Weltmeister von 1966: England trauert um Roger Hunt

Die englische Fußballwelt nimmt Abschied von einem Mann, der in den 60er und 70er Jahren großen Anteil an vielen Erfolgen des FC Liverpool hatte. Weltmeister Roger Hunt starb am Montag nach langer Krankheit im Alter von 83 Jahren.

Eine Liverpool-Legende geht: "Sir" Roger Hunt starb im Alter von 83 Jahren.

Eine Liverpool-Legende geht: “Sir” Roger Hunt starb im Alter von 83 Jahren.

imago sportfotodienst

“Roger Hunts Bedeutung für die Geschichte des Liverpool FC ist unübertroffen , das ist klar”, wird Reds-Trainer Jürgen Klopp vom Verein zitiert. Der ehemalige Angreifer kam als 20-Jähriger nach Liverpool und blieb dort insgesamt elfeinhalb Jahre, ehe er bei den Bolton Wanderers seine Karriere beendete. Im September 1959 debütierte Hunt an der Anfield Road – und traf direkt. 

Bester Torschütze in der Liga – Finalsieg gegen Deutschland

In 492 Spielen für die Reds gelangen dem 1,75-Meter-Mann 285 Tore, einzig Ian Rush hat in der Historie des Klubs jemals mehr Tore geschossen. Mit 244 Liga-Toren für Liverpool ist Hunt zudem der beste Torschütze des Vereins, was Treffer in der Liga betrifft.

Seine erfolgreichsten Jahre erlebte Hunt zwischen 1964 und 1966. In dieser Zeit wurde er mit dem LFC Pokalsieger und gewann zweimal die Meisterschaft. Gekrönt wurden die Erfolge mit dem Weltmeistertitel 1966, beim 4:2-Sieg im Finale in Wembley stand Hunt in der Startformation. Für die Three Lions erzielte “Sir Roger” in 34 Auftritten 18 Treffer.

Klopp befürchtet Spione in Porto – und lernt einen neuen Begriff

In Porto fühlte sich der FC Liverpool zuletzt immer wohl. Vor der diesjährigen Champions-League-Reise stellte Jürgen Klopp aber sicherheitshalber den Trainingsplan um.

Feinschliff lieber daheim: Jürgen Klopp am Montag auf dem Trainingsplatz in Liverpool.

Feinschliff lieber daheim: Jürgen Klopp am Montag auf dem Trainingsplatz in Liverpool.

AFP via Getty Images

Jürgen Klopp erinnert sich noch an seine letzten Auswärtsreisen nach Porto, das schon. Wie es seiner Mannschaft vor der bevorstehenden am Dienstag (21 Uhr, LIVE! bei kicker) aber in irgendeiner Weise helfen soll, dass sie 2018 mit 5:0 und 2019 mit 4:1 im Estadio do Dragao gewann, ist dem Trainer des FC Liverpool ein Rätsel.

“Das ist überhaupt kein Vorteil, dass wir die letzten beiden Spiele dort gewonnen haben, absolut nicht”, sagte Klopp am Montag. Vielmehr sei es doch für Porto “ein weiterer Grund, motiviert zu sein. Das macht unsere Aufgabe nicht leichter.” Klar, “ich bin immer noch froh, dass wir damals gewonnen haben”. Aber dass die Reds deswegen mit besonders guten Gefühlen zum diesjährigen Champions-League-Spiel anreisen? “Nein”, winkte Klopp ab. “Das ergibt keinen Sinn.”

“Selbst wenn wir bei Boavista trainieren würden, würden die Informationen ihren Weg raus finden”

Er bereitet seine Elf, die am Samstag bei Aufsteiger Brentford nicht über ein 3:3 hinausgekommen war, auf eine “Topmannschaft” vor, “die sich jedes Jahr für die Champions League qualifiziert”, und nicht “auf eine Mannschaft, die wir mal geschlagen haben”. Den Fahrplan der Vorbereitung hat Klopp allerdings diesmal eigens angepasst.

