3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

Viktoria Köln bindet Eintracht-Schlussmann Bördner fest

Viktoria Köln bindet Torhüter Elias Bördner auch über das bisherige Leihgeschäft mit Eintracht Frankfurt hinaus.

Spielt weiter für die Kölner Viktoria: Elias Bördner.

Spielt weiter für die Kölner Viktoria: Elias Bördner.

picture alliance / foto2press

Der 20-jährige Schlussmann, der in der laufenden Saison von Bundesligist Eintracht Frankfurt ausgeliehen war und bislang auf acht Einsätze kam (fünf in der Liga, drei im Pokal), wird zur kommenden Saison fest verpflichtet. Dies bestätigten beide Vereine am Dienstag.

“Wir bedanken uns für die guten und fairen Gespräche mit den Frankfurter Verantwortlichen. Ohne das Entgegenkommen der Eintracht wäre die Verpflichtung von Elias Bördner nicht möglich gewesen”, erklärte Marcus Steegmann, Sportlicher Leiter der Viktoria.

Voll kommt zurück

Deren Torwart-Trainer Georg Koch sagte, dass Bördner “seine Drittligatauglichkeit bereits unter Beweis gestellt” habe und zu den “talentiertesten Torhütern in der Liga” zähle. Mit Bördner und Ben Voll (21, kommt von Hansa Rostock zurück) habe der Klub “zwei junge, hochbegabte Torhüter, die von Kevin Rauhut (32) mit seiner Erfahrung unterstützt werden. Ich bin überzeugt, dass wir auf dieser Position für die neue Saison hervorragend aufgestellt sind.”

Bördner gehört auch zum erweiterten Kreis der U-20-Nationalmannschaft. In der laufenden Spielzeit war Gladbach-Leihgabe Moritz Nicolas (24) die Nummer eins bei der Viktoria (31 Einsätze in der Liga, kicker-Notenschnitt 2,97). Hier läuft der Leihvertrag zum 30. Juni aus.

Voll kehrt nach vier Jahren zu Viktoria Köln zurück

Am Sonntag hat Viktoria Köln durch ein 2:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern die Klasse gehalten – zu Beginn der Woche verkündete der Drittligist mit Ben Voll einen Neuzugang.

Ben Voll hütet in der kommenden Saison das Tor von Viktoria Köln.

Ben Voll hütet in der kommenden Saison das Tor von Viktoria Köln.

imago images/Fotostand

Viktoria Köln holt Ben Voll zurück in den Sportpark Höhenberg. Der 21-jährige Torhüter war bereits von 2015 bis 2018 für die Kölner aktiv und stand für die U 17 sowie die U 19 des Vereins zwischen den Pfosten. Nach einem Jahr bei Alemannia Aachen zog es den Schlussmann nach Rostock, absolvierte aber kein einziges Pflichtspiel für die erste Mannschaft von Hansa.

Daher entschied er sich nun für einen Wechsel zurück nach Köln, wo er sich erhofft, den “nächsten Schritt” zu gehen. “Ich bin Hansa Rostock sehr dankbar für die Chance, im Profi-Fußball Fuß zu fassen und mich entwickeln zu können”, sagte Voll im Zuge des Transfers, “jetzt freue ich mich riesig auf die neue Aufgabe bei einem Verein, bei dem ich schon drei sehr gute Jahre hatte.”

Ben verkörpert eins zu eins unsere DNA. Er ist einer, der bei uns in der Jugend gespielt hat und ausgebildet wurde.

Olaf Janßen

Viktorias Trainer Olaf Janßen äußerte sich erfreut über die Rückkehr des Youngsters. “Ben verkörpert eins zu eins unsere DNA. Er ist einer, der bei uns in der Jugend gespielt hat und ausgebildet wurde”, so der Kölner Trainer.

