“Große Ehre”: Gündogan neuer Kapitän von Manchester City

Der deutsche Nationalspieler Ilkay Gündogan ist neuer Kapitän von Manchester City, das wurde am Sonntag öffentlich.

Er ist neuer Kapitän von ManCity: Ilkay Gündogan.

Er ist neuer Kapitän von ManCity: Ilkay Gündogan.

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Die Profis des englischen Meisters wählten den 31-Jährigen zum Nachfolger des Brasilianers Fernandinho, der City verlassen hat. “Ich bin stolz, Kapitän dieses tollen Teams und dieses großartigen Klubs zu sein”, schrieb Gündogan am Sonntag in den sozialen Netzwerken.

Dass er nach einigen Aushilfseinsätzen als Spielführer nun offiziell die Rolle für die neue Saison übernehmen dürfe, sei “wirklich eine große Ehre”. Er wolle alles dafür geben, für eine erfolgreiche Spielzeit zu sorgen.

Gündogan war zuletzt schon Stellvertreter von Fernandinho. Neuer Vize-Kapitän der Cityzens ist der belgische Nationalspieler Kevin De Bruyne. Gündogan spielt seit 2016 für ManCity. Sein Vertrag läuft am Ende dieser Saison aus. Zuletzt hatte es deswegen sogar Spekulationen gegeben, dass Gündogan das Team von Trainer Pep Guardiola noch in diesem Sommer verlassen könnte.

Die Berufung zum Kapitän darf wohl als Veto verstanden werden. Bei den ersten beiden Premier-League-Spielen gegen West Ham (2:0) und Bournemouth (4:0) stand Gündogan jeweils in der Startelf, beim Heimauftakt gegen die Cherries traf er sogar selbst.

Europas Fußballer des Jahres: UEFA gibt Finalisten-Trio um Benzema bekannt

Wer beerbt Jorginho und Thomas Tuchel? Am Freitag hat die UEFA die Finalisten für Europas Fußballer und Trainer des Jahres bekanntgegeben. Real Madrid dominiert.

Wer wird ausgezeichnet? Thibaut Courtois, Karim Benzema und Jürgen Klopp (v. li.).

Wer wird ausgezeichnet? Thibaut Courtois, Karim Benzema und Jürgen Klopp (v. li.).

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Führt an ihm überhaupt ein Weg vorbei? Jeweils als Torschützenkönig des Wettbewerbs führte Karim Benzema Real Madrid zur spanischen Meisterschaft und zum Gewinn der Champions League – in der Vereinssaison 2021/22 ragte wohl kein Individualist so heraus wie der bereits 34-jährige Franzose.

Benzema gilt als großer Favorit auf die Auszeichnung “Europas Fußballer des Jahres”, die die UEFA in Zusammenarbeit mit den European Sports Media (ESM) unter Federführung des kicker veranstaltet. Am Freitag gab der europäische Fußballverband bekannt, dass außer dem Madrider Mittelstürmer noch dessen Teamkollege Thibaut Courtois und Kevin De Bruyne vom englischen Meister Manchester City zu den drei Spielern gehören, die unter den 15 Nominierten die meisten Stimmen erhalten haben.

Wie Jorginho (FC Chelsea) bei den Spielern kann auch dessen Coach Thomas Tuchel seinen Award “Trainer des Jahres” nicht verteidigen. In dieser Kategorie stehen neben Champions-League-Sieger Carlo Ancelotti (Real Madrid) Pep Guardiola (Manchester City) und Champions-League-Finalist Jürgen Klopp (FC Liverpool) zur Wahl.

Stimmberechtigt sind alle Trainer der Klubs, die 2021/22 an den Gruppenphasen von Champions, Europa und Europa Conference League teilgenommen haben, sowie 55 von den ESM ausgewählte Journalisten – einer aus jedem UEFA-Mitgliedsverband.

Lewandowski und Glasner nur Vierter

Auf dem undankbaren vierten Platz landete bei den Spielern Robert Lewandowski (Bayern, jetzt Barcelona) mit 54 Stimmen. Mit Filip Kostic (Eintracht Frankfurt) schaffte es ein weiterer bisheriger Bundesliga-Spieler als Zwölfter unter die Top 15 (sieben Stimmen). Bei den Trainern – hier bestand die Nominierungsliste aus einem Sextett – verpasste Kostics bisheriger Coach Oliver Glasner als Vierter knapp das Podium (75 Stimmen), Unai Emery (Villarreal, 74 Stimmen) und José Mourinho (AS Rom, 51) komplettieren die Top Sechs.

