Derbysieger Düsseldorf – Eisbären nach Topspiel-Niederlage in der Krise

Die Eisbären Berlin stecken in der DEL in einer kleinen Krise. Der Titelverteidiger verlor das Topspiel bei Adler Mannheim am Sonntag 2:3 (0:3, 1:0, 1:0) und kassierte bereits die dritte Niederlage in Serie.

Die Eisbären Berlin verloren das Topspiel der DEL in Mannheim.

Die Eisbären Berlin verloren das Topspiel der DEL in Mannheim.

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Die Adler bleiben nach 36 Spielen auf Tabellenrang zwei erster Verfolger der Eisbären. Thomas Larkin (3.), Nicolas Krämmer (15.) und Tim Wohlgemuth (20.) brachten die Adler schon im ersten Drittel auf die Siegerstraße. Blaine Byron (37.) und Matt White (60.) erzielten die Treffer für die Hauptstädter.

Punktgleich hinter den Adlern lauern die Grizzlys Wolfsburg, die souverän mit 5:2 (0:0, 3:0, 2:2) bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven gewannen. CHL-Teilnehmer Red Bull München siegte 5:1 (1:0, 1:1, 3:0) gegen die Krefeld Pinguine und liegt auf Tabellenplatz vier.

DEG gewinnt das Derby und verschärft Haie-Krise

Die Düsseldorfer EG feierte derweil im dritten Rheinischen Derby der Saison den zweiten Sieg und verschärfte die Krise der Kölner Haie. Der achtmalige deutsche Meister siegte in der 234. Auflage des Klassikers bei den Haien mit 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) und fuhr den zweiten Dreier in Folge ein. Zudem sicherte Goalie Mirko Pantkowski den ersten Shutout der Saison für die DEG.

“Wir haben ein grundsolides Spiel gespielt, hinten gut dicht gehalten und vorne einfach die Dinger reingemacht”, sagte Pantkowski bei MagentaSport: “Es war ein gutes Spiel von mir. Der Pfosten hat mich zweimal gerettet, aber das Glück braucht man in solchen Spielen.”

Es war ein gutes Spiel von mir. Der Pfosten hat mich zweimal gerettet, aber das Glück braucht man in solchen Spielen.

Mirko Pantkowski

Die Haie, bei denen Trainer Uwe Krupp aufgrund eines positiven Coronatests kurzfristig nicht an der Bande stand und durch Ron Pasco vertreten wurde, gewannen nur eine ihrer letzten 13 Partien und verloren acht in Serie.

Top-Torjäger Brendan O’Donnell (13.) brachte die DEG vor 750 Zuschauern in der Lanxess Arena in Führung. Tobias Eder (40.) erhöhte kurz vor der zweiten Drittelpause, Stephen MacAulay (44.) sorgte für die Vorentscheidung.

“Für die Kaderplanung wegweisend”: Grizzlys verlängern mit Coach Stewart

Vizemeister Grizzlys Wolfsburg hat den Vertrag mit Trainer Mike Stewart vorzeitig um eine weitere Spielzeit bis 2024 verlängert. Dies teilten die Niedersachsen am Samstag mit.

Mike Stewart bleibt Wolfsburg an der Bande erhalten.

Mike Stewart bleibt Wolfsburg an der Bande erhalten.

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“Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung wollen wir die bisherige Arbeit von Mike honorieren, aber auch längerfristig Kontinuität auf der Position des Cheftrainers, dem wichtigsten Mitarbeiter im sportlichen Bereich, haben”, sagte Sportdirektor und Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf: “Mit der Verlängerung senden wir natürlich auch ein Signal an unsere aktuelle Mannschaft, aber auch für die künftige gemeinsame Kaderplanung ist die Verlängerung wegweisend.”

Stewart ist seit dem vergangenen Sommer bei den Wolfsburgern an der Bande. Als Tabellendritter liegen die Grizzlys klar auf Play-off-Kurs. Die letzten drei Spiele der Niedersachsen gegen Krefeld, Augsburg und Iserlohn wurden coronabedingt abgesagt. Zuletzt waren die Grizzlys am 2. Januar gegen München auf dem Eis (4:3). Am Sonntag wird es für Wolfsburg aber wieder ernst, um 16.30 Uhr gastiert man bei den Fischtown Pinguins.

