Tuchel droht nicht nur wegen Conte-Streit Ungemach

Ob Chelsea-Trainer Thomas Tuchel nach seiner Roten Karte gegen Tottenham gesperrt wird, steht noch nicht fest. Und es droht noch eine Strafe.

Gleich geht's rund: Thomas Tuchel lässt Antonio Contes Hand nicht los.

Gleich geht’s rund: Thomas Tuchel lässt Antonio Contes Hand nicht los.

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In der Bundesliga werden Trainer nach einer Roten Karte für mindestens ein Spiel gesperrt, in der Premier League gibt es diesen Automatismus nicht. Deswegen steht noch nicht fest, was auf Thomas Tuchel und Antonio Conte nach deren Platzverweisen im Anschluss an das 2:2-Remis zwischen Chelsea und Tottenham am Sonntag genau zukommt.

Laut BBC will die FA zunächst das Videomaterial auswerten und auch beiden Trainern die Möglichkeit zur Stellungnahme einräumen. Beide könnten “fast sicher” am kommenden Premier-League-Wochenende – Conte gegen Wolverhampton, Tuchel in Leeds – auf der Bank sitzen.

Tuchel, der sich mit Conte mehrere Handgemenge und Wortgefechte geliefert hatte, könnte aber auch für seine Aussagen nach dem Spiel noch belangt werden. In aller Deutlichkeit hatte er Schiedsrichter Anthony Taylor kritisiert, weil beide Spurs-Tore aus Tuchels Sicht irregulär gewesen waren.

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Angesprochen auf Chelseas Vergangenheit mit Taylor und eine von über 80.000 Fans unterschriebene Petition aus der Vorsaison, wonach der Referee keine Spiele der Blues mehr leiten möge, sagte der Chelsea-Coach: “Das wäre vielleicht besser.” Es seien auch nicht nur die Anhänger, die so empfinden: “Ich kann versichern, dass die gesamte Kabine – jeder Einzelne – so denkt.”

Übereinstimmenden englischen Medienberichten zufolge wird die FA wegen dieser Sätze Ermittlungen gegen Tuchel aufnehmen.

Klopp kontert Ceferin: “Gibt nur eine Richtung, wohin das führt: gegen die Wand”

Jürgen Klopp sieht den Profifußball hinsichtlich der Spieler-Belastung auf einem völlig falschen Weg – und ärgert sich im kicker-Interview (Montagsausgabe) über UEFA-Präsident Aleksander Ceferin.

Tritt für mehr Pausen für die Spieler ein: Liverpool-Trainer Jürgen Klopp.

Tritt für mehr Pausen für die Spieler ein: Liverpool-Trainer Jürgen Klopp.

IMAGO/PA Images

Um seinen eigenen Urlaub macht sich Jürgen Klopp keine Sorgen, um den der Topspieler umso mehr. Im großen kicker-Interview (Montagsausgabe) prangert der Trainer des FC Liverpool erneut leidenschaftlich die immer höhere Belastung im Profifußball an – und kontert dabei auch UEFA-Präsident Aleksander Ceferin.

“Das Problem in diesem Geschäft ist tatsächlich, dass es zu viele unterschiedliche Interessensvertreter gibt. In England sind es die Premier League, die Football League und die FA. In Deutschland ist es die Liga und der DFB. International sind es die FIFA und Kontinentalverbände wie die UEFA. Und überall ist Champions League. Alle ziehen, keiner denkt an die Spieler. Nicht einer. Wirklich nicht”, führt Klopp aus.

Klopp: “Auch die EM machen wir größer, Wahnsinn!”

Stattdessen würden “immer nur neue Turniere erfunden. Jetzt machen wir die WM größer, damit andere Mannschaften auch noch daran teilnehmen können. Auch die EM machen wir größer, Wahnsinn! In jeder Sportart ist die Grundvoraussetzung für jede Leistung das Training. Wir haben aber keine Zeit zum Trainieren, weil wir die ganze Zeit spielen. Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich von der ganzen Geschichte extrem gut lebe. Ich habe genug Urlaub. Die Spieler haben es nicht. Das müssen wir irgendwann ändern.”

