Boston gewinnt Topspiel in Toronto – Niederlage für Peterka

Rückschlag für John-Jason Peterka und die Buffalo Sabres im Kampf um die Play-off-Plätze. Gegen die Carolina Hurricanes setzte es eine deutliche 1:5-Niederlage.

Die Bruins jubeln: Boston gewann in Toronto 5:2.

Die Bruins jubeln: Boston gewann in Toronto 5:2.

IMAGO/USA TODAY Network

Vor dem All-Star-Wochenende waren in der NHL noch einmal die Topteams der Eastern Conference im Einsatz. Die Carolina Hurricanes, Spitzenreiter der Metropolitan Division, stellten die Weichen in Buffalo früh auf Sieg und führten schon im ersten Drittel mit 3:0. Sebastian Aho, der in den letzten sechs Spielen immer getroffen hat eröffnete den Tor-Reigen im Powerplay (3.). Die Hurricanes haben damit sieben Spiele in Folge gewonnen.

Bei den Sabres schied Top-Scorer Tage Thompson (68 Scorerpunkte in 50 Spielen) im Mittelabschnitt verletzt aus. Sein Mitwirken beim All-Star-Game am Wochenende ist ungewiss. Der Münchner John-Jason Peterka kam bei den Gastgebern auf knapp 14 Minuten Eiszeit. Buffalo liegt derzeit auf Platz 4 der Atlantic Division, der Rückstand auf einen Play-off-Platz beträgt allerdings schon neun Punkte.

Das Topspiel stieg in Toronto, wo sich mit den Maple Leafs und den Boston Bruins die beiden Spitzenteams der Atlantic Division gegenüberstanden – mit besserem Ausgang für die Gäste, die zuletzt dreimal in Folge nicht gewonnen hatten. Auf dem Weg zum 5:2-Auswärtssieg gelangen Pavel Zacha im Mitteldrittel zwei Treffer.

Das All-Star-Game der NHL steigt an diesem Wochenende in Sunrise, Florida. Auch Leon Draisaitl ist zum vierten Mal in Folge dabei. Allzu ist die Liga-Pause nicht. In der Nacht auf Dienstag (MEZ) geht es in der NHL bereits weiter.

Stützle überragt bei letztem Senators-Spiel vor All-Star-Pause

Tim Stützle hat sich mit einer Gala-Vorstellung in die All-Star-Pause der NHL verabschiedet.

Zwei Tore, zwei Vorlagen - läuft bei Tim Stützle.

Zwei Tore, zwei Vorlagen – läuft bei Tim Stützle.

IMAGO/USA TODAY Network

Der 21 Jahre alte Angreifer erzielte beim 5:4 der Ottawa Senators gegen die Montreal Canadiens am Dienstagabend zwei Tore und bereitete zwei weitere vor. Nach 46 Saisonspielen steht er nun bei 49 Scorerpunkten. Seinen persönlichen Bestwert von 58 Scorer-Punkten in einer Saison wird Stützle absehbar klar verbessern.

In die kleine Pause vor dem nächsten Spiel gegen die Edmonton Oilers um Leon Draisaitl am 11. Februar gehen die Senators nun mit vier Siegen in Serie.

“Das war großartig. Ich meine, ein paar Mittelfinger von einigen Fans – Chucky hat das geliebt”, sagte Stützle über den Siegtreffer von Brady Tkachuk 19 Sekunden vor dem Ende. “Jeder weiß, er ist da für die großen Momente und ich denke das war wirklich wichtig, uns jetzt vier Siege zu geben vor der Pause. Ich denke, jetzt kann jeder glücklich und optimistisch in die Pause gehen.”

Drei Scorerpunkte für Draisaitl bei klarem Oilers-Sieg

Die Edmonton Oilers haben ihr letztes Spiel vor der All-Star-Pause in der gewonnen. Das Team um den deutschen Leon Draisaitl siegte am Samstagabend (Ortszeit) deutlich mit 7:3 (1:0, 4:1, 2:2) gegen die Chicago Blackhawks.

Machte ein gutes Spiel: Leon Draisaitl (re.).

Machte ein gutes Spiel: Leon Draisaitl (re.).

Icon Sportswire via Getty Images

Draisaitl erzielte im Mitteldrittel den Führungstreffer zum 2:1 und bereitete später noch zwei weitere Tore vor.

Die Oilers festigten mit dem siebten Sieg in den letzten zehn Spielen ihren Wildcard-Platz in der Western Conference. Draisaitl rangiert mit 76 Torbeteiligungen auf Platz zwei der NHL-Scorerliste hinter seinem Teamkollegen Connor McDavid, der gegen Chicago ebenso einmal traf und zweimal auflegte.

