“Junger Stürmer, der Gier an den Tag legt”: Duisburg holt König

Der MSV Duisburg hat Phillip König von Holstein Kiel II ablösefrei verpflichtet. Der Stürmer erhält einen Vertrag bis 2024 plus Option.

Noch im Trikot von Kiel, ab kommender Saison für den MSV Duisburg: Phillip König.

Noch im Trikot von Kiel, ab kommender Saison für den MSV Duisburg: Phillip König.

imago images/KBS-Picture

“Ein junger Stürmer, der natürlich noch nicht fertig ist in seiner Entwicklung, der aber Gier und den Hunger an den Tag legt. Genau das, worauf wir beim MSV in der Zukunft setzen”, stellt Geschäftsführer Ralf Heskamp den Neuzugang Phillip König in der Pressemitteilung vor.

Mit Orhan Ademi (30), Moritz Stoppelkamp (35) und Aziz Bouhaddouz (35) stehen zwar schon torgefährliche Spieler im Kader des MSV,  allerdings gehören die drei Angreifer auch zu den ältesten Spielern. Nun kommt mit König ein 22-jähriger Stürmer hinzu.

Auch MSV-Trainer Torsten Ziegner lobt König: “Phillip überzeugt durch seine Lernbereitschaft, seinen Einsatz und seine Teamfähigkeit. Er passt optimal in unser Anforderungsprofil.”

König spielte vier Jahre in der Jugend des VfL Wolfsburg, ehe er sich 2020 den Kielern anschloss. Für die U 23 der Norddeutschen kam er in dieser Saison auf 24 Einsätze und erzielte dabei neun Tore. In der Meisterrunde der Regionalliga Nord belegte er mit seiner Mannschaft den dritten Platz.

Türkgücü erhält Regionalliga-Lizenz – Kayabunar neuer Trainer

Türkgücü München hat eigenen Angaben zufolge die Lizenz für die kommende Regionalliga-Saison erhalten, muss aber noch die Stadionfrage endgültig klären. Fest steht auch der neue Coach.

Alper Kayabunar steigt vom Co- zum Cheftrainer bei Türkgücü München auf.

Alper Kayabunar steigt vom Co- zum Cheftrainer bei Türkgücü München auf.

imago images/Lackovic

Türkgücü München hat am Mittwoch vermeldet, dass es den Zulassungsbescheid für die Regionalliga Bayern vom zuständigen Bayerischen Fußball-Verband (BFV) erhalten habe. Bereits bekannt ist, dass der Drittliga-Absteiger nach dem Rückzug vom Drittliga-Spielbetrieb seine Heimspiele im Grünwalder Stadion und in Fürstenfeldbruck austragen möchte. Letzteres hatte allerdings für Irritationen seitens der Stadt gesorgt, die sich mit Blick auf die geplanten Modernisierungsmaßnahmen im Stadion des SC Fürstenfeldbruck nicht ausreichend informiert sah.

Nach Türkgücü-Angaben gab es allerdings in dieser Sache am Dienstag einen Austausch mit Bürgermeister Erich Raff (CSU) und weiteren Vertretern der Stadt. “Das Ziel ist eine zügige Erledigung und Umsetzung der offenen Punkte, damit der Spielbetrieb pünktlich aufgenommen werden kann”, heißt es in der Mitteilung des Klubs.

Klar ist inzwischen, wer Türkgücü München in der kommenden Spielzeit trainieren wird. Alper Kayabunar übernimmt den Cheftrainer-Posten, den zuletzt der Österreicher Andreas Heraf innehatte. Kayabunar ist seit 2014 in verschiedenen Funktionen bei Türkgücü tätig, zuletzt fungierte er als Co-Trainer unter Heraf. Der 36-jährige Münchner soll Türkgücü in der Regionalliga wieder zum Erfolg führen.

Schuster vor dem Relegationsspiel: “Wollen den Grundstein legen”

Seit einer Woche ist Dirk Schuster Trainer des 1. FC Kaiserslautern. Sein Auftrag: Die Roten Teufel durch die Relegation in die 2. Bundesliga führen. Am Mittwoch verriet er, wie das klappen könnte.

Dirk Schuster kämpft mit dem FCK am Freitag und kommenden Dienstag in Dresden um den Aufstieg.

