Gejagt war nicht gefragt: Atletico will als Außenseiter wieder angreifen

Hochgehandelt in der vergangenen Saison und dann krachend gescheitert: Atletico Madrid nimmt diesmal wieder in gewohnter Jäger-Rolle einen neuen Anlauf in La Liga.

Immer noch bissig: Diego "Cholo" Simeone geht in seine elfte Saison als Atletico-Coach.

Immer noch bissig: Diego “Cholo” Simeone geht in seine elfte Saison als Atletico-Coach.

picture alliance / ZUMAPRESS.com

Dem Meistertitel im Sommer 2021 folgte bei Atletico Madrid vergangene Spielzeit die große Ernüchterung. Der Titel ging mit XL-Vorsprung an Stadtrivale Real, die Colchoneros retteten sich durch einen Endspurt zwar immerhin noch auf Platz drei, flogen dafür frühzeitig aus der Copa del Rey und bekamen im Viertelfinale der Champions League von Guardiolas ManCity knapp die Grenzen aufgezeigt.

Atletico Madrid

Immer lauter werdende Kritik kam zwischenzeitlich auch an Trainer-Ikone Diego Simeone auf. “El Cholo” stand nach zehn Jahren im Amt plötzlich zur Diskussion. Seine Mannschaft reagierte und festigte mit einer Siegesserie im Frühling den Trainerposten, löste zudem das CL-Ticket für 2022/23. Richtig schön war das alles dennoch selten anzuschauen. Und Real blieb weiterhin nur mit dem Fernstecher erkennbar, während die beiden Sevillanos Atletico unerwünscht lange Zeit mit ihrem heißen Atem vor sich her trieben. Alles weitgehend unerfreulich.

Lieber in der Rolle des Jägers

Der leichte Formanstieg gegen Ende der Saison macht jedoch Hoffnung, dass es diesmal wieder besser laufen könnte. Dass es etwas mehr werden könnte, als Team Nr. 3 zu sein (und das auch gerne mal in Klammern) bei der Nennung der Titelkandidaten in Spanien. Zumal sich Atleti per DNA in der Rolle des Jägers von Real oder Barça wohler fühlt als in der Rolle des zu Jagenden.

Atleticos Saisonstart

Die Transferpolitik der Rot-Weißen spricht zumindest Anfang August noch nicht für einen massiv forcierten Angriff auf den nächsten Meistertitel. Mit Axel Witsel (33) kam ein defensiv variabel einsetzbarer Routinier aus Dortmund – Simeone setzte ihn in der Vorbereitung als Innenverteidiger ein -, mit dem jungen Argentinier Nahuel Molina (24, Udine) endlich einer, der den im Winter nach Newcastle abgewanderten Kieran Trippier ersetzen kann.

Morata – gekommen, um zu bleiben?

Darüber hinaus weilt Alvaro Morata mal wieder in der Stadt. Doch ob der lange Stürmer auch bleibt? Juventus Turin – dorthin war er zuletzt ausgeliehen – hätte ihn offenbar gerne zurück. Seine Qualitäten unterstrich der 29-Jährige am Wochenende beim 4:0 der Colchoneros eben gegen Juve mit gleich drei Treffern vehement.

Luis Suarez (35) fehlt derweil nach seiner Heimkehr nach Uruguay im Kader Simeones. Der weist zudem zwei Sorgenkinder auf: Antoine Griezmann und Joao Felix. Formschwach, angeschlagen, wenig treffsicher – das traf irgendwie auf beide Hoffnungsträger zu. Der 31-jährige Franzose, nach wie vor ausgeliehen vom FC Barcelona, kam in La Liga auf schmale drei Tore in 26 Einsätzen, der immer noch junge Portugiese (22) in 28 Spielen immerhin auf acht Erfolge – erlitt dann aber im April nach einem Zwischenhoch eine schwere Muskelverletzung.

Correa – treffsicher unter dem Radar

Weil das Spiel der Madrilenen auch künftig auf eine kompakte Abwehrarbeit mit schnellem Konterspiel ausgelegt sein wird, rückt sicher auch ein mittlerweile 27-Jähriger wieder in den Fokus, der häufig unter dem Radar fliegt, aber mit Macht in Argentiniens WM-Kader landen will: Angel Correa. Er war noch der Offensivmann, der am beständigsten Gefahr ausstrahlte und auch ein Dutzend Tore in der Liga machte.