Starker Grubauer – Sturm muss verletzt raus

Der deutsche Nationaltorhüter Philipp Grubauer zeigte beim 3:1 seiner Seattle Kraken gegen die Columbus Blue Jackets eine starke Leistung und parierte 24 Schüsse auf sein Tor. Tim Stützle gewann mit den Ottawa Senators 5:0 gegen die Montreal Canadiens, blieb aber ohne Torbeteiligung. Nico Sturm musste beim 6:4 seiner San José Sharks bei den Pittsburgh Penguins nach einem harten Check durch Gegenspieler Jason Zucker im Schlussdrittel angeschlagen das Eis verlassen und kehrte nicht zurück.

John-Jason Peterka unterlag mit den Buffalo Sabres 2:3 nach Penaltyschießen bei den Minnesota Wild. Torhüter Thomas Greiss kam beim 2:4 der St. Louis Blues bei Stanley-Cup-Sieger Colorado Avalanche nicht zum Einsatz.

Sieg gegen St. Louis: Colorado weiter im Aufwind

Auch die überraschende Niederlage gegen Anheim warf den Meister nicht aus der Bahn: Mit 4:2 besiegte die Colorado Avalanche am Samstag die St. Louis Blues und fuhr den siebten Sieg aus den letzten acht Spielen ein. 

Brachte Colorado gegen St. Louis in Führung: Geburtstagskind Alex Newhook (re.).

Brachte Colorado gegen St. Louis in Führung: Geburtstagskind Alex Newhook (re.).

IMAGO/USA TODAY Network

An seinem 22. Geburtstag brachte Stürmer Alex Newhook das Team aus Denver in der 10. Minute in Führung. Die “Lawine” blieb gegen zunächst indisponierte Blues lange drückend überlegen und erhöhte so auch hochverdient auf 3:0: J.T. Compher und Evan Rodrigues veredelten jeweils gelungene, mit viel Tempo vorgetragene Spielzüge (12., 25.). 

Anschließend brachte ein Powerplay nach einer Rangelei St. Louis doch noch zurück – eine umstrittene Entscheidung, da mit Vladimir Tarasenko ein Blues-Spieler das Geschehen maßgeblich eingeleitet hatte. Brayden Schenn ließ sich in dem Überzahlspiel indes nicht zweimal bitten und schob zum 1:3 ein (37.).  

Rückkehrer Nieto entscheidet endgültig

Im Schlussabschnitt wurde es nach einem Treffer nach feiner Einzelleistung von Ivan Barbashev (50.) noch einmal spannend. Doch der erst in der letzten Woche via Tausch aus San Jose nach Denver zurückgeholte Matt Nieto (spielte bis 2020 bereits dreieinhalb Jahre für die Avalanche) erzielte drei Sekunden vor der Schlusssirene ins verwaiste Gäste-Tor schließlich den 4:2-Endstand.

Dank des siebten Sieges aus den letzten acht Spielen schob sich Titelverteidiger Colorado (57 Punkte) durch den Erfolg zumindest kurzzeitig auf Platz drei der Central Division vor. Für die Blues (49) wird die Luft im Rennen um die Play-off-Plätze nach der vierten Niederlage in Folge dagegen bereits dünn.   

Stützle liefert zwei Assists bei Ottawa-Erfolg – Pleiten für Sturm und Seider

Die Ottawas Senators haben das kanadische Duell gegen die Toronto Maple Leafs für sich entschieden, der deutsche Nationalspieler Tim Stützle war maßgeblich beteiligt. Für die anderen deutschen NHL-Legionäre lief es nicht so gut.

Ottawas Tim Stützle trug mit zwei Assists zum Erfolg der Senators gegen die Toronto Maple Leafs bei.

Ottawas Tim Stützle trug mit zwei Assists zum Erfolg der Senators gegen die Toronto Maple Leafs bei.

IMAGO/USA TODAY Network

 Der deutsche Nationalspieler Tim Stützle hat mit den Ottawa Senators am Freitag (Ortszeit) einen 6:2 (1:1, 3:1, 2:0)-Auswärtserfolg gegen die Toronto Maple Leafs eingefahren. Beim zweiten Sieg in der nordamerikanischen Eishockey-Liga nacheinander war Stützle zum sechsten Mal in dieser Saison mit zwei Torvorlagen in einem Spiel zur Stelle.

Der 21 Jahre alte Stürmer war an der 1:0- und 2:1-Führung direkt beteiligt. Den Gastgebern gelang kurz darauf der Ausgleich, doch die Senators waren im zweiten Drittel zwei weitere Male erfolgreich und entschieden die Partie im Schlussabschnitt. Trotz des 22. Saisonsieges bleibt Ottawa in der Eastern Conference auf dem drittletzten Tabellenplatz.

