Härtere Strafen für Pyrotechnik und Platzsturm in England

Nach mehreren Platzstürmen in englischen Fußballstadien haben die Klubs der Premier League sich auf Mindeststrafen für Regelbrecher geeinigt.

Friedliche Fans wie hier in Brighton - das wünschen sich die Verantwortlichen in England.

Friedliche Fans wie hier in Brighton – das wünschen sich die Verantwortlichen in England.

IMAGO/Pro Sports Images

Der englische Profifußball macht seine Ankündigung wahr und geht bei Fehlverhalten härter gegen seine Fans vor. Wer an einem Platzsturm beteiligt ist, wird ab sofort für mindestens ein Jahr von den Heim- und Auswärtsspielen seines Lieblingsklubs ausgeschlossen.

Auch das Mitführen oder Abbrennen von Rauchbomben und Pyrotechnik wird automatisch mit der zwölfmonatigen Sperre geahndet. Darauf verständigten sich die 20 Klubs der Premier League am Mittwoch. Demnach können die Strafen auch auf Eltern oder Begleitpersonen ausgeweitet werden, die mit ihren auffällig gewordenen Kindern zu einem Spiel gegangen sind.

Gefängnisstrafe nicht ausgeschlossen

Bereits Ende Juli hatten sich die Premier League, der englische Fußballverband FA und die English Football League (zweite bis vierte Spielklasse) auf härtere Sanktionen geeinigt. Diese sind für Platzstürme und Pyrotechnik, aber auch für Drogenmissbrauch oder Diskriminierung vorgesehen. Wer gegen die Regeln verstößt, wird der Polizei gemeldet, riskiert einen Eintrag ins Strafregister und im schlimmsten Fall sogar eine Gefängnisstrafe, wie damals angekündigt wurde.

las, dpa, sid

Havertz: “Du spürst, dass der Neuanfang Früchte trägt”

Kai Havertz ist in der Offensive flexibel einsetzbar. Aber wo will er am liebsten ran? Im Gespräch mit dem kicker beantwortet er vor dem Länderspiel-Doppelpack unter anderem diese Frage.

Kann in der Offensive flexibel eingesetzt werden: Kai Havertz.

Kann in der Offensive flexibel eingesetzt werden: Kai Havertz.

IMAGO/Schüler

Binnen vier Tagen stehen für die deutsche Nationalmannschaft die beiden Nations-League-Spiele gegen Ungarn (Freitag, 20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) und in England (Montag, 20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) auf dem Programm. Mit einem Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Ungarn hat das DFB-Team in Sachen Gruppensieg alles in der eigenen Hand. 

“Wir haben das klare Ziel, die Gruppe zu gewinnen und damit das Final Four im Juni zu erreichen. Dann geht es um einen Titel, und als Fußballer willst du alles mitnehmen, was geht”, sagte Kai Havertz im kicker-Interview. 

Und geht es so weiter, wie es bisher unter Bundestrainer Hansi Flick gelaufen ist, dann stehen die Chancen nicht schlecht. Denn unter dem Nachfolger von Jogi Löw gab es noch keine Niederlage. “Solch eine Serie von 13 Spielen ohne Niederlage, wie wir sie hingelegt haben, tut uns natürlich gut, weil du spürst, dass der Neuanfang Früchte trägt. Wenn wir auch die nächsten beiden Spiele so bestreiten, kann uns das viel Selbstbewusstsein fürs Turnier geben”, weiß auf der Offensivmann des FC Chelsea, der seinen Wechsel 2020 nach London als “das Beste, was ich machen konnte” beschreibt. 

Havertz: “Meine Position ist mir nicht so wichtig”

Er hat sich bei den Blues richtig gut eingelebt. Das liegt mit Sicherheit auch an seiner Flexibilität in der Offensive, denn der Ex-Leverkusener kann eigentlich vorne überall spielen. “Meine Position ist mir nicht so wichtig. Ob ich auf der Zehn, auf der Neun oder auf der rechten Seite spiele, ich will der Mannschaft helfen und das Vertrauen des Trainers rechtfertigen”, stellt Havertz klar. “Ich kann mich in jede Position hineinversetzen. Natürlich fällt es mir auf der Zehn etwas schwerer, weil ich bei Chelsea in den vergangenen eineinhalb Jahren eigentlich nur Mittelstürmer gespielt habe und das zwei komplett verschiedene Rollen sind.”

Was Havertz zu den Qualitäten Flicks sagt, wie er seinen Schritt nach London einstuft und warum er findet, dass die vergangene EM trotz Achtelfinal-Aus die Mannschaft in der Entwicklung vorangebracht hat, erfahren Sie im großen Interview in der aktuellen kicker-Donnerstagsausgabe oder schon ab Mittwochabend im eMagazine.

Als erster deutscher Trainer: Klopp gewinnt FA Cup im Elfmeterschießen gegen Tuchels Chelsea

In Wembley trafen im Finale des FA Cup Chelsea und der FC Liverpool aufeinander – mit dem besseren Ende für die Reds, die weiter vom Quadruple träumen dürfen – aber um Salah bangen.

Gewann auch das nächste Elfmeterschießen gegen Chelsea: Liverpools Trainer Jürgen Klopp  mit der Trophäe.

Gewann auch das nächste Elfmeterschießen gegen Chelsea: Liverpools Trainer Jürgen Klopp  mit der Trophäe.

IMAGO/PA Images

Liverpools Coach Jürgen Klopp setzte im Vergleich zum 2:1 in der Liga gegen Aston Villa in der Startelf auf Robertson, Konaté, Kapitän Henderson, Thiago und Salah. Diese fünf Spieler begannen anstelle von Fabinho (Oberschenkelverletzung), Tsimikas, Matip, Jones und Diogo Jota (alle Bank).

