notieren. Denn an diesem Freitag veröffentlichte die DFL den Spielplan für die kommende Saison. Die genauen Anstoßzeiten werden erst im Laufe der Spielzeit bekanntgegeben – insbesondere in Abhängigkeit zu den Spielterminen der Bundesliga-Europapokalstarter.

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Der Auftakt der neuen Spielzeit geht schon am Freitag, 15. Juli, über die Bühne, Kaiserslautern trifft zum Eröffnungsspiel um 20.30 Uhr auf Hannover – die genaue Terminierung des restlichen 1. Spieltags steht indes noch aus. Der HSV muss in Braunschweig ran. Ebenfalls interessant: St. Pauli empfängt den 1. FC Nürnberg.

Der seit vier Jahren auf die Bundesliga-Rückkehr hinarbeitende HSV muss am 12. Spieltag ins Stadtderby bei St. Pauli. Was aus traditioneller Sicht interessant ist: Nachdem die SpVgg Greuther Fürth auch beim erst zweiten Bundesliga-Abenteuer der Vereinsgeschichte den Klassenerhalt verpasst hat, kommt es nun wieder zum prestigeträchtigen Franken-Derby mit dem 1. FC Nürnberg. Das Hinspiel steigt bereits am 2. Spieltag beim FCN.

Bielefeld bekommt am 4. Spieltag mit dem HSV den ersten Topgegner. Genauso ziehen auch die Partien zwischen Rostock und Aufsteiger Magdeburg eine große Zuschauerschaft an – am 9. Spieltag treffen die beiden Ostklubs aufeinander.

Bayern eröffnet: So entsteht der Bundesliga-Spielplan

An diesem Freitag veröffentlicht die DFL die Spielpläne für die neue Saison der 1. und 2. Bundesliga. Die Arbeit begann aber schon deutlich früher.

Einmal mehr Titelverteidiger: Der FC Bayern eröffnet die Bundesliga-Saison 2022/23 am 5. August.

Einmal mehr Titelverteidiger: Der FC Bayern eröffnet die Bundesliga-Saison 2022/23 am 5. August.

IMAGO/imagebroker

Die Zeiten, in denen die Spielpläne für die 1. und 2. Bundesliga manuell erstellt wurden, sind schon seit ein paar Jahren vorbei. Anstatt allen Klubs eine Zahl zwischen 1 und 18 zuzuordnen und damit ein starres Schema zu erstellen, nutzt die DFL inzwischen eine eigens entwickelte Software.

Dadurch lassen sich auch zahlreiche Rahmenbedingungen im Spielplan berücksichtigen, etwa Vorgaben von Kommunen und Sicherheitsorganen oder Wünsche von Klubs und Stadionbetreibern. Unter anderem wird dabei verhindert, dass benachbarte Klubs am selben Spieltag zuhause spielen oder dass Spiele mit anderen Großveranstaltungen kollidieren.

Die zeitgenauen Ansetzungen gibt die DFL erst später bekannt

Laut DFL beginnen die Vorbereitungen für die neue Saison immer schon im Frühjahr und damit weit vor Veröffentlichung der Spielpläne, die für die bevorstehende Spielzeit 2022/23 an diesem Freitag (12 Uhr) vorgesehen ist.

Dann erfahren alle Erst- und Zweitligisten, an welchen Spieltagen sie gegen wen spielen. Die genauen Anstoßzeiten werden erst im Laufe der Saison bekanntgegeben – insbesondere in Abhängigkeit zu den Spielterminen der Bundesliga-Europapokalstarter.

Schon jetzt steht fest, dass Meister FC Bayern die Saison am Freitag, 5. August, eröffnen wird. Die 2. Liga legt bereits am 15. Juli wieder los. Wegen der im November beginnenden WM in Katar begeben sich beide Ligen nach dem Wochenende 12./13. November in die Winterpause und starten mit dem 16. Spieltag am 20. Januar (1. Bundesliga) bzw. 18. Spieltag am 27. Januar (2. Bundesliga) wieder durch.

Der 34. und letzte Spieltag steigt in der 1. Bundesliga am Samstag, 27. Mai, in der 2. Bundesliga am Sonntag, 28. Mai.

Klub für Klub: Diese Zweitliga-Spieler kehren nach Leihe zurück

Am 15. Juli startet die 2. Liga in ihre neue Spielzeit, viele Leihspieler kehren (vorerst) zu den Vereinen zurück. Eine Übersicht …

Zwei von vielen Rückkehrern: Hamburgs Xavier Amaechi und Düsseldorfs Dawid Kownacki.

Zwei von vielen Rückkehrern: Hamburgs Xavier Amaechi und Düsseldorfs Dawid Kownacki.

