FC Bayern erwartet gegen Barça Rekordkulisse

Vor der Partie am 4. Gruppenspieltag der Vorrunde in der Champions League der Frauen gegen Barcelona erwartet man beim FC Bayern eine Rekordkulisse. 

Bisheriges Rekordspiel: Die Partie im März gegen Paris St. Germain.

Bisheriges Rekordspiel: Die Partie im März gegen Paris St. Germain.

IMAGO/MIS

Nach Angaben der Münchner sind bereits über 20.000 Tickets für das Spiel gegen die Katalaninnen am Mittwoch (20 Uhr) verkauft. Die bisherige Rekordkulisse gab es für die Bayern am 22. März beim 1:2 gegen Paris St. Germain im Viertelfinale der Champions League mit 13.000 Besuchern. 

Titelverteidiger Barcelona gewann das erste Duell in der Gruppe D deutlich mit 3:0 und ist ohnehin große Kulissen gewohnt. Allein im Hinspiel am 24. November strömten 46.967 Zuschauer ins Camp Nou. 

Die Münchnerinnen rangieren nach den bisherigen drei Spieltagen in der Tabelle mit sechs Punkten auf Platz zwei hinter Barcelona, das mit neun Punkten die Optimalausbeute auf dem Konto hat. 

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Carolin Simon im kicker-Interview

Alba verliert Krimi gegen Barcelona hauchdünn

Der Negativlauf von Alba Berlin in der Euroleague hat auch am 11. Spieltag seine Fortsetzung gefunden – wenngleich das Team von Israel Gonzales gegen das Spitzenteam des FC Barcelona Paroli bot.

Enge Kiste bis zur Sirene: Luke Sikma bearbeitet Oscar da Silva (re.).

Enge Kiste bis zur Sirene: Luke Sikma bearbeitet Oscar da Silva (re.).

IMAGO/camera4+

11. Spieltag

Alba Berlin hat seinen Negativlauf in der Euroleague fortgesetzt und die achte Niederlage in Serie kassiert. Am Donnerstagabend unterlag der deutsche Meister daheim vor 8916 Zuschauern dem Favoriten FC Barcelona trotz großen Kampfes knapp mit 86:88 (46:45). Damit steckt Alba weiter im Tabellenkellerfest. Beste Berliner Werfer waren Tamir Blatt mit 17 und Jaleen Smith mit 15 Punkten.

Die Partie begann zunächst sehr ausgeglichen, bis zum Stand von 10:10 konnte sich kein Team absetzen. Dann leistete sich Alba einige Fehlwürfe, und das katalanische Starensemble um Superstar Nikola Mirotic drehte auf. Fast jeder Wurf war ein Treffer. So lag Alba bereits nach dem ersten Viertel zweistellig hinten (19:30).

Zu viele Ballverluste, Referees im Fokus

Im zweiten Abschnitt wachten die Gastgeber dann auf, sie nahmen den Kampf an, verteidigten nun deutlich intensiver und machten es so Barcelona deutlich schwerer. Punkt für Punkt kamen sie so wieder heran. Kurz vor dem Seitenwechsel brachte Christ Koumadje sein Team nach langer Zeit wieder in Führung (41:39).

Nach dem Seitenwechsel erlaubte sich Alba dann aber wieder zu viele Ballverluste. Pech hatten die Gastgeber auch mit gleich mehreren Schiedsrichter-Entscheidungen zu ihren Ungunsten. So wurde der Rückstand wieder zweistellig. Die Berliner kämpften sich aber erneut zurück, kamen 18 Sekunden vor dem Ende wieder auf einen Zähler heran (84:85). Die mögliche Verlängerung vergab dann aber Nationalspieler Johannes Thiemann fünf Sekunden vor Ende, als er nur zwei seiner drei Freiwürfe verwandeln konnte.

Trotz Führung bis in die Schlussphase: THW Kiel verliert in Barcelona

Rekordmeister THW Kiel hat sich trotz seiner schmerzlichen Ausfälle in der Champions League beim spanischen Spitzenklub FC Barcelona teuer verkauft, nach hartem Kampf aber seine vierte Niederlage im achten Spiel kassiert.

Szene aus dem Hinspiel: Dika Mem vom FC Barcelona beim Torwurf.