Verliehen werden die Auszeichnungen schließlich im Rahmen der Champions-League-Auslosung am 25. August. Die Shortlists für Europas Spielerin und Trainerin des Jahres gibt die UEFA kommende Woche bekannt.

Weitere Informationen folgen …

Nach Premieren-Treffern: Haalands vollmundiges Versprechen

An Manchester Citys 2:0-Auftaktsieg bei West Ham United hatte Erling Haaland mit seinem Doppelpack maßgeblichen Anteil. Nach dem Spiel analysierte der Stürmer in gewohnt unverblümter Manier.

Daumen nach oben nach dem Premier-League-Debüt: Erling Haaland.

Daumen nach oben nach dem Premier-League-Debüt: Erling Haaland.

IMAGO/PRiME Media Images

“Guter Start. Es gibt nicht viel zu sagen. Ein guter Start. 2:0. Guter Start.” Erling Haalands Fazit nach dem Erfolg bei West Ham traf es passend. Nachdem ManCity und Haaland beim 1:3 gegen Liverpool im Community Shield noch enttäuscht hatten, war der Auftakt in der Liga geglückt – für den Meister und den Stürmer persönlich. Beide Treffer gingen auf das Konto des bulligen Norwegers, es waren die ersten Pflichtspieltore im Trikot der Skyblues.

Trotzdem räumte Premier-League-Debütant Haaland bei “Sky” ein: “Es hätte mehr sein müssen.” Ob er dabei auf den ausgelassenen Dreierpack anspielte? Neben den beiden genutzten Chancen hatte er sogar weitere Möglichkeiten liegen gelassen, auch kurz vor seiner Auswechslung in der 78. Minute. “Ja, das war ein bisschen scheiße”, so Haaland, “aber so ist es halt einfach.” 

Da wird noch viel mehr kommen.

Erling Haaland

Gegen die Hammers zeigte der ehemalige Dortmunder erste Anzeichen der von City-Seiten gewünschten Chemie zu Spielmacher Kevin De Bruyne. Immer wieder suchten der Belgier und allen voran Ilkay Gündogan Haaland und dessen tiefe Läufe – wie auch beim 2:0. Ein feines Zuspiel von De Bruyne verwertete die Nummer 9 der Skyblues problemlos. “Da wird noch viel mehr kommen”, kündigte der Doppelpacker an, “da mache ich mir keine Sorgen.”

Das erste Tor hatte Haaland noch vom Punkt markiert. Da mit Riyad Mahrez der eigentliche Elfmeter-Schütze auf der Bank saß, schnappte sich Haaland, nachdem er von Alphonse Areola gefoult worden war, direkt den Ball – und verwandelte. Ob er denn komplett ohne Zweifel war, dass er auch treffen würde? “Ja.”

Treffend und knapp formulierte Haaland auch den Ausblick für die kommenden Spiele, bei denen ManCity weiter unterstreichen möchte, weshalb die Meisterschaft auch dieses Jahr nur über sie gehen wird: “Wir müssen weitermachen.”

Doppelpack beim Liga-Debüt: Haaland tut es gegen West Ham seinem Vorgänger gleich

Manchester City hat zum Abschluss des 1. Spieltags in der Premier League einen ungefährdeten Auftaktsieg bei West Ham United eingefahren – dank der Tore von Erling Haaland, der damit in die Fußstapfen einer ManCity-Legende tritt.

Erling Haaland macht weiter seine Tore - nun aber bei Manchester City. 

Erling Haaland macht weiter seine Tore – nun aber bei Manchester City. 

IMAGO/Pro Sports Images

Bis auf die ersten Minuten, in denen West Ham noch überraschend giftig und druckvoll auftrat, war es ein wahres Geduldsspiel für die Citizens. Trotz klarer spielerischer Überlegenheit und phasenweise 85 Prozent Ballbesitz tat sich der Meister schwer, die Überlegenheit auch in Tore umzumünzen. Zu defensiv, zu destruktiv agierten die Hausherren. So fehlte es dem Spiel der Gäste an Tiefe. 

