“Er kennt seine Situation”: Für Hazard ist bei Real kein Land in Sicht

Er wollte bei Real endlich den Durchbruch schaffen, doch der bleibt Eden Hazard weiter verwehrt. Trainer Carlo Ancelotti plant ohne ihn. 

Gewohntes Bild: Eden Hazard verfolgt Reals Treiben von der Bank aus.

Gewohntes Bild: Eden Hazard verfolgt Reals Treiben von der Bank aus.

IMAGO/ZUMA Wire

Am 5. Spieltag ergab sich endlich mal die Chance. Karim Benzema fehlte gegen Mallorca verletzt, für ihn spielte: Eden Hazard. Doch leider so wie so oft für die Königlichen. Unauffällig, unglücklich, beinahe unsichtbar.

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Irgendwie typisch, dass nach seiner Auswechslung beim Stand von 1:1 auf einmal alles rund lief. Hazards Konkurrenten – wenn man sie überhaupt noch so bezeichnen kann – Vinicius und Rodrygo trafen nacheinander, am Ende hieß es dank Antonio Rüdiger sogar 4:1 für Real. Die Woche darauf im Derby bei Atletico (2:1) bekam Rodrygo den Vorzug in der Sturmspitze und traf bereits nach 18 Minuten. Hazard wurde nicht einmal eingewechselt – auch beim jüngsten 1:1 gegen Osasuna (Real-Torschütze Vinicius) nicht. In der Schlussphase wechselte Ancelotti lieber Mariano ein. Es sei nicht Hazards Spiel gewesen, sagte der Italiener danach.

Kein Gespräch mit Ancelotti

Das ist es bei Real fast nie. “Natürlich kennt jeder Spieler seine Situation”, sagte Ancelotti vor der Champions-League-Partie am Mittwoch gegen Schachtar Donezk. Der einstige 115-Millionen-Einkauf (Vertrag bis 2024) fordert mehr Spielzeit, aber offenbar nicht bei seinem Trainer persönlich. “Wenn ein Spieler mich um eine Erklärung bittet, gebe ich sie ihm, aber Eden hat nicht mit mir gesprochen. Er kennt die Situation und weiß, dass der Wettbewerb sehr hart ist, wie auch für andere Spieler.”

158 Einsatzminuten stehen für Hazard bei Real auf dem Papier. Das hat auch Folgen für das belgische Nationalteam und die WM. Sowohl beim 2:1 gegen Wales als auch beim 0:1 in den Niederlanden wurde der 31-Jährige nach etwas mehr als einer Stunde ausgewechselt. “Wir müssen uns fragen, ob er 90 Minuten durchhalten kann und ob sieben Spiele in kurzer Zeit eine gute Idee sind”, blickte Belgiens Trainer Roberto Martinez bereits Richtung Katar. “Jeder weiß, dass Eden lange Zeit nur wenige oder gar keine Spiele gespielt hat, und das hat Folgen.” Kurz vor der WM werde Martinez “Bilanz ziehen, dann werden wir sehen, welche Rolle er spielen kann”.

Dass Martinez in Hazard keine falsche Neun oder eine Nummer Zehn sieht, stellte er auch klar. “Eden ist ein Spieler, der auf der linken Seite spielen und ins Spiel kommen muss. Das ist der beste Eden Hazard.” Eine Position, die sich Hazard bei Real allerdings abschminken kann, solange Platzhirsch Vinicius fit bleibt.  

Der Nachfolger steht schon bereit: Ist Lopetegui nach dem BVB-Spiel seinen Job los?

Beim FC Sevilla ist vor der Partie gegen Dortmund ordentlich Druck auf dem Kessel. Trainer Julen Lopetegui wird wohl danach entlassen. Sprechen wollte er über die Gerüchte nicht.

Vor seinem "Abschiedsspiel": Julen Lopetegui.

Vor seinem “Abschiedsspiel”: Julen Lopetegui.

IMAGO/Shutterstock

Manchmal reagieren Fußballfans überemotional, wenn es um ihre Mannschaft geht. Doch die Pfiffe in Sevilla nach der sang- und klanglosen 0:2-Niederlage gegen Atletico Madrid konnte man irgendwie verstehen. Keine einzige richtige Chance hatten die Anhänger von ihrer Mannschaft gesehen, noch keinen Heimsieg haben sie in dieser Saison erlebt. Wie auch? Sevilla lag zuhause schließlich noch kein einziges Mal in Führung.