Zwei Schlüsselstellen

Bleibt abzuwarten, ob Atletico auch wirklich eine gewichtige Rolle im Titelrennen spielen kann. Die beiden Schlüsselstellen auf dem Weg zurück zum Erfolg sind:

a) Derart viele Patzer gegen die sogenannten Kleinen wie in der Vorsaison dürfen es nicht werden. Alaves, Granada, Mallorca, Levante – sie alle freuten sich zuletzt diebisch über Dreier gegen die Koke & Co.

Und b) Die zuletzt 43 Gegentore waren im Vergleich zu den 25 im Meisterjahr wahrlich auch nicht erste Güteklasse.

Gelingt in beiden Fällen Besserung, wird die Titel-Entscheidung erst deutlich nach dem Jahreswechsel fallen – zumal drei der vier Duelle mit Real und Barça erst 2023 stattfinden.

Andreas Holzmann

Gejagt war nicht gefragt: Atletico im Check

Hochgehandelt in der vergangenen Saison und dann krachend gescheitert: Atletico Madrid nimmt diesmal wieder in gewohnter Jäger-Rolle einen neuen Anlauf in La Liga.

Immer noch bissig: Diego "Cholo" Simeone geht in seine elfte Saison als Atletico-Coach.

Immer noch bissig: Diego “Cholo” Simeone geht in seine elfte Saison als Atletico-Coach.

picture alliance / ZUMAPRESS.com

Dem Meistertitel im Sommer 2021 folgte bei Atletico Madrid vergangene Spielzeit die große Ernüchterung. Der Titel ging mit XL-Vorsprung an Stadtrivale Real, die Colchoneros retteten sich durch einen Endspurt zwar immerhin noch auf Platz drei, flogen dafür frühzeitig aus der Copa del Rey und bekamen im Viertelfinale der Champions League von Guardiolas ManCity knapp die Grenzen aufgezeigt.

Atletico Madrid

Immer lauter werdende Kritik kam zwischenzeitlich auch an Trainer-Ikone Diego Simeone auf. “El Cholo” stand nach zehn Jahren im Amt plötzlich zur Diskussion. Seine Mannschaft reagierte und festigte mit einer Siegesserie im Frühling den Trainerposten, löste zudem das CL-Ticket für 2022/23. Richtig schön war das alles dennoch selten anzuschauen. Und Real blieb weiterhin nur mit dem Fernstecher erkennbar, während die beiden Sevillanos Atletico unerwünscht lange Zeit mit ihrem heißen Atem vor sich her trieben. Alles weitgehend unerfreulich.

Lieber in der Rolle des Jägers

Der leichte Formanstieg gegen Ende der Saison macht jedoch Hoffnung, dass es diesmal wieder besser laufen könnte. Dass es etwas mehr werden könnte, als Team Nr. 3 zu sein (und das auch gerne mal in Klammern) bei der Nennung der Titelkandidaten in Spanien. Zumal sich Atleti per DNA in der Rolle des Jägers von Real oder Barça wohler fühlt als in der Rolle des zu Jagenden.

Atleticos Saisonstart

Die Transferpolitik der Rot-Weißen spricht zumindest Anfang August noch nicht für einen massiv forcierten Angriff auf den nächsten Meistertitel. Mit Axel Witsel (33) kam ein defensiv variabel einsetzbarer Routinier aus Dortmund – Simeone setzte ihn in der Vorbereitung als Innenverteidiger ein -, mit dem jungen Argentinier Nahuel Molina (24, Udine) endlich einer, der den im Winter nach Newcastle abgewanderten Kieran Trippier ersetzen kann.

Morata – gekommen, um zu bleiben?

Darüber hinaus weilt Alvaro Morata mal wieder in der Stadt. Doch ob der lange Stürmer auch bleibt? Juventus Turin – dorthin war er zuletzt ausgeliehen – hätte ihn offenbar gerne zurück. Seine Qualitäten unterstrich der 29-Jährige am Wochenende beim 4:0 der Colchoneros eben gegen Juve mit gleich drei Treffern vehement.

Luis Suarez (35) fehlt derweil nach seiner Heimkehr nach Uruguay im Kader Simeones. Der weist zudem zwei Sorgenkinder auf: Antoine Griezmann und Joao Felix. Formschwach, angeschlagen, wenig treffsicher – das traf irgendwie auf beide Hoffnungsträger zu. Der 31-jährige Franzose, nach wie vor ausgeliehen vom FC Barcelona, kam in La Liga auf schmale drei Tore in 26 Einsätzen, der immer noch junge Portugiese (22) in 28 Spielen immerhin auf acht Erfolge – erlitt dann aber im April nach einem Zwischenhoch eine schwere Muskelverletzung.