Dirk Schuster kämpft mit dem FCK am Freitag und kommenden Dienstag in Dresden um den Aufstieg.

IMAGO/Eibner

Am kommenden Freitag (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) empfängt der FCK den Zweitliga-16. Dynamo Dresden im Fritz-Walter-Stadion. Der Betzenberg wird beben, knapp 47.000 Fans werden in der ausverkauften WM-Arena von 2006 dabei sein. “Die Vorfreude ist riesig, zumal gestern auch noch eine Abordnung der Fans bei uns beim Training war und ein paar sehr gute Worte an die Mannschaft gerichtet hat”, berichtete Schuster am Mittwoch.

Der neue FCK-Trainer zog nach den ersten sieben Tagen im Amt ein positives Fazit: “Ich habe eine Mannschaft vorgefunden, die brutal lernwillig und leistungsbereit ist.” Einzelne Spieler waren zwar nach dem Hauptrunden-Ende und der Trennung von Marco Antwerpen “etwas angefasst von dem, was passiert war”. Aber der Blick ging schnell “nur nach vorne, auf das, was wir erreichen können und wie wir es erreichen können” .

Wir werden gar nicht so viel verändern, weil die Mannschaft intakt war.

Dirk Schuster

Schuster ging es vor allem darum, die Spieler nach den drei Niederlagen zum Abschluss der Hauptrunde aufzurichten. Rang drei soll, trotz der verpassten Chance, direkt aufzusteigen, als Errungenschaft begriffen werden: “Dieses Erfolgserlebnis, dieses positive Denken haben wir versucht, in die Köpfe reinzubringen. Wir haben zwei Spiele vor uns, in denen wir nur gewinnen können.”

Dafür verzichtet das neue Trainergespann – mit Schuster kam Assistent Sascha Franz in die Pfalz – erstmal auf größere Anpassungen. “Wir werden gar nicht so viel verändern, weil die Mannschaft intakt war. Das haben die letzten Wochen gezeigt, sie hat sich in dem System wohlgefühlt”, kündigte der FCK-Coach an. Auch “Kapitän, Mannschaftsrat, Strafenkatalog und Abläufe bleiben gleich”. Gearbeitet wurde dafür an Details und “Nuancen”, die den Ausschlag geben können – etwa was die Abwehr betrifft. Diese war lange Zeit das Punkstück der Roten Teufel, doch seit dem Spitzenspiel gegen Magdeburg Mitte Februar blieb der FCK nur noch viermal ohne Gegentor.

Relegation

Den kommenden Gegner, die SGD, hat sich Schuster zuletzt zweimal ganz genau angesehen. Beim Spiel in Karlsruhe noch ohne zu wissen, dass er FCK-Trainer wird, wie der 54-Jährige bei seiner Vorstellung berichtete, für das abschließende Heimspiel gegen Aue (0:1) war er nach Dresden gereist.

Sein Fazit: Von Dynamos Misere (seit 17 Spielen ohne Sieg) “dürfen wir uns nicht täuschen lassen”, appellierte er. “Wir haben schon einige Aspekte gesehen, vor denen wir Respekt haben.” In beiden Spielen sei der Zweitligist vor der Pause das bessere Team gewesen: “Das ist eine Mannschaft, die durchaus weiß, wie man sich nach vorne zum gegnerischen Strafraum durchspielt.”

Um die Sachsen auszubremsen, will Schuster, dem mit Ausnahme des langzeitverletzten Lucas Röser alle Spieler zur Verfügung stehen, einen kühlen Kopf bewahren: “Das Hirn einschalten, cool bleiben und die Nerven behalten”, verlangt er von seiner Mannschaft – um dann am Freitag einen “guten Grundstein” legen zu können, “der uns hoffnungsfroh nach Dresden fahren lässt”.

Havelses Lakenmacher wird ein Löwe

1860 München hat Fynn Lakenmacher verpflichtet. Der Stürmer kommt von Drittliga-Absteiger TSV Havelse.

Fynn Lakenmacher (li.) spielt künftig bei 1860 München.

Fynn Lakenmacher (li.) spielt künftig bei 1860 München.