In spanischen Medien sind längst Fakten geschaffen worden. Nach der Partie gegen Dortmund, wie auch immer sie ausgehen möge, werde Jorge Sampaoli die Rot-Weißen übernehmen – selbst der Tag seiner Ankunft (Donnerstag) und die Vertragslaufzeit (bis 2024) ist bereits durchgesickert. Dass Julen Lopetegui noch im Amt ist, liegt wohl eher daran, dass die Andalusier keinen namhaften Interimscoach in ihren Reihen haben und Sampaoli keine Zeit gehabt hätte, die Mannschaft kennenzulernen. “Die Situation ist gelinde gesagt seltsam”, brachte es die “Marca” auf den Punkt.

So trat der Trainer am Dienstag vor die Presse in dem Wissen, dass er wohl bald nicht mehr Trainer ist. “Aus Respekt vor meiner Hauptverantwortung werde ich mich nicht zu den Ereignissen der letzten Monate äußern”, sagte er nur. “Ich behalte das lieber für mich und gehe mit maximaler Energie in das morgige Spiel. Genau das haben wir 169 Spiele lang getan.”

In den jüngsten Spielen stimmt das aber nicht so ganz. Viertletzter mit fünf Punkten in La Liga, Letzter mit einem Zähler in der Champions-League-Gruppe G – die Verantwortlichen rund um Monchi hätten genügend Argumente, die Reißleine zu ziehen und Lopetegui zu entlassen, selbst wenn ihm ein Coup gegen den BVB gelingen sollte. Der Manager, eigentlich für sein feines Transfer-Händchen bekannt, steht selbst in der Kritik: Das erfolgreiche Innenverteidiger-Duo Koundé/Diego Carlos ließ er geschlossen Richtung Barcelona respektive Aston Villa ziehen, Angreifer Lucas Ocampos schloss sich Ajax Amsterdam an. Der 54-Jährige machte finanzielle Gründe für den Ausverkauf verantwortlich.

kicker Wochenendrückblick vom 2.10.2022

02. Oktober 202204:51 Minuten

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Auffangen wollte Monchi die Abgänge unter anderem mit dem von Bayern München gekommenen Tanguy Nianzou (20 Millionen Euro Ablöse), Isco von Real Madrid (kam ablösefrei) und Kasper Dolberg (ausgeliehen von Ajax). Ein Umbruch, auf den der Zusammenbruch folgte. Spaniens ehemaliger Nationaltrainer Lopetegui fand keine Lösungen, Sevilla weiter in Spaniens Spitze zu halten, die vierte Champions-League-Teilnahme in Folge liegt in weiter Ferne.

Lopetegui schon bei den Wolves im Gespräch

Sampaoli wäre übrigens kein Unbekannter in Sevilla. Der zuletzt bei Olympique Marseille angestellte Argentinier stand dort bereits in der Saison 2016/17 an der Seitenlinie. Und Lopetegui? Der muss sich wohl keine Sorgen machen, lange beschäftigungslos zu bleiben. Die Wolverhampton Wanderers, die sich am Sonntag von Coach Bruno Lage getrennt hatten, sollen bereits ihr Interesse bekundet haben. 

Lopetegui ließ sich trotz mehrerer Rückfragen kein Statement zu seiner Zukunft entlocken. “Ich mag langweilig erscheinen, aber man ist verantwortlich für das, was man kontrolliert – für meine Spieler, für mein Team – und versucht, sich so gut wie möglich auf das morgige Spiel vorzubereiten.” Es dürfte sein letztes sein als Coach von Sevilla.

Traumtor von Unai Lopez beendet Rodriguez' Amtszeit in Elche

In La Liga gab es nach dem 7. Spieltag den ersten Wechsel. Es erwischte den Coach Francisco Rodriguez vom Schlusslicht Elche.

Seine Zeit beim FC Elche ist vorbei: Coach Francisco Rodriguez

Seine Zeit beim FC Elche ist vorbei: Coach Francisco Rodriguez

IMAGO/Shutterstock

Dies teilte der Klub von der Mittelmeer-Küste am Dienstag mit, nachdem Elche am Montag bei Rayo Vallecano sehr spät mit 1:2 verloren hatte.

Den entscheidenden Gegentreffer kassierte die Rodriguez-Elf in der Nachspielzeit. Das Traumtor von Vallecanos Joker Unai Lopez ließ Elches Trainerstuhl nach der fünften Niederlage in Folge kippen. Elche wartet noch immer auf den ersten Sieg in La Liga, Rodriguez selbst sprach nach dem Spiel von einer Lage, die “unhaltbar” sei.