Niederlagen für Sturm und Seider

Nico Sturm verlor mit den San Jose Sharks mit 4:5 (1:1, 0:0, 3:3) nach Verlängerung bei den Carolina Hurricanes. Sturm hatte im dritten Durchgang die 3:2-Führung der Gäste vorbereitet, zwei Minuten vor Schluss erhöhten die Sharks auf 4:2. Doch dann kassierten sie in der regulären Spielzeit noch zwei Treffer, nach 55 Sekunden in der Verlängerung gelang den Hurriances das Siegtor.

Auch Moritz Seider musste mit den Detroit Red Wings eine Niederlage einstecken, mit 0:2 (0:0, 0:1, 0:1) zogen die Red bei den New York Islanders den Kürzeren. Erst zum zweiten Mal in dieser Saison blieb Detroit in einem Spiel ohne Treffer.

12 aus 12: Seider baut seine Bilanz in Montreal aus

Nationalspieler Moritz Seider war der entscheidende Spieler beim Sieg der Detroit Red Wings in Montreal. Auch JJ Peterka durfte sich über einen Sieg freuen, für Thomas Greiss dagegen setzte es eine happige Niederlage. Die NHL am Freitagmorgen.

Starker Auftritt auch gegen Montreal: Moritz Seider (re.).

Starker Auftritt auch gegen Montreal: Moritz Seider (re.).

IMAGO/USA TODAY Network

Es läuft für Moritz Seider und die Red Wings. “Wir haben in unseren letzten fünf Spielen eine Bilanz von 3-1-1”, zeigte sich Derek Lalonde nach dem 4:3 nach Verlängerung in Montreal zufrieden, sieben von zehn Zählern in den letzten fünf Spielen sieht der Trainer als “guten Wert” an.

NHL 2022/23

Einen großen Anteil hat Seider, der auch bei den Canadiens lieferte. Drei Vorlagen waren es am Ende. Der Nationalspieler war auch am Siegtreffer von Robby Fabbri in der Overtime beteiligt, zuvor hatte er bereits das 2:1 und 3:2 der Red Wings im Bell Centre vorbereitet. “Ich denke, wir waren über 60 Minuten oder 65 Minuten die bessere Mannschaft”, so Seider, Detroit habe “verdient gewonnen”.

In den zwölf Spielen dieses Jahres gelangen dem 21-Jährigen zwölf Scorer-Punkte (1-11-12), insgesamt kommt Seider nun auf 21 Vorlagen in dieser Saison.

Peterka jubelt – Greiss kassiert fünf Tore

Einen Erfolg verbuchte auch JJ Peterka, der mit den Buffalo Sabres – allerdings in der regulären Spielzeit – 3:2 bei den Winnipeg Jets gewann. Peterka blieb ohne Scorerpunkt. Für Buffalo war es der fünfte Erfolg in Serie. Goalie Thomas Greiss kassierte dagegen eine 0:5-Niederlage mit den St. Louis Blues bei den Arizona Coyotes.

Oilers-Serie reißt gegen Ost-Schusslicht – Kraken-Premiere gegen Canucks

Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers nach zuletzt sechs Siegen in Serie wieder verloren, die Seattle Kraken haben Historisches geschafft. Die NHL am Donnerstagmorgen.

Serie gerissen: Connor McDavid bringt den Puck gegen Columbus nach vorne.

Serie gerissen: Connor McDavid bringt den Puck gegen Columbus nach vorne.

NHLI via Getty Images

Dämpfer für die Oilers im Rennen um die Play-offs. Nach Verlängerung unterlagen Connor McDavid, Draisaitl & Co. zu Hause gegen die Columbus Blue Jackets am Mittwochabend (Ortszeit) mit 2:3. Während Superstar McDavid beim zwischenzeitlichen 2:1 durch Zach Hyman (37., 25. Saisontor) seinen 49. Assist verbuchte, blieb Draisaitl (zwei Torschüsse, 24:22 Minuten auf dem Eis) diesmal punktlos. Die Blue Jackets stellten den Sieg durch Kent Johnson nach 2:29 Minuten der Overtime sicher.

Aktuelle Spiele

Edmonton hält mit 58 Punkten einen von zwei Wildcard-Spots im Westen, Columbus (33) ist abgeschlagenes Schlusslicht im Osten.

Kraken-Premiere gegen Canucks

Was war sonst noch los in der Liga? Die Seattle Kraken gewannen ihr Heimspiel gegen die Vancouver Canucks haushoch mit 6:1 und sind damit weiter klar auf Play-off-Kurs. Nationaltorwart Philipp Grubauer kam bei den Kraken nicht zum Einsatz, Martin Jones bekam abermals den Vorzug.

Das Spezielle am Kantersieg Seattles: Es war der erste Erfolg überhaupt gegen den kanadischen Nachbarn. Zudem haben die Kraken mit nun 28 Siegen bereits einen mehr als in der gesamten Vorsaison. Mit 61 Punkten führt die Franchise die Pacific Division vor den punktgleichen Vegas Golden Knights an.

