Orchester ohne Noten: Wie kann “MNM” funktionieren?

Die Erwartungen sind hoch, der Start war holprig. Kann das PSG-Prestigeprojekt Messi – Neymar – Mbappé überhaupt aufgehen oder ist es zum Scheitern verurteilt? Eine Analyse.

Eigentlich hat sich das Investment schon jetzt ausgezahlt. Für die katarischen PSG-Eigentümer jedenfalls. Der Plan, den Verein trotz der überschaubaren Attraktivität der Ligue 1 zur Weltmarke zu machen, die maximale Aufmerksamkeit in jedem Winkel der Welt zu erzeugen, er ging nie besser auf als jetzt. Und die Speerspitze dieses Plans, sie heißt Messi, Neymar, Mbappé – kurz: “MNM”.

Der eine, Messi, neu dabei; der andere, Mbappé, trotz eines 200-Millionen-Angebots aus Madrid geblieben; und Neymar, der ja viel mehr ist als die fleischgewordene Schutzschwalbe, gibt es auch noch. Es ist passiert. Und es funktioniert. Zumindest neben dem Platz. Messis Debüt gegen Reims war das meistgesehene französische Ligaspiel der Geschichte, sein erstes Bild mit Trikot im Prinzenpark bekam die sechstmeisten Likes aller jemals verfassten Posts auf Instagram. Paris hat nicht nur drei der besten Fußballspieler des Planeten in einem Team versammelt, sondern auch drei der reichweitenstärksten.

Mauricio Pochettino dürfte das alles ziemlich egal sein. Der PSG-Coach muss aus den drei Ausnahmekönnern ein funktionierendes Trio formen. Der Anfang war von Schwierigkeiten geprägt. Drei Egos mit dem Anspruch, der größte Star zu sein – kann das überhaupt funktionieren? Nicht ganz einfach zu beantworten. Denn es drängen sich gleich mehrere Fragen auf.

Wie harmonierte “MNM” bis jetzt?

In einzelnen Szenen sehr gut. Mehr aber nicht. Vier Spiele haben “MNM” zusammen bestritten, wirklich überzeugt hat PSG in keinem davon. Beim ersten Auftritt der drei in Brügge wirkte es sogar so, als kämen sie ohneeinander besser zurecht. Das PSG-Spiel im ersten Durchgang war komplett auf Steilpässe in Richtung Mbappé zugeschnitten, Messi daraufhin phasenweise völlig vom Geschehen abgeschnitten.

Erst als Tiefensprinter Mbappé im zweiten Durchgang aufgrund einer Verletzung durch Wandspieler Mauro Icardi ersetzt wurde, lebte Messi plötzlich auf – das PSG-Spiel fokussierte sich nun auf ihn und dessen Ballaktionen, nicht mehr auf Mbappés tiefe Läufe. Zwingend wurde PSG trotzdem nie. “Gespenstisch” nannte die “L’Equipe” den Auftritt im Anschluss, der ehemalige Werder-Spielmacher und heutige TV-Experte Johan Micoud sagte sogar, er habe “keine Mannschaft auf dem Platz gesehen” – und Pochettino fand: “Wir müssen eine offensive Organisation finden, die Kreativität mit sich bringt.” Ob der individuellen Qualitäten des Trios auch eine Art Eingeständnis. Zumal er die passende Organisation bislang noch immer nicht gefunden hat.

“Dafür haben wir noch genug Zeit”, beschwichtige der Trainer zwar. Aber ist dem so? Neymar wird – wie nun vor dem Champions-League-Spiel gegen Leipzig am heutigen Dienstag (21 Uhr, LIVE! bei kicker) – ständig von Blessuren am Spielen gehindert, er und Messi verpassen außerdem häufig die Ligaspiele nach ihren Nationalmannschafs-Trips. Und ob Pochettino seinen MNM-Ferrari gegen Teams wie Lorient oder Brest auf die nasse Strecke schicken wird? Unwahrscheinlich.

Leichte Fortschritte in den bisherigen gemeinsamen Auftritten waren zwar durchaus erkennbar, aber nur über einzelne Strecken der Partie. Beim 0:2 bei Stade Rennes etwa spielte PSG 20 Minuten lang hervorragenden Fußball – und fiel dann in sich zusammen. Der Sieg über Manchester City in der Champions League zeigt aber auch: Diese einzelnen, besonderen Szenen, die pure fußballerische Klasse – sie kann auf höchstem Niveau ausreichen. Auch ohne passende Organisation.

Welche taktischen Formationen sind denkbar?

In der Champions League formierte sich PSG in beiden bisherigen Gruppenspielen im 4-3-3 – das System, das Pochettino aktuell wohl präferiert. Im Dreiersturm spielte Messi rechts, Neymar links und Mbappé im Zentrum. Auffällig: Messi zieht es immer wieder von rechts auf die Zehnerposition, er komplettiert das Dreiermittelfeld praktisch zur Raute. Die Außenbahn hält er äußerst selten. Mbappé hingegen weicht am liebsten auf die Flügel aus, bereitete so unter anderem den 2:1-Siegtreffer gegen Lyon oder das 1:0 gegen City vor.

Stellt sich nur die Frage: Kann ein Sturmtrio funktionieren, wenn zwei der drei Spieler nicht auf ihrer optimalen Position spielen? “Mbappé ist einfach kein klassischer Neuner”, sagt Alexis Menuge, der als Experte für DAZN die meisten PSG-Spiele live kommentiert, im Gespräch mit dem kicker. “Dadurch hat das System seine Limits.”

In der Ligue 1 setzte Pochettino gegen Lyon und in Rennes auf ein 4-2-3-1 und opferte einen zentralen Mittelfeldspieler zugunsten von Angel di Maria, der den rechten Flügel übernahm. Der Vorteil: Messi ist auf der Zehn deutlich besser ins Spiel eingebunden, kann dort das Verbindungsstück zwischen Neymar und Mbappé sein. Und: Seine fehlende Defensivarbeit und ständige Orientierung ins Zentrum hinterlässt keinen völlig freien rechten Halbraum – zumindest, wenn sich di Maria im Spiel gegen den Ball betätigt. Beim 2:1 über Lyon wurde er dafür von der französischen Presse viel gelobt, beim 0:2 in Rennes wussten die spielstarken Bretonen die vielen Räume hinter dem Offensiv-Quartett auszunutzen. In der Champions League dürfte ein 4-2-3-1 wohl mit zu viel Risiko verbunden sein.


