Maple Leafs wollen den Spiel-Sieben-Fluch beenden

Ein weiteres Jahr – ein weiteres “Game Seven” für die Toronto Maple Leafs. Auch in dieser Saison muss der Klub aus dem Eishockey-Mekka Toronto wieder in ein alles entscheidendes siebtes Spiel und versucht, den Fluch von sechs verlorenen Play-off-Serien in Folge mitsamt acht verlorenen Entscheidungsspielen zu brechen.

Wollen endlich die erste Play-off-Runde überstehen: Die Leafs-Stürmer Mitch Marner (li.) und Auston Matthews.

Wollen endlich die erste Play-off-Runde überstehen: Die Leafs-Stürmer Mitch Marner (li.) und Auston Matthews.

IMAGO/ZUMA Press

Durststrecken kennen die Fans der Toronto Maple Leafs – bereits seit 1967 und damit länger als jede andere Franchise warten die Fans des Gründungsmitglieds der NHL bereits auf einen Meistertitel. In den letzten Jahren lief es aber auch schon in der ersten Runde der Play-offs nicht gut für die blau-weißen Ahornblatt-Träger: Trotz teilweise hoher Favoritenrolle kamen die Leafs seit 2004 nicht mehr über die erste Play-off-Runde heraus. Ein Überblick über die teils kuriosen Pleiten:

Saison 2012/13 gegen die Boston Bruins

Die Play-offs im Jahr 2013 sollten sich als der Beginn des kuriosen Fluchs herausstellen. Nach neun Jahren ohne Play-off-Teilnahme ging Toronto als Außenseiter in die Serie gegen Boston. Trotz eines zwischenzeitlichen 3:1-Rückstandes in der Serie erkämpfte man sich ein siebtes Spiel, in dem für knapp 50 der 60 Spielminuten alles nach Plan lief: Zehn Minuten vor Ende der Partie führten die Leafs noch mit 4:1, bevor Boston ein inzwischen legendäres Comeback startete, durch Tore von Nathan Horton, Milan Lucic und Patrice Bergeron ausglich und schließlich in der Verlängerung durch ein weiteres Tor des jetzigen Kapitäns Bergeron doch noch in die zweite Runde einzog.

Saison 2016/17 gegen die Washington Capitals

Es sollte bis 2017 dauern, bis sich die Leafs wieder für eine Play-off-Teilnahme qualifizierten. Mit einem rundum erneuerten Kader, um die heutigen Stars Mitch Marner, Auston Matthews und Willie Nylander, die ihr erstes volles Jahr in der NHL spielten, zeigte Toronto zwar eine respektable Serie, in sechs Spielen musste man sich allerdings den Washington Capitals geschlagen geben.

Saison 2017/18 gegen die Boston Bruins

2018 stand voll im Zeichen des Dé­jà-vus: Wieder hieß der Gegner Boston und wieder konnte Toronto einen 3:1-Serienrückstand aufholen. Auch eine Führung in Spiel sieben war nichts Neues für Toronto, genauso wenig wie die erneute Trauer nach der nächsten Bruins-Aufholjagd, die dank vier Toren in den letzten 20 Minuten erneut als Sieger vom Eis gingen.

Saison 2019/20 gegen die Columbus Blue Jackets

Nach der Corona-Pause 2020 wurde das Format der NHL für die Zeit der Pandemie angepasst, sodass die letzten vier Play-off-Plätze in sogenannten “Play-In”-Runden ausgespielt wurden. Dieser Wechsel sollte sich aber auch nicht als vorteilhaft für die als haushoher Favorit gehandelten Leafs herausstellen, die in fünf Spielen der Best-of-Five-Serie an den Columbus Blue Jackets scheiterten und so die offiziellen Play-offs verpassten.

Saison 2020/21 gegen die Montreal Canadiens

Im vergangenen Jahr kam es dann zum Duell der beiden großen kanadischen Traditionsklubs gegen die Montreal Canadiens. Erneut war die Favoritenrolle wohl mehr Fluch als Segen. Nachdem sich Leafs-Kapitän John Tavares im ersten Spiel der Serie schwer verletzt hatte, gewann Toronto drei Spiele am Stück, bevor erneut der Play-off-Fluch zuschlug und Montreal die Spiele fünf, sechs und sieben gewann und im Anschluss sogar bis in das Finale um den Stanley Cup vordrang.

