“Mangel an Respekt”: Leonardo geht Real wegen Mbappé hart an

Nächster Akt im Transfer-Theater um Kylian Mbappé: PSG-Sportdirektor Leonardo hat Real Madrid und insbesondere Präsident Florentino Perez nach dessen jüngsten Aussagen erneut hart angegangen.

Muss er ihn loslassen? PSG-Sportdirektor Leonardo (Mitte) mit Kylian Mbappé (li.) und Präsident Nasser Al-Khelaifi.

Muss er ihn loslassen? PSG-Sportdirektor Leonardo (Mitte) mit Kylian Mbappé (li.) und Präsident Nasser Al-Khelaifi.

AFP via Getty Images

Perez hatte erklärt, es werde “im Januar Neuigkeiten über Mbappé” geben und man hoffe, dass “am 1. Januar alles gelöst werden kann”, wenn Mbappé ein halbes Jahr vor Vertragsende mit allen Vereinen verhandeln darf, ohne seinem aktuellen Verein gegenüber Rechenschaft abzulegen. Nur kurz nach seinen Aussagen hatte Perez wieder zurückgerudert und davon gesprochen, “stets mit dem gebotenen Respekt vor PSG” agieren zu wollen.

Genau diesen Respekt vermisst Leonardo offenbar. Der Brasilianer sah in den ersten Aussagen von Perez vielmehr “die Fortsetzung eines Mangels an Respekt gegenüber PSG und auch gegenüber Kylian”, wie er der “L’Equipe” am Dienstag sagte. “Im Verlauf einer Woche spricht erst ein Spieler von Real Madrid (gemeint ist Karim Benzema, Anm. d. Red.), dann der Trainer und jetzt der Präsident über Kylian, als wäre er schon einer von ihnen. (…) Ich wiederhole: Das ist ein Mangel an Respekt, den wir nicht tolerieren können.”

Leonardo sieht Affront: “Das geht seit zwei Jahren so”

Und weiter: “Das geht seit zwei Jahren so. Ich erinnere nur daran, dass die Transferperiode vorbei ist, dass eine Saison läuft. Es gibt Spiele und Real Madrid kann sich nicht weiter so verhalten. Das muss aufhören! Kylian ist Spieler von Paris St. Germain und der Verein weiß, dass diese Beziehung andauert.”

Bereits zum Ende des Transferfensters, als Mbappés geplanter Wechsel zu Real gescheitert war, hatte Leonardo den Madrilenen ähnlich geartete Vorwürfe gemacht. Am Montag hatte sich der Angreifer selbst erstmals zu Wort gemeldet.

Perez über Mbappé-Aussage: “Meine Worte wurden falsch interpretiert”

Kylian Mbappé hatte jüngst über seinen Wechselwunsch zu Real Madrid gesprochen. Kurz darauf äußerte sich Präsident Florentino Perez über die Personalie – um nur Stunden später zurückzurudern.

Mbappé und kein Ende: Florentino Perez.

Mbappé und kein Ende: Florentino Perez.

Getty Images

Mbappé hatte bei RMC Sports und L’Equipe unter anderem über die vergangene Transferperiode gesprochen. Er habe schon im Juli erklärt, PSG verlassen zu wollen und stellte auch klar: “Wenn ich im Sommer gegangen wäre, wäre ich nur zu Real Madrid gegangen.”

Real-Präsident Perez erklärte daraufhin in der Zeitung “El Debate”: “Im Januar wird es Neuigkeiten über Mbappé geben. Wir hoffen, dass am 1. Januar alles gelöst werden kann.” Mbappés Vertrag läuft am 30. Juni 2022 aus, ein halbes Jahr vor Ablauf darf der Franzose mit jedem Team verhandeln, ohne PSG Rechenschaft ablegen zu müssen.

