“Das kotzt natürlich an”: Ernüchterung nach Zwickauer Last-Minute-Niederlage

Die Schlussphase war diese Woche kein Freund des FSV Zwickau. Zweimal mussten die Schwäne späte Rückschläge hinnehmen – am Freitagabend riss damit eine Serie.

Ernüchterung nach Schlusspfiff: Die Zwickauer Spieler und Betreuer mit Trainer Joe Enochs (3. v. re.).

Ernüchterung nach Schlusspfiff: Die Zwickauer Spieler und Betreuer mit Trainer Joe Enochs (3. v. re.).

imago images/Eibner

Im Schneetreiben im Münchner Olympiastadion lieferte Zwickau am Montag eine starke Partie ab – belohnte sich aber nicht, traf Reinthaler beim 2:2 gegen Türkgücü doch zwei Minuten vor Schluss ins eigene Netz. Mindestens genauso bitter war es für den FSV beim 1:2 gegen Saarbrücken am Freitagabend, als Frick eine Minute vor Schluss den Saarbrücker Steinkötter im Strafraum fällte, einen Elfmeter verursachte und mit glatt Rot vom Platz flog. Jacob verwandelte den Strafstoß und ließ die Saarländer jubeln.

Zwickau erst nach dem Seitenwechsel obenauf

“Es ist unfassbar bitter”, eröffnete Zwickaus Ersatz-Kapitän Steffen Nkansah nach dem Spiel bei “MagentaSport”. “Wir haben einen harten Dämpfer am Montag bekommen und bekommen nochmal so einen Dämpfer kurz vor Schluss”. Dabei sah es nach 45 Minuten nicht gerade nach einem Punktgewinn für die Schwäne aus. Nach dem Blitzstart der Saarbrücker Gäste durch Günther-Schmidt (3.) setzte Nkansah zwar ein Ausrufezeichen mit einem Lattentreffer, ansonsten spielte aber nahezu nur der FCS.

Erst mit dem Seitenwechsel änderten sich auch die Vorzeichen. FSV-Coach Joe Enochs nahm zu Beginn des zweiten Durchgangs drei Wechsel vor und stellte taktisch um – mit Erfolg: Bereits nach 20 Sekunden hatte Gomez die bis dahin beste Schwäne-Chance auf dem Kopf, anschließend war von Saarbrücken nichts mehr zu sehen. “Ich glaube, dass wir gerade in der zweiten Halbzeit eher verdient hätten, das Spiel zu gewinnen, weil der Gegner gar nichts gemacht hat”, rekapitulierte Nkansah. “Der Gegner kommt durch einen Fehler von uns einmal nach vorne und kriegt einen – gerechtfertigten – Elfmeter. Das kotzt natürlich an.”

Wir haben in der ersten Halbzeit nicht das gebracht, was wir hätten bringen können.

Joe Enochs

Der 25-jährige Innenverteidiger besorgte für sein Team nach einer guten Stunde den verdienten Ausgleich, daraufhin verpassten es aber beide Teams etwas, die Waage in ihre jeweilige Richtung ausschlagen zu lassen. Durch den Lucky Punch der Gäste riss die Zwickauer Serie von neun Ligaspielen ohne Niederlage.

Auch Enochs, der nach seiner häuslichen Quarantäne wieder auf die Trainerbank zurückkehren durfte,  war nach Schlusspfiff sichtlich enttäuscht: “Wir wollten unsere Serie halten, aber wir haben in der ersten Halbzeit nicht das gebracht, was wir hätten bringen können. Wieder kriegen wir in der letzten Minute ein Gegentor, das ist sehr bitter, weil wir gut im Spiel waren.”

Für die Schwäne stehen nun noch drei Partien im Kalenderjahr an, da das Nachholspiel gegen Magdeburg am Mittwoch, den 15. Dezember hinzukommt. “Wir wollen unbedingt in den nächsten drei Spielen punkten”, bekräftigte Enochs. “Wir wissen, wie gefährlich die Liga ist, wir wissen wie eng alles ist”. Nächste Woche ist Zwickau zum dritten Advent (14 Uhr) bei den Würzburger Kickers zu Gast.

Zu Ehren Horst Eckels: Kaiserslautern spielt ganz in Schwarz

Nach dem Tod von Horst Eckel wird der 1. FC Kaiserslautern das Heimspiel gegen Viktoria Köln am Samstag ganz in Schwarz bestreiten.

Horst Eckel wird am Betzenberg immer präsent bleiben.

Horst Eckel wird am Betzenberg immer präsent bleiben.

imago sportfotodienst

Wie der FCK am Freitag mitteilte, wird es vor der Partie an diesem Samstag in Gedenken an Horst Eckel eine Schweigeminute geben. Zudem werden die Spieler ganz in Schwarz und mit einem Trauerflor auflaufen. “Die Nachricht vom Tod von Horst Eckel hat uns sehr betroffen gemacht. Der gesamte 1. FC Kaiserslautern ist in tiefer Trauer. Mit Horst ist eine FCK-Legende von uns gegangen”, sagte Kaiserslauterns Sport-Geschäftsführer Thomas Hengen.

