Metropolitan Division: Carolina will hoch hinaus, Columbus im Gaudreau-Fieber

Auch in der Metropolitan Division hängen die Play-off-Trauben in der Eastern Conference sehr hoch. Dennoch hegen gleich drei Herausforderer nicht unberechtigte Hoffnungen. Eine Vorschau…

Zwei prominente Akteure in neuem Gewand: Paul Stastny (li.) in Carolina, Johnny Gaudreau in Columbus. 

Zwei prominente Akteure in neuem Gewand: Paul Stastny (li.) in Carolina, Johnny Gaudreau in Columbus. 

DIE FAVORITEN

Carolina Hurricanes

Sturmwarnung an der Ostküste: Die Hurricanes sind im Angriffsmodus und gehören immer mehr zum engsten Kreis der Titelanwärter. Zwar gingen im Sommer mit Offensivverteidiger Tony DeAngelo (nach Philadelphia) und Nino Niederreiter (Nashville) zwei nicht unwichtige Akteure. Doch unter dem Strich legte das Team aus Raleigh sogar an Tiefe und Erfahrung zu: Denn neben Brent Burns (37) kamen auch Paul Stastny (36), Ondrej Kase (26) sowie Torjäger Max Pacioretty (33) und Dylan Coghlan (24). Pacioretty fällt aufgrund eines Achillessehnenrisses allerdings bis ins neue Jahr aus. Dennoch: Mit Carolina ist 2022/23 nicht nur in Sachen Division-Titel zu rechnen.  

New York Rangers

Was für Carolina gilt, gilt in ähnlicher Weise auch für die “Broadway Blue Shirts”. Allerdings war der personelle Aderlass der Rangers ein wenig größer als der der Hurricanes: Mit Andrew Copp (Detroit), Ryan Strome und Frank Vatrano (beide Anaheim) verlor New York drei wichtige Stürmer aus den mittleren Sturmreihen. Nummer-zwei-Torhüter Alexandar Georgiev wechselte zu Meister Colorado – und der talentierte Schwede Nils Lundkvist, der teamintern von Braden Schneider verdrängt worden war, wurde auf eigenen Wunsch (für ein hohes Draftrecht) zu den Dallas Stars transferiert. Auch wenn mit Vincent Trocheck ein sehr solider Akteure als Nummer-zwei-Center geholt wurde und Vitali Kravtsov nach einem KHL-Jahr nun auch in der NHL durchstarten soll, haben die Rangers ein wenig an Substanz verloren. Die Play-off-Qualifikation dürfte dennoch nur Formsache sein.   

Washington Capitals

Vor allem, aber nicht nur im Tor erhielten die Capitals im Sommer ein Facelifting: Die Zeit der beiden Eigengewächse Ilya Samsonov (nach Toronto) und Vitek Vanecek (New Jersey) ist beendet. Stattdessen kam Meistergoalie Darcy Kuemper (32) aus Colorado, als neue Nummer zwei Charlie Lindgren (28). Während in der Defensive mit Erik Gustafsson (30) ein reiner Offensivspezialist geholt wurde, überraschte General Manager Brian MacLellan mit den Verpflichtungen von Dylan Strome (25) und Connor Brown (28), die vor allen Dingen Ersatz für die noch Monate ausfallenden Nicklas Bäckström (Hüft-OP) und Tom Wilson (Kreuzbandriss) sind. Auch Marcus Johansson (31) wurde für die Tiefe zurückgeholt. Kehren Bäckström und Wilson in alter Stärke zurück, sollte die Play-off-Quali einmal mehr keine Problem darstellen.  

Pittsburgh Penguins

Anders als in Washington krempelten die Penguins vor allem ihre Abwehr ein wenig um. Jeff Petry (34), der zweimalige Stanley-Cup-Sieger Jan Rutta (32) sowie der talentierte Ty Smith (22) kamen. Justin Schultz (Seattle), John Marino (New Jersey) und Michael Matheson (Montreal) gingen im Gegenzug. Im Angriff gelang es, den 2021/22 vor der Deadline verpflichteten Rickard Rakell langfristig zu halten, aus diesem Grund allerdings musste man den stark aufspielende Evan Rodrigues (ging nach Colorado) ziehen lassen. Das Trio Crosby/Malkin/Letang steht noch immer für Qualität, ob allerdings die eher kosmetischen Kaderveränderungen wieder einen Titelkandidaten aus Pittsburgh machen, erscheint fraglich.  