Correa – treffsicher unter dem Radar

Weil das Spiel der Madrilenen auch künftig auf eine kompakte Abwehrarbeit mit schnellem Konterspiel ausgelegt sein wird, rückt sicher auch ein mittlerweile 27-Jähriger wieder in den Fokus, der häufig unter dem Radar fliegt, aber mit Macht in Argentiniens WM-Kader landen will: Angel Correa. Er war noch der Offensivmann, der am beständigsten Gefahr ausstrahlte und auch ein Dutzend Tore in der Liga machte.

Zwei Schlüsselstellen

Bleibt abzuwarten, ob Atletico auch wirklich eine gewichtige Rolle im Titelrennen spielen kann. Die beiden Schlüsselstellen auf dem Weg zurück zum Erfolg sind:

a) Derart viele Patzer gegen die sogenannten Kleinen wie in der Vorsaison dürfen es nicht werden. Alaves, Granada, Mallorca, Levante – sie alle freuten sich zuletzt diebisch über Dreier gegen die Koke & Co.

Und b) Die zuletzt 43 Gegentore waren im Vergleich zu den 25 im Meisterjahr wahrlich auch nicht erste Güteklasse.

Gelingt in beiden Fällen Besserung, wird die Titel-Entscheidung erst deutlich nach dem Jahreswechsel fallen – zumal drei der vier Duelle mit Real und Barça erst 2023 stattfinden.

Andreas Holzmann

Real ganz vorne: Ehemalige Bundesliga-Spieler in La Liga

In La Liga tummeln sich aktuell einige ehemalige Bundesliga-Spieler, die meisten bei Real Madrid. Aber wer ist sonst dabei? Eine Übersicht. 

Wichtige Spieler bei den Königlichen: David Alaba und Toni Kroos.

Wichtige Spieler bei den Königlichen: David Alaba und Toni Kroos.

IMAGO/Domenic Aquilina

Die größten Blöcke an ehemaligen Bundesliga-Spielern stellen die beiden Granden Real Madrid und Barcelona. Bei den Königlichen sind sechs Spieler aktiv, die auch schon im deutschen Oberhaus kickten. Eine echt Größe ist seit 2014 Toni Kroos, der mit den Blancos etliche Titel holte. Für Bayern und Leverkusen kam er 173-mal in der Bundesliga zum Einsatz (23 Tore). Richtig gut etabliert hat sich im Lager Reals auch David Alaba, der im vergangenen Sommer von den Bayern nach Madrid gewechselt war, direkt Abwehrchef wurde und sich die Meisterschaft und den Champions-League-Titel sicherte. Bei den Münchnern und in Hoffenheim war er in der Bundesliga 298-mal zum Zug gekommen (23 Treffer). 

Die beiden Leistungsträger sind zwei von sechs ehemaligen Bundesliga-Spielern bei Real. Auch Daniel Carvajal (32 Spiele für Leverkusen, ein Tor), Jesus Vallejo (25 Spiele für Frankfurt, ein Treffer), Reinier (27 Spiele für den BVB, ein Tor) und Sommer-Neuzugang Antonio Rüdiger (66 Spiele für Stuttgart, zwei Tore) waren im deutschen Oberhaus aktiv.

Lewandowski der neue Star bei Barça

Hinter Real mit sechs ehemaligen Bundesliga-Spielern folgt Barcelona mit deren fünf. Ganz frisch aus Deutschland nach Spanien gewechselt ist Robert Lewandowski, der der neue Star bei den Katalanen ist und im deutschen Oberhaus für Bayern und Dortmund in 384 Spielen satte 312 Tore schoss. In Katalonien trifft er mit Pierre-Emerick Aubameyang (144 Spiele, 98 Tore) und Ousmane Dembelé (32 Spiele, sechs Tore) auf zwei ehemalige Dortmunder. 

Ebenso als ehemaliger Bundesliga-Spieler im Kader der Katalanen ist Marc-André ter Stegen zu nennen, der für Gladbach 108-mal zwischen den Pfosten stand. Mit Andreas Christensen kam im Sommer noch ein ehemaliger Borusse nach Barcelona, er machte 62 Spiele für die Fohlen (fünf Tore). 