IMAGO/Shutterstock

Arminia Bielefeld

Jomaine Consbruch (20, MF off., Braunschweig)
Christian Gebauer (28, AB off./def., FC Ingolstadt)
Oscar Linner (25, Tor, GIF Sundsvall)
Noel Niemann (22, AB off., TSV Hartberg)

SpVgg Greuther Fürth

Nils Seufert (25, MF def./off., SV Sandhausen)

Hamburger SV

Xavier Amaechi (21, AB off., Bolton Wanderers)
Ogechika Heil (21, AB off., Go Ahead Eagles)
Robin Meißner (22, Sturm, Hansa Rostock)
Aaron Opoku (23, AB off., VfL Osnabrück)

SV Darmstadt 98

Henry Jon Crosthwaite (19, AB off., RW Koblenz)

St. Pauli

Marvin Senger (22, IV, 1. FC Kaiserslautern)

1. FC Heidenheim

Merveille Biankadi (27, MF off., 1860 München)
Florian Pick (26, Ab off., FC Ingolstadt)

SC Paderborn

John Iredale (22, Sturm, Wehen Wiesbaden)

1. FC Nürnberg

Adam Gnezda Cerin (22, MF off., HNK Rijeka)

Holstein Kiel

keiner

Fortuna Düsseldorf

Nana Ampomah (26, Sturm, Royal Antwerpen)
Dawid Kownacki (25, Sturm, Lech Posen)

Hannover 96

Franck Evina (21, AB off., Viktoria Berlin)
Simon Stehle (20, Sturm, 1. FC Kaiserslautern)
Leo Weinkauf (25, Tor, MSV Duisburg)

Karlsruher SC

Luca Bolay (19, AB def., 1. FC Nürnberg II)

Hansa Rostock

Oliver Daedlow (21, MF def., TSV Havelse)
Luca Horn (23, AB def., FSV Zwickau)
Gian Luca Schulz (23, AB off., Energie Cottbus)

SV Sandhausen

Gianluca Gaudino (25, MF off., SCR Altach)

Jahn Regensburg

Tom Baack (23, MF def., SC Verl)

1. FC Magdeburg

Philipp Harant (23, IV, Berliner AK)
Ole Hoch (20, MF def., Germania Halberstadt)
Leon Schmökel (20, IV, Germania Halberstadt)

Eintracht Braunschweig

keiner

1. FC Kaiserslautern

Elias Huth (25, Sturm, Hallescher FC)
Marius Kleinsorge (26, AB off./AB def., Essen)
Jonas Weyand (21, Tor, Schott Mainz)

Karlsruher Verletzungspech: Nun fällt auch Irorere aus

Zwangspause für Karlsruhes Felix Irorere.

Zwangspause für Karlsruhes Felix Irorere.

imago images/HJS

Felix Irorere, 19-jähriger Innenverteidiger des Karlsruher SC, muss eine Zwangspause einlegen. Seine Oberschenkelverletzung wurde nun als Muskelfaserriss diagnostiziert.

Es kommt also knüppeldick für die Innenverteidigung der Badener. Daniel O’Shaughnessy hatte sich kürzlich beim Nations-League-Spiel der finnischen Auswahl gegen Rumänien das Wadenbein gebrochen. Der 27-jährige Finne wird damit für längere Zeit ausfallen.

Erste DFB-Pokalrunde zeitgenau angesetzt – 1860-BVB im Free-TV

Der DFB hat in Abstimmung mit den TV-Partnern die erste DFB-Pokalrunde der Saison 2022/23 zeitgenau angesetzt.

Bild aus dem Drittliga-Spiel Ende der vergangenen Saison: Dortmund II unterlag bei 1860 München.

Bild aus dem Drittliga-Spiel Ende der vergangenen Saison: Dortmund II unterlag bei 1860 München.

imago images

Am letzten Juli-Wochenende stehen insgesamt 30 Begegnungen an, zwei weitere Partien werden Ende August ausgespielt. Das ZDF überträgt am Freitag, 29. Juli (ab 20.45 Uhr), das Duell von Drittligist 1860 München mit Vizemeister Borussia Dortmund. “Sky” überträgt alle 32 Partien der ersten Pokalrunde live.

Eröffnet wird die erste Runde an besagtem Freitag ab 18 Uhr mit drei Spielen: Oberligist TSG Neustrelitz hat Zweitligist Karlsruher SC zu Gast, Regionalligist 1. FC Kaan-Marienborn 07 trifft auf Zweitligist 1. FC Nürnberg und Drittligist SG Dynamo Dresden auf Bundesligist VfB Stuttgart.

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Das erste Pokalwochenende beschließen Zweitligist 1. FC Magdeburg und Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt am 1. August. Die sicherlich stimmungsvolle Partie wird am Montagabend ab 20.45 Uhr live in der ARD und bei “Sky” gezeigt.