Angel di Maria, Neymar, Lionel Messi, Kylian Mbappé

“MNM” plus Angel di Maria (li.) ist wohl nur in der Liga denkbar.
Getty Images

Frankreich-Experte Menuge bringt noch eine andere Möglichkeit ins Spiel. “Ein 3-4-3 wäre vielleicht besser”, findet er. “Dann würde Paris ausgeglichener und stabiler stehen. Messi, Neymar und Mbappé müssten weniger nach hinten arbeiten und könnten sich auf ihre Hauptaufgabe fokussieren. Sie wären noch unberechenbarer.” Und auf dem Platz auch näher beieinander. Ob die Dreierkette aber das Zeug hat, zu Pochettinos favorisierter Formation zu werden? Bei Tottenham ließ der Argentinier sie gelegentlich spielen, bei PSG bislang selten.

Menuge sieht sie auch von einer Personalie abhängig. “Dieses System wird erst ausprobiert, sobald Sergio Ramos dabei ist”, sagt er. Ohne den noch verletzten Routinier fehlt PSG ein dritter Innenverteidiger von internationalem Top-Format. Ob das 3-4-3 eine valide Option ist, werden wohl erst die Wintermonate zeigen, denn: “Man müsste es einstudieren”, analysiert Menuge, “vermutlich im Januar, zwischen der Gruppenphase und dem Achtelfinale der Champions League.”

Hat Pochettino überhaupt einen passenden Plan?

Die vielleicht schwierigste aller Fragen. Seitdem er Anfang des Jahres PSG übernahm, wird in Frankreich gerätselt, was überhaupt typisch ist für “Pochettino-Fußball”. “Man sieht noch immer keine Handschrift, und ich habe große Zweifel daran, dass sich das noch ändert”, sagt Menuge.

Als wahrscheinlich gilt, dass der Argentinier seinen neuen dreizylindrigen Sportwagen voll ausfahren will und versuchen wird, gerade in der Champions League über die reine individuelle Klasse von “MNM” zu gewinnen – zumal jedem der drei Stars im Klub ein höheres Standing eingeräumt wird als dem Coach. Kürzlich sagte er über sein Trio: “Was sie am meisten schätzen, ist Spontanität. Sie wollen nichts erzwingen, es muss natürlich kommen.” Heißt also: kaum taktische Zwänge, viele Freiheiten. Es ist ein bisschen so, als würde man die begabtesten Musiker der Welt zusammen in ein Orchester setzen, ihnen aber keine Noten vorlegen.

Zumindest gegen die “großen” Gegner – so viel hat das Spiel gegen ManCity gezeigt – wird Pochettino wohl eher auf Gegenpressing-Momente, ein kompaktes Zentrum und Konter setzen, weniger auf lange Ballbesitzphasen. Menuge hält das für richtig. “Spielerisch kann PSG nicht mit den Top-Mannschaften der Champions League mithalten”, sagt er klar. “Das Spiel selbst zu machen wäre zwar möglich, aber gegen dominante Mannschaften schwierig. Und da werden sie ihr Gesicht nicht ändern.” Der Dirigent vertraut also auf das Improvisationstalent.

Welche Star-Trios funktionierten schon?

In den 50er und 60er Jahren hatte Juventus Turin mit Giampiero Boniperti, John Charles und Omar Sivori mal einen Dreizack, von dem einfach jeder mal Torschützenkönig wurde. Manchester Uniteds “heilige Dreifaltigkeit” Bobby Charlton, George Best und Denis Law gelang es sogar jeweils, den Ballon d’Or gewinnen – während sie zusammenspielten.

Bei “MNM” stellt sich ob Mbappés Abwanderungsgerüchten oder Messis fortgeschrittenem Alter natürlich die Frage, ob es überhaupt so lange gemeinsam aufläuft. Außerdem ergänzten sich die beiden genannten Trios in puncto Spielertypen, während etwa die balldominanten Messi und Neymar recht ähnlich denken und agieren. Aufs Tor schießen alle drei gerne.

Dienen Real Madrids “Galacticos” als mahnendes Beispiel?

Anders als viele andere Trios begegnen sich “MNM” als gemachte Stars, die schon einiges gewonnen und erreicht haben. Auf dem Weg in die Weltspitze kann nur noch bedingt etwas zusammenwachsen, weil die drei für sich längst dort angekommen sind. Es gilt, die Puzzleteile, die sich kaum noch verformen lassen werden, in erster Linie möglichst gut zusammenzusetzen.


Ronaldo, Luis Figo, David Beckham, Zinedine Zidane

“Trainieren? Wir?” Real Madrids “Galacticos” schöpften ihr Potenzial nicht aus.
AFP via Getty Images

Bereits erfolgsverwöhnte Stars, die nach hinten wenig helfen und nicht zwingend – gerade im Zusammenspiel – auf ihren besten Positionen eingesetzt werden? Davon konnte Real Madrid mit seinen “Galacticos” ein Lied singen. Die Aufmerksamkeit war groß, als sich ab 2002 zu Luis Figo und Zinedine Zidane auch noch Ronaldo und David Beckham gesellten. Doch der Erfolg blieb eher überschaubar. Den Königlichen gelang es nicht, die nötige Motivation und Balance in ihrer Mannschaft zu vereinen. Und bei PSG gibt es mit di Maria ja noch einen weiteren Angreifer mit (berechtigten) Stammplatzambitionen.

Was kann sich “MNM” von “MSN” abschauen?

Zwischen 2014 und 2017 verbreiteten Messi und Neymar gemeinsam mit Luis Suarez (inzwischen Atletico Madrid) europaweit Angst und Schrecken. Weil die drei Ausnahmekönner beim FC Barcelona im Zusammenspiel sogar noch besser zu sein schienen als die Summe der einzelnen Teile. Auch “MSN” lebte von gegenseitiger Ergänzung und einer gewissen Hierarchie: Messi dominierte die Offensive als umtriebiger Spielmacher, Neymar kam meistens vom Flügel, und Suarez wurde ein Stück weit zum Kombinations- und Rollenspieler im Sturmzentrum.