Szene aus dem Hinspiel: Dika Mem vom FC Barcelona beim Torwurf.

picture alliance / Eibner-Pressefoto

Die Kieler mussten sich am 8. Spieltag der Champions-League-Gruppenphase in Katalonien mit 24:26 (13:13) geschlagen geben und liegen mit nur zwei Siegen auf Platz fünf in der Achtergruppe B, der zur Play-off-Teilnahme reichen würde. Gegen Barca, das mit sieben Siegen und einem Remis Gruppenerster ist, führte Kiel in der Schlussphase 23:22, kassierte dann aber vorentscheidend drei Gegentreffer in Serie. In der 59. Minute sah Patrick Wiencek nach einem Foul an Domen Makuc noch die Rote Karte. Die Kieler verpassten so den möglichen ersten Sieg nach 13 Jahren bei den Katalanen.

Makuc macht halbes Dutzend voll

Für Kiel traf der Schwede Niclas Ekberg fünfmal, Barcelonas bester Werfer war der slowenische Rückraumstar Makuc mit sechs Treffern. Die Kieler müssen bis weit ins neue Jahr auf Routinier Steffen Weinhold verzichten, der sich am Sonntag eine Kreuzbandverletzung zugezogen hatte.

Beim Abschlusstraining für das Hinspiel gegen Barca in der vergangenen Woche hatte zudem Kiels Top-Torschütze Eric Johansson einen Mittelhandbruch erlitten, der ihn mehrere Wochen außer Gefecht setzt.

FC Barcelona – THW Kiel 26:24 (13:13)

Tore FC Barcelona: Makuc 6, Mem 4, Arino 3, Gomez Abello 3, N¦Guessan 3, Wanne 3/1, Fabregas 1, Janc 1, Langaro 1, Richardson 1
THW Kiel: Ekberg 5/5, Bilyk 4, Reinkind 4, Dahmke 3, Pekeler 3, Duvnjak 1, Fraatz 1, M. Landin 1, Sagosen 1, Wallinius 1
Schiedsrichter: Charlotte Bonaventura (Frankreich)/Julie Bonaventura (Frankreich)
Zuschauer: 4636
Strafminuten: 4 / 18
Disqualifikation: – / Wiencek (59.)

Bayern hadern gegen Barça mit “20 Minuten nach der Halbzeit”

Im ersten Durchgang hielten die Bayern über weite Strecken gut mit – nach der Pause entschied Barcelona das Spiel binnen 20 Minuten. Nach Abpfiff suchen die Münchnerinnen nach Erklärungen für die Niederlage.

Bedauert die schwach ausgespielten Umschaltmomente seiner Mannschaft: Alexander Straus.

Bedauert die schwach ausgespielten Umschaltmomente seiner Mannschaft: Alexander Straus.

picture alliance / Eibner-Pressefoto

Mit einem torlosen Remis gingen die Bayern-Frauen in die Halbzeitpause im Camp Nou – knapp 47.000 Zuschauer hatten das Duell der beiden Top-Clubs am Donnerstagabend live im Stadion mitverfolgt. Bereits in den ersten 45 Minuten dominierte Barça die Partie, die Münchenerinnen hielten aber durchaus dagegen, wirklich nennenswerte Chancen konnten sich die Katalaninnen kaum herausspielen: “Wir hatten eine gute Kontrolle, waren gut organisiert und haben wenig zugelassen”, blickt Bayern-Coach Alexander Straus im Interview auf der Vereinswebsite auf den ersten Durchgang. 

Dass die Bayern nur selten gefährlich vor das Tor der Gastgeberinnen kamen, sieht sowohl Straus, als auch seine Spielerinnen als entscheidendes Problem des Abends. So spricht der Trainer von den “nicht konsequent zu Ende gespielten Tempogegenstößen” und wird in seiner These unter anderem von Rechtsverteidigerin Maximiliane Rall unterstützt: “Wenn wir unsere Umschaltmomente zielstrebiger ausspielen, dann kommen wir auch zu unseren Torchancen.”

Barça eiskalt nach Wiederanpfiff

Beim Knackpunkt der Partie sind sich Coach und Akteurinnen ebenfalls einig: Die “20 Minuten nach der Halbzeit”, fasst es Bayerns Mittelfeldfrau Georgia Stanway treffend zusammen. In der Tat war es diese Phase des Spiels, in der Barça nicht nur in Führung ging, sondern sogar den Sack zumachte: Kurz nach Wiederanpfiff nahm der Abend mit Geyses Tor seinen Lauf und wurde für die Münchenerinnen durch die folgenden Tore von Aitana und Claudia Pina immer bitterer. Genaugenommen waren es nur 19 Minuten, die zwischen dem ersten und letztem Treffer der Gastgeberinnen lagen.  