Rodriguez betreute den FC Elche seit November 2021 und führte den Klub in der vergangenen Saison zu Platz 13. Wer seine Nachfolge bei Elche antritt, ist noch nicht bekannt.

Am kommenden Montag empfängt der Tabellenletzte RCD Mallorca.

Vorwürfe an die UEFA: Wie Perez für die Super League argumentiert

Auf Real Madrids Mitgliederversammlung hat Präsident Florentino Perez einmal mehr über die Super League gesprochen. Und seine Beweggründe erklärt.

Wünscht sich eine Debatte: Florentino Perez.

Wünscht sich eine Debatte: Florentino Perez.

IMAGO/ZUMA Wire

Ob seiner Hingabe bei diesem Anliegen sparte der inzwischen 75-jährige Perez nicht mit Dramatik. “Unser geliebter Sport ist krank”, appellierte Real Madrids Präsident auf der alljährlichen Mitgliederversammlung sowohl an die Anwesenden als auch an die Fußballwelt darüber hinaus.

Hinter den Bestrebungen der im April 2021 urplötzlich aufgekommenen, schnell aber auch wieder gescheiterten Super League gilt Reals Vereinspatron als größte Kraft. Dem Bauunternehmer liegt besonders die Herangehensweise der UEFA quer im Magen, deren Angebot er für längst überholt hält.

Perez zieht einen Quervergleich zum Tennis

“Die UEFA stockt den Wettbewerb mit belanglosen Teams auf”, spielte Perez auf die Einführung der Europa Conference League an, ehe er einen Quervergleich zum Tennis zog. “Sehen wir uns die Legenden dieses Sports an, dort haben Nadal und Federer in 15 Jahren 40-mal gegeneinander gespielt. Ist das langweilig?”, fragte der Madrider Präsident.

Thema

Wettbewerb der Eliteklubs

Die Gründung der Super League

zum Thema

  • 19. April 2021: In der Nacht vor der CL-Reform 2024 geben zwölf europäische Klubs die Gründung der Super League bekannt.
  • Fans, Verbände, nationale Ligen, Klubs, Spieler und Trainer lehnen die Gründung der Super League ab.
  • Rund 48 Stunden später gibt die Super League bekannt, dass es den Wettbewerb in dieser Form zu diesem Zeitpunkt nicht geben wird.

“Tennis wird durch die Duelle der Besten gestärkt”, argumentierte Perez und fragte erneut: “Warum ist der Fußball nicht so organisiert? Wenn die UEFA Tennis organisieren würde, hätten wir in der Geschichte nur zwei oder drei Spiele zwischen Nadal und Federer gesehen.”

Interesse und Vereinswerte schwinden

Als Argumentationsgrundlage führte der 75-Jährige einige Zahlen an, die in Bezug auf den Fußball und das Interesse “erschütternd” seien. Der Fußball verliere “die Führung als Global Player, die jungen Menschen interessieren sich immer weniger für ihn”. Über die “neuen Generationen” sagte Perez: “Sie wollen ein Qualitätsprodukt, das ihnen der Fußball nicht gibt. Die aktuellen Wettbewerbe locken sie bis zu ihren Schlussphasen nicht an.”

Reals Erfolgspräsident, der außerdem anmerkte, dass auf der von der NFL dominierten Forbes-Liste nur noch drei Fußballklubs unter den 20 wertvollsten Sportvereinen der Welt sind (Real Madrid auf Platz 13, der FC Barcelona auf Platz 15 und Manchester United auf Platz 19), wünscht sich in erster Linie einen Diskurs: “Man kann gegen das Format der Super League sein, sollte die Debatte aber nicht ausschließen. Wir müssen eine Debatte ohne Druck führen.”

Glückstor und verschossener Elfmeter: Real verliert Tabellenführung

La Liga – Highlights by DAZN 03.10.2022

Glückstor und verschossener Elfmeter: Real verliert Tabellenführung

5:09Mit Rückkehrer Karim Benzema nahm es Real Madrid – bislang mit komplett weißer Weste unterwegs – in La Liga mit Osasuna auf. Doch eben jener Franzose war am Ende mit schuld, dass erstmals Punkte liegengelassen wurde – verlorene Tabellenführung an den rivalisierten FC Barcelona inklusive.