Saison 2021/22 gegen die Tampa Bay Lightning

Und in diesem Jahr? Nach der besten Saison ihrer Geschichte, in der die Leafs mit 115 Punkten in der regulären Saison einen neuen Franchise-Rekord aufstellten, steht den Leafs der Meister der letzten beiden Jahre, der Tampa Bay Lightning, gegenüber. Das erste Spiel der Serie gewann Toronto überzeugend mit 5:0, woraufhin Tampa Spiel zwei mit 5:3 für sich entscheiden konnte. Nach hohen Siegen für beide Seiten steht es derzeit 3:3, das alles entscheidende Spiel sieben findet in der Nacht zum Sonntag statt. Hier steht nun für alle, die es mit den Maple Leafs halten, einmal mehr die Frage im Raum: Kann der Play-off-Fluch endlich bezwungen werden?

Constantin Frieser

Maple Leafs wollen den Spiel-Sieben-Fluch beenden

Ein weiteres Jahr – ein weiteres “Game Seven” für die Toronto Maple Leafs. Auch in dieser Saison muss der Klub aus dem Eishockey-Mekka Toronto wieder in ein alles entscheidendes siebtes Spiel und versucht, den Fluch von sechs verlorenen Play-off-Serien in Folge mitsamt acht verlorenen Entscheidungsspielen zu brechen.

Wollen endlich die erste Play-off-Runde überstehen: Die Leafs-Stürmer Mitch Marner (li.) und Auston Matthews.

Wollen endlich die erste Play-off-Runde überstehen: Die Leafs-Stürmer Mitch Marner (li.) und Auston Matthews.

IMAGO/ZUMA Press

Durststrecken kennen die Fans der Toronto Maple Leafs – bereits seit 1967 und damit länger als jede andere Franchise warten die Fans des Gründungsmitglieds der NHL bereits auf einen Meistertitel. In den letzten Jahren lief es aber auch schon in der ersten Runde der Play-offs nicht gut für die blau-weißen Ahornblatt-Träger: Trotz teilweise hoher Favoritenrolle kamen die Leafs seit 2004 nicht mehr über die erste Play-off-Runde heraus. Ein Überblick über die teils kuriosen Pleiten:

Saison 2012/13 gegen die Boston Bruins

Die Play-offs im Jahr 2013 sollten sich als der Beginn des kuriosen Fluchs herausstellen. Nach neun Jahren ohne Play-off-Teilnahme ging Toronto als Außenseiter in die Serie gegen Boston. Trotz eines zwischenzeitlichen 3:1-Rückstandes in der Serie erkämpfte man sich ein siebtes Spiel, in dem für knapp 50 der 60 Spielminuten alles nach Plan lief: Zehn Minuten vor Ende der Partie führten die Leafs noch mit 4:1, bevor Boston ein inzwischen legendäres Comeback startete, durch Tore von Nathan Horton, Milan Lucic und Patrice Bergeron ausglich und schließlich in der Verlängerung durch ein weiteres Tor des jetzigen Kapitäns Bergeron doch noch in die zweite Runde einzog.

Saison 2016/17 gegen die Washington Capitals

Es sollte bis 2017 dauern, bis sich die Leafs wieder für eine Play-off-Teilnahme qualifizierten. Mit einem rundum erneuerten Kader, um die heutigen Stars Mitch Marner, Auston Matthews und Willie Nylander, die ihr erstes volles Jahr in der NHL spielten, zeigte Toronto zwar eine respektable Serie, in sechs Spielen musste man sich allerdings den Washington Capitals geschlagen geben.

Saison 2017/18 gegen die Boston Bruins

2018 stand voll im Zeichen des Dé­jà-vus: Wieder hieß der Gegner Boston und wieder konnte Toronto einen 3:1-Serienrückstand aufholen. Auch eine Führung in Spiel sieben war nichts Neues für Toronto, genauso wenig wie die erneute Trauer nach der nächsten Bruins-Aufholjagd, die dank vier Toren in den letzten 20 Minuten erneut als Sieger vom Eis gingen.