Was für “MNM” zur Herausforderung werden könnte: Auch Mbappé strebt individuell nach mehr, vor allem Neymar hat im Vergleich zu seiner Barça-Zeit aber inzwischen ein anderes Standing. In Paris ist seit Jahren er der Star, die Nummer 10 ziert seinen Rücken. Der Brasilianer hat bis zu Messis Ankunft zentraler agiert als in Barcelona und das Spiel seiner Mannschaft aufgezogen. Jetzt muss er zurückstecken. In dieser Saison nahm Neymar ballfern eine größere Rolle ein – was auch bedeutet, dass sie am Ball kleiner wird. Ohnehin gilt das für Zielspieler Mbappé, der durch seine Schnelligkeit ein paar seiner größten Stärken ohne Ball hat (Kette pinnen, mehrere Gegenspieler binden, Tiefe attackieren).

Von den drei Stars könnten sich für bestmögliche Erfolgschancen also zwei ein wenig zurücknehmen müssen, wobei Mbappé in seiner Rolle erst mal die Spiel- und Kombinationsstärke eines Luis Suarez nachweisen müsste. Bei Messis erstem Tor gegen ManCity hat er genau das getan, was sogar schon einstudiert aussah. So könnte es funktionieren.

Wie kann PSG das Defensiv-Manko auffangen?

“Es gibt kein Problem”, findet zumindest Mbappé. “Es ist eine etablierte Hierarchie. Ich bin damit einverstanden, zu rennen, wenn Messi trabt. Es ist ja Messi”, sagte der Stürmer kürzlich im Interview mit “L’Equipe”. Die Sportzeitung fühlte sich sogleich dazu verpflichtet, diese Aussage einem Faktencheck zu unterziehen – und tatsächlich: Seit Messis Ankunft lesen sich Mbappés statistische Defensivwerte besser als in den vergangenen Saisons, was allerdings auch nicht sonderlich schwer war. Die Diskussion rund um Messis Abwesenheit, sobald der Ball beim Gegner ist, sie ist seit seinem Wechsel zu PSG jedenfalls aufs Neue entflammt – und nicht zu Unrecht.

Beim “MNM”-Debüt in Brügge wurde die Problematik auf eine Art und Weise deutlich, die die PSG-Anhänger schlichtweg erschrecken musste. Wie selbstverständlich spielte der belgische Außenseiter jeden seiner Angriffe durch die klaffende Lücke zwischen Messi und Achraf Hakimi aus – und da der Marokkaner selbst gerne einen Meter zu weit vorne steht, gelangte Brügge auch mit spielender Leichtigkeit regelmäßig bis an die Grundlinie. Selbst Antonio Conte, sonst selten um eine taktische Lösung verlegen, befand nach den ersten Eindrücken bei “Sky Italia”: “In diese Mannschaft ein Gleichgewicht zu bringen, ist nicht einfach. Das wäre nicht nur für Pochettino schwer, sondern für jeden Trainer.”

Gegen ManCity, den großen Gradmesser der bisherigen PSG-Saison, baute Pochettino dann einen Plan auf, der zumindest teilweise funktionierte: Ander Herrera “ersetzte” als rechter Achter den passiven Messi im Anlaufverhalten, übernahm auch die Position des Argentiniers, sobald dieser überspielt war. So ließ PSG zwar Pep Guardiolas Antreiber Rodri im Zentrum viel Platz für den Aufbau, schaffte es aber, die Halbräume zu schließen und Citys offensive Außenverteidiger zu binden.

Auch dank eines äußerst disziplinierten Hakimi rechts und eines defensiv denkenden Neymar links, vor allem aber dank des omnipräsenten Marco Verratti, der im Zentrum gemeinsam mit dem lauffreudigen Idrissa Gueye die fehlende Defensivarbeit von Messi (und in Teilen Mbappé) absorbierte und immer wieder die notwendigen Umschaltaktionen einleitete. Messi und Mbappé sorgten also vielleicht für den Schlüsselmoment, der Schlüsselspieler war jedoch Verratti.

Bereits vor der Partie hatte der ehemalige französische Nationalspieler Robert Pires im kicker-Interview analysiert: “Das Trio Mbappé-Neymar-Messi wird nur funktionieren, wenn das Mittelfeld die sogenannte Drecksarbeit abliefert, sich jederzeit diszipliniert bei Ballverlust verhält und in der Lage ist, die Ausnahme-Könner in Szene zu setzen. (…) Dann werden sie schwer zu bezwingen sein.” Vor allem in der Champions League – und darum geht es den Protagonisten besonders – dürfte ein funktionierendes Mittelfeld also der Schlüssel zum Erfolg werden.

Können “MNM” auch abseits des Platzes ein Team werden?

Dass Neymar in einem knapp 11.000 Quadratmeter großen Anwesen mit integriertem Hallenbad haust, dürfte Mbappé geläufig sein. Nach seiner Auswechslung im Ligaspiel gegen Montpellier war er trotzdem der Ansicht: “Dieser Obdachlose spielt nie zu mir.” Die Aussage auf der PSG-Bank – wohlgemerkt getätigt im Beisein zahlreicher TV-Kameras – hat für großes Aufsehen gesorgt. Zwar spielte Mbappé sie zuletzt in einem Interview herunter (“Solche Dinge passieren ständig im Fußball”), doch die Differenzen zwischen zwei Dritteln des neuen Fabel-Trios sind unübersehbar.

Auch auf dem Platz scheint die einst kongeniale Verbindung der beiden Ausnahmekönner eingeschlafen zu sein. Ob Neymars aktuelles Formtief im Vereinstrikot Grund oder Folge dessen ist –  unklar. Für Menuge steht aber fest: Das Verhältnis der beiden Profis gefährdet den PSG-Erfolg. “Mbappés Ego ist gekränkt”, sagt er, “er hat das Gefühl, dass er zu viel ist in dem Trio. So etwas ist Gift für die Kabine.” Dass der Franzose, der mannschaftsintern kein so hohes Ansehen wie Neymar genießt, gerne zu Real Madrid gewechselt wäre und das noch immer möchte, ist kein Geheimnis – und gleichzeitig eine Bürde für den ganzen Klub: Es wird voraussichtlich die einzige Saison sein, in der alle drei zusammenspielen. Es riecht nach dem vielzitierten “Win now”-Modus.