Witsel neu bei Atletico

Der Vorjahresdritte Atletico hat drei ehemalige Bundesliga-Spieler in seinen Reihen. Ganz neu ist Axel Witsel, dessen Vertrag in Dortmund ausgelaufen war. Für den BVB kam er 105-mal zum Einsatz, dabei traf er zehnmal. Seit letztem Sommer ist Matheus Cunha ein Rojiblanco. Er sammelte im deutschen Oberhaus Minuten bei Leipzig und Hertha BSC, 74 Spielen sprangen heraus (14 Tore). Komplettiert wird das Atletico-Trio, das bereits Bundesliga-Erfahrung hat, von Santiago Arias, der eine Partie für Bayer Leverkusen absolvierte. 

Auch drei ehemalige Bundesliga-Spieler bei Sevilla

Genau wie Atletico hat auch der Vorjahresvierte Sevilla drei Spieler in seinen Reihen, die schon in Deutschlands höchster Klasse spielten. Am meisten Bundesliga-Erfahrung hat Ivan Rakitic (97 Spiele, zwölf Tore), der im vergangenen Sommer aus Barcelona zurück nach Andalusien gewechselt war. Auch Defensivmann Karim Rekik (64 Spiele für Hertha, drei Tore) und Mittelfeldmann Thomas Delaney (107 Partien, elf Tore für Bremen und Dortmund) sammelten bereits einiges an Erfahrung in Deutschland. 

Die weiteren La-Liga-Klubs mit Ex-Bundesliga-Spielern im Überblick:

CA Osasuna: Lucas Torro (15 Bundesliga-Spiele für Frankfurt)

Celta Vigo: Goncalo Paciencia (67 Bundesliga-Spiele, 13 Tore für Frankfurt und Schalke)

Espanyol Barcelona: Joselu (79 Bundesliga-Spiele, 22 Tore für Hannover, Hoffenheim und Frankfurt), Landry Dimata (21 Bundesliga-Spiele für Wolfsburg)

FC Elche: Omar Mascarell (98 Bundesliga-Spiele, zwei Tore für Schalke und Frankfurt)

FC Getafe: Stefan Mitrovic (14 Bundesliga-Spiele für Freiburg)

FC Villarreal: Francis Coquelin (16 Bundesliga-Spiele für Freiburg), José Manuel Reina (3 Bundesliga-Spiele für Bayern), Paco Alcacer (37 Bundesliga-Spieler, 23 Tore für Dortmund)

RCD Mallorca: Matthew Hoppe (22 Bundesliga-Spiele, sechs Tore für Schalke), Pablo Maffeo (8 Bundesliga-Spiele für Stuttgart)

Real Betis: Andre Guardado (4 Bundesliga-Spiele für Leverkusen), Juan Miranda (11 Bundesliga-Spiele für Schalke), Marc Bartra (31 Bundesliga-Spiele, zwei Tore für Dortmund)

Real Sociedad: Alexander Isak (5 Bundesliga-Spiele für Dortmund), Mikel Merino (8 Bundesliga-Spiele für Dortmund)

Real Valladolid: Sergio Escudero (12 Bundesliga-Spiele für Schalke)

Sicherheitsbedenken: Test zwischen Atletico und Juventus verlegt

Das für Sonntag geplante Testspiel zwischen Atletico Madrid und Juventus Turin im israelischen Tel Aviv ist aus Sicherheitsgründen nach Italien verlegt worden.

Generalprobe kurzfristig verlegt: Juventus-Stürmer Dusan Vlahovic.

Generalprobe kurzfristig verlegt: Juventus-Stürmer Dusan Vlahovic.

Getty Images

Wie die beiden Vereine am Samstag mitteilten, findet die Partie aufgrund der bewaffneten Auseinandersetzung zwischen Israel und der Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad PIJ nicht wie geplant statt.

Stattdessen treffen beide Teams zum letzten Härtetest vor dem jeweiligen Saisonstart auf dem Trainingsgelände der Turiner aufeinander. Am 15. August trifft Atletico auswärts auf den FC Getafe, während Juventus am selben Tag mit einem Heimspiel gegen Sassuolo Calcio in die italienische Meisterschaft startet.

Das Bloomfield-Stadion in Tel Aviv war am vergangenen Sonntag Austragungsort des französischen Supercups zwischen Meister Paris St. Germain und Pokalsieger FC Nantes, das PSG mit 4:0 für sich entschied.

Am Freitag verschärfte sich der Konflikt zwischen Israel und der militanten PIJ.

Zurück in die Heimat: Suarez gibt neuen Verein bekannt

Luis Suarez war vereinslos, auf Fußball hat der Angreifer aber immer noch Lust. Am Dienstagabend hat der 35-Jährige seinen neuen Verein bekanntgegeben.