“Bestmöglich gerüstet”: Augsburg verpflichtet Torwart Östlund

DEL-Klub Augsburger Panther hat Torwart Oskar Östlund unter Vertrag genommen. AEV-Trainer Mark Pederson liefert die Begründung.

Künftig für die Augsburger Panther im Tor: Oskar Östlund.

Künftig für die Augsburger Panther im Tor: Oskar Östlund.

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Der 29-Jähre alte Schwede kommt vom ungarischen Club Fehérvár AV19 und erhält einen Kontrakt bis Saisonende, wie die Augsburger am Samstag mitteilten.

„In dieser Saison ist noch viel Eishockey zu spielen, der Spielplan ist eng getaktet. Wir wollen im Falle von Verletzungen, Infektionen und möglichen Quarantänen bestmöglich gerüstet sein. Deswegen war klar, dass wir eine der beiden offenen Importlizenzen für einen Torwart ziehen”, begründete Trainer Mark Pederson die Verpflichtung.

Östlund bringt DEL-Erfahrung mit. Für die Krefeld Pinguine stand der Goalie elfmal in der Saison 2019/20 im Gehäuse bei einem Gegentorschnitt von 2,82 und einer Fangquote von 92,8 Prozent. “Oskar steht voll im Training, ist sofort einsatzbereit und brennt auf die Chance in Augsburg”, so Pederson.

Oskar Östlund ist bereits in Augsburg angekommen und erhält das Panthertrikot mit der Nummer 55, wie der AEV bekanntgab.

Mehrere Omikron-Fälle: ERC Ingolstadt in Isolation

Mirko Höfflin, Tim Wohlgemuth & Co. müssen coronabedingt vorerst pausieren.

Mirko Höfflin, Tim Wohlgemuth & Co. müssen coronabedingt vorerst pausieren.

imago images/Matthias Koch

Die gesamte Mannschaft sowie das Trainer- und Betreuerteam muss sich auf Anordnung des Gesundheitsamts in die Selbst-Isolation begeben. Wie die Oberbayern am Donnerstag mitteilten, können die für Freitag gegen die Adler Mannheim und die für Sonntag bei den Schwenninger Wild Wings angesetzten DEL-Spiele nicht stattfinden. Über Nachholtermine will der ERC in Abstimmung mit der DEL “zeitnah informieren”.

Zuletzt waren bereits die DEL-Teams von Red Bull München und der Iserlohn Roosters, Grizzlys Wolfsburg und Bietigheim Steelers in Quarantäne. Weit über 30 Nachholspiele stehen derzeit noch an.

DEL will Spiele während Olympia-Pause zulassen

Die DEL will wegen der vielen Absagen nach Corona-Ausbrüchen Spiele in der Olympia-Pause zulassen.

Auf dünnem Eis: Die DEL steht unter Termindruck.

Auf dünnem Eis: Die DEL steht unter Termindruck.

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Voraussetzung ist, dass sich die Teams untereinander auf einen Termin verständigen und spielen möchten, teilte die DEL am Mittwoch mit. Die Verantwortlichen hatten die Clubs am Dienstag informiert. “Die Aktualität fordert es von uns, dass wir weiterhin flexibel bleiben und dementsprechend ist es sinnvoll, dass die Klubs nun diese Optionen haben”, sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. “Wir sind sicher, dass wir dadurch einzelne Spiele nachholen können, die aufgrund von Corona zuletzt ausfallen mussten.”

Eigentlich sollte zwischen dem 29. Januar und dem 22. Februar eine Pause eingelegt werden. In der Liga waren zuletzt einige Begegnungen wegen mehrerer Corona-Fälle in den Mannschaften verschoben worden.

Am Sonntag standen nur noch drei statt sieben Spiele auf dem Programm. Die vier Mannschaften Red Bull München, Iserlohn Roosters, Grizzlys Wolfsburg und Bietigheim Steelers waren zuletzt in Quarantäne. Weit über 30 Nachholspiele stehen derzeit noch an.