Die nächsten drei Spiele der Bayern-Frauen

Doch wie konnte es dazu kommen, dass der Spielverlauf im zweiten Abschnitt so deutlich zugunsten Barças ausfiel? So ganz fanden die Münchener darauf kurz nach dem Abpfiff auch keine genaue Erklärung: “Jetzt gilt es zu analysieren, woran es lag, dass wir es in der Allianz Arena besser machen können”, waren die Worte von Flügelspielerin Klara Bühl.

Viel Zeit zum analysieren bleibt den Bayern nicht – der Terminplan des Vize-Meisters ist prall gefüllt in den kommenden Wochen. Nach zwei Bundesliga-Spielen gegen Essen (Sonntag, 16 Uhr) und in Hoffenheim (02. Dezember) steht nämlich bereits in weniger als zwei Wochen das Rückspiel gegen Barcelona an. Am 07. Dezember empfängt der FC Bayern die Katalaninnen in der Allianz Arena.

Achterbahn der Gefühle: THW entreißt Barça zumindest einen Punkt

Der THW Kiel hat einen Prestigeerfolg nur knapp verpasst: Der deutsche Rekordmeister führte in der Champions League gegen Barcelona kurz vor Schluss mit zwei Toren, kam aber nicht über ein 30:30 (14:18) hinaus.

Kaum ein Durchkommen: Domagoj Duvnjak wird von Barcelonas Kreisläufer Ludovic Fabregas bedrängt.

Kaum ein Durchkommen: Domagoj Duvnjak wird von Barcelonas Kreisläufer Ludovic Fabregas bedrängt.

imago images

Der  THW Kiel hat in der Champions League Titelverteidiger FC Barcelona den ersten Punktverlust in der Vorrunde zugefügt. Nach einer starken kämpferischen Leistung des THW in der zweiten Hälfte hieß es am Donnerstag nach packenden 60 Minuten 30:30 (14:18). Die “Zebras” blieben damit zum vierten Mal in Folge in der Königsklasse sieglos. Vor 9421 Zuschauern erzielte Niclas Ekberg neun Treffer für Kiel. Für die Gäste waren Rechtshänder Timothey N’Guessan und Linkshänder Blaz Janc je fünfmal erfolgreich.

Die Katalanen begannen mit viel Tempo und zogen von 6:3 (8. Minute) auf 9:4 (11.) davon. Aufseiten der Kieler stemmte sich vor allem Miha Zarabec gegen die Barça-Abwehr. Der nur 1,78 Meter große Slowene riss immer wieder Lücken und sorgte so dafür, dass der THW nicht schon frühzeitig noch deutlicher ins Hintertreffen geriet. Im Kieler Rückraum wurde vor allem der Schwede Eric Johansson vermisst, der sich am Mittwoch im Abschlusstraining die rechte Mittelhand gebrochen hatte und nun wochenlang ausfällt. Johansson spielt seit Sommer in Kiel und erzielte in 21 Pflichtspielen bislang bemerkenswerte 94 Treffer.

Kurz vor der Halbzeit hatten die Kieler die Möglichkeit, noch auf zwei Treffer zu verkürzen. Nach einem leichten Ballverlust traf aber Gäste-Keeper Gonzalo Perez de Vargas zum 18:14 in das leere Kieler Tor. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Barcelona zunächst das dominante Team, das immer wieder von Fehlern der Gastgeber profitierte.

Kiel gab sich nicht auf, schaffte durch Ekberg den Ausgleich zum 28:28 (57.) und durch Steffen Weinhold beim 29:28 (58.) die erste Führung in der Partie überhaupt. Kurz darauf stand es sogar 30:28. Zum Sieg reichte es aber nicht, da der spanische Meister durch Kreisläufer Ludovic Fabregas in den Schlusssekunden noch den Ausgleich erzielte.

THW Kiel – FC Barcelona 30:30 (14:18)

Tore für Kiel: Ekberg (9/5), Duvnjak (5), Zarabec (4), Reinkind (3), Landin (3), Weinhold (3), Pekeler (2), Fraatz (1)
Tore für Barcelona: Janc (5), N’Guessan (5), Mem (4), Gomez (4/1), Arino (3), Fabregas (3), Cindric (2), Carlsbogard (1), Vanne (1), Frade (1)
Zuschauer: 9421

“Er wird einer der Stars des Weltfußballs”: Luis Enrique schwärmt über Gavi

Gavi war beim 7:0 gegen Costa Rica einer der überragenden Spieler Spaniens. Dabei ist der Mittelfeldakteur gerade einmal 18 Jahre alt – und hat laut seinem Trainer eine große Zukunft vor sich.