Eine Wechselankündigung also? So wollte es Perez nicht verstanden wissen, nur wenig später ruderte er schon wieder zurück. Bei “RMC Sport” sagte er: “Meine Worte wurden falsch interpretiert. Was ich gesagt habe, ist, dass wir bis zum nächsten Jahr warten müssen, um von Ihnen zu hören, stets mit dem gebotenen Respekt vor PSG, mit denen wir gute Beziehungen haben.”

Der französische Nationalspieler war im Sommer von Perez und Real umworben worden, die Madrilenen waren aber mit einem Angebot in Höhe von 180 Millionen Euro bei PSG abgeblitzt.

'I had to celebrate it, I am sorry!' – Pochettino on Messi’s first PSG goal

It was what the 37,000 Paris Saint-Germain fans inside the Parc des Princes had patiently waited for, a glimpse of what Barcelona supporters had been fortunate enough to witness over the past 17 years: a Lionel Messi goal.

The man partly responsible for luring arguably the greatest player ever to Paris, Mauricio Pochettino, admitted he “enjoyed it a lot” as the Argentine forward helped the team to their first Champions League win this campaign.

“For many years I watched (Lionel) Messi scoring goals, always with the opposite team,” Pochettino said. “The first (goal) for our side, for my side, well I had to celebrate it, I am sorry!”

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Man City win evidence that PSG freewheeling can work – The Warm-Up

2 HOURS AGO

He is top class, this is nothing new.

Speaking to the club’s media team, Messi labelled PSG’s first ever win over Man City as “excellent” as they moved top of Group A.

He said: “I am very happy with the result, I think that we put in an excellent performance.

“It was a very important match for us, we wanted to win, especially after the draw at (Club) Brugge. We are very happy.”

Messi struck his 121st Champions League goal, and his first for PSG, on 74 minutes in typical Messi fashion.

PARIS, FRANCE – SEPTEMBER 28: Lionel Messi of Paris Saint-Germain celebrates with team mate Neymar after scoring their sides second goal during the UEFA Champions League group A match between Paris Saint-Germain and Manchester City at Parc des Princes.

Image credit: Eurosport

He picked up the ball on the halfway line and drove towards the heart of the City defence with the ball glued to his left foot.

With the help of Kylian Mbappe, the pair dazzled Aymeric Laporte with a neat one-two around the defender before Messi beautifully planted the ball in Ederson’s top right-hand corner.

“For the goal, everything went quickly,” Messi explained. “It was a counter, I played it to Kylian (Mbappe) who set it back to me first time and I was able to shoot immediately.

I am very happy with the goal, it’s my second match here at the Parc (des Princes).

“I am happy I have been able to celebrate with my teammates and all of the supporters, especially during such an important match.

“I am very happy on a personal level, but also with this result. Let’s continue like this!”

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Guardiola: We controlled PSG but just couldn’t score

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Opinion: PSG are far from perfect, but they have Messi

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Donnarumma: “Ich habe nur gelacht, als ich auf Social Media geguckt habe”

Viel ist in den letzten Tagen und Stunden über Gianluigi Donnarumma geschrieben und gesprochen worden. Nach dem Pariser 2:0-Erfolg in der Champions League gegen Manchester City, wo der italienische Europameister wieder mal gespielt hat, meldete sich der 22-Jährige nun mit klaren Worten.

Hat sich mit seinen Kollegen feiern lassen können: PSG-Torhüter Gianluigi Donnarumma.

Hat sich mit seinen Kollegen feiern lassen können: PSG-Torhüter Gianluigi Donnarumma.

imago images/PanoramiC

Wie vermutet hatte der Pariser Trainer Mauricio Pochettino seinen zweiten starken Keeper Gianluigi Donnarumma an diesem Dienstagabend von Beginn an aufs Feld gelassen. Der bislang öfters als Nummer 1 bevorzugte Keylor Navas war dieses Mal draußen.

Und abgesehen von einer kleinen Unsicherheit nach einer Flanke von Kevin De Bruyne zeigte sich der in diesem Sommer nach sechs Jahren Stammkeeperzeit bei der AC Mailand ablösefrei zu PSG gewechselte Donnarumma aufmerksam, parierte einiges und trug so dazu bei, dass sein Team am Ende ein 2:0 gegen das von Pep Guardiola trainierte ManCity feierte – es war der erste Sieg über die Skyblues überhaupt.