“Wir haben nicht viel Zeit”, sagte er: “Gestern Regeneration, heute Regeneration, und morgen können wir dort nicht wirklich trainieren, weil alle Leute in Porto immer noch Portugiesen sind. Selbst wenn wir bei Boavista oder wo auch immer trainieren würden, würden die Informationen ihren Weg raus finden. Also mussten wir heute alles in einer Light-Version machen.” Aus Sorge vor Spionen bekamen Mo Salah & Co. ihren Porto-Feinschliff also noch in Liverpool.

“Wiggle room” in Porto? Klopp will davon nichts wissen

Weil er sein Auftaktspiel mit 3:2 gegen Milan gewonnen hat und Atletico und Porto sich torlos trennten, könnte sich der Champions-League-Sieger von 2019 mit einem weiteren Sieg in Porto schon ein kleines Polster in der Gruppe B verschaffen – ein wenig wiggle room, wie es ein Reporter ausdrückte, “Spielraum” sozusagen.

“Ich kenne das Wort nicht”, räumte Klopp ein, aber egal, eine solche Situation kenne er schließlich genauso wenig: “Mit Punkten zu rechnen, die man noch gar nicht hat – das habe ich nie gemacht und nie verstanden. Ich weiß gar nicht, wie das geht.” Bei Portos 0:0 bei Atletico Madrid seien übrigens die Portugiesen diejenigen gewesen, die den Sieg verdient gehabt hätten. “Das sagt alles über Porto aus.”

Mit den verletzten Thiago und Harvey Elliott muss Klopp am Dienstag nur zwei Spieler ersetzen, auch wenn er andeutete, dass der eine oder andere zuletzt Angeschlagene zugunsten einer Trainingseinheit in Liverpool nicht mitreisen werde. “Das bleibt hoffentlich so”, meinte Klopp zur angenehmen Personalsituation, die sich ja vor nicht allzu langer Zeit noch völlig anders dargestellt hatte.

Klopp erweitert Mannschaftsrat – Trio neu dabei

Weil die Reds in der Vorsaison über Monate mit massiven Verletzungssorgen zu kämpfen hatten, hat Klopp sogar den Mannschaftsrat verändert. Statt aus vier Spielern besteht dieser nun aus sechs. Während Georginio Wijnaldum zu PSG wechselte, wurden Trent Alexander-Arnold, Roberto Firmino und Alisson neu ins Gremium gewählt, zu dem Kapitän Jordan Henderson, Vize James Milner sowie Virgil van Dijk weiterhin gehören.

“Manchmal hatten wir letztes Jahr wegen der vielen Verletzten niemanden aus dem Mannschaftsrat auf dem Platz”, erklärte Klopp. “Deswegen habe ich entschieden, die Gruppe auf sechs zu erweitern.” Für ein bisschen mehr wiggle room in diesem Bereich.

Klopp says Liverpool must 'show a reaction' after leaking goals against Brentford

Jurgen Klopp says his Liverpool side need to “show a reaction” in the Champions League against Porto after a disappointing 3-3 draw with Brentford on Saturday.

Liverpool were defensively exposed against Brentford in the goal-filled Premier League clash on Saturday.

Although the German does not feel the result was too much of a concern, he accepts that they have to tighten up at the back when they play Porto in their Group B Champions League match on Tuesday night.

Premier League

‘We just want what we deserve’ – Solskjaer blames Klopp for Man United’s penalty problems

24/09/2021 AT 14:45

“It’s not that much of a concern, but we have to show a reaction,” he told reporters at his pre-match press conference.

“It’s tricky to win a game when you aren’t defending on your highest level and that’s what we didn’t do.

“It wasn’t just the last line, in general we had a problem with defending. Porto is a different team but we have to improve in that department.

We spoke about it and know we cannot do it [defend] like that and we sorted that and have to show that tomorrow.

Diogo Jota will face his former club at the Estadio do Dragao on Tuesday evening.

Les joueurs de Brentford célèbrent le nul face à Liverpool (3-3) / Premier League

Image credit: Getty Images

The 24-year-old has scored 16 goals in 37 appearances for Liverpool since his arrival from Wolverhampton Wanderers in September 2020 and Klopp is delighted with how he has performed for Liverpool so far.

“Exceptional player, [I am] really happy we signed him,” he added.

“[He has] a really strong personality. He’s a very mature man for a young age and that makes it really enjoyable to work with him.

“It’s not easy to improve us but Diogo has done that, definitely.”