DIE PLAY-OFF-KANDIDATEN

New York Islanders

Nach zwei Halbfinaleinzügen in Folge verpassten die Islanders überraschend die Play-offs, hatten allerdings 2021/22 auch viel Pech mit Verletzungen, Corona und einem auch deshalb besonders engen Spielplan. Mit einem nahezu identischen Kader, aber einem neuen Cheftrainer – Lane Lambert ersetzt seinen langjährigen Boss Barry Trotz – erhofft man sich nun die Rückkehr in die Play-offs. Mit einer etwas verjüngten und mobileren Abwehr, denn Alexander Romanov (22) kam im einzigen nennenswerten Sommertransfer aus Montreal. Routinier Zdeno Chara beendete dagegen seine einzigartige Karriere. Die ganz große Offensivpower fehlt den Islanders zwar weiterhin, aber eine Play-off-Rückkehr des eingespielten Teams erscheint dennoch gut möglich. 

New Jersey Devils

Die jungen Devils verstärkten sich im Sommer gezielt. Vitek Vanecek (26) kam im Tor als Alternative zu Mackenzie Blackwood. In der Abwehr soll Marino (25) zusätzliche Stabilität bringen. In der Offensive kam mit Ondrej Palat (31) ein Allroundstürmer mit Stanley-Cup-Vita aus Tampa. Ebenfalls vielseitig einsetzbar und erfahren ist der im Tausch für Pavel Zacha aus Boston verpflichtete Erik Haula (31). Mit den Neuverpflichtungen erhielt der sehr talentierte und auf den Schlüsselposition (Hischier, Hughes, Bratt etc.) mehr Tiefe und Erfahrung. Eine Play-off-Rückkehr rückt damit immer näher.  

Columbus Blue Jackets

Mit der sensationellen Verpflichtung von Johnny Gaudreau (29) bricht in Columbus eine neue Ära an. Für einige Tage gehörten die Schlagzeilen des NHL-Sommers 2022 nahezu ausschließlich dem Klub aus Ohio, der sein Graue-Maus-Image endlich ablegen möchte. Mit Oliver Björkstrand (Seattle), Max Domi (Chicago) und dem französischen Nationalspieler Alexandre Texier (unterschrieb überraschend für ein Jahr in der Schweiz) gingen indes auch talentierte Stürmer. Dennoch: Gaudreau bringt den Blues Jackets einen Qualitätsschub, der zumindest den Weg in Richtung Play-offs realistischer erscheinen lässt als zuvor.  

DER AUSSENSEITER

Philadelphia Flyers

Die Flyers befinden sich personell im Umbruch. Claude Giroux (via Florida nach Ottawa) ist schon seit Februar Geschichte. Um prominente Neuzugänge wie den aus der Region stammenden Gaudreau buhlte man erst gar nicht mit. Center Sean Couturier (Bandscheibe) könnte erneut lange ausfallen, Verteidiger Ryan Ellis wird sogar die gesamte Saison fehlen. Mit John Tortorella soll ein erfahrener Coach die richtige Struktur und Disziplin für den Neuaufbau lehren. Mehr als ein paar Achtungserfolge wären 2022/23 so schon eine Überraschung. 

Lesen Sie auch:

Vorschau: Atlantic Division

Senators goaltender Cam Talbot out 5-7 weeks with injury

OTTAWA, Ontario — Ottawa Senators goaltender Cam Talbot is expected to be out five to seven weeks with what the team called an upper-body injury.

The Senators initially called Talbot day to day with what they hoped was a minor injury. Instead he’s now expected to miss at least the first month of the NHL season.

