Erst Messi-Zauberfreistoß, dann Ausgleich, dann Joker Mbappé

Ligue 1 – Highlights by DAZN 02.10.2022

Erst Messi-Zauberfreistoß, dann Ausgleich, dann Joker Mbappé

4:13Von der Bank zum Matchwinner: Kylian Mbappé hat beim späten Pariser Sieg den entscheidenden Anteil gehabt. Getroffen hat zuvor Lionel Messi, der allerdings noch von Nizzas Mannschaft um Trainer Lucien Favre gekontert worden ist.

Joker Mbappé führt PSG an die Spitze

Erst saß auf der Bank, dann schwang sich Mbappé zum Pariser Helden auf. Der französische Nationalstürmer führte PSG als Joker zum Sieg über Nizza und damit auch an die Tabellenspitze.

Den Moment genießen: Kylian Mbappé bejubelt seinen 2:1-Siegtreffer.

Den Moment genießen: Kylian Mbappé bejubelt seinen 2:1-Siegtreffer.

AFP via Getty Images

Ohne Mbappé, dafür aber mit Messi und Neymar startete PSG gegen Nizza – und tat sich dabei lange Zeit schwer. Die Pariser hatten zwar gewohnt viel Ballbesitz, nur fehlten die Ideen, um die Gäste-Abwehr ernsthaft auf die Probe zu stellen. Das lag zum Teil auch an Sturmtalent Ekitike – der 20-Jährige durfte erstmals von Beginn an ran, wirkte aber eher wie ein Fremdkörper und stand des Öfteren eher im Weg, als dass er für seine Teamkollegen eine Hilfe wäre. 

Die schwache Offensivleistung der Pariser allein an Ekitike festzumachen, wäre dem Spiel aber bei weitem nicht gerecht geworden. PSG agierte phasenweise ohne Tempo und Elan. spielte statisch und machte es den auf voll auf Defensive ausgerichteten Nizzaern recht leicht, die Null zu halten. Lange Zeit wurde also fußballerische Magerkost geboten, ehe Messi Fans und Stadion mit einem wunderbaren direkten Freistoß in den rechten Winkel aus der Lethargie holte – 1:0 (28.).

Anschließend wurde es besser, es entwickelte sich ein einseitiges Spiel. Nizza, das in der Vorsaison kein Spiel gegen PSG verloren hatte, lief meist hinterher und kam gegen ein Paris, das souverän und dominant auftrat, selten an den Ball. PSG ging kein allzu hohes Tempo, verließ sich vielmehr auf die eigenen technischen Fertigkeiten und spielte ein wenig den eigenen Stiefel runter.

Wenig überraschend blieb es beim 1:0-Pausenstand, was auch an Nizza-Schlussmann Schmeichel lag, der in der ersten Minute Nachspielzeit der ersten Hälfte Messis satten 14-Meter-Schuss entschärfte.

Mukiele sammelt ersten Scorerpunkt – Joker Mbappé sticht

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel der Hausherren zu passiv, teils pomadig – und die Quittung dafür folgte rasch: Atal wurde auf der rechten Seite nicht wirklich attackiert und durfte unbedrängt ins Zentrum flanken. Dort lauerte Laborde, der sich bedankte und trocken ins lange Eck vollstreckte (47.). Der Ausgleich kam ein wenig aus dem Nichts, war es doch der erste nennenswerte Abschluss Nizzas überhaupt.

Wer gedacht hatte, das Tor wäre ein Weckruf für Paris, der sah sich getäuscht. Von PSG kam weiter wenig, während Nizza sogar verstärkt eigene Impulse setzte, ohne dabei sonderlich gefährlich zu werden. PSG-Trainer Christophe Galtier reagierte und brachte Mbappé sowie Nuno Mendes für die letzte halbe Stunde. 