Doch wer könnte in dieser Debatte für die Spieler eintreten? “Wenn die Spielergewerkschaften für die Spieler sprechen, heißt es, die nerven”, sagt Klopp. Und wenn er selbst etwas sage, “kommt Aleksander Ceferin aus der Ecke und macht eine polemische Aussage, dass andere Leute viel mehr arbeiten müssten. Das weiß ich, das muss mir Herr Ceferin nicht sagen.”

Klopp: “Wenn ich am Ende der Einzige bin, der was sagt, dann ist es halt so”

Er, Klopp, habe “Schrauben geputzt und wer weiß noch alles gemacht”, entgegnet der heute 55-Jährige. “Ich weiß, was arbeiten bedeutet.” Der Fußball funktioniere aber ohne die Spieler nun mal nicht und sei “nur richtig schön, wenn die Besten auf dem Feld sind. Die Besten sollten aber nicht alle drei Tage auf dem Feld sein müssen, weil das mit diesem Körper, den uns der liebe Gott zur Verfügung gestellt hat, bei allen trainingswissenschaftlichen Maßnahmen, die wir mittlerweile ergreifen können, einfach nicht funktioniert. Es gibt nur eine Richtung, wohin das führt, und das ist gegen die Wand.”

Notfalls will Klopp aber auch weiter ohne Unterstützung für eine Entlastung der Spieler kämpfen. “Wenn ich am Ende der Einzige bin, der was sagt, dann ist es halt so. Das fasst mich auch nicht an. Ich kann nicht jedermanns Freund sein.”

Warum sein neuer Torjäger Darwin anders ist “als alle, die hier in den letzten Jahren auf der Neun gespielt haben”, was er von Bayerns Einkaufspolitik hält und welche Ziele er mit Liverpool noch hat: Das ganze Interview mit Jürgen Klopp lesen Sie in der kicker-Ausgabe vom Montag (hier auch als eMagazine).

Jörg Jakob, jpe

Conte legt bei Instagram gegen Tuchel nach – und macht einen Vorschlag

Die spektakuläre Fehde zwischen Thomas Tuchel und Antonio Conte setzte sich am Sonntagabend virtuell noch fort. Fürs nächste Duell hat der Spurs-Trainer eine einfache Idee.

Kaum zu beruhigen: Antonio Conte und Thomas Tuchel müssen von ihren Mitarbeitern getrennt werden.

Kaum zu beruhigen: Antonio Conte und Thomas Tuchel müssen von ihren Mitarbeitern getrennt werden.

IMAGO/Shutterstock

“Alles gegeben, wichtiger Punkt”, “Danke für eure Unterstützung”: So klingen normalerweise Social-Media-Posts von Profifußballern und Trainern nach einem Spiel. Bei Antonio Conte war das am Sonntagabend anders.

Zuvor hatten sich Chelsea und Tottenham ein wildes Duell geliefert, das weniger wegen Harry Kanes spätem 2:2-Ausgleich, sondern vielmehr wegen der Geschehnisse an der Seitenlinie in Erinnerung bleiben wird: Mehrmals geriet Thomas Tuchel mit Trainerkollege Conte derart heftig aneinander, dass beide getrennt werden mussten und nach dem Schlusspfiff jeweils Rot sahen.

Vielleicht auch, um eine Sperre noch irgendwie zu umgehen, spielten beide Streithähne ihr Verhalten später herunter und verkauften es als Teil der Premier-League-Unterhaltung. “Ich denke, wir haben es beide genossen”, sagte Conte.  Schiedsrichter Anthony Taylor habe mit seinen Platzverweisen einfach “die Dynamik der Szene nicht verstanden, aber das ist okay”. Alles Weitere bleibe zwischen ihm und Tuchel.

“Dir ein Bein zu stellen, wäre wohlverdient gewesen …”

Doch daran hielt er sich dann selbst nicht. Bei Instagram postete Conte ein Bild von Tuchels Jubellauf über das zwischenzeitliche 2:1 – der Tuchel später selbst unangenehm war – und schrieb dazu: “Zum Glück habe ich dich nicht gesehen … dir ein Bein zu stellen, wäre wohlverdient gewesen …” Eine weitere Eskalation also? Wohl nicht ganz: Schon die folgenden drei Lach-Smileys lassen erahnen, dass der Italiener längst über die Fehde mit Tuchel schmunzeln kann und vermutlich davon ausgeht, dass es seinem Kollegen ähnlich geht.

