Nietfeld: “Die Chance ist groß, dass wir damit Erfolg haben”

Die Sommerpause steht beim Halleschen FC ganz im Zeichen des großen Umbruchs. 17 Spieler haben die Saalestädter verabschiedet, acht Neuzugänge sind schon gekommen. Einher geht damit vor allem eine Verjüngung.

Jonas Nietfeld ist guter Dinge, was die neue Saison betrifft.

Jonas Nietfeld ist guter Dinge, was die neue Saison betrifft.

IMAGO/Fotostand

Mit Tunay Deniz (28, aus Offenbach) und Andor Bolyki (27, BFC Dynamo) hat der HFC bislang nur zwei Spieler verpflichtet, die älter als 24 Jahre sind. Der Kader wird entschlossen umgebaut und vor allem verjüngt. “Die Erfahrung in der Mannschaft ist natürlich geringer als in den vergangenen Jahren”, gibt Jonas Nietfeld zwar zu bedenken. Der Kapitän, der mit seinen 28 Jahren momentan drittältester Akteur im Team ist, sagt aber auch: “In denen waren wir ja nicht sonderlich erfolgsverwöhnt. Ich finde es daher richtig, einen neuen Weg einzuschlagen, und die Chance ist groß, dass wir damit auch mehr Erfolg haben werden.”

Die geben alle Gas, sind hungrig, etwas zu erreichen.

Jonas Nietfeld über die Neuzugänge

Auch wenn die Kaderplanung nicht immer einfach verlief, bei Ex-Stürmer Elias Huth zog Halle beispielsweise gegenüber dem künftigen Ligarivalen Aue den Kürzeren, soll die Qualität und das Potenzial im Kader gestärkt werden. “Die geben alle Gas, sind hungrig, etwas zu erreichen”, lobt Nietfeld die jüngeren Neuzugänge.

Einer dieser Hoffnungsträger ist Sebastian Müller. Der Stürmer kam auf Leihbasis von Arminia Bielefeld, nachdem er zuletzt in Braunschweig schon Drittliga-Erfahrung sammeln durfte. “Für mich war es wichtig, eine Chance auf eine möglichst komplette Saison zu bekommen, und ich bin überzeugt, dass ich hier eine ordentliche Quote erzielen kann”, sagt der ehemalige Junioren-Nationalspieler, der in Halle die von Huth und Michael Eberwein (zu BVB II) hinterlassene Lücke füllen soll.

“Die Erwartungshaltung ist groß. Ich bin aber ein Spieler, der Druck mag und damit umgehen kann. Angst habe ich keine”, sagt der 21-Jährige. Beim Testspiel gegen Zweitligist Paderborn (1:3) zum Abschluss des Trainingslagers trug sich Müller immerhin gleich in die Torschützenliste ein.

Rückkehr nach Oldenburg: VfB holt Badjie aus Bremen

Der VfB Oldenburg hat Bremens Kebba Badjie verpflichtet. Der Stürmer spielte zuletzt auf Leihbasis in Halle.

Spielt künftig in blau: Kebba Badjie.

Spielt künftig in blau: Kebba Badjie.

imago images/Jan Huebner

“Wir freuen uns sehr, dass es mit der Verpflichtung geklappt hat. Kebba ist ein überaus talentierter Spieler, der offensiv flexibel eingesetzt werden kann und der seine Klasse bereits nachgewiesen hat”, so Oldenburgs sportlicher Leiter Sebastian Schachten über die Verpflichtung des Stürmers, bei dem man überzeugt ist, dass er “sofort weiterhelfen kann”.

Badje kennt Trainer Fossi aus gemeinsamen Zeiten beim VfL Oldenburg

Zur Verkürzung der Eingewöhnungszeit soll beitragen, dass Badjie mit Trainer Dario Fossi bereits in der Saison 2018/19 bei Stadtrivale VfL Oldenburg zusammengearbeitet hat, bevor er den Verein in Richtung Bremen verließ. “Ich habe mit Dario Fossi schon arbeiten dürfen und es hat mir großen Spaß gemacht. Der Trainer weiß was ich kann und ich weiß, dass ich mich mit seiner Hilfe noch weiter entwickeln kann“, beschrieb Badjie sein Verhältnis zum Trainer, unter dem er damals neun Treffer in 21 Regionalliga-Spielen erzielte.

Der VfB erhofft sich von Badjie nicht nur eine sofortige Verstärkung, sondern auch einen flexibel einsetzbaren Spieler, der dem Aufsteiger offensiv noch mehr Möglichkeiten gibt. “Kebba hat seine größten Stärken vielleicht auf der Aussenbahn, kann aber auch als zentrale Spitze oder als hängender Angreifer spielen”, so Schachten.