Benzema verschießt Elfmeter: Real gibt Tabellenführung an Barça ab

Real Madrid hat in dieser Saison erstmals Federn gelassen, Osasuna wusste einmal mehr im Bernabeu zu bestehen. Auch weil Benzema einen Elfmeter verschoss, ist Rivale Barça nun neuer Tabellenführer.

Vom Punkt gewackelt: Karim Benzema.

Vom Punkt gewackelt: Karim Benzema.

IMAGO/Lagencia

Barcelona hatte auf Mallorca vorgelegt – und so musste Real gegen Osasuna siegen, um die Tabellenführung zurückzuerobern. Und das ohne den Stammtorhüter: Courtois fiel mit eingeklemmtem Ischiasnerv aus, Lunin stand zwischen den Pfosten. Zudem erhielt Ceballos den Vorzug vor dem formstarken Fede Valverde, Benzema feierte wie erwartet sein Comeback nach Oberschenkelverletzung.

Merkwürdig verhalten agierte Real bereits in der Anfangsphase. Die bis dato mit komplett weißer Weste agierenden Königlichen wurden lediglich einmal nach einer Ecke gefährlich: Tchouameni war vor Keeper Herrera mit dem Kopf am Ball, doch der stark bedrängte Benzema brachte das Leder danach nicht im Tor unter (6.).

La Liga – 7. Spieltag

Da Real der Spielwitz abhanden ging, offensiv generell behäbig und defensiv anfällig wirkte, erkannte Osasuna mit der Zeit seine Chance – und kam zu Chancen. Abde feuerte das Leder ans Außennetz (16.), Nacho Vidal versuchte es aus bester Position mit einem Volleyschuss (22.). Bei beiden Versuchen gaben die Schützen keine allzu gute Figur ab – Glück für Real.

Erst recht in der 35. Minute, als die Königlichen nach eigener Ecke in einen Konter rannten. Abdes Abschluss von halbrechts aus 14 Metern war diesmal zwar gelungen, aber ein wenig zu ungenau.

Vinicius glücklich, Kike Garcia genial

Erst jetzt wachte Real endlich auf. Vinicius war auf links durch und chippte das Leder mit rechts anspruchsvoll quer durch den Strafraum zu Benzema. Der Franzose nahm es mit rechts volley – und verpasste das Tordreieck haarscharf (39.). Dass Real dennoch in Führung ging, war dem Zufall zu verdanken: Vinicius flankte aus dem Halbfeld in den Strafraum, mehrere im Abseits stehende Real-Spieler bewegten sich Richtung Kugel, doch keiner war wirklich in Ballnähe. Am Ende flog sie wie in Zeitlupe ins lange Eck, Keeper Herrera reagierte zu spät.

Souverän wirkte Real aber nie so recht – und so schlug Osasuna eben im zweiten Abschnitt zu. Eine Flanke aus dem rechten Halbfeld wirkte eigentlich ungefährlich, doch was Kike Garcia daraus machte, war schlicht genial. Mit dem Hinterkopf beförderte er das Leder aus zwölf Metern genau ins Tordreieck, Lunin war chancenlos und Rüdiger einen Tick zu spät zum Kopfballduell gekommen (50.). Beinahe hätte der Osasuna-Stürmer sogar den Doppelpack geschnürt, sein Versuch aus kurzer Distanz wurde gerade noch abgeblockt (52.). 

Ancelotti reagierte mit einem Doppelwechsel (Fede Valverde und Camavinga für Ceballos und Tchouameni), doch Madrid kam zunächst mit dem alten Personal zu Chancen. Alabas Freistoß strich knapp am Dreieck vorbei (58.), Rodrygo zielte nach Benzemas Zauberpass einen Tick zu hoch (62.).

Benzema lässt den Sieg liegen

Danach lief bei Real aber wieder wenig gegen nun tiefstehende Gäste, die ja schon in der Vorsaison im Bernabeu gepunktet hatten. In der Schlussphase wurde es aber dennoch turbulent: David Garcia schubste den von Camavinga klasse eingesetzten Benzema plump von hinten um, nach VAR-Eingriff bekam er die Rote Karte wegen Notbremse und die Königlichen den fälligen Elfmeter. Doch diesen hämmerte der eigentlich äußerst sichere Schütze Benzema zur Verwunderung aller an die Latte (79.) – Osasuna durfte weiter mauern. 