Premier League

‘It’s obviously painful’ – Liverpool suffer double injury blow

24/09/2021 AT 11:34

Football

‘Nothing new to say’ – Klopp tight-lipped over Salah contract talks

17/09/2021 AT 15:50

‘We just want what we deserve’ – Solskjaer blames Klopp for Man United's penalty problems

Ole Gunnar Solskjaer has suggested that Jurgen Klopp is to blame for Manchester United’s lack of penalties.

Solskjaer inferred that previous comments by the German continue to influence referees after his side were denied a number of penalties in two encounters with West Ham.

Klopp had said in January of this year that Manchester United appeared to get favourable treatment in the opposition’s penalty box, suggesting they had won more in two years than his entire spell in charge of Liverpool.

Premier League

‘It’s obviously painful’ – Liverpool suffer double injury blow

4 HOURS AGO

While his Manchester United counterpart did not reference Klopp by name, Solskjaer made it clear that he thinks the officiating of his side was impacted by Klopp’s comments.

“We just have to hope we get what we deserve,” Solskjaer said ahead of Manchester United’s game with Aston Villa.

‘Is it my fault?’ – Klopp questions why Man Utd get more penalties than Liverpool

“We should have had three pens in the last two games.

“There was a certain manager last year who was starting to worry about us getting penalties and after that it seems like the decisions are more difficult to give [for us].

“I’ve seen a big, big difference since then on, but we just have to leave it to the refs and hope that they will make the right calls very soon.”

Cristiano Ronaldo was denied what appeared a certain shout for a spot-kick in the dying moments of Manchester United’s Premier League win over West Ham last Sunday.

The decision nearly cost Solskjaer’s side victory, but Mark Noble’s attempt from 12 yards was saved by David De Gea after West Ham had been awarded their own stoppage time penalty.

Manchester United had been awarded six penalties in the 16-game old 2020-21 Premier League season at the time of Klopp’s comment in early January.

They would win a further five across the remaining 22 league fixtures.

Mike Dean will take charge of their fixture against Aston Villa as Manchester United look to move top of the Premier League.

They are level on points with Chelsea and Liverpool after five games, and are able to call upon Edinson Cavani again, with the striker fit to return to Solskjaer’s matchday squad.

Football

Ronaldo returns to top of football’s rich list ahead of Messi

22/09/2021 AT 07:55

Premier League

Woodward ‘more confident than ever’ despite Man Utd’s financial losses

17/09/2021 AT 16:10

Solskjaer stichelt in Richtung Klopp: “Es gab da einen gewissen Manager…”

Der Elfmeter-Zwist zwischen Ole Gunnar Solskjaer und Jürgen Klopp hat ein neues Kapitel hinzugefügt bekommen.

Nicht immer beste Freunde: Jürgen Klopp (li.) und Ole Gunnar Solskjaer.

Nicht immer beste Freunde: Jürgen Klopp (li.) und Ole Gunnar Solskjaer.

imago images/PA Images

Nun hat der Coach von Manchester United ein paar Worte in Richtung Klopp gerichtet: “Es gab da einen gewissen Manager, der vergangene Saison seine Sorge darüber geäußert hat, dass wir (zu viele) Elfmeter bekämen”, so Solskjaer. “Seitdem scheint es schwieriger geworden zu sein, die Entscheidungen zu treffen. Mir fällt da ein sehr großer Unterschied auf.”

Klopp hatte im Januar moniert, dass United in den vergangenen zweieinhalb Jahren mehr Elfmeter zugesprochen bekommen hat als Liverpool in Klopps kompletter, über fünfjähriger Amtszeit. Diese Äußerung hatte nach Ansicht Solskjaers offenbar zur Folge, dass Elfmeterentscheidungen zu selten zugunsten seines Teams ausfallen.

Trainersteckbrief Klopp
Klopp

Klopp Jürgen

Trainersteckbrief Solskjaer
Solskjaer

Solskjaer Ole Gunnar

Das Thema hat in Manchester derzeit wieder Hochkonjunktur, nachdem die Red Devils nach Ansicht von Solskjaer zuletzt um drei Elfmeter gebracht wurden: bei der 0:1-Niederlage im Ligapokal gegen West Ham United sowie zweifach beim vorangegangenen Premier-League-Spiel (2:1) gegen denselben Gegner.

