Bericht: Real zahlt Mbappé 150 Millionen Euro für Vertragsunterschrift

Der sich anbahnende Transfer von Kylian Mbappé von Paris St. Germain zu Real Madrid ist um ein Detail reicher. Laut Medienberichten soll der Franzose bei den Königlichen allein für die Vertragsunterschrift eine satte Prämie kassieren.

Seine Zeit in Paris neigt sich wohl dem Ende: Kylian Mbappé.

Seine Zeit in Paris neigt sich wohl dem Ende: Kylian Mbappé.

IMAGO/PanoramiC

In diesem Sommer soll es so weit sein: Kylian Mbappé wird Paris St. Germain verlassen. Ein Wechsel zu Real Madrid bahnt sich an. Wie der Sender BBC und die Zeitung The Times am Dienstag übereinstimmend berichteten, lassen sich die Königlichen den 25-jährigen Franzosen einiges kosten.

Zwar ist Mbappé ablösefrei zu haben, weil sein Vertrag in Paris ausläuft. Den beiden Medien zufolge kommt zum Gehalt des Stürmers jedoch eine gigantische Prämie für die Vertragsunterschrift in Höhe von 150 Millionen Euro hinzu. Die sogenannte “Signing Fee” soll Mbappé über die Vertragslaufzeit von fünf Jahren verteilt erhalten.

Wechsel zu Real stand bereits 2022 im Raum

Einem Bericht der spanischen Sportzeitung Marca zufolge hat Mbappé bereits einen Vertrag bei Real unterschrieben. Der Weltmeister von 2018 soll Nasser Al-Khelaifi, dem Präsidenten von Paris Saint-Germain, vor einer Woche in einem Gespräch seinen Entschluss mitgeteilt haben.

Bereits in der Vergangenheit wurde Mbappé mit Real Madrid in Verbindung gebracht, unter anderem hatte 2022 ein Transfer im Raum gestanden. Mbappé spielt seit 2017 bei PSG. Der schnelle Stürmer erzielte in 255 Spielen für die Pariser 207 Tore.

Golden Shoe: Top-Quartett um Kane liefert wieder – Lewandowski startet Aufholjagd

Am vergangenen Wochenende gingen die besten Torjäger Europas leer aus, nun aber schlugen Harry Kane, Kylian Mbappé und Lautaro Martinez wieder zu. Und Stuttgarts Serhou Guirassy bleibt am Top-Trio dran.

Wieder erfolgreich: Harry Kane (li.), Serhou Guirassy (Mi.) und Robert Lewandowski.

Wieder erfolgreich: Harry Kane (li.), Serhou Guirassy (Mi.) und Robert Lewandowski.

IMAGO/Sportfoto Rudel

Harry Kane musste zuletzt bittere Tage erleben, der Tiefpunkt war sicherlich das 2:3 in Bochum am Sonntag. Immerhin feierte der Bayern-Stürmer ein persönliches Erfolgserlebnis und knackte mit seinem 25. Bundesliga-Treffer die Marke von 50 Punkten im Goalgetter-Ranking der European Sports Media (ESM). 

Seinen Vorsprung im Kampf um den Golden Shoe ausbauen konnte der englische Nationalstürmer damit aber nicht, denn auch seine drei Verfolger trafen jeweils einmal: Kylian Mbappé verwandelte einen Elfmeter beim schmucklosen PSG-Sieg in Nantes – der Ausnahme-Angreifer besorgte den beruhigenden 2:0-Endstand und jubelte über seinen 21. Treffer in der Ligue 1. 

Lautaro Martinez hat bisher einen Treffer weniger als Mbappé auf dem Konto stehen, jubelte bei Inters ungefährdetem 4:0 gegen Salerno über das zwischenzeitliche 2:0. Und auch der Stuttgarter Serhou Guirassy ist nach seinem Trip zum Afrika-Cup wieder bei den Schwaben in gewohnter Jubel-Manier zu sehen gewesen – der Guineer köpfte den VfB beim SV Darmstadt (2:1-Sieg) früh in Front und steht damit bei 18 Liga-Treffern.

Haaland und Bellingham stagnieren – Opendas Serie

Erling Haaland hatte zuletzt mit einem Doppelpack gegen Everton seine längere, auch verletzungsbedingte Torflaute beendet. Doch beim mauen 1:1 gegen den FC Chelsea ging der Titelverteidiger des Golden Shoe trotz eines xGoals-Wertes von 1,71 erneut leer aus und bleibt bei 16 Treffern stehen. Diese Marke teilt er sich nun mit seinem einstigen Dortmunder Kollegen Jude Bellingham. Der Real-Profi hatte zwar im Spitzenspiel gegen Girona (4:0) zwei Treffer beigesteuert, erlitt dabei aber eine Knöchelverletzung, so dass er sowohl im CL-Achtelfinale in Leipzig (1:0) als auch im Ligaspiel bei Rayo Vallecano (1:1) fehlte.