Ottawa claimed goalie Magnus Hellberg off waivers from the Seattle Kraken upon announcing Talbot’s expected absence. Hellberg, who played for Sweden at the Beijing Olympics could split time with countryman Anton Forsberg while Talbot is out.

The Senators acquired Talbot from Minnesota during the offseason to make him their starter after the Wild opted against bringing him back along with Marc-Andre Fleury. Talbot, 35, had a 2.76 goals-against average and .911 save percentage this season.

Losing Talbot is a blow to the Senators, who also acquired winger Alex DeBrincat from Chicago and signed longtime Philadelphia Flyers captain Claude Giroux as part of a move toward contending and ending their playoff drought.

Atlantic Division: Fokus Florida und zwei Deutsche im Angriffsmodus

Vor allem im Mittelfeld tut sich etwas in der ohnehin schon starken Atlantic Division. Detroit und Ottawa mit zwei deutschen Jungstars wollen nach oben. Doch die Platzhirsche stehen noch im Saft. Eine Vorschau…

Tim Stützle mit Ottawa strebt in Richtung Play-offs, Matthew Tkachuk (re.) mit Florida noch weiter.

Tim Stützle mit Ottawa strebt in Richtung Play-offs, Matthew Tkachuk (re.) mit Florida noch weiter.

DIE FAVORITEN

Florida Panthers

Die Panthers überraschten nach toller Hauptrunde 2021/22 und schnellem Aus gegen den Lokalrivalen Tampa Bay mit einem Blockbuster-Transfer: Jonathan Huberdeau, Floridas Topscorer und drittbester Scorer der NHL-Hauptrunde, ging mit Verteidiger MacKenzie Weegar nach Calgary. Mit dem erst 24-jährigen Matthew Tkachuk kam im Gegenzug ein Power Forward, der ein anderes, physischeres Element ins Spiel der Panthers bringt. Mit der Achse Aaron Ekblad und Aleksander Barkov bleiben die Panthers ein offensives Powerhouse, das vielleicht sogar noch einen Tick unbequemer zu spielen ist als noch im Vorjahr.  

Tampa Bay Lightning

Nach zwei Stanley-Cup-Siegen in Folge wurde Tampa im Frühsommer erst im Finale von der Colorado Avalanche entthront. Wenig später folgte der Abgang eines Schlüsselspielers der Titeljahre: Ondrej Palat wechselte nach New Jersey. Der Salary Cap, also die Gehaltsobergrenze, verhinderte im Gegenzug neue Verstärkungen, doch der herausragende Kern um Keeper Andrei Vasilevsky, Abwehrchef Victor Hedman und das Stürmer-Triumvirat Nikita Kucherov, Steven Stamkos und Brayden Point blieb zusammen. Der Lightning gehört daher weiter zu den Titelfavoriten. 

Toronto Maple Leafs

Obwohl der Play-off-Fluch in Toronto weiterging, gibt es bei den “Ahornblättern” nur im Tor einen großen Umbruch. Statt Jack Campbell (ging nach Edmonton) stehen nun Pittsburghs einstiger Meisterkeeper Matt Murray und der lange als Toptalent gehandelte Ilya Samsonov zwischen den Pfosten, die von ihren Ex-Teams Ottawa und Washington ziehen gelassen wurden. Insbesondere dank Auston Matthews, Mitch Marner, John Tavares oder Morgan Reilly ist Toronto offensiv weiter ein ganz heißes Eisen, die Play-offs obligatorisch. Die erhoffte Play-off-Wende zum Guten hängt aber insbesondere an der Defensive.  

DIE PLAY-OFF-KANDIDATEN

Boston Bruins

Mit dem neuem Coach Jim Montgomery und Verletzungsproblemen geht es für den Traditionsklub aus New England in die neue Saison: Mit Charlie McAvoy und Brad Marchand fehlen zwei Schlüsselspieler wohl mindestens die ersten zwei Monate. Wesentliche Abgänge blieben indes aus, Erik Haula ging im Eins-zu-Eins-Tausch mit dem etwas offensivstärkeren Pavel Zacha nach New Jersey. Routinier David Krejci (36) kehrte nach einem Europa-Jahr zurück. Die alte Garde um den Tschechen, Marchand (34) und Kapitän Patrice Bergeron (37) setzt zu einem letzten großen Wurf an. Allerdings mit gesundheitlichen Fragezeichen. 