Eckel, der in seiner aktiven Laufbahn ausschließlich für die Pfälzer spielte, war am Freitag als letztes Mitglied der Weltmeistermannschaft von 1954 im Alter von 89 Jahren gestorben.

Die Werte, die er zeitlebens verkörpert habe, “wie Menschlichkeit, Bescheidenheit und Teamgeist, haben auch heute noch für den FCK eine große Bedeutung”, betonte Hengen.

Lesen Sie auch: Horst Eckel hinterlässt eine Lücke, die keiner schließen kann

Reaktionen zum Tod von Horst Eckel

Zahlreiche Personen, Funktionäre und Vereine haben auf die Nachricht vom Tod Horst Eckels reagiert…

Horst Eckel ist im Alter von 89 Jahren gestorben.

Horst Eckel ist im Alter von 89 Jahren gestorben.

Bongarts/Getty Images

Uwe Seeler: “Das tut mir wirklich sehr leid. Wir haben bis zuletzt oft auf Veranstaltungen Zeit zusammen verbracht, durch die Pandemie leider in den vergangenen beiden Jahren nicht mehr. Er war immer sehr kameradschaftlich und menschlich einfach ein echt guter Typ mit Herz. Er war immer ein guter Kollege, uns verband das Bodenständige. Er war ein sehr offensiver Spieler, das war immer sehr angenehm, mit ihm zu spielen. Wir haben sehr viel gemeinsam gemacht, auch außerhalb der Lehrgänge, privat. Wir haben immer unser Bestes gegeben – manchmal hat’s gereicht, manchmal nicht.”

Hans-Peter Briegel (bei t-online.de): “Der Verlust von Horst Eckel ist wahnsinnig traurig – für alle Fußballfans in Deutschland, insbesondere aber für die Lauterer Anhängerschaft und Fußballgemeinde. Im Februar kommenden Jahres wollte er seinen 90. Geburtstag feiern (…). Es ist sehr traurig, dass es dazu nicht mehr kommen wird.”

1. FC Nürnberg (via Twitter): “Ruhe in Frieden, Horst Eckel! Grüße an unseren Maxl und alle anderen Weltmeister von 1954. Ohne euch wäre der Fußball hier in Deutschland nie zu dem geworden, was er für ganze viele Menschen heute ist.”

Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Borussia Dortmund): “Horst Eckel war einer der ganz Großen des deutschen Fußballs – nicht nur, weil er 1954 Weltmeister geworden ist, als jüngster Spieler, sondern, weil er ein absolut leuchtendes Beispiel für Bescheidenheit und Integrität war. Jedes Gespräch mit ihm war bereichernd, weil es einfach sehr angenehm war, einen derart bescheidenen und sympathischen Menschen zu erleben.”

Hansi Flick (Bundestrainer): “Ich erinnere mich noch gut, wie Horst Eckel und Hans Schäfer uns 2014 beim “Fest der Weltmeister” in Düsseldorf die besten Wünsche für das Turnier in Brasilien mit auf den Weg gegeben haben. Sie haben uns, die Weltmeister werden wollten, unterstützt, sie haben uns Glück gewünscht und letztlich auch Glück gebracht. Den Fußballer Horst Eckel habe ich leider nie live spielen sehen dürfen, der Mensch Horst Eckel war in jeder Hinsicht ein Vorbild für mich. Seine Warmherzigkeit war ansteckend, sein soziales Engagement außergewöhnlich. Er wird mir persönlich und dem gesamten deutschen Fußball sehr fehlen. Die Nachricht von seinem Tod macht mich sehr traurig.”

Oliver Bierhoff (DFB-Direktor Nationalmannschaften und Akademie): “Die Weltmeister von 1954 sind sportlich und nicht zuletzt aufgrund der historischen Umstände für die Geschichte der Nationalmannschaft von überragender Bedeutung. Die Aufmerksamkeit und Begeisterung, die heute rund um die Spiele unserer Mannschaft herrschen, wären ohne sie undenkbar. Horst Eckel stand sinnbildlich für die Werte der Helden von Bern: bescheiden, herzlich, bodenständig, ohne Allüren. Die persönlichen Gespräche mit ihm waren immer ungemein bereichernd. Zu wissen, dass Horst Eckel und damit keiner der 54er mehr lebt, erfüllt mich und uns alle bei der Nationalmannschaft mit großer Trauer.”