War in Madrid verabschiedet worden: Luis Suarez.

War in Madrid verabschiedet worden: Luis Suarez.

IMAGO/NurPhoto

Die Entscheidung war für Dienstag erwartet worden – und sie fiel schließlich am Abend: Luis Suarez wechselt zurück nach Uruguay, schließt sich Nacional Montevideo an. Jenem Verein, für den der heute 35-Jährige bereits zwischen 2003 und 2006 gespielt hatte. 

In einem Video auf Social Media gab der Angreifer bekannt, dass eine Einigung mit dem Hauptstadtklub erzielt wurde. Letzte Details müssten nun noch geklärt. Doch für den Angreifer alles Formsache, er rechnet in Kürze mit einer Unterschrift unter seinem neuen Vertrag.

Suarez ist sicherlich ein Angreifer, der in den letzten Jahren den Fußball mitgeprägt hat. 2006 wechselte er nach Europa zu Groningen, schnell ging es für den Stürmer dann weiter zu Ajax Amsterdam. 2011 wurde schließlich der FC Liverpool aufmerksam auf den Uruguayer, der bei den Reds zu einem absoluten Topstürmer reifte und in 118 Spielen satte 73 Mal traf. 

Titelsammler mit dem FC Barcelona

Ein Bewerbungsschreiben, das für den großen FC Barcelona reichte. Auch dort traf Suarez munter weiter, am Ende waren es 178 Treffer in 249 Spielen. Zudem begann der 35-Jährige, seinen Trophäenschrank zu füllen. Mit den Katalanen wurde er in sechs Jahren viermal Meister, viermal Pokalsieger sowie einmal Champions-League-Sieger. 

In Barcelona hatte man dann im Sommer 2020, warum auch immer, keine Verwendung mehr für Suarez. Der Stürmer blieb in Spanien und schloss sich Atletico an, wo er in seiner ersten Saison mit 21 Treffern dazu betrug, dass die Rojiblancos spanischer Meister wurden. Auch im zweiten Jahr traf der Uruguayer noch elfmal, wenngleich es nicht mehr so lief wie im ersten Jahr in Madrid. Im Sommer lief sein Vertrag schließlich aus und wurde nicht verlängert. Auf der Suche nach einem neuen Verein wurde Suarez nun in der Heimat fündig. 

Matheus Cunha, del '19' al '9'

El pasado verano, el Atlético celebraba todavía su reciente campeonato liguero con un inspiradísimo Luis Suárez en punta antes de salir al mercado en busca de otro ariete que pudiese dar un respiro a un delantero uruguayo, con mayores dificultades físicas para jugar con metros por delante y en un equipo replegado. Andrea Berta estudiaba el mercado para incorporar un perfil con velocidad, zancada y otro tipo de juego que pudiese complementarse con su ‘9’.

Y los ojeadores colchoneros no tenían vacaciones. En los Juegos Olímpicos, seguían analizando a un Rafa Mir que gustaba mucho por su buena temporada en el Huesca (16 tantos pese al descenso a Segunda), juventud y esas cualidades para dañar al contraataque. Con las negociaciones en curso y un hat-trick del murciano contra Costa de Marfil clave para avanzar a las semifinales, al Atlético se le abría la opción del gran deseo de Berta: Dusan Vlahovic.

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Todos los esfuerzos se trasladaron al delantero serbio, por entonces en la Fiorentina, y llamado a dominar el área la próxima década. Una operación que apartó a un segundo plano la de Mir y al resto de alternativas. Finalmente, la Fiorentina fue completamente intransigente en sus aspiraciones económicas y el Atlético tuvo que renunciar a su fichaje. El murciano se había mantenido a la espera, pero finalmente el Sevilla entró con fuerza en negociaciones con el Wolverhampton, propietario de sus derechos, y se hacía con Mir.

Sin embargo, en esos mismos Juegos Olímpicos otro delantero llamaba enormemente la atención rojiblanca. España tenía que conformarse con la medalla de plata tras caer en la final contra Brasil, donde el ‘falso 9’ Matheus Cunha abría el marcador definiendo en el área un balón suelto. Habitual jugador de segunda línea en el Hertha de Berlín, con la canarinha ejercía de futbolista más avanzado, formando una dupla muy interesante con Richarlison. Cunha marcó tres goles en cinco partidos en Tokyo y añadía al pack una buena visión de juego, manejo técnico y mayor juventud (es de 1999 y Rafa Mir de 1997). El club colchonero acabó cerrando su incorporación por unos 30 millones.