Donnarumma spricht Klartext

Im Anschluss ging es dann wie schon im Vorfeld auch nochmals um Donnarumma selbst, der Medienberichten zufolge über seine bislang eher rar gesäten Einsätze im PSG-Trikot unglücklich gewesen sein soll.

Und diesen Gerüchten erteilte der mit 16 Jahren bereits zum Serie-A-Stammtorwart aufgestiegene Schlussmann und Nachfolger von Gianluigi Buffon im italienischen Nationaltor eine klare Absage. Erstmals überhaupt äußerte sich Donnarumma damit zu seiner eigenen Sicht der Dinge – und sprach ins Mikrofon von “Sky Sport Italia” folgende klare Sätze: “Die Leute haben bei Social Media darüber geschrieben, dass ich eventuell Paris schon wieder verlassen wolle, weil Navas zuletzt gestartet ist … Ich habe da nur gelacht, als ich auf Social Media geguckt habe.”

Und weiter: “Das ist alles voll mit Fake News! Ich bin total glücklich hier bei PSG. Lasst sie reden – der Klub unterstützt mich!”

Zum Thema:

Stoppschild in einer Bilderbuchkarriere: Hat sich Donnarumma verzockt?

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Was Gianluigi Donnarumma bereits mit 22 Jahren erreicht und vorzuweisen hat, schaffen andere Torhüter des Weltfußballs nicht mal in einer gesamten Laufbahn. Doch aktuell scheint der Aufstieg des nächsten großen italienischen Schlussmannes ein wenig aufgehalten worden zu sein. Hat sich der Europameister falsch entschieden?

Zeit auf dem Feld - rar gesät: Für Paris Saint-Germain hat Gianluigi Donnarumma noch nicht häufig gespielt.

Zeit auf dem Feld – rar gesät: Für Paris Saint-Germain hat Gianluigi Donnarumma noch nicht häufig gespielt.

imago images/PanoramiC

Während andere pubertierende 16-Jährige schier wöchentlich Hobbys wechseln, womöglich Schabernack treiben, die Eltern ein wenig verzweifeln lassen und sich im Leben überhaupt noch orientieren wollen und müssen, was in der Zukunft etwa in Sachen Beruf oder Studium für eine Richtung eingeschlagen wird, hat Frühentwickler Gianluigi Donnarumma schon seinen Pfad abgesteckt gehabt.

Der am 25. Februar 1999 am Golf von Neapel in Castellammare di Stabia geborene Italiener, der später über die Ausbildungsstation SSC Neapel 2013 zur AC Mailand kommt, schafft dort in der Modemetropole nämlich bereits zur Saison 2015/16 den Durchbruch zum Profi. Ein Kaderplatz ist ihm sicher. Doch nicht nur das: Der damalige Milan-Coach Sinisa Mihajlovic schickt den hochveranlagten Jungspund im eingangs beschriebenen Alter von 16 Jahren am 25. Oktober 2015 beim 2:1-Heimsieg gegen Sassuolo Calcio direkt mal in die Startelf.

Spielersteckbrief Buffon
Buffon

Buffon Gianluigi

Spielersteckbrief Zoff
Zoff

Zoff Dino

Spielersteckbrief Zoff
Zoff



Karriere beendet



Karriere beendet

Italien
Spielerprofil

Spielersteckbrief Navas
Navas

Navas Keylor

Spielersteckbrief G. Donnarumma
G. Donnarumma

Donnarumma Gianluigi

Paris St. Germain – Vereinsdaten
Paris St. Germain

Gründungsdatum

12.08.1970

Vereinsfarben

Blau-Rot

Paris St. Germain – Vereinsdaten
Paris St. Germain

Gründungsdatum

12.08.1970

Vereinsfarben

Blau-Rot

Anschrift

Paris Saint-Germain Football Club
24, Rue du Commandant Guilbaud
75781 Paris Cedex 16
E-Mail: website@psg.fr