Klassenerhalt gesichert: Janßen “der glücklichste Mensch auf der Welt”

Viktoria Köln hat mit dem 2:0 über Kaiserslautern einen Kraftakt geschafft und den Klassenerhalt gesichert. Trainer Olaf Janßen ließ nach dem Spiel emotionale Worte los – und jede Menge Lob.

Sichtliche Erleichterung nach Spielende: Olaf Janßen umarmt Torschütze Marco Fritz.

Sichtliche Erleichterung nach Spielende: Olaf Janßen umarmt Torschütze Marco Fritz.

IMAGO/Jan Huebner

Eigentlich schien die Viktoria schon gesichert, hatte sie am 31. Spieltag doch zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Doch vier sieglose Spiele am Stück – während die Konkurrenz ausgiebig punktete – sogen die Kölner wieder in den Abstiegsstrudel. Aufgrund des schweren Endprogramms mit Partien gegen die Spitzenteams Kaiserslautern und Braunschweig (38. Spieltag) “haben nicht viele mehr dran gedacht”, sagte Janßen am Mikrofon von “MagentaSport” nach dem befreienden 2:0-Sieg gegen den FCK.

Umso beeindruckender, dass seine Mannschaft im entscheidenden Moment, in der “höchsten Drucksituation”, eine starke Mannschaftsleistung abrufte und den Roten Teufeln die Chancen auf den direkten Aufstieg vermieste. Es genügte dabei eine erste Hälfte, in der Köln es “taktisch und vom Spielerischen her top gemacht” hatte, sodass es “in der zweiten Halbzeit einfach darum ging, das Ding über die Zeit zu bringen”, erklärte ein erleichterter Janßen mit einem Glas Kölsch in der Hand.

Nach unserer Maxime sitzt in unserem Tor unsere Familie, und die wollen wir bestmöglich verteidigen.

Olaf Janßen

“Es gab in den 90 Minuten keine Phase, in der man der Mannschaft angemerkt hat, dass sie Angst hat oder ans Verlieren denkt”, freute sich der Coach über die Mentalität seiner Akteure, die zu jedem Zeitpunkt alles reinwarfen und sich auch von der Übermacht der Lauterer Gästefans nicht beeindrucken ließen. Wegen der taktischen Umstellung des FCK und dessen hoher Qualität sah Janßen eine veränderte zweite Hälfte, “aber wie wir uns dann da reingeschmissen haben, das war für mich eigentlich noch schöner, als wenn wir ein drittes Tor geschossen hätten. Weil nach unserer Maxime sitzt in unserem Tor unsere Familie, und die wollten wir bestmöglich verteidigen.”

“Waren eigentlich schon tot”

Bezeichnenderweise sanken in der Schlussphase mehrere Kölner Spieler mit Krämpfen zu Boden, bissen aber auf die Zähne und erarbeiteten sich in der Nachspielzeit gar noch eine Großchance auf das 3:0. “Ich bin jetzt ungefähr der glücklichste Mensch auf der Welt”, strahlte Janßen angesprochen auf seinen Stolz über diese Leistung und hob hervor, “dass wir eigentlich schon tot waren und dann dieses Spiel hingelegt haben”.

“Franz (Franz Wunderlich, Kölns Sportvorstand, Anm. d. Red.) weiß, wieviel Herzblut ich da reingesteckt habe, gerade nach den Widerständen, die wir in dieser Saison hatten”, blickte Janßen auf seine erste volle Saison mit der Viktoria zurück. “Und ich wollte unbedingt mit dieser Mannschaft diesen Klassenerhalt schaffen, unbedingt mit ihnen nächstes Jahr angreifen und eine ganz andere Saison spielen.”

Schließlich gewährte der 55-jährige Fußballehrer einen Einblick in seine Verbundenheit mit dem Verein: “Ich bin ein Bisschen in der Welt herumgekommen, Viktoria Köln ist ein ganz familiärer Verein. Hier kommt man irgendwie nach Hause, und das macht stolz. Diese DNA wollen wir beibehalten.”