Escudo/Bandera Atlético

Y, cuando la delantera parecía cerrada, el Atlético encontraba en el último minuto del mercado invernal la opción de incorporar a un Griezmann que volvía a la que fue su casa durante cinco años para multiplicar la competencia arriba. El francés se unía a Suárez, João Félix, Correa y al recién llegado Cunha, el único sin conocer el método Simeone, el jugador con menor balance internacional y en Champions. Pero, a base de trabajo y rendimiento, Cunha se ha ido ganando su espacio. En primera instancia recurso para el equipo con desventaja en el marcador, fue ganando terreno con todos sus competidores. Su entrada coincidía con una mejora en la versión del equipo, una mayor energía, velocidad, fuerza en la presión…

Cuando conseguía entrar en los esquemas titulares del Cholo, en febrero Cunha sufría una lesión de rodilla que le obligaba a parar. Disciplinado y siempre con una buena actitud para sumar en lo que le toque jugar, el brasileño ha vuelto a ir ganando protagonismo hasta tener el premio de la titularidad en el derbi contra el Real Madrid. Se escapó el gol, pero sumó muchísimo. Y en Elche sí consiguió abrir el marcador moviéndose muy bien en el área para aprovechar el gran centro de Lodi. Mientras, vuelve a formar parte de la convocatoria de Brasil, donde es un fijo para Tite.

Sin ser un punta al uso, va evolucionando partido tras partido en los metros finales, donde aún tiene que mejorar la definición, pero demuestra también su buena visión para servir balones al espacio a sus compañeros y se complementa bien con todos ellos, lanzadores como Griezmann o João, un regateador como Correa o un ‘9’ clásico como es Suárez. Tras dos titularidades seguidas, Cunha cede el hueco para la despedida de Suárez ante su público. Pero el brasileño ha presentado candidatura para ser cada vez más importante en el equipo. Suma siete tantos y cuatro asistencias y su progresión es enorme. Diego Costa puede ser un gran espejo sobre el que mirarse en la forma en la que fue adaptándose  como más referente arriba e ir mejorando sus cifras anotadoras año tras año. El ‘19’, presenta candidatura para ser el ‘9’ de la próxima campaña.

La fiesta de Luis Suárez

Luis Suárez firmó un contrato por solo dos años con el Atlético de Madrid. El Barcelona le había mostrado la puerta de salida de malas maneras y el punta buscaba un nuevo reto para demostrar que seguía valiendo, como confesó en AS. En el primero, la pandemia mundial de coronavirus impidió que la afición pudiese estar presente cada vez que se enfundaba la camiseta rojiblanca.

Y, sin embargo, el uruguayo se ha ganado el corazón la parroquia rojiblanca. Suárez aspira a finalizar la temporada con un máximo de 83 partidos disputados como jugador del Atlético, cifra insuficiente según los criterios impuestos por el club para tener presencia en el Paseo de Leyendas del Wanda Metropolitano. Su pérdida de protagonismo ha alejado una posible renovación y el duelo contra el Sevilla se afronta como su adiós del estadio colchonero. Pero, como ya ocurrió recientemente con jugadores como Falcao o Villa, la relevancia de esos partidos como atléticos pesan más que haber llegado a la centena de apariciones.

9

Por las redes sociales ha corrido un hastag como la pólvora: #UnaPlacaParaSuárez. Algo que ha llegado al propio futbolista, que quiso agradecer el apoyo de su afición. Sus 21 goles para conquistar la Liga 2020-21 (claves en 21 puntos) grabaron su nombre en la historia del club, el objetivo que mostraba en su presentación oficial. Las dos últimas jornadas contra Osasuna y Valladolid siguen erizando la piel del socio colchonero. Y esta campaña, aunque venido a menos, sigue aportando y es el máximo anotador de la plantilla (13).

Pero, además, su comportamiento ha sido ejemplar. Algo que reconocía Simeone ayer (“con la gente que se compromete de la manera en la que se comportó Luis, siempre chapeau”) y que volvió a quedar patente en Elche mediando entre Oblak y Lodi como todo un capitán. En la sangre y carácter uruguayo el esfuerzo no se negocia, algo que casa tan bien con la idiosincrasia del Atlético. Y la afición colchonera quiere agradecérselo en un duelo que, después de certificar la presencia en la próxima Champions, será también un homenaje a Suárez. Es también un día de despedida para Héctor Herrera, ya firmado por el Houston Dynamo, las capitanas del femenino (Amanda, Meseguer y Laia) y algún que otro futbolista cuyo adiós no está confirmado. Una tarde de emociones en la fiesta de Suárez.