Internet

https://www.psg.fr/

Vereinsinfo

AC Mailand – Vereinsdaten
AC Mailand

Gründungsdatum

16.12.1899

Vereinsfarben

Rot-Schwarz

AC Mailand – Vereinsdaten
AC Mailand

Gründungsdatum

16.12.1899

Vereinsfarben

Rot-Schwarz

Anschrift

Associazione Calcio Milan
Via Filippo Turati, 3
20121 Milano

Internet

www.acmilan.com/

Vereinsinfo

Italien – Vereinsdaten
Italien

Gründungsdatum

01.01.1898

Italien – Vereinsdaten
Italien

Gründungsdatum

01.01.1898

Anschrift

Federazione Italiana Giuoco Calcio (FIGC)
Via Gregorio Allegri 14
00198 Roma

Internet

www.figc.it/

Vereinsinfo

Trainersteckbrief Mancini
Mancini

Mancini Roberto

Trainersteckbrief Pioli
Pioli

Pioli Stefano

Trainersteckbrief Pochettino
Pochettino

Pochettino Mauricio

Trainersteckbrief Mihajlovic
Mihajlovic

Mihajlovic Sinisa

Champions League – Tabelle – Gruppe A
Pl. Verein Punkte
1
Manchester City
Manchester City
3
FC Liverpool
FC Liverpool
3
Ajax Amsterdam
Ajax Amsterdam
3

Champions League – Tabelle – Gruppe A

Tabelle Champions League

Und aus dieser wird er (in Mailand) nie mehr verbannt …

Milan erobert, kurzzeitig “Dollarrumma gewesen”, Buffon beerbt

Mihajlovic sowie die über die Jahre nachfolgenden AC-Trainer Cristian Brocchi, Vincenzo Montella, Gennaro Gattuso, Marco Giampaolo und Stefano Pioli (aktuell auch noch im Amt) sind sich einig: Dieser Spieler hat das Zeug zu Großem. “Donnarumma ist sehr talentiert, und ich hoffe, dass er genau die gleiche Karriere wie Buffon bestreiten wird. Darüber wäre auch Donnarumma sehr froh, denn Buffon gehörte in den letzten 20 Jahren zu den besten Torhütern der Welt”, so etwa Mihajlovics Meinung vor sechs Jahren über seinen Schützling.


Gianluigi Donnarumma

Ist 2017 mit Papiergeld beworfen worden: Gianluigi Donnarumma.
imago/MB Media Solutions

Und er soll Recht behalten: Denn Donnarumma sammelt in all den Serie-A-Jahren in noch so jungem Alter 215 Serie-A-Einsätze, 16 Partien in der Europa League, kommt insgesamt auf 251 Pflichtspiele für Milan, bleibt dabei 88-mal gänzlich ohne Gegentor – und lässt die hiesigen Tifosi vom Aufschwung mit neuen Stars philosophieren. Und das berechtigt: Denn auch auf dem Feld vor dem jungen Keeper wird bei den Rossoneri eine junge Truppe aufgebaut (ergänzt mit Altstar Zlatan Ibrahimovic), die nach tristen Jahren zuletzt 2020/21 lange um die Meisterschaft mitspielt, am Ende Vizemeister wird und endlich wieder in die Champions League zurückkehrt.

Einzig 2017 gibt es “Stunk”, als aus Donnarumma “Dollarrumma” wird. Schon damals verhandeln der Torwart und sein bekannter Berater Mino Raiola hart mit der AC Mailand, einigen sich lange nicht – und Fans reagieren anno dazumal wütend, schmeißen unter anderem Papiergeld auf den Rasen. Raiolas Erklärung: “Wir haben um mehr Zeit für die Vertragsverhandlungen gebeten. Milan hat dagegen die Medien über jeden Schritt informiert. Ein Teil der Tifosi hat sich gegen Gianluigi gestellt – und der Klub hat ihn nicht geschützt.” Am Ende ist der Keeper aber geblieben, hat bis 2021 unterschrieben und die Herzen mit Leistungen zurückerobert.