Gesellschaft bekommen Haaland und Bellingham auf ihrem 6. Platz vom Leipziger Lois Openda, der beim 2:0 gegen Gladbach seinen fünften Bundesliga-Treffer in Folge erzielte und nun wie die beiden Schwergewichte des Fußballs bei 16 Bundesliga-Toren steht.

Lewandowskis Ehrgeiz geweckt

Eine kleine Aufholjagd startet derweil Robert Lewandowski. In den vergangen drei Liga-Partien traf der Ex-Münchner, beim 2:1-Sieg bei Celta Vigo schnürte der 35-Jährige gar einen Doppelpack. Damit steht Lewandowski bei zwölf Toren und hat seine Torflaute damit endgültig überwunden. Ob der Golden-Shoe-Sieger von 2021 und 2022 nochmal oben anklopfen kann? Dass sein Nachfolger in München mit mehr als doppelt so vielen Toren ganz oben steht, dürfte den Ehrgeiz des Polen sicherlich anstacheln.

Golden Shoe 2023/24 (Stand: 19.2.)

Platz Spieler Verein Tore Faktor Punktzahl
1 Harry Kane FC Bayern 25 2 50
2 Kylian Mbappé PSG 21 2 42
3 Lautaro Martínez Inter 20 2 40
4 Serhou Guirassy VfB Stuttgart 18 2 36
Amahl Pellegrino Bödo/Glimt 24 1,5 36
6 Jude Bellingham Real Madrid 16 2 32
Erling Haaland ManCity 16 2 32
Lois Openda RB Leipzig 16 2 32
9 Vangelis Pavlidis Alkmaar 21 1,5 31,5
10 Kevin Denkey Cercle Brugge 20 1,5 30
Borja Mayoral FC Getafe 15 2 30
Mohamed Salah FC Liverpool 15 2 30
13 Santiago Gimenez Feyenoord 19 1,5 28,5
Luuk de Jong PSV Eindhoven 19 1,5 28,5
15 Artem Dovbyk FC Girona 14 2 28
Dominic Solanke Bournemouth 14 2 28
Deniz Undav VfB Stuttgart 14 2 28
18 Andrej Ilic Rigas/Valerenga Oslo 14/9 1/1,5 27,5
19 Mohamed Amoura Lugano/St. Gilloise 1/17 1,5/1,5 27
Edin Dzeko Fenerbahce 18 1,5 27
Lawrence Shankland Heart of Midlothian 18 1,5 27
22 Ante Budimir Osasuna 13 2 26
Alvaro Morata Atletico Madrid 13 2 26
Dusan Vlahovic Juventus 13 2 26
Ollie Watkins Aston Villa 13 2 26
26 Ermedin Demirovic FC augsburg 12 2 24
Bard Finne Brann Bergen 16 1,5 24
Olivier Giroud AC Milan 12 2 24
Viktor Gyökeres Sporting Lissabon 16 1,5 24
Robert Lewandowski FC Barcelona 12 2 24
Bukayo Saka FC Arsenal 12 2 24
Heung-min Son Tottenham 12 2 24

Erklärung: Die Tore von Spielern aus Ligen in den Top 5 der UEFA-5-Jahreswertung werden mit dem Faktor 2, Tore von Spielen aus Ligen auf den Plätzen 6 bis 22 mit dem Faktor 1,5 multipliziert. Alle anderen Spieler erhalten für ihre Tore keinen Bonus. Tore aus Play-off-Spielen einer Liga zählen nicht. Spieler, die zwischen Ligen, die nach dem Kalenderjahr spielen, und Ligen, die nicht nach dem Kalenderjahr spielen, wechseln, können ihre Punkte nicht mitnehmen.

Guardiola scherzt über Mbappé: “Er hat eine Zukunft”

Treffen zwischen ManCity und Mbappé-Seite? 19.02.2024

Guardiola scherzt über Mbappé: “Er hat eine Zukunft”

0:41Manchester City trifft am Dienstag im Nachholspiel auf den FC Brentford. Auf der Pressekonferenz vor der Partie wurde City-Trainer Pep Guardiola zum Titelrennen und Kylian Mbappé befragt, mit dem angeblich Gespräche geführt worden.

Leipzigs Kampf um Xavi: Welche Rolle spielt Mbappé?

RB Leipzig würde Xavi gerne über die Saison hinaus halten – doch die Causa Kylian Mbappé macht die Lage nicht einfacher.

Zukunft ungewiss: Xavi.

Zukunft ungewiss: Xavi.