IMAGO/Eibner

In der abgelaufenen Saison lief Lakenmacher in 36 Punktspielen für Havelse auf, dabei erzielte der 22-Jährige fünf Tore und gab eine Vorlage. Den direkten Wiederabstieg des Underdogs konnte der bei Hannover 96 ausgebildete Angreifer nicht verhindern – in der 3. Liga bleibt er aber trotzdem. Denn was sich seit Wochen angebahnt hatte, ist nun offiziell: Der aus Lübbecke stammende Offensivmann wechselt zum TSV 1860 München. Über die Vertragsmodalitäten vereinbarten alle Beteiligten Stillschweigen.

“Fynn gilt als einer der Aufsteiger der Spielzeit 2021/22 und war bei einigen Vereinen, nicht nur der 3. Liga, auf dem Zettel. Daher freuen wir uns, Fynn davon überzeugt zu haben, in einem ambitionierten Konzept den nächsten Schritt mit uns gemeinschaftlich zu gehen”, wird Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel zitiert. “Gerade mit seiner Wucht und Athletik gibt er unserem Trainer Michael Köllner nun noch mehr Möglichkeiten und Varianten, das Sturmzentrum zu gestalten und zu besetzen.”

Lakenmacher plant den nächsten Schritt

Lakenmacher selbst bezeichnet seinen künftigen Arbeitgeber als “grandiosen Verein mit großer Tradition und fantastischen Fans”. Er selbst wolle “den nächsten Schritt in meiner Karriere gehen und hoffe, dass ich mit meinen Qualitäten der Mannschaft beim Erreichen der gemeinsamen Ziele helfen kann”.

Bei den Giesingern ist Lakenmacher nach Tim Rieder, Albion Vrenezi (beide Türkgücü München) und Meris Skenderovic (Schweinfurt) der vierte Neuzugang.

Nach 348 Plichtspielen: Strohdiek beendet seine Karriere

Christian Strohdiek hängt seine Fußballschuhe an den Nagel. Der gebürtige Paderborner kehrt in seine Heimatstadt zurück und wird zukünftig als Funktionär beim SC Paderborn arbeiten. Zuletzt spielte er bei Drittliga-Absteiger Würzburger Kickers.

Adieu: Christian Strohdiek beendet seine Spielerkarriere.

Adieu: Christian Strohdiek beendet seine Spielerkarriere.

IMAGO/Picture Point

Strohdiek kann auf eine beachtliche Karriere zurückblicken: In insgesamt 348 Pflichtspielen kam der Innenverteidiger zum Einsatz, 38 davon in der Bundesliga für den SC Paderborn. Über 20 Jahre war er (Jugend-)Spieler beim SCP – dorthin kehrt der 34-Jährige nach Beendigung seiner Spielerkarriere nun auch zurück, um fortan als Funktionär tätig zu sein.

Karriere voller Höhen und Tiefen

Mit den Ostwestfalen ging Strohdiek durch dick und dünn. Sowohl beim Bundesliga-Aufstieg 2013/2014, als auch beim Durchmarsch aus der dritten in die erste Liga 2018/2019 war Strohdiek mit an Bord. Insgesamt durfte er sich das SC-Trikot in 271 Spielen überstreifen.

Abgesehen von einem einjährigen Intermezzo bei Fortuna Düsseldorf stand Strohdiek bis zu seinem Abschied im Januar 2021 durchgehend bei Paderborn unter Vertrag. Zum Ende seiner Karriere zog es ihn jedoch zu den Würzburger Kickers, deren Abstieg aus der 3. Liga er nicht verhindern konnte.

“Verstärkung für jeden ambitionierten Drittligisten”: 1860 holt vereinslosen Vrenezi

Nach Türkgücü Münchens Abmeldung vom Spielbetrieb in der 3. Liga war Albion Vrenezi vereinslos. Nun gab 1860 München die Verpflichtung des Offensivspielers bekannt.

In der kommenden Saison trägt Albion Vrenezi weiß-blau.

In der kommenden Saison trägt Albion Vrenezi weiß-blau.

IMAGO/Ulrich Wagner

“Er ist eine Verstärkung für jeden ambitionierten Drittligisten”, verkündet Geschäftsführer Günther Gorenzel in der Pressemitteilung. Der zuletzt vereinslose Albion Vrenezi wird in der kommenden Saison im Löwen-Trikot auflaufen. “Mit Albion ist es uns gelungen einen der interessantesten Offensivspieler, welche ablösefrei verfügbar sind, für uns zu gewinnen”, erklärt Gorenzel weiter.

