Prominente Unterstützung beim MSV: Sam verstärkt das Trainerteam

Das Trainerteam des MSV Duisburg erhält prominente Unterstützung bis zum Saisonende: Ex-Nationalspieler Sidney Sam steigt bei den Zebras ein.

Sidney Sam wirft künftig beim MSV Duisburg einen Blick auf die Trainingsarbeit.

Sidney Sam wirft künftig beim MSV Duisburg einen Blick auf die Trainingsarbeit.

picture alliance / AA

“Das ist eine spezielle Vorbereitung”, meinte Chefcoach Torsten Ziegner, der am Mittwoch mit seiner Mannschaft die Winterpause beendet hat. “Aufgrund der Tatsache, dass wir so viel Zeit haben, werden wir unsere Vorbereitung ähnlich einer Sommervorbereitung gestalten.”

Und da erhält Ziegner einen prominenten Mitstreiter. Sidney Sam wird “im Rahmen seiner Trainerausbildung das Team von Torsten Ziegner für den Rest der Spielzeit 2022/23” unterstützen, wie der Drittligist am Mittwoch mitteilte. So wird der Ex-Nationalspieler, der fünfmal für Deutschland auflief, ab Mittwochnachmittag “die Arbeit mit der MSV-Elf aufnehmen”.

Sam hatte seine Karriere vor über einem Jahr bei Antalyaspor beendet, in der Bundesliga bestritt er für den Hamburger SV, Bayer 04 Leverkusen, Schalke 04 und Darmstadt 98 insgesamt 122 Bundesliga-Partien, 15 Champions- und 17 Europa-League-Spiele stehen auch in seiner Vita. In Duisburg wird er nun erste Erfahrungen als Trainer sammeln.

Ziegner will bei den Meiderichern “weiterhin an unseren Themen im Spiel gegen den Ball arbeiten. Gleichzeitig wollen wir in der Offensive Fortschritte machen, um in der Rückrunde torgefährlicher zu sein.” Da kann Sam sicherlich seine Expertise einbringen, schließlich trug sich der 34-Jährige als Mittfeldspieler 26-mal in der Torschützenliste im deutschen Oberhaus ein.

Mai fehlt – Bakir trainiert individuell

Beim Trainingsauftakt wird Abwehrchef Sebastian Mai fehlen, der nach Vereinsangaben eine Mandelentzündung auskuriert. Auch Alaa Bakir, der seit dem 5. Spieltag aufgrund eines Meniskusrisses nicht mehr auflaufen konnte, steigt noch nicht ins Mannschaftstraining ein. Ziegner will den Mittelfeldspieler vorsichtig heranführen Bakir trainiert individuell.

Fan-Fehlverhalten: Strafen für Union, Braunschweig, Duisburg und Dresden

Das Sportgericht des DFB hat Strafen gegen Union Berlin, Eintracht Braunschweig, Duisburg und Dynamo Dresden ausgesprochen. 

Auch Fans von Eintracht Braunscheig wurden negativ auffällig.

Auch Fans von Eintracht Braunscheig wurden negativ auffällig.

IMAGO/regios24

Bundesligist Union Berlin wurde wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 2000 Euro belegt. In der 57. Minute des DFB-Pokalspiels beim Chemnitzer FC am 1. August (2:1) zündeten Berliner Zuschauer zwei Nebeltöpfe.

Deutlich teurer wird es für Zweitligist Eintracht Braunschweig. In der 67. Minute des Zweitligaspiels gegen Fortuna Düsseldorf am 20. August (2:2) brannten Braunschweiger Zuschauer mindestens 35 Bengalische Feuer ab. Dafür wurde der BTSV nun zu einer Geldstrafe in Höhe von 21.000 Euro belegt. Davon kann der Verein bis zu 7000 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, wie der DFB mitteilt.

 Aus ähnlichen Gründen wird auch Drittligist MSV Duisburg zur Kasse gebeten. Beim Einlaufen der Mannschaften vor dem Spiel beim SV Wehen Wiesbaden am 28. Oktober (3:1) zündeten Duisburger Zuschauer mindestens 14 Bengalische Fackeln und sechs Blinker (rhytmisches Aufflammen pyrotechnischer Artikel). Dafür muss der MSV nun 7000 Euro zahlen.

