Koschinat warnt vor FCI-Knipser Schmidt: “Was erzähle ich hier einem Saarländer?”

Im Spitzenspiel der 3. Liga kommt es zum Duell zwischen dem FC Ingolstadt und dem 1. FC Saarbrücken. FCS-Coach Uwe Koschinat warnt insbesondere vor den Qualitäten Patrick Schmidts.

Der Ex-Saarbrückener und heutige Ingolstädter Patrick Schmidt.

Der Ex-Saarbrückener und heutige Ingolstädter Patrick Schmidt.

IMAGO/PaetzelPress

Sowohl Ingolstadt als auch Saarbrücken haben bis dato eine makellose Bilanz mit neun Punkten aus drei Spielen. Allerdings seien die Rollen vor dem nominellen Spitzenspiel des 3. Spieltags klar verteilt, wie Koschinat auf der Spieltags-Pressekonferenz betonte. “Die individuelle Klasse ist bei Ingolstadt in allen Mannschaftsteilen extrem hoch”, hob der 50-Jährige das Selbstverständnis zahlreicher FCI-Spieler hervor, die sich eigentlich vielmehr in der 2. Bundesliga wähnen.

Saarbrücken erwartet treffsicheres Sturmduo

Vor allem untermauere die Offensive des Zweitliga-Absteigers dessen Anspruch, schleunigst wieder aufzusteigen. “Die Zielsetzung ergibt sich alleine schon aus der Verpflichtung von Pascal Testroet.” Aber auch Sturmpartner Patrick Schmidt zeigte sich in dieser Spielzeit schon treffsicher. Der 28-Jährige ist in Saarbrücken kein Unbekannter. “Was erzähle ich hier eigentlich einem Saarländer, welche Qualitäten Patrick Schmidt in der Box hat? Das weiß man”, unterband Koschinat seine eigene Rede.

Abwehrspieler Bjarne Thoelke, der gegen Ingolstadt wieder zum Einsatz kommen soll, will jedoch keine einzelnen Akteure in den Fokus rücken. “Man diskutiert natürlich, welche Qualitäten die einzelnen Spieler haben. Aber es ist nicht so, dass wir uns nur auf Patrick Schmidt konzentrieren”, erklärte der Innenverteidiger.

Auch als selbsterklärter Underdog will der 1. FC Saarbrücken seine Chance in Oberbayern nutzen. “Da müssen wir uns nicht zu klein machen”, sagte Koschinat und deutete damit auch auf die drei gewonnenen Spiele zum Auftakt. Gegen den FCI werden ihm Steven Zellner (Knieprobleme) und Dominik Ernst fehlen. Letzterer habe sich beim 1:0 gegen Dortmund II eine Verletzung der Sehne am Kniegelenk zugezogen. “Es ist natürlich ein schwerer, aber auch unumgänglicher Ausfall. Das müssen wir entsprechend auskurieren lassen”, so Koschinat, der immerhin wieder auf Sebastian Jacob, Mike Frantz und Kapitän Manuel Zeitz zurückgreifen kann.

Koschinat euphorisch: “Das war vielleicht die beste erste Viertelstunde unter mir”

Am Mittwochabend siegte der 1.FC Saarbrücken gegen Dortmund II mit 1:0 und gewann damit erstmals seit 20 Jahren wieder alle drei Partien zum Ligastart. Trainer Uwe Koschinat schwärmte über die Power seines Teams und sieht nur einen kleinen Kritikpunkt.

Emotional: Uwe Koschinat war mit der Leistung seiner Saarbrücker zufrieden.

Emotional: Uwe Koschinat war mit der Leistung seiner Saarbrücker zufrieden.

IMAGO/Fussball-News Saarland

Geschichte wiederholt sich, nur die Abstände sind unterschiedlich. Ziemlich kurz war der beim Déjà-vu von Adriano Grimaldi: Der Stürmer des 1. FC Saabrücken schoss den Drittligisten beim 1:0-Heimsieg am Mittwochabend gegen Borussia Dortmund II in letzter Minute zum Sieg. Wie schon vor zwei Wochen, als er den Auftaktsieg gegen den SC Verl (1:0) ganz spät sicherte.

“Er macht es in fantastischer Mittelstürmer-Manier, Adi ist im Eins-gegen-eins dann kaum zu verteidigen”, lobte Saarbrückens Coach Uwe Koschinat seinen Routinier. Grimaldi sicherte den dritten Sieg, der FCS startete mit neun Punkten historisch gut in die Saison. Letztmals gelangen drei Siege zum Auftakt vor 20 Jahren.