War gegen Costa Rica nicht zu stoppen: Spaniens Gavi.

War gegen Costa Rica nicht zu stoppen: Spaniens Gavi.

IMAGO/Sports Press Photo

Aus Katar berichtet Jörg Wolfrum

Nach seinem Schaulaufen auf der großen Bühne, dem Rasen des Al-Thumama-Stadions, ging es am Donnerstag auf dem riesigen Gelände der Qatar University und dem Training Site 1 weiter, gar nicht weit weg auf dem Areal sind Argentinien und die Niederlande untergekommen. Auf dem Site 1 startete am Freitagvormittag die Seleccion ihre Vorbereitung auf das Spiel am Sonntag gegen Deutschland (20 Uhr, LIVE! bei kicker).

Das 7:0 der Spanier gegen Costa Rica

Gelöst, aber fokussiert, so wie sich das Spaniens Nationaltrainer Luis Enrique gewünscht hatte am Vorabend nach dem 7:0 über Costa Rica, bei dem Mittelfeldspieler Gavi der hellste Stern unter vielen in der Roja war. So hell, dass das Toptalent vom FC Barcelona nach dem Spiel nach Stars wie Pelé und Lionel Messi gefragt wurde.

Gavi ist nun der jüngste spanische WM-Torschütze

Denn mit seinem Tor zum 5:0 war dem Spanier Historisches gelungen. Mit 18 Jahren und 110 Tage ist er nun der jüngste Spanier, der je bei einer WM-Endrunde getroffen hat. Von “Stolz und kühnen Träumen” sprach der Jungstar und Luis Enrique von “einem, der einer der Stars des Weltfußballs wird”.

Und weil das nicht nur Spaniens Nationaltrainer glaubt, sollte Gavi gleich noch etwas zu einem Vergleich mit Pelé und Messi sagen. Das war dann der einzige Moment am Mittwoch gewesen, an dem sich der Mittelfeldspieler wohltuend zurückgenommen hatte. Ansonsten hatte er gegen die überforderten Mittelamerikaner brilliert und vor seinem tollen Treffer bereits dem Leipziger Dani Olmo und Barça-Klubkollege Ferran Torres jeweils ein herrliches Tor aufgelegt. Gavis eigener Treffer war ebenfalls eine Augenweide: Der Youngster vollendete eine Hereingabe direkt aus der Luft mit dem Außenrist ins Eck.

“Nur ein Junge”, doch bereits “außergewöhnlich”

Coach Luis Enrique war voll des Lobes: “Er ist außergewöhnlich”, trotz seiner Jugend spiele er bereits wie ein Erfahrener, schon als 17-Jähriger und jetzt erst recht. Kurzum, und das sagte der Trainer auf Englisch: “He is a Boy”, aber eben einer, der bald ein Superstar werde. Nicht von ungefähr hat der Gelobte in diesem Jahr bereits den von Tuttosport vergebenen “Golden-Boy-Award” erhalten für den besten U-21-Spieler Europas – als Nachfolger von Klub- und Nationalelfkollege Pedri.

Gegen Costa Rica machte Pablo Martin Paez Gavira, kurz nur Gavi genannt, sein 14. Länderspiel, erzielte sein drittes Tor, das zweite in Folge nach einem im letzten Testspiel vor der WM gegen Jordanien (3:1). 2021 war er im Alter von 17 Jahren und 62 Tagen der jüngste spanische Nationalspieler aller Zeit geworden.

In Barcelona hat er einen Vertrag bis 2026, die Ausstiegsklausel liegt bei einer Milliarde Euro. Im Hinspiel der Gruppenphase beim 0:2 in München hatte er trotz der Niederlage geglänzt und die kicker-Note 2 bekommen. Im Rückspiel hatte ihn Coach Xavi geschont, Barça war schon ausgeschieden gewesen.

Im Klub trägt Gavi das Trikot mit der Nummer 30, wie einst auch Messi. Da darf man gespannt sein, was noch kommt.

Lesen Sie auch: Spaniens Statement bedeutet gleich mehrere Meilensteine

“Er wird einer der Stars des Weltfußballs”: Luis Enrique schwärmt von Gavi

Gavi war beim 7:0 gegen Costa Rica einer der überragenden Spieler Spaniens. Dabei ist der Mittelfeldakteur gerade einmal 18 Jahre alt – und hat laut seinem Trainer eine große Zukunft vor sich.

