KSC legt im Sturm nach und holt Rapp

Kurz vor dem Start ins Trainingslager hat der Karlsruher SC Simone Rapp unter Vertrag genommen. Der Angreifer unterschreibt bis 2026 beim KSC.

Simone Rapp (hier noch im Dress des FC Thun) wird zukünftig für den KSC jubeln.

Simone Rapp (hier noch im Dress des FC Thun) wird zukünftig für den KSC jubeln.

imago images/Geisser

“Simone Rapp besitzt Gardemaß und ergänzt damit unseren Angriff ideal. Mit ihm sowie Fabian Schleusener, Mikkel Kaufmann, Malik Batmaz und Stefano Marino sind wir nun im Sturm vielseitig aufgestellt”, freut sich Oliver Kreuzer, Karlsruhes Geschäftsführer Sport.

Rapp, der die Rückennummer 7 erhält, spielte in der vergangenen Saison in der Schweiz für den FC Vaduz, wo er mit 16 Treffern in 24 Spielen durchaus überzeugen konnte. Der 29-jährige Stürmer darf in den letzten Jahren durchaus als Wandervogel bezeichnet werden. Seit Januar 2019 spielte er für St. Gallen, den FC Thun, den FC Lausanne-Sport, den rumänischen Verein Sepsi OSK Sfantu Gheorghe sowie zuletzt eben Vaduz.

“Ich freue mich auf die Fans im Wildpark und auf den tollen Fußball in Deutschland. Den habe ich bisher nur im TV gesehen, umso schöner, dass ich ihn jetzt erleben darf. Ich möchte eine konstante Saison in Karlsruhe spielen und dann schauen wir, was möglich ist”, so der neue Mann.

Rapp stieß am gestrigen Samstagabend in Neukirchen am Großvenediger zur Mannschaft und wird dort am Sonntagvormittag, wie der Rest des Teams, mit der ersten Einheit ins Trainingslager starten.

“Bereicherung für unsere Offensive”: KSC leiht Kopenhagens Kaufmann aus

Der Karlsruher SC hat Mikkel Kaufmann verpflichtet. Der Stürmer, der in der vergangenen Saison beim Hamburger SV unter Vertrag stand, kommt für die kommende Saison vom FC Kopenhagen zu den Badenern.

Drehte im Saisonendspurt beim HSV auf: Neu-Karlsruher Mikkel Kaufmann.

Drehte im Saisonendspurt beim HSV auf: Neu-Karlsruher Mikkel Kaufmann.

IMAGO/Revierfoto

Zweitligist Karlsruhe hat auf den Abgang von Stürmer Philipp Hofmann zum VfL Bochum reagiert und Mikkel Kaufmann vom FC Kopenhagen ausgeliehen. Der 21-jährige Däne war in der Vorsaison an den Hamburger SV verliehen und kam für den Ligakonkurrenten des KSC in 26 Zweitliga-Partien zum Einsatz. In den letzten beiden Auswärtsspielen erzielte er seine ersten Treffer in der 2. Bundesliga.

Kreuzer: “Ideale Kombination”

Wie der Karlsruher SC bekannt gab, ist die Leihe für eine Saison ausgelegt. Die Verpflichtung des 1,90 Meter großen Stürmers begründete Sport-Geschäftsführer Oliver Kreuzer mit dessen Variabilität. Außerdem kenne der junge Stürmer bereits die Zweite Liga. “Das ist eine ideale Kombination. Er ist eine Bereicherung für unsere Offensive”, schlussfolgerte Kreuzer.

Kaufmann, der bei der Trainingseinheit am Donnerstag zur Mannschaft stoßen wird, läuft künftig mit der Rückennummer 14 auf. Über seinen Wechsel sagte er: “Ich freue mich auf die Fans vom KSC und darauf, in diesem neuen, schönen Stadion zu spielen. Ich kann es kaum erwarten und werde in dieser Saison Vollgas geben.”

Reaktion auf Verletzungsmisere: Ballas kommt nach Karlsruhe

Florian Ballas bleibt in der 2. Bundesliga: Der Innenverteidiger verlässt den Absteiger Erzgebirge Aue und heuert beim Karlsruher SC an.

Bleibt der 2. Bundesliga erhalten: Florian Ballas.

Bleibt der 2. Bundesliga erhalten: Florian Ballas.

IMAGO/Jan Huebner

Nach dem Muskelfaserriss von Felix Irorere und dem Wadenbeinbrauch bei Daniel O’Shaughnessy mussten die Verantwortlichen des KSC ihre Innenverteidigung noch einmal verstärken. Nun soll Ballas die entstandene Lücke füllen. Der 29-Jährige kennt die 2. Bundesliga nach seinen Stationen bei Aue, Dynamo Dresden und dem FSV Frankfurt gut. 165 Zweitligaeinsätze stehen bisher auf seinem Konto.