Liga-Konkurrent Dynamo Dresden hingegen wurde wegen zweier Fälle unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe belegt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit im Spiel gegen den FC Ingolstadt am 17. September (1:1) wurde im Dresdner Fanblock eine Bengalische Fackel abgebrannt. Zudem warfen SGD-Anhänger während der Begegnung mindestens fünf Gegenstände wie beispielsweise Feuerzeuge und Getränkebecher in Richtung der Ingolstädter Spieler auf das Spielfeld. Für dieses Fehlverhalten wird eine Strafe von 1850 Euro fällig.

Alle Vereine haben den Urteilen zugestimmt, diese seien laut DFB dadurch rechtskräftig.

Frauen-Bundesliga stellt neue Zuschauer-Bestmarke auf

Die Frauen-Bundesliga verzeichnet eine historische Zuschauer-Bestmarke. Schon nach neun Runden haben mehr Fans die Stadien besucht als in der gesamten bisherigen Rekordsaison.

Bayerns Sydney Lohmann (li.) grinst für ein Fan-Selfie.

Bayerns Sydney Lohmann (li.) grinst für ein Fan-Selfie.

picture alliance / Eibner-Pressefoto

In der bisherigen Rekordsaison 2013/14 hatten nach allen 22 Spieltagen insgesamt 156.355 Zuschauer zu Buche gestanden. Diese Zahl wurde in der laufenden Spielzeit bereits am 9. Spieltag um rund 17.000 überschritten: Insgesamt 173.438 Fans haben schon jetzt die Stadien besucht. Eine neue historische Zuschauer-Bestmarke für die Frauen-Bundesliga.

Das Spitzenspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt (5:0) am vergangenen Samstag mit 14.027 Zuschauern in der Volkswagen-Arena schraubte die ohnehin schon beträchtliche Zahl nochmal in die Höhe. Die Bestmarke für die meisten Zuschauer in einer Partie war übrigens im Eröffnungsspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Bayern München mit 23.200 Fans im Deutsche Bank Park aufgestellt worden.

Rekorde wurden aber nicht nur in den großen Stadien, sondern auch in den angestammten Heimstätten der Vereine aufgestellt: So lief der SC Freiburg vor 6.273 Fans im Dreisamstadion gegen den FC Bayern München auf, und die Frauen des 1. FC Köln feierten mit 5.400 Zuschauern gegen Wolfsburg im Franz-Kremer-Stadion eine vereinseigene Bestmarke.

DFB terminiert Spieltage 22 bis 29: Derby Essen gegen Dortmund am Sonntag

Die zeitgenauen Ansetzungen der Spieltage 22 bis 29 stehen fest. Aue eröffnet gegen Waldhof am 10. Februar den 22. Spieltag.

Im Hinspiel schlug Dortmund die Essener mit 1:0.

Im Hinspiel schlug Dortmund die Essener mit 1:0.

IMAGO/Thomas Bielefeld

Die Fans der 3. Liga haben nun Planungssicherheit für die ersten drei Monate des neuen Jahres. Der DFB hat weitere acht Spieltage terminiert.

Der derzeitige Spitzenreiter Elversberg empfängt am 22. Spieltag am Samstag den VfB Oldenburg (14 Uhr, LIVE! bei kicker). Saarbrücken ist in Dortmund zu Gast. 

Das Derby Rot-Weiss Essen gegen Borussia Dortmund II steigt am 23. Spieltag in der Woche darauf am Sonntag um 14 Uhr.  

Löwen zu Gast in Halle

Der 24. Spieltag wird am Freitag (24. Februar) in Halle eröffnet, wenn der TSV 1860 München zu Gast ist.

Das Sachsenduell zwischen Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue findet am 25. Spieltag (Samstag) statt. Die Begegnung der früheren Bundesligisten MSV Duisburg und TSV 1860 München steigt am 26. Spieltag (Samstag).

Dann folgt eine englische Woche. Wiesbaden gastiert am 27. Spieltag Mittwoch (19 Uhr) in Freiburg. Den 28. Spieltag beschließen die Ex-Bundesligisten Ingolstadt und Dresden am Montagabend (19 Uhr).

Halle gegen Duisburg lautet die Eröffnungspartie am 29. Spieltag am Freitag darauf (19 Uhr).