Klassenerhalt gesichert: Janßen “der glücklichste Mensch auf der Welt”

Viktoria Köln hat mit dem 2:0 über Kaiserslautern einen Kraftakt geschafft und den Klassenerhalt gesichert. Trainer Olaf Janßen ließ nach dem Spiel emotionale Worte los – und jede Menge Lob.

Sichtliche Erleichterung nach Spielende: Olaf Janßen umarmt Torschütze Marco Fritz.

Sichtliche Erleichterung nach Spielende: Olaf Janßen umarmt Torschütze Marco Fritz.

IMAGO/Jan Huebner

Eigentlich schien die Viktoria schon gesichert, hatte sie am 31. Spieltag doch zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Doch vier sieglose Spiele am Stück – während die Konkurrenz ausgiebig punktete – sogen die Kölner wieder in den Abstiegsstrudel. Aufgrund des schweren Endprogramms mit Partien gegen die Spitzenteams Kaiserslautern und Braunschweig (38. Spieltag) “haben nicht viele mehr dran gedacht”, sagte Janßen am Mikrofon von “MagentaSport” nach dem befreienden 2:0-Sieg gegen den FCK.

Umso beeindruckender, dass seine Mannschaft im entscheidenden Moment, in der “höchsten Drucksituation”, eine starke Mannschaftsleistung abrufte und den Roten Teufeln die Chancen auf den direkten Aufstieg vermieste. Es genügte dabei eine erste Hälfte, in der Köln es “taktisch und vom Spielerischen her top gemacht” hatte, sodass es “in der zweiten Halbzeit einfach darum ging, das Ding über die Zeit zu bringen”, erklärte ein erleichterter Janßen mit einem Glas Kölsch in der Hand.

Nach unserer Maxime sitzt in unserem Tor unsere Familie, und die wollen wir bestmöglich verteidigen.

Olaf Janßen

“Es gab in den 90 Minuten keine Phase, in der man der Mannschaft angemerkt hat, dass sie Angst hat oder ans Verlieren denkt”, freute sich der Coach über die Mentalität seiner Akteure, die zu jedem Zeitpunkt alles reinwarfen und sich auch von der Übermacht der Lauterer Gästefans nicht beeindrucken ließen. Wegen der taktischen Umstellung des FCK und dessen hoher Qualität sah Janßen eine veränderte zweite Hälfte, “aber wie wir uns dann da reingeschmissen haben, das war für mich eigentlich noch schöner, als wenn wir ein drittes Tor geschossen hätten. Weil nach unserer Maxime sitzt in unserem Tor unsere Familie, und die wollten wir bestmöglich verteidigen.”

“Waren eigentlich schon tot”

Bezeichnenderweise sanken in der Schlussphase mehrere Kölner Spieler mit Krämpfen zu Boden, bissen aber auf die Zähne und erarbeiteten sich in der Nachspielzeit gar noch eine Großchance auf das 3:0. “Ich bin jetzt ungefähr der glücklichste Mensch auf der Welt”, strahlte Janßen angesprochen auf seinen Stolz über diese Leistung und hob hervor, “dass wir eigentlich schon tot waren und dann dieses Spiel hingelegt haben”.

“Franz (Franz Wunderlich, Kölns Sportvorstand, Anm. d. Red.) weiß, wieviel Herzblut ich da reingesteckt habe, gerade nach den Widerständen, die wir in dieser Saison hatten”, blickte Janßen auf seine erste volle Saison mit der Viktoria zurück. “Und ich wollte unbedingt mit dieser Mannschaft diesen Klassenerhalt schaffen, unbedingt mit ihnen nächstes Jahr angreifen und eine ganz andere Saison spielen.”

Schließlich gewährte der 55-jährige Fußballehrer einen Einblick in seine Verbundenheit mit dem Verein: “Ich bin ein Bisschen in der Welt herumgekommen, Viktoria Köln ist ein ganz familiärer Verein. Hier kommt man irgendwie nach Hause, und das macht stolz. Diese DNA wollen wir beibehalten.”