“Richtig Bock, viele Spiele zu machen”

“Aufgrund der aktuellen Verletztenmisere in unserer Innenverteidigung mussten wir auf dieser Position nochmals reagieren. Mit Florian kommt nicht nur ein richtig guter Junge, sondern auch ein gestandener Spieler zu uns”, erklärt Geschäftsführer Oliver Kreuzer den Transfer in der Pressemitteilung.

Auch Ballas freut sich auf seine neue Aufgabe: “Die Punkte, die hier für die Verantwortlichen wichtig sind, haben sich mit meinen gedeckt. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, die Ziele des Klubs zu erreichen.” Nachdem er verletzungsbedingt in der vergangenen Saison nur auf wenige Einsätze gekommen ist, ist Ballas wieder voller Energie: “Nach meinem persönlichen Seuchenjahr habe ich richtig Bock, viele Spiele zu machen.”

Beim KSC hat der Neuzugang einen Einjahresvertrag unterschrieben und wird mit der Trikotnummer 4 auflaufen.

Karlsruher Verletzungspech: Nun fällt auch Irorere aus

Zwangspause für Karlsruhes Felix Irorere.

Zwangspause für Karlsruhes Felix Irorere.

imago images/HJS

Felix Irorere, 19-jähriger Innenverteidiger des Karlsruher SC, muss eine Zwangspause einlegen. Seine Oberschenkelverletzung wurde nun als Muskelfaserriss diagnostiziert.

Es kommt also knüppeldick für die Innenverteidigung der Badener. Daniel O’Shaughnessy hatte sich kürzlich beim Nations-League-Spiel der finnischen Auswahl gegen Rumänien das Wadenbein gebrochen. Der 27-jährige Finne wird damit für längere Zeit ausfallen.

Motekallemi wird Co-Trainer beim KSC

Der Karlsruher SC wird zur kommenden Saison sein Trainerteam erweitern. U-17-Trainer Sirus Motekallemi wird befördert.

Neuer Co-Trainer beim KSC: Sirus Motekallemi.

Neuer Co-Trainer beim KSC: Sirus Motekallemi.

imago images / Patrick Scheiber

Die “herausragende Arbeit” wird belohnt. Sirus Motekallemi (33) trainiert ab der kommenden Saison kein Jugendteam des Karlsruher SC mehr, sondern wird befördert – zum zweiten Assistenten von Chefcoach Christian Eichner, wie die Badener am Mittwoch bekanntgaben.

Motekallemi hat bereits erste Berührungspunkte mit den Profis gesammelt, beispielsweise war er in der laufenden Saison nach Klubangaben “zusätzlicher Coach von der Tribüne mit Funkverbindung”. Hauptberuflich agierte der ehemalige KSC-Jugendspieler aber drei Spielzeiten als erfolgreicher U-17-Trainer. Nachdem er stets den Klassenerhalt in der Junioren-Bundesliga erreicht hat, rückt Motekallemi nun zu den Profis auf.

“Ich soll beispielsweise das Individualtraining übernehmen, aber auch beim Videoschnitt sowie der Trainingsvor- und -nachbereitung helfen”, wird er zitiert. “In erster Linie will ich Christian Eichner und Zlatan Bajramovic bei allem unterstützen.” Der neue Job sei “ein Traum”.

Motekallemi wird Co-Trainer beim KSC

Der Karlsruher SC wird zur kommenden Saison sein Trainerteam erweitern. U-17-Trainer Sirus Motekallemi wird befördert.

Neuer Co-Trainer beim KSC: Sirus Motekallemi.

Neuer Co-Trainer beim KSC: Sirus Motekallemi.

imago images / Patrick Scheiber

Die “herausragende Arbeit” wird belohnt. Sirus Motekallemi (33) trainiert ab der kommenden Saison kein Jugendteam des Karlsruher SC mehr, sondern wird befördert – zum zweiten Assistenten von Chefcoach Christian Eichner, wie die Badener am Mittwoch bekanntgaben.

Motekallemi hat bereits erste Berührungspunkte mit den Profis gesammelt, beispielsweise war er in der laufenden Saison nach Klubangaben “zusätzlicher Coach von der Tribüne mit Funkverbindung”. Hauptberuflich agierte der ehemalige KSC-Jugendspieler aber drei Spielzeiten als erfolgreicher U-17-Trainer. Nachdem er stets den Klassenerhalt in der Junioren-Bundesliga erreicht hat, rückt Motekallemi nun zu den Profis auf.

“Ich soll beispielsweise das Individualtraining übernehmen, aber auch beim Videoschnitt sowie der Trainingsvor- und -nachbereitung helfen”, wird er zitiert. “In erster Linie will ich Christian Eichner und Zlatan Bajramovic bei allem unterstützen.” Der neue Job sei “ein Traum”.