IMAGO/Picture Point LE

Keine Frage, die Verpflichtung von Xavi erwies sich für RB Leipzig bisher als Volltreffer. Beim 2:0 gegen Mönchengladbach erzielte die Leihgabe von Paris St. Germain das sechste Saisontor in der Bundesliga, zum fünften Mal gelang dem erst 20-jährigen Niederländer das wichtige 1:0. “Wir sind sehr froh, dass Xavi hier ist”, sagt Rouven Schröder, der im Sommer noch als rechte Hand von Max Eberl am Transfer mitgewirkt hatte und inzwischen dessen Nachfolger als Sportdirektor ist. Die Leipziger Macher waren von Xavis Werdegang derart überzeugt, dass sie im Sommer auch die Kröte schluckten, Paris keine Ausstiegsklausel abringen zu können.

Xavis Zukunft liegt deshalb in den Händen von PSG, und da haben sich nach Schröders Einschätzung durch den angekündigten Abschied von Kylian Mbappé die Leipziger Chancen eingetrübt. “Die werden sich wieder stark aufstellen. Für unseren Fall ist das eher negativ”, so seine Vermutung. Einen Bericht der französischen Sportzeitung L’Equipe, wonach sich RB und PSG bereits auf die Verlängerung der Ausleihe bis zum Jahresende verständigt hätten, dementierte Schröder: “Das stimmt nicht. Wir werden erst im Sommer die Möglichkeit haben nachzufragen, ob noch etwas möglich ist.”

Im PSG-Starensemble fühlte sich Xavi nicht besonders wohl

Xavi soll dem Vernehmen nach kein Interesse an einer Rückkehr zu jenem Klub haben, zu dem er 2019 als 16-Jähriger aus der Jugend des FC Barcelona gewechselt war. Der Niederländer fühlte sich im Pariser Starensemble nicht besonders wohl, auch weil er nur sporadisch zum Einsatz kam. Im Sommer 2022 lehnte er daher eine Vertragsverlängerung ab und wechselte zur PSV Eindhoven in seine niederländische Heimat. Allerdings handelte PSG ein Rückkaufrecht für sechs Millionen Euro aus, von dem es im vergangenen Sommer Gebrauch machte. Xavi unterschrieb einen Vertrag bis 2027 und ließ sich im Gegenzug nach Leipzig ausleihen.

Im Sommer ist nach Lionel Messi und Neymar mit Mbappé auch der dritte große PSG-Platzhirsch weg, weshalb ein größerer Umbruch ansteht. Welche Rolle Xavi in den Überlegungen der Pariser Entscheider einnehmen soll, ist offen, auch Schröder hat bislang diesbezüglich keine Hinweise. Um überhaupt eine Chance auf einen Verbleib Xavis zu haben und den Jungstar auch bezahlen zu können, ist die erneute Qualifikation für die Champions League Grundvoraussetzung. Und diesem Ziel hinken die Sachsen als Fünfter mit einem Zähler Rückstand auf Dortmund aktuell hinterher.

Oliver Hartmann

Erstes Ligue-1-Tor mit 28: Hernandez erlöst PSG in Nantes

Paris Saint-Germain hat den fünften Pflichtspielsieg in Serie eingefahren: Beim 2:0 in Nantes kam speziell Ex-Münchner Hernandez in den besonderen Genuss eines Ligue-1-Treffers.

Großer Jubel mit den Kollegen: Lucas Hernandez.

Großer Jubel mit den Kollegen: Lucas Hernandez.

Getty Images 

PSG eilt in der Ligue 1 von Sieg zu Sieg und kommt dem zwölften Meistertitel immer näher. Nach dem 2:0 gegen Real Sociedad im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gewann die Mannschaft von Trainer Luis Enrique auch das Auswärtsspiel in Nantes. Prominenter als die Startelf war allerdings zunächst die Bank, Mbappé, Dembelé und Co. saßen nur draußen.

An Durchschlagskraft mangelte es Kolo Muani – bei dessen Rückkehr nach Nantes kaum im Spiel – und seinen Offensivkollegen im ersten Abschnitt. Erst ein Diagonalball in der 44. Minute weckte die Partie auf: Hernandez fand aber Kolo Muani nicht, weil Pallois in höchster Not rettete.

Im direkten Gegenzug war Hernandez zurückgeeilt, um vor dem einschussbereiten Douglas Augusto zu retten (45.). Nantes blieb in der Folge dran: Kapitän Marquinhos klärte sensationell für den bereits geschlagenen Donnarumma auf der Linie – Wolfsburg-Leihgabe Cozza kam am Brasilianer nicht vorbei (45.+2). Plötzlich lag der Ball im PSG-Tor, doch ein Pallois-Volley zählte zum Ärger der Gastgeber wegen einer Abseitsstellung nicht (45.+3).

Mbappé sofort im Fokus – und gefällt

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie immer hitziger – und für Hernandez sehr speziell. Mit 28 Jahren erzielte der ehemalige Münchner bei einem von Sissoko abgefälschten Distanzschuss das 1:0 (60.). Direkt anschließend brachte Luis Enrique mit Dembelé, Mbappé und Hakimi Qualität von der Bank. Weil Mostafa Mohamed aus spitzem Winkel an Donnarumma scheiterte (70.), durfte Mbappé die Begegnung entscheiden.