Saison 2019/20 gegen die Columbus Blue Jackets

Nach der Corona-Pause 2020 wurde das Format der NHL für die Zeit der Pandemie angepasst, sodass die letzten vier Play-off-Plätze in sogenannten “Play-In”-Runden ausgespielt wurden. Dieser Wechsel sollte sich aber auch nicht als vorteilhaft für die als haushoher Favorit gehandelten Leafs herausstellen, die in fünf Spielen der Best-of-Five-Serie an den Columbus Blue Jackets scheiterten und so die offiziellen Play-offs verpassten.

Saison 2020/21 gegen die Montreal Canadiens

Im vergangenen Jahr kam es dann zum Duell der beiden großen kanadischen Traditionsklubs gegen die Montreal Canadiens. Erneut war die Favoritenrolle wohl mehr Fluch als Segen. Nachdem sich Leafs-Kapitän John Tavares im ersten Spiel der Serie schwer verletzt hatte, gewann Toronto drei Spiele am Stück, bevor erneut der Play-off-Fluch zuschlug und Montreal die Spiele fünf, sechs und sieben gewann und im Anschluss sogar bis in das Finale um den Stanley Cup vordrang.

Saison 2021/22 gegen die Tampa Bay Lightning

Und in diesem Jahr? Nach der besten Saison ihrer Geschichte, in der die Leafs mit 115 Punkten in der regulären Saison einen neuen Franchise-Rekord aufstellten, steht den Leafs der Meister der letzten beiden Jahre, der Tampa Bay Lightning, gegenüber. Das erste Spiel der Serie gewann Toronto überzeugend mit 5:0, woraufhin Tampa Spiel zwei mit 5:3 für sich entscheiden konnte. Nach hohen Siegen für beide Seiten steht es derzeit 3:3, das alles entscheidende Spiel sieben findet in der Nacht zum Sonntag statt. Hier steht nun für alle, die es mit den Maple Leafs halten, einmal mehr die Frage im Raum: Kann der Play-off-Fluch endlich bezwungen werden?

Constantin Frieser

Maple Leafs wollen den Spiel-Sieben-Fluch beenden

Ein weiteres Jahr – ein weiteres “Game Seven” für die Toronto Maple Leafs. Auch in dieser Saison muss der Klub aus dem Eishockey-Mekka Toronto wieder in ein alles entscheidendes siebtes Spiel und versucht, den Fluch von sechs verlorenen Play-off-Serien in Folge mitsamt acht verlorenen Entscheidungsspielen zu brechen.

Wollen endlich die erste Play-off-Runde überstehen: Die Leafs-Stürmer Mitch Marner (li.) und Auston Matthews.

Wollen endlich die erste Play-off-Runde überstehen: Die Leafs-Stürmer Mitch Marner (li.) und Auston Matthews.

IMAGO/ZUMA Press

Durststrecken kennen die Fans der Toronto Maple Leafs – bereits seit 1967 und damit länger als jede andere Franchise warten die Fans des Gründungsmitglieds der NHL bereits auf einen Meistertitel. In den letzten Jahren lief es aber auch schon in der ersten Runde der Play-offs nicht gut für die blau-weißen Ahornblatt-Träger: Trotz teilweise hoher Favoritenrolle kamen die Leafs seit 2004 nicht mehr über die erste Play-off-Runde heraus. Ein Überblick über die teils kuriosen Pleiten:

Saison 2012/13 gegen die Boston Bruins

Die Play-offs im Jahr 2013 sollten sich als der Beginn des kuriosen Fluchs herausstellen. Nach neun Jahren ohne Play-off-Teilnahme ging Toronto als Außenseiter in die Serie gegen Boston. Trotz eines zwischenzeitlichen 3:1-Rückstandes in der Serie erkämpfte man sich ein siebtes Spiel, in dem für knapp 50 der 60 Spielminuten alles nach Plan lief: Zehn Minuten vor Ende der Partie führten die Leafs noch mit 4:1, bevor Boston ein inzwischen legendäres Comeback startete, durch Tore von Nathan Horton, Milan Lucic und Patrice Bergeron ausglich und schließlich in der Verlängerung durch ein weiteres Tor des jetzigen Kapitäns Bergeron doch noch in die zweite Runde einzog.