Tim Stützle verbuchte unterdessen mit den Ottawa Senators ein 2:1 gegen die New York Islanders. Der Angreifer blieb bei zwei Torschüssen in 20:50 Minuten Eiszeit ohne Punkt.

Penguins goaltender Tristan Jarry out until after the All-Star break

PITTSBURGH — Pittsburgh Penguins goaltender Tristan Jarry‘s on-again, off-again season is now off again.

Coach Mike Sullivan said that the two-time All-Star will miss at least two games with an upper-body injury.

Jarry was scheduled to start against Florida but reported an upper-body issue when he arrived at PPG Paints Arena. Casey DeSmith got the last-second start as the Penguins pulled out a wild 7-6 victory over the Panthers.

Jarry is out through at least the All-Star break. Pittsburgh plays at Washington and then hosts San Jose before getting a full week off.

The 27-year-old Jarry has played well when he’s been in the lineup, posting a 16-5-5 record with a 2.65 goals-against average in 27 games. His availability, however, has been an issue of late. He missed more than two weeks earlier this month after being injured against Boston in the Winter Classic on Jan. 2.

The Penguins are not as sharp when Jarry is out. Pittsburgh is 8-10-3 with DeSmith or Dustin Tokarski in goal this season. The Penguins recalled Tokarski from their American Hockey League affiliate in Wilkes-Barre/Scranton to back up DeSmith during Jarry’s absence.

Seider gewinnt Duell mit Sturm – Peterka legt auf

Kurz vor der All-Star-Pause hat Moritz Seider mit den Detroit Red Wings nochmal einen Sieg eingefahren. Auch JJ Peterka zählte zu den Siegern. Die NHL am Mittwochmorgen.

Sieg nach Verlängerung: Moritz Seider und die Red Wings.

Sieg nach Verlängerung: Moritz Seider und die Red Wings.

NHLI via Getty Images

Gegen die San Jose Sharks um Stanley-Cup-Sieger Nico Sturm holten die Red Wings ein 3:2 nach Verlängerung. Beide Deutsche blieben bei jeweils zwei Torschüssen ohne Scorerpunkt, Seider hatte mit 23:26 Minuten die längste Eiszeit bei den Feldspielern Detroits. Während die “Motor City” den zwölften Rang im Osten belegt, sind die Sharks 13. in der Western Conference – Play-off-Teilnahme in weiter Ferne.

Aktuelle Spiele

Besser sieht es für die Buffalo Sabres zumindest im Kampf um eine Wildcard aus. Durch das 5:3 bei den St. Louis Blues hielt das Team von den Niagarafällen den Rückstand bei drei Punkten. Der junge Deutsche JJ Peterka (21) steuerte dabei eine Vorlage bei, seine zwölfte in der laufenden Saison. Für die Sabres war es der vierte Erfolg in Serie.

Siegrekord für Coach Bednar – Ovechkin trifft

Head Coach Jared Bednar holte unterdessen einen Rekord in Diensten der Colorado Avalanche. Der 50-jährige Kanadier feierte im 500. Spiel für die Franchise aus Colorado den 266. Sieg und stellte damit einen neuen Avalanche-Bestwert auf. Den alten hatte Michel Bergeron gehalten. “Ich bin froh, dass das Thema jetzt erledigt ist”, sagte Bednar. “Jetzt können wir über etwas anderes reden.”

Beim 3:2 über die Washington Capitals – der sechste Sieg in Serie für Titelverteidiger Colorado – erzielte Alexander Ovechkin sein 31. Saisontor für die US-Hauptstädter und steht nun insgesamt bei 811 Treffern. Eishockey-Ikone Wayne Gretzky führt mit 894 Erfolgen vor “Ovi”.

Penguins activate defenseman Kris Letang off injured reserve

PITTSBURGH — The Pittsburgh Penguins activated veteran defenseman Kris Letang off injured reserve, clearing the way for him to play against Florida.

The 35-year-old Letang has been out since sustaining a lower-body injury during an overtime loss to Detroit on Dec. 28. He spent time in his native Montreal during his absence following the death of his father earlier this month.

It’s been a difficult season for Letang, who signed a six-year contract extension with the Penguins over the summer and has two goals and 14 assists in 29 games. Letang missed two weeks in November and December after suffering a stroke for the second time in eight years.

Pittsburgh is hoping his return can provide a boost. The Penguins, who have reached the playoffs 16 straight seasons – the longest active postseason streak in major North American team sports – were in the eighth and final playoff spot in the Eastern Conference.

The Penguins also placed defenseman Jan Rutta on long-term injured reserve retroactive to Jan. 14 and put forward Kasperi Kapanen on injured reserve retroactive to Jan. 18.