Nach einem Beinschuss wurde Mbappé im Strafraum von Douglas Augusto gefällt. Den anschließenden Strafstoß verwandelte der Franzose, der den Verein im Sommer verlassen wird, eiskalt – sein 21. Ligatreffer im 20. Spiel (78.). Nantes wollte sofort antworten, doch das Matchglück war auch nicht auf Seite der Hausherren: Chirivella scheiterte an Donnarumma und dem Pfosten (80.).

Nach einer anstrengenden englischen Woche hat PSG nun bis 25. Februar Zeit, um die Wunden zu lecken – dann steht das Heimspiel gegen Stade Rennes auf dem Plan. Vor dem CL-Rückspiel in San Sebastian (5. März) warten noch Duelle mit Nizza (Heimspiel, Coupe de France) und Monaco (auswärts, 1. März).

Nach Vertragsende: Mbappé verlässt PSG im Sommer

Kylian Mbappé (25) wird in der kommenden Saison nicht mehr für Paris St. Germain spielen. Der französische Stürmerstar hat laut mehreren Medienberichten den Klub-Verantwortlichen mitgeteilt, den Verein nach Vertragsende verlassen zu wollen.

Verlässt PSG im Sommer: Kylian Mbappé.

Verlässt PSG im Sommer: Kylian Mbappé.

IMAGO/NurPhoto

Die Transfer-Saga um Kylian Mbappé geht in die nächste Runde. Nun soll laut mehreren Medienberichten zumindest feststehen, dass der französische Nationalstürmer in diesem Sommer seinen aktuellen Verein Paris St. Germain verlassen wird. Wie am Donnerstagabend bekannt wurde, habe Mbappé den Klub-Verantwortlichen um Präsident Nasser Al-Khelaifi mitgeteilt, seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen.

Finale Vertragsbedingungen sollen in den kommenden Monaten noch geklärt werden, eine offizielle Meldung des Vereins über den anstehenden Verlust des wichtigsten Spielers steht daher noch aus.

Schlägt Real Madrid diesmal zu?

In den vergangenen Transfer-Perioden wurde Mbappé immer wieder mit Real Madrid in Verbindung gebracht, auch an Interesse aus der Premier League soll es nicht mangeln. Ein Wechsel zu den Königlichen stand im Sommer 2022 bereits kurz bevor, doch der Angreifer entschied sich für eine für PSG kostspielige Vertragsverlängerung in Paris bis 2024. Im vergangenen Sommer nutzte Mbappé eine Klausel für eine weitere Verlängerung nicht.

Nun dürften die Vereine wieder Schlange stehen, da der derzeit wohl begehrteste Spieler des Planeten ablösefrei zu haben ist. Zumindest an PSG muss keine Geldsumme überwiesen werden.

Der französische Serienmeister hatte 2017 etwa 180 Millionen Euro an Liga-Konkurrent Monaco überwiesen, um sich die Dienste des damaligen Riesentalents zu sichern. Seitdem absolvierte Mbappé 254 Spiele für PSG, traf dabei 206-mal. Auch in der französischen Nationalmannschaft ist der pfeilschnelle Stürmer ein Erfolgsgarant, 2018 schoss er die Equipe Tricolore zum WM-Titel.

Luis Enrique als Halbzeit-Koch: Wie PSG La Real doch noch schlug

Paris St. Germain ist im Champions-League-Achtelfinal-Hinspiel gegen Real Sociedad mit dem Schrecken und anschließend mit einem komfortablen 2:0-Vorsprung davongekommen. Dafür war eine deftige Ansprache von Trainer Luis Enrique nötig.

Einfluss von außen: PSG-Trainer Luis Enrique mit Achraf Hakimi.

Einfluss von außen: PSG-Trainer Luis Enrique mit Achraf Hakimi.

PSG via Getty Images

In der Regel geht der Gruppenzweite nicht als Favorit in sein Champions-League-Achtelfinale, Paris St. Germain machte gegen Real Sociedad aber eine Ausnahme. Nichtsdestotrotz hatten die Franzosen zunächst ihr Heimspiel zu bestreiten, beziehungsweise zu gewinnen, wonach es am Mittwochabend allerdings erst nicht aussah.

“Die erste Hälfte war ein Albtraum”, haderte PSG-Trainer Luis Enrique nach dem Spiel in aller Deutlichkeit. “La Real war besser als wir, hat uns oft den Ball weggenommen und uns mit langen Bällen Schwierigkeiten bereitet.” Die Ursachen dafür verortete der Spanier gegen die Spanier in den Bereichen “Mut” und “Prinzipientreue”.