'It’s obviously painful' – Liverpool suffer double injury blow

Liverpool have suffered a double injury blow with midfielders Thiago Alcantara and Naby Keita both ruled out for their clash with Brentford.

Jurgen Klopp’s side travel to London hoping to keep up an unbeaten start to the Premier League season that sees them level on points with Chelsea and Manchester United at the top of the table.

Klopp revealed that Thiago is expected to be out beyond the next international break, while Keita is also a doubt for Tuesday 28 September’s Champions League trip to Porto.

League Cup

Thiago out for two games, Alexander-Arnold to miss Norwich trip

20/09/2021 AT 12:11

“It’s not 100 per cent clear when Thiago will be back,” Klopp explained ahead of his side’s visit to the Brentford Community Stadium.

It’s a muscle in the calf issue, so after the international break, probably.

“I don’t think there’s anything earlier possible – we will have to see.”

Keita suffered his injury during the first half of midweek Carabao Cup action against Norwich after kicking the turf.

The Guinean failed to re-emerge after the half-time interval.

His manager stressed that while the injury was not major, Keita may also miss a tricky visit to Portugal.

Klopp said: “[It’s] nothing really serious, but it keeps him out of the next game for sure – and maybe a little bit longer, we have to see.

‘Massive achievement for Mane to score 100 goals for LFC’ – Klopp

It’s obviously painful and we have to see how we can deal with it. Of course, it’s not cool when players have had a good pre-season, could play a lot of games and now are out.

“That happens throughout a season and hopefully when they come back then that’s it and they can play the rest of the season, that would be extremely helpful.”

Football

‘Nothing new to say’ – Klopp tight-lipped over Salah contract talks

17/09/2021 AT 15:50

Champions League

Liverpool ‘lost the plot’, admits Klopp after ‘very entertaining’ win

16/09/2021 AT 11:32

Klopp würdigt Lewandowski: “Wie? Jetzt erst?”

Auch sein Ex-Trainer Jürgen Klopp gratulierte Robert Lewandowski am Dienstag zum Gewinn des Golden Shoe – und sagte einen Satz dabei “noch ein letztes Mal”.

Robert Lewandowski und Jürgen Klopp - hier 2019 beim Wiedersehen in München.

Robert Lewandowski und Jürgen Klopp – hier 2019 beim Wiedersehen in München.

imago images / Sven Simon

Unter Jürgen Klopp schoss Robert Lewandowski 2009 sein erstes Bundesliga-Tor, unter ihm gewann er 2011 seine erste Meisterschaft und 2014 seine erste kicker-Torjägerkanone. Als der Bayern-Stürmer am Dienstag nun in München erstmals den Golden Shoe als bester europäischer Torschütze der abgelaufenen Saison überreicht bekam, gratulierte ihm auch sein Ex-Trainer aus Dortmunder Zeiten. Seine Videobotschaft im Wortlaut:

“Hallo Lewy, herzlichen Glückwunsch zum Golden Boot. Als ich gehört habe, du hast den Goldenen Schuh gewonnen, habe ich gedacht: Wie? Jetzt erst? Da sieht man mal, wie viel Zeit das in Anspruch nimmt, um ganz, ganz, ganz an die Spitze zu kommen. Du bist ja eh schon ganz lang an der Spitze, aber hast das jetzt auch noch dadurch unterstrichen, dass du diesen außergewöhnlichen Preis gewonnen hast.

Wir alle wissen, dass es in ganz Europa Ligen gibt, in denen es nie einfach ist, ein Tor zu schießen, aber vielleicht ein bisschen einfacher als in Deutschland. Und dementsprechend ist das eine ganz, ganz große Leistung – ich freue mich riesig für dich. So, wie die Saison angefangen hat, würde ich mich nicht wundern, wenn du ihn gleich noch mal holst. Von mir aus gerne, kein Problem. Solange wir nicht gegeneinander spielen, kannst du treffen, so oft du willst.

Ich habe es schon ein paar Mal gesagt, ich sage es noch ein letztes Mal: Ich bin schon auch ein bisschen stolz auf dich. Alles Gute, hau rein und bis hoffentlich bald im Finale der Champions League.”