Neymar, Kylian Mbappé

Stehen sich immer mal wieder im Weg: Neymar (li.) und Kylian Mbappé.
AFP via Getty Images

Doch das kann nur funktionieren, wenn die Probleme daneben sich nicht noch weiter auf den Platz übertragen. “Solange bei PSG nicht verstanden wird, dass kein Spieler über dem Verein stehen soll, dass die Institution Paris Saint-Germain über allem stehen muss, wird dieser Verein nie auf Europas Thron landen”, stellt Pires klar. Und Experte Menuge wird noch deutlicher: “Ich habe nicht den Eindruck, dass die drei überhaupt zusammenspielen wollen. Wenn sie ihre Egos nicht hintenanstellen und Neymar und Mbappé sich nicht zusammenraufen, dann wird PSG scheitern. Und nicht erst im Finale.”

Zurück zum Anfang: Messi, Neymar, Mbappé – kann das funktionieren?

Drei der begnadetsten Einzelkönner der Welt gemeinsam in einer Sturmreihe – was wie ein sicheres Erfolgsversprechen klingt, entpuppt sich in vielen Belangen als Pulverfass. Aber eben auch als eines, das aufgrund der großen individuellen Qualität auch mal an den richtigen Stellen explodieren kann. In der engen Weltspitze ist so etwas oft das Zünglein an der Waage.

Als entscheidend für das Gelingen des Projekts “MNM” kristallisieren sich aber vor allem zwei Faktoren heraus: das Mittelfeld rund um Schlüsselspieler Verratti für das sportliche und das persönliche Verhältnis der drei Hauptakteure für das atmosphärische Gleichgewicht. Andernfalls hat sich PSG da ein Traum-Trio gebastelt, das am Ende sogar weniger sein könnte als die Summe der einzelnen Teile.

Michael Bächle/Niklas Baumgart

“Valoramos a Mbappé, pero se prefirió a Dembélé”

Josep Maria Bartomeu fue el protagonista del programa ‘Las vacas sagradas’ de Esport3, donde habló largo y tendido sobre la Asamblea del domingo y sobre su gestión durante su mandato como presidente, muy criticada por algunos compromisarios en la Asamblea, donde llegaron a pedir a la actual directiva la expulsión de Bartomeu como socio. “En el 2003 los compromisarios pedían la expulsión de Gaspart y en el 2010 la de Laporta”, recordó el ex dirigente.

Escudo/Bandera Barcelona

Espai Barça: “Yo soy partidario del referéndum. Han cambiado las condiciones, sobre todo de inversión económica. Tendrán que explicarlo muy bien este cambio tan importante de las condiciones. Básicamente en nuestro proyecto, sólo han cambiado la ubicación de los palcos VIPS”.

Protagonismo: “Yo dimití hace un año. Los presidentes hemos de estar en casa. Si he aparecido en los últimos días es porque quería matizar cosas, sobre todo tras los ataques que he recibido. No veo conveniente ir a las Asambleas”.

Suspensión de la Asamblea: “Era lo más lógico, pero había que hacerlo así. Sorprendido porque nunca había pasado”.

Responsabilidad: “Los compromisarios tienen todo el derecho de opinar. Yo viví una situación simular en el 2003 cuando pudieron la expulsión de Gaspart y en el 2010 me pedían expulsar a Laporta. Las directivas se han de valorar por toda su gestión y no sólo por un año. La pandemia nos ha enviado al traste todo nuestro proyecto. Entiendo que la gente esté enfadada, pero el balance hay que hacerlo de estos diez últimos años. Somos el número uno del mundo según la revista Forbes, por primera vez en la historia, superando a todos los rivales”.

Deuda: “Hasta marzo de 2020 teníamos beneficios de más de cien millones, pero cuando llegó la pandemia perdemos 555 millones de euros. Una parte de deuda es provisiones y otra una devaluación de jugadores. Para nosotros, la pandemia ha supuesto perder 220 millones. El socio ha de entender que la gestión, hasta el Covid, fue avalada por LaLiga y la UEFA”.

Mbappé: “Estuvo sobre la mesa su fichaje, pero los técnicos prefirieron a Dembélé porque querían un jugador que abriera el campo”.

Mensaje: “La situación es compleja, pero no tan dramática como nos quieren vender”.

Querellas: “Nadie ha metido mano en la caja en esta directiva. Estamos muy tranquilos”

Errores: “No valorar después de la derrota del Liverpool que habría que hacer un cambio. Tenía que haber hecho un cambio generacional. Escuché a los jugadores y me equivoqué. Íbamos al límite económicamente y la pandemia nos cogió a todos de sorpresa”.

Dembélé y Coutinho: “Alguno de los que hemos hecho no han cumplido las expectativas, Jugadores que han costado mucho dinero, pero estas cosas pasan en el fútbol. Cuando se fichó a estos dos jugadores fueron fichajes aplaudidos por todos. Coutinho vino porque Iniesta se iba. Era el mejor de la Premier League. Dembélé vino por la marcha de Neymar. Los parámetros, según dicen los especialistas, es un 50% de acierto y de errores”.

Valverde: “Su salida se consensuó con los jugadores. Todos creíamos que se necesitaba un cambio en la forma de entrenar en busca de una mejoría”.

Matheus Fernandes: “No diré el nombre de los técnicos que lo recomendaron. Las directivas no fichan”.

Patologías del Camp Nou: “Los bomberos creo que opinaban todo lo contrario. Teníamos todos los permisos. Estos informes eran internos y no iban a la directiva. Ir al estadio nunca ha sido un riesgo”.