Zumal auch er das 1:1 aufreizend emotional vor der Chelsea-Bank gefeiert hatte. “Wenn ich Aggressivität sehe, ist meine Antwort Aggressivität”, erklärte der Italiener die vielen hitzigen Momente schulterzuckend, über die die BBC schrieb, dass sogar “‘The Special One’ José Mourinho die Stirn gerunzelt haben könnte”.

Darüber, dass er Tuchel beim Handshake nicht in die Augen sah, was diesen in Rage versetzt hatte, sprach Conte dagegen nur indirekt. Sein simpler Vorschlag fürs Rückspiel im Februar: “Das nächste Mal schütteln wir uns einfach nicht die Hände. Er bleibt bei seiner Bank, ich bei meiner, dann gibt es kein Problem.”

“Man schaut sich in die Augen”: Tuchel wundert sich – und kritisiert Schiedsrichter

Seine Auseinandersetzung mit Antonio Conte wurde zum großen Aufreger des Premier-League-Wochenendes. Nach Abpfiff ging Chelsea-Coach Thomas Tuchel (48) den Schiedsrichter deutlich an – und erklärte, warum er trotzdem “der glücklichste Trainer der Welt” sei.

Waren sich am Sonntag gar nicht grün: Thomas Tuchel und Antonio Conte.

Waren sich am Sonntag gar nicht grün: Thomas Tuchel und Antonio Conte.

IMAGO/Shutterstock

Dass er die Rote Karte bekommen hatte, hatte er gar nicht mitbekommen. Erst am TV-Mikrofon wurde Thomas Tuchel bewusst, dass vermutlich eine Sperre auf ihn zukommt. “Wir haben beide Rot bekommen?”, fragte er den “Sky Sport”-Reporter im Interview wenige Minuten, nachdem er sich quasi mit Abpfiff der Partie gegen die Tottenham Hotspur mit dem gegnerischen Coach Antonio Conte angelegt und ein Handgemenge heraufbeschworen hatte.

Tuchels Gestik auf dem Platz hatte bereits vermuten lassen, worin der Grund für den zur Rudelbildung ausartende Handschlag lag. “Ich dachte, dass man sich in die Augen schaut, wenn man sich die Hände schüttelt”, bestätigte der Blues-Coach. “Antonio war da anderer Meinung. Es wurde emotional. Er hat sich sehr über den Ausgleich gefreut, ich war ein wenig aufgebracht.”

Bereits nach dem umstrittenen Treffer der Spurs zum zwischenzeitlichen 1:1 durch Pierre-Emile Höjbjerg hatten sich beide Trainer an der Seitenlinie angegiftet, Staff-Trainer mussten Tuchel und Conte auseinanderhalten. Es gebe aber “kein Problem” zwischen ihm und dem Italiener, betonte Tuchel. “Das ist Fußball. Das ist die Premier League. Ihr liebt es, wir lieben es. Wir sind emotionale Trainer, das ist es auch schon. (…) Das war etwas zwischen Männern, zwischen zwei Wettbewerbern.”

“Seit wann darf man Spielern an den Haaren ziehen?”

Ohnehin seien die beiden Roten Karten “unnötig” gewesen, “aber eine ganze Menge war heute unnötig. Eine weitere schlechte Entscheidung des Unparteiischen.” Denn viel eher als der scheinbare Intimfeind Conte bekam in Tuchels Interview Referee Anthony Taylor sein Fett weg. “Beide Tore dürfen nicht zählen”, befand der deutsche Coach. In der Entstehung des 1:1 war zunächst Kai Havertz von Rodrigo Bentancur abgeräumt worden (Tuchel: “Ein klares Foul”), bevor Richarlison beim erfolgreichen Torschuss Höjbjergs im Abseits sowie im Sichtfeld von Torhüter Edouard Mendy stand (Tuchel: “Er steht klar in der Schusslinie, geht sogar aktiv hin”).

Und auch das 2:2 in letzter Sekunde erregte Tuchels Gemüt. In der Szene, die zur Ecke vor dem Treffer führte, hatte Spurs-Verteidiger Cristian Romero abseits des Geschehens Blues-Neuzugang Marc Cucurella an den Haaren zu Boden gezogen. “Seit wann darf man Spielern an den Haaren ziehen?”, polterte Tuchel. “Dann müssen wir künftig gar nichts mehr checken. Das ist lächerlich.” Ein VAR-Eingriff wäre in dieser Szene allerdings nur möglich gewesen, wenn er eine mögliche Rote Karte für Romero betroffen hätte.