Detroit Red Wings

Ville Husso im Tor, Olli Määttä, Ben Chiarot in der Abwehr, David Perron, Dominik Kubalik und Andrew Copp im Sturm – kein anderer NHL-Klub holte im Sommer derart viele neue Stammkräfte vom Markt wie die Red Wings. Hinzu kam mit Derek Lalonde ein neuer Coach. Sowohl die Qualität, als auch die Tiefe im Kader wurde damit signifikant erhöht, der – so sieht es auch General Manager Steve Yzerman – allerdings womöglich etwas Zeit benötigt, um zusammenzufinden. Eine Play-off-Teilnahme schon 2023 wäre daher eine kleine Überraschung.  

Der deutsche Faktor: Moritz Seider überraschte in seiner denkwürdigen Calder-Trophy-Saison selbst diejenigen Experten, die viel von ihm erwartet hatten. Er ist mit gerade einmal 21 Jahren bereits ein angehender Superstar auf der Verteidigerposition – und damit einer der Schlüsselspieler der Red Wings für die nächste Dekade oder mehr.  

Ottawa Senators

Anders als in Detroit beließ man es in Kanadas Hauptstadt bei wenigen, allerdings sehr namhaften Verstärkungen. Der langjährige Philadelphia-Kapitän Claude Giroux (34) unterschrieb beim Klub aus seiner Heimat für drei Jahre, Alex DeBrincat (24) kam im Überraschungstausch aus Chicago. Die beiden Topformationen im Angriff werden so stark aufgewertet. In der Abwehr steht mit Jake Sanderson (20) ein Toptalent auf dem Sprung in die NHL. Ob dies in der stark besetzten Division schon für die Play-offs reicht? Der Weg dorthin für die nächsten Jahre ist in jedem Fall geebnet. 

Der deutsche Faktor: Tim Stützle, Seiders Kumpel aus gemeinsamen Mannheimer Tagen, schickt sich an, das zu werden, was es vor Leon Draisaitl noch nie zuvor gab: Ein deutscher Erste-Reihe-Center in der NHL. Beleg für diese Erwartungshaltung auch seitens seiner Vorgesetzten war die üppige Vertragsverlängerung für gleich acht Jahre Mitte September.  

DIE AUSSENSEITER

Montreal Canadiens

Platz 32 im Vorjahr bescherte dem NHL-Urgestein letztlich den “1st overall” im Draft in eigener Halle. Der Slowake Juraj Slafkovsky könnte schon in dieser Saison für Montreal Schlagzeilen schreiben. Der Aufstieg zurück zu besseren Zeiten beim Stanley-Cup-Rekordsieger benötigt indes wohl noch ein paar Jahre, zumal die einstigen Stützen Shea Weber und auch Carey Price Sportinvaliden sind. Mehr als ein Übergangsjahr in der Eishockey-Hochburg Montreal wäre daher ein Überraschung.     

Buffalo Sabres

Schon lange hofft man auch bei den Sabres auf bessere Zeiten. Zumindest der Talente-Pool ist mittlerweile reich gefüllt. Nach Rasmus Dahlin (22) und Dylan Cozens (21) stehen nun auch Owen Power (19) und Jack Quinn (21) vor dem Durchbruch in der NHL, weitere hochkarätige Prospects kommen für die Zukunft aus Buffalos Draft 2022 hinzu. Die Gegenwart dürfte aber vor allem ein weiteres Jahr Lehrgeld bedeuten. 

Der deutsche Faktor: Dank einer beeindruckenden Rookie-Saison in der AHL (80 Scorerpunkte in 80 Spielen) darf sich auch John-Jason Peterka zu Buffalos Toptalenten zählen. Die ersten zwei NHL-Spiele hat der 20-Jährige bereits absolviert. 2022/23 sollten deutlich mehr hinzukommen – im besten Fall sogar bereits der Durchbruch in der NHL. 