Tore und Karten

1:0
Messi (28′)

1:1
Laborde (47′)

Tore und Karten

1:0
Messi (28′)

1:1
Laborde (47′)

2:1
Mbappé (83′)

Paris St. Germain

Sarabia (90. + 1 )

OGC Nizza

Dante (27. )


Paris St. Germain

Paris SG


Paris St. Germain

Paris SG

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:


OGC Nizza

Nizza


OGC Nizza

Nizza

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:

Schiedsrichter-Team

Jerome Brisard
Frankreich

Schiedsrichter-Team

Jerome Brisard

Jerome Brisard
Frankreich

Spielinfo
Stadion Parc des Princes

Spielinfo


Anstoß

01.10.2022, 21:00 Uhr


Stadion

Parc des Princes Paris

Und das sollte fruchten, denn es war Mbappé, der nach starker Vorarbeit von Mukiele in der 84. Minute zur Stelle war, um den 2:1-Siegtreffer und damit zugleich den Dreier perfekt zu machen – für den Ex-Leipziger Mukiele war es der erste Scorerpunkt bei seinem neuen Klub.

ESM-Elf September: Viel Real, ManCity – und ein Südkoreaner

Die European Sports Media haben ihre Top-Elf für den September bekanntgegeben. Einmal mehr überragen Real Madrid und Manchester City, aber auch der Spitzenreiter der Serie A ist vertreten.

Fede Valverde, Vinicius Junior und Min-jae Kim stehen in der ESM-Elf des Monats September.

Fede Valverde, Vinicius Junior und Min-jae Kim stehen in der ESM-Elf des Monats September.

IMAGO/Marco Canoniero

Kaum eine Mannschaft überragt im europäischen Spitzenfußball derzeit wie Real Madrid – die Königlichen haben bis dato jedes einzelne Pflichtspiel für sich entschieden. Das spiegelt sich auch in der ESM-Elf des Monats September wieder, in der gleich fünf Akteure der Madrilenen stehen. Neben den überragenden Offensivspielern Vinicius Junior und Fede Valverde, der trotz seiner Stammposition auf dem rechten Flügel im Mittelfeld gelistet wird, hat es unter anderem auch der ehemalige Münchner David Alaba in die Auswahl geschafft.

Mithalten mit Real kann aktuell lediglich Manchester City, das drei Akteure in der ESM-Elf stellt. Neben Joao Cancelo und Kevin De Bruyne ist natürlich auch Erling Haaland vertreten. Der Norweger trifft im Trikot der Skyblues, wie er will, was auch Ex-Klub Borussia Dortmund in der Champions League jüngst zu spüren bekommen hat.

Der Südkoreaner Min-jae Kim von der SSC Neapel hat sich wegen seiner starken Auftritte beim derzeitigen Tabellenführer der Serie A den Platz ebenso verdient wie Robert Lewandowski, der gegen den FC Bayern in der Königsklasse zwar nicht getroffen hat, dafür jedoch in der Liga für seit Wochen für Furore sorgt.

Die ESM-Topelf des Monats September 2022

Diese Elf nominierte der kicker

Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach)
Daniel Carvajal (Real Madrid)
Gabriel Martinelli (Arsenal)
David Alaba (Real Madrid)
Aurélien Tchouaméni (Real Madrid)
Lionel Messi (Paris Saint-Germain)
Piotr Zielinski (SSC Napoli)
Rafael Leao (AC Milan)
Leroy Sané (FC Bayern München)
Erling Haaland (Manchester City)
Neymar (Paris Saint-Germain)

Zoff zwischen PSG-Stars? Galtier verweist auf Egos und das gute Klima in der Umkleidekabine

kicker.tv Trainerstimme 30.09.2022

Zoff zwischen PSG-Stars? Galtier verweist auf Egos und das gute Klima in der Umkleidekabine

1:13Anders als von Medien behauptet, gibt es laut PSG-Trainer Christophe Galtier zwischen dem Star-Trio Lionel Messi, Neymar und Kylian Mbappé keine Differenzen. In der Umkleidekabine von Paris soll angeblich ein angenehmes Klima herrschen.

PSG-Boss Al-Khelaifi schimpft über Barcelona und hofft auf Eingriff der UEFA

Dass der klamme FC Barcelona im Sommer etwa 150 Millionen Euro für Transfers ausgegeben hat, stößt Nasser Al-Khelaifi immer noch übel auf. Er hofft nun auf eine Untersuchung der UEFA.

Kein Fan des FC Barcelona: Nasser Al-Khelaifi.