Über die Vertragslaufzeit machte der VfB Oldenburg keine Angaben.

Dynamo gegen Löwen am Samstag: DFB setzt 1. Drittliga-Spieltag zeitgenau an

Der DFB hat am Mittwoch den 1. Spieltag der neuen Drittliga-Saison zeitgenau angesetzt. Alle Aufsteiger müssen am Samstag ran.

Dynamo Dresden empfängt 1860 München am Samstag.

Dynamo Dresden empfängt 1860 München am Samstag.

IMAGO/Picture Point LE

Schon klar war, dass der VfL Osnabrück die neue Saison am Freitagabend mit einem Heimspiel gegen den MSV Duisburg eröffnet. Das hatte der DFB im Zuge der Bekanntgabe des neuen Spielplans verkündet. Nun stehen auch die Anstoßzeiten der übrigen neun Begegnungen fest. Die Aufsteiger Oldenburg (gegen Meppen), Bayreuth (in Ingolstadt), Essen und Elversberg (im direkten Duell) sind am Samstag gefordert.

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Das traditionsreiche und sicherlich stimmungsvolle Duell zwischen Zweitliga-Absteiger Dresden und 1860 München findet ebenfalls am Samstag zur bekannten Anstoßzeit (14 Uhr) statt, ebenso wie die Begegnungen zwischen Mannheim und Köln und Saarbrücken und Verl.

Erzgebirge Aue gastiert dann am Sonntag (13 Uhr) bei Freiburg II, der FSV Zwickau empfängt den Halleschen FC eine Stunde später. Den Spieltag rund macht Wehen Wiesbaden mit einem Heimspiel gegen Borussia Dortmund II am Montagabend (19 Uhr).

Derby Aue gegen Dresden am 6. Spieltag – Duisburg eröffnet in Osnabrück

Am Freitag hat der DFB den Spielplan für die neue Drittliga-Spielzeit veröffentlicht – mit spannenden Duellen direkt zum Start. Der Ost-Kracher zwischen den beiden Zweitliga-Absteigern Dresden und Aue steigt am 6. Spieltag.

Wollen beide oben mitmischen: Aue-Trainer Timo Rost (li) und Dresdens Coach Markus Anfang.

Wollen beide oben mitmischen: Aue-Trainer Timo Rost (li) und Dresdens Coach Markus Anfang.

Einmal mehr fährt die 3. Liga mit einem Feld aus 20 Mannschaften auf, bei der es etliche Traditionsduelle geben wird. Schließlich sind neben den in der Liga verbliebenen Klubs aus Duisburg, München (1860), Mannheim oder auch Osnabrück mit Dynamo Dresden oder Erzgebirge Aue zwei schwere Kaliber aus der 2. Liga abgestiegen. Dazu noch der ehemalige Bundesligist Ingolstadt.

Los geht es mit der neuen Saison am Freitagabend (19 Uhr) des 22. Juli, wenn der VfL Osnabrück den MSV Duisburg empfängt.

Für die drei Absteiger warten direkt herausfordernde Aufgaben: Die in der Relegation an Aufsteiger Kaiserslautern gescheiterte SGD muss zum Beispiel direkt gegen die Münchner Löwen ran, während es für die sich neu aufbauenden Auer beim SC Freiburg II zur Sache geht. Der FCI empfängt Aufsteiger und Drittliganeuling Bayreuth.

Das Topspiel zwischen Dresden und Aue ist derweil für den 6. und 23. Spieltag vorgesehen. Beide Mannschaften gehen mit neuen Trainern an den Start. Dynamo wird in der neuen Saison von Markus Anfang gecoacht, Erzgebirge dagegen von Timo Rost.

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Vier Aufsteiger wollen sich etablieren

Mit Bayreuth (Meister Regionalliga Bayern), Rot-Weiss Essen (Meister West),  Elversberg (Meister Südwest) und VfB Oldenburg (Play-off-Sieger aus dem Duell Meister Nord gegen Meister Nordost) sind auch vier Aufsteiger mit von der Partie. Die SpVgg aus Oberfranken spielt zum Start wie erwähnt in Ingolstadt, Elversberg gastiert in Essen und trifft somit direkt auf einen Mitaufsteiger. Oldenburg hat indes zu Beginn ein Heimspiel und empfängt den SV Meppen.

Winterpause ab 14. November

Ab 14. November geht die 3. Liga wie die Bundesliga und 2. Bundesliga mit Beginn der FIFA-Abstellungsperiode wegen der WM in Katar in eine neunwöchige Pause. Bis zur Winterpause sind in der 3. Liga zwei Wochenspieltage angesetzt, am 9./10. August und am 8./9. November. Der 18. Spieltag markiert vom 13. bis 16. Januar 2023 den Auftakt ins neue Kalenderjahr. Der letzte Spieltag der Saison ist für Samstag, 27. Mai 2023, angesetzt. Es ist der einzige Spieltag, an dem alle zehn Spiele zeitgleich angepfiffen werden.