Selten also konnten Kapitän Gündogan und Co. mit vertikalen Zuspielen den Angriff um Haaland, der beim 1:3 im Community Shield gegen Liverpool noch nicht überzeugte, in Szene setzen – bis zur 35. Minute. Nach einem Steckpass legte der ehemalige Dortmunder den Ball an Schlussmann Areola vorbei und wurde dabei gefoult. Den fälligen Elfmeter übernahm Haaland selbst – und erzielte bei seinem Premier-League-Debüt sein Premieren-Tor (36.). 

Haalands geschichtsträchtiger Doppelpack

Im zweiten Durchgang bot sich den Hammers erneut ein kleines Zeitfenster der Möglichkeiten, als City etwas nachlässig wirkte. Rice schoss jedoch drüber (54.), Benrahma stellte Ederson vor keine Probleme (63.). Auf der anderen Seite erspielte sich daraufhin das Trio aus Gündogan, De Bruyne und Haaland Chance um Chance. Und erneut durfte der Königstransfer jubeln. Ein tolles Zuspiel von De Bruyne vergoldete Haaland eiskalt flach ins lange Eck (65.).

Es war ein historischer Doppelpack. Bislang waren erst einem ManCity-Spieler zwei Tore beim Premier-League-Debüt gelungen: Sergio Aguero im August 2011. Ebendiese Lücke, die die Vereinslegende im Sturmzentrum hinterlassen hat, soll und könnte Haaland schließen. 

In der Folge verwaltete der Meister das Ergebnis bei sommerlichen Temperaturen in London. Haaland wurde in der 78. Minute für Alvarez ausgewechselt, City brachte das Ergebnis über die Zeit und fuhr mit dem 2:0 zum Auftakt drei verdiente Punkte ein.

Tore und Karten

0:1
Haaland (36′, Foulelfmeter)

0:2
Haaland (65′)

Tore und Karten

0:1
Haaland (36′, Foulelfmeter)

0:2
Haaland (65′)

Manchester City

Joao Cancelo (45. + 3 )


West Ham United

West Ham


West Ham United

West Ham

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:


Manchester City

ManCity


Manchester City

ManCity

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:

Schiedsrichter-Team
Michael Oliver

Michael Oliver
England

Schiedsrichter-Team

Michael Oliver

Michael Oliver
England

Spielinfo


Stadion

London Stadium (Olympic Stadium)

Zuschauer

62.443

Spielinfo


Anstoß

07.08.2022, 17:30 Uhr


Stadion

London Stadium (Olympic Stadium) London


Zuschauer

62.443


Eckenverhältnis

1:4

Zum Thema: Die Analyse – Wie Haaland Manchester Citys Fehlpassquote erhöht

Nur eine Frage der Zeit: Manchester City im Check

Macht Erling Haaland Manchester City schlechter – und wenn ja, wie lange? Über die Frage, ob der Meister den Titel erneut verteidigt.

Pep Guardiola und Erling Haaland (re.) - geht das zusammen?

Pep Guardiola und Erling Haaland (re.) – geht das zusammen?

imago images

Wie verbessert man eine Mannschaft, die in der besten Liga der Welt Meister wurde und das Champions-League-Finale nur um ein paar magische Minuten verpasste? Ein Team, das über weite Strecken einer jeden Saison auf unnachahmliche Weise von Sieg zu Sieg eilt, das die meisten Tore schießt und die wenigsten kassiert? Manchester City hat eine Lösung gefunden, die zunächst aber mehr Problem sein könnte.

Wie lief das Transferfenster?

Sieben Buchstaben: Haaland. City hat einen der beiden voraussichtlich herausragenden Angreifer der kommenden Jahre haben wollen – und hat ihn – bei gut 60 Millionen Euro Entschädigung für den BVB – auch bekommen (während Kylian Mbappé bei PSG blieb). Vielleicht auch, weil Erlings Vater Alf Inge kurz nach der Jahrtausendwende selbst mal ein paar Jahre in Himmelblau gekickt hat. So weit, so romantisch.

Für etwas weiter hinten kam für rund 50 Millionen Euro Kalvin Phillips aus Leeds, der auf dem Platz schon mal weniger romantisch sein kann und zumindest dort ein klares Upgrade zu Routinier Fernandinho (zurück nach Brasilien) darstellen sollte. Aber auch für Haalands neuen Konkurrenten ist gesorgt: Ab sofort stürmt auch der zuletzt verliehene Argentinier Julian Alvarez (22) für ManCity, der in einem Copa-Libertadores-Spiel Ende Mai immerhin sechs Tore geschossen hat. In jeder Hälfte drei. Und nicht zu vergessen Ersatztorhüter Stefan Ortega Moreno, ehemals Arminia Bielefeld.