Dr. Rainer Koch (1. DFB-Vizepräsident): “Ich habe Horst Eckel als einen wunderbaren Menschen kennengelernt und erlebt, der sich aus tiefster Überzeugung heraus stets auf die Seite der Schwächeren geschlagen hat und ihnen ein echtes Vorbild war. Menschen in vermeintlich aussichtslosen Situationen wusste er den Weg ans Licht zu zeigen, und der Held von Bern verband dies immer mit seinem ganz persönlichen Fußballmärchen. Willenskraft und Ehrgeiz, Zielstrebigkeit und Demut haben sein Leben geprägt und ihn zu einer Persönlichkeit gemacht, die wir alle schmerzlich vermissen. Nicht nur für mich geht mit seinem Tod eine Persönlichkeit verloren, auch uns im DFB mit unseren sozialen Einrichtungen, für die er unermüdlich unterwegs war, wird Horst Eckel fehlen.”

Peter Peters  (1. DFB-Vizepräsident): “Die Nachricht vom Tode Horst Eckels hat mich tief getroffen. Ich habe Horst Eckel nicht nur als einen unserer Fußballhelden verehrt, sondern ihn auch persönlich über alle Maßen geschätzt. Er hat mir 1991 nach meinem Einstieg in den Fußball beim 1. FC Kaiserslautern sehr geholfen, diesen Verein und seine Menschen kennenzulernen. Denn sie alle haben ihn geliebt. Weil er ein herausragender Fußballer war, vor allem aber wegen seines so positiven und einnehmenden Wesens, wegen seines großartigen Charakters. Er hat jedem Wertschätzung und Respekt entgegengebracht, er hat Ehrlichkeit und Bodenständigkeit ausgestrahlt. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich Horst Eckel kennenlernen durfte. Er war ein großartiger Weggefährte. Er wird uns allen sehr fehlen.”

Heike Ullrich (stellvertretende DFB-Generalsekretärin): “Es macht mich tieftraurig, dass wir in Horst Eckel die letzte Ikone unserer 1954er-Weltmeistermannschaft verloren haben. Die Helden von Bern haben nicht nur den Fußball in Deutschland, sondern unser ganzes Land geprägt. Ihre Bedeutung weit über das bloße Geschehen auf dem Rasen hinaus haben auch die nachfolgenden Generationen stets gespürt. Horst Eckel stand mit seiner positiven Einstellung und seinem großen Kämpferherz im Angesicht immenser Herausforderungen sinnbildlich für die Ära des Neuaufbaus und Aufbruchs, in die dieser erste Titelgewinn einer deutschen Nationalmannschaft fiel. Er war ein großer Fußballer und ein großartiger Mensch. Wir werden Horst Eckel sehr vermissen und sind in Gedanken bei seiner Familie.”

Dirk Janotta (DFB-Vizepräsident und Vorsitzender der Sepp-Herberger-Stiftung): “Horst Eckel wollte nie der ‘Held von Bern’ sein. Seine Bescheidenheit und seine Freundlichkeit zeichneten ihn aus. Gemeinsam mit seiner Familie trauern wir um eine große Persönlichkeit des deutschen Fußballs. Wir verlieren mit ihm einen Freund, ein Vorbild und eine echte Fußballlegende. Wir verneigen uns in tiefer Dankbarkeit vor ihm und seinem Lebenswerk. Wir werden Horst Eckel nie vergessen.”

Dr. Stephan Osnabrügge (DFB-Schatzmeister): “Gerne erinnere mich an die unterschiedlichen Begegnungen mit Horst Eckel. Er war eine außergewöhnliche Persönlichkeit, begeisterte mit seiner Herzlichkeit und war mit großem Stolz Repräsentant der DFB-Stiftung Sepp Herberger. Besonders bleiben mir seine Erzählungen über das “Wunder von Bern” im Gedächtnis. Wenn er darüber sprach, wie er mit seinen Mannschaftskollegen das WM-Finale gegen Ungarn gewann, leuchteten seine Augen. Dieses Leuchten wird uns fehlen. Die Fußballwelt ist heute ein Stück ärmer geworden.”

Tobias Wrzesinski (Geschäftsführer der DFB-Stiftung Sepp Herberger, Stv. Vorsitzender des Stiftungsrates der Horst-Eckel-Stiftung): “Das mache ich für den ‘Chef'” – mit diesen Worten beantwortete Horst Eckel einst meine Frage, warum er sich für die Sepp-Herberger-Stiftung engagiert. Sein Respekt vor Sepp Herberger, seine Bescheidenheit, seine Herzlichkeit und seine Ruhe haben mich in all den Jahren, in denen ich ihn zu unterschiedlichen Veranstaltungen begleiten durfte, sehr beeindruckt. Horst Eckel hatte immer ein offenes Ohr, war den Menschen zugewandt und trotz all seiner großen Erfolge auf feine Weise zurückhaltend. In besonderer Erinnerung behalte ich unsere gemeinsamen Termine in Justizvollzugsanstalten, unsere Gespräche über seinen 1. FC Kaiserslautern und seine Tipps bei gemeinsamen Autofahrten an den jüngeren Fahrer. Im Jahr 2017 durften wir die Entstehung der Horst-Eckel-Stiftung begleiten. Es ist unser Privileg, dass wir sein Vermächtnis mit dieser Stiftung weiterführen dürfen. Der “Windhund” wird nicht vergessen werden!”