Messi: “Su marcha es un problema. Somos un club comprador y no vendedor. Yo luché mucho en verano del 2020 para que siguiera. Y ahora que se quería quedar, se ha tenido que ir. Yo no podía permitir que Messi se fuera a un rival de la Champions. Es diferente su caso al de Neymar, Figo o Rivaldo. Es evidente que era el jugador mejor pagado del mundo y con diferencia. En el mes de julio del 2020 yo llegué a un acuerdo con Messi para renovar dos años, pero después se rompió todo. Habra que preguntar a Messi el porqué”.

Griezmann: “Los técnicos lo pidieron e insistieron durante un año. Lo consideraban imprescindible, sobre todo porque Luis Suárez se lesionaba mucha esa temporada. Era un delantero diferente y un crack mundial, y un jugador de equipo”.

Koeman: “Cuando nos planteamos en el 2019 cambiar de entrenador, el primero que llamamos fue a Ronald. Pero me dijeron que estaban centrado con la selección holandesa. Al final decidimos Quique Setién, por su perfil y sus conceptos como entrenador. Desgraciadamente le fue bastante mal. La primera temporada de Koeman ha sido muy buena. Ganamos la Copa y aún no entiendo cómo perdimos LaLiga. En una situación normal hubiéramos ganado el doblete”.

Reto: “Me volvería a presentar. He vivido doce temporadas en el Barça. Con Laporta, con Rosell y después yo como presidente. Como culé vale la pena. Solo cambiaría toda la época Covid. A partir de ahí es un regalo envenenado”.

Barçagate: “No es cierto que contratásemos empresas para desprestigiar a nuestros activos. Cuando uno sabe que es inocente, lo que espera es que pase el tiempo y se aclare todo. Tenemos el ejemplo de Sandro Rosell, que estuvo dos años en prisión preventiva”.

Comisiones: “Que digan los nombres de los jugadores, porque lo normal es un 5% ¿Malcom? La empresa de los Minguella es la que cobró esas comisiones”.

El fichaje de Mbappé amenaza con un terremoto

Europa se prepara para un corrimiento de estrellas que podría afectar a varios de los grandes clubes y cuyo desencadenante tiene un nombre propio incuestionable: Kylian Mbappé. Si finalmente el astro francés acaba abandonando el PSG en verano para recalar en el Madrid -tal y como parece a la vista de sus negativas por renovar-, su fichaje vendrá acompañado de otros muchos con los que contrarrestar una de las operaciones más mediáticas y decisivas de los últimos años.

Para empezar, el PSG estará obligado a mover ficha urgentemente. A pesar de contar con Messi y Neymar, se le irá uno de los grandes emblemas de presente y futuro del club. Es el máximo goleador, el joven sobre el que cimentarlo todo, el líder que debía recoger el testigo de las estrellas en los próximos años. Quizá por ello el jugador que más encajaría en este perfil es Erling Haaland. Ya en los últimos días de verano sonó como opción, aunque hay un factor que juega claramente en contra de esta operación: la Premier.

Y es que la relación del fútbol inglés con el delantero noruego es muy amplia. Su padre jugó allí, en Noruega no hay discusión sobre qué campeonato es el mejor y el propio delantero del Dortmund ha deslizado en alguna ocasión que es un fútbol perfecto para sus condiciones. Además, clubes como City, United, Liverpool y Chelsea están alerta sobre la cláusula liberatoria que le permitiría salir del Dortmund el próximo verano por un precio más asequible que en otros mercados.

Tema Salah

El Liverpool tendría la pieza de Salah para forzar la operación. El egipcio sigue sin renovar y es muy del agrado de los dueños qataríes del PSG, pues es el mejor jugador árabe sin discusión. Si Mbappé se va y Haaland prefiere la Premier, la llegada de Salah resolvería el problema en París. Al mismo tiempo, el Liverpool tendría vía libre para ir a por el noruego con todas las de la ley, a expensas de las estrategias del resto de ingleses. Tanto Chelsea como United tienen dinero y posibilidades, pero acaban de firmar a Lukaku y Cristiano. Eso quizá les haga estar en un segundo plano de momento.

El City también ha sondeado a Haaland, pero la mala relación de Guardiola con Raiola complica el asunto. Es más, ya sonó con más fuerza la opción de Vlahovic que la del noruego. El delantero serbio de la Fiorentina es otro de los que se moverá en verano, una vez confirmado que no seguirá en el conjunto viola. El City aparece como el mejor colocado, junto al Atlético, y en los últimos días también ha surgido el nombre de Luka Jovic como posible recambio. Con el madridista se cerraría un círculo de fichajes que promete tener mucho picante, especialmente por el terremoto que va a provocar Mbappé y su más que presumible marcha.

Mbappé toma nota

Entre los argumentos del PSG para intentar convencer a Mbappé de que renueve con el club parisino, en lugar de irse gratis al Real Madrid en el verano de 2022, no sólo figura el dinero; también juega el equipo francés con su actual potencia de fuego en Europa, en comparación con el Madrid en estos momentos, vendiéndose como un club con mejores opciones, a día de hoy, para competir por la Champions League. Y es cierto que en el pasado inmediato, el PSG compitió mejor que el Madrid en Europa: en la 2019-20 llegó a la final, donde cedió ante el Bayern, y en la 2020-21 fue semifinalista; el Madrid también se quedó a las puertas de la final el curso pasado, pero en el anterior cayó en octavos, como un año antes.

Tiene razón el PSG si considera que, a la vista del mundo del fútbol, ahora mismo parece una mejor opción para competir por la Champions: el PSG es, junto al City y el Bayern, uno de los principales favoritos para llevarse el título en las casas de apuestas; el Madrid aparece como el 7º de la lista, igualado en opciones con una Juventus que tampoco atraviesa sus mejores días.

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Cristiano y Mbappé.
FRANCK FIFE

Pero esa realidad no parece condicionar mucho a Mbappé, como reveló su propia madre, Fayza Lamari, en su entrevista con ‘Le Parisien’: Hace cuatro años, el Madrid era más atractivo que el PSG y elegimos al PSG. Este verano, Kylian se decidió por el Madrid porque quería hacer realidad su sueño. Ahora, si se suma al Madrid Kylian, más tres o cuatro jugadores en los próximos cuatro años, este equipo no es el mismo. Kylian quiere estar en el centro de un proyecto deportivo. Necesita desafíos constantes”. Y Mbappé tiene además para inspirarse el ejemplo de Cristiano Ronaldo, su gran ídolo futbolístico.