Spannender wird es aber im Angriff, wo Raheem Sterling die Skyblues gen Chelsea verlassen hat. Gabriel Jesus geht nun im Arsenal-Trikot auf Torejagd – auch Allrounder Oleksandr Zinchenko wechselte zu den Gunners und soll noch durch einen neuen Linksverteidiger ersetzt werden. Stellt sich auf der vakanten Mittelstürmerposition nun die Frage: Haaland oder Alvarez?

Was macht Hoffnung, was Sorgen?

“Er muss sich an unser Spiel anpassen”, sagte Trainer Pep Guardiola schon vor zwei Wochen über seinen Königstransfer. Und bei der Niederlage im Community Shield gegen Liverpool wurde deutlich, dass das noch ein bisschen dauern könnte – während Konkurrent Alvarez, von der Bank gekommen, zumindest der zwischenzeitliche Ausgleich gelungen war.


Julian Alvarez, Erling Haaland

Gemeinsamer Torjubel: Haaland hält Konkurrent Alvarez (li.), doch der möchte lieber losgelassen werden.
IMAGO/Action Plus

Normalerweise steht die Reihenfolge fest. Erst Haaland, der Königstransfer, dann Alvarez. Aber wer weiß – die Zusammenführung der Guardiola’schen Fußballidee mit dem diese Supermannschaft theoretisch noch besser machenden Spielertypen Haaland wird Citys große Herausforderung in der kommenden Saison. Wie auch die Entlastung des Leistungsträgers Kevin De Bruyne.

Was den Skyblues Hoffnung machen darf? Es wäre längst nicht das erste Mal, dass der Meister der beiden vergangenen Jahre zu Saisonbeginn noch nach seiner fußballerischen Identität sucht und ungewöhnlich viele Punkte liegen lässt. Das Problem der Konkurrenz: Es war bisher immer nur eine Frage der Zeit, bis Guardiola dieses Rätsel gelöst und schließlich eine Mannschaft geformt hatte, die dann plötzlich monatelang nicht mehr zu schlagen war.

Die Prognose

Der Kader ist weiterhin zu gut und eine Liga-Saison noch immer zu lang, als dass Guardiola seine bestehende Mannschaft und die Naturgewalt Haaland nicht rechtzeitig in furchteinflößenden Einklang bringen könnte.

Mag diese Symbiose zwar vielleicht wieder nicht dazu reichen, die Champions League zu gewinnen – Ilkay Gündogan glaubte jüngst, dass auch Haaland das Aus gegen Real Madrid nicht verhindert hätte -, in der Liga wird Manchester City mit dieser Qualität im schlechtesten Fall Zweiter. Liverpool wird der ebenbürtige Konkurrent bleiben, auch das hat das 1:3 im Community Shield bewiesen.

Niklas Baumgart

Die Analyse: Wie Haaland Manchester Citys Fehlpassquote erhöht

Alle Augen waren auf Erling Haaland gerichtet beim Pflichtspieldebüt für Manchester City. Hat der Neuzugang, der aus Dortmund kam, beim 1:3 im Community Shield gegen den FC Liverpool in Leicester überzeugt? Oder enttäuscht? Hier die erste Haaland-Analyse der Saison.

Hat sein Pflichtspieldebüt für Manchester City hinter sich - und mit seinen Kollegen verloren: Erling Haaland.

Hat sein Pflichtspieldebüt für Manchester City hinter sich – und mit seinen Kollegen verloren: Erling Haaland.

IMAGO/Action Plus

Der Schlusspunkt war ein echter Kracher. Aber ein Lattenkracher. Klingt spektakulär, war aber auch nicht gut, denn Erling Haaland hätte den Ball in der siebten Minute der Nachspielzeit im Tor des FC Liverpool versenken müssen, traf aber nach flachem Zuspiel freistehend aus der Nahdistanz nur das Aluminium. Es wäre das 2:3 gewesen, ein Treffer ohne Wert, denn an der Niederlage des Meisters gegen den FA-Cup-Sieger hätte er nichts mehr geändert. Und doch hätte der Norweger selbst das Spielfeld mit einem etwas besseren Gefühl verlassen können – nun ist es ein noch etwas schlechteres.