Und das auch noch in anderem Dress: Zwischenzeitlich am 1. September 2016 schlägt beim 1:3 im Freundschaftsspiel gegen Frankreich auch in der Nationalmannschaft erstmals “die Stunde Donnarumma”, der Torwart wird dabei für Legende Gianluigi Buffon eingewechselt. Er tritt damit in die Fußstapfen zweier großer Vorgänger – eben “Grandi Gigi” und dessen Vorgänger Dino Zoff -, lernt einige Zeit lang noch von Buffon – und wird nach dessen offiziellen Nationalmannschaftsrücktritt im Mai 2018 die alleinige, neue Nummer 1 der Squadra Azzurra.

Der Höhepunkt: Wembley, Titel, Auszeichnung


Gianluigi Buffon lacht zusammen mit Gianluigi Donnarumma (re.)

“Meister und Padawan”: 2018 hat Gianluigi Buffon den Azzurri-Staffelstab an Gianluigi Donnarumma gereicht.
Getty Images

Das Trikot der Azzurri streift sich der inzwischen 22-Jährige dann auch in diesem Sommer während der Europameisterschaft über – und glänzt auch hier als Teil einer jungen, Spaß machenden Einheit um erfahrene Recken wie Giorgio Chiellini oder Europas Fußballer des Jahres Jorginho. Drei Spiele ohne Gegentore in der Gruppenphase folgen tolle Paraden im Achtelfinale gegen Österreich (2:1) und im Viertelfinale gegen Belgien (2:1), ehe im Halbfinale gegen Spanien ein Schuss von Alvaro Morata im Elfmeterschießen pariert wird (4:2).

Am Ende gelingt sogar die Krönung – oder vielmehr die doppelte Krönung für Donnarumma ganz persönlich: Beim dramatischen 3:2 im Elfmeterschießen gegen England pariert der zu diesem Zeitpunkt noch bei Milan unter Vertrag stehende Schlussmann zwei Versuche, gewinnt damit seinen ersten großen Titel mit einer Mannschaft, tritt damit endgültig auf Nationalmannschaftsebene in die gewaltigen Fußstapfen von Zoff (Weltmeister 1982, Europameister 1968) sowie Buffon (Weltmeister 2006) – und wird darüber hinaus auch noch zum Spieler des Turniers gekürt.

“Mein Ziel war es immer, die Nummer 1 zu sein”, so Donnarumma rückblickend im Juli nach dem Erringen des EM-Titels. “Ich wollte die WM und die EM im Trikot von Italien gewinnen. Davon träumt jedes Kind.” Auf seiner Instagram-Seite schreibt der während der Europameisterschaft auch laut eigener Aussage kurz verwirrte Torhüter dann noch: “Ich bin stolz darauf, allen Italienern ein Lächeln geschenkt zu haben und gemeinsam mit unseren außergewöhnlichen Fans so viele magische Nächte erlebt zu haben.”

Und nun?

Mit den magischen Nächten ist es in den letzten Wochen aber zu Ende gewesen für Donnarumma. Doch der Reihe nach …

Zunächst einmal sind schon während der EM massiv Gerüchte hochgekocht, der Italiener wolle sich nach Jahren bei Milan woanders umsehen – deswegen sind auch die Vertragsgespräche der Rossoneri mit ihm und seinem Star-Berater Railo auf Eis gelegt. Am 14. Juli ist es dann so weit: Der in diesem Sommer aufstockende französische Gigant Paris Saint-Germain, der auch Lionel Messi und Sergio Ramos ablösefrei an Land ziehen soll, verpflichtet den amtierenden Europameister ablösefrei und stattet ihn mit einem Vertrag bis 2026 aus. Bei elf Millionen Euro Jahresgehalt, womit Milans Angebot offenbar nicht mitgehalten hat und der Abschied unvermeidbar wird.