Der Spielbericht

Dass gerade der Mut gefehlt habe, befand auch Star-Stürmer Kylian Mbappé. “Wir hätten in der ersten Hälfte mehr Persönlichkeit zeigen können”, meinte der 25-Jährige, der das alles aber als “Teil eines Lernprozesses” einordnete und darüber hinaus bemerkte, dass “wir das nicht teuer bezahlt haben”. Aber nur, weil Real Sociedads Mittelfeldspieler Mikel Merino kurz vor dem Pausenpfiff lediglich die Latte traf.

Marquinhos: “Er hat uns die Ohren langgezogen”

Für Luis Enrique hatte diese Szene das Fass womöglich zum Überlaufen gebracht. Bei seiner Halbzeitansprache fuhr der Trainer jedenfalls aus der Haut. Er kochte vor Wut, wie sowohl Bradley Barcola (RMC) als auch Marquinhos (Canal+), öffentlich bestätigten. “Er hat uns die Ohren langgezogen”, schmunzelte der Verteidiger. Über den Inhalt der Ansprache wollte er nichts sagen.

Sie fruchtete jedenfalls. Nach dem Seitenwechsel hatte PSG mehr Ballbesitz, trat entschlossener auf – und traf vor allem zweimal. Durch Anführer Mbappé und den jungen Barcola (“Der Trainer hat uns aufgeweckt”) stand am Ende ein 2:0 auf der Anzeigetafel, das Luis Enrique hinterher dem Vertrauen seiner Spieler zuschrieb. Wie genau er es in der Kabine aus ihnen herausgekitzelt hat, behielt auch der Coach für sich: “Köche verraten ihre Rezepte nicht.”

PSG und die Champions League: Der Druck soll weit weg, und doch bleibt er da

Paris St. Germain geht als Favorit ins Achtelfinale der Champions League, in dem er in den beiden vergangenen Spielzeiten ausgeschieden war. Die Franzosen wollen sich keinen Druck mehr machen, haben das aber nicht unbedingt selbst in der Hand.

Arbeiten sie im Juli auch noch zusammen? PSG-Trainer Luis Enrique und Kylian Mbappé (2. v. li.).

Arbeiten sie im Juli auch noch zusammen? PSG-Trainer Luis Enrique und Kylian Mbappé (2. v. li.).

AFP via Getty Images

Thomas Tuchel, dem dieser Triumph ein Jahr später stattdessen mit dem FC Chelsea gelingen würde, hätte es beinahe mal erreicht. Das bei Paris St. Germain einst groß ausgegebene Ziel, die Champions League zu gewinnen. Im August 2020, in Lissabon, unterlag PSG dem FC Bayern München knapp mit 0:1.

Ansonsten waren die vergangenen Jahre zwischen dem reichen französischen Hauptstadtklub und dem größten Wettbewerb des europäischen Vereinsfußballs aber so weit von einer Liebesgeschichte entfernt, dass sich PSG vom einst großen Ziel, das weder mit Zlatan Ibrahimovic noch mit Neymar, Lionel Messi oder vielen anderen gelingen wollte, inzwischen entfernt hat. Zumindest nach außen. Aus Selbstschutz, könnte man meinen.

“Wir empfinden weder Druck noch eine Verpflichtung”, unterstrich Mittelfeldspieler Fabian vor dem Achtelfinal-Hinspiel im eigenen Stadion am Mittwoch (21 Uhr, LIVE! bei kicker). Doch diesmal geht es in der Runde der letzten 16, in der in den vergangenen beiden Spielzeiten bereits Schluss war, nicht wie 2022 gegen Real Madrid oder 2023 gegen den FC Bayern. Sondern gegen Real Sociedad, und das als Gruppenzweiter.

PSG hatte Losglück, selbst wenn es einfache Gegner in dieser Phase des Wettbewerbs nicht mehr geben mag. Die Basken haben in ihren vergangenen vier Pflichtspielen kein einziges Tor geschossen, in Mikel Oyarzabal droht dem mit zwölf Treffern erfolgreichsten Torschützen von La Real zudem der verletzungsbedingte Ausfall. Paris St. Germain ist klarer Favorit, da gibt es eigentlich keine zwei Meinungen.

Mbappé: Und jährlich grüßt der Real-Wechsel

In erster Linie liegt das an einem anderen erfolgreichen Torschützen, über den sein Trainer sagte, dass er nach einer schonenden Vorsichtsmaßnahme im Ligaspiel gegen Lille definitiv wieder spielen wird: Kylian Mbappé. Der 25-Jährige steht nach 29 Pflichtspielen in dieser Saison bereits bei 30 Toren (sieben Vorlagen) – und im Sommer, mal wieder, vor einem Abgang zu Real Madrid. Immer mehr deutet sich an, dass die aktuelle nun wirklich die letzte Spielzeit des Ausnahmespielers in der französischen Hauptstadt ist.