Kontrolle, Tempo, Torchancen

Für Koschinat ist das kein Zufall, er sieht große Qualitäten in seiner Mannschaft. Der BVB II, alles andere als eine Pflichtaufgabe, hielt gut dagegen. “Aber wir haben auf die Umstellungen des Gegners gut reagiert”, lobt Koschinat und fing dann regelrecht an zu schwärmen: “Das war vielleicht die beste erste Viertelstunde unter mir, vor allem in Relation zur Qualität des Gegners.” Tatsächlich legten die Saarbrücker los wie die Feuerwehr. “Eine gute Kontrolle, viele Tempowechsel, Verlagerungen, Tormöglichkeiten, mal durch Pressing, mal durch die gute Spielanlage” hatte Koschinat erkannt. Die 11.425 Zuschauer im Ludwigsparkstadion kamen voll auf ihre Kosten.

Nur mit dem Tor klappte es erst spät und Dortmund II kam durchaus zu Chancen. Eine “unruhigere zweite Halbzeit” sah auch Koschinat, aber sein Team habe “die Qualität, bis ans Ende an sich zu glauben.” Sein einziger Kritikpunkt: “Wie gegen Verl müssen wir uns vorwerfen lassen, dass wir einen Mangel an Effektivität haben.” Aber dafür ist ja Grimaldi da.

Bereit fürs Spitzenspiel

Nun geht es am Samstag zum Top-Spiel nach Ingolstadt (Anpfiff 14 Uhr, LIVE! bei kicker). Wie die Saarbrücker ist auch der FCI noch ohne Gegentor. Koschinat sieht sein Team in Form: “Wir hatten emotionalisierende Siege in letzter Minute und bekamen wieder kein Gegentor. Wir können uns auf das Spitzenspiel freuen.”

Dann erweitern sich auch seine personellen Optionen wieder: Dominik Ernst durfte zwar zur Pause nicht wieder aufs Feld. Der Rechtsverteidiger klagte über Schmerzen im Knie. “Er hat die Stabilität verloren und es nicht in den Griff bekommen. Als Schalker wollte er unbedingt gegen Dortmund spielen, aber da hat die Vernunft gesiegt”, beschrieb Koschinat.

Innenverteidiger Bjarne Thoelke fehlte komplett, er soll aber am Freitag wieder mit den Kollegen trainieren und eine Option gegen die Bayern sein. Andere Akteure wurden geschont: Sebastian Jacob und Mike Frantz dürften ebenfalls in den Kader zurückkehren.

DFB-Ausschreibung: Bald nur noch zehn Drittliga-Spiele im Free-TV?

Die Ausschreibung der Medien-Rechte beschäftigt die 3. Liga: Von zehn Spielen im Free-TV bis zu 114 Spielen im Free-TV ist praktisch alles möglich.

Wo werden die Drittliga-Spiele ab der nächsten Saison gezeigt? Bis Anfang Oktober soll eine Entscheidung fallen.

Wo werden die Drittliga-Spiele ab der nächsten Saison gezeigt? Bis Anfang Oktober soll eine Entscheidung fallen.

imago images

Die Ausschreibung der Medien-Rechte für die 3. Liga kann zu einer deutlich reduzierten Anzahl von Spielen im frei empfangbaren Fernsehen führen. Das Minimum wären nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zehn Spiele im Free-TV. Es könnten aber auch mehr als bisher werden. Derzeit gilt noch der alte TV-Vertrag.

Mit diesem hatte die ARD das Recht erworben, mindestens zwei Drittligapartien pro Spieltag live im Ersten oder in den Dritten Programmen zu übertragen. Insgesamt sind das 86 Partien pro Saison sowie die Aufstiegsspiele zur 3. Liga. In der vergangenen Woche hat die Tochtergesellschaft DFB GmbH & Co. KG mit der Ausschreibung der Rechte für die vier Spielzeiten von 2023/24 bis 2026/27 begonnen.

Diese sieht drei Szenarien mit einer unterschiedlichen Anzahl von Partien im frei empfangbaren Fernsehen vor. Werden alle 380 Spiele der 3. Liga von einem oder mehreren Pay-TV-Anbietern erworben, gibt es eine Einschränkung des DFB: In diesem Fall müssten mindestens zehn dieser Begegnungen im Free-TV laufen.

Möglich sind aber auch zwei andere Varianten. In einem Szenario wären es wieder 86 Partien im Free-TV. In einem anderen sind sogar 114 Spiele im frei zu empfangenden Fernsehen möglich. Käufer der Rechte haben bei den Anstoßzeiten Mitspracherecht. Bei den Freitagsspielen liegt der mögliche Korridor für den Anpfiff zwischen 18 bis 20.30 Uhr. Für den Samstag gibt es eine Spanne von 13.30 bis 14 Uhr, für den Sonntag von 13.30 bis 15.15 Uhr.

Rechte für 3. Liga und Frauen unabhängig voneinander angeboten

Die Rechte für die 3. Liga werden – anders als zuletzt – nicht zusammen mit denen für Frauen-Fußball angeboten. Die Ausschreibungen für 3. Liga und Frauen-Bundesliga laufen nur zeitlich parallel. Die Entscheidung über die Vergabe soll nach Angaben des DFB voraussichtlich Anfang Oktober getroffen werden.