Besonders die “Fähigkeiten im offensiven Eins-gegen-eins” und das “Auge für den Mitspieler gepaart mit Torgefahr” haben laut Gorenzel für den Transfer gesprochen. In der vergangenen Saison erzielte der gebürtige Münchner in 30 Einsätzen sechs Tore.

Vrenezi gab mit 24 Jahren sein Profidebüt für Jahn Regensburg. Dort schoss er in 51 Zweitligaspielen vier Tore, wurde aber zwischenzeitlich nach Würzburg verliehen. Im vergangenen Sommer zog es ihn zu Türkgücü München.

“Bereicherung in unserem Spiel”: 1860 verpflichtet Skenderovic

Der TSV 1860 München präsentiert mit Meris Skenderovic den zweiten Neuzugang für die kommende Saison. Der Mittelstürmer wechselt vom 1. FC Schweinfurt 05 an die Isar.

Meris Skenderovic jubelt bald im 1860-Trikot.

Meris Skenderovic jubelt bald im 1860-Trikot.

imago images/HMB-Media

“Meris kann in der Offensive mehrere Rollen einnehmen und wird daher eine Bereicherung in unserem Spiel und Kader sein”, begründet Geschäftsführer Günter Gorenzel in einer Pressemitteilung den Transfer und führt aus: “Er bekommt nun die Möglichkeit, seine Fähigkeiten Schritt für Schritt auch in unser ambitioniertes Konzept einzubringen und mit uns den nächsten Schritt gemeinsam zu gehen.”

Meris Skenderovic stammt aus der Jugend der TSG Hoffenheim und ging seine ersten Schritte im Herrenbereich beim österreichischen TSV Hartberg und Carl Zeiss Jena. Im vergangenen Sommer wechselte Skenderovic nach Schweinfurt und konnte dort in 32 Spielen 16 Tore und neun Vorlagen sammeln.

Der 24-Jährige spielte für die deutschen U-16- und U-17-Nationalmannschaften, ehe er sich 2017 dazu entschied, im Trikot der montenegrinischen Nationalmannschaft aufzulaufen. Für Montenegro sammelte er im Juniorenbereich 29 Einsätze.

Modica wird Kauczinskis Assistent in Wiesbaden

Der SV Wehen Wiesbaden hat sein Trainerteam komplettiert. Mit Giuliano Modica holt der Drittligist einen weiteren Assistenten für Chefcoach Markus Kauczinski.

Energiegeladen als Spieler, jetzt Assistent in Wiesbaden: Giuliano Modica.

Energiegeladen als Spieler, jetzt Assistent in Wiesbaden: Giuliano Modica.

IMAGO/Eibner

Der 31-jährige Modica erhält einen Zweijahresvertrag bis Juni 2024.  Kauczinski hat damit neben dem schon vorhandenen Assistenten Nils Döring und Torwart-Trainer Marjan Petkovic einen weiteren “Zuarbeiter” bekommen.

“Ich kenne Giuliano aus seiner Zeit als SVWW-Spieler sehr gut und freue mich, dass wir ihn für uns gewinnen konnten”, so Paul Fernie, Sportlicher Leiter bei den Wiesbadenern. “Ich bin überzeugt davon, dass Giuliano mit seiner Energie und seinem Engagement eine Bereicherung für unser Trainerteam sein wird.”

Aufsteiger mit Wiesbaden – Verletzungsbedingtes Karriereende

Der gebürtige Argentinier Modica war in den letzten drei Spielzeiten noch für die Zweitvertretung des 1. FSV Mainz 05 am Ball und musste seine Spielerkarriere verletzungsbedingt beenden. Er kommt auf 23 Einsätze in der 2. Bundesliga und 45 Einsätze in der 3. Liga, davon neun für den SVWW in der Aufstiegssaison 2018/19. In der Regionalliga absolvierte der Innenverteidiger insgesamt 202 Partien.

“Dass ich meine ersten Schritte im Trainergeschäft in Wiesbaden gehen darf, macht mich wirklich glücklich”, so Giuliano Modica in einer Mitteilung des diesjährigen Tabellenachten.