Saison 2016/17 gegen die Washington Capitals

Es sollte bis 2017 dauern, bis sich die Leafs wieder für eine Play-off-Teilnahme qualifizierten. Mit einem rundum erneuerten Kader, um die heutigen Stars Mitch Marner, Auston Matthews und Willie Nylander, die ihr erstes volles Jahr in der NHL spielten, zeigte Toronto zwar eine respektable Serie, in sechs Spielen musste man sich allerdings den Washington Capitals geschlagen geben.

Saison 2017/18 gegen die Boston Bruins

2018 stand voll im Zeichen des Dé­jà-vus: Wieder hieß der Gegner Boston und wieder konnte Toronto einen 3:1-Serienrückstand aufholen. Auch eine Führung in Spiel sieben war nichts Neues für Toronto, genauso wenig wie die erneute Trauer nach der nächsten Bruins-Aufholjagd, die dank vier Toren in den letzten 20 Minuten erneut als Sieger vom Eis gingen.

Saison 2019/20 gegen die Columbus Blue Jackets

Nach der Corona-Pause 2020 wurde das Format der NHL für die Zeit der Pandemie angepasst, sodass die letzten vier Play-off-Plätze in sogenannten “Play-In”-Runden ausgespielt wurden. Dieser Wechsel sollte sich aber auch nicht als vorteilhaft für die als haushoher Favorit gehandelten Leafs herausstellen, die in fünf Spielen der Best-of-Five-Serie an den Columbus Blue Jackets scheiterten und so die offiziellen Play-offs verpassten.

Saison 2020/21 gegen die Montreal Canadiens

Im vergangenen Jahr kam es dann zum Duell der beiden großen kanadischen Traditionsklubs gegen die Montreal Canadiens. Erneut war die Favoritenrolle wohl mehr Fluch als Segen. Nachdem sich Leafs-Kapitän John Tavares im ersten Spiel der Serie schwer verletzt hatte, gewann Toronto drei Spiele am Stück, bevor erneut der Play-off-Fluch zuschlug und Montreal die Spiele fünf, sechs und sieben gewann und im Anschluss sogar bis in das Finale um den Stanley Cup vordrang.

Saison 2021/22 gegen die Tampa Bay Lightning

Und in diesem Jahr? Nach der besten Saison ihrer Geschichte, in der die Leafs mit 115 Punkten in der regulären Saison einen neuen Franchise-Rekord aufstellten, steht den Leafs der Meister der letzten beiden Jahre, der Tampa Bay Lightning, gegenüber. Das erste Spiel der Serie gewann Toronto überzeugend mit 5:0, woraufhin Tampa Spiel zwei mit 5:3 für sich entscheiden konnte. Nach hohen Siegen für beide Seiten steht es derzeit 3:3, das alles entscheidende Spiel sieben findet in der Nacht zum Sonntag statt. Hier steht nun für alle, die es mit den Maple Leafs halten, einmal mehr die Frage im Raum: Kann der Play-off-Fluch endlich bezwungen werden?

Constantin Frieser

Maple Leafs wollen den Spiel-Sieben-Fluch beenden

Ein weiteres Jahr – ein weiteres “Game Seven” für die Toronto Maple Leafs. Auch in dieser Saison muss der Klub aus dem Eishockey-Mekka Toronto wieder in ein alles entscheidendes siebtes Spiel und versucht, den Fluch von sechs verlorenen Play-off-Serien in Folge mitsamt acht verlorenen Entscheidungsspielen zu brechen.

Wollen endlich die erste Play-off-Runde überstehen: Die Leafs-Stürmer Mitch Marner (li.) und Auston Matthews.

Wollen endlich die erste Play-off-Runde überstehen: Die Leafs-Stürmer Mitch Marner (li.) und Auston Matthews.