Klare Sache im Bundesliga-Duell: Bayern schenkt Duisburg sieben Tore ein

Die Frauen des FC Bayern München haben im Achtelfinale des DFB-Pokals deutlich mit 7:0 beim MSV Duisburg gewonnen. Simon und Dallmann schnürten jeweils einen Doppelpack.

Die Frauen des FC Bayern durften in Duisburg gleich siebenmal jubeln.

Die Frauen des FC Bayern durften in Duisburg gleich siebenmal jubeln.

IMAGO/Nico Herbertz

Im Duell mit Ligakonkurrent Duisburg machten die Bayern-Frauen früh klar, dass für den MSV im Achtelfinale Schluss sein wird. Der Tabellendritte der Frauen-Bundesliga attackierte die Gastgeberinnen früh und spielte schnell nach vorne, was die frühe Führung durch Simon zur Folge hatte (3.).

DFB-Pokal Frauen, Achtelfinale

Duisburg wirkte überfordert und wurde zu Beginn überrumpelt. Bühl traf nach fünf Minuten die Latte, kurz darauf erhöhte Dallmann auf 2:0 (9.). Immer wieder tauchte der FCB frei im Strafraum auf, der MSV verlor den Ball im Mittelfeld viel zu einfach und war in der Folge häufig ungeordnet. Bühl hätte noch in den ersten 20 Minuten für die Vorentscheidung sorgen müssen, traf jedoch ein weiteres Mal die Latte und vergab dann frei vor dem Tor (16., 17.).

Auch Stanway trifft

Bis zur Pause konnte sich der MSV etwas stabilisieren, nach Wiederanpfiff wurde es aber deutlich. Erst traf Magull nach einer feinen Flanke von Simon aus kurzer Distanz per Kopf (53.), dann vollendete Stanway nach einem Ballgewinn im Duisburger Strafraum zum 4:0 (69.). Das Ergebnis weiter in die Höhe schraubte Simon, ihr Freistoß aus 25 Metern rutschte durch und schlug im linken Eck zu ihrem Doppelpack ein (78.).

Damit noch nicht genug, Kumagai erhöhte nach einem Eckball per Kopf auf 6:0, ehe Dallmann mit der letzten Aktion des Spiels den 7:0-Endstand besorgte. Duisburg kassierte vor eigenem Publikum somit eine Packung, in der Liga geht es für den MSV nun am 27. November mit einem Heimspiel gegen Meppen weiter. Auf die Bayern-Frauen wartet derweil ein echtes Highlight: Am Donnerstag (18.45 Uhr) gastieren die Münchnerinnen am 3. Spieltag der Champions-League-Gruppenphase beim FC Barcelona.

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

MSV-Kapitän Stoppelkamp: “Ich kann mir gut vorstellen hierzubleiben”

Der Vertrag von Duisburgs Kapitän Moritz Stoppelkamp läuft zum Saisonende aus. Nach dem Klassenerhalt am vergangenen Spieltag denkt er nun über seine persönliche Zukunft nach.

Moritz Stoppelkamp plant seine Zukunft wohl beim MSV Duisburg.

Moritz Stoppelkamp plant seine Zukunft wohl beim MSV Duisburg.

IMAGO/Eibner

Mittelfeldspieler Moritz Stoppelkamp spielt seit 2017 wieder bei seinem Heimatverein. Einen Abschied kann sich der 35-Jährige derzeit nicht vorstellen. “Ich fühle mich noch in der Lage, der Mannschaft zu helfen”, blickt Stoppelkamp auf seine Zukunft.

3. Liga, 37. Spieltag

Sportliche Relevanz scheint er für die Zebras weiterhin zu haben: In der aktuellen Saison sammelte er in 30 Ligaspielen 15 Torbeteiligungen. Am vergangenen Spieltag sicherte er dem MSV gegen Freiburg II durch sein Siegtor den Klassenerhalt.

“Jeder weiß, was der MSV an mir hat und umgekehrt”, sagt Stoppelkamp. “Ich kann mir gut vorstellen hierzubleiben.” Stoppelkamp spielte bereits in der U 17 der Duisburger, eher er sich Fortuna Düsseldorf anschloss und über Essen, Erfurt und Oberhausen in den Profifußball fand.