Köllner bleibt unter einer Bedingung ganz sicher Sechzig-Trainer

1860 München hat das Minimalziel erreicht und die Qualifikation für den DFB-Pokal am letzten Spieltag klargemacht. Trainer Michael Köllner philosophierte bereits über die kommende Saison – auch Torschützenkönig Marcel Bär kam zur Sprache.

Bleibt er ein Münchner Löwe? Coach Michael Köllner.

Bleibt er ein Münchner Löwe? Coach Michael Köllner.

IMAGO/Ulrich Wagner

Gerade erst war die Saison erfolgreich abgeschlossen, mit 6:3 hatte 1860 München im Heimspiel an der Grünwalder Straße Dortmund II besiegt. Bei MagentaSport blickte Coach Michael Köllner aber schon voraus. “Wir brauchen ein starkes 1860 München und es gibt Gespräche”, entgegnete der Oberpfälzer auf Nachfrage zum Kader. Im Gegensatz zu Geschäftsführer Günter Gorenzel, der “keine Zweifel an der Personalie” Köllner habe, ließ der 52-Jährige sich zunächst aber nicht so recht in die Karten schauen.

Gorenzel hat “keine Zweifel” an Köllners Verbleib

Köllner erzählte stattdessen von seiner Halbzeitansprache, in der er seine Spieler daran erinnerte, nicht so “disziplinlos” wie in Hälfte eins zu agieren, schließlich mussten die Giesinger trotz einer 2:0-Führung mit einem 2:2 in die Kabine. Der Trainer aber ahnte, “dass wir das noch hinkriegen. Das zeigt den Charakter der Mannschaft und, dass wir das unbedingt wollten.” Zwischen Team und Coach passt es also.

Ich bin froh, dass ich von denen erst einmal keinen sehe.

Marcel Bär mit einem Schmunzeln im Gesicht über die Kollegen

Grund für den klaren Erfolg im Neun-Tore-Spektakel war derweil Marcel Bär, der an fünf der sechs Tore beteiligt war und sich auch die Torjägerkanone des kicker sicherte. “Das ist für mich persönlich etwas ganz Großes”, sagte der Angreifer, der die Qualifikation zum DFB-Pokal als insgesamt wertvoller betrachtete und sich bei seiner Familie und dem Team bedankte, doch schmunzelnd über die Kollegen hinzufügte: “Ich bin froh, dass ich von denen erst einmal keinen sehe.”

Köllner hat hellseherische Fähigkeiten – auch bezüglich des Personals?

Bleiben wird Bär aber, darin waren sich Gorenzel, Köllner und er sicher. “Ich habe von Anfang an Vertrauen bekommen und mir war es extrem wichtig, dieses zurückzugeben und Vollgas zu geben. In der Rückserie hat es mit den Jungs mega Bock gemacht”, stellte Bär klar. Sein Trainer offenbarte zudem, lange um den Torjäger gekämpft zu haben. “Ich wusste, er hat eine gewisse Qualität, und mit Training bringt man ihn voran. Und: Ich habe im Dezember schon gesagt, der schießt über 20 Tore – am Ende schießt er über 20 Tore.”

An der Zahl waren es am Ende 21 Treffer. Bär wird, so scheint es, auch nächste Spielzeit dem Verein angehören. Bei anderen Personalien “sind die Würfel aber noch nicht gefallen”, erklärte  Gorenzel, der sich zusätzlich zu den Einnahmen im DFB-Pokal über und für die “immer abliefernden” Fans freute.

Damit diese 2022/23 weiterhin denselben Trainer bejubeln dürfen, muss laut diesem aber noch einiges passieren. “Sollte es am Ende so kommen, dass wir nächstes Jahr ein starkes 1860 München haben, dann sicherlich auch mit Michael Köllner”, meinte der Coach, stellte in diesem Zusammenhang aber auch fest: “Ich habe noch keinen Wechsel offiziell vermeldet bekommen. Es wird nur gemutmaßt, wer kommt. Daher warten wir mal ab, was nächstes Jahr an der Grünwalder Straße ist und dann schauen wir weiter.” Immerhin sagte er dies mit einem Lächeln im Gesicht.