La fiesta de Luis Suárez

Luis Suárez firmó un contrato por solo dos años con el Atlético de Madrid. El Barcelona le había mostrado la puerta de salida de malas maneras y el punta buscaba un nuevo reto para demostrar que seguía valiendo, como confesó en AS. En el primero, la pandemia mundial de coronavirus impidió que la afición pudiese estar presente cada vez que se enfundaba la camiseta rojiblanca.

Y, sin embargo, el uruguayo se ha ganado el corazón la parroquia rojiblanca. Suárez aspira a finalizar la temporada con un máximo de 83 partidos disputados como jugador del Atlético, cifra insuficiente según los criterios impuestos por el club para tener presencia en el Paseo de Leyendas del Wanda Metropolitano. Su pérdida de protagonismo ha alejado una posible renovación y el duelo contra el Sevilla se afronta como su adiós del estadio colchonero. Pero, como ya ocurrió recientemente con jugadores como Falcao o Villa, la relevancia de esos partidos como atléticos pesan más que haber llegado a la centena de apariciones.

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Por las redes sociales ha corrido un hastag como la pólvora: #UnaPlacaParaSuárez. Algo que ha llegado al propio futbolista, que quiso agradecer el apoyo de su afición. Sus 21 goles para conquistar la Liga 2020-21 (claves en 21 puntos) grabaron su nombre en la historia del club, el objetivo que mostraba en su presentación oficial. Las dos últimas jornadas contra Osasuna y Valladolid siguen erizando la piel del socio colchonero. Y esta campaña, aunque venido a menos, sigue aportando y es el máximo anotador de la plantilla (13).

Pero, además, su comportamiento ha sido ejemplar. Algo que reconocía Simeone ayer (“con la gente que se compromete de la manera en la que se comportó Luis, siempre chapeau”) y que volvió a quedar patente en Elche mediando entre Oblak y Lodi como todo un capitán. En la sangre y carácter uruguayo el esfuerzo no se negocia, algo que casa tan bien con la idiosincrasia del Atlético. Y la afición colchonera quiere agradecérselo en un duelo que, después de certificar la presencia en la próxima Champions, será también un homenaje a Suárez. Es también un día de despedida para Héctor Herrera, ya firmado por el Houston Dynamo, las capitanas del femenino (Amanda, Meseguer y Laia) y algún que otro futbolista cuyo adiós no está confirmado. Una tarde de emociones en la fiesta de Suárez.

El penúltimo del u-ru-gua-yo

Imprimir

Visto desde mayo, tras una temporada con los estadios llenos de gente, o casi, parece increíble pensar que hace tanto no era. El público en su asiento, la afición con su equipo. Cuando el Metropolitano volvió a abrir sus puertas por primera vez esta temporada, en agosto, tenía mucho que celebrar. Que volvían, lo primero, que habían sido campeones, por segunda vez con el Cholo, siete años después, en una Liga con Madrid y Barça. Que durante aquel año de estadios vacíos y restas un uruguayo había llegado a su equipo. Luis Suárez. Un sueño. El uruguayo llegado al Atleti, Bartomeu y Koeman mediante, llegado al Atleti en medio de la pandemia. Hacía no tanto lloraba en Zorrilla. El Atleti campeón. Sus 21 goles, clave.

Su nombre latía en lo más profundo de aquella ovación. La del Atleti-Elche de la 2ª jornada de esta 21-22. Hoy es la penúltima de la temporada. El Atleti no ganará nada, pero ya alcanzó eso que es como un título: la clasificación para la próxima Champions. Y en el fondo de los aplausos, de nuevo, ese nombre: Suárez. Será el último partido del uruguayo ante esta afición que le agradece tanto. El último en el Metropolitano. Por partidos no llega. 81 que como mucho serán 83 porque acaba contrato este junio y, parece, salvo giro final a lo Hitchcock, que no renovará. Será titular. Simeone, hombre de fútbol, que respeta los méritos, le hará titular (sigue el encuentro en directo en As.com).