Bei der Hälfte habe ich mir schon gedacht, dass ich das gerade nicht machen sollte.

Thomas Tuchel zu seinem Jubellauf nach dem 2:1

Dies sei aber “der einzige Punkt, der mich frustriert”, so Tuchel weiter. “Ansonsten bin ich der glücklichste Trainer der Welt, weil wir fantastisch gespielt und 90 Minuten dominiert haben.” Seine Mannschaft sei “absolut brillant” gewesen und es gebe “nur ein Team, das heute den Sieg verdient hatte – und das waren wir”.

Immerhin einmal war diese Zufriedenheit auch auf den Bildschirmen zutage getreten. Nach dem zwischenzeitlichen 2:1 durch Reece James hatte Tuchel zu einem Jubellauf die Seitenlinie entlang angesetzt. Eine Aktion, die er im Nachhinein bereute. “Bei der Hälfte des Sprints habe ich mir schon gedacht, dass ich das gerade nicht machen sollte”, meinte Tuchel. “Es tut mir leid. Aber manchmal bist du voll in einem Spiel drin.” Auch noch danach.

Rot für Tuchel und Conte nach Handgemenge – Kane gleicht dramatisch aus

Ein packendes Premier-League-Spiel zwischen Chelsea und Tottenham endete mit 2:2. Spurs-Torjäger Harry Kane setzte den dramatischen Schlusspunkt. Vor allem aber zwischen den Trainern Thomas Tuchel und Antonio Conte ging es heiß her.

Auch sie lieferten sich wahnsinnig intensive Duelle: Thomas Tuchel und Antonio Conte.

Auch sie lieferten sich wahnsinnig intensive Duelle: Thomas Tuchel und Antonio Conte.

imago images

Nach dem knappen 1:0-Sieg beim FC Everton wechselte Chelsea-Tainer Thomas Tuchel doppelt: Loftus-Cheek und Startelf-Debütant Cucurella begannen für Azpilicueta und Chilwell. Spurs-Coach Antonio Conte sah nach Tottenhams klarem 4:1 gegen Southampton hingegen keinen Grund, seine Mannschaft zu verändern.

Koulibalys Kracher knackt die Spurs

Tatsächlich kamen die eingespielten Spurs in den Anfangsminuten auch besser in die Partie. Doch nach einigen Ansätzen der so gefährlichen Tempogegenstöße übernahm Chelsea die Kontrolle. Geduldig spielten sich die Hausherren um den tiefen Block, den Tottenham vor dem eigenen Strafraum errichtete, und brachen in der 19. Minute erstmals durch: Sterling legte auf Havertz ab, der am stark reagierenden Lloris scheiterte. Bei der anschließenden Ecke war der Franzose dann aber machtlos: Neuzugang Cucurella fand Neuzugang Koulibaly, der technisch anspruchsvoll via Volley vollstreckte und damit für die verdiente Führung sorgte.

Auch nach dem Treffer blieben die Blues am Drücker und waren das bessere Team. Tottenham fand offensiv überhaupt nicht statt, ein langer Schlag auf den im Abseits stehenden Sessegnon blieb bis zur Pause das einzige Highlight der Auswärtsmannschaft. Doch auch Chelsea gelang kein Treffer mehr. Koulibaly mit einem artistischen Versuch (27.) und Mount per Schlenzer (37.) näherten sich zwar an, dennoch ging es mit 1:0 in die Kabinen.

Premier League, 2. Spieltag

Strittiger Ausgleich bringt die Bänke zum Beben

Der zweite Durchgang startete dann mit der ersten echten Chance für die Spurs: Kane fand Son, der aus schwierigem Winkel nicht an Mendy vorbeikam (48.). Nach einer zwischenzeitlich erneut dominanten Phase der Blues entwickelten sich dann richtig heiße letzte 30 Minuten.

Sterling und Kane vergaben binnen Sekunden das 2:0 respektive den Ausgleich (61.), ehe die Situation zwischen den Bänken zu eskalieren drohte: Bentancur hatte Havertz klar gefoult, das Spiel war weitergelaufen und Höjbjerg der Ausgleich geglückt, bei dem Richarlison darüber hinaus noch in abseitsverdächtiger Position Mendy die Sicht genommen hatte (68.).