Bei den Spielen werden die Olympiastarter jedoch fehlen. Die Nationalspieler würden “vereinbarungsgemäß an den DEB abgestellt”, wie die DEL nochmals betonte. Die ausländischen Nationalspieler dürften entsprechend der Abstellungsregeln des Weltverbandes IIHF an den Winterspielen in Peking (4. bis 20. Februar) teilnehmen.

Auftrag Klassenerhalt: Kleinendorst folgt in Iserlohn auf Tapper

Kurt Kleinendorst soll die Iserlohn Roosters in der DEL vor dem Abstieg retten. Der 61-jährige US-Amerikaner folgt auf Brad Tapper.

Neue Aufgabe in Iserlohn: Der neue Roosters-Trainer Kurt Kleinendorst.

Neue Aufgabe in Iserlohn: Der neue Roosters-Trainer Kurt Kleinendorst.

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Das Tabellenschlusslicht der DEL hat den früheren Coach der Nürnberg Ice Tigers drei Tage nach der Entlassung von Brad Tapper als neuen Trainer verpflichtet. Kleinendorst erhielt einen Vertrag bis zum Saisonende und soll im Laufe der Woche im Sauerland eintreffen.

Der 61-Jährige ist in der DEL kein Unbekannter. 2019/20 stand der frühere Profi bei den Ice Tigers hinter der Bande, 2015/16 beim ERC Ingolstadt. “Er kennt die Liga, und wir haben von ehemaligen Wegbegleitern durchweg positives Feedback erhalten”, sagte Roosters-Klubchef Wolfgang Brück: “Er ist ein absoluter Fachmann, der seine Vorstellungen vom Eishockey klar und deutlich durchsetzt.”

Er kennt die Liga, und wir haben von ehemaligen Wegbegleitern durchweg positives Feedback erhalten.

Roosters-Klubchef Wolfgang Brück

Bei seinem letzten DEL-Engagement erreichte Kleinendorst mit den Nürnbergern in der Spielzeit 2019/20 den achten Tabellenplatz, ehe die Spielzeit aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen wurde. Im Anschluss gab Kleinendorst seinen Posten aufgrund von privaten Gründen auf.

Drei alte Bekannte, “mehrere Angebote” und ein großer Reiz

Die Roosters haben von den vergangenen 14 Spielen lediglich vier gewonnen. Grund für die Trennung von Tapper war nach Klubangaben die “derzeitige prekäre sportliche Situation”. Kleinendorst selbst sprach von “mehreren vorliegenden Angeboten”. Ihn reize vor allem die Aufgabe, “das Potenzial, das dieses Team ohne Frage hat, schnellstmöglich wieder abzurufen”. Aus dem aktuellen Roosters-Kader hat er bereits Casey Bailey, Kris Foucault und Eugen Alanov gecoacht.

Noch kein Spiel 2022 – Re-Start am 23. Januar geplant

Nach zahlreichen positiven Coronatests ist Iserlohn derzeit nicht spielfähig. Alle Partien bis einschließlich 18. Januar – an diesem Tag hätten die Roosters gegen die Ice Tigers gespielt – wurden abgesagt. Der erste Ernstfall dürfte für Kleinendorst und sein neues Team am 23. Januar steigen, wenn es zuhause gegen die Augsburger geht. Die Panther haben bisher noch ein Spiel weniger als Iserlohn ausgetragen und einen Zähler mehr auf dem Konto.

Roosters trennen sich von Tapper

Die Iserlohn Roosters haben Trainer Brad Tapper mit sofortiger Wirkung freigestellt. Dies teilte der Klub am Samstag mit.

Steht in Iserlohn nicht mehr hinter der Bande: Brad Tapper.

Steht in Iserlohn nicht mehr hinter der Bande: Brad Tapper.