La sombras en torno a Lopetequi

El objetivo, esa Champions que se mostró esquiva en esta temporada irregular, está cumplido. Por delante otro reto no baladí: no es lo mismo acabar cuarto que tercero. El Atleti es lo último, y mira al Sevilla, por delante toda la temporada, por el retrovisor. Un Sevilla que le ganó en el Pizjuán, pero eso queda ya lejos, muy lejos. Lopetegui llega entre dudas, cada vez más altas, lloviendo más fuerte, y con las pinzas con las que ha tratado de sujetar a un equipo con dos lesiones por semana, o más, toda la temporada. Un punto le falta. Pero los últimos tres partidos han sido tres empates. Y, lo peor, mal, con juego intrascendente. Y que el Betis aún puede adelantarle en las dos finales que le quedan. Y eso que hace nada lo único que parecía seguro era la Champions.

Viaja sin Martial, lesionado de nuevo, historia duramente interminable. Rekik vuelve, pero no para ser titular. El Papu era duda pero sí jugará. Un Papu que no solo es el mejor futbolista del Sevilla sino que mira al Cholo y ve a un padre de fútbol. Como Bono al Atleti. Su casa. De aquí partió. Aquí vuelve disputándole el Zamora a Courtois. Del Atleti depende. Ese Atleti que quiere despedir con honores a su Pistolero. No es para menos. U-ru-gua-yo. Es el penúltimo.

Clasificación

Líderes

Paradas del portero

Asistencias totales

Faltas cometidas

Faltas recibidas

Tarjetas rojas

Tarjetas amarillas

Recuperaciones de posesión

Pases por partido

El penúltimo del u-ru-gua-yo

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Visto desde mayo, tras una temporada con los estadios llenos de gente, o casi, parece increíble pensar que hace tanto no era. El público en su asiento, la afición con su equipo. Cuando el Metropolitano volvió a abrir sus puertas por primera vez esta temporada, en agosto, tenía mucho que celebrar. Que volvían, lo primero, que habían sido campeones, por segunda vez con el Cholo, siete años después, en una Liga con Madrid y Barça. Que durante aquel año de estadios vacíos y restas un uruguayo había llegado a su equipo. Luis Suárez. Un sueño. El uruguayo llegado al Atleti, Bartomeu y Koeman mediante, llegado al Atleti en medio de la pandemia. Hacía no tanto lloraba en Zorrilla. El Atleti campeón. Sus 21 goles, clave.

Su nombre latía en lo más profundo de aquella ovación. La del Atleti-Elche de la 2ª jornada de esta 21-22. Hoy es la penúltima de la temporada. El Atleti no ganará nada, pero ya alcanzó eso que es como un título: la clasificación para la próxima Champions. Y en el fondo de los aplausos, de nuevo, ese nombre: Suárez. Será el último partido del uruguayo ante esta afición que le agradece tanto. El último en el Metropolitano. Por partidos no llega. 81 que como mucho serán 83 porque acaba contrato este junio y, parece, salvo giro final a lo Hitchcock, que no renovará. Será titular. Simeone, hombre de fútbol, que respeta los méritos, le hará titular (sigue el encuentro en directo en As.com).

La sombras en torno a Lopetequi

El objetivo, esa Champions que se mostró esquiva en esta temporada irregular, está cumplido. Por delante otro reto no baladí: no es lo mismo acabar cuarto que tercero. El Atleti es lo último, y mira al Sevilla, por delante toda la temporada, por el retrovisor. Un Sevilla que le ganó en el Pizjuán, pero eso queda ya lejos, muy lejos. Lopetegui llega entre dudas, cada vez más altas, lloviendo más fuerte, y con las pinzas con las que ha tratado de sujetar a un equipo con dos lesiones por semana, o más, toda la temporada. Un punto le falta. Pero los últimos tres partidos han sido tres empates. Y, lo peor, mal, con juego intrascendente. Y que el Betis aún puede adelantarle en las dos finales que le quedan. Y eso que hace nada lo único que parecía seguro era la Champions.

Viaja sin Martial, lesionado de nuevo, historia duramente interminable. Rekik vuelve, pero no para ser titular. El Papu era duda pero sí jugará. Un Papu que no solo es el mejor futbolista del Sevilla sino que mira al Cholo y ve a un padre de fútbol. Como Bono al Atleti. Su casa. De aquí partió. Aquí vuelve disputándole el Zamora a Courtois. Del Atleti depende. Ese Atleti que quiere despedir con honores a su Pistolero. No es para menos. U-ru-gua-yo. Es el penúltimo.

Clasificación

Líderes

Paradas del portero

Asistencias totales

Faltas cometidas

Faltas recibidas

Tarjetas rojas

Tarjetas amarillas

Recuperaciones de posesión

Pases por partido