Bei Chelsea gab es kaum personelle Änderungen. Lediglich Thiago Silva war nach dem 3:0 bei Leeds United neu im Team von Thomas Tuchel, Christensen dafür nicht im Kader. Ebenso wenig wie der deutsche Nationalspieler Havertz. Der zuletzt verletzte Mittelfeldabräumer Kanté hockte immerhin wieder auf der Bank.

Luis Diaz sorgt für Betrieb

Vom Anpfiff weg übernahm Liverpool die Kontrolle. Allen voran Luis Diaz war ein Aktivposten, der Kolumbianer dribbelte seine Gegner schwindelig. Thiago (4.) verpasste eine Flanke des Winter-Neuzugangs aus Porto haarscharf und Luis Diaz vergab selbst gegen Mendy (8.). Chelsea dagegen kam in der Anfangsphase nicht auf. Pulisics durchaus gefährlicher Abschluss war der erste nennenswerte (23.).

Salah muss angeschlagen runter – Aktivposten Marcos Alonso trifft Aluminium

Chelsea wurde mit zunehmender Spielzeit dennoch selbstbewusster und fing an, sich erfolgreich gegen das Pressing der Reds zu wehren. Marcos Alonso hatte eine gute Chance, scheiterte aber an Alisson (27.) und Lukaku agierte nach einem Thiago-Fehlpass zu schludrig (41.). Für Liverpool kam es zudem anderweitig dick: Salah saß nach rund einer halben Stunde plötzlich am Boden und musste weniger später unter Tränen das Feld verlassen (33.). Sein Ersatz Diogo Jota hatte die letzte gute Chance des erste Durchgangs inne (45.).

Hälfte zwei begann direkt mit einem Ausrufezeichen: Marcos Alonso setzte einen Freistoß aus spitzem Winkel frech an die Latte (48.), Pulisic scheiterte auch noch an Alisson (47.). In der Folge nahmen die Abschlüsse wieder zu, gefährlich wurde es aber kaum. Beiden Teams war anzumerken, dass sie überspielt sind. Was das Finale ebenfalls ausmachte, war die Menge an knapp vergebenen Chancen. Immer und immer wieder schossen beide Teams auf die Tore, verfehlten diese aber knapp. James (68.) auf der einen Seite und Luis Diaz (69.) auf der anderen lieferten binnen Sekunden für Vorzeigebeispiele.

Liverpool trifft kurz vor Schluss zweimal den Pfosten

In der regulären Spielzeit ging es in der Schlussphase noch einmal richtig heiß her: Liverpool war der Führung plötzlich sehr nahe, Luis Diaz (83.) und Robertson (84.) trafen kurz nacheinander jeweils den Pfosten. Letzterer hätte das 1:0 eigentlich besorgen müssen. Dies gelang trotz des Drucks der Reds auch Luis Diaz bei seinem schönen Schuss nicht mehr (90.).

Die Verlängerung ist derweil schnell erzählt. In beiden Hälften sammelten beide Teams reichlich Ballbesitz, Abschlüsse dagegen waren Mangelware. Nach über 120 Minuten ohne Tore musste das FA-Cup-Finale im Elfmeterschießen entschieden werden.

Azpilicueta, Mané und Mount verschießen – Tsimikas ist nach Alissons Parade zur Stelle

In diesem traf Kapitän Azpilicueta beim dritten Elfmeter nur den Pfosten, und das, obwohl er extra eingewechselt worden war. Ansonsten wurden die Strafstöße recht sicher verwandelt – bis zum senegalesischen Duell zwischen Mané und Mendy, das der Keeper beim zehnten Elfmeter für sich entschied.

Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

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FC Chelsea

James (77. )


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Chelsea


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Aufstellung

Einwechslungen

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Liverpool


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Craig Pawson

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Schiedsrichter-Team

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Wembley

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84.897

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Anstoß

14.05.2022, 17:45 Uhr


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Wembley London


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84.897


Chancenverhältnis

6:7


Eckenverhältnis

5:5

Sehr viele Versuche vom Punkt gab es im Anschluss dennoch nicht zu sehen: Chelsea-Eigengewächs Mount schoss den 13. Elfmeter zu lässig und Alisson parierte – die perfekte Steilvorlage für Tsimikas, der Joker aus Griechenland traf zum Jubel der Reds. Erneut war Liverpool gegen Chelsea der Sieger nach Elfmeterschießen. Das Quadruple ist für Liverpool also noch erreichbar, Chelsea dagegen verliert das dritte FA-Cup-Finale in Serie.

Als erster deutscher Trainer: Klopp gewinnt FA Cup im Elfmeterschießen gegen Tuchels Chelsea

In Wembley trafen im Finale des FA Cup Chelsea und der FC Liverpool aufeinander – mit dem besseren Ende für die Reds, die weiter vom Quadruple träumen dürfen – aber um Salah bangen.

Gewann auch das nächste Elfmeterschießen gegen Chelsea: Liverpools Trainer Jürgen Klopp  mit der Trophäe.

Gewann auch das nächste Elfmeterschießen gegen Chelsea: Liverpools Trainer Jürgen Klopp  mit der Trophäe.

IMAGO/PA Images

Liverpools Coach Jürgen Klopp setzte im Vergleich zum 2:1 in der Liga gegen Aston Villa in der Startelf auf Robertson, Konaté, Kapitän Henderson, Thiago und Salah. Diese fünf Spieler begannen anstelle von Fabinho (Oberschenkelverletzung), Tsimikas, Matip, Jones und Diogo Jota (alle Bank).