Recordemos: Cristiano llegó al Real Madrid en 2009 desde el Manchester United, dando un salto respaldado por la historia (los blancos contaban entonces con nueve Copas de Europa; el United, con apenas tres), pero no demasiado por aquel momento de ambos equipos: el Madrid acumulaba cinco temporadas cayendo en octavos de final, mientras que el United venía de ser semifinalista en la 2006-07, campeón en la 2007-08 y finalista en la 2008-09.

Mbappé, por detrás de Messi y Neymar

El fracaso del primer curso de Cristiano de blanco (cayó de nuevo en octavos, ante el Lyon) generó dudas, pero el tiempo terminó por darle la razón al portugués: jugó nueve años de blanco, en los que el Madrid fue campeón cuatro veces y alcanzó las semifinales en otras cuatro ocasiones. Cristiano se fue al Bernabéu para ser el centro del proyecto deportivo blanco y los frutos, aunque tardaron en llegar (el primer título no se ganó hasta la 2013-14), fueron abundantes.

DIARIO AS

Aquel Madrid rodeó a Cristiano de mucho talento: Benzema, Kaká, Xabi Alonso, Di María, Özil, Bale, Isco, Kroos, Modric, Casemiro, Morata… Eso mismo espera Mbappé, que sabe que si firma por los blancos, será el sol alrededor del cual orbitarán el resto de astros del firmamento madridista. Una cuestión que lleva años persiguiendo en París, sin ningún éxito. Ya se quejó públicamente en verano de 2019 (“Creo que es momento de asumir más responsabilidad; quizás en París, quizás en otro sitio”), pero el PSG ha ido en dirección opuesta: renovó a Neymar y fichó a Messi, relegando al francés a un tercer puesto en importancia. Mbappé creció con los goles de Cristiano en el Madrid (esas fotografías en su habitación de Bondy, completamente empapelada de pósters del portugués lo demuestran); y en su más que probable paso al Madrid el verano que viene, CR7 es el espejo en el que Mbappé quiere verse reflejado.

Mohamed Salah is on one

That’s with the outside of the foot, hardly the most exact way to distribute the ball. And it’s so perfectly weighted, it’s just a puppy turning onto its back begging Sadio Mané to rub his belly. It’s beckoning and welcoming and gentle and vicious all at the same time. Mané doesn’t have to take a touch to control it after it’s traveled some 30-40 yards. It’s just waiting to be easily slotted home.

That’s genius enough for one afternoon. But Salah was hardly finished:

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If that looks familiar, it’s because in his last game:

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Perhaps the best way to appreciate Salah’s pièce de résistance yesterday is to see exactly where it started:

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Who does this two games in a row? It’s almost insulting. And it’s how you get labeled the “best player in the world,” when it looks like you’re playing a different game than the other 21 players on the field. That they’re only there to provide a stage.

Of course, weighing down, or balancing out, those who lead with their hearts are those who lead with their brains and have to throw numbers at you. And I’m usually in that crowd, so you can see my conflict.

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By the numbers, Salah is among the best without being anything near definitely so. Karim Benzema at Real Madrid has 13 goals + assists to Salah’s 11, and Erling Haaland has matched Salah’s 11. Florian Wirtz at Leverkusen has lapped the field when it comes to goals + assists – penalties per 90 minutes (all stats from FBREF.com).

When it comes to expected rates, which cross out the noise of other people’s finishing abilities, Salah ranks fourth among the top five European leagues, trailing Lewandowski and Kylian Mbappe in expected non-penalty goals + assists (and Andrei Kramaric of Hoffenheim which… what?). But I could say that Lewandowski plays for the Gashouse Gorillas of Germany in Munich and they’re so far above the competition there that it’s skewed. Or that Mbappe is just beating up Ligue 1 again. There’s probably an element of truth in both, while those statements themselves are exaggerated pretty grossly.

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I could point out that Salah’s massive improvement this season in his chance- and shot-creation for others has Sadio Mané ranking right next to him in the Premier League in a few scoring categories like goals, expected goals, and shots. But you could say that Mané has been one of the league’s best forwards for years now, and maybe Salah is benefitting too. We’ll spin our wheels.

All of that discussion would miss the point. We use numbers and stats to give us context after the fact. To learn what went on. But in the moment, during the game, we’re there to feel. Thrill of victory, frustration of defeat, the release of seeing a goal, to be wowed. Salah at the moment is the one making the most people feel the most things right now. Benzema may be doing more for a worse team. Lewandowski is just clockwork. But your Twitter feed is littered with Salah highlights.

Mbappé: “Gracias, PSG”

Kylian Mbappé ha dado las gracias al PSG. El delantero consiguió el trofeo al MVP del partido ante el Angers este viernes. Horas más tarde, el futbolista ha publicado una foto en Instagram junto a Nasser Al-Khelaïfi, presidente del PSG, acompañado de un mensaje: “Siempre hambriento para más… Gracias PSG”. El delantero francés dio una asistencia y marcó de penalti el segundo gol de los parisinos en la victoria liguera. El público del Parque de los Príncipes se reconcilió con el jugador y cambió los pitos de los primeros partidos de la temporada por una atronadora ovacionó al unísono al internacional francés, que salió sustituido en el tramo final tras marcar el gol decisivo ante el Angers. Los asistentes al estadio del PSG se rindieron ante una nueva exhibición del crack de Bondy a pesar de que durante el parón de selecciones aseguró que quería salir en verano del PSG y que solo habría ido al Real Madrid en el último mercado.

Mbappé mantiene su idilio con el gol. Después de marcar, no sin polémica, el gol que dio a Francia la Liga de Naciones ante España, el delantero regresó al PSG para jugar este viernes ante el Angers. Los parisinos vieron como los visitantes se adelantaban en el marcador gracias a un gol de Fulgini. Danilo Pereira y Kylian Mbappé dieron la vuelta al marcador para dar los tres puntos a los de Pochettino.

Escudo/Bandera PSG

El delantero francés suma cinco goles y seis asistencias en los 12 partidos disputados entre Ligue 1 y Champions en la temporada 2021/22.