Und da ist er dann doch wieder, dieser Druck, den man sich bei PSG wegen der Champions League eigentlich nicht mehr machen will. Der sich in dieser Konstellation der Umstände aber kaum wegdiskutieren lässt.

Golden Shoe: Top-Trio bleibt stecken – Bellingham und Haaland rücken vor

Das war kein Wochenende für das Spitzentrio der europäischen Torjägerliste. Harry Kane, Kylian Mbappé und auch Lautaro Martinez bleiben beim Goldenen Schuh stecken. Titelverteidiger Erling Haaland und Jude Bellingham machen indes Boden gut.

Doppelpacker: Erling Haaland und Jude Bellingham rücken in der ESM-Liste vor.

Doppelpacker: Erling Haaland und Jude Bellingham rücken in der ESM-Liste vor.

IMAGO/Sportfoto Rudel

An der Spitze des Rankings der European Sports Media (ESM) für den besten (Liga-)Torjäger Europas gab es keine Bewegung. Spitzenreiter Harry Kane, der mit 24 Treffern und 48 Punkten die unangefochtene Nummer eins ist, ging im Gipfeltreffen in der Bundesliga beim 0:3 in Leverkusen geschlagen und ohne Torchance vom Platz.

Verfolger Kylian Mbappé durfte beim 3:1 von PSG gegen Lille erst gar nicht ran. Der 25-Jährige wurde für das Duell der Pariser in der Champions League mit San Sebastian am Mittwochabend (21 Uhr) geschont, bleibt bei 20 Saisontreffern und kann keinen Boden gutmachen. Mbappé ist weiter Zweiter, weil Inters Lautaro Martinez beim 4:2 des Spitzenreiters der Serie A bei der Roma wirkungslos und ohne Tor blieb. 19 Treffer und 38 Zähler bedeuten weiter Rang drei.  

Näher an das Spitzentrio herangerückt sind Titelverteidiger Erling Haaland und Jude Bellingham, die sich beide als Doppelpacker hervortaten. Haaland sorgte im Alleingang mit seinen beiden Toren beim 2:0 über Everton in der Schlussphase für den Sieg von Manchester City. Es war das erste Spiel des Norwegers über 90 Minuten nach seiner Verletzungspause und der erste Treffer seit Ende November 2023.

Für Bellingham war es der vierte Doppelpack in der Liga in dieser Saison, mit seinen Toren trug er zum 4:0 von Real Madrid im Topspiel gegen Verfolger Girona bei. Der Engländer rückt mit nun 16 Saisontoren und damit 32 Punkten zusammen mit Haaland bis auf Platz sechs vor. 

Lois Openda hätte mit dem Duo gleichziehen können, der belgische Stürmer von RB Leipzig verpasste aber beim 2:2 in Augsburg den Doppelpack. In der 81. Minute bot sich dem 23-Jährigen, der mit seinem 15. Saisontor das zwischenzeitliche 1:1 besorgt hatte, die Chance vom Elfmeterpunkt zum Siegtreffer, doch Openda vergab. Mit nun 30 Punkten hält er zumindest Platz acht in der ESM-Liste.

Lewandowski und Füllkrug melden sich an

In der ist jetzt auch wieder Robert Lewandowski zu finden, der im Trikot des FC Bayern 2021 und 2022 den Golden Shoe gewonnen hatte. Das 2:2 beim enttäuschenden 3:3 des FC Barcelona gegen Granada war Lewandowskis 10. Saisontreffer. Die hat nun auch der letztjährige kicker-Torjäger-Kanonen-Gewinner Niclas Füllkrug, der Dortmunds Sieg gegen Freiburg mit dem abschließenden 3:0 garnierte. 

Golden Shoe 2023/24 (Stand: 13.2.)