War gegen Costa Rica nicht zu stoppen: Spaniens Gavi.

War gegen Costa Rica nicht zu stoppen: Spaniens Gavi.

IMAGO/Sports Press Photo

Aus Katar berichtet Jörg Wolfrum

Nach seinem Schaulaufen auf der großen Bühne, dem Rasen des Al-Thumama-Stadions, ging es am Donnerstag auf dem riesigen Gelände der Qatar University und dem Training Site 1 weiter, gar nicht weit weg auf dem Areal sind Argentinien und die Niederlande untergekommen. Auf dem Site 1 startete am Freitagvormittag die Seleccion ihre Vorbereitung auf das Spiel am Sonntag gegen Deutschland (20 Uhr, LIVE! bei kicker).

Das 7:0 der Spanier gegen Costa Rica

Gelöst, aber fokussiert, so wie sich das Spaniens Nationaltrainer Luis Enrique gewünscht hatte am Vorabend nach dem 7:0 über Costa Rica, bei dem Mittelfeldspieler Gavi der hellste Stern unter vielen in der Roja war. So hell, dass das Toptalent vom FC Barcelona nach dem Spiel nach Stars wie Pelé und Lionel Messi gefragt wurde.

Gavi ist nun der jüngste spanische WM-Torschütze

Denn mit seinem Tor zum 5:0 war dem Spanier Historisches gelungen. Mit 18 Jahren und 110 Tage ist er nun der jüngste Spanier, der je bei einer WM-Endrunde getroffen hat. Von “Stolz und kühnen Träumen” sprach der Jungstar und Luis Enrique von “einem, der einer der Stars des Weltfußballs wird”.

Und weil das nicht nur Spaniens Nationaltrainer glaubt, sollte Gavi gleich noch etwas zu einem Vergleich mit Pelé und Messi sagen. Das war dann der einzige Moment am Mittwoch gewesen, an dem sich der Mittelfeldspieler wohltuend zurückgenommen hatte. Ansonsten hatte er gegen die überforderten Mittelamerikaner brilliert und vor seinem tollen Treffer bereits dem Leipziger Dani Olmo und Barça-Klubkollege Ferran Torres jeweils ein herrliches Tor aufgelegt. Gavis eigener Treffer war ebenfalls eine Augenweide: Der Youngster vollendete eine Hereingabe direkt aus der Luft mit dem Außenrist ins Eck.

“Nur ein Junge”, doch bereits “außergewöhnlich”

Coach Luis Enrique war voll des Lobes: “Er ist außergewöhnlich”, trotz seiner Jugend spiele er bereits wie ein Erfahrener, schon als 17-Jähriger und jetzt erst recht. Kurzum, und das sagte der Trainer auf Englisch: “He is a Boy”, aber eben einer, der bald ein Superstar werde. Nicht von ungefähr hat der Gelobte in diesem Jahr bereits den von Tuttosport vergebenen “Golden-Boy-Award” erhalten für den besten U-21-Spieler Europas – als Nachfolger von Klub- und Nationalelfkollege Pedri.

Gegen Costa Rica machte Pablo Martin Paez Gavira, kurz nur Gavi genannt, sein 14. Länderspiel, erzielte sein drittes Tor, das zweite in Folge nach einem im letzten Testspiel vor der WM gegen Jordanien (3:1). 2021 war er im Alter von 17 Jahren und 62 Tagen der jüngste spanische Nationalspieler aller Zeit geworden.

In Barcelona hat er einen Vertrag bis 2026, die Ausstiegsklausel liegt bei einer Milliarde Euro. Im Hinspiel der Gruppenphase beim 0:2 in München hatte er trotz der Niederlage geglänzt und die kicker-Note 2 bekommen. Im Rückspiel hatte ihn Coach Xavi geschont, Barça war schon ausgeschieden gewesen.

Im Klub trägt Gavi das Trikot mit der Nummer 30, wie einst auch Messi. Da darf man gespannt sein, was noch kommt.

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Wolfsburg ohne Oberdorf – Bayern vor Herkulesaufgabe

Die schlechte Nachricht kam nach dem Abschlusstraining am Dienstag: Lena Oberdorf fällt für das Champions-League-Gruppenspiel des VfL Wolfsburg am Mittwochabend (21 Uhr) bei AS Rom aus.

In Rom nicht dabei: Lena Oberdorf.

In Rom nicht dabei: Lena Oberdorf.