Cambio de humor con Mbappé

Las declaraciones de Mbappé durante el parón internacional, afirmando que quería salir en verano del PSG y que solo habría ido al Real Madrid en el último mercado, han pasado desapercibidas para el Parque de los Príncipes. Ayer, contra el Angers, el delantero fue decisivo con una asistencia y el gol decisivo en el tramo final y salió sustituido en el tiempo de descuento, recibiendo una ovación atronadora por parte del Parque de los Príncipes, que se reconcilió con el internacional francés.

El talento de Bondy fue sustituido por Dina Ebimbe en el último minuto del encuentro y el público del PSG le aplaudió al unísono, coreando su nombre y mostrándole un cariño que no se había producido en toda la temporada. De los pitos del inicio del curso se pasó a los aplausos, en un claro ejemplo de que los hinchas del conjunto parisino mantienen la fe intacta respecto a una renovación que, a pesar de todo, todavía parece posible.

El delantero, que asistió a Danilo en el primer gol contra el Angers con un fantástico pase con la pierna izquierda y después decidió desde el punto de penalti, todavía no ha renovado con el PSG y la lógica hace indicar que no lo hará, pero con un público entregado al jugador y con el afecto que ayer le mostraron, el futuro de Mbappé todavía puede tener un último giro de guión.

Mbappé entscheidet: PSG dreht Partie gegen Angers dank umstrittenem Elfmeter

Bei Paris St. Germain fehlten am Freitagabend Neymar und Messi im Aufgebot. Angers kam gut in die Partie, ging in Führung, scheiterte aber daran, diese über die Zeit zu retten – auch wegen einer diskutablen Entscheidung kurz vor Schluss.

Traf für PSG zum 2:1-Endstand vom Punkt: Kylian&nbsp;Mbappé (re.).&nbsp;

Traf für PSG zum 2:1-Endstand vom Punkt: Kylian Mbappé (re.). 

AFP via Getty Images

Personell fehlten dem Pariser Ensemble beim Duell mit dem Viertplatzierten unter anderem Messi und Neymar. Der einzig verbliebene Spieler des Angriff-Trios war Mbappé, der auch von Beginn an spielte.

Paris begann druckvoll, doch im Angriffsdrittel fehlte häufig die letzte Präzision. Angers agierte abwartend und empfing die Hausherren tief in der eigenen Hälfte. Von dort aus setzten sie aber immer wieder Nadelstiche und erspielten sich Chancen gegen die weit aufgerückten Pariser. Erst verzog Boufal noch aus guter Position und schöner Einzelleistung (26.), ehe Fulgini die Gäste in Führung brachte (36.). 

Bis zur Pause verteidigten die Gäste ihren Vorsprung und schafften es, Paris aus den gefährlichen Räumen fernzuhalten. Kurz vor dem Pausenpfiff zappelte Herreras Kopfball zwar im Netz, doch der Spanier stand dabei sträflich im Abseits (45.).

Danilo Pereira gleicht aus

Durchgang zwei begann sehr ruhig. Paris agierte zwar offensiv, ließ aber im Angriffsdrittel weiterhin die entscheidende Präzision vermissen. Angers zog sich immer weiter zurück und kam kaum noch zu Entlastungsangriffen. Nachdem Rafinha noch verzog (55.), erzielte der aufgerückte Danilo Pereira den unterm Strich verdienten Ausgleich per Kopf (69.). 

VAR greift ein – Mbappé trifft vom Punkt

Kurz vor Schluss ereignete sich dann die entscheidende Szene des Spiels: Icardi riss bei einem Konter seinen direkten Gegenspieler zu Boden und kam im Fünfer zum Kopfball, mit dem er an Capelle hängen blieb (85.). Nach VAR-Überprüfung entschied das Schiedsrichtergespann dann auf Elfmeter, weil der Angers-Verteidiger den Ball mit der Hand berührt hat. Das Foul in der Entstehung spielte keine Rolle.

Mbappé trat an und verwandelte vom Punkt zum 2:1-Endstand (87.). Diesen Vorsprung brachten die Hausherren über die Zeit und fuhren einen von den Spielanteilen verdienten Heimsieg ein. Dennoch bleibt beim 2:1-Siegtreffer ein fader Beigeschmack.

Tore und Karten

0:1
Fulgini (36′)

1:1
Danilo Pereira (69′)

2:1
Mbappé (87′, Elfmeter)

Tore und Karten

0:1
Fulgini (36′)

1:1
Danilo Pereira (69′)

2:1
Mbappé (87′, Elfmeter)

Paris St. Germain

Verratti (90. + 3 )

Angers SCO

Capelle (85. )


Paris St. Germain

Paris SG


Paris St. Germain

Paris SG

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:

Pochettino


Angers SCO

Angers


Angers SCO

Angers

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:

Spielinfo


Stadion

Parc des Princes

Spielinfo


Anstoß

15.10.2021, 21:00 Uhr


Stadion

Parc des Princes Paris


Eckenverhältnis

6:5

PSG empfängt am kommenden Dienstag um 21 Uhr (LIVE! bei kicker) RB Leipzig in der Champions League. Angers gastiert am nächsten Freitag um 21 Uhr bei der AS St. Etienne.

Mensaje de Benzema al Madrid

Karim Benzema no sabe, no puede o no quiere morderse la lengua a la hora de hablar de la posibilidad de jugar junto a Kylian Mbappé en el Real Madrid. Pese a que desde el club blanco se había deslizado que se iba a intentar templar gaitas y no dar motivos al PSG para que vuelva a atizar al Madrid en los medios, Benzema fue consultado ayer por TVE por la posibilidad de que comparta vestuario con su compatriota a partir de julio de 2022 y el nueve del Real Madrid tiró de sinceridad: “Disfruto con él en la selección, ¿por qué no en el futuro? Es un gran jugador, aunque por el momento tenemos que respetar a su equipo”. Insistido por sus ganas de jugar con Mbappé, codo con codo y de blanco, Benzema repitió: “¿Por qué no? Lo he dicho ya antes, y lo puedo volver a decir. Claro que sí, algún día pasará”.