Blackhawks’ Boris Katchouk sidelined by ankle sprain

CHICAGO — Blackhawks forward Boris Katchouk will be sidelined for four to six weeks with a left ankle sprain, the team announced.

The 24-year-old Katchouk played almost 12 minutes during a 3-0 preseason loss to Detroit on Saturday night. He was acquired in a multiplayer trade with Tampa Bay in March.

The Blackhawks open the season on Oct. 12 at Colorado.

The team also said forward Jujhar Khaira is day to day with a right ankle injury.

Matthew Tkachuk, Panthers ready for 1st training camp together

CORAL SPRINGS, Fla. — Aleksander Barkov was sound asleep at his home in Finland when the trade that brought Matthew Tkachuk to the Florida Panthers was finalized, which isn’t surprising considering it was around 4 a.m. in that part of the world.

He woke up and read texts from friends reacting to the deal.

And it wasn’t too long before he got a message from Tkachuk.

“The first message was `(expletive) right’ and how he was excited to come to Florida,” Barkov, the Panthers’ captain, said at Florida’s media day. “`Let’s take this next step, let’s be a winning team for many years to come.’ That’s who he is. He wants to win. He wants to bring that character to this organization. And I think he’s done some damage already.”

With that, Barkov was sold.

And after a few weeks of informally skating with one another, the Panthers start the process of officially seeing what they have in Tkachuk when the team’s training camp – the first under new coach Paul Maurice – opens.

“We’ve basically had everybody here for a few weeks,” Tkachuk said. “I feel like I’ve been in training camp for a couple of weeks. So today doesn’t feel that new to me. I’ve gotten to know everybody … so let’s get these games going. I’m sick and tired of just practicing and working. I want to start playing some games. I think everybody feels the same way.”

Maurice was hired over the summer as well, inheriting a team that won the Presidents’ Trophy last season and went to the second round of the playoffs — the first series win for Florida since the run to the Stanley Cup Final in 1996.

He’s as eager as the players are for the first formal practice, calling it “our first Christmas.”

“The house is bought. Most of the boxes are unpacked,” Maurice said. “I’ve got two kids that kind of came with me; one’s in Coral Gables, one’s in Estero. Their places are unpacked. They’re out of our house. Once you get down here, for me, you spend most of your days at the rink. So, experiencing all of South Florida, we haven’t gotten to that yet.”

As part of the deal that went down on July 22, the 24-year-old Tkachuk signed a eight-year, $76 million contract. That’s not the only big cost that the Panthers had to agree to while executing the trade; they also sent Jonathan Huberdeau, the franchise’s all-time scoring leader, and defenseman MacKenzie Weegar to the Calgary Flames in exchange for a left wing who had career bests of 42 goals, 62 assists and 104 points last season.

“I wish all the best to Huby and Weegs,” Barkov said. “They’re great. Everyone loved them. Only good things to say about them. It happens, and for sure, it was best for the team and organization to do this. We move on, and we’ll get ready for a new season.”

BOBROVSKY’S SUMMER

Panthers goaltender Sergei Bobrovsky is Russian, still makes his home in St. Petersburg, and went there for the bulk of his offseason.

He said it was not logistically difficult to travel there (or return to the U.S.) this summer, even as the war that started when Russia invaded Ukraine continues. Bobrovsky said last season that he was not trying to focus on anything but hockey, and when asked if it was difficult to be back in Russia as war continues he kept the same approach.

“I had a good summer,” Bobrovsky said. “I saw friends, I saw family. It’s all been fine. I don’t want to talk about what’s going on. I’m not involved in that stuff.”

CAMP ROSTER

Florida is opening camp with 56 players – 31 forwards, 19 defensemen and six goalies. That group includes brothers Eric Staal and Marc Staal; Marc Staal signed as a free agent in July; Eric Staal is with Florida on a tryout contract.

Coyotes sign Barrett Hayton right before training camp

SCOTTSDALE, Ariz. — The Arizona Coyotes signed forward Barrett Hayton to a two-year contract right before the start of training camp.