Bei Chelsea gab es kaum personelle Änderungen. Lediglich Thiago Silva war nach dem 3:0 bei Leeds United neu im Team von Thomas Tuchel, Christensen dafür nicht im Kader. Ebenso wenig wie der deutsche Nationalspieler Havertz. Der zuletzt verletzte Mittelfeldabräumer Kanté hockte immerhin wieder auf der Bank.

Luis Diaz sorgt für Betrieb

Vom Anpfiff weg übernahm Liverpool die Kontrolle. Allen voran Luis Diaz war ein Aktivposten, der Kolumbianer dribbelte seine Gegner schwindelig. Thiago (4.) verpasste eine Flanke des Winter-Neuzugangs aus Porto haarscharf und Luis Diaz vergab selbst gegen Mendy (8.). Chelsea dagegen kam in der Anfangsphase nicht auf. Pulisics durchaus gefährlicher Abschluss war der erste nennenswerte (23.).

Salah muss angeschlagen runter – Aktivposten Marcos Alonso trifft Aluminium

Chelsea wurde mit zunehmender Spielzeit dennoch selbstbewusster und fing an, sich erfolgreich gegen das Pressing der Reds zu wehren. Marcos Alonso hatte eine gute Chance, scheiterte aber an Alisson (27.) und Lukaku agierte nach einem Thiago-Fehlpass zu schludrig (41.). Für Liverpool kam es zudem anderweitig dick: Salah saß nach rund einer halben Stunde plötzlich am Boden und musste weniger später unter Tränen das Feld verlassen (33.). Sein Ersatz Diogo Jota hatte die letzte gute Chance des erste Durchgangs inne (45.).

Hälfte zwei begann direkt mit einem Ausrufezeichen: Marcos Alonso setzte einen Freistoß aus spitzem Winkel frech an die Latte (48.), Pulisic scheiterte auch noch an Alisson (47.). In der Folge nahmen die Abschlüsse wieder zu, gefährlich wurde es aber kaum. Beiden Teams war anzumerken, dass sie überspielt sind. Was das Finale ebenfalls ausmachte, war die Menge an knapp vergebenen Chancen. Immer und immer wieder schossen beide Teams auf die Tore, verfehlten diese aber knapp. James (68.) auf der einen Seite und Luis Diaz (69.) auf der anderen lieferten binnen Sekunden für Vorzeigebeispiele.

Liverpool trifft kurz vor Schluss zweimal den Pfosten

In der regulären Spielzeit ging es in der Schlussphase noch einmal richtig heiß her: Liverpool war der Führung plötzlich sehr nahe, Luis Diaz (83.) und Robertson (84.) trafen kurz nacheinander jeweils den Pfosten. Letzterer hätte das 1:0 eigentlich besorgen müssen. Dies gelang trotz des Drucks der Reds auch Luis Diaz bei seinem schönen Schuss nicht mehr (90.).

Die Verlängerung ist derweil schnell erzählt. In beiden Hälften sammelten beide Teams reichlich Ballbesitz, Abschlüsse dagegen waren Mangelware. Nach über 120 Minuten ohne Tore musste das FA-Cup-Finale im Elfmeterschießen entschieden werden.

Azpilicueta, Mané und Mount verschießen – Tsimikas ist nach Alissons Parade zur Stelle

In diesem traf Kapitän Azpilicueta beim dritten Elfmeter nur den Pfosten, und das, obwohl er extra eingewechselt worden war. Ansonsten wurden die Strafstöße recht sicher verwandelt – bis zum senegalesischen Duell zwischen Mané und Mendy, das der Keeper beim zehnten Elfmeter für sich entschied.

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Sehr viele Versuche vom Punkt gab es im Anschluss dennoch nicht zu sehen: Chelsea-Eigengewächs Mount schoss den 13. Elfmeter zu lässig und Alisson parierte – die perfekte Steilvorlage für Tsimikas, der Joker aus Griechenland traf zum Jubel der Reds. Erneut war Liverpool gegen Chelsea der Sieger nach Elfmeterschießen. Das Quadruple ist für Liverpool also noch erreichbar, Chelsea dagegen verliert das dritte FA-Cup-Finale in Serie.

Als erster deutscher Trainer: Klopp gewinnt FA Cup im Elfmeterschießen gegen Tuchels Chelsea

In Wembley trafen im Finale des FA Cup Chelsea und der FC Liverpool aufeinander – mit dem besseren Ende für die Reds, die weiter vom Quadruple träumen dürfen – aber um Salah bangen.

Gewann auch das nächste Elfmeterschießen gegen Chelsea: Liverpools Trainer Jürgen Klopp  mit der Trophäe.

Gewann auch das nächste Elfmeterschießen gegen Chelsea: Liverpools Trainer Jürgen Klopp  mit der Trophäe.

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Liverpools Coach Jürgen Klopp setzte im Vergleich zum 2:1 in der Liga gegen Aston Villa in der Startelf auf Robertson, Konaté, Kapitän Henderson, Thiago und Salah. Diese fünf Spieler begannen anstelle von Fabinho (Oberschenkelverletzung), Tsimikas, Matip, Jones und Diogo Jota (alle Bank).

Bei Chelsea gab es kaum personelle Änderungen. Lediglich Thiago Silva war nach dem 3:0 bei Leeds United neu im Team von Thomas Tuchel, Christensen dafür nicht im Kader. Ebenso wenig wie der deutsche Nationalspieler Havertz. Der zuletzt verletzte Mittelfeldabräumer Kanté hockte immerhin wieder auf der Bank.