IMAGO/ZUMA Press

Durststrecken kennen die Fans der Toronto Maple Leafs – bereits seit 1967 und damit länger als jede andere Franchise warten die Fans des Gründungsmitglieds der NHL bereits auf einen Meistertitel. In den letzten Jahren lief es aber auch schon in der ersten Runde der Play-offs nicht gut für die blau-weißen Ahornblatt-Träger: Trotz teilweise hoher Favoritenrolle kamen die Leafs seit 2004 nicht mehr über die erste Play-off-Runde heraus. Ein Überblick über die teils kuriosen Pleiten:

Saison 2012/13 gegen die Boston Bruins

Die Play-offs im Jahr 2013 sollten sich als der Beginn des kuriosen Fluchs herausstellen. Nach neun Jahren ohne Play-off-Teilnahme ging Toronto als Außenseiter in die Serie gegen Boston. Trotz eines zwischenzeitlichen 3:1-Rückstandes in der Serie erkämpfte man sich ein siebtes Spiel, in dem für knapp 50 der 60 Spielminuten alles nach Plan lief: Zehn Minuten vor Ende der Partie führten die Leafs noch mit 4:1, bevor Boston ein inzwischen legendäres Comeback startete, durch Tore von Nathan Horton, Milan Lucic und Patrice Bergeron ausglich und schließlich in der Verlängerung durch ein weiteres Tor des jetzigen Kapitäns Bergeron doch noch in die zweite Runde einzog.

Saison 2016/17 gegen die Washington Capitals

Es sollte bis 2017 dauern, bis sich die Leafs wieder für eine Play-off-Teilnahme qualifizierten. Mit einem rundum erneuerten Kader, um die heutigen Stars Mitch Marner, Auston Matthews und Willie Nylander, die ihr erstes volles Jahr in der NHL spielten, zeigte Toronto zwar eine respektable Serie, in sechs Spielen musste man sich allerdings den Washington Capitals geschlagen geben.

Saison 2017/18 gegen die Boston Bruins

2018 stand voll im Zeichen des Dé­jà-vus: Wieder hieß der Gegner Boston und wieder konnte Toronto einen 3:1-Serienrückstand aufholen. Auch eine Führung in Spiel sieben war nichts Neues für Toronto, genauso wenig wie die erneute Trauer nach der nächsten Bruins-Aufholjagd, die dank vier Toren in den letzten 20 Minuten erneut als Sieger vom Eis gingen.

Saison 2019/20 gegen die Columbus Blue Jackets

Nach der Corona-Pause 2020 wurde das Format der NHL für die Zeit der Pandemie angepasst, sodass die letzten vier Play-off-Plätze in sogenannten “Play-In”-Runden ausgespielt wurden. Dieser Wechsel sollte sich aber auch nicht als vorteilhaft für die als haushoher Favorit gehandelten Leafs herausstellen, die in fünf Spielen der Best-of-Five-Serie an den Columbus Blue Jackets scheiterten und so die offiziellen Play-offs verpassten.

Saison 2020/21 gegen die Montreal Canadiens

Im vergangenen Jahr kam es dann zum Duell der beiden großen kanadischen Traditionsklubs gegen die Montreal Canadiens. Erneut war die Favoritenrolle wohl mehr Fluch als Segen. Nachdem sich Leafs-Kapitän John Tavares im ersten Spiel der Serie schwer verletzt hatte, gewann Toronto drei Spiele am Stück, bevor erneut der Play-off-Fluch zuschlug und Montreal die Spiele fünf, sechs und sieben gewann und im Anschluss sogar bis in das Finale um den Stanley Cup vordrang.

Saison 2021/22 gegen die Tampa Bay Lightning

Und in diesem Jahr? Nach der besten Saison ihrer Geschichte, in der die Leafs mit 115 Punkten in der regulären Saison einen neuen Franchise-Rekord aufstellten, steht den Leafs der Meister der letzten beiden Jahre, der Tampa Bay Lightning, gegenüber. Das erste Spiel der Serie gewann Toronto überzeugend mit 5:0, woraufhin Tampa Spiel zwei mit 5:3 für sich entscheiden konnte. Nach hohen Siegen für beide Seiten steht es derzeit 3:3, das alles entscheidende Spiel sieben findet in der Nacht zum Sonntag statt. Hier steht nun für alle, die es mit den Maple Leafs halten, einmal mehr die Frage im Raum: Kann der Play-off-Fluch endlich bezwungen werden?

Constantin Frieser

Verhaeghe in der Overtime! Panthers gewinnen erstmals seit 1996 eine Play-off-Serie

Mit seinem Tor in der Verlängerung hat Carter Verhaeghe die Florida Panthers zum entscheidenden Sieg über die Washington Capitals geführt. Damit endete eine Durststrecke von 26 Jahren.

Alle aufs Eis! Die Florida Panthers feiern das entscheidende Tor in der Overtime.