Kein Fan des FC Barcelona: Nasser Al-Khelaifi.

imago images/PanoramiC

In einem Interview mit “Politico” stellte sich der PSG-Boss die Fragen mitunter selbst, als es um das Finanzgebahren des FC Barcelona ging.  “Ist das fair? Nein, es ist nicht fair. Ist es legal? Ich bin mir nicht sicher”, erklärte Nasser Al-Khelaifi und meinte damit den Verkauf von Vermögenswerten Barcelonas, um Bilanzen auszugleichen und in neue Spieler zu investieren.

Der 48-jährige Katarer hofft nun, dass die UEFA einschreitet. “Wenn sie das erlauben, werden andere das Gleiche tun. Die UEFA hat natürlich ihre eigenen Vorschriften. Mit Sicherheit werden sie sich alles ansehen.” Al-Khelaifi hat als Vorsitzender der UEFA-Exekutivkomitees dabei durchaus ein Wörtchen mitzureden. Allerdings wird sein Klub PSG selbst regelmäßig dafür kritisiert, finanziell vom Qatar Sports Investments Fund unterstützt zu werden. 

Während die Katalanen auf die Aussagen noch nicht reagiert haben, hat der Verband eine Erklärung abgegeben, in der es hieß: “Alle Vereine, die an UEFA-Klubwettbewerben teilnehmen, werden in Übereinstimmung mit dem UEFA-Reglement zur Klublizenzierung und finanziellen Nachhaltigkeit überwacht. Entscheidungen über die Einhaltung werden von der unabhängigen Finanzkontrollkammer für Klubs (CFCB) getroffen.”

Barça-Präsident Joan Laporta hatte seinen Klub jüngst “auf einem guten Weg” gesehen und als “wirtschaftlich gesund” bezeichnet. Die Katalanen hatten vor wenigen Tagen positive Finanzzahlen für die vergangene und laufende Saison bekanntgegeben.

Khelaifi: “Niemand wird die Super League zulassen”

Auch zur umstrittenen Super League fand Al-Khelaifi deutliche Worte. Das im Wesentlichen von Barcelona, Real Madrid und Juventus Turin initiierte Format werde keinen Erfolg haben. “Ich bin mir wirklich sicher, dass niemand die Super League zulassen wird. Wir müssen an alle denken, nicht nur an uns selbst. Wir müssen unsere Fans respektieren.”

Doppelpack samt frechem Freistoß: Messi glänzt als Joker

Lionel Messi hat als Joker zum nächsten Sieg der argentinischen Nationalmannschaft beigetragen – und machte auch noch einen furchtlosen Fan glücklich.

Leichtfüßig auch mit 35 Jahren: Lionel Messi.

Leichtfüßig auch mit 35 Jahren: Lionel Messi.

AFP via Getty Images

Die argentinische Nationalelf hat einmal mehr unterstrichen, dass bei der WM in Katar mit ihr zu rechnen sein wird. In der Nacht auf Mittwoch (MESZ) bezwang der Copa-America-Sieger in Harrison/USA Jamaika um den Ex-Leverkusener Leon Bailey in einem Testspiel mit 3:0 und ist nun seit 35 Spielen ungeschlagen.

ManCity-Stürmer Julian Alvarez brachte Argentinien mit seinem zweiten Länderspieltor früh in Führung (13.), Lionel Messi baute sie in der Schlussphase schließlich standesgemäß aus. Der 35-Jährige, diesmal in der 55. Minute eingewechselt, traf erst aus der Distanz (86.) und verwandelte dann einen selbst herausgeholten Freistoß von der Strafraumkante frech – per Flachschuss ins linke untere Eck (90.).

Fan will mitten im Spiel ein Messi-Autogramm auf den Rücken

Zweimal mussten Ordner eingreifen, weil Fans aufs Spielfeld in Richtung Messi gerannt waren. Ein Eindringling bat erfolgreich um eine Unterschrift auf den nackten Rücken, wurde aber von den Sicherheitskräften rabiat zu Boden gerissen, noch bevor Messi sein Autogramm vollständig gesetzt hatte.