Luis Diaz sorgt für Betrieb

Vom Anpfiff weg übernahm Liverpool die Kontrolle. Allen voran Luis Diaz war ein Aktivposten, der Kolumbianer dribbelte seine Gegner schwindelig. Thiago (4.) verpasste eine Flanke des Winter-Neuzugangs aus Porto haarscharf und Luis Diaz vergab selbst gegen Mendy (8.). Chelsea dagegen kam in der Anfangsphase nicht auf. Pulisics durchaus gefährlicher Abschluss war der erste nennenswerte (23.).

Salah muss angeschlagen runter – Aktivposten Marcos Alonso trifft Aluminium

Chelsea wurde mit zunehmender Spielzeit dennoch selbstbewusster und fing an, sich erfolgreich gegen das Pressing der Reds zu wehren. Marcos Alonso hatte eine gute Chance, scheiterte aber an Alisson (27.) und Lukaku agierte nach einem Thiago-Fehlpass zu schludrig (41.). Für Liverpool kam es zudem anderweitig dick: Salah saß nach rund einer halben Stunde plötzlich am Boden und musste weniger später unter Tränen das Feld verlassen (33.). Sein Ersatz Diogo Jota hatte die letzte gute Chance des erste Durchgangs inne (45.).

Hälfte zwei begann direkt mit einem Ausrufezeichen: Marcos Alonso setzte einen Freistoß aus spitzem Winkel frech an die Latte (48.), Pulisic scheiterte auch noch an Alisson (47.). In der Folge nahmen die Abschlüsse wieder zu, gefährlich wurde es aber kaum. Beiden Teams war anzumerken, dass sie überspielt sind. Was das Finale ebenfalls ausmachte, war die Menge an knapp vergebenen Chancen. Immer und immer wieder schossen beide Teams auf die Tore, verfehlten diese aber knapp. James (68.) auf der einen Seite und Luis Diaz (69.) auf der anderen lieferten binnen Sekunden für Vorzeigebeispiele.

Liverpool trifft kurz vor Schluss zweimal den Pfosten

In der regulären Spielzeit ging es in der Schlussphase noch einmal richtig heiß her: Liverpool war der Führung plötzlich sehr nahe, Luis Diaz (83.) und Robertson (84.) trafen kurz nacheinander jeweils den Pfosten. Letzterer hätte das 1:0 eigentlich besorgen müssen. Dies gelang trotz des Drucks der Reds auch Luis Diaz bei seinem schönen Schuss nicht mehr (90.).

Die Verlängerung ist derweil schnell erzählt. In beiden Hälften sammelten beide Teams reichlich Ballbesitz, Abschlüsse dagegen waren Mangelware. Nach über 120 Minuten ohne Tore musste das FA-Cup-Finale im Elfmeterschießen entschieden werden.

Azpilicueta, Mané und Mount verschießen – Tsimikas ist nach Alissons Parade zur Stelle

In diesem traf Kapitän Azpilicueta beim dritten Elfmeter nur den Pfosten, und das, obwohl er extra eingewechselt worden war. Ansonsten wurden die Strafstöße recht sicher verwandelt – bis zum senegalesischen Duell zwischen Mané und Mendy, das der Keeper beim zehnten Elfmeter für sich entschied.

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Als erster deutscher Trainer: Klopp gewinnt FA Cup im Elfmeterschießen gegen Tuchels Chelsea

In Wembley trafen im Finale des FA Cup Chelsea und der FC Liverpool aufeinander – mit dem besseren Ende für die Reds, die weiter vom Quadruple träumen dürfen – aber um Salah bangen.

Gewann auch das nächste Elfmeterschießen gegen Chelsea: Liverpools Trainer Jürgen Klopp  mit der Trophäe.

Gewann auch das nächste Elfmeterschießen gegen Chelsea: Liverpools Trainer Jürgen Klopp  mit der Trophäe.

IMAGO/PA Images

Liverpools Coach Jürgen Klopp setzte im Vergleich zum 2:1 in der Liga gegen Aston Villa in der Startelf auf Robertson, Konaté, Kapitän Henderson, Thiago und Salah. Diese fünf Spieler begannen anstelle von Fabinho (Oberschenkelverletzung), Tsimikas, Matip, Jones und Diogo Jota (alle Bank).

Bei Chelsea gab es kaum personelle Änderungen. Lediglich Thiago Silva war nach dem 3:0 bei Leeds United neu im Team von Thomas Tuchel, Christensen dafür nicht im Kader. Ebenso wenig wie der deutsche Nationalspieler Havertz. Der zuletzt verletzte Mittelfeldabräumer Kanté hockte immerhin wieder auf der Bank.

Luis Diaz sorgt für Betrieb

Vom Anpfiff weg übernahm Liverpool die Kontrolle. Allen voran Luis Diaz war ein Aktivposten, der Kolumbianer dribbelte seine Gegner schwindelig. Thiago (4.) verpasste eine Flanke des Winter-Neuzugangs aus Porto haarscharf und Luis Diaz vergab selbst gegen Mendy (8.). Chelsea dagegen kam in der Anfangsphase nicht auf. Pulisics durchaus gefährlicher Abschluss war der erste nennenswerte (23.).

Salah muss angeschlagen runter – Aktivposten Marcos Alonso trifft Aluminium

Chelsea wurde mit zunehmender Spielzeit dennoch selbstbewusster und fing an, sich erfolgreich gegen das Pressing der Reds zu wehren. Marcos Alonso hatte eine gute Chance, scheiterte aber an Alisson (27.) und Lukaku agierte nach einem Thiago-Fehlpass zu schludrig (41.). Für Liverpool kam es zudem anderweitig dick: Salah saß nach rund einer halben Stunde plötzlich am Boden und musste weniger später unter Tränen das Feld verlassen (33.). Sein Ersatz Diogo Jota hatte die letzte gute Chance des erste Durchgangs inne (45.).