Denn Haaland erwischte generell keinen guten Tag. Das muss natürlich zu diesem Zeitpunkt der Saison nicht überbewertet werden, doch der 75-Millionen-Euro-Mann wird, das konnte man gegen diesen starken Gegner auf jeden Fall schon erkennen, eine gewisse Zeit brauchen, um sich an das Spiel der Cityzens zu gewöhnen.

Das ist nicht überraschend, doch bemerkenswert ist schon, wie Haaland im ersten Spiel die Fehlpassquote seines neuen Teams erhöht hat. Nicht, weil er selbst extrem viele gespielt hätte, sondern, weil er immer wieder den Weg in die Tiefe suchte. Das ist legitim, weil es eine der Stärken dieses bulligen Neuners ist. Doch es ist eben auch nicht Citys Spiel, einen Neuner tief zu schicken. Sondern oft war es so, dass ein Neuner – ob echt oder falsch ist in dem Fall zweitrangig – sich aus der letzten Kette nach hinten löste, Innenverteidiger mitzog und Räume schuf, in denen die einlaufenden Achter oder Winger Steckbälle bekamen.

Nun forderte Haaland selbst diesen Schnittstellenball, doch genau hier brachten Liverpools Joel Matip und Virgil van Dijk oder sogar schon Thiago eine Stufe weiter vorne entscheidend den Fuß davor oder dazwischen. So kamen viele Bälle nicht an, die bisher sicher in Citys Besitz blieben. Und genau das geht Pep Guardiola über alles: Ballbesitz, Kontrolle. Pässe zu spielen, von denen man nicht quasi zu 90 Prozent weiß, dass sie ankommen werden, mag dieser Trainer, der das Risiko scheut und das Positionsspiel genau deshalb perfektioniert hat, nicht.

Passt sich Haaland an?

Hier wird es spannend sein, die kommenden Wochen zu beobachten: Passt sich Haaland an? Oder lässt Guardiola Kompromisse zu? Letzteres ist schwer vorstellbar. Mal abwarten.

Gar nicht abwartend ging Haaland das Spiel an, schon nach wenigen Sekunden setzte er seinen Körper robust gegen keinen Geringeren als van Dijk ein. Das wird zweifellos ein neues Element sein im Spiel des englischen Meisters. Neben der bereits erwähnten Chance kurz vor Feierabend hatte Haaland auch in der ersten Halbzeit eine gute vergeben. Hier verschuf er sich mit seiner Wucht Raum und Vorteil gegen Andy Robertson, scheiterte aber an Reds-Keeper Adrian.

Im zweiten Durchgang war lange von Haaland wenig zu sehen, beim einzigen Tor von Julian Alvarez – der eingewechselte Neuzugang traf im Gegensatz zum Norweger – hatte er keine Aktien.

Darwin größer als Haaland?


Darwin Gabriel Nunez Ribeiro

Neuer Klub, erstes Pflichtspiel, erster Titel: Darwin Gabriel Nunez Ribeiro – kurz einfach nur Darwin.
IMAGO/Action Plus

Allen die Show aber stahl Liverpools Neuer Darwin, der – obschon nur in der Jokerrolle – allen einen Vorgeschmack gab, wie der Doppel-Pokalsieger Sadio Mané (FC Bayern) ersetzen möchte: mit Wucht, mit Galligkeit und, wie es Liverpools Art ist, im Kollektiv.

City indes könnte in puncto Kollektiv durch Haaland vor eine Zerreißprobe gestellt werden, denn auch Kevin De Bruyne und der Mittelstürmer harmonierten nicht besonders. Aber das kann ja noch werden. Doch oft sollte Haaland, mit Ball aktiver als im Gegenpressing, nicht demonstrativ im Abseits bleiben. Das hat De Bruyne wütend gemacht. Und Guardiola wird auch nicht “amused” gewesen sein.

Fortsetzung folgt …

Thomas Böker

City and Guardiola bet it all on Haaland – The Warm-Up

Wednesday’s big stories

Haaland represents a huge risk for Guardiola

Erling Haaland’s goalscoring record indicates that he is a near-guarantee of goals. Since his debut, he has scored 154 in 199 games. And, yet, his signing constitutes a sizable risk for Manchester City and, most notably, Pep Guardiola.