Tore und Karten

1:0
Alvarez (13′)

2:0
Messi (86′)

Tore und Karten

1:0
Alvarez (13′, L. Martinez)

2:0
Messi (86′, Lo Celso)

3:0
Messi (89′)

Jamaika

Morrison (10. )


Argentinien

Argentinien


Argentinien

Argentinien

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:


Jamaika

Jamaika


Jamaika

Jamaika

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Barnes (Tor), J. Waite (Tor), K. Foster (Tor), Tilt, Lambert, J. Topey, M. Howell, R. Thomas

Trainer:

Hallgrimsson

Nach seinem Doppelpack steht Messi nun bei 90 Toren in 164 Länderspielen, von denen er nun glatte 100 gewonnen hat. Die Argentinier, die letztmals im Copa-America-Halbfinale 2019 gegen Brasilien verloren (0:2), bekommen es in der WM-Vorrunde mit Saudi-Arabien, Mexiko und Polen zu tun.

Kreuzbandriss: PSG monatelang ohne Dudek

Die Frauen von Paris Saint-Germain müssen in den kommenden Monaten auf Abwehrspielerin Paulina Dudek verzichten.

Fehlt wegen einer schweren Knieverletzung: Paulina Dudek.

Fehlt wegen einer schweren Knieverletzung: Paulina Dudek.

IMAGO/PanoramiC

Wie PSG am Dienstag mitteilte, habe Dudek am Sonntagnachmittag beim 2:1 gegen den FC Fleury 91 eine Knieverletzung erlitten. Die genaueren Untersuchungen tags darauf erbrachten nun die Diagnose: Die Polin hat sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen und wird monatelang ausfallen.

Seit 2018 an der Seine

Women’s Champions League

Die 25-jährige Innenverteidigerin spielt seit Anfang 2018 für PSG und gewann einmal die Meisterschaft sowie zweimal den nationalen Pokal in Frankreich. Dudek ist auch für die Nationalmannschaft Polens aktiv.

Die PSG-Frauen belegen in der Division 1 Feminine nach drei Spieltagen und drei Siegen den zweiten Platz hinter Meister Olympique Lyon. Auf internationaler Ebene treffen sie im Zweitrunden-Rückspiel der Women’s Champions League am Mittwoch (18.45 Uhr) auf den schwedischen Vertreter BK Häcken. Das Hinspiel vor eigenem Publikum hatte PSG nur knapp mit 2:1 gewonnen.

Deutliche Siege: Messi und Neymar glänzen

Argentinien und Brasilien haben am Freitag Testspielsiege eingefahren – angeführt von ihren Superstars. Besonders der Rekordweltmeister präsentierte sich in WM-Form.

Gut drauf: Lionel Messi (li.) und Neymar.

Gut drauf: Lionel Messi (li.) und Neymar.

Getty Images, imago images

Zuletzt zauberten sie gemeinsam beim französischen Tabellenführer Paris Saint-Germain, in der Länderspielpause führten Lionel Messi und Neymar ihre Nationalmannschaften am Freitag zu Testspielsiegen.

Dem Argentinier gelangen beim erwartbaren 3:0-Sieg über Honduras gleich zwei Tore – nach einem Elfmetertreffer besorgte der inzwischen 35-jährige Messi mit einem cleveren Chip den Endstand.

Noch größer trumpfte Vereinskamerad Neymar auf, der mit der Seleçao eine bärenstarke erste Hälfte gegen Ghana hinlegte, nach der das 3:0-Endergebnis bereits auf der Anzeigetafel stand. In der Rolle des Spielmachers harmonierte der 30-Jährige besonders mit Vinicius Junior (Real Madrid), Tottenhams Richarlison legte der feine Techniker zwei Tore auf.

Nur ein Tor beim Chancenfestival: Messi hält PSG an der Spitze

Paris St. Germain hat den Ausrutscher von Verfolger Marseille genutzt und steht mit nun zwei Punkten Vorsprung an der Spitze der Ligue 1. Beim 1:0 in Lyon reichte ein frühes Tor von Lionel Messi.

Ko-Produktion zum Sieg: Lionel Messi (re.) bedankt sich bei Neymar für die Vorlage vor dem Siegtor.

Ko-Produktion zum Sieg: Lionel Messi (re.) bedankt sich bei Neymar für die Vorlage vor dem Siegtor.

AFP via Getty Images

Im Vergleich zum Champions-League-Spiel bei Maccabi Haifa nahm PSG-Coach Christophe Galtier zwei Änderungen vor: Achraf Hakimi kehrte für den ehemaligen Leipziger Nordi Mukiele in die Startelf zurück, außerdem Begann Fabian im Mittelfeld statt Vitinha.

PSG setzte das Tor von Lyon von Beginn an unter Druck. Messi kombinierte wunderbar mit Neymar und schoss in der fünften Minute bereits zur Führung für den Tabellenführer ein. Dann folgte eine Reihe von Gelegenheiten für die Pariser, unter anderem vergaben Messi und Fabian eine Doppelchance (9.).

Lyons Erwachen – Lopes überragend

Nach einem komplizierten Spielbeginn erfolgte die erste gefährliche Aktion von Lyon in der Pariser Hälfte in der 20. Minute. Dembelé schloss den Angriff mit einem völlig missratenen Schuss ab, der hoch in die Tribünen des Groupama flog.

Nur kurz darauf flankte Tolisso von der linken Seite und fand Lacazette im Strafraum, doch der französische Nationalspieler konnte seinen Kopfball nicht richtig platzieren (21.). Zwei Minuten später hatte Toko Ekambi die nächste Möglichkeit für OL, aber sein Schuss war nicht stark genug, um Donnarumma zu beunruhigen. Der italienischen Torhüter musste erstmals eingreifen – und Lyon reihte nun eine Chance an die andere. Nach einem schönen Spielzug versuchte sich Toko Ekambi mit einem Schlenzer, aber der Ball flog über die Latte (28.).

Die Chancen von OL hielten PSG nicht davon ab, selbst welche zu kreieren, aber Lopes hielt Lyon im Spiel. Er zeigte viele gute Paraden, zunächst bei einem Lupfer von Messi (14.) und einem Schuss von Mbappé (15.).  In der 40. Minute rettete Lopes wieder gegen Messi, zwei Minuten später war Neymar an der Reihe und scheiterte am OL-Torhüter.

Paris greift an – Lyon verteidigt

Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Paris kontrollierte den Ball und hatte die erste Chance. Messi spielte Lopes aus und schoss aufs Tor. Der Torwart war schon geschlagen, aber Lukeba, der auf der Linie stand, rettete sein Team per Kopf.

Am Spielstand ändert sich trotz  Chancen auf der Pariser Seite nichts. Die Abwehr von Lyon blieb stabil – vor allem Thiago Mendes. Der Brasilianer entschärfte mit einem erfolgreichen Tackling gegen Mbappé einen Pariser Konter, gewann kurz darauf erneut sein Duell gegen den PSG-Stürmer (76.) und blockte schließlich einen Schuss von Neymar ab (80.).

Lopes zeigte sich wie schon in der ersten Hälfte von seiner besten Seite. Nach einem Durchbruch von Nuno Mendes bediente der Portugiese Neymar im Strafraum. Der Brasilianer schoss, aber Lopes war wachsam (72.). Der Keeper machte sich noch einmal bemerkbar, als er einen gefährlichen Schuss von Messi mit einer guten Parade abwehrte (78.). Das Spiel wäre dennoch fast 2:0 ausgegangen, hätte der gut aufgelegte Torhüter nicht einen gut getretenen Freistoß von Messi in der Nachspielzeit gehalten (90+1.).

Tore und Karten

0:1
Messi (5′)

Tore und Karten

0:1
Messi (5′)

Paris St. Germain

Verratti (39. ), G. Donnarumma (90. + 3 )


Olympique Lyon

Lyon


Olympique Lyon

Lyon

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:


Paris St. Germain

Paris SG


Paris St. Germain

Paris SG

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:

Schiedsrichter-Team

Francois Letexier
Frankreich

Schiedsrichter-Team

Francois Letexier

Francois Letexier
Frankreich

Spielinfo
Stadion Groupama Stadium

Spielinfo


Anstoß

18.09.2022, 20:45 Uhr


Stadion

Groupama Stadium Lyon


Eckenverhältnis

3:7

Das Team von Peter Bosz versteckte sich nicht, konnte sich sogar vorwerfen lassen, ihre Torchancen im ersten Durchgang nicht genutzt zu haben. Dennoch verlor Lyon zum dritten Mal in Folge und rutschte auf den sechsten Platz der Tabelle ab. Paris glänzte zwar nicht, gewann aber unter dem Strich verdient. Dank dieses Sieges übernimmt der Hauptstadtklub wieder die Führung in der Ligue 1 und liegt nun zwei Punkte vor Olympique Marseille, das 1:1 gegen Rennes spielte.