Hälfte zwei begann direkt mit einem Ausrufezeichen: Marcos Alonso setzte einen Freistoß aus spitzem Winkel frech an die Latte (48.), Pulisic scheiterte auch noch an Alisson (47.). In der Folge nahmen die Abschlüsse wieder zu, gefährlich wurde es aber kaum. Beiden Teams war anzumerken, dass sie überspielt sind. Was das Finale ebenfalls ausmachte, war die Menge an knapp vergebenen Chancen. Immer und immer wieder schossen beide Teams auf die Tore, verfehlten diese aber knapp. James (68.) auf der einen Seite und Luis Diaz (69.) auf der anderen lieferten binnen Sekunden für Vorzeigebeispiele.

Liverpool trifft kurz vor Schluss zweimal den Pfosten

In der regulären Spielzeit ging es in der Schlussphase noch einmal richtig heiß her: Liverpool war der Führung plötzlich sehr nahe, Luis Diaz (83.) und Robertson (84.) trafen kurz nacheinander jeweils den Pfosten. Letzterer hätte das 1:0 eigentlich besorgen müssen. Dies gelang trotz des Drucks der Reds auch Luis Diaz bei seinem schönen Schuss nicht mehr (90.).

Die Verlängerung ist derweil schnell erzählt. In beiden Hälften sammelten beide Teams reichlich Ballbesitz, Abschlüsse dagegen waren Mangelware. Nach über 120 Minuten ohne Tore musste das FA-Cup-Finale im Elfmeterschießen entschieden werden.

Azpilicueta, Mané und Mount verschießen – Tsimikas ist nach Alissons Parade zur Stelle

In diesem traf Kapitän Azpilicueta beim dritten Elfmeter nur den Pfosten, und das, obwohl er extra eingewechselt worden war. Ansonsten wurden die Strafstöße recht sicher verwandelt – bis zum senegalesischen Duell zwischen Mané und Mendy, das der Keeper beim zehnten Elfmeter für sich entschied.

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Als erster deutscher Trainer: Klopp gewinnt FA Cup im Elfmeterschießen gegen Tuchels Chelsea

In Wembley trafen im Finale des FA Cup Chelsea und der FC Liverpool aufeinander – mit dem besseren Ende für die Reds, die weiter vom Quadruple träumen dürfen – aber um Salah bangen.

Gewann auch das nächste Elfmeterschießen gegen Chelsea: Liverpools Trainer Jürgen Klopp  mit der Trophäe.

Gewann auch das nächste Elfmeterschießen gegen Chelsea: Liverpools Trainer Jürgen Klopp  mit der Trophäe.

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Liverpools Coach Jürgen Klopp setzte im Vergleich zum 2:1 in der Liga gegen Aston Villa in der Startelf auf Robertson, Konaté, Kapitän Henderson, Thiago und Salah. Diese fünf Spieler begannen anstelle von Fabinho (Oberschenkelverletzung), Tsimikas, Matip, Jones und Diogo Jota (alle Bank).

Bei Chelsea gab es kaum personelle Änderungen. Lediglich Thiago Silva war nach dem 3:0 bei Leeds United neu im Team von Thomas Tuchel, Christensen dafür nicht im Kader. Ebenso wenig wie der deutsche Nationalspieler Havertz. Der zuletzt verletzte Mittelfeldabräumer Kanté hockte immerhin wieder auf der Bank.

Luis Diaz sorgt für Betrieb

Vom Anpfiff weg übernahm Liverpool die Kontrolle. Allen voran Luis Diaz war ein Aktivposten, der Kolumbianer dribbelte seine Gegner schwindelig. Thiago (4.) verpasste eine Flanke des Winter-Neuzugangs aus Porto haarscharf und Luis Diaz vergab selbst gegen Mendy (8.). Chelsea dagegen kam in der Anfangsphase nicht auf. Pulisics durchaus gefährlicher Abschluss war der erste nennenswerte (23.).

Salah muss angeschlagen runter – Aktivposten Marcos Alonso trifft Aluminium

Chelsea wurde mit zunehmender Spielzeit dennoch selbstbewusster und fing an, sich erfolgreich gegen das Pressing der Reds zu wehren. Marcos Alonso hatte eine gute Chance, scheiterte aber an Alisson (27.) und Lukaku agierte nach einem Thiago-Fehlpass zu schludrig (41.). Für Liverpool kam es zudem anderweitig dick: Salah saß nach rund einer halben Stunde plötzlich am Boden und musste weniger später unter Tränen das Feld verlassen (33.). Sein Ersatz Diogo Jota hatte die letzte gute Chance des erste Durchgangs inne (45.).

Hälfte zwei begann direkt mit einem Ausrufezeichen: Marcos Alonso setzte einen Freistoß aus spitzem Winkel frech an die Latte (48.), Pulisic scheiterte auch noch an Alisson (47.). In der Folge nahmen die Abschlüsse wieder zu, gefährlich wurde es aber kaum. Beiden Teams war anzumerken, dass sie überspielt sind. Was das Finale ebenfalls ausmachte, war die Menge an knapp vergebenen Chancen. Immer und immer wieder schossen beide Teams auf die Tore, verfehlten diese aber knapp. James (68.) auf der einen Seite und Luis Diaz (69.) auf der anderen lieferten binnen Sekunden für Vorzeigebeispiele.