Conte jubelte emotional, Tuchel fühlte sich provoziert und die beiden Trainer tauschten mehr als nur deutliche Komplimente aus. Nach mehreren Minuten inklusive einer Trinkpause hatten sich die Gemüter aber wieder beruhigt. Das Spiel lief weiter und Chelsea schlug nach einem unglaublichen Fehlschuss von Havertz (73.) umgehend durch James zurück (77.). 

Doppel-Rot nach Ausgleich in letzter Sekunde

Den Schlusspunkt einer dramatischen Partie setzten aber nochmal die Gäste, die durch Kane mit der letzten Aktion nach einer Ecke zum Ausgleich kamen (90.+6). Mit dem Abpfiff war das Spiel aber noch nicht gelaufen. Denn erneut gerieten Tuchel und Conte aneinander und lieferten sich ein Handgemenge. Beim obligatorischen Handschlag mangelte es Tuchel wohl an Respekt, weil Conte ihm nicht in die Augen sah. Tuchel hielt Conte fest, dieser war sofort auf 180 – es folgte eine große Rudelbildung. Referee Anthony Taylor griff durch – und bedachte beide Trainer mit der Roten Karte.

Tore und Karten

1:0
Koulibaly (19′, Rechtsschuss, Cucurella)

1:1
Höjbjerg (68′, Rechtsschuss, B. Davies)

2:1
James (77′, Rechtsschuss, Sterling)

2:2
H. Kane (90′, Kopfball, Kulusevski)

Tore und Karten

1:0
Koulibaly (19′, Rechtsschuss, Cucurella)

1:1
Höjbjerg (68′, Rechtsschuss, B. Davies)

2:1
James (77′, Rechtsschuss, Sterling)

2:2
H. Kane (90′, Kopfball, Kulusevski)

FC Chelsea

James (41. ), E. Mendy (62. ), Havertz (86. )

FC Chelsea

Tuchel (90. + 7 )

Tottenham Hotspur

Conte (90. + 7 )


FC Chelsea

Chelsea


FC Chelsea

Chelsea

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:


Tottenham Hotspur

Tottenham


Tottenham Hotspur

Tottenham

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:

Schiedsrichter-Team
Anthony Taylor

Anthony Taylor
England

Schiedsrichter-Team

Anthony Taylor

Anthony Taylor
England

Spielinfo


Stadion

Stamford Bridge

Zuschauer

42.000

Spielinfo


Anstoß

14.08.2022, 17:30 Uhr


Stadion

Stamford Bridge London


Zuschauer

42.000


Eckenverhältnis

8:5

Die Blues müssen am kommenden Sonntag (15 Uhr) in Leeds somit ohne ihren Übungsleiter ran, Tottenham spielt am 3. Spieltag zur Eröffnung der Runde am Samstagmittag (13.30 Uhr) gegen Wolverhampton – ebenfalls ohne Coach.

“Große Ehre”: Gündogan neuer Kapitän von Manchester City

Der deutsche Nationalspieler Ilkay Gündogan ist neuer Kapitän von Manchester City, das wurde am Sonntag öffentlich.

Er ist neuer Kapitän von ManCity: Ilkay Gündogan.

Er ist neuer Kapitän von ManCity: Ilkay Gündogan.

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Die Profis des englischen Meisters wählten den 31-Jährigen zum Nachfolger des Brasilianers Fernandinho, der City verlassen hat. “Ich bin stolz, Kapitän dieses tollen Teams und dieses großartigen Klubs zu sein”, schrieb Gündogan am Sonntag in den sozialen Netzwerken.

Dass er nach einigen Aushilfseinsätzen als Spielführer nun offiziell die Rolle für die neue Saison übernehmen dürfe, sei “wirklich eine große Ehre”. Er wolle alles dafür geben, für eine erfolgreiche Spielzeit zu sorgen.

Gündogan war zuletzt schon Stellvertreter von Fernandinho. Neuer Vize-Kapitän der Cityzens ist der belgische Nationalspieler Kevin De Bruyne. Gündogan spielt seit 2016 für ManCity. Sein Vertrag läuft am Ende dieser Saison aus. Zuletzt hatte es deswegen sogar Spekulationen gegeben, dass Gündogan das Team von Trainer Pep Guardiola noch in diesem Sommer verlassen könnte.