Den Abschluss der ersten Pokalrunde machen zwei aktuelle deutsche Titelträger: Am 30. August, ein Dienstag, empfängt Regionalligist FC Teutonia 05 Ottensen den amtierenden Pokalsieger RB Leipzig ab 20.45 Uhr – live im ZDF und bei “Sky” zu sehen.

Tags darauf zur gleichen Zeit in der ARD und bei “Sky” übertragen wird das Duell zwischen Drittligist Viktoria Köln und Meister Bayern München. Dann steht auch der letzte Verein fest, der in die zweite Pokalrunde (Mitte Oktober ausgetragen) einzieht.

Am 30. Juli empfängt Pokalsieger Leipzig Meister Bayern noch im nationalen Supercup.

Motekallemi wird Co-Trainer beim KSC

Der Karlsruher SC wird zur kommenden Saison sein Trainerteam erweitern. U-17-Trainer Sirus Motekallemi wird befördert.

Neuer Co-Trainer beim KSC: Sirus Motekallemi.

Neuer Co-Trainer beim KSC: Sirus Motekallemi.

imago images / Patrick Scheiber

Die “herausragende Arbeit” wird belohnt. Sirus Motekallemi (33) trainiert ab der kommenden Saison kein Jugendteam des Karlsruher SC mehr, sondern wird befördert – zum zweiten Assistenten von Chefcoach Christian Eichner, wie die Badener am Mittwoch bekanntgaben.

Motekallemi hat bereits erste Berührungspunkte mit den Profis gesammelt, beispielsweise war er in der laufenden Saison nach Klubangaben “zusätzlicher Coach von der Tribüne mit Funkverbindung”. Hauptberuflich agierte der ehemalige KSC-Jugendspieler aber drei Spielzeiten als erfolgreicher U-17-Trainer. Nachdem er stets den Klassenerhalt in der Junioren-Bundesliga erreicht hat, rückt Motekallemi nun zu den Profis auf.

“Ich soll beispielsweise das Individualtraining übernehmen, aber auch beim Videoschnitt sowie der Trainingsvor- und -nachbereitung helfen”, wird er zitiert. “In erster Linie will ich Christian Eichner und Zlatan Bajramovic bei allem unterstützen.” Der neue Job sei “ein Traum”.

Motekallemi wird Co-Trainer beim KSC

Der Karlsruher SC wird zur kommenden Saison sein Trainerteam erweitern. U-17-Trainer Sirus Motekallemi wird befördert.

Neuer Co-Trainer beim KSC: Sirus Motekallemi.

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imago images / Patrick Scheiber

Die “herausragende Arbeit” wird belohnt. Sirus Motekallemi (33) trainiert ab der kommenden Saison kein Jugendteam des Karlsruher SC mehr, sondern wird befördert – zum zweiten Assistenten von Chefcoach Christian Eichner, wie die Badener am Mittwoch bekanntgaben.

Motekallemi hat bereits erste Berührungspunkte mit den Profis gesammelt, beispielsweise war er in der laufenden Saison nach Klubangaben “zusätzlicher Coach von der Tribüne mit Funkverbindung”. Hauptberuflich agierte der ehemalige KSC-Jugendspieler aber drei Spielzeiten als erfolgreicher U-17-Trainer. Nachdem er stets den Klassenerhalt in der Junioren-Bundesliga erreicht hat, rückt Motekallemi nun zu den Profis auf.

“Ich soll beispielsweise das Individualtraining übernehmen, aber auch beim Videoschnitt sowie der Trainingsvor- und -nachbereitung helfen”, wird er zitiert. “In erster Linie will ich Christian Eichner und Zlatan Bajramovic bei allem unterstützen.” Der neue Job sei “ein Traum”.

Karlsruhe muss mehrere Wochen ohne Kobald auskommen

Fehlt dem KSC nach seinem verletzungsbedingten Aus in Dresden wochenlang: Christoph Kobald.

Fehlt dem KSC nach seinem verletzungsbedingten Aus in Dresden wochenlang: Christoph Kobald.

picture alliance

Die Partie war noch nicht einmal eine halbe Stunde alt, da musste Christoph Kobald den Platz schon wieder verlassen. Der Innenverteidiger des Karlsruher SC war bei einem Duell mit Dresdens Stürmer Ransford-Yeboah Königsdörffer umgeknickt und hielt sich zunächst das linke Sprunggelenk. Kobald wurde behandelt, konnte aber nicht weiterspielen – jetzt ist klar: Der 24-Jährige hat sich eine Innenbandverletzung zugezogen und fällt mehrere Wochen aus.

Selbst eine Operation kann nach jetzigem Stand nicht ausgeschlossen werden, einer diesbezüglichen Entscheidung werden aber erst noch weitere Untersuchungen in dieser Woche vorausgehen.