Liverpool trifft kurz vor Schluss zweimal den Pfosten

In der regulären Spielzeit ging es in der Schlussphase noch einmal richtig heiß her: Liverpool war der Führung plötzlich sehr nahe, Luis Diaz (83.) und Robertson (84.) trafen kurz nacheinander jeweils den Pfosten. Letzterer hätte das 1:0 eigentlich besorgen müssen. Dies gelang trotz des Drucks der Reds auch Luis Diaz bei seinem schönen Schuss nicht mehr (90.).

Die Verlängerung ist derweil schnell erzählt. In beiden Hälften sammelten beide Teams reichlich Ballbesitz, Abschlüsse dagegen waren Mangelware. Nach über 120 Minuten ohne Tore musste das FA-Cup-Finale im Elfmeterschießen entschieden werden.

Azpilicueta, Mané und Mount verschießen – Tsimikas ist nach Alissons Parade zur Stelle

In diesem traf Kapitän Azpilicueta beim dritten Elfmeter nur den Pfosten, und das, obwohl er extra eingewechselt worden war. Ansonsten wurden die Strafstöße recht sicher verwandelt – bis zum senegalesischen Duell zwischen Mané und Mendy, das der Keeper beim zehnten Elfmeter für sich entschied.

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Als erster deutscher Trainer: Klopp gewinnt FA Cup im Elfmeterschießen gegen Tuchels Chelsea

In Wembley trafen im Finale des FA Cup Chelsea und der FC Liverpool aufeinander – mit dem besseren Ende für die Reds, die weiter vom Quadruple träumen dürfen – aber um Salah bangen.

Gewann auch das nächste Elfmeterschießen gegen Chelsea: Liverpools Trainer Jürgen Klopp  mit der Trophäe.

Gewann auch das nächste Elfmeterschießen gegen Chelsea: Liverpools Trainer Jürgen Klopp  mit der Trophäe.

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Liverpools Coach Jürgen Klopp setzte im Vergleich zum 2:1 in der Liga gegen Aston Villa in der Startelf auf Robertson, Konaté, Kapitän Henderson, Thiago und Salah. Diese fünf Spieler begannen anstelle von Fabinho (Oberschenkelverletzung), Tsimikas, Matip, Jones und Diogo Jota (alle Bank).

Bei Chelsea gab es kaum personelle Änderungen. Lediglich Thiago Silva war nach dem 3:0 bei Leeds United neu im Team von Thomas Tuchel, Christensen dafür nicht im Kader. Ebenso wenig wie der deutsche Nationalspieler Havertz. Der zuletzt verletzte Mittelfeldabräumer Kanté hockte immerhin wieder auf der Bank.

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Vom Anpfiff weg übernahm Liverpool die Kontrolle. Allen voran Luis Diaz war ein Aktivposten, der Kolumbianer dribbelte seine Gegner schwindelig. Thiago (4.) verpasste eine Flanke des Winter-Neuzugangs aus Porto haarscharf und Luis Diaz vergab selbst gegen Mendy (8.). Chelsea dagegen kam in der Anfangsphase nicht auf. Pulisics durchaus gefährlicher Abschluss war der erste nennenswerte (23.).

Salah muss angeschlagen runter – Aktivposten Marcos Alonso trifft Aluminium

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Hälfte zwei begann direkt mit einem Ausrufezeichen: Marcos Alonso setzte einen Freistoß aus spitzem Winkel frech an die Latte (48.), Pulisic scheiterte auch noch an Alisson (47.). In der Folge nahmen die Abschlüsse wieder zu, gefährlich wurde es aber kaum. Beiden Teams war anzumerken, dass sie überspielt sind. Was das Finale ebenfalls ausmachte, war die Menge an knapp vergebenen Chancen. Immer und immer wieder schossen beide Teams auf die Tore, verfehlten diese aber knapp. James (68.) auf der einen Seite und Luis Diaz (69.) auf der anderen lieferten binnen Sekunden für Vorzeigebeispiele.

Liverpool trifft kurz vor Schluss zweimal den Pfosten

In der regulären Spielzeit ging es in der Schlussphase noch einmal richtig heiß her: Liverpool war der Führung plötzlich sehr nahe, Luis Diaz (83.) und Robertson (84.) trafen kurz nacheinander jeweils den Pfosten. Letzterer hätte das 1:0 eigentlich besorgen müssen. Dies gelang trotz des Drucks der Reds auch Luis Diaz bei seinem schönen Schuss nicht mehr (90.).

Die Verlängerung ist derweil schnell erzählt. In beiden Hälften sammelten beide Teams reichlich Ballbesitz, Abschlüsse dagegen waren Mangelware. Nach über 120 Minuten ohne Tore musste das FA-Cup-Finale im Elfmeterschießen entschieden werden.

Azpilicueta, Mané und Mount verschießen – Tsimikas ist nach Alissons Parade zur Stelle

In diesem traf Kapitän Azpilicueta beim dritten Elfmeter nur den Pfosten, und das, obwohl er extra eingewechselt worden war. Ansonsten wurden die Strafstöße recht sicher verwandelt – bis zum senegalesischen Duell zwischen Mané und Mendy, das der Keeper beim zehnten Elfmeter für sich entschied.

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Wembley

Zuschauer

84.897

Spielinfo


Anstoß

14.05.2022, 17:45 Uhr


Stadion

Wembley London


Zuschauer

84.897


Chancenverhältnis

6:7


Eckenverhältnis

5:5

Sehr viele Versuche vom Punkt gab es im Anschluss dennoch nicht zu sehen: Chelsea-Eigengewächs Mount schoss den 13. Elfmeter zu lässig und Alisson parierte – die perfekte Steilvorlage für Tsimikas, der Joker aus Griechenland traf zum Jubel der Reds. Erneut war Liverpool gegen Chelsea der Sieger nach Elfmeterschießen. Das Quadruple ist für Liverpool also noch erreichbar, Chelsea dagegen verliert das dritte FA-Cup-Finale in Serie.