Klopp im Pech: Auch Thiago fehlt Liverpool vorerst

In der Vorsaison gingen dem FC Liverpool die Innenverteidiger aus, gerade sind es die zentralen Mittelfeldspieler.

Musste gegen Crystal Palace vorzeitig ausgewechselt werden: Thiago.

Musste gegen Crystal Palace vorzeitig ausgewechselt werden: Thiago.

imago images/Offside Sports Photography

Nach Harvey Elliott, der mit einem Verrenkungsbruch im linken Knöchel noch monatelang fehlen wird, verletzte sich nun auch Thiago. Der Ex-Münchner war am Samstag beim 3:0-Heimsieg über Crystal Palace in der 62. Minute wegen einer Wadenblessur ausgewechselt worden.

Am Montag gab Jürgen Klopps Assistent Pepijn Lijnders auf der Klubwebsite bekannt, dass Thiago “definitiv” das Ligapokalspiel bei Norwich City am Dienstag (20.45 Uhr) und das Premier-League-Spiel beim FC Brentford am Samstag (18.30 Uhr) verpassen werde – mindestens. Man warte noch auf die Ergebnisse der Untersuchung für eine genauere Prognose.

“Es ist schade, dass er uns fehlen wird”, so Lijnders, der Thiago nach dessen Anlaufschwierigkeiten in der Vorsaison zuletzt als “richtigen Spielmacher” erlebt hat. “Dass wir in einer Woche zwei Schlüsselspieler im Mittelfeld verlieren, ist eine schlechte Sache.”

In Norwich hätte Thiago womöglich allerdings ohnehin nicht gespielt. Erwartet wird, dass Klopp den Auftakt im unwichtigeren der beiden englischen Pokalwettbewerbe zur kräftigen Rotation nutzt.

'Nothing new to say' – Klopp tight-lipped over Salah contract talks

Jurgen Klopp refused to give an update on how Liverpool’s negotiations are going with Mohamed Salah over a new contract.

The Egypt international, who scored his 100th Premier League goal in Liverpool’s 3-0 win over Leeds United on Sunday, is contracted to the Merseyside club until summer 2023 and is reportedly in talks over an extension.

Liverpool have been tying their key players down to new contracts in recent months with Alisson Becker, Virgil van Dijk, Trent Alexander-Arnold, Andy Robertson, Jordan Henderson and Fabinho all signing new long-term deals.

Champions League

Liverpool ‘lost the plot’, admits Klopp after ‘very entertaining’ win

YESTERDAY AT 11:32

The German says he does not want to comment on how talks are progressing regarding Salah’s contract as he has no part in the discussions.

“There is nothing really to say about it, especially not from me as I am not involved,” the 54-year-old told reporters ahead of Liverpool’s Premier League clash with Crystal Palace on Saturday afternoon.

“Obviously the only thing I am really interested in is how Mo looks, how sharp he is, how committed he is at the moment and that’s absolutely spot on. Really good.

“There is nothing new to say about [the contract)]”

Klopp did provide an injury update on Brazilian forward Roberto Firmino, though.

Klopp confirmed Firmino will not be in the squad to face Palace as he still recovering from a hamstring injury picked up against Chelsea on August 28.

“He is not ready,” Klopp said.

“[Firmino] won’t even start training with the team until some point next week.”

Champions League

Klopp: Liverpool got ‘carried away’ before thrilling fightback

YESTERDAY AT 22:04

Champions League

Opinion: Liverpool have remembered how to handle chaos again

YESTERDAY AT 21:55

Klopps Vermutung: Origi wird eines Tages “eine Liverpool-Legende sein”

Jürgen Klopp klopfte sich inbrünstig auf die Brust, feierte das durchaus kuriose 3:2 zum Start der neuen Champions-League-Saison mit den eigenen Fans an der Anfield Road – und redet einen seiner Spieler schon mal in Richtung “Hall of Fame”.

Erkennt in Divock Origi großes Potenzial für eine große Liverpool-Karriere: Reds-Coach Jürgen Klopp.