Alle aufs Eis! Die Florida Panthers feiern das entscheidende Tor in der Overtime.

Getty Images

Die heimischen Capitals führten in diesem sechsten Duell mit den Panthers 1:0 und 2:1 – und konnten doch das erhoffte siebte Spiel nicht erzwingen. Florida wurde seinem Ruf als Comeback-Mannschaft (29 Siege nach Rückstand in der Regular Season) einmal mehr gerecht.

Aktuelle Spiele

Zunächst schickte T.J. Oshie mit seinem Überzahltor in der 59. Minute das Spiel in der US-Hauptstadt doch noch in die Overtime. Und dort war es dann Topscorer Carter Verhaeghe, der nach knapp drei Minuten dem Ganzen mit dem Treffer zum 4:3 ein Ende machte.

Das punktbeste Team der Regular Season und damit Gewinner der Presidents’ Trophy beendete damit eine Durststrecke von 26 Jahren. Letztmals hatten die Florida Panthers anno 1996 eine Play-off-Serie überstanden.

Gegen Tampa Bay oder Toronto

Florida trifft nun entweder auf Interstate-Rivale und Titelverteidiger Tampa Bay Lightning oder die Toronto Maple Leafs. In dieser knisternd spannenden Serie steht es aktuell 3:3, die Entscheidung fällt an diesem Samstag.

In den Serien zwischen den Dallas Stars und den Calgary Flames sowie den Pittsburgh Penguins und den New York Rangers steht es nach den Spielen in der Nacht zum Samstag indes ebenfalls 3:3 und siebte Duelle sind nötig. Die “Broadway Blueshirts” gewannen bei den Penguins mit 5:3, die Stars setzten sich zu Hause gegen die Flames mit 4:2 durch. Dabei erzielte der Österreicher Michael Raffl sein zweites Tor in diesen Play-offs.

3:5 zum Auftakt: DEB-Auswahl wacht gegen Weltmeister Kanada zu spät auf

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft verlor zum Auftakt der WM 2022 in Finnland gegen Weltmeister Kanada mit 3:5.

Matthias Plachta (re.) hat mit dem DEB-Team gegen Josh Anderson und Kanada das Nachsehen.

Matthias Plachta (re.) hat mit dem DEB-Team gegen Josh Anderson und Kanada das Nachsehen.

IMAGO/Just Pictures

Die Schützlinge von Toni Söderholm wollten sich am Freitag für das 1:5 zum Start bei Olympia 2022 gegen Kanada rehabilitieren, der Titelverteidiger war beim 3:5 (0:2, 1:3, 2:0) aber letztlich zu stark. Der Weltmeister übernahm von Beginn an das Kommando und nutzte dann gleich den ersten Fehler der deutschen Mannschaft. Cole Sillinger kam frei zum Schuss und traf nach neun Minuten in den rechten Winkel. Pierre-Luc Dubois war nach 18 Minuten mit einem verdeckten Schuss ins linke obere Toreck erfolgreich. Die Ahornblätter gingen mit einem verdienten 2:0 in die Drittelpause.

Stark verbessert im Mitteldrittel – aber drei Gegentore

Die DEB-Auswahl zeigte sich in den ersten zehn Minuten im Mittelabschnitt stark verbessert, hatte zunächst 8:0-Torschüsse und kam zum 1:2. Seider fuhr schnell in die Angriffszone, Marc Michaelis von den Toronto Marlies aus der zweitklassigen AHL schloss den Vorstoß ab. Die erste Strafzeit im Spiel brachte die DEB-Auswahl weiter ins Hintertreffen und auch außer Tritt. Dubois lenkte den Puck aus kurzer Distanz ins Tor (32.). Es folgte die nächste Strafzeit für Deutschland und auch gleich das nächste Gegentor. Kent Johnson setzte den Puck über die Fanghand von Philipp Grubauer (34.). Eine klasse Kombination schloss Noah Gregor dann mit dem 5:1 ab.