Als erster deutscher Trainer: Klopp gewinnt FA Cup im Elfmeterschießen gegen Tuchels Chelsea

In Wembley trafen im Finale des FA Cup Chelsea und der FC Liverpool aufeinander – mit dem besseren Ende für die Reds, die weiter vom Quadruple träumen dürfen – aber um Salah bangen.

Gewann auch das nächste Elfmeterschießen gegen Chelsea: Liverpools Trainer Jürgen Klopp  mit der Trophäe.

Gewann auch das nächste Elfmeterschießen gegen Chelsea: Liverpools Trainer Jürgen Klopp  mit der Trophäe.

IMAGO/PA Images

Liverpools Coach Jürgen Klopp setzte im Vergleich zum 2:1 in der Liga gegen Aston Villa in der Startelf auf Robertson, Konaté, Kapitän Henderson, Thiago und Salah. Diese fünf Spieler begannen anstelle von Fabinho (Oberschenkelverletzung), Tsimikas, Matip, Jones und Diogo Jota (alle Bank).

Bei Chelsea gab es kaum personelle Änderungen. Lediglich Thiago Silva war nach dem 3:0 bei Leeds United neu im Team von Thomas Tuchel, Christensen dafür nicht im Kader. Ebenso wenig wie der deutsche Nationalspieler Havertz. Der zuletzt verletzte Mittelfeldabräumer Kanté hockte immerhin wieder auf der Bank.

Luis Diaz sorgt für Betrieb

Vom Anpfiff weg übernahm Liverpool die Kontrolle. Allen voran Luis Diaz war ein Aktivposten, der Kolumbianer dribbelte seine Gegner schwindelig. Thiago (4.) verpasste eine Flanke des Winter-Neuzugangs aus Porto haarscharf und Luis Diaz vergab selbst gegen Mendy (8.). Chelsea dagegen kam in der Anfangsphase nicht auf. Pulisics durchaus gefährlicher Abschluss war der erste nennenswerte (23.).

Salah muss angeschlagen runter – Aktivposten Marcos Alonso trifft Aluminium

Chelsea wurde mit zunehmender Spielzeit dennoch selbstbewusster und fing an, sich erfolgreich gegen das Pressing der Reds zu wehren. Marcos Alonso hatte eine gute Chance, scheiterte aber an Alisson (27.) und Lukaku agierte nach einem Thiago-Fehlpass zu schludrig (41.). Für Liverpool kam es zudem anderweitig dick: Salah saß nach rund einer halben Stunde plötzlich am Boden und musste weniger später unter Tränen das Feld verlassen (33.). Sein Ersatz Diogo Jota hatte die letzte gute Chance des erste Durchgangs inne (45.).

Hälfte zwei begann direkt mit einem Ausrufezeichen: Marcos Alonso setzte einen Freistoß aus spitzem Winkel frech an die Latte (48.), Pulisic scheiterte auch noch an Alisson (47.). In der Folge nahmen die Abschlüsse wieder zu, gefährlich wurde es aber kaum. Beiden Teams war anzumerken, dass sie überspielt sind. Was das Finale ebenfalls ausmachte, war die Menge an knapp vergebenen Chancen. Immer und immer wieder schossen beide Teams auf die Tore, verfehlten diese aber knapp. James (68.) auf der einen Seite und Luis Diaz (69.) auf der anderen lieferten binnen Sekunden für Vorzeigebeispiele.

Liverpool trifft kurz vor Schluss zweimal den Pfosten

In der regulären Spielzeit ging es in der Schlussphase noch einmal richtig heiß her: Liverpool war der Führung plötzlich sehr nahe, Luis Diaz (83.) und Robertson (84.) trafen kurz nacheinander jeweils den Pfosten. Letzterer hätte das 1:0 eigentlich besorgen müssen. Dies gelang trotz des Drucks der Reds auch Luis Diaz bei seinem schönen Schuss nicht mehr (90.).

Die Verlängerung ist derweil schnell erzählt. In beiden Hälften sammelten beide Teams reichlich Ballbesitz, Abschlüsse dagegen waren Mangelware. Nach über 120 Minuten ohne Tore musste das FA-Cup-Finale im Elfmeterschießen entschieden werden.

Azpilicueta, Mané und Mount verschießen – Tsimikas ist nach Alissons Parade zur Stelle

In diesem traf Kapitän Azpilicueta beim dritten Elfmeter nur den Pfosten, und das, obwohl er extra eingewechselt worden war. Ansonsten wurden die Strafstöße recht sicher verwandelt – bis zum senegalesischen Duell zwischen Mané und Mendy, das der Keeper beim zehnten Elfmeter für sich entschied.

Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

FC Chelsea

James (77. )


FC Chelsea

Chelsea


FC Chelsea

Chelsea

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:


FC Liverpool

Liverpool


FC Liverpool

Liverpool

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:

Schiedsrichter-Team
Craig Pawson

Craig Pawson
England

Schiedsrichter-Team

Craig Pawson

Craig Pawson
England

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Anstoß

14.05.2022, 17:45 Uhr


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Wembley London


Zuschauer

84.897


Chancenverhältnis

6:7


Eckenverhältnis

5:5

Sehr viele Versuche vom Punkt gab es im Anschluss dennoch nicht zu sehen: Chelsea-Eigengewächs Mount schoss den 13. Elfmeter zu lässig und Alisson parierte – die perfekte Steilvorlage für Tsimikas, der Joker aus Griechenland traf zum Jubel der Reds. Erneut war Liverpool gegen Chelsea der Sieger nach Elfmeterschießen. Das Quadruple ist für Liverpool also noch erreichbar, Chelsea dagegen verliert das dritte FA-Cup-Finale in Serie.