No se trata de la primera oportunidad en que Benzema se posiciona claramente, pidiendo al destino y al mercado que Mbappé se una al Real Madrid cuanto antes; pudo ser el pasado verano, pero el PSG bloqueó su salida y se negó a entrar en una negociación (llegó a tener encima de la mesa una oferta de 200 millones), así que todo pasa ahora por la finalización del actual contrato del parisino y que llegue gratis a Madrid, liberado de las cadenas del Parque de los Príncipes.

“Mbappé jugará en el Real Madrid tarde o temprano. Nos llevamos muy bien, me gustaría que estuviese ya conmigo en Madrid”, explicaba Karim el pasado 2 de septiembre, una vez fue oficial que el PSG había vetado su venta. Reincidió el 5 de septiembre: “Que el Madrid quiere ficharlo ya no es un secreto. Me hubiese gustado que viniese ya para este curso, pero como ya dije, vendrá tarde o temprano”. En la previa del Inter-Madrid, desde el estadio de San Siro, prefirió poner distancia y evitar mayores revuelos: “Sabemos qué jugador es, pero ya he hablado mucho de eso”. Pero el pasado 2 de octubre, en L’Équipe, volvió a las andadas: “Lo dijo él mismo, quiere algo más (en referencia a las entrevistas de Mbappé en el propio diario francés y en RMC Sports). Un día jugará en el Real Madrid. No sé cuándo, pero vendrá. Se trata de una cuestión de tiempo”.

Benzema habla, Leonardo responde

Declaraciones como estas y la que Florentino Pérez hizo en su visita a El Debate (“Esperemos que a partir del 1 de enero se resuelva la situación de Mbappé”) hirieron el orgullo del PSG, que hace días contraatacó por boca de su director deportivo, Leonardo: “En la misma semana, un jugador del Madrid (Benzema), después el entrenador (Ancelotti) y ahora el presidente del Madrid hablan de Kylian como si ya fuera uno de ellos. Es una falta de respeto que no se puede tolerar”.

Benzema no puede evitarlo, su experiencia con Francia desde que regresó a la selección le invita a pensar en que, jugando de la mano de Mbappé cada semana, pueden pasar grandes cosas: Kylian asistió a Karim en tres de los seis goles que ha marcado con los Bleus tras su reingreso; en la final de la Nations League ante España protagonizaron el arreón francés que le dio la vuelta al marcador tras el descanso.

Una lista de la compra galáctica

El próximo será un mercado movido para el Real Madrid. El gran objetivo es asegurar el fichaje de Mbappé, que puede quedar atado antes incluso de que se abra la ventana de fichajes. Pero varios nombres más estarán en el candelero. La inminencia del fin de contrato de varios jugadores hace que el mercado ofrezca oportunidades para reforzarse con jugadores de renombre.

Escudo/Bandera Real Madrid

Mbappé (22 años)

El gran objetivo y la prioridad del Madrid. Después del culebrón de este pasado verano, el del próximo muy probablemente no aguante ni a la apertura del mercado. El crack francés termina contrato con el PSG en junio y el club blanco puede dejar rubricado el acuerdo con el jugador el 1 de enero. Kylian puede comprometerse con el Madrid en cuanto den las campanadas.

Haaland (21 años)

El pacto de caballeros que el noruego tiene con el Dortmund para que el club renano escuche ofertas por él en 2022 va a hacer que Haaland esté más codiciado que un caramelo a la puerta de un colegio. Mino Raiola, agente del delantero, y el padre del noruego se hicieron una minigira la pasada primavera por los despachos de Real Madrid, Barcelona y varios grandes de la Premier. El próximo mes de enero, el Manchester City tiene cita con Raiola.

Robert Lewandowski y Erling Haaland en un partido de la Bundesliga.

Robert Lewandowski y Erling Haaland en un partido de la Bundesliga.
ANDREAS GEBERT (AFP)

Lewandowski (33 años)

El polaco no para de hacer goles. Ha superado el listón de los 40 tantos en las últimas seis temporadas. Termina contrato en 2023 y su futuro en el Bayern ha estado en entredicho en más de una ocasión. Las últimas informaciones procedentes de Alemania se hacen eco de su malestar por el interés del conjunto bávaro en hacerse con Haaland. El noruego puede provocar un efecto dominó y llevar a Lewy al Madrid a un precio módico ante la inminencia del final de su contrato.

Pogba (28 años)

A la tercera puede ir la vencida con el mediocentro francés. El Madrid lo quiso en 2016 y 2019, pero el interés no fructificó. Termina contrato con el Manchester United en junio de 2022, por lo que será otra de las piezas más cotizadas del mercado. La ‘vía Mbappé’ también puede funcionar con otro de los artífices de la Francia campeona del mundo.

Paul Pogba y Raheem Sterling en un amistoso entre Francia e Inglaterra en junio de 2017.

Paul Pogba y Raheem Sterling en un amistoso entre Francia e Inglaterra en junio de 2017.
THOMAS SAMSON (AFP)

Rüdiger (28 años)

Otra ganga que puede deparar el próximo mercado. El central alemán también termina contrato con el Chelsea a finales de la presente temporada. Puede ser un gran refuerzo para una posición que el Madrid no terminó de reforzar tras la marcha de Ramos y Varane. El modus operandi para su fichaje sería el mismo que el de Alaba: aprovechar que acaba contrato para que llegue y así poder ofrecerle un suculento contrato. 12 millones de euros, igual que el austriaco.

Kessié (24 años)

El mediocentro acaba contrato con el Milan y no sólo acapara el interés del Madrid, también el del Barça. Pero hay un tercero en discordia temible. El PSG quiere repetir la maniobra que le hizo al Milan con Donnarumma y arrebatárselo gratis aprovechando que expira su contrato.

Sterling (26 años)

El propio jugador se ha puesto en el mercado con unas declaraciones en una publicación estadounidense: “Si hubiera una oportunidad de ir a otro lugar, estaría abierto a ello en este momento. Debería aprender un idioma. Me gusta bastante el acento francés y el español”. El momento no puede ser más oportuno. Acaba contrato en 2023 y está en período de renovar con el City o que el club skyblue se planteé su marcha para hacer caja. Un objetivo apetecible.