Etwas mehr als zwei Monate später soll Donnarumma aber recht unglücklich sein, was an den Fakten gemessen durchaus verständlich wäre. Denn seit seinem Wechsel kommt der Italiener bislang nur auf zwei Ligue-1-Einsätze für den Tabellenführer, die anderen sechs Partien sowie das bisher eine Champions-League-Spiel beim Club Brügge hat sein fast zwölf Jahre älterer Konkurrent Keylor Navas (34) bestritten.


Keylor Navas (li.) und Gianluigi Donnarumma

Sind Konkurrenten bei Paris Saint-Germain: Keylor Navas (li.) und Gianluigi Donnarumma.
AFP via Getty Images

Laut Medienberichten soll Donnarumma (noch) einen schweren Stand in Paris haben, eben weil die südamerikanischen Stars um Neymar, Messi oder auch Angel di Maria ein gutes Verhältnis zu Navas pflegen und sich für den Costa-Ricaner einsetzen sollen. Und die Berichte – etwa vom “Corriere della Sera” – gehen sogar noch weiter: Dem Vernehmen nach soll Donnarummas Agent Raiola schon mal sicherheitshalber die Optionen für Winter oder Sommer 2022 prüfen, sollte sich an der Situation des Europameisters nicht großartig etwas ändern. Immer wieder wird hier Juventus als potenzielle Option genannt. Für den Moment sind das aber alles nur Spekulationen.

Sicher ist: PSG-Coach Mauricio Pochettino dürfte wissen, dass er den hochveranlagten Donnarumma bei der Stange halten muss – und so soll der Italiener direkt tatsächlich an diesem Dienstag (21 Uhr, LIVE! bei kicker) beim Kracher-Heimspiel in der Königsklasse gegen Manchester City anstelle von Navas auflaufen. Auch wenn das Pochettino am Abend zuvor noch nicht bestätigt hat: “Wir haben großartige Torhüter – und sie alle passen sich den Anforderungen hier an. Wir sind zufrieden mit dem, was sie bisher leisten.”

In der Folge wird sich auf jeden Fall zeigen, ob etwa ein Einsatz gegen ManCity nur ein einmaliges Bonbon sein und der Routinier immer wieder in den Pariser Kasten zurückkehren wird – oder ob Donnarumma das aktuelle Karriere-Stoppschild schnell umkurvt und hinter sich lässt. Ansonsten droht eine Karriere-Baustelle für einen Profi, der seit seinem 16. Lebensjahr doch alles bestens in die Wege geleitet hat.

Markus Grillenberger

Zoff zwischen Mbappé und Neymar? Pochettino beschwichtigt

Ein Video-Schnipsel ging bei Paris St. Germains letztem Auftritt viral. Trainer Mauricio Pochettino versteht die Aufregung nicht.

Gegen Montpellier offenbar nicht einer Meinung: Kylian Mbappé (li.) und Neymar.

Gegen Montpellier offenbar nicht einer Meinung: Kylian Mbappé (li.) und Neymar.

imago images/Le Pictorium

So ist das wohl einfach, wenn man lauter Superstars verpflichtet. Nach dem 2:1-Sieg gegen Lyon sprach jeder über Lionel Messis Reaktion bei seiner Auswechslung, nach dem 2:0 gegen Montpellier diesen Samstag ging es vor allem um einen Satz, den Kylian Mbappé kurz nach seiner Auswechslung auf der Bank zu sagen schien. “Zu mir spielt er nicht ab”, soll er sich frustriert beschwert und dabei Neymar gemeint haben.

Von einem Zoff wollte Mauricio Pochettino aber nichts wissen. “Sie sind fantastische Jungs”, beschwichtigte der PSG-Trainer am Montag. “Solche Dinge passieren im Fußball.” Er habe mit beiden einzeln bereits gesprochen und beide auch untereinander. “Und ihr konntet im Training sehen, dass sie Spaß hatten.” Alles andere sei nur “Gerede”: Innerhalb der Mannschaft “war es nichts”.