Derzeit liegen die Rechte für 3. Liga und Frauen-Bundesliga bis Mitte 2023 im Pay-Bereich bei der Deutschen Telekom, die für ihre Kunden die Spiele bei MagentaSport zeigt. Im Free-TV liegen die Frauen-Bundesliga-Rechte seit 2018 über die Agentur SportA bei der ARD. Zum Kontrakt mit dem ARD-ZDF-Rechtevermarkter gehören derzeit auch noch die Frauen-Länderspiele, die in der Regel im Ersten und im Zweiten gezeigt werden.

Jänicke macht die 250 voll – Fragezeichen hinter Frantz

Saarbrücken empfängt am Mittwoch die Dortmunder U 23 und will auch das dritte Spiel der noch jungen Saison gewinnen. Während hinter einigen Spielern ein Fragezeichen steht, wird Tobias Jänicke ein Jubiläum begehen.

Steht vor einem Jubiläum: Tobias Jänicke.

Steht vor einem Jubiläum: Tobias Jänicke.

IMAGO/Jan Huebner

Tobias Jänicke steht vor einem besonderen Spiel: Wenn der 1. FC Saarbrücken am Mittwochabend (19 Uhr, LIVE! bei kicker) Borussia Dortmund II im Ludwigsparkstadion empfängt, wird er sein 250. Drittliga-Spiel bestreiten. Eine Einsatzgarantie erhielt er am Dienstag von seinem Trainer Uwe Koschinat. “Das ist eine beachtliche Zahl, auf die man erst mal kommen muss. Das macht mich schon stolz”, sagte Jänicke, um sogleich hinterherzuschieben: “Aber das soll nicht das Ende sein, es können schon noch einige folgen.”

Eines steht außer Frage: “Mich würde es natürlich freuen, so ein Jubiläum auch mit einem Sieg abzuschließen”, betonte der 33-jährige Mittelfeldspieler. Es wäre der dritte Sieg im dritten Spiel der neuen Saison, und Saarbrücken würde damit den Derbysieg (2:0 in Elversberg) vergolden.

Personell gibt es allerdings einige Fragezeichen. Mike Frantz (Beckenprellung), Tobias Schwede (Wadenprobleme) und Manuel Zeitz (Magen-Darm-Infekt) will Koschinat am Dienstag einem Härtetest unterziehen. Und auch Sebastian Jacob (muskuläre Probleme) sowie Bjarne Thoelke (Bluterguss am Sprunggelenk) sind Wackelkandidaten.

“Wir haben ja noch ein wenig Zeit bis zum Spiel, werden heute Mittag die Trainingseinheit abwarten und eventuell morgen früh noch einmal testen. Es macht aber gerade im Hinblick auf das Spiel am Samstag in Ingolstadt keinen Sinn, unnötige Risiken einzugehen”, unterstrich Koschinat, dem erstmals in dieser Saison Angreifer Marvin Cuni nach Rotsperre zur Verfügung steht.

Saarbrücken “mehrere Monate” ohne Boeder

Der 1. FC Saarbrücken muss auf unbestimmte Zeit auf Lukas Boeder verzichten. Wie der Drittligist mitteilte, hat sich der Verteidiger eine Knieverletzung zugezogen.

Saarbrückens Lukas Boeder kann vorerst nicht in das Geschehen eingreifen.

Saarbrückens Lukas Boeder kann vorerst nicht in das Geschehen eingreifen.

IMAGO/Jan Huebner

Boeder hat sich im Training das rechte Knie verdreht und sich dabei einen Innenband-Teilriss zugezogen. Wie der FCS bekanntgab, hat sich die medizinische Abteilung gegen einen Eingriff entschieden, die Verletzung soll konservativ behandelt werden. Eine genaue Ausfallzeit kommunizierten die Saarländer nicht, sprachen aber von “mehreren Monaten”.

Boeder stand beim 1:0-Auftaktsieg des SVS gegen den SC Verl über die komplette Spieldauer auf dem Platz. Wer den 25-Jährigen, der im Sommer 2021 zum FCS stieß, beim anstehenden Auswärtsspiel am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker) bei Spitzenreiter SV Elversberg ersetzen wird, steht noch nicht fest. Dies dürfte auch davon abhängen, ob FCS-Coach Uwe Koschinat mit einer Dreier- oder Viererabwehrkette agieren lässt. “Meine Entscheidung steht, aber die werde ich natürlich jetzt noch nicht nach außen tragen”, ließ sich Koschinat nicht aus der Reserve locken.

Als Alternativen stehen Steven Zellner und auch Mike Frantz parat. Letzterer hatte sich nach seinem Bankplatz zum Auftakt beschwert, könnte nun aber im Derby zeigen, dass er die erhofften Führungsqualitäten mitbringt.

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8