Alle Landespokal-Endspiele im Überblick: Ein Novum – und warum Wernigerode schon qualifiziert ist

Am 21. Mai geht wieder der “Tag der Amateure” über die Bühne. In zahlreichen Landespokal-Endspielen wird um Titel und die Teilnahme am DFB-Pokal gespielt. Ein Überblick über Paarungen, Anstoßzeiten und TV-Termine.

Essen ausgeschaltet: Der Wuppertaler SV steht im Niederrhein-Endspiel.

Essen ausgeschaltet: Der Wuppertaler SV steht im Niederrhein-Endspiel.

IMAGO/Andreas Gora

Wann finden die Endspiele statt?

In diesem Jahr finden alle Landespokal-Endspiele erstmals am selben Tag statt – dem 21. Mai. Verteilt über den Nachmittag geht es dann um die Tickets für den “richtigen” Pokal. Der übrigens ebenfalls am 21. Mai abends noch seinen Sieger küren wird im Duell zwischen RB Leipzig und dem SC Freiburg.

Bis es soweit ist, wird den Fußballfans der Samstagnachmittag mit einer XXL-Übertragung versüßt: Die ARD zeigt ab 12.05 Uhr die Landespokal-Endspiele in einer siebenstündigen Live-Konferenz.

TV: Wer überträgt die siebte Auflage des “Erfolgsprojekts”?

Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagte in einer DFB-Mitteilung: “Der Finaltag der Amateure ist das TV-Highlight im Amateurfußball. Erstmals werden von der ARD alle 21 Landespokal-Endspiele live übertragen. Durch die Rückkehr der Fans erwarten uns nicht nur mitreißende Spiele, sondern auch stimmungsvolle Stadien. In seiner siebten Auflage wird das Erfolgsprojekt erneut bundesweit verdeutlichen, welche Attraktivität und Strahlkraft auch vom Fußball unterhalb der Bundesligen ausgeht.”

Warum “Sonderfall Wernigerode”?

Die Sieger der Landespokal-Endspiele qualifizieren sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals 2022/2023, in der sie auf einen Klub aus der Bundesliga oder 2. Bundesliga treffen. In Sachsen-Anhalt steht der Finalist FC Einheit Wernigerode als DFB-Pokal-Teilnehmer fest, da Endspielgegner 1. FC Magdeburg seinen Startplatz als eines der vier bestplatzierten Teams der 3. Liga bereits sicher hat.

Die Anstoßzeiten sind gestaffelt, um 16.40 Uhr beginnen die Landespokale, die nach 90 Minuten bei Gleichstand direkt mit dem Elfmeterschießen weitermachen – damit die Übertragung vom Freiburg-Leipzig-Finale am Abend pünktlich beginnen kann.

Die Paarungen im Überblick

12.15 Uhr

Berliner Fußball-Verband: VSG Altglienicke (Regionalliga Nordost) – FC Viktoria 1889 Berlin (3. Liga)

Hamburger Fußball-Verband: Altona 93 (Regionalliga Nord) – Sieger aus FC Eintracht Norderstedt-FC Teutonia 05 (Spieltermin: 12. Mai)

Hessischer Fußball-Verband: TSV Steinbach Haiger (Regionalliga Südwest) – Kickers Offenbach (Regionalliga Südwest)

Fußballverband Rheinland: FV Engers 07 (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar) – FC Blau-Weiß Karbach (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar)

Fußballverband Sachsen-Anhalt: FC Einheit Wernigerode (NOFV-Oberliga Süd) – 1. FC Magdeburg (3. Liga)

Südbadischer Fußballverband: DJK Donaueschingen (Verbandsliga Südbaden) – SV Oberachern (Oberliga Baden-Württemberg)

14.15 Uhr

Badischer Fußballverband: SV Waldhof Mannheim (3. Liga) – FC Türkspor Mannheim (Landesliga Rhein-Neckar)

Fußball-Landesverband Brandenburg: VfB 1921 Krieschow (NOFV-Oberliga Süd) – FC Energie Cottbus (Regionalliga Nordost)

Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern: TSG Neustrelitz (NOFV-Oberliga Nord) – Greifswalder FC (NOFV-Oberliga Nord)

Saarländischer Fußballverband: FC 08 Homburg (Regionalliga Südwest) – SV 07 Elversberg (Regionalliga Südwest)

Schleswig-Holsteinischer Fußballverband: TSB Flensburg (Flens-Oberliga) – VfB Lübeck (Regionalliga Nord)

Südwestdeutscher Fußballverband: TSV Schott Mainz (Regionalliga Südwest) – FK 03 Pirmasens (Regionalliga Südwest)

Thüringer Fußball-Verband: FC Carl Zeiss Jena (Regionalliga Nordost) – ZFC Meuselwitz (Regionalliga Nordost)

16.15 Uhr

Fußball-Verband Mittelrhein: SC Fortuna Köln (Regionalliga West) – FC Viktoria Köln (3. Liga)

Fußballverband Niederrhein: SV Straelen (Regionalliga West) – Wuppertaler SV (Regionalliga West)

Sächsischer Fußball-Verband: Chemnitzer FC (Regionalliga Nordost) – BSG Chemie Leipzig (Regionalliga Nordost)

Württembergischer Fußballverband: SV Stuttgarter Kickers (Oberliga Baden-Württemberg) – SSV Ulm 1846 Fußball (Regionalliga Südwest)

16.40 Uhr

Bayerischer Fußball-Verband: FV Illertissen (Regionalliga Bayern) – TSV Aubstadt (Regionalliga Bayern)

Bremer Fußball-Verband: Bremer SV (Bremen-Liga) – Leher TS (Bremen-Liga)

Niedersächsischer Fußballverband: Heeslinger SC (Oberliga Niedersachsen) – TuS Blau-Weiß Lohne (Oberliga Niedersachsen)
(In Niedersachsen spielen Rehden und Meppen am 18. Mai ein weiteres DFB-Pokal-Ticket aus.)

Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen: SC Preußen Münster (Regionalliga West) – SV Rödinghausen (Regionalliga West)

Monatelanger Ausfall: Viktoria Kölns Klefisch schwer verletzt

Mittelfeldspieler Kai Klefisch von Viktoria Köln hat sich kurz vor Saisonende schwer am Knöchel verletzt und wird mehrere Monate ausfallen.

Der zukünftige Paderborner Kai Klefisch, hier noch am Ball für Viktoria Köln.

Der zukünftige Paderborner Kai Klefisch, hier noch am Ball für Viktoria Köln.

imago images/Revierfoto

Kai Klefisch wird der Viktoria aus Köln nicht mehr im Abstiegskampf helfen können. Der 22-Jährige hat eine Knöchelverletzung erlitten. “Wir bedauern natürlich sehr, dass dies zum jetzigen Zeitpunkt der Saison passiert, das ist sehr, sehr bitter, in aller erster Linie natürlich für Kai“,  sagt Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen.

Nächste Spiel

“Ich kann der Mannschaft jetzt leider nicht mehr auf dem Platz helfen. Aber ich werde zu 1000 Prozent hinter den Jungs stehen. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam unsere Ziele erreichen”, so Klefisch über seinen Ausfall.

Zur kommenden Saison Wechsel nach Paderborn

Klefisch spielt seit 2014 im Trikot der Viktoria und hat seitdem 95 Spiele für die Domstädter in der 3. Liga absolviert. Alleine in dieser Saison kam er bisher auf 33 Einsätze, 31-mal davon stand er in der Startelf (kicker-Durchschnittsnote: 2,92). Damit ist er in der nach Noten viertbeste Mittelfeldspieler der 3. Liga. Zur kommenden Saison wird Klefisch zu Zweitligist SC Paderborn wechseln.