Platz Spieler Verein Tore Faktor Punktzahl
1 Harry Kane FC Bayern 24 2 48
2 Kylian Mbappé Paris Saint-Germain 20 2 40
3 Lautaro Martinez Inter Mailand 19 2 38
4 Amahl Pellegrino FK Bodö/Glimt 24 1,5 36
5 Serhou Guirassy VfB Stuttgart 17 2 34
6 Erling Haaland Manchester City 16 2 32
Jude Bellingham Real Madrid 16 2 32
8 Borja Mayoral FC Getafe 15 2 30
Lois Openda RB Leipzig 15 2 30
Vangelis Pavlidis AZ Alkmaar 20 1,5 30
Kevin Denkey Cercle Brügge 20 1,5 30
12 Santiago Gimenez Feyenoord Rotterdam 19 1,5 28,5
13 Mohamed Salah FC Liverpool 14 2 28
Artem Dovbyk FC Girona 14 2 28
Deniz Undav VfB Stuttgart 14 2 28
16 Andrej Ilic Rigas FS/Valerenga Oslo 14/9 1/1,5 27,5
17 Luuk de Jong PSV Eindhoven 18 1,5 27
18 Alvaro Morata Atletico Madrid 13 2 26
Dominic Solanke Bournemouth 13 2 26
20 Mohamed Amoura FC Lugano/Union St. Gilloise 1/16 1,5/1,5 25,5
Edin Dzeko Fenerbahce SK 17 1,5 25,5
Lawrence Shankland Heart of Midlothian 17 1,5 25,5
23 Heung-min Son Tottenham Hotspur 12 2 24
Dusan Vlahovic Juventus 12 2 24
Ermedin Demirovic FC Augsburg 12 2 24
Bard Finne SK Brann Bergen 16 1,5 24
Igor Thiago Club Brügge 16 1,5 24
Viktor Gyökeres Sporting 16 1,5 24
29 Akor Adams Lillestörm SK 15 1,5 22,5
Faris Pemi Moumbagna FK Bodö/Glimt 15 1,5 22,5
Saldanha Partizan Belgrad 15 1,5 22,5
32 Jarrod Bowen West Ham 11 2 22
Antoine Griezmann Atletico Madrid 11 2 22
Olivier Giroud AC Milan 11 2 22
Wissam Ben Yedder AS Monaco 11 2 22
Ollie Watkins Aston Villa 11 2 22
Ante Budimir Osasuna 11 2 22
Alexandre Lacazette Olympique Lyon 11 2 22
39 Vegard Erlien Tromsö IL 14 1,5 21
Thomas Lehne Olsen Lillestörm SK 14 1,5 21
Mateo Cassierra Zenit St. Petersburg 14 1,5 21
Simon Banza Sporting Braga 14 1,5 21
Mame Baba Thiam Kayserispor/Pendikspor 14 1,5 21
Anders Dreyer RSC Anderlecht 14 1,5 21
Fran AEK Larnaka 14 1,5 21
Sölvi Vatnhamar Vikingur Göta 21 1 21
47 Richarlison Tottenham Hotspur 10 2 20
Victor Boniface Bayer Leverkusen 10 2 20
Hee-Chan Hwang Wolverhampton 10 2 20
Alexander Isak Newcastle United 10 2 20
Gerard Villarreal 10 2 20
Hugo Duro Perales FC Valencia 10 2 20
Cole Palmer Chelsea 10 2 20
Matías Soulé Malvano Frosinone Calcio 10 2 20
Niclas Füllkrug Borussia Dortmund 10 2 20
Robert Lewandowski FC Barcelona 10 2 20
Bukayo Saka FC Arsenal 10 2 20

Erklärung: Die Tore von Spielern aus Ligen in den Top 5 der UEFA-5-Jahreswertung werden mit dem Faktor 2, Tore von Spielen aus Ligen auf den Plätzen 6 bis 22 mit dem Faktor 1,5 multipliziert. Alle anderen Spieler erhalten für ihre Tore keinen Bonus. Tore aus Play-off-Spielen einer Liga zählen nicht. Spieler, die zwischen Ligen, die nach dem Kalenderjahr spielen, und Ligen, die nicht nach dem Kalenderjahr spielen, wechseln, können ihre Punkte nicht mitnehmen.

Nur ein Klub tauscht nicht: Alle Kader-Änderungen der Champions-League-Achtelfinalisten

15 der 16 Champions-League-Achtelfinalisten haben im Winter Änderungen an ihren offiziellen Turnierkadern vorgenommen – darunter auch das Bundesliga-Trio. Eine Übersicht Klub für Klub.

Neu in den Champions-League-Kadern ihrer Klubs: Lucas Beraldo, Bryan Zaragoza, Jadon Sancho und El Chadaille Bitshiabu (v.li.).

Neu in den Champions-League-Kadern ihrer Klubs: Lucas Beraldo, Bryan Zaragoza, Jadon Sancho und El Chadaille Bitshiabu (v.li.).

imago images (4)

Maximal drei Neuzugänge durften die Champions-League-Achtelfinalisten laut UEFA-Regularien im Winter neu auf die A-Liste ihres Kaders setzen. Darüber hinaus waren Klub-interne Verschiebungen möglich, etwa wegen Verletzungen – oder, wie im Fall von Napoli, weil Verhandlungen geplatzt sind. Alle Umbauten der 16 Klubs vor dem Start der K.-o.-Phase:

FC Bayern

Neu im Kader: Sacha Boey (Neuzugang, Galatasaray), Eric Dier (Neuzugang, Leihe von Tottenham), Bryan Zaragoza (Neuzugang, FC Granada)

Nicht mehr im Kader: Luca Denk, Leon Markert (beide gestrichen)

Lazio Rom

Neu im Kader: niemand

Nicht mehr im Kader: Andrea Petta (Wechsel zu Frosinone)

RB Leipzig

Neu im Kader: El Chadaille Bitshiabu (zurück nach Innenbandriss), Eljif Elmas (Neuzugang, SSC Neapel), Leopold Zingerle (im Sommer nicht berücksichtigt)