Erkennt in Divock Origi großes Potenzial für eine große Liverpool-Karriere: Reds-Coach Jürgen Klopp.

imago images/Sportimage

Abgesehen vom dreiminütigen Aussetzer der Liverpooler Hintermannschaft, die zum Auftakt der Königsklasse an der heimischen Anfield Road Gegner Milan aus dem Nichts aus einem 0:1-Rückstand ein 2:1 machen ließ, war der Abend aus Jürgen Klopps Sicht ein absolut gelungener. Sein Team, das auch in der Premier League mit zehn Punkten aus vier Partien gut in Tritt gekommen war, zeigte sich gegen die Rossoneri gierig, angriffslustig, überfallartig im Gegenpressing, Ball erobern und Abschlüsse generieren – und zwar so stark alles zusammen, dass den Italienern mitunter schwindlig gewesen sein dürfte.

So war es in den zweiten 45 Minuten vom Gefühl her auch nur eine Frage der Zeit, bis der Champions-League-Sieger von 2005 (eben gegen Milan) und 2019 (gegen Tottenham) die drei Punkte doch noch im eigenen Stadion behalten würde. So kam es dann auch: Mohamed Salah und Kapitän Jordan Henderson mit einem tollen Dropkick-Volley stellten das absolut verdiente 3:2 gegen den Serie-A-Vizemeister her.

“Divock ist ein großartiger Typ”

Für den früheren Dortmunder Publikumsliebling Klopp war hinterher aber klar, wer für ihn mit am meisten Lob verdient hatte: Divock Origi. Der 26-jährige Belgier war an diesem Abend in die Startelf befördert worden – und zahlte das neben tollem Anlaufverhalten sowie vielen anderen guten Aktion am Ball besonders mit seiner zauberhaften Vorlage zum 2:2 zurück. Der Stürmer chippte die Kugel in jener 49. Spielminute klasse in den Rücken der Abwehr zum nicht im Abseits stehenden und dann eiskalt vollendenden Salah.

Nach Spielschluss rief das in Klopp selbst höchstes Lob hervor. Der 54-jährige Stuttgarter war sogar so verzückt, dass er seinem Angreifer eines Tages einen ewigen Platz in der Ruhmeshalle des stolzen FC Liverpool zutraut: “Divock ist ein großartiger Typ – und wenn wir in zehn Jahren zurückblicken, wird er eine Liverpool-Legende sein.” Der Coach ergänzte aber noch, dass er mit seinen 26 Jahren immer noch “zu jung” sei, “um schon als Legende zu gelten”. Demzufolge müsse er in nächster Zeit erst einmal noch weiter so fleißig “Fußball spielen”.

Wolfsburg als gute Zwischenstation


Divock Origi

Hat sich während seiner Leihe zum VfL Wolfsburg vor allem in der Relegation auffällig gezeigt: Divock Origi.
imago/regios24

Durchaus interessant: In seinen ersten Jahren an der Anfield Road hatte sich Origi (2015 von seinem Ausbildungsklub OSC Lille gekommen) noch schwer getan, feierte erst in der Saison 2016/17 mit 34 Premier-League-Einsätzen sowie sieben Toren eine Art Durchbruch – um in der Saison 2017/18 aber schon wieder in die Bundesliga zum VfL Wolfsburg ausgeliehen zu werden (31 Spiele, sechs Treffer, zwei Vorlagen). Dort verhinderte er in der Relegation außerdem mit einem Tor samt Vorlage den Abstieg der Niedersachsen in die Zweitklassigkeit gegen Kiel.

Ein Jahr später traf Origi dann nach seiner Rückkehr zu den Reds für Liverpool just im Champions-League-Finale gegen Tottenham Hotspur (2:0 am Ende). Und wenngleich der Stürmer einen Stammplatz unter Klopp immer noch nicht in aller Regelmäßigkeit innehat, so darf er sich doch der Wertschätzung des Trainers inzwischen komplett sicher sein – den Startelfeinsatz gegen Milan dafür als neuestes Beispiel.

Kurios: Im Sommer sollte Origi sogar noch wechseln, – worüber Klopp nun aber froh ist, dass das nicht passiert ist: “Ich hatte natürlich gedacht, dass er uns im Sommer verlässt. Aber die Fußballwelt ist verrückt – und die Leute haben offenbar vergessen, wie gut er ist.”