Zweimal doppelte Überzahl und neue Hoffnung

Die Vorentscheidung? Im Schlussdrittel wehrte sich das Söderholm-Team dann mit großem Engagement und kam nochmal zurück ins Spiel. In doppelter Überzahl. Erst schoss der Mannheimer Matthias Plachta ein Stützle-Zuspiel durch die Beine eines Kanadiers ins Tor (42.). Dann verpasste der Nürnberger Daniel Schmölz das 3:5, als er einen leicht abgefälschten Plachta-Pass nicht im leeren Tor unterbrachte. Das 3:5 holte dann NHL-Verteidiger Moritz Seider von den Detroit Red Wings (53.) – wieder in doppelter Überzahl. Von Tim Stützle von den Ottawa Senators in Szene gesetzt, wartete Seider zunächst, zog dann ab und traf ins rechte Eck.

Söderholms Maßnahme greift nicht mehr

Trainer Toni Söderholm nahm Grubauer in den letzten Minuten immer wieder vom Eis, das DEB-Team drückte in Überzahl, es reichte aber nicht gegen insgesamt stärkere Kanadier.

Söderholm fand im Anschluss am Sport1-Mikrofon “vieles in Ordnung, am Ende hat es leider nicht mehr gereicht”. Der Sieg der Ahornblätter ging in seinen Augen “so in Ordnung, sie haben uns bestraft für einige Fehler.”

Bereits an diesem Samstag (19.20 Uhr) steht gegen den Olympia-Dritten Slowakei das zweite Spiel in Helsinki an. Die Slowaken sicherten sich zum Auftakt einen 4:2-Pflichtsieg gegen Außenseiter Frankreich, das am Montag dritter deutscher WM-Gegner ist.

Gelungener WM-Start für USA und Slowakei

Zum Auftakt der WM unterzogen sich die Slowakei und die USA erfolgreich einem ersten Formcheck. Später gilt es für die DEB-Auswahl, die es mit Weltmeister Kanada sofort mit einem der Topfavoriten zu tun bekommt. Diesen Status hat auch Gastgeber Finnland, das gegen Norwegen ran muss.

Die USA startet mit einem Sieg gegen Lettland in die WM.

Die USA startet mit einem Sieg gegen Lettland in die WM.

IMAGO/Lehtikuva

Deutschlands zweiter Gruppengegner Slowakei ist mit einem Sieg in die WM gestartet. Der Olympia-Dritte gewann am Freitag in Helsinki mit 4:2 (1:0, 2:2, 1:0) gegen Außenseiter Frankreich.

Eine 2:0-Führung der Slowaken glichen die Franzosen im zweiten Drittel dank der Tore von Anthony Rech von den Grizzlys Wolfsburg und Jordann Perret aus. Samuel Takac schoss die Slowaken in der 39. Minute zum Auftaktsieg. Wenige Sekunden vor dem Ende erzielte Doppeltorschütze Pavol Regenda ins verwaiste französische Tor den Endstand.

Die Auswahl von Bundestrainer Toni Söderholm trifft am Samstag (19.20 Uhr/Slowakei) und damit 24 Stunden nach dem WM-Auftakt gegen Kanada auf die Slowakei. Bei den Olympischen Spielen hatte das Team des Deutschen Eishockey-Bundes 0:4 gegen die Slowaken verloren und damit das Viertelfinale verpasst. Frankreich ist am Montag deutscher Gruppengegner.

USA schlägt Außenseiter Lettland

Auch Mitfavorit USA hat sein Auftaktspiel gewonnen. Der WM-Dritte siegte gegen Außenseiter Lettland in der Gruppe B in Tampere mit 4:1 (3:0, 1:0, 0:1). Riley Barber (8.), Seth Jones (11.), Thomas Bordeleau (12.) und Sam Lafferty (21.) erzielten die Tore für die USA. Andris Dzerins (42.) sorgte bei den Letten für Ergebniskosmetik. Der deutsche Schiedsrichter Marian Rohatsch leitete die Begegnung als einer von zwei Hauptschiedsrichtern.

Seider auf der Shortlist zum Rookie des Jahres

Moritz Seider winkt eine große Auszeichnung. Der 21-Jährige von den Detroit Red Wings steht auf der Shortlist der Kandidaten für den Rookie des Jahres in der NHL.

Auf dem Vormarsch in der NHL: Moritz Seider von den Red Wings.

Auf dem Vormarsch in der NHL: Moritz Seider von den Red Wings.