Nicht mehr im Kader: Emil Forsberg (Wechsel zu New York Red Bulls), Lennard Johanns (Wechsel zu Werder Bremen), Tino Kaufmann (Wechsel zu VSG Altglienicke), Fabio Carvalho (Rückkehr zu Liverpool und Leihe zu Hull City), Timo Werner (Leihe zu Tottenham)

Real Madrid

Neu im Kader: niemand

Nicht mehr im Kader: niemand

Borussia Dortmund

Neu im Kader: Jamie Bynoe-Gittens (neu auf A-Liste, war zuvor auf B-Liste), Ian Maatsen (Neuzugang, Leihe vom FC Chelsea), Jadon Sancho (Neuzugang, Leihe von Manchester United)

Nicht mehr im Kader: Hendry Blank (Wechsel zu RB Salzburg), Giovanni Reyna (Leihe zu Nottingham Forest)

PSV Eindhoven

Neu im Kader: Richard Ledezma (Neuzugang, Leihrückkehr vom New York City FC), Jaden de Guzman (aufgerückt), CJ Egan-Riley (Neuzugang, Leihe vom FC Burnley)

Nicht mehr im Kader: Dantaye Gilbert (gestrichen), Fredrik Oppegaard (Leihe zu Heracles Almelo), Jason van Duiven (Leihe zu Almere City), Yorbe Vertessen (Wechsel zu Union Berlin)

FC Kopenhagen

Neu im Kader: Magnus Mattsson (Neuzugang, NEC Nijmegen), Scott McKenna (Neuzugang, Leihe von Nottingham Forest), Runar Runarsson (Neuzugang, FC Arsenal)

Nicht mehr im Kader: Andreas Dithmer (Leihe zum FC Utrecht), Victor Froholdt (gestrichen), Valdemar Lund Jensen (Wechsel zu Molde FK), Thomas Jörgensen (gestrichen), Mateo Tanlongo (Leihe zu Rio Ave)

Manchester City

Neu im Kader: niemand

Nicht mehr im Kader: Kalvin Phillips (Leihe zu West Ham United)

Paris St. Germain

Neu im Kader: Lucas Beraldo (Neuzugang vom FC Sao Paulo)

Nicht mehr im Kader: niemand

Real Sociedad

Neu im Kader: Jon Mikel Aramburu (aufgerückt), Sheraldo Becker (Neuzugang, Union Berlin), Javi Galan (Neuzugang, Atletico Madrid)

Nicht mehr im Kader: Gaizka Ayesa (gestrichen), Mohamed-Ali Cho (Wechsel zu OGC Nizza), Aihen (gestrichen nach Kreuzbandriss)

Inter Mailand

Neu im Kader: Tajon Buchanan (Neuzugang von Club Brügge)

Nicht mehr im Kader: Juan Cuadrado (gestrichen nach Achillessehnen-OP)

Atletico Madrid

Neu im Kader: Gabriel Paulista (Neuzugang, FC Valencia), Horatiu Moldovan (Neuzugang, Rapid Bukarest), Arthur Vermeeren (Neuzugang, Royal Antwerpen)

Nicht mehr im Kader: Caglar Söyüncü (Leihe zu Fenerbahce), Javi Galan (Wechsel zu Real Sociedad), Ivo Grbic (Wechsel zu Sheffield United)

FC Porto

Neu im Kader: Zé Pedro (aufgerückt), Otavio (Neuzugang, FC Famalicao)

Nicht mehr im Kader: David Carmo, Fran Navarro (beide Leihe zu Olympiakos Piräus)

FC Arsenal

Neu im Kader: Jurrien Timber (zurück nach Kreuzbandriss)

Nicht mehr im Kader: Miguel Azeez (Wechsel zu Atletico Baleares), Lino Sousa (Leihe zu Plymouth Argyle), Khayon Edwards (Leihe zu Leyton Orient), Bradley Ibrahim (Wechsel zu Hertha BSC), Zane Monlouis (Leihe zum FC Reading), Charles Sagoe Jr. (Leihe zu Swansea City)

SSC Neapel

Neu im Kader: Pasquale Mazzocchi (Neuzugang, US Salernitana), Cyril Ngonge (Neuzugang, Hellas Verona), Hamed Junior Traoré (Neuzugang, Leihe von Bournemouth)

Nicht mehr im Kader: Eljif Elmas (Wechsel zu RB Leipzig), Gianluca Gaetano (Leihe zu Cagliari Calcio), Alessandro Zanoli (Leihe zu US Salernitana), Alessio Zerbin (Leihe zur AC Monza), Piotr Zielinski (gestrichen nach geplatzten Vertragsverhandlungen)

FC Barcelona

Neu im Kader: Vitor Roque (Neuzugang, Athletico Paranaense), Unai HernandezPau Victor (beide aufgerückt)

Nicht mehr im Kader: niemand