Mehr zum Thema: Letzter Weltmeister von 1954 – Horst Eckel gestorben

dpa/sid/kon

“Seine Warmherzigkeit war ansteckend”: Reaktionen zum Tod von Horst Eckel

Zahlreiche Personen, Funktionäre und Vereine haben auf die Nachricht vom Tod Horst Eckels reagiert…

Horst Eckel ist im Alter von 89 Jahren gestorben.

Horst Eckel ist im Alter von 89 Jahren gestorben.

Bongarts/Getty Images

Uwe Seeler: “Das tut mir wirklich sehr leid. Wir haben bis zuletzt oft auf Veranstaltungen Zeit zusammen verbracht, durch die Pandemie leider in den vergangenen beiden Jahren nicht mehr. Er war immer sehr kameradschaftlich und menschlich einfach ein echt guter Typ mit Herz. Er war immer ein guter Kollege, uns verband das Bodenständige. Er war ein sehr offensiver Spieler, das war immer sehr angenehm, mit ihm zu spielen. Wir haben sehr viel gemeinsam gemacht, auch außerhalb der Lehrgänge, privat. Wir haben immer unser Bestes gegeben – manchmal hat’s gereicht, manchmal nicht.”

Hans-Peter Briegel (bei t-online.de): “Der Verlust von Horst Eckel ist wahnsinnig traurig – für alle Fußballfans in Deutschland, insbesondere aber für die Lauterer Anhängerschaft und Fußballgemeinde. Im Februar kommenden Jahres wollte er seinen 90. Geburtstag feiern (…). Es ist sehr traurig, dass es dazu nicht mehr kommen wird.”

1. FC Nürnberg (via Twitter): “Ruhe in Frieden, Horst Eckel! Grüße an unseren Maxl und alle anderen Weltmeister von 1954. Ohne euch wäre der Fußball hier in Deutschland nie zu dem geworden, was er für ganze viele Menschen heute ist.”

Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Borussia Dortmund): “Horst Eckel war einer der ganz Großen des deutschen Fußballs – nicht nur, weil er 1954 Weltmeister geworden ist, als jüngster Spieler, sondern, weil er ein absolut leuchtendes Beispiel für Bescheidenheit und Integrität war. Jedes Gespräch mit ihm war bereichernd, weil es einfach sehr angenehm war, einen derart bescheidenen und sympathischen Menschen zu erleben.”

Hansi Flick (Bundestrainer): “Ich erinnere mich noch gut, wie Horst Eckel und Hans Schäfer uns 2014 beim “Fest der Weltmeister” in Düsseldorf die besten Wünsche für das Turnier in Brasilien mit auf den Weg gegeben haben. Sie haben uns, die Weltmeister werden wollten, unterstützt, sie haben uns Glück gewünscht und letztlich auch Glück gebracht. Den Fußballer Horst Eckel habe ich leider nie live spielen sehen dürfen, der Mensch Horst Eckel war in jeder Hinsicht ein Vorbild für mich. Seine Warmherzigkeit war ansteckend, sein soziales Engagement außergewöhnlich. Er wird mir persönlich und dem gesamten deutschen Fußball sehr fehlen. Die Nachricht von seinem Tod macht mich sehr traurig.”

Oliver Bierhoff (DFB-Direktor Nationalmannschaften und Akademie): “Die Weltmeister von 1954 sind sportlich und nicht zuletzt aufgrund der historischen Umstände für die Geschichte der Nationalmannschaft von überragender Bedeutung. Die Aufmerksamkeit und Begeisterung, die heute rund um die Spiele unserer Mannschaft herrschen, wären ohne sie undenkbar. Horst Eckel stand sinnbildlich für die Werte der Helden von Bern: bescheiden, herzlich, bodenständig, ohne Allüren. Die persönlichen Gespräche mit ihm waren immer ungemein bereichernd. Zu wissen, dass Horst Eckel und damit keiner der 54er mehr lebt, erfüllt mich und uns alle bei der Nationalmannschaft mit großer Trauer.”

Dr. Rainer Koch (1. DFB-Vizepräsident): “Ich habe Horst Eckel als einen wunderbaren Menschen kennengelernt und erlebt, der sich aus tiefster Überzeugung heraus stets auf die Seite der Schwächeren geschlagen hat und ihnen ein echtes Vorbild war. Menschen in vermeintlich aussichtslosen Situationen wusste er den Weg ans Licht zu zeigen, und der Held von Bern verband dies immer mit seinem ganz persönlichen Fußballmärchen. Willenskraft und Ehrgeiz, Zielstrebigkeit und Demut haben sein Leben geprägt und ihn zu einer Persönlichkeit gemacht, die wir alle schmerzlich vermissen. Nicht nur für mich geht mit seinem Tod eine Persönlichkeit verloren, auch uns im DFB mit unseren sozialen Einrichtungen, für die er unermüdlich unterwegs war, wird Horst Eckel fehlen.”