Klar ist für Pochettino allerdings, dass es noch “Zeit brauchen wird”, bis das Zusammenspiel zwischen Mbappé, Neymar und Messi reibungslos funktioniert. Vor allem bei Neuzugang Messi warb der Trainer um Geduld: “Ihr müsst verstehen, dass er ein Mensch ist wie wir, der sich an seinen neuen Klub gewöhnen muss”, genau wie dessen Familie. “Er war 20 Jahre in Barcelona. Jetzt ist alles neu.”

Am Dienstag (21 Uhr, LIVE! bei kicker) wird Messi nach seiner Knieprellung und zwei Spielen Zwangspause wieder in den Kader zurückkehren. Das bestätigte Pochettino – ohne zu verraten, ob sein Landsmann gegen Manchester City auch beginnen wird.

Messi: Ohne Knieprobleme ins Duell mit Guardiola

Zuletzt musste Lionel Messi wegen Knieproblemen kürzertreten – am Montag allerdings bestritt der PSG-Offensivspieler wieder Teile des Mannschaftstrainings. Für ManCity dürfte der 34-Jährige gerüstet sein.

Am Samstag noch auf der Tribüne, am Montag mittendrin beim Abschlusstraining vor dem ManCity-Spiel: PSG-Profi Lionel Messi.

Am Samstag noch auf der Tribüne, am Montag mittendrin beim Abschlusstraining vor dem ManCity-Spiel: PSG-Profi Lionel Messi.

imago images/PanoramiC

15 Minuten wurde das Abschlusstraining von Paris St. Germain am Montag übertragen – die Mannschaft von Trainer Mauricio Pochettino bereitete sich am Montag auf das große Duell mit Manchester City vor, das am Dienstagabend (21 Uhr, LIVE! bei kicker) in der französischen Hauptstadt steigt.

Gut gelaunt und ohne Knieprobleme

In dieser Viertelstunde absolvierte der 34-jährige Argentinier gut gelaunt und ohne sichtbare Beeinträchtigungen zunächst das Aufwärmprogramm und dann Spielformen in kleineren Gruppen. Nach seiner zwei Pflichtspiele andauernden Zwangspause – Messi hatte sich im Spiel gegen Lyon (2:1) am linken Knie verletzt und Blutergüsse am Knochen davongetragen – dürfte der PSG-Neuzugang für das Wiedersehen mit seinem Ex-Trainer Pep Guardiola aus frühen Barcelona-Zeiten gerüstet sein.

Zwei CL-Siege mit Guardiola

Der katalanische City-Coach Pep und Messi feierten einst gerade in der Champions League große Erfolge. 2009 und 2011 gewannen sie gemeinsam den Henkelpott und beide Male musste Manchester United klein beigeben – beim 2:0 in Rom und beim 3:1 in London. In diesem Sommer hatte Messi nach 21 Jahren den hoch verschuldeten FC Barcelona verlassen, auch über einen Wechsel zu Manchester City und Guardiola war zwischenzeitlich spekuliert worden.

Gegner Manchester startete mit einem 6:3-Sieg über RB Leipzig in die aktuelle Saison in der Champions League. Der englische Meister führt die Gruppe A damit auch an, denn PSG war zum Auftakt mit Messi, Neymar und Kylian Mbappé im Sturm nicht über ein 1:1 beim FC Brügge hinausgekommen.

Messi ruled out of PSG game against Montpellier days before Man City clash

Lionel Messi has again been ruled out with injury for Paris Saint-Germain as they host Montpellier in Ligue 1.

Messi also missed PSG’s win over Metz on Wednesday 22 September and will once more be absent just days before a potentially crucial Champions League clash with Manchester City.

The Argentine was taken off by Mauricio Pochettino during last weekend’s win over Lyon.