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Damit reagierte der Tabellenletzte der Deutschen Eishockey Liga auf die derzeit prekäre sportliche Situation mit nur vier Siegen aus den vergangenen 14 Spielen. Zudem ist der Verein mit 27 Corona-Fällen belastet. “Unser Team benötigt eine neue Ansprache und neue Impulse. Die Entscheidung basiert auf einer Analyse der Spiele aus den vergangenen Wochen und der Perspektiven für diese Saison”, erklärte Christian Hommel, Sportlicher Leiter der Roosters.

“Wir hatten bereits vor unserer Corona-Situation die wenigsten Punkte der Liga und sind der Überzeugung, dass in der bisherigen Konstellation keine Trendwende herbeizuführen gewesen wäre”, sagte Hommel. Auch Roosters-Clubchef Wolfgang Brück sieht keine Alternative. “Wir stehen auf dem letzten Tabellenplatz und würden nach derzeitigem Stand der Dinge aus der DEL absteigen. Eine andere Perspektive bietet sich aktuell nicht, deshalb haben wir diese Entscheidung zu Gunsten des Klubs getroffen”, sagte Brück.

Der 43-jährige Trapper war seit Dezember 2020 zunächst als Assistenztrainer und zwei Monate später als Cheftrainer der Roosters tätig. Den neuen Chefcoach will der Verein zeitnah präsentieren.

Pleite Nummer sieben für die DEG: Eisbären verspielen ein 4:1 und siegen dennoch

Nürnberg eröffnete den 40. Spieltag am Donnerstagabend mit einem Sieg gegen Augsburg. Drei Spiele wurden abgesagt, drei fanden am Freitag statt. Düsseldorf kassierte die siebte Niederlage hintereinander, obwohl sich die DEG gegen Spitzenreiter Berlin nach einem 1:4 zurückgemeldet hatte.  

Düsseldorfs Tobias Eder im Duell mit Berlins Goalie Mathias Niederberger. 

Düsseldorfs Tobias Eder im Duell mit Berlins Goalie Mathias Niederberger. 

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Die Düsseldorfer EG und die Kölner Haie bleiben die größten Krisen-Teams in der DEL. Die DEG verlor am Freitagabend beim 4:7 (1:2, 2:2, 1:3) gegen den deutschen Meister Eisbären Berlin das siebte Spiel in Serie. Auch der große Kampfgeist der Düsseldorfer, die sich von 1:4 noch auf 4:4 herankämpften, wurde nicht belohnt.

Für den rheinischen Rivalen aus Köln setzte es beim 2:3 (0:1, 0:1, 2:0) nach Verlängerung bei den Schwenninger Wild Wings die sechste Niederlage am Stück. Ansonsten fand am Freitag nur noch ein Spiel statt: Die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven besiegten den ERC Ingolstadt 2:1 (1:0, 0:1 0:0) nach Verlängerung. Im EHC Red Bull München, den Iserlohn Roosters und den Grizzlys Wolfsburg befinden sich aktuell drei DEL-Teams nach Corona-Ausbrüchen in Quarantäne. Bis auf weiteres wurden die Spiele dieser Teams abgesagt.

Immer mehr Probleme beim Spielplan

Auch am Sonntag werden nach aktuellem Stand nur vier Spiele ausgetragen. Die Absagen führen in der Liga rund drei Wochen vor der geplanten Olympia-Pause immer mehr zu Problemen beim Spielplan. Laut DEL muss die Pause im Februar noch nicht für Nachholspiele genutzt werden. Jedoch wird das olympische Eishockey-Turnier in Peking angesichts der Corona-Problematik sowohl in der DEL als auch in anderen europäischen Ligen immer kritischer gesehen.

“Es sind schon noch Fragen zu klären”, sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. “Wir müssen in dem Kontext ja auch auf unseren Spielbetrieb schauen, welche Auswirkungen es durch Ausfälle von Spielern oder Spielen durch Corona-Auswirkungen nach Peking gibt”, sagte Tripcke. Verweigern kann die DEL eine Abstellung der Spieler wegen bestehender Kooperationsverträge aber nicht.

Grizzlys Wolfsburg in Isolation – DEL-Spiele verschoben

Aufgrund einiger Corona-Fälle bei den Grizzlys Wolfsburg müssen alle Spieler in häusliche Isolation – und DEL