Peter Peters  (1. DFB-Vizepräsident): “Die Nachricht vom Tode Horst Eckels hat mich tief getroffen. Ich habe Horst Eckel nicht nur als einen unserer Fußballhelden verehrt, sondern ihn auch persönlich über alle Maßen geschätzt. Er hat mir 1991 nach meinem Einstieg in den Fußball beim 1. FC Kaiserslautern sehr geholfen, diesen Verein und seine Menschen kennenzulernen. Denn sie alle haben ihn geliebt. Weil er ein herausragender Fußballer war, vor allem aber wegen seines so positiven und einnehmenden Wesens, wegen seines großartigen Charakters. Er hat jedem Wertschätzung und Respekt entgegengebracht, er hat Ehrlichkeit und Bodenständigkeit ausgestrahlt. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich Horst Eckel kennenlernen durfte. Er war ein großartiger Weggefährte. Er wird uns allen sehr fehlen.”

Heike Ullrich (stellvertretende DFB-Generalsekretärin): “Es macht mich tieftraurig, dass wir in Horst Eckel die letzte Ikone unserer 1954er-Weltmeistermannschaft verloren haben. Die Helden von Bern haben nicht nur den Fußball in Deutschland, sondern unser ganzes Land geprägt. Ihre Bedeutung weit über das bloße Geschehen auf dem Rasen hinaus haben auch die nachfolgenden Generationen stets gespürt. Horst Eckel stand mit seiner positiven Einstellung und seinem großen Kämpferherz im Angesicht immenser Herausforderungen sinnbildlich für die Ära des Neuaufbaus und Aufbruchs, in die dieser erste Titelgewinn einer deutschen Nationalmannschaft fiel. Er war ein großer Fußballer und ein großartiger Mensch. Wir werden Horst Eckel sehr vermissen und sind in Gedanken bei seiner Familie.”

Dirk Janotta (DFB-Vizepräsident und Vorsitzender der Sepp-Herberger-Stiftung): “Horst Eckel wollte nie der ‘Held von Bern’ sein. Seine Bescheidenheit und seine Freundlichkeit zeichneten ihn aus. Gemeinsam mit seiner Familie trauern wir um eine große Persönlichkeit des deutschen Fußballs. Wir verlieren mit ihm einen Freund, ein Vorbild und eine echte Fußballlegende. Wir verneigen uns in tiefer Dankbarkeit vor ihm und seinem Lebenswerk. Wir werden Horst Eckel nie vergessen.”

Dr. Stephan Osnabrügge (DFB-Schatzmeister): “Gerne erinnere mich an die unterschiedlichen Begegnungen mit Horst Eckel. Er war eine außergewöhnliche Persönlichkeit, begeisterte mit seiner Herzlichkeit und war mit großem Stolz Repräsentant der DFB-Stiftung Sepp Herberger. Besonders bleiben mir seine Erzählungen über das “Wunder von Bern” im Gedächtnis. Wenn er darüber sprach, wie er mit seinen Mannschaftskollegen das WM-Finale gegen Ungarn gewann, leuchteten seine Augen. Dieses Leuchten wird uns fehlen. Die Fußballwelt ist heute ein Stück ärmer geworden.”

Tobias Wrzesinski (Geschäftsführer der DFB-Stiftung Sepp Herberger, Stv. Vorsitzender des Stiftungsrates der Horst-Eckel-Stiftung): “Das mache ich für den ‘Chef'” – mit diesen Worten beantwortete Horst Eckel einst meine Frage, warum er sich für die Sepp-Herberger-Stiftung engagiert. Sein Respekt vor Sepp Herberger, seine Bescheidenheit, seine Herzlichkeit und seine Ruhe haben mich in all den Jahren, in denen ich ihn zu unterschiedlichen Veranstaltungen begleiten durfte, sehr beeindruckt. Horst Eckel hatte immer ein offenes Ohr, war den Menschen zugewandt und trotz all seiner großen Erfolge auf feine Weise zurückhaltend. In besonderer Erinnerung behalte ich unsere gemeinsamen Termine in Justizvollzugsanstalten, unsere Gespräche über seinen 1. FC Kaiserslautern und seine Tipps bei gemeinsamen Autofahrten an den jüngeren Fahrer. Im Jahr 2017 durften wir die Entstehung der Horst-Eckel-Stiftung begleiten. Es ist unser Privileg, dass wir sein Vermächtnis mit dieser Stiftung weiterführen dürfen. Der “Windhund” wird nicht vergessen werden!”

Mehr zum Thema: Letzter Weltmeister von 1954 – Horst Eckel gestorben

dpa/sid/kon

HFC verschiebt Mitgliederversammlung

Der Hallesche FC hat seine für den 9. Dezember vorgesehene Mitgliederversammlung ins kommende Jahr verschoben.