Lesen Sie auch: Löwen-Stürmer Bär erhält kicker-Torjägerkanone

Köllner bleibt unter einer Bedingung ganz sicher Sechzig-Trainer

1860 München hat das Minimalziel erreicht und die Qualifikation für den DFB-Pokal am letzten Spieltag klargemacht. Trainer Michael Köllner philosophierte bereits über die kommende Saison – auch Torschützenkönig Marcel Bär kam zur Sprache.

Bleibt er ein Münchner Löwe? Coach Michael Köllner.

Bleibt er ein Münchner Löwe? Coach Michael Köllner.

IMAGO/Ulrich Wagner

Gerade erst war die Saison erfolgreich abgeschlossen, mit 6:3 hatte 1860 München im Heimspiel an der Grünwalder Straße Dortmund II besiegt. Bei MagentaSport blickte Coach Michael Köllner aber schon voraus. “Wir brauchen ein starkes 1860 München und es gibt Gespräche”, entgegnete der Oberpfälzer auf Nachfrage zum Kader. Im Gegensatz zu Geschäftsführer Günter Gorenzel, der “keine Zweifel an der Personalie” Köllner habe, ließ der 52-Jährige sich zunächst aber nicht so recht in die Karten schauen.

Gorenzel hat “keine Zweifel” an Köllners Verbleib

Köllner erzählte stattdessen von seiner Halbzeitansprache, in der er seine Spieler daran erinnerte, nicht so “disziplinlos” wie in Hälfte eins zu agieren, schließlich mussten die Giesinger trotz einer 2:0-Führung mit einem 2:2 in die Kabine. Der Trainer aber ahnte, “dass wir das noch hinkriegen. Das zeigt den Charakter der Mannschaft und, dass wir das unbedingt wollten.” Zwischen Team und Coach passt es also.

Ich bin froh, dass ich von denen erst einmal keinen sehe.

Marcel Bär mit einem Schmunzeln im Gesicht über die Kollegen

Grund für den klaren Erfolg im Neun-Tore-Spektakel war derweil Marcel Bär, der an fünf der sechs Tore beteiligt war und sich auch die Torjägerkanone des kicker sicherte. “Das ist für mich persönlich etwas ganz Großes”, sagte der Angreifer, der die Qualifikation zum DFB-Pokal als insgesamt wertvoller betrachtete und sich bei seiner Familie und dem Team bedankte, doch schmunzelnd über die Kollegen hinzufügte: “Ich bin froh, dass ich von denen erst einmal keinen sehe.”

Köllner hat hellseherische Fähigkeiten – auch bezüglich des Personals?

Bleiben wird Bär aber, darin waren sich Gorenzel, Köllner und er sicher. “Ich habe von Anfang an Vertrauen bekommen und mir war es extrem wichtig, dieses zurückzugeben und Vollgas zu geben. In der Rückserie hat es mit den Jungs mega Bock gemacht”, stellte Bär klar. Sein Trainer offenbarte zudem, lange um den Torjäger gekämpft zu haben. “Ich wusste, er hat eine gewisse Qualität, und mit Training bringt man ihn voran. Und: Ich habe im Dezember schon gesagt, der schießt über 20 Tore – am Ende schießt er über 20 Tore.”

An der Zahl waren es am Ende 21 Treffer. Bär wird, so scheint es, auch nächste Spielzeit dem Verein angehören. Bei anderen Personalien “sind die Würfel aber noch nicht gefallen”, erklärte  Gorenzel, der sich zusätzlich zu den Einnahmen im DFB-Pokal über und für die “immer abliefernden” Fans freute.

Damit diese 2022/23 weiterhin denselben Trainer bejubeln dürfen, muss laut diesem aber noch einiges passieren. “Sollte es am Ende so kommen, dass wir nächstes Jahr ein starkes 1860 München haben, dann sicherlich auch mit Michael Köllner”, meinte der Coach, stellte in diesem Zusammenhang aber auch fest: “Ich habe noch keinen Wechsel offiziell vermeldet bekommen. Es wird nur gemutmaßt, wer kommt. Daher warten wir mal ab, was nächstes Jahr an der Grünwalder Straße ist und dann schauen wir weiter.” Immerhin sagte er dies mit einem Lächeln im Gesicht.

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