IMAGO/Eibner

Die 20-Jährige hatte sich im zweiten Spiel der Amerika-Reise mit der Nationalmannschaft eine Schultereckgelenk-Verletzung zugezogen und fehlte auch schon am Sonntag im DFB-Pokal-Achtelfinale beim Zweitligisten 1. FC Nürnberg, das der VfL mit 6:0 gewann. Bis zum Dienstagvormittag hatte VfL-Trainer Tommy Stroot noch Hoffnung, dass Oberdorf die Reise in die italienische Hauptstadt mit antreten könnte. Außerdem fehlen im Wolfsburger Kader Verteidigerin Sara Agrez (Rückenprobleme) und Ersatz-Torhüterin Lisa Weiß (Grippe).

Die Wolfsburgerinnen führen mit zwei Siegen aus zwei Spielen die Gruppe B vor AS Rom (ebenfalls zwei Siege) an. “Rom wird unterschätzt. Sie sind total abgezockt und werden uns sportlich und auf anderen Ebenen fordern und vieles abverlangen”, weiß Stroot.

Bayern für Herkulesaufgabe

Die sportlich noch schwerere Aufgabe hat aber der FC Bayern zu bewältigen. Der Vizemeister muss am Donnerstagabend (18.45 Uhr, live bei DAZN) zum Gruppenspiel beim spanischen Meister und Vorjahresfinalisten FC Barcelona antreten. “Ich spüre große Vorfreude. Barcelona hat in den letzten zwei Jahren überragend gespielt. Aber wir wollen sie auch ins Laufen bringen”, erzählt Bayern-Stürmerin Lea Schüller.

Die Nationalspielerin hatte zuletzt pausiert, musste wegen einer Patellasehnen-Entzündung die USA-Reise der Nationalmannschaft absagen. “Es ist immer noch nicht ganz weg, aber auf dem Weg der Besserung. Ich muss vorsichtig sein, kann damit spielen. Aber es wird problematisch, wenn es über längere Zeit anhält. Deshalb hatte ich eine Pause eingelegt.” Bereits am Sonntag im Pokalspiel beim MSV Duisburg war Schüller für knapp 20 Minuten zum Einsatz gekommen.

Sowohl Barcelona als auch die Münchnerinnen haben aus den ersten beiden Gruppenspielen der Champions League jeweils sechs Punkte geholt. Das Rückspiel gegen den FC Barcelona bestreitet der FC Bayern am 7. Dezember (21 Uhr) in der Allianz-Arena.

Gunnar Meggers

No hubo 'milagro' Araújo

Ronald Araújo no ha entrado finalmente en la lista para el partido ante el Getafe. Tanto los técnicos como los médicos consensuaron con el jugador dejarlo fuera de la convocatoria para evitar riesgos innecesarios. De hecho, en la sesión matinal, el central evitaba los remates con cabeza, por lo que se constató que podría acabar condicionando su juego. Ante esa tesitura, y teniendo en cuenta el protocolo de prevención de LaLiga en casos de conmoción cerebral, se decidió que Araújo se quedara en Barcelona.

Así pues, la convocatoria que presenta Xavi Hernández para el partido ante el Getafe acumula un total de nueve bajas. A saber: Araújo, Pedri, Sergi Roberto, Nico, Dest, Eric y Piqué, todos ellos lesionados, junto a Alba y Frenkie, sancionados. De hecho, Xavi cuenta con sólo 17 jugadores del primer equipo disponibles, sumando entre ellos al danés Martin Braithwaite, que el sábado no se ejercitó por una indispodición, pero se ha recuperado a tiempo para entrar en la convocatoria.

Ante esta tesitura, Xavi ha tenido que llamar a cinco jugadores del filial para completar la lista: el portero Carevic, los defensas Balde y Mármol, y los centrocampistas Jandro y Álvaro.

Y además aún está de suerte el técnico egarense, ya que al menos para el partido de este domingo recupera a una pieza muy importante para su equipo: el capitán Sergio Busquets, que no pudo estar ante el Celta por sanción.

La relación completa de jugadores que forman parte de la lista para el partido ante el Getafe (19.30 horas) de este domingo en el Coliseo Alfonso Pérez es la siguiente: Ter Stegen, Neto, Mingueza, Alves, Umtiti, Lenglet, Sergio Busquets, Riqui Puig, Dembélé, Adama, Memphis, Ansu, Luuk, Aubameyang, Braithwaite, Ferran, Carevic, Gavi, Jandro, Álvaro, Balde y Mármol.