Der HFC trägt seine Mitgliederversammlung erst 2022 aus.

Der HFC trägt seine Mitgliederversammlung erst 2022 aus.

imago images/Köhn

Die Veranstaltung mit dem Themenschwerpunkt “Wahlen” wird also erst 2022 stattfinden, dann möglichst per Präsenz, wie der Drittligist am Freitag vermeldet.

Vorstand, Verwaltungsrat und Wahlausschuss trafen diese gemeinsame Entscheidung auf Basis der 15. Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt und des aktuellen Infektionsgeschehens

Der HFC hatte für den Termin am 9. Dezember in der Händelhalle verschiedene Austragungsvarianten geprüft. Diese Optionen seien “wegen der jetzigen Corona-Situation hinfällig, so dass die terminliche Verschiebung unausweichlich blieb”, heißt es in einer Verlautbarung der Saalestädter. Einen neuen Termin für die Mitgliederversammlung gibt es noch nicht. Die gewählten Gremienmitglieder bleiben bis auf weiteres im Amt.

Letzter Weltmeister von 1954: Horst Eckel gestorben

Horst Eckel ist gestorben. Der letzte noch lebende Weltmeister von 1954 wurde 89 Jahre alt.

Horst Eckel ist im Alter von 89 Jahren gestorben.

Horst Eckel ist im Alter von 89 Jahren gestorben.

imago images/Jan Huebner

Erst vor wenigen Tagen war Eckel in die Hall of Fame des deutschen Fußballs aufgenommen worden. Nun ist das jüngste Mitglied der deutschen Weltmeistermannschaft von 1954 gestorben.

Eckel, der 1932 in Vogelbach nahe Kaiserslautern geboren wurde, kam in den späten 1940er Jahren zum 1. FCK und feierte mit den Roten Teufeln zwei Meistertitel (1951 und 1953). Insgesamt absolvierte er 213 Partien für die Pfälzer. 1952 wurde er vom damaligen Bundestrainer Sepp Herberger in die deutsche Nationalmannschaft berufen und gewann zwei Jahre später an der Seite seiner Lauterer Teamkollegen Fritz und Ottmar Walter sowie Werner Kohlmeyer und Werner Liebrich sensationell den WM-Titel. Neben Fritz Walter war Eckel der einzige DFB-Akteur, der bei allen sechs WM-Spielen in der Schweiz zum Einsatz gekommen ist.

Dem FCK blieb Eckel, der nach seiner aktiven Karriere als Lehrer arbeitete, stets verbunden. Bis zuletzt besuchte er Spiele der Pfälzer im Fritz-Walter-Stadion. Parallel engagierte er sich für verschiedene karitative Zwecke und Einrichtungen wie die Fritz-Walter-Stiftung und die Sepp-Herberger-Stiftung. 2004 erhielt er das Bundesverdienstkreuz.

“Ich habe Horst Eckel als einen wunderbaren Menschen kennengelernt und erlebt, der sich aus tiefster Überzeugung heraus stets auf die Seite der Schwächeren geschlagen hat und ihnen ein echtes Vorbild war”, wird DFB-Vizepräsident Rainer Koch in der Mitteilung des Verbands zitiert. “Menschen in vermeintlich aussichtslosen Situationen wusste er den Weg ans Licht zu zeigen, und der Held von Bern verband dies immer mit seinem ganz persönlichen Fußballmärchen. Willenskraft und Ehrgeiz, Zielstrebigkeit und Demut haben sein Leben geprägt und ihn zu einer Persönlichkeit gemacht, die wir alle schmerzlich vermissen.” 

FCS gegen neun Mal ungeschlagenes Zwickau “selbstbewusst genug”

Vor dem Spiel beim FSV Zwickau sprach der Trainer des 1. FC Saarbrücken, Uwe Koschinat, über den kommenden Gegner. Beim FCS mischt im Training außerdem ein neuer Mann mit. 

FCS-Coach Uwe Koschinat war zuletzt mit den Leistungen seines Teams unzufrieden.

FCS-Coach Uwe Koschinat war zuletzt mit den Leistungen seines Teams unzufrieden.

imago images/Jan Huebner

Das letzte Auswärtsspiel der Hinrunde steht für Saarbrücken an, am heutigen Freitag (19 Uhr, LIVE! bei kicker) geht es zum FSV nach Zwickau. Zwar wird aufgrund regionaler Bestimmungen kein Publikum vor Ort sein, dies ist für FCS-Coach Koschinat aber kein großer Faktor.  Schließlich habe man “mittlerweile doch eine gewisse Erfahrung mit Geisterspielen”. Man solle die Sache nicht überbewerten. 

Wir sind selbstbewusst genug, um auch in Zwickau bestehen zu können. 