Terms of the deal were not released.

The 22-year-old Hayton was a restricted free agent and not initially listed on Arizona’s roster for camp.

Hayton had 10 goals and 14 assists in 60 games with the Coyotes last season, all career highs.

Arizona drafted the Peterborough, Ontario native with the fifth overall pick of the 2018 NHL draft. He has 13 goals and 18 assists in 94 career games with the Coyotes.

Der “Ironman” macht Schluss: Yandle beendet NHL-Karriere

Keith Yandle (36), mit 989 Einsätzen ohne Unterbrechung Rekordspieler in der NHL, hat seine Karriere nach 16 Jahren beendet.

Beendet seine Karriere nach fast 1000 Spielen: "Ironman" Keith Yandle.

Beendet seine Karriere nach fast 1000 Spielen: “Ironman” Keith Yandle.

imago images/ZUMA Wire

“Ich hatte im Sommer keine Lust zu trainieren. Es lohnt sich nicht zu versuchen, sich ein weiteres Jahr durchzukämpfen”, sagt “Ironman” Keith Yandle. Der Verteidiger war in der vergangenen Saison für die Philadelphia Flyers aufgelaufen. Nun komme das nächste Kapitel, er wolle “ein guter Familienmensch” sein.

Ich hatte im Sommer keine Lust zu trainieren. Es lohnt sich nicht zu versuchen, sich ein weiteres Jahr durchzukämpfen.

Keith Yandle

Der Amerikaner hatte Ende Januar durch seinen 964. Einsatz mit dem zuvor alleinigen Rekordhalter Doug Jarvis gleichgezogen und ihn dann hinter sich gelassen. Seine Serie endete Anfang April, als ihn die Flyers aus dem Aufgebot strichen. Yandle war zwar fit, aber dennoch erstmals seit dem 26. März 2009 nur Zuschauer. 

Nur elf Spiele fehlten zur magischen 1000

Zur magischen 1000 fehlten ihm ganze elf Spiele. In seiner Karriere hat Yandle 1109 Hauptrundenspiele absolviert, hinzu kommen 58 Play-off-Partien. Er spielte seit der Saison 2006/07 für die Phoenix/Arizona Coyotes, die New York Rangers, die Florida Panthers und Philadelphia.

MacKinnon künftig bestbezahlter NHL-Profi

Nathan MacKinnon ist von der Saison 2023/2024 an der wohl bestbezahlte Spieler in der NHL.

Schon bald Top-Verdiener in der NHL: Nathan MacKinnon.

Schon bald Top-Verdiener in der NHL: Nathan MacKinnon.

Getty Images

Wie die Nachrichtenagentur AP am Dienstag unter Berufung auf einen anonymen Insider berichtete, hat der 27 Jahre alte Stürmer bei den Colorado Avalanche seinen nach der kommenden Saison auslaufenden Vertrag vorzeitig um acht Jahre bis 2031 verlängert und bezieht dafür 100,8 Millionen US-Dollar. Der Club hatte in seiner Mitteilung über die Vertragsverlängerung keine Gehaltsangaben gemacht.

Mit seinem durchschnittlichen Jahresgehalt von 12,6 Millionen Dollar übertrifft er Connor McDavid von den Edmonton Oilers. Der Teamkollege von Deutschlands Eishockey-Star Leon Draisaitl hatte 2017 einen Achtjahresvertrag über 100 Millionen Dollar unterschrieben und bekommt durchschnittlich pro Jahr 12,5 Millionen Dollar.

Der Kanadier MacKinnon hatte in der vergangenen Saison 45 Tore und 67 Torvorlagen gegeben und damit wesentlichen Anteil daran, dass die Colorado Avalanche zum dritten Mal nach 1996 und 2001 den Stanley Cup gewannen.

Report: Nathan MacKinnon signs 8-year deal, highest paid in NHL

DENVER — The Colorado Avalanche are making Nathan MacKinnon the highest-paid player in the NHL’s salary cap era.