Die Berufung zum Kapitän darf wohl als Veto verstanden werden. Bei den ersten beiden Premier-League-Spielen gegen West Ham (2:0) und Bournemouth (4:0) stand Gündogan jeweils in der Startelf, beim Heimauftakt gegen die Cherries traf er sogar selbst.

Klopp: “Die Sadio-Geschichte dürfte gerne Normalität sein”

Dass in diesem Sommer viele prominente Namen zum FC Bayern wechselten, wundert Jürgen Klopp nicht. Als vorbildlich hebt Liverpools Trainer im kicker-Interview (Montagsausgabe) Sadio Manés Transfer hervor.

Spielt seit dieser Saison für den FC Bayern, nicht mehr für Jürgen Klopps FC Liverpool: Sadio Mané.

Spielt seit dieser Saison für den FC Bayern, nicht mehr für Jürgen Klopps FC Liverpool: Sadio Mané.

imago images (2)

Sadio Mané bestimmte mit seinem spektakulären Wechsel vom FC Liverpool zum FC Bayern in diesem Transfersommer zwar tagelang die Schlagzeilen, Misstöne oder andere Störgeräusche waren dabei aber nicht zu vernehmen. Aus Sicht von Jürgen Klopp hätte der Abschied seines Angreifers kaum vorbildlicher ablaufen können.

“Die Sadio-Geschichte ist eine spezielle”, sagt Liverpools Trainer im großen kicker-Interview (Montagsausgabe), “sie dürfte aber auch gerne Normalität sein. Sadio hat uns frühzeitig gesagt, dass er gerne wechseln würde. Man spricht mit einem Spieler, der sechs Jahre bei uns ist. Das ist völlig normal.”

Aus deutscher Sicht sollte man den Fehler nicht machen, den FC Bayern in seiner Strahlkraft zu unterschätzen.

Jürgen Klopp

Er hätte Mané “sehr gerne behalten”, so Klopp. “Aber Sadio wollte gerne etwas anderes machen. Das ist eine freie Welt, man sollte Entscheidungen treffen auf eben diese Art: sie rechtzeitig bekanntgeben. Wenn es dann einen oder mehrere Interessenten gibt, wird ein vernünftiger Preis bezahlt, dann ist es ein Deal. Wäre das immer so, wäre das einfach cool.”

Dass die Bayern neben Mané auch noch Matthijs de Ligt oder Ryan Gravenberch nach München lockten, überrascht Klopp nicht. “Aus deutscher Sicht sollte man den Fehler nicht machen, den FC Bayern in seiner Strahlkraft zu unterschätzen. Wenn man nach München geht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man Meister wird, relativ groß. Größer als zum Beispiel mit Juventus Turin in Italien. Es ist also ein richtiger Schritt von Ajax zu Bayern zu gehen, ein großer ist es auch.”

Hinzu komme, dass München als Stadt “wunderschön” sei. Und: “Deutschland, der FC Bayern geben Sicherheit”, betont Klopp. “Es ist nicht in allen Ligen so, dass es gibt, was vereinbart wurde. Bayern ist Weltklasse und grundsolide, deshalb sind sie auch einer der erfolgreichsten Vereine der Welt.”

Warum er UEFA-Präsident Ceferin kontert, was er zu den Vorgängen beim FC Barcelona sagt und wie er in Liverpool an kleinsten Details arbeitet: Das große Interview mit Jürgen Klopp lesen Sie in der kicker-Ausgabe vom Montag – oder ab Sonntagabend schon im eMagazine.

Jörg Jakob, jpe

Ten Hag nach ManUnited-Demütigung sauer: “Kann Plan in die Tonne treten”

kicker.tv Trainerstimme 13.08.2022

Ten Hag nach ManUnited-Demütigung sauer: “Kann Plan in die Tonne treten”

0:44Manchester United schlittert gegen Brentford in ein Debakel, das 0:4 ist das nächste Kapitel in der anhaltenden Krise des Rekordmeisters – auch unter dem neuen Trainer Erik ten Hag, der im Anschluss nicht mit Kritik sparte.