Uwe Koschinat

Mit Zwickau wartet ein unangenehmer Gegner. Zwar belegen die Sachsen aktuell nur Rang 14 der Drittligatabelle, der FSV ist aber seit neun Ligaspielen ungeschlagen. Die letzte Niederlage musste man am 11. September gegen den SC Verl hinnehmen. Mit entsprechendem Respekt geht Koschinat die Aufgabe an: “Bei Zwickau handelt es sich um einen absolut etablierten Drittligisten. Sie haben immer wieder ihre Schwächeperioden, aber können damit gut umgehen. Sie haben die vergangenen neun Spiele nicht verloren, das spricht für sich.”

Mit den letzten Auftritten seines Teams war der 50-Jährige nur mäßig zufrieden: “Unsere Punkteausbeute war in den vergangenen beiden Spielen sicher besser als die Leistung über 90 Minuten. Aber wir haben aufgrund unserer Tabellen-Situation die Möglichkeit, genau zu analysieren, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen.” Gleichzeitig sei man “selbstbewusst genug, um auch in Zwickau bestehen zu können”. 

Lucas Fox als Probespieler

Außerdem wurde unter der Woche ein neues Gesicht auf dem Saarbrücker Trainingsplatz gesichtet: Lucas Fox, ein Keeper aus Luxemburg, trainiert derzeit als Probespieler beim FCS mit. Der 21-Jährige stand bis zum vergangenen Sommer beim luxemburgischen Erstligisten Jeunesse Esch unter Vertrag, seitdem ist er vereinslos. Trotzdem war er im Herbst vier Mal für die luxemburgische U 21 im Einsatz. “Unser Torwarttrainer Michael Weirich hat immer die Augen auf”, so Sportdirektor Jürgen Luginger gegenüber der “Saarbrücker Zeitung”. “Wir wollen uns den Jungen mal anschauen.”

Schiele: “Meppen ist die Mannschaft der Stunde”

Vor dem Verfolgerduell zwischen Eintracht Braunschweig und dem SV Meppen sprach Löwen-Coach Michael Schiele über den kommenden Gegner und die aktuelle Situation der 3. Liga. Für beide Teams ist Platz zwei in greifbarer Nähe.

"Meppen wird eine große Hausaufgabe": Michael Schiele.

“Meppen wird eine große Hausaufgabe”: Michael Schiele.

imago images/Beautiful Sports

Nach dem Sieg gegen Würzburg am Dienstag hatte Eintracht-Coach Michael Schiele nicht viel Zeit, sich mit seinem Team auf den nächsten Gegner vorzubereiten, am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker) wartet bereits der SV Meppen. Für Schiele “die Mannschaft der Stunde”, die letzten fünf Spiele konnte der SVM in Folge gewinnen, steht einen Punkt vor den Braunschweigern auf dem dritten Tabellenplatz.

In dieser Liga kann jeder jeden schlagen.

Michael Schiele

“Es wird eine große Hausaufgabe”, so der Eintracht-Trainer auf der Pressekonferenz vor der Partie. “Aber die nehmen wir gerne an. Wir wollen da anknüpfen, wo wir in Würzburg aufgehört haben und punkten.” Meppen habe sich “zu einer Spitzenmannschaft gemausert” und sei variabel: “Manchmal laufen sie hoch an, manchmal stehen sie tiefer und verwickeln dich in viele Zweikämpfe. Sie können brutal gut über die Außen umschalten, haben aber mit Tankulic einen entwickelnden Spieler vorne drin”, so Schiele.

Von Rang zwei bis sieben alles möglich

Auch über die aktuelle Situation in der Liga sprach der 43-Jährige: “Hier kann jeder jeden schlagen, da fünf Spiele hintereinander zu gewinnen ist ein riesen Lauf. Alles ist sehr eng beieinander. Auch bei uns ist das so, wenn du mal zwei Spiele nicht voll punktest, bist du gleich wieder siebter oder achter. Da brauchst du Konstanz.”

Mit einem Sieg könnte die Eintracht Platz zwei erobern, gleichzeitig ist bei einer Niederlage und Siegen der Verfolger aber auch ein Absturz auf Rang sieben möglich. Nicht nur deshalb ist es ein wegweisendes Duell für Braunschweig.

Titz: Mölders und 1860 sind “gefährlich”

Vor dem Spiel gegen 1860 München ist der 1. FC Magdeburg gefestigter Tabellenführer der 3. Liga. Trainer Christian Titz sprach vor der Partie über den kommenden Gegner und den Münchener Topstürmer Sascha Mölders.

Christian Titz trifft mit seinen Magdeburgern auf 1860 München.

Christian Titz trifft mit seinen Magdeburgern auf 1860 München.

Getty Images

Auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit den Münchenern (Samstag, 14 Uhr, LIVE! bei kicker) lobte FCM-Coach Titz den kommenden Gegner: “1860 ist eine Mannschaft, die oben mit dabei sein sollte”, so der 50-Jährige. “Wir werden auf eine sehr gefährliche, kompakte und körperbetonte Mannschaft treffen. Das wird keine leichte Aufgabe.”