Als erster deutscher Trainer: Klopp gewinnt FA Cup im Elfmeterschießen gegen Tuchels Chelsea

In Wembley trafen im Finale des FA Cup Chelsea und der FC Liverpool aufeinander – mit dem besseren Ende für die Reds, die weiter vom Quadruple träumen dürfen – aber um Salah bangen.

Gewann auch das nächste Elfmeterschießen gegen Chelsea: Liverpools Trainer Jürgen Klopp  mit der Trophäe.

Gewann auch das nächste Elfmeterschießen gegen Chelsea: Liverpools Trainer Jürgen Klopp  mit der Trophäe.

IMAGO/PA Images

Liverpools Coach Jürgen Klopp setzte im Vergleich zum 2:1 in der Liga gegen Aston Villa in der Startelf auf Robertson, Konaté, Kapitän Henderson, Thiago und Salah. Diese fünf Spieler begannen anstelle von Fabinho (Oberschenkelverletzung), Tsimikas, Matip, Jones und Diogo Jota (alle Bank).

Bei Chelsea gab es kaum personelle Änderungen. Lediglich Thiago Silva war nach dem 3:0 bei Leeds United neu im Team von Thomas Tuchel, Christensen dafür nicht im Kader. Ebenso wenig wie der deutsche Nationalspieler Havertz. Der zuletzt verletzte Mittelfeldabräumer Kanté hockte immerhin wieder auf der Bank.

Luis Diaz sorgt für Betrieb

Vom Anpfiff weg übernahm Liverpool die Kontrolle. Allen voran Luis Diaz war ein Aktivposten, der Kolumbianer dribbelte seine Gegner schwindelig. Thiago (4.) verpasste eine Flanke des Winter-Neuzugangs aus Porto haarscharf und Luis Diaz vergab selbst gegen Mendy (8.). Chelsea dagegen kam in der Anfangsphase nicht auf. Pulisics durchaus gefährlicher Abschluss war der erste nennenswerte (23.).

Salah muss angeschlagen runter – Aktivposten Marcos Alonso trifft Aluminium

Chelsea wurde mit zunehmender Spielzeit dennoch selbstbewusster und fing an, sich erfolgreich gegen das Pressing der Reds zu wehren. Marcos Alonso hatte eine gute Chance, scheiterte aber an Alisson (27.) und Lukaku agierte nach einem Thiago-Fehlpass zu schludrig (41.). Für Liverpool kam es zudem anderweitig dick: Salah saß nach rund einer halben Stunde plötzlich am Boden und musste weniger später unter Tränen das Feld verlassen (33.). Sein Ersatz Diogo Jota hatte die letzte gute Chance des erste Durchgangs inne (45.).

Hälfte zwei begann direkt mit einem Ausrufezeichen: Marcos Alonso setzte einen Freistoß aus spitzem Winkel frech an die Latte (48.), Pulisic scheiterte auch noch an Alisson (47.). In der Folge nahmen die Abschlüsse wieder zu, gefährlich wurde es aber kaum. Beiden Teams war anzumerken, dass sie überspielt sind. Was das Finale ebenfalls ausmachte, war die Menge an knapp vergebenen Chancen. Immer und immer wieder schossen beide Teams auf die Tore, verfehlten diese aber knapp. James (68.) auf der einen Seite und Luis Diaz (69.) auf der anderen lieferten binnen Sekunden für Vorzeigebeispiele.

Liverpool trifft kurz vor Schluss zweimal den Pfosten

In der regulären Spielzeit ging es in der Schlussphase noch einmal richtig heiß her: Liverpool war der Führung plötzlich sehr nahe, Luis Diaz (83.) und Robertson (84.) trafen kurz nacheinander jeweils den Pfosten. Letzterer hätte das 1:0 eigentlich besorgen müssen. Dies gelang trotz des Drucks der Reds auch Luis Diaz bei seinem schönen Schuss nicht mehr (90.).

Die Verlängerung ist derweil schnell erzählt. In beiden Hälften sammelten beide Teams reichlich Ballbesitz, Abschlüsse dagegen waren Mangelware. Nach über 120 Minuten ohne Tore musste das FA-Cup-Finale im Elfmeterschießen entschieden werden.

Azpilicueta, Mané und Mount verschießen – Tsimikas ist nach Alissons Parade zur Stelle

In diesem traf Kapitän Azpilicueta beim dritten Elfmeter nur den Pfosten, und das, obwohl er extra eingewechselt worden war. Ansonsten wurden die Strafstöße recht sicher verwandelt – bis zum senegalesischen Duell zwischen Mané und Mendy, das der Keeper beim zehnten Elfmeter für sich entschied.

Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

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Tore Fehlanzeige

FC Chelsea

James (77. )


FC Chelsea

Chelsea


FC Chelsea

Chelsea

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:


FC Liverpool

Liverpool


FC Liverpool

Liverpool

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Reservebank

Trainer:

Schiedsrichter-Team
Craig Pawson

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England

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Craig Pawson

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England

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Sehr viele Versuche vom Punkt gab es im Anschluss dennoch nicht zu sehen: Chelsea-Eigengewächs Mount schoss den 13. Elfmeter zu lässig und Alisson parierte – die perfekte Steilvorlage für Tsimikas, der Joker aus Griechenland traf zum Jubel der Reds. Erneut war Liverpool gegen Chelsea der Sieger nach Elfmeterschießen. Das Quadruple ist für Liverpool also noch erreichbar, Chelsea dagegen verliert das dritte FA-Cup-Finale in Serie.