NHLI via Getty Images

Seider hat es in die Endauswahl geschafft, das gab die NHL am Mittwoch bekannt. Seine Konkurrenten sind Michael Bunting (Toronto Maple Leafs) und Trevor Zegras (Anaheim Ducks), der Gewinner erhält die Calder Trophy.

Seider führte in seiner ersten NHL-Saison die Bestenliste unter den Rookie-Verteidigern bei Punkten (50) und Assists (43) an. Bei den Toren (7) war der frühere Mannheimer Zweiter. Auf Platz eins landete Seider auch bei Powerplay-Punkten (21), Siegtoren (4) und Schüssen (187). Kein Neuling stand im Schnitt länger auf dem Eis als der WM-Teilnehmer (23:02 Minuten).

Bunting (26) kam auf 63 Punkte (23 Tore, 40 Assists), Zegras (21) auf 61 (23+38). Allerdings spielen beide im Sturm, was bei der Entscheidung für Seider sprechen könnte. Bislang hat kein deutscher Spieler die Auszeichnung erhalten.

Trotz Draisaitl-Doppelpack: Edmonton droht das Aus

Superstar Leon Draisaitl steht mit den Edmonton Oilers erneut vor einem frühen Aus in den NHL-Play-offs.

Sein Einsatz - und Doppelpack - war am Ende zu wenig: Oilers Superstar Leon Draisaitl (in Blau).

Sein Einsatz – und Doppelpack – war am Ende zu wenig: Oilers Superstar Leon Draisaitl (in Blau).

Getty Images

Die Oilers verloren das fünfte Spiel der ersten K.-o.-Runde gegen die Los Angeles Kings mit 4:5 nach Verlängerung und haben nun zwei Matchbälle gegen sich. Schon in der Nacht zum Freitag können die Kings beim Stand von 3:2 in der Best-of-seven-Serie zu Hause den Viertelfinal-Einzug perfekt machen.

Draisaitl hatte mit seinen beiden Treffern im Schlussdrittel zwar die Verlängerung erzwungen, doch die entschied LA dank des Siegtores von Adrian Kempe für sich. Draisaitl steuerte zudem einen Assist bei. Auf auf Kapitän Connor McDavid war mit drei Scorerpunkten wieder Verlass – doch am Ende reichte das nicht. Das Momentum der Serie liegt klar auf Seiten der Kings.

Drei weitere Entscheidungen bahnen sich an

Ebenfalls nur noch einen Sieg zum Einzug in die nächste Runde benötigen die Carolina Hurricanes (5:1 gegen Boston Bruins), die Toronto Maple Leafs (4:3 gegen Tampa Bay Lightning) und die St. Louis Blues (5:1 gegen Minnesota Wild).

Trotz Draisaitl-Doppelpack: Edmonton droht das Aus

Superstar Leon Draisaitl steht mit den Edmonton Oilers erneut vor einem frühen Aus in den NHL-Play-offs.

Sein Einsatz - und Doppelpack - war am Ende zu wenig: Oilers Superstar Leon Draisaitl (in Blau).

Sein Einsatz – und Doppelpack – war am Ende zu wenig: Oilers Superstar Leon Draisaitl (in Blau).

Getty Images

Die Oilers verloren das fünfte Spiel der ersten K.-o.-Runde gegen die Los Angeles Kings mit 4:5 nach Verlängerung und haben nun zwei Matchbälle gegen sich. Schon in der Nacht zum Freitag können die Kings beim Stand von 3:2 in der Best-of-seven-Serie zu Hause den Viertelfinal-Einzug perfekt machen.

Draisaitl hatte mit seinen beiden Treffern im Schlussdrittel zwar die Verlängerung erzwungen, doch die entschied LA dank des Siegtores von Adrian Kempe für sich. Draisaitl steuerte zudem einen Assist bei. Auf auf Kapitän Connor McDavid war mit drei Scorerpunkten wieder Verlass – doch am Ende reichte das nicht. Das Momentum der Serie liegt klar auf Seiten der Kings.

Drei weitere Entscheidungen bahnen sich an

Ebenfalls nur noch einen Sieg zum Einzug in die nächste Runde benötigen die Carolina Hurricanes (5:1 gegen Boston Bruins), die Toronto Maple Leafs (4:3 gegen Tampa Bay Lightning) und die St. Louis Blues (5:1 gegen Minnesota Wild).