Sascha Mölders ist der stärkste Zielspieler auf der Position.

Christian Titz

Dass 1860 vor der Saison als Favorit gehandelt wurde, nun lediglich Platz neun belegt, hat für Titz wenig Aussagekraft: “Da wird nur erkennbar, wie ausgeglichen und schwer die Liga ist. Du kannst auch gut sein, aber Spiele trotzdem verlieren, weil andere Mannschaften auch ihre Waffen haben.” Dementsprechend würde man auf eine sehr gute Mannschaft treffen, die “ihre Qualitäten hat”. 

Titz will “gut verteidigen”

Vor allem der physisch starke Münchener Stürmer Sascha Mölders könnte die Magdeburger vor Probleme stellen: “Mölders ist in der Liga, finde ich, der stärkste Zielspieler auf der Position”, so Titz. “Wir müssen das gut verteidigen: Eng an ihm dran sein, aber auch für die zweiten Bälle gut gestaffelt stehen.” Der 36-Jährige kam in der laufenden Spielzeit in 17 Partien bisher auf fünf Tore und vier Vorlagen für 1860. 

Für den FCM geht es am Samstag auch darum, sich die Verfolger vom Leib zu halten. Die Konkurrenz ist dicht gestaffelt, Rang drei und Platz sechs trennen nur drei Zähler. Magdeburg selbst hat vier Punkte Abstand auf die zweitplatzierten Mannheimer, zudem ein Spiel in der Hinterhand. Diese komfortable Situation will man bewahren. 

Meppens Serie steht im Verfolgerduell auf dem Prüfstand – Ärgert 1860 Spitzenreiter Magdeburg?

Am 18. Spieltag der 3. Liga will 1860 München die Überraschung gegen Tabellenführer Magdeburg schaffen. In Meppen kommt es zum Verfolgerduell, die Siegesserie des SVM steht gegen Braunschweig auf dem Prüfstand.  

Die Spieler des SV Meppen sind am Samstag gegen Eintracht Braunschweig gefordert.

Die Spieler des SV Meppen sind am Samstag gegen Eintracht Braunschweig gefordert.

imago images/Werner Scholz

Am Freitagabend (20.30 Uhr) eröffnen der FSV Zwickau und der 1. FC Saarbrücken den 18. Spieltag. Der FCS könnte mit einem Sieg vorübergehend Rang 3 erobern, Zwickau, seit neun Spielen ungeschlagen (4/5/0), will den Abstand zu den Abstiegsrängen halten. 

Verfolgerduell in Meppen

Am Samstag kommt es zum Topspiel des Spieltags, die drittplatzierten Meppener empfangen den direkten Verfolger aus Braunschweig. Während die Gäste mit einem Sieg gegen die Kickers im Rücken anreisen, holte der formstarke SVM mit 15 Punkten aus den letzten fünf Spielen die maximale Ausbeute. Kann die Eintracht die Siegesserie der Meppener brechen? Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams im letzten Jahr musste sich Braunschweig spektakulär mit 3:4 geschlagen geben. 

Zudem gastiert Spitzenreiter Magdeburg bei 1860 München. Die Löwen, die zuletzt im Nachholspiel gegen Waldhof Mannheim am Dienstag eine 1:3-Niederlage hinnehmen mussten, haben sich im Tabellenmittelfeld stabilisiert und wollen den Tabellenführer ärgern. Der FCM kann hingegen den dritten Sieg in Folge einfahren und sich so die Verfolger vom Leib halten.  

Außerdem am Samstag im Einsatz ist der 1. FC Kaiserslautern. Bleiben die Roten Teufel auch im vierten Spiel in Serie ungeschlagen (2/1/0)? Mit einem Dreier gegen Viktoria Köln würde der FCK den Anschluss nach ganz oben halten. Viermal trafen die beiden Teams in der 3. Liga bisher aufeinander, die Viktoria konnte kein einziges Spiel für sich entscheiden. In Halle wollen sich zeitgleich die Würzburger Kickers nach drei Spielen ohne Sieg mit einem Dreier aus dem Tabellenkeller befreien.

Duisburg und Havelse unter Zugzwang

Am Sonntag empfängt der SC Freiburg II den MSV Duisburg (13 Uhr), der mit lediglich vier Zählern aus den letzten acht Partien endlich das Ruder herumreißen will. Aktuell belegen die Zebras mit 16 Punkten Rang 18. Ein Stunde später gastiert Schlusslicht TSV Havelse beim VfL Osnabrück, mit einem Dreier und mit Hilfe der Konkurrenz ist für den VfL Platz zwei in Reichweite.

Den 18. Spieltag runden Waldhof und der SV Wehen Wiesbaden in Mannheim ab. Verteidigt der favorisierte Gastgeber den zweiten Platz und bleibt an Spitzenreiter Magdeburg dran?