Football

Ronaldo returns to top of football’s rich list ahead of Messi

22/09/2021 AT 07:55

“Lionel Messi started running again today in line with his treatment plan,” said PSG in announcing Messi’s absence from the squad for the game against Montpellier.

A further check is scheduled for Sunday.

Marco Verratti will also miss the encounter and will begin training with the squad next week, while Sergio Ramos is nearing a debut after his summer move from Real Madrid.

Messi is yet to score for his new club after leaving a financially-stricken Barcelona this summer, bringing to a close a more than 20-year association with the Catalan club.

PSG were held by Belgian side Club Brugge in their Champions League Group A opener as Manchester City took an early ascendancy in the group.

Pep Guardiola’s side beat RB Leipzig 6-3 and will travel to Paris looking for a repeat of their 4-1 aggregate win in last season’s semi-final.

Liga

‘I don’t know what will happen!’ – Laporta asks Barca fans to keep supporting team

21/09/2021 AT 18:58

Ligue 1

Messi to miss Metz game due to a knock to his left knee

21/09/2021 AT 12:42

Messi to miss Metz game due to a knock to his left knee

Lionel Messi will miss PSG’s away game at Metz after picking up a knock to his left knee, the club have confirmed.

Messi underwent an MRI scan which confirmed the signs of bone contusion. A further update regarding his fitness will be released in the next 48 hours.

PSG host Montpellier on Saturday before they face Manchester City in the Champions League on September 28.

Football

Just give Chelsea the title now – The Warm-Up

YESTERDAY AT 09:30

Messi was substituted by manager Mauricio Pochettino in the 76th minute during his home debut against Lyon on Sunday.

The decision appeared to frustrate the 34-year-old Argentine who did not shake hands with his boss when he left the pitch.

Pochettino defended his decision after the match. He said: “Sometimes it pleases people, or it doesn’t. I asked him how he was, and he said he was fine.”

Messi is yet to score so far in his three PSG appearances.

PSG currently sit top of the Ligue 1 table on 18 points after six matches, five points ahead of second-placed Marseille.

Marco Verratti is back in training while Sergio Ramos – who is still yet to make his PSG debut after moving from Real Madrid in the summer on a free transfer – is training individually as he steps up his recovery.

Ligue 1

‘He said he was fine’ – Poch defends decision to substitute Messi

YESTERDAY AT 07:50

Champions League

‘It would be one of the biggest disasters’ – Are PSG in trouble?

16/09/2021 AT 12:25

MRT liefert erste Erkenntnisse: Messi fällt aus

Lionel Messi wird Paris St. Germain mindestens beim kommenden Auswärtsspiel in Metz an diesem Mittwochabend (21 Uhr, LIVE! bei kicker) fehlen. Das gab der Verein am Dienstag bekannt.

Wird beim Auswärtsspiel in Metz nicht zum Einsatz kommen: Lionel Messi hat sich verletzt.

Wird beim Auswärtsspiel in Metz nicht zum Einsatz kommen: Lionel Messi hat sich verletzt.

imago images/NurPhoto

Nach dem 2:1 gegen Lyon am Sonntag war viel über die Gründe und Nebengeräusche von Messis vorzeitiger Auswechslung spekuliert worden. Nun zeichnet sich immer klarer ab: Der Wechsel ist verletzungsbedingt erfolgt.

Den Schlag, den Messi am Sonntag auf sein linkes Knie bekommen hat, sorgt nun dafür, dass der Ausnahmekönner das Auswärtsspiel beim FC Metz (Mittwoch, 21 Uhr) verpassen wird. Wie der Verein bekanntgab, ergab ein MRT am Dienstagmorgen “Anzeichen für eine Knochenprellung” beim Argentinier. Eine genaue Diagnose steht noch aus, die nächste Untersuchung soll am Donnerstag stattfinden.

Ob Messi dem französischen Hauptstadtklub noch längerfristig fehlen wird, dürfte erst dann klar sein. Bislang wartet der Offensivspieler noch auf seine erste Torbeteiligung nach seinem Wechsel.