MacKinnon, who just turned 27 earlier this month, signed an eight-year contract that is worth $100.8 million, according to a person with knowledge of the situation. The person spoke to The Associated Press on condition of anonymity because the team did not announce terms of the contract.

His new $12.6 million salary cap hit that goes into effect at the start of the 2023-24 season surpasses Connor McDavid’s $12.5 million as the highest in the league. McDavid’s eight-year, $100 million deal with the Edmonton Oilers signed in 2017 was the previous record for the highest annual cap hit since the system went into place in 2005.

The only richer deals than MacKinnon’s in the cap era are: Alex Ovechkin’s 13-year, $124 million contract with Washington, Shea Weber’s 14-year, $110 million contract with Nashville, and Sidney Crosby’s 12-year, $104.4 million contract with Pittsburgh. The collective bargaining agreement has since limited contract lengths to eight years for a players re-signing with his own team and seven for free agents.

MacKinnon agreed to the deal with training camp about to start. It’s been a short offseason for MacKinnon and the Avalanche after they captured their first Stanley Cup title since 2001.

The hard-shooting, fast-skating center tied for the league-lead with 13 postseason goals. It was second-highest in a single playoff run in franchise history, trailing only Hall of Famer Joe Sakic’s 18 goals in 1996 (when Colorado won its first Cup).

MacKinnon, the top overall pick in the 2013 draft, has been a finalist for the Hart Trophy in three of the last five seasons (’17-18, ’18-19, ’20-21). He has 242 career goals and 406 assists — the most of anyone from his draft class.

“Nathan is obviously one of the premier players in the NHL so a long-term extension was something we wanted to get done before the season started,” Avalanche general manager Chris MacFarland said in a statement about the extension. “He has that rare combination of speed and power with a high compete level that makes him a generational player. We are thrilled he will continue to be a member of this team and this community for many years to come.”

For years, MacKinnon was known as the most underpaid player in hockey — a title he really didn’t care for. Now, he has another one — Stanley Cup champion.

He’s part of a core Avalanche group that also includes defenseman Cale Makar, forward Mikko Rantanen and captain Gabriel Landeskog.

“Denver’s the only place I want to be, for sure,” MacKinnon recently said in Henderson, Nevada, during a preseason player media tour.

McDavid considers being surpassed as the highest-paid player, “good for hockey, I guess, to keep raising the bar.”

“But ultimately the salary cap system’s a weird system where the more money you make, the less money someone else can make,” McDavid added. “It’s kind of a weird system that way. There’s always going to be give and take.”

Longtime NHL defenseman Zdeno Chara, 45, retires as Bruin

BOSTON — Zdeno Chara announced his retirement after playing 21 seasons in the NHL and captaining the Boston Bruins to the Stanley Cup in 2011.

The 6-foot-9 defenseman from Slovakia is calling it a career at age 45. He returned to TD Garden in Boston to make that announcement two years after splitting with the Bruins following 14 seasons.

Chara won the Norris Trophy as the league’s top defenseman in 2009 and also spent time with the New York Islanders, Ottawa Senators and Washington Capitals. Known more for his ability to keep the puck out of the net than putting it in, Chara still scored 237 goals and added 523 assists for 750 points in 1,880 regular-season and playoff games.

His 1,680 regular-season games played is a record for defenseman. He is a candidate for the Hockey Hall of Fame based not only on his consistency but also his stature in the game from Slovakia to North America.

Chara was the second European captain to win the Cup, following Swede Nicklas Lidstrom with Detroit. He was one of the faces of a winning era for the Bruins, which also included trips to the final in 2013 and 2019, the latter of which he finished while playing with a broken jaw.

Drafted by the Islanders in the third round in 1996, he played his first four seasons on Long Island before getting traded to the Senators. Boston signing him in 2006 remains one of the most impactful free agency signings in the 17 years of the NHL’s salary cap era.

Chara made five of his six All-Star Game appearances while with the Bruins and was one of the city’s most popular athletes during that time. He left in 2020 when the team would not guarantee him a full-time job for the entire season, so he signed a one-year deal with Washington before finishing his playing career with the Islanders.