Transfers

Haaland transfer confirmed with forward to join Manchester City, Dortmund to sign Adeyemi

17 HOURS AGO

The reason is two-fold. Firstly, and most crucially, for his acquisition to be deemed a true success, City must win the Champions League. Secondly, stylistically, he does not fit this Manchester City team in its current possession-first guise.

The Catalan has built his managerial career and success on ball possession. It has served him well. He has won everything – but last won Europe’s premier trophy in 2011.

Haaland, as a truly elite goalscorer, has shown a laser-like focus on hitting the back of the net, and little interest in playmaking. That is fine as, to state the obvious, he is a striker, whose primary job is to score goals. However, Guardiola has never seen that role’s sole purpose as just that. Zlatan Ibrahimovic and Sergio Aguero provide evidence of this fact.

So, why sign Haaland?

It looks like City are about to win the league for the fourth time in five years, but have, by their standards, struggled in cup competitions. They reached the semi-finals of the Champions League and FA Cup, and the fourth round of the League Cup. Thus, the following conclusion can be drawn: over the course of the season, City’s pure weight of talent pays dividends in the league.

Guardiola’s cabal of midfield passers bludgeons a league into submission, but cup competitions – read the Champions League – are slightly different. One game of missed gilt-edged chances – say against Real Madrid in a first-leg semi-final at the Etihad – can – and this season did – prove fatal to City’s, and, more pertinently, Guardiola’s hopes of finally getting their hands on that Champions League trophy.

And, thus, like Sir Alex Ferguson did before him with Juan Sebastian Veron, Guardiola has bet the house on a player who is not necessarily suited to his style of play, but whose excellence could see City extend their domestic dominance to Europe.

However, for this to happen either City – read Guardiola – or Haaland need to adapt. It represents a huge risk.

Give the Ballon d’Or to the excellent, incomparable Sadio Mane

City, as stated above, will more than likely make it four league wins in five seasons. And, yet, if they don’t, Sadio Mane will have played a central and crucial role in wrestling that title from the Etihad club.

He was at it again on Tuesday night, craning his head back to arrow a Luis Diaz centre past Emi Martinez in Aston Villa’s goal to secure the comeback 2-1 win that draws them level with Manchester City at the top of the table having played a game more.

Mane has been nothing short of inspirational since he helped guide Senegal to Africa Cup of Nations success in February. And come May 28 Mane could have won the Africa Cup of Nations, the League Cup, the FA Cup, the Premier League and the Champions League.

Being in that position in May, and having contributed to it so vastly, makes Mane the standout candidate for the Ballon d’Or this.

Manchester United finally listen to Jose Mourinho

Jose Mourinho said the below in 2019 after taking Manchester United to second in the Premier League the previous season.

“If I tell you, for example, that I consider one of the best jobs of my career was to finish second with Man United in the Premier League, you will say, ‘this guy is crazy,'” Mourinho said.

“I keep saying this because people don’t know what is going on behind the scenes.”

It was a classic from the Mourinho genre. It seemed hyperbole then, and a deflection of his own shortcomings. And, yet, perhaps the Portuguese was right – not necessarily about it being one of the best jobs of his career; winning the Champions League with Porto, or the treble with Inter or conceding barely a goal with Chelsea in their first title-winning season under the Portuguese would constitute that.

However, there have been movements behind the scenes at United ahead of the appointment of Erik ten Hag that suggest an admission that something was in fact “going on behind the scenes”.

The club’s chief strategy officer, Hemen Tseayo, left the club on Tuesday, and, in doing so, joined Matt Judge, director of football negotiations, Jim Lawlor, chief scout, and Marcel Bout, head of global scouting in leaving the backroom structure as new CEO Richard Arnold looks to stamp his authority on the club.

A successful club needs a streamlined, well-oiled operation at the boardroom level. Manchester City have it, Liverpool have it and so too do, to a lesser extent, Real Madrid. PSG and United do not while the jury is still out on Barcelona given their recent upheaval.

If United can get the behind-the-scenes stuff right, then they will once again become a force to be reckoned with.

IN THE CHANNELS

Decent patter here from Danny Welbeck.

COMING UP

A serious selection of Premier League football. Leeds v Chelsea, Watford v Everton and Wolves v Man City.

Andi Thomas will be here tomorrow to pick through that.

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