Tore und Karten

1:0
Vinicius Junior (42′)

1:1
Kike Garcia (50′)

Tore und Karten

1:0
Vinicius Junior (42′)

1:1
Kike Garcia (50′)

Real Madrid

Dani Ceballos (45. + 1 )

CA Osasuna

Abde (47. ), Kike Garcia (78. )

CA Osasuna

David Garcia (78. )


Real Madrid

Real Madrid


Real Madrid

Real Madrid

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:


CA Osasuna

Osasuna


CA Osasuna

Osasuna

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:

Schiedsrichter-Team

Guillermo Cuadra Fernandez
Spanien

Schiedsrichter-Team

Guillermo Cuadra Fernandez

Guillermo Cuadra Fernandez
Spanien

Spielinfo
Stadion Santiago Bernabéu
Zuschauer 55.410

Spielinfo


Anstoß

02.10.2022, 21:00 Uhr


Stadion

Santiago Bernabéu Madrid


Zuschauer

55.410


Eckenverhältnis

10:2

Und tat das letztlich mit Erfolg. Beinahe wären die Königlichen sogar noch ganz kalt abgeduscht worden, einen Distanzschuss von Moi Gomez hatte so mancher im Bernabeu schon drin gesehen. Mariano und Benzema hatten in der Nachspielzeit allerdings auch noch ausgezeichnete Gelegenheiten, die ersten Punktverluste dieser Saison zu verhindern. Letztlich verdiente sich Osasuna aber das Remis – und Real verlor die Tabellenführung an den FC Barcelona.

Erfolgreiche Auswärtsfahrt nach Mallorca: Lewandowski lässt Barça jubeln

Der FC Barcelona spielt bislang eine starke Liga-Saison, auf Mallorca gelang den noch ungeschlagenen Katalanen im siebten Spiel der sechste Sieg. 

Robert Lewandowski jubelt nach dem Tor des Tages für den FC Barcelona.

Robert Lewandowski jubelt nach dem Tor des Tages für den FC Barcelona.

Getty Images

Auf sechs Positionen verändert gegenüber dem 3:0 gegen Schlusslicht Elche schickte Xavi sein Team auf das Feld. Und das kontrollierte die Partie, ohne sich in der gefährlichen Zone entscheidend in Szene setzen zu können. Bis zur 20. Minute. Da war Lewandowski zur Stelle. Ansu Fati umspielte an der Außenlinie Maffeo und bediente den Ex-Bayern-Stürmer. Der zog den Ball zurück, ließ Valjent ins Leere laufen und zirkelte die Kugel ins rechte obere Toreck.

Lewandowski verpasste es nachzulegen (23.), als er freistehend mit einem Heber an Torwart Rajkovic scheiterte. Und in der 37. Minute hatte Barça Glück, dass es nicht 1:1 stand. Costa rauschte bei einer Sanchez-Flanke heran und zwang ter Stegen zu einer Glanzparade. In der Folge übertreiben beide Teams den Einsatz, es wurde hektisch, der Spielfluss litt.

Mallorca hatte auch in Durchgang zwei gleich die Ausgleichschance. Erst köpfte Muriqi knapp rechts am Pfosten des Barça-Tores vorbei, dann lenkte ter Stegen einen Sanchez-Versuch aus spitzem Winkel um den Pfosten (52.). Barcelona verwaltete, ließ den letzten Zug zum Tor vermissen und hatte Glück, dass Lee in letzter Minute die Kugel aus spitzem Winkel am linken Pfosten vorbeisetzte.

Tore und Karten

0:1
Lewandowski (20′)

Tore und Karten

0:1
Lewandowski (20′)

RCD Mallorca

Jaume Costa (42. ), Valjent (83. )

FC Barcelona


RCD Mallorca

Mallorca


RCD Mallorca

Mallorca

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:


FC Barcelona

Barcelona


FC Barcelona

Barcelona

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:

Hernandez i Creus

Schiedsrichter-Team

Jesus Gil Manzano
Spanien

Schiedsrichter-Team

Jesus Gil Manzano

Jesus Gil Manzano
Spanien

Spielinfo
Stadion Visit Mallorca Estadi

Spielinfo


Anstoß

01.10.2022, 21:00 Uhr


Stadion

Visit Mallorca Estadi Palma de Mallorca


Eckenverhältnis

5:5

Lewandowskis neunter Treffer im siebten Spiel reichte Barça demnach, um den sechsten Liga-Sieg in Folge zu feiern und zumindest vorübergehend an Real Madrid vorbei auf Platz eins zu klettern.