HFC leiht Bielefelds Müller aus: “Freue mich, in einem geilen Stadion spielen zu dürfen”

Der Hallesche FC hat den zweiten neuen Angreifer für die kommende Saison an Land gezogen: Sebastian Müller geht ab sofort für den Drittligisten auf Torejagd.

Läuft ab sofort für den Halleschen FC auf: Sebastian Müller.

Läuft ab sofort für den Halleschen FC auf: Sebastian Müller.

IMAGO/Kirchner-Media

Keine 24 Stunden nach der Verpflichtung von Andor Bolyki ist mit Sebastian Müller der zweite neue Angreifer für die Saison 2022/23 beim HFC verpflichtet worden. Im Gegensatz zum Rückkehrer vom BFC Dynamo wird Müller aber nur eine Saison leihweise für die Sachsen-Anhalter auflaufen.

An der Saale unterschrieb Müller einen Einjahresvertrag, sein primärer Arbeitgeber ist aber Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld, der den Kontrakt mit dem 21-Jährigen vor der Leihe bis zum 30. Juni 2024 ausgeweitet hat.

Reichlich Erfahrung in jungen Jahren

Sportdirektor Ralf Minge wird zu Müller auf der Vereinswebsite mit folgenden Worten zitiert: “Für uns ist die Mischung aus seinen läuferischen und fußballerischen Fähigkeiten, sein junges Alter mit entsprechender Dritt- und Zweitliga-Erfahrung (2020/21 beim VfL Osnabrück, Anm. d. Red.) sowie die Vertragskonstellation mit der Leihe von Arminia Bielefeld die ideale Konstellation und macht Basti zu einer spannenden Personalie.”

In der Offensive ist Müller zudem flexibel einsetzbar, der 1,80 Meter große Akteur erhält in Halle die Trikotnummer 9. Vergangene Saison erzielte Müller (kicker-Durchschnittsnote 3,60) in 24 Ligaspielen für Zweitliga-Aufsteiger Braunschweig drei Tore und bereitete ebenso viele vor. Beim Ausscheiden in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den HSV assistierte er beim 1:2 ebenfalls.

Müller selbst erklärte: “Ich freue mich einfach, in einem geilen Stadion vor tollen Fans spielen zu dürfen und sehe in Halle optimale Voraussetzungen, um mich mit Wettkampfpraxis stetig weiterzuentwickeln und der Mannschaft möglichst zu helfen.”

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

“Absolut überzeugt”: HFC holt Damer

Der Hallesche FC wird auch in der nächsten Saison in der 3. Liga vertreten sein. Ebenso wie Leon Damer, der sich dem HFC anschließt.

Leon Damer kann künftig für den Halleschen FC jubeln.

Leon Damer kann künftig für den Halleschen FC jubeln.

imago images/Fotostand

Mit dem 2:1 in Würzburg hat sich Halle vorzeitig den Klassenerhalt gesichert und wird in seine elfte Drittliga-Saison gehen – Rekord. Allerdings waren die Ambitionen andere, ein Umbruch steht beim HFC an, ein Neuzugang bereits fest. Leon Damer wird künftig für Halle auflaufen.

Der 22-Jährige kommt vom TSV Havelse an die Saale. Für den Absteiger hat er nach seinem Wechsel von Hannover 96 im Sommer 2019 zunächst 29 Regionalliga- und zwei Aufstiegsspiele absolviert. In dieser Spielzeit waren es dann 30 Einsätze in der 3. Liga für den Stürmer, der allerdings beim TSV eher im Mittefeld zu finden war.

In Halle hat Damer nun einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024 unterschrieben, wie der Verein am Montag mitteilte. “Mit Leon Damer beschäftigen wir uns bereits seit geraumer Zeit sehr intensiv, haben ihn mehrmals beobachtet und sind absolut überzeugt davon, dass er ideal in unser Anforderungsprofil und zu unserem Stil passt”, erklärte Sportdirektor Ralf Minge. Damer selbst freut sich “riesig auf diese große Herausforderung. Das Stadion ist cool, die Stadt wunderschön – ich kann es kaum erwarten.”

Kommt Engelhardt aus Cottbus?

Damer steht als Neuzugang fest, Erik Engelhardt könnte folgen. Der HFC zeigt Interesse am Torjäger von Energie Cottbus. Der frühere Nürnberger und Rostocker erzielte in der laufenden Saison für die Lausitzer in 33 Spielen 18 Tore.