Nottingham und die Roma werben um Viktorias Siebert

Jamil Siebert spielt in der U-20-Nationalmannschaft und derzeit für Viktoria Köln. Gleich zwei namhafte Vereine aus dem Ausland haben ein Auge auf das Drittliga-Talent geworfen.

U-20-Nationalspieler und Leistungsträger der Viktoria: Jamil Siebert (li. gegen Bayreuths Groiß).

U-20-Nationalspieler und Leistungsträger der Viktoria: Jamil Siebert (li. gegen Bayreuths Groiß).

IMAGO/Revierfoto

Wie gewohnt souverän agierte Jamil Siebert am vergangenen Freitag im Testspiel der Viktoria gegen die zweite Mannschaft des niederländischen Erstligisten FC Utrecht und hatte seinen Anteil am 4:1-Erfolg der Viktoria gegen den Zweitligisten aus dem Nachbarland. Denn neben André Becker, Simon Handle und Simon Stehle steuerte Siebert auch ein Tor zum Erfolg bei.

Die beständig guten Leistungen des groß gewachsenen Innenverteidigers sind offenbar auch Klubs außerhalb Deutschlands aufgefallen. Dem Vernehmen nach strecken die AS Rom und Englands Premier-League-Rückkehrer Nottingham Forest ihre Fühler nach dem Abwehrtalent aus. Siebert ist bis Ende der Saison an die Viktoria ausgeliehen und bis 2025 vertraglich an den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf gebunden.

Schnell und kampfstark – Janßen bleibt cool

Der Berater des deutschen U-20-Nationalspielers (sechs Einsätze) bestätigte unlängst das Interesse der beiden Vereine am gebürtigen Düsseldorfer. “Die Klubs haben sich gemeldet und sich über die vertragliche Situation erkundigt.” Siebert (14 Saison-Einsätze, ein Tor, kicker-Notenschnitt 3,12) zeichnen Schnelligkeit und Kampfkraft aus, an seiner Übersicht und seinem Aufbauspiel muss er indes noch arbeiten.

Olaf Janßen geht mit der Personalie und möglichen Wechselgerüchten gelassen um: “Jamil steht bis Sommer bei uns unter Vertrag. Ich mache mir jetzt keinen Kopf”, sagte Kölns Trainer, dessen Mannschaft ihr nächstes Testspiel am 9. Dezember (13 Uhr) im Sportpark Höhenberg gegen den Karlsruher SC aus der 2. Liga bestreitet.

DFB terminiert Spieltage 22 bis 29: Derby Essen gegen Dortmund am Sonntag

Die zeitgenauen Ansetzungen der Spieltage 22 bis 29 stehen fest. Aue eröffnet gegen Waldhof am 10. Februar den 22. Spieltag.

Im Hinspiel schlug Dortmund die Essener mit 1:0.

Im Hinspiel schlug Dortmund die Essener mit 1:0.

IMAGO/Thomas Bielefeld

Die Fans der 3. Liga haben nun Planungssicherheit für die ersten drei Monate des neuen Jahres. Der DFB hat weitere acht Spieltage terminiert.

Der derzeitige Spitzenreiter Elversberg empfängt am 22. Spieltag am Samstag den VfB Oldenburg (14 Uhr, LIVE! bei kicker). Saarbrücken ist in Dortmund zu Gast. 

Das Derby Rot-Weiss Essen gegen Borussia Dortmund II steigt am 23. Spieltag in der Woche darauf am Sonntag um 14 Uhr.  

Löwen zu Gast in Halle

Der 24. Spieltag wird am Freitag (24. Februar) in Halle eröffnet, wenn der TSV 1860 München zu Gast ist.

Das Sachsenduell zwischen Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue findet am 25. Spieltag (Samstag) statt. Die Begegnung der früheren Bundesligisten MSV Duisburg und TSV 1860 München steigt am 26. Spieltag (Samstag).

Dann folgt eine englische Woche. Wiesbaden gastiert am 27. Spieltag Mittwoch (19 Uhr) in Freiburg. Den 28. Spieltag beschließen die Ex-Bundesligisten Ingolstadt und Dresden am Montagabend (19 Uhr).

Halle gegen Duisburg lautet die Eröffnungspartie am 29. Spieltag am Freitag darauf (19 Uhr).

“Besser geht es eigentlich nicht”: Handle verlängert bei Viktoria

Drittligist Viktoria Köln bindet einen Allrounder: Simon Handle unterschrieb einen Vertrag bis 2025 auf der “Schäl Sick”.

Bleibt Kölner: Simon Handle.

Bleibt Kölner: Simon Handle.

Viktoria Köln

Noch zu Regionalliga-Zeiten wechselte Simon Handle vom damaligen Drittligisten Erzgebirge Aue zum Kölner Klub von der rechten Rheinseite – und vorerst wird der gebürtige Bayer auch auf der “falschen Seite”, der “Schäl Sick” bleiben.

“Das freut mich brutal, ich war da auch treibende Kraft in der Angelegenheit und bin super glücklich, dass Simon zu einem sehr frühen Zeitpunkt ja gesagt”, verkündete Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen: “Das ist nicht selbstverständlich, gerade wenn man sieht, welche Leistungen er abliefert. Er ist in einer bestechenden Form.”

Handle als Signal

163 Spiele und 33 Tore erzielte der flexibel defensiv wie offensiv auf der Außenbahn einsetzbare Handle seit seinem Wechsel zum FC Viktoria und gehört zweifelsfrei zu den Stützen des Teams. In der laufenden Saison stand der 29-Jährige 14-mal in der Startelf, wurde zweimal eingewechselt und kommt auf einen Notenschnitt von 3,18.

Im kommenden Sommer wäre Handles Vertrag ausgelaufen. Janßen wertet die erste Verlängerung nun als Signal: “Intern, weil er ein wichtiger Spieler ist in meiner Mannschaft. Aber auch extern – die Leistungen werden natürlich auch von anderen gesehen. Und die nehmen auch wahr, dass sich so ein Spieler zu diesem frühen Zeitpunkt schon zur Viktoria bekannt hat.”

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

Voll kehrt nach vier Jahren zu Viktoria Köln zurück

Am Sonntag hat Viktoria Köln durch ein 2:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern die Klasse gehalten – zu Beginn der Woche verkündete der Drittligist mit Ben Voll einen Neuzugang.

Ben Voll hütet in der kommenden Saison das Tor von Viktoria Köln.

Ben Voll hütet in der kommenden Saison das Tor von Viktoria Köln.

imago images/Fotostand

Viktoria Köln holt Ben Voll zurück in den Sportpark Höhenberg. Der 21-jährige Torhüter war bereits von 2015 bis 2018 für die Kölner aktiv und stand für die U 17 sowie die U 19 des Vereins zwischen den Pfosten. Nach einem Jahr bei Alemannia Aachen zog es den Schlussmann nach Rostock, absolvierte aber kein einziges Pflichtspiel für die erste Mannschaft von Hansa.

Daher entschied er sich nun für einen Wechsel zurück nach Köln, wo er sich erhofft, den “nächsten Schritt” zu gehen. “Ich bin Hansa Rostock sehr dankbar für die Chance, im Profi-Fußball Fuß zu fassen und mich entwickeln zu können”, sagte Voll im Zuge des Transfers, “jetzt freue ich mich riesig auf die neue Aufgabe bei einem Verein, bei dem ich schon drei sehr gute Jahre hatte.”

Ben verkörpert eins zu eins unsere DNA. Er ist einer, der bei uns in der Jugend gespielt hat und ausgebildet wurde.

Olaf Janßen

Viktorias Trainer Olaf Janßen äußerte sich erfreut über die Rückkehr des Youngsters. “Ben verkörpert eins zu eins unsere DNA. Er ist einer, der bei uns in der Jugend gespielt hat und ausgebildet wurde”, so der Kölner Trainer.

Klassenerhalt gesichert: Janßen “der glücklichste Mensch auf der Welt”

Viktoria Köln hat mit dem 2:0 über Kaiserslautern einen Kraftakt geschafft und den Klassenerhalt gesichert. Trainer Olaf Janßen ließ nach dem Spiel emotionale Worte los – und jede Menge Lob.

Sichtliche Erleichterung nach Spielende: Olaf Janßen umarmt Torschütze Marco Fritz.

Sichtliche Erleichterung nach Spielende: Olaf Janßen umarmt Torschütze Marco Fritz.

IMAGO/Jan Huebner

Eigentlich schien die Viktoria schon gesichert, hatte sie am 31. Spieltag doch zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Doch vier sieglose Spiele am Stück – während die Konkurrenz ausgiebig punktete – sogen die Kölner wieder in den Abstiegsstrudel. Aufgrund des schweren Endprogramms mit Partien gegen die Spitzenteams Kaiserslautern und Braunschweig (38. Spieltag) “haben nicht viele mehr dran gedacht”, sagte Janßen am Mikrofon von “MagentaSport” nach dem befreienden 2:0-Sieg gegen den FCK.

Umso beeindruckender, dass seine Mannschaft im entscheidenden Moment, in der “höchsten Drucksituation”, eine starke Mannschaftsleistung abrufte und den Roten Teufeln die Chancen auf den direkten Aufstieg vermieste. Es genügte dabei eine erste Hälfte, in der Köln es “taktisch und vom Spielerischen her top gemacht” hatte, sodass es “in der zweiten Halbzeit einfach darum ging, das Ding über die Zeit zu bringen”, erklärte ein erleichterter Janßen mit einem Glas Kölsch in der Hand.

Nach unserer Maxime sitzt in unserem Tor unsere Familie, und die wollen wir bestmöglich verteidigen.

Olaf Janßen

“Es gab in den 90 Minuten keine Phase, in der man der Mannschaft angemerkt hat, dass sie Angst hat oder ans Verlieren denkt”, freute sich der Coach über die Mentalität seiner Akteure, die zu jedem Zeitpunkt alles reinwarfen und sich auch von der Übermacht der Lauterer Gästefans nicht beeindrucken ließen. Wegen der taktischen Umstellung des FCK und dessen hoher Qualität sah Janßen eine veränderte zweite Hälfte, “aber wie wir uns dann da reingeschmissen haben, das war für mich eigentlich noch schöner, als wenn wir ein drittes Tor geschossen hätten. Weil nach unserer Maxime sitzt in unserem Tor unsere Familie, und die wollten wir bestmöglich verteidigen.”

“Waren eigentlich schon tot”

Bezeichnenderweise sanken in der Schlussphase mehrere Kölner Spieler mit Krämpfen zu Boden, bissen aber auf die Zähne und erarbeiteten sich in der Nachspielzeit gar noch eine Großchance auf das 3:0. “Ich bin jetzt ungefähr der glücklichste Mensch auf der Welt”, strahlte Janßen angesprochen auf seinen Stolz über diese Leistung und hob hervor, “dass wir eigentlich schon tot waren und dann dieses Spiel hingelegt haben”.

“Franz (Franz Wunderlich, Kölns Sportvorstand, Anm. d. Red.) weiß, wieviel Herzblut ich da reingesteckt habe, gerade nach den Widerständen, die wir in dieser Saison hatten”, blickte Janßen auf seine erste volle Saison mit der Viktoria zurück. “Und ich wollte unbedingt mit dieser Mannschaft diesen Klassenerhalt schaffen, unbedingt mit ihnen nächstes Jahr angreifen und eine ganz andere Saison spielen.”

Schließlich gewährte der 55-jährige Fußballehrer einen Einblick in seine Verbundenheit mit dem Verein: “Ich bin ein Bisschen in der Welt herumgekommen, Viktoria Köln ist ein ganz familiärer Verein. Hier kommt man irgendwie nach Hause, und das macht stolz. Diese DNA wollen wir beibehalten.”

Klassenerhalt gesichert: Janßen “der glücklichste Mensch auf der Welt”

Viktoria Köln hat mit dem 2:0 über Kaiserslautern einen Kraftakt geschafft und den Klassenerhalt gesichert. Trainer Olaf Janßen ließ nach dem Spiel emotionale Worte los – und jede Menge Lob.

Sichtliche Erleichterung nach Spielende: Olaf Janßen umarmt Torschütze Marco Fritz.

Sichtliche Erleichterung nach Spielende: Olaf Janßen umarmt Torschütze Marco Fritz.

IMAGO/Jan Huebner

Eigentlich schien die Viktoria schon gesichert, hatte sie am 31. Spieltag doch zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Doch vier sieglose Spiele am Stück – während die Konkurrenz ausgiebig punktete – sogen die Kölner wieder in den Abstiegsstrudel. Aufgrund des schweren Endprogramms mit Partien gegen die Spitzenteams Kaiserslautern und Braunschweig (38. Spieltag) “haben nicht viele mehr dran gedacht”, sagte Janßen am Mikrofon von “MagentaSport” nach dem befreienden 2:0-Sieg gegen den FCK.

Umso beeindruckender, dass seine Mannschaft im entscheidenden Moment, in der “höchsten Drucksituation”, eine starke Mannschaftsleistung abrufte und den Roten Teufeln die Chancen auf den direkten Aufstieg vermieste. Es genügte dabei eine erste Hälfte, in der Köln es “taktisch und vom Spielerischen her top gemacht” hatte, sodass es “in der zweiten Halbzeit einfach darum ging, das Ding über die Zeit zu bringen”, erklärte ein erleichterter Janßen mit einem Glas Kölsch in der Hand.

Nach unserer Maxime sitzt in unserem Tor unsere Familie, und die wollen wir bestmöglich verteidigen.

Olaf Janßen

“Es gab in den 90 Minuten keine Phase, in der man der Mannschaft angemerkt hat, dass sie Angst hat oder ans Verlieren denkt”, freute sich der Coach über die Mentalität seiner Akteure, die zu jedem Zeitpunkt alles reinwarfen und sich auch von der Übermacht der Lauterer Gästefans nicht beeindrucken ließen. Wegen der taktischen Umstellung des FCK und dessen hoher Qualität sah Janßen eine veränderte zweite Hälfte, “aber wie wir uns dann da reingeschmissen haben, das war für mich eigentlich noch schöner, als wenn wir ein drittes Tor geschossen hätten. Weil nach unserer Maxime sitzt in unserem Tor unsere Familie, und die wollten wir bestmöglich verteidigen.”

“Waren eigentlich schon tot”

Bezeichnenderweise sanken in der Schlussphase mehrere Kölner Spieler mit Krämpfen zu Boden, bissen aber auf die Zähne und erarbeiteten sich in der Nachspielzeit gar noch eine Großchance auf das 3:0. “Ich bin jetzt ungefähr der glücklichste Mensch auf der Welt”, strahlte Janßen angesprochen auf seinen Stolz über diese Leistung und hob hervor, “dass wir eigentlich schon tot waren und dann dieses Spiel hingelegt haben”.

“Franz (Franz Wunderlich, Kölns Sportvorstand, Anm. d. Red.) weiß, wieviel Herzblut ich da reingesteckt habe, gerade nach den Widerständen, die wir in dieser Saison hatten”, blickte Janßen auf seine erste volle Saison mit der Viktoria zurück. “Und ich wollte unbedingt mit dieser Mannschaft diesen Klassenerhalt schaffen, unbedingt mit ihnen nächstes Jahr angreifen und eine ganz andere Saison spielen.”

Schließlich gewährte der 55-jährige Fußballehrer einen Einblick in seine Verbundenheit mit dem Verein: “Ich bin ein Bisschen in der Welt herumgekommen, Viktoria Köln ist ein ganz familiärer Verein. Hier kommt man irgendwie nach Hause, und das macht stolz. Diese DNA wollen wir beibehalten.”