“Vinicius schneller, Ansu abschlussstärker”: Piqué vergleicht die Köpfe der neuen Clasico-Generation

Kein Messi mehr, und auch kein Sergio Ramos. Der Clasico sucht neue Helden. Barcelonas Abwehrchef Piqué glaubt, dass Ansu Fati einer werden könnte – und Vinicius.

Zwei, die für die neue Clasico-Generation stehen: Vinicius Junior (li.) und Ansu Fati.

Zwei, die für die neue Clasico-Generation stehen: Vinicius Junior (li.) und Ansu Fati.

picture alliance / PRO SHOTS

45-mal waren Messi und Ramos bei Clasicos dabei, das ist Rekord. Von den aktuell noch bei den ewigen Rivalen aktiven Spielern ist Barça-Profi Sergi Busquets Spitze (40). Bis dahin ist’s noch ein weiter Weg für zwei Youngster, die gerade in aller Munde sind: Ansu Fati (18) und Vinicius (21).

Piqué, der mit seinen 34 Jahren wohl auch nicht mehr viele Schlachten zwischen Katalanen und Königlichen auf dem Platz erleben wird, traut den beiden zu, Ären prägen zu können. “Klubs wie Barça oder Madrid brauchen immer die Figur eines entscheidenden Spielers an der Spitze, der Tore schießt, besonders wenn der wichtigste Spieler der Geschichte wie Leo Messi gegangen ist“, sagt der Abwehrchef. Aber man müsse auch realistisch bleiben. Ansu Fati sei 18 Jahre alt, “und wir können ihn nicht mit so einer Verantwortung belasten. Es wäre weder gut für ihn noch für den Verein.”

Depay? Coutinho? Aguero? Ansu Fati!

Doch über wen sonst reden bei Barcelona? Memphis Depay? Der Niederländer hat zwar viermal in acht Ligaspielen getroffen, aber eben auch seit fünf Spielen nicht mehr aus dem Feld – und in der Königsklasse noch gar nicht. Klar, dass er die Klasse hat, ein großes Spiel zu entscheiden. Doch die aktuelle Form, zumindest im Vereinstrikot, spricht eher dagegen.

Oder über Philippe Coutinho? Der Brasilianer pendelt irgendwo zwischen Bank und Startelf, war zumindest gegen Valencia (3:1) erstmals in dieser Saison erfolgreich. Beim 1:0-Sieg gegen Kiew blieb er nach seiner Einwechslung zur Pause allerdings wie so oft blass. Auch der lange verletzte Sergio Aguero, in den beiden genannten Spielen jeweils in der Schlussphase eingewechselt, erweckt (noch) nicht den Eindruck, das Zünglein an der Waage sein zu können. Nachwuchshoffnung Gavi (17) ist noch gar nicht als Torschütze in Erscheinung getreten, genauso wenig wie Pedri (18), der aber ohnehin verletzt fehlt.

Nein, die Hoffnungen ruhen nun mal am ehesten auf Ansu Fati, der seinen Vertrag unlängst bis 2027 verlängert hat. Trainer Ronald Koeman hatte schon vor dem Kiew-Spiel gesagt, der zuvor lange verletzt gewesene Hoffnungsträger könne nicht drei Partien in einer Woche durchspielen. Koeman ließ auch ihn erst nach der Pause ran – ein klares Zeichen, dass er Ansu Fati am Sonntag (16.15 Uhr, LIVE! bei kicker.de) möglichst lange auf dem Feld sehen will. “Barcelona braucht solche Spieler, Torschützen”, sagt Piqué, der mit der Erfahrung von 37 Clasicos spricht. Bei seinem ersten Spiel nach der monatelangen Verletzungspause traf Ansu Fati  zehn Minuten nach seiner Einwechslung gegen Levante (3:0), genauso beim 3:1 gegen Valencia.

Vinicius und Ansu Fati kennen das Gefühl eines Clasico-Treffers

Doch auf der anderen Seite steht eben auch “solch ein Spieler”, einer aus der Kategorie “hungriger Youngster”. Ansu Fati gegen Vinicius, das ist das Duell der neuen Clasico-Generation. Beide haben ja auch schon mal getroffen im Spiel der Spiele: Vinicius in der Rückrunde 2019/20 (2:0 für Real) im Alter von 19 Jahren und 233 Tagen, Ansu Fati im Alter von 17 Jahren und 359 Tagen beim 1:3 im Camp Nou 2020/21. Kein Wunder also, dass Piqué sagt: “Sie können die Gegenwart und die Zukunft sein.”

Und im Direktvergleich? “Vinicius ist schneller, spannungsgeladener, er ist eher ein reiner Flügelspieler”, so Ur-Katalane Piqué. “Ansu ist talentiert im Abschluss und kann als Stürmer spielen. Ich würde sagen: Ansu trifft mehr und der andere ist im Eins-gegen-eins einer der besten der Welt.” Die Tor-Statistik gibt Piqué übrigens recht. In puncto Torquote liegt Ansu Fati bei 0,38 pro Spiel, Vinicius bei 0,14.

Der Druck lastet aber generell eher auf Barcelona, das zwei Zähler weniger als Real geholt hat, zuhause spielt – und das gegen Kiew nur wenig enthusiastische Publikum nun besänftigen muss. Zumal in den jüngsten Clasicos rein gar nichts mehr zu holen war. Die vergangenen drei Duelle gewann allesamt Real.

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El Clasico: Geschichte, Tore, Rekorde, Deutsche

Dieses Spiel elektrisiert die Massen, und das nicht nur in Spanien: Real Madrid gegen FC Barcelona – “El Clasico” genannt. Ein paar wichtige Fakten und Informationen zu diesem Prestigeduell.

Sie kennen sich in den Clasicos bestens aus: Sergi Busquets (40 Einsätze) und Karim Benzema (re., 10 Tore).

Sie kennen sich in den Clasicos bestens aus: Sergi Busquets (40 Einsätze) und Karim Benzema (re., 10 Tore).

AFP via Getty Images

Was steht an? Worum geht’s?

Am Sonntagnachmittag um 16.15 Uhr duellieren sich der FC Barcelona und Real Madrid im altehrwürdigen Camp Nou, dem Stadion der Katalanen. Das prestigeträchtige Duell zwischen den beiden erfolgreichsten Klubs in Spanien wird “El Clasico” genannt. An diesem 10. Spieltag der Saison 2021/22 heißt es zudem Siebter gegen Zweiter. Barça (4/3/1) hat mit (finanziellen) Problemen zu kämpfen und fehlt in der Spitzengruppe von La Liga, Real (5/2/1) ist schärfster Verfolger von Spitzenreiter Real Sociedad aus San Sebastian, das bei einem Spiel mehr drei Zähler mehr auf dem Konto hat.

Wie oft gab es “El Clasico” schon?

Der aktuelle Clasico-Stand aus Sicht des diesmal gastgebenden FC Barcelona (ohne die Spiele im Krönungspokal): In 245 Pflichtspiel-Partien gab es 95 Siege der Katalanen, bei 52 Unentschieden und 98 Niederlagen (Torverhältnis 398:409). Hinzu kommen 34 Freundschaftsspiele, sodass die Gesamt-Statistik 279 Partien ausweist. Erstmals in der Liga trafen sich die beiden im Februar 1929 in Barcelona, Real entführte per 2:1 den Sieg. Die erste TV-Übertragung gab es im Februar 1959, ein 1:0-Sieg für Real im Bernabeu.

Wer hat die meisten Partien absolviert?

Sergio Ramos und Lionel Messi führen die Liste der Spieler an, die die meisten “Clasicos” bestritten haben. Sowohl der Innenverteidiger wie auch der argentinische Superstar – beide spielen inzwischen für Paris Saint-Germain – waren in 45 Partien dabei. Dahinter folgen die Real-Legenden Francisco Gento und Manuel Sanchis gleichauf mit dem langjährigen Barça-Taktgeber Xavi (alle 42). Von den aktuell noch für einen der beiden Vereine aktiven Spielern weist Barça-Profi Sergi Busquets die meisten Einsätze auf (40). Gento feierte die meisten Siege (21), Ramos kassierte die meisten Niederlagen (20).

Wer schoss die meisten Clasico-Tore?

Lionel Messi traf 26-mal ins Schwarze, wenn es hieß: Barça gegen Real. Der Argentinier lässt die ehemaligen Real-Stars Alfredo di Stefano und Cristiano Ronaldo (je 18) sowie Raul (15) hinter sich. Karim Benzema ist mit zehn Treffern bester Schütze unter den für beide Klubs aktuell aktiven Spielern.

Wie viele Deutsche haben in “El Clasico” mitgespielt?

14 Deutsche sind auf den Spielberichtsbögen dieser Duelle verewigt worden. Los ging es mit Otto Meier, der zwischen 1899 und 1902 für Barça am Ball war. Über Udo Steinberg, Walter Rosicky, Emil Walter, Günter Netzer, Paul Beitner, Uli Stielike, Bernd Schuster – dem neben Rositzky einzigen deutschen Profi, der für beide Klubs spielte -, Bodo Illgner, Christoph Metzelder, Mesut Özil, Sami Khedira und Marc-André ter Stegen reicht die Liste bis hin zu Toni Kroos. Ter Stegen (Barça) und Kroos (Real) sind aktuell noch aktiv. Stielike hat 18 Clasicos bestritten, bei Kroos wird es am Sonntag ebenfalls der 18., wenn der Ex-Nationalspieler denn aufläuft.

Wer überträgt das Spiel live im TV?

Das Streaming-Portal DAZN überträgt den anstehenden Clasico am Sonntag. Die Übertragung beginnt 15 Minuten vor dem Anstoß, also um 16 Uhr. Kommentator ist Jan Platte, dem Experte Sebastian Kneißl zur Seite steht.

Reals Prunkstück: Zwei Offensiv-Künstler mit Spaß bei der Arbeit

Am Sonntag (16.15 Uhr, LIVE! bei kicker) kommt es in Spanien mal wieder zum Clasico: Barcelona empfängt Real Madrid. Ein etwas genauerer Blick auf die Mannschaft von Carlo Ancelotti. 

Spaß bei der Arbeit: Karim Benzema (li.) und Vinicius spielen ganz stark auf. 

Spaß bei der Arbeit: Karim Benzema (li.) und Vinicius spielen ganz stark auf. 

Getty Images

Die ersten Monate seit der Rückkehr von Carlo Ancelotti sind vorbei – und das Fazit in Madrid fällt gemischt aus. Der Start verlief zumindest von den Ergebnissen her sehr gut. Keines der ersten acht Pflichtspiele ging verloren, es gab sechs Siege und zwei Remis – allerdings waren die Erfolge bei weitem nicht alle überzeugend. Beispielsweise das 1:0 in der Champions League bei Inter Mailand fiel in die Kategorie glücklich, das 2:1 in der Liga in Valencia kam spät zustande. Nach dieser Serie folgten vor der Länderspielpause zwei bedenkliche Niederlagen gegen Sheriff Tiraspol und bei Espanyol Barcelona. 

Aber unnormal ist das natürlich nicht, wenn ein neuer Trainer kommt. Zwar kennt Ancelotti den Verein aus seiner ersten Amtszeit zwischen 2013 und 2015 bestens, personell gab es allerdings das eine oder andere Fragezeichen. Speziell in der Defensive hat sich bei den Königlichen einiges getan, denn mit Kapitän und Leader Sergio Ramos sowie Raphael Varane haben den Verein die beiden Stamminnenverteidiger verlassen. Die vakanten Positionen nahmen Nacho, Eder Militao oder David Alaba ein. Die neue Abwehr muss sich erst finden, zehn Gegentore in acht Ligaspielen bedeuten Mittelmaß im Ligavergleich.

Prunkstück Offensive

Am System an sich hat sich bei Real nichts verändert. Wie auch Vorgänger Zinedine Zidane, einst sein Co-Trainer, lässt Carlo Ancelotti im gewohnten 4-3-3 agieren. In der Offensive sind die Blancos namhaft besetzt, mit Rückkehrer Gareth Bale und Eden Hazard haben allerdings zwei der eigentlich verheißungsvollen Offensivspieler oft mit Verletzungen zu kämpfen. Das macht der Offensive der Königlichen bisher jedoch wenig aus, denn mit 22 Toren sind die Madrider die Ballermänner der Liga und haben sieben Treffer mehr erzielt als die zweitbeste Offensivmannschaft, die überraschend Rayo Vallecano stellt – und im Übrigen acht Tore mehr als der kommende Gegner Barcelona. 

Benzema und Vinicius ragen heraus

Die starke Offensive der Blancos hat in dieser Saison bisher vor allem zwei Namen: Karim Benzema und Vinicius Junior. Der Franzose befindet sich seit langem in herausragender Form – und hat diese in dieser Saison noch einmal gesteigert. Mit neun Toren in acht Ligaspielen führt er die Torschützenliste in Spanien an, dazu bereitete er sieben Treffer vor. Er ist also im Schnitt pro Partie an zwei Treffern direkt beteiligt – ein Ausnahmewert. “Vor sechs Jahren war Karim jünger, aber jetzt hat er eine stärkere Persönlichkeit. Der Spieler ist immer noch derselbe. Ich persönlich mochte ihn schon vorher, und jetzt mag ich ihn genauso oder sogar noch ein bisschen mehr”, lobte Ancelotti seinen Schützling auf der Vereinswebsite nach dem jüngsten 5:0 in der Champions League bei Schachtar Donezk

Er hat Spaß bei der Arbeit und ist effektiver vor dem Tor.

Carlo Ancelotti über Vinicius Junior

Bei eben jenem Kantersieg in Donezk ragte auch der zweite in diesem Jahr überragende Offensivkünstler Reals heraus: Vinicius, der doppelt traf. Der Brasilianer schaffte in dieser Saison seinen endgültigen Durchbruch. In den vergangenen Jahren hatte der brasilianische Dribbler teilweise damit zu kämpfen, dass er nicht effektiv genug war und die Aktionen nicht zu Ende brachte. Das läuft diese Spielzeit bisher wesentlich besser, was fünf Tore und drei Vorlagen in acht Ligaspielen sowie zwei Treffer und zwei Assists in der Champions League zeigen. “Er hat sich stark verbessert, hat eine Menge Tore geschossen und hat Spaß an seiner Arbeit. Er war am Ende des Spiels sehr frisch und hat viele Sprints gemacht. Er hat Qualität und ist effektiver vor dem Tor”, ist Ancelotti angetan. 

Erfahrung im Mittelfeld – Kroos ist zurück

Nach Abwehr und Angriff bleibt noch das Mittelfeld. Immer noch sind die drei alten Hasen Luka Modric, Casemiro und Toni Kroos mit an Bord. Der deutsche Ex-Nationalspieler fiel nach der EM lange aus, ist nun aber wieder fit und stand in Donezk wie bereits zuvor bei Espanyol in der Startelf. “Kroos macht saubere und feine Pässe. Er hat keine Angst, wenn er unter Druck steht. Über meine Mittelfeldspieler muss ich nichts sagen, denn sie haben alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Man muss ihnen einfach gratulieren”, weiß auch der Trainer.

Doch auch neben diesen drei Jungs hat Ancelotti einige Optionen, zum Beispiel Neuzugang und Top-Youngster Eduardo Camavinga oder Fede Valverde. Erstgenannter musste allerdings zuletzt mit einer Fußverletzung passen, Letztgenannter kam in der Champions League nach seiner Länderspielreise ebenfalls nicht zum Einsatz. “Ich werde entscheiden müssen, wer gegen Barcelona spielen wird. Ich habe Valverde geschont, weil er am Samstag zurückgekommen ist, und die anderen haben sehr gut trainiert. Das sind Entscheidungen, die wir in den nächsten Tagen treffen werden müssen”, lässt sich Ancelotti für Sonntag noch nicht in die Karten blicken. 

Mit Rückenwind in den Clasico

Klar ist: Der Sieg in Donezk war für Real besonders vor diesem prestigeträchtigen Spiel beim großen Rivalen Barcelona wichtig. Auch in dieser Deutlichkeit. Denn nach den zwei Niederlagen hätte eine dritte Partie ohne Erfolg den Druck vor dem Clasico schon deutlich erhöht. “Dieser Sieg gibt uns Selbstvertrauen, aber gegen Barcelona wird es ein anderes Spiel und eine andere Geschichte sein”, bremst Ancelotti.

Wie immer ist es in diesem Duell natürlich schwer, einen Favoriten auszumachen. Real kam besser in die Saison, hatte jedoch vor dem Donezk-Spiel Probleme. Barcelona hatte zu Saisonbeginn große Mühe, der Abgang von Lionel Messi wirkt natürlich nach. Allerdings hat speziell die Rückkehr von Ansu Fati die Stimmung bei den Katalanen deutlich aufgehellt. In der Tabelle trennen den Zweiten Madrid und den Siebten Barça nur zwei Punkte. 

Mirko Strässer

Kroos sana al Madrid

Son tantos años ganando que mientras estén sanos son el tridente titular… también para Ancelotti. El italiano pudo por fin alinear de inicio a los tres hombres de la media que han marcado una época, ganadores de tres Champions consecutivas. “Hoy en día el Madrid tiene el mediocampo más bonito de Europa”, defendía Capello en AS a principio de temporada cuando muchos jubilaban a Modric y dudaban de Kroos. “Y la media es el motor del equipo. Seguro que los tres no van a poder jugar todos los partidos a tope, necesitarán descansos, pero…”. Fabio Capello lo clavó.

El debate sobre si es una media desgastada quedó enterrado ayer sin que ni Modric ni Casemiro hicieran un partido especialmente brillante. Bastó con que Kroos sobresaliera. El Arquitecto ha aparecido justo en el momento en el que Ancelotti más lo necesitaba, en el doble partido ante Shakhtar y Barcelona que podía haber cambiado definitivamente la inercia a peor… pero lo hizo a mejor. Ahora sólo cabe esperar la confirmación en el Clásico.

Escudo/Bandera Real Madrid

Champions League

*Datos actualizados a fecha 20 de octubre de 2021

“Hemos dado mucho al Madrid”, se defendía a sí mismo y a sus dos compañeros de media Modric, en la previa del partido. “Las críticas cuando juegas en el Madrid las tienes que aceptar y acostumbrarte. Cuando ganas está todo de maravilla y cuando no, hay dudas. No nos preocupa mucho, confiamos en nosotros”, completó.

Ancelotti ha tenido tiempo de utilizar el laboratorio en ausencia de Kroos, al que una pubalgia dejó fuera los ocho primeros partidos. Valverde, Camavinga, Asensio… incluso Isco ha tenido su oportunidad. Ningún otro centro del campo maneja los partidos como el que forman Casemiro, Modric (super pase entre líneas ayer para el primero de Vinicius) y Kroos.

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Las estadísticas generales de Toni Kroos.
Be Soccer

El alemán dio una lección más en Ucrania. Sólo falló 2 pases de los 82 que intentó. Sobresalió sobre Modric (68 de 72) y Casemiro (73 de 78). “Kroos tiene pase claro, pase fino, no tiene miedo de salir de la presión… No tengo que hablar yo de estos tres jugadores que han ganado todo lo que se puede ganar y que siguen teniendo compromiso… Sólo tengo que aplaudirlos, y nada más.”. El italiano ya tiene clara su idea. Es un 4-3-3, ya fijo, con la sala de máquinas de siempre.

Vinicius y diez más

Fue marcar Vinicius su obra de arte en el Olímpico de Kiev y dirigirse hacia donde estaba situado el banquillo madridista, con un par de gestos. Al finalizar el encuentro, fue el propio Vinicius quien explicaba a quién iban dirigidos esos gestos: “Eran para el míster, que me pide siempre que marque muchos goles y estar concentrado en el partido. Algunas veces fallo ahí y siempre me habla desde fuera: ‘Te voy a quitar, te voy a quitar’, para seguir concentrado y para hacer más goles para nosotros”. El brasileño esbozaba una enorme sonrisa, consciente de la repercusión de los dos goles que había logrado en la capital ucraniana.

Todo parece salirle de boca al joven brasileño en esta campaña. De la mano de Ancelotti, Vinicius lleva ya más goles (siete) que la pasada campaña, en la que consiguió uno menos, seis, en 49 partidos: es decir, con 38 encuentros menos… Atrás quedan los apenas tres tantos (en 31 partidos) en su primera temporada de blanco (2018-19: hay que recordar que empezó en las filas del Castilla, mandado por Lopetegui para que se adaptase al fútbol español) y sus cinco de la campaña (2019-20, en 38 encuentros). La curiosidad es que lleva esos siete tantos en apenas 11 encuentros. Si se observa con detenimiento, resulta que sus siete tantos los ha conseguido en 17 disparos a puerta (suma 25 tiros en total en lo que se lleva de campaña y en las dos competiciones en las que ha participado hasta ahora, Liga y Champions): una media del 41,17%.

Escudo/Bandera Real Madrid

Y es que Vinicius es otro. De la mano de Ancelotti se ha metamorfoseado en un jugador efectivo cara a la meta contraria. El veterano técnico ha sabido darle su espacio y el brasileño se lo está devolviendo con juego, goles, asistencias… “peligro”, como lo definió Benzema. Con Ancelotti, Vinicius ha sido titular desde el tercer encuentro liguero. No se ha bajado de ahí. Comenzó siendo suplente ante el Alavés y el Levante, pero sus tres goles (sobre todo su exhibición goleadora ante los granotas) le han convertido no ya en un fijo, sino en Vinicius y diez más: de 990 minutos posibles esta temporada ha jugado 834, un 84,24% del total. Más significativo: de los últimos nueve encuentros que ha jugado el Madrid entre Liga y Champions, Vinicius ha completado cinco. Si se quiere estrechar más el círculo: de los últimos seis partidos, sólo fue sustituido ante el Espanyol en el minuto 72 de encuentro…

Lejos quedan aquellos tiempos en los que Lopetegui le mandó al Castilla a su llegada al fútbol europeo. Con el actual técnico del Sevilla apenas tuvo minutos vestido con la camiseta del primer equipo: dos encuentros en los que apenas jugó 12 minutos (dos en un derbi ante el Atlético y 10 ante el Alavés). Con Solari participó en 31 partidos, sumando 2.038 minutos: completó ocho encuentros, dos más de los que lleva actualmente. Horrorosa es su estadística con Zidane. Bajo el técnico francés disputó 4.659 minutos repartidos en 90 encuentros. Sólo completó 16 encuentros… apenas el 17,77%…

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Los datos de Vinicius.
BeSoccer Pro

El domingo llega el Clásico, donde él fue uno de los protagonistas del último celebrado en el estadio Santiago Bernabéu hasta el momento. Fue el 1 de marzo de 2020: recibió un balón de Kroos, se perfiló por la banda izquierda y batió a Ter Stegen tras superar a Piqué. El Madrid comenzaba a asegurarse la Liga 33. Ahora, en el Camp Nou, Vinicius llega disparado al Clásico oficial número 247. Y en el once blanco aparecerán Vinicius y diez más…

Ancelotti: “Este es un resultado que nos da confianza, pero el Barcelona es otra historia…”

¿Puede definir el partido de Vinicius?

Vinicius lo ha hecho muy bien. Es difícil elegir hoy un jugador que haya destacado. Todos han cumplido muy bien., Hemos defendido bien, estábamos focalizados en el partido desde el primer momento. Hemos aplicado bien la estrategia, hemos esperado un poco… Es un partido que nos da confianza, pero contra el Barcelona es otro partido y otra historia.

¿Cada vez define mejor?

Ha mejorado mucho. Lo está haciendo muy bien en esta primera parte de la temporada. Ha marcado muchos goles. Ha trabajado mucho para llegar hasta ahí. Al final del partido ha hecho muchos spints y sí, está mejorando en la calidad en los últimos metros de cara a la portería.

¿Rodrygo tiene un idilio con la Champions?

Ha cumplido en su partido. Me ha gustado mucho el trabajo defensivo que ha hecho, en la contra. Me ha gustado mucho su partido. Si será titular contra el Barcelona, no lo sé. Si juega así será difícil de cambiar.

¿Le reafirma esto de cara al Clásico?

Normal que es una evaluación que tengo que hacer. Se han quedado fuera jugadores importantes. Federico ha descansado porque vino con muchos minutos y los demás estaban bien.

Parece que ahora Benzema tiene más ambición…

Creo que Karim tiene más liderazgo en este momento. Como Modric, Casemiro y Kroos. Hace seis años era más joven. Ha subido su personalidad pero sigue igual la calidad. Me gustaba antes y me gusta ahora.

¿Cómo es de importante dejar la portería a cero?

-Hemos defendido bien. Cuando la portería está a cero tenemos más opciones de ganar. Cuando ocurre siempre ganamos. Defender bien es un compromiso colectivo, no es sólo un mérito de la defensa, que individualmente lo han hecho muy bien, como los extremos.

Volvió Mendy.

Un regreso importante para nosotros y para él. Empuja, defiende bien., tiene calidad… Ha jugado muy bien.

¿En qué mejora Kroos al Real Madrid?

Tiene pase claro, pase fino, no tiene miedo de salir de la presión… No tengo que hablar yo de estos tres jugadores que han ganado todo lo que se puede ganar y que siguen teniendo compromiso… Sólo tengo que aplaudirlos, y nada más.

Vinicius se hace imparable

Costó creer en Vinicius. Primero, por inexperto; luego, por atropellado; finalmente, por ineficaz a la hora de la verdad. Se ridiculizaron sus goles de rebote y se censuraron sus bicicletas. No jugó hasta que le puso Solari casi por desesperación, con Zidane fue y vino y a Benzema llegó a parecerle incómoda su compañía. Pero le salvaron su descaro y su valentía, el intentarlo siempre con el viento en contra, hasta que llegó Ancelotti. Ahora es impagable. En Kiev metió dos goles, el segundo para el Louvre, dio otro, dejó detalles de jugador de época y sacó al Madrid de su primer bache ante un rival blandito. Va a hacer entretenida la espera de Mbappé.

Tres partidos sin victoria en el Madrid dan para varias convocatorias del consejo de seguridad nuclear. Más si en uno o varios las alineaciones han pasado a disposición judicial. Esa semana del politraumatismo en los marcadores (la fatídica secuencia Villarreal-Sheriff-Espanyol) llevó a Ancelotti a la cocina tradicional: Mendy en la izquierda, pese a sus cinco meses y medio al sol; Alaba y Militao en el centro, con o sin molestias; la santísima trinidad (Modric, Casemiro y Kroos) en los fogones, porque siempre, como en el tango, se vuelve al primer amor; y vuelta al 4-3-3 con el que llegó bajo el brazo por primera vez hace ocho años para que le cuadrara la BBC. El mejor once posible a las puertas del Clásico, porque el Sheriff se merendó en el Bernabéu la ventaja aritmética y moral del triunfo ante el Inter en San Siro y no dejó margen para repartir la carga.

Un Madrid a la contra

Enfrente quedó un Shakhtar con ocho brasileños, Ipanema en Kiev, y la propuesta de ‘jogo bonito’ de De Zerbi, uno de esos entrenadores que han probado que incluso en los pequeños se gana más jugando a lo grande. El reparto de los primeros minutos respondió a la lógica: la pelota para el Shakhtar y la pólvora para el Madrid. Antes de los primeros diez minutos el equipo de Ancelottti exigió dos veces a Trubin, en disparos de Kroos y Vinicius. El tercer tiro, de Benzema, no cogió puerta. Todo en un Madrid a la contra, a toda pastilla. al gusto de Rodrygo y Vinicius frente un adversario notablemente mejor con el balón que sin él.

Todo sucedió antes de un largo periodo de encalmada. Al Madrid le pareció que, sin sufrimiento, el gol le llegaría por inercia. Así que aplicó la tarifa plana, un dominio sosote sin efecto más allá de los tres cuartos de campo. Esa segunda versión ayudó al Shakhtar, que no se maneja bien en la velocidad y que empezó a perder la pelota con una frecuencia preocupante.

El autogol

El partido no tenía nada que ver con el que el Madrid se preparó ante el Sheriff, descosido en las dos áreas, y que acabó en catástrofe natural: una derrota después de malgastar 31 disparos. En Kiev escasearon las noticias en la primera mitad, porque abundó el fogueo en los quince remates del Madrid. Casi todo lo que intentó fue desde fuera del área. Casi todo lo que probó el Shakhtar fue por su banda izquierda, estirando a Ismaily, a cuya llamada no acudió nadie. A estas alturas hay que recordar que los ucranianos han perdido por lesión a los dos mejores goleadores del equipo.

En ese partido adormilado al Shakhtar le despertó un autogol de pesadilla. Lucas Vázquez mandó un balón largo a Benzema, que estaba en línea, y entonces Kryvstov metió el pie y la pata a un tiempo para superar de vaselina a Trubin, que salía a la aventura. Ese gol hacía el partido aún más confortable al Madrid, que llevaba tiempo sin sentir a su adversario como una verdadera amenaza. Con todo, al equipo de Ancelotti le faltaba un punto más de nervio y el auxilio de los laterales, que en lo que va de curso, por los continuos cambios de guardia a causa de las lesiones, han prestado poca ayuda a la causa.

El festival

La segunda mitad fue otra cosa. A vuelta del descanso volvió ese Madrid recreativo que conforta a Ancelotti. El segundo gol fue una obra de ingeniería en el que todos estuvieron bien: robó Benzema, le puso a Modric la pelota en el borde del área, este la metió como un cuchillo en el área y Vinicius la mandó a la red con la sutileza de un artillero de oficio.

El tercero, también del brasileño y sin dejar respirar al Shakhtar, fue para coleccionistas. Tomó el balón en la izquierda y fue bailando sobre el cadaver de cuatro defensores ucranianos hasta cruzar la pelota a la red. Recorrerá las televisiones de todo el mundo y elevará el cartel de un futbolista en el que costó creer y ahora ya es inamovible. Cerró su gran noche con una asistencia a Rodrygo, un jugador más silencioso pero muy bien relacionado con el gol.

Ese acelerón de un cuarto de hora colocó al Madrid en el Clásico. Ancelotti les quitó a Modric y Kroos los minutos que necesitará en el Camp Nou, contentó a Asensio y sacó del fondo del armario a Marcelo y Vallejo, para mandar un mensaje (quizá engañoso) de que todos serán importantes. Pero ninguno tanto como Modric, Benzema, que puso el último dedo de la manita y se coronó como jugador del partido, y Vinicius, sobre los que el el Madrid vuelve a cabalgar.

Cambios

Marlos (45′, Mateus), Marcos Bahía (45′, Manor Soloman), Marcelo (68′, Ferland Mendy), Mykhailo Mudryk (73′, Fernando), Viktor Korniienko (74′, Ismaily), Federico Valverde (77′, Kroos), Marco Asensio (77′, Rodrygo), Camavinga (77′, Modric), Stepanenko (78′, Alan Patrick), Jesús Vallejo (86′, Eder Militao)

Goles

0-1, 36′: Kryvtsov, 0-2, 50′: Vinicius Junior, 0-3, 55′: Vinicius Junior, 0-4, 64′: Rodrygo, 0-5, 90′: Benzema

Tarjetas

Arbitro: Srdjan Jovanovic
Arbitro VAR: Christian Dingert
Marcos Bahía (45′,Amarilla

Clasificación

Grupo D
PT

PJ

PG

PE

PP
1

6 3 2 0 1
2

6 3 2 0 1
3

4 3 1 1 1
4

1 3 0 1 2

Grupo D
PT

PJ

PG

PE

PP
1

6 3 2 0 1
2

6 3 2 0 1
3

4 3 1 1 1
4

1 3 0 1 2

Mal momento y mal recuerdo

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Fernández Menéndez, Miguel Án

“Hoy soñamos con una sola cosa: regresar a casa, a nuestro querido y pacífico Donetsk, a nuestro hermoso Donbass Arena”. Se cumplen ahora siete años desde que el Shakhtar abandonara Donetsk para instalarse en Kiev, trauma no superado que recuerda en una carta a los aficionados su presidente, el magnate de la minería y el acero Rinat Akhmetov, al cumplirse 25 años de su llegada al club. El conflicto armado en Ucrania oriental despojó a Shakhtar de casi todo en un momento de despegue: dejó su estadio y su ciudad deportiva con el cemento fresco (sólo disfrutó de las instalaciones cinco años), perdió buena parte de sus ingresos, se vio obligado a alquilar los estadios de Leópolis y Jarkov hasta acabar en Kiev y le ha costado encontrar futbolistas dispuestos a jugar en un equipo en el exilio. Pero hay dos cosas que no ha cambiado: la ambición de Akhmetov por convertir al club en el más potente del país (en la carta citada presumía de sus 35 títulos) y la propensión a fichar brasileños para uso y disfrute o para la reventa. En su última alineación inicial hubo ocho: los dos mediocentros, los tres mediapuntas y el ariete. Luego entrarían tres más.

En 2004, Akhmetov, fortuna número 327 del mundo según la lista Forbes y adicto a la compra de viviendas de lujo (tiene la más cara del mundo, Les Cedres, un palacete en la Riviera francesa), fichó al técnico rumano Mircea Lucescu, hoy entrenador del Dinamo de Kiev, el gran rival. Lucescu le convenció para fichar talentos brasileños por descubrir, bien como refuerzos, bien como fuente de ingresos. El tiempo le dio la razón. Chygrynski (al Barça por 25 millones), Fernandinho (al City, 40), Willian (al Anzhi, 35), Douglas Costa (al Bayern, 30), Fred (al United, 59), Álex Teixeira (al Suning, 50) o Luiz Adriano (al Milan, 14) han alimentado buena parte del proyecto. Y cuando no ha alcanzado con esa plusvalía, ahí ha estado Akhmetov, que este verano ha gastado 47 millones en cuatro fichajes: el exbarcelonista Marlon (Sassuolo), Pedrinho (Benfica), Lassina Traoré (Ajax) y Vinicius Tobías (Internacional, llegará en enero). Este último será el decimotercer brasileño en la plantilla.

La lesión del artillero

La base del equipo que le ganó al Madrid los dos partidos de la fase de grupos del año pasado se mantiene. De hecho, siguen en la plantilla 17 de los 21 futbolistas que participaron en aquel doble duelo. Hoy le faltará Lassina Traoré, que llegó como la gran baza ofensiva e hizo seis goles en el inicio de la temporada, pero en el duelo ante el Inter se rompió la rodilla en una entrada del neerlandés Dumfries. No volverá antes de nueve meses. Otro de sus rematadores, Junior Moraes, lleva cinco fuera y le quedan dos para volver.

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Los jugadores del Shakhtar, durante el último entrenamiento antes de medirse con el Real Madrid.
AFP

El Madrid, en cualquier caso, se encontrará a un Shakhtar distinto. El portugués Luis Castro se marchó al Al-Duhail qatarí y Darijo Serna, una leyenda croata que jugó quince años en el club, acabó su carrera en el Cagliari y ejerce como director deportivo, se trajo de la Serie A a Roberto de Zerbi, el técnico milagro del Sassuolo, al que en tres años dejó dos veces octavo. “Me llamaron muchos clubes italianos, pero no me estimulaban. He dejado una situación de confort para partir de cero”, explicó.

De Zerbi, canterano del Milan y exjugador de doce equipos, lo ha visto todo en el fútbol y al final se ha quedado con Guardiola: “Un día dije que era preferible perder una Champions con él que ganarla con cualquier otro. Fue una provocación, pero quería subrayar que no se le puede tratar de genio por ganar la Premier sin un ariete puro y de burro por no ganar la Champions por no poner un ariete puro”. De Zerbi ha traído un fútbol de máxima elaboración. De hecho, la posesión de su equipo ha sido abrumadora en las dos primeras jornadas (75% frente al Sheriff y 66% frente al Inter), pero tener la pelota no significa tener la razón. Sólo lleva un punto y no ha marcado ningún gol, registros inesperados en un equipo que en la fase previa echó a Genk y Mónaco. Así que al duelo llega muy exigido porque en su liga está a tres puntos del Dinamo de Kiev, aunque el sábado le hizo un set al Zorya (6-1). Hoy es otro torneo y otro mundo.

El 4-3-3, idioma oficial

Tampoco hay desahogo en el Madrid. Por el batacazo ante el Sheriff, que también tiroteó al Shakhtar, y por la ventana FIFA. Alaba, Militao y Hazard llegaron lesionados (el último ni viajó) y a Valverde le cayó una paliza de tres partidos completos en tres países distintos. Seis futbolistas más jugaron también con sus selecciones. A cambio, vuelven Mendy y Marcelo aunque muy fuera de punto. El primero lleva sin jugar desde el 5 de mayo. El segundo ha disputado sólo dos minutos este curso. Ha encadenado doce lesiones en dos temporadas, diez de ellas musculares.

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Mendy, que vuelve después de cinco meses y medio de ausencia, en el Olímpico de Kiev.
Realmadrid.com

El Madrid comparece inmerso en el primer bache del curso, después de tres partidos sin ganar (Villarreal, Sheriff y Espanyol). Así que Ancelotti irá sobre seguro, arriesgará con Militao y Alaba y quién sabe si con Mendy, y se encomendará a sus tres centrocampistas eternos: Modric, Casemiro y Kroos. Sólo el primero tuvo partidos con sus selecciones. Arriba se espera a Benzema, Vinicius y quizá Lucas Vázquez o Rodrygo, una vez reinstaurado, en boca del propio técnico, el 4-3-3 como idioma oficial. Y no habrá reservas preclásico. Perder en Kiev es ponerse en japonés el liderato del grupo. Y el bombo uno de octavos estará infestado de cocodrilos.

Srna: “De Zerbi está al nivel de Guardiola en su idea de juego”

Darijo Srna (39 años) es muy activo, se mueve de un lado a otro de la habitación hasta que nos sentamos para hacer la entrevista. Y mientras, pregunta con la misma viveza sobre si jugará Militao y Alaba, quiere conocer si Mendy está en forma… Está perfectamente enterado de la actualidad del Madrid en su nuevo papel de director deportivo tras ser leyenda en el propio Shakhtar, pero también con Croacia.

¿Se acostumbra al traje?

Lo llevo bien. Sé que muchos jugadores tienen problemas cuando lo dejan, que no saben lo que hacer. Pero yo he jugado 17 años aquí más uno en el Cagliari. Pasé unas pequeñas vacaciones y después tuve una etapa como segundo entrenador. Y luego recibí la propuesta de ser director deportivo…

¿Llegó a entrenar? ¿Qué camino elegirá?

Soy un soldado del Shakhtar. Me gusta ayudar. Este es mi club, mi equipo, mi familia… Cualquier función es buena para mí, pero me gusta estar cerca del equipo, eso sí, para aportar mi experiencia…

¿Qué encontró en este club para quedarse tanto tiempo sin ser de aquí?

Soy un hombre al que le gustan las emociones, el proyecto… sentirme bien. Antes de venir, en el año 2003, el presidente me prometió que iba a hacer un gran club, con grandes jugadores, un gran entrenador y un gran estadio. Y año a año lo hizo. Y ganamos la Copa de la UEFA. No he tenido ninguna razón para cambiar de equipo a pesar de que tuve varias ofertas de Inglaterra, Italia o España…

¿Le llamó el Real Madrid?

Me llamó Schuster.

¿Sí?

Cuando yo llegué al Shakhtar, él era el entrenador.

Claro…

Es un gran tipo. Él llamó al presidente o a mi agente, pero finalmente no hubo oferta oficial. No me habría ido. Para entonces ya era el capitán del Shakhtar.

¿Qué tipo de club es éste?

El mejor en el Este de Europa. Seguro. Si comparas los últimos 15 años del Shakhtar con los del CSKA, el Zenit… con cualquier gran club. Nuestro sistema es diferente. Comprar jóvenes talentosos, muchos de Brasil, hacerlos mejorar y venderlos a grandes clubes. Todo empezó con Ajmetov.

¿Cómo ha cambiado el presidente Ajmetov al club?

Es una persona especial. El Shakhtar no es su negocio, es su familia. Es el amor de su corazón… Él podía haber comprado cualquier gran club de Europa. Pero quiso el de su amor, el de su ciudad, el de su país.

“Schuster me llamó cuando era entrenador del Madrid”

¿La influencia brasileña es una estrategia?

Nuestros objetivos son ganar la Champions, la Liga, la Copa y la Supercopa… Y empezamos a comprar brasileños en 2003: Matuzalen, Brandao, Teixeira, Douglas Costa, Adriano, Fernandinho, Fred…

Los tiene todos en la cabeza.

Es nuestra estrategia. Formarlos y, si llega una oferta top, plantearnos venderlos…

¿En qué momento está el fútbol ucranio?

En 2013, antes del estallido de la guerra, estaba al nivel de la liga francesa y la alemana… Era muy fuerte. Shakhtar, Dinamo, Metalist, Dnipro… Había como cinco equipos jugando en Europa. Cuando empezó la guerra la situación económica empeoró. Al menos, nuestro presidente mantuvo el nivel de gasto exactamente igual. Los salarios, las primas, las compras de jugadores… Todo se ha mantenido igual.

¿Recomendó a De Zerbi?

Lo conocí en Italia, pero fue una decisión consensuada. Era nuestra primera, segunda y tercera opción (risas).

¿Por qué?

Juega un fútbol increíble por su estilo, al tiqui-taca, y tiene jugadores brasileños para hacerlo. Guardiola es un técnico para equipos como City, Bayern o Barça. De Zerbi está a nuestro alcance, pero la idea es la misma. Es joven, tiene hambre, mucha ambición… Tuvo muchas ofertas y nos eligió. Estoy seguro que cuando gane con nosotros terminará luego en un grande. De Zerbi está al nivel de Guardiola en su estilo y en su idea de juego.

¿Cómo ha visto cambiar el fútbol en su puesto de lateral en los últimos años?

Bueno, ahora el número 2 es el número 8. Y se juega sin extremos. Es difícil encontrar laterales derechos o izquierdos realmente buenos. Yo tengo muchas esperanzas puestas en Dodó. Terminará en un gran club. Es joven (20 años), rápido, muy agresivo…

¿Sigue al Madrid?

Por mi amigo Luka, sí… Y me gusta mucho Ancelotti.

“El Shakhtar no es el negocio de Ajmetov, es su familia”

¿Lo conoce?

Quedamos una vez en Londres con un amigo en común para tomar algo. Me gustan los entrenadores que cambian de liga y afrontan retos. Y para mí Ancelotti es uno de los mejores entrenadores de la historia. Ganó en Alemania, Inglaterra, Italia, Francia… No muchos han hecho eso. ¿Mourinho? ¿Guardiola? No hay muchos más…

¿Qué opinión tiene de Marcelo y Carvajal?

Marcelo es la historia del Madrid, no es un lateral, es casi más un 11 o incluso un 10. He jugado ante él dos o tres veces con Croacia… A mí me gustaba atacar y a él también, así que perfecto. Carvajal es más como Dodó, que tiene la facultad de ir tanto para adelante como para atrás.

¿Qué tal con Modric?

Es mi gran amigo desde hace muchos años. Hablé ayer con él. Todo lo que hizo Luka en el fútbol… y no ha cambiado como persona. Lo primero que hay que decir de Luka es que es un gran tipo, porque en el campo ha ganado el Balón de Oro y cuatro Champions, lo dice todo. Le adoro, estoy orgulloso de ser su amigo y de haber jugado tanto juntos con Croacia.

¿Cómo es esa conversación entre ambos a dos días de un partido como este?

¡Una en la que no se habla del partido! (Risas). ¿Sabe? Hablamos del Sheriff. Bueno, y un poco del equipo nacional, de la vida…

Él va camino de retirarse a los 37 o 38, como usted. ¿Hay un gen croata secreto?

Modric es inteligente y profesional, podrá jugar hasta cuando quiera. Yo pude seguir jugando, tenía ofertas en Italia. Importa saber el momento correcto para retirarse.

¿Qué partido espera?

Jugaremos nuestro partido, con nuestro estilo, no vamos a cambiar nada. Queremos jugar al fútbol, tener la posesión y mostrarnos. Para eso jugamos la Champions.

“Hazard está cansado…”

Partido de mañana. “Sabemos que es un partido muy importante. Sobre todo por el último partido que hemos perdido en casa. No tenemos mucho más margen para equivocarnos. Tenemos que entrar con confianza, con fuerza, dándole todo, jugar bien… Últimos tres partidos no hemos estado a nuestro mejor nivel, pero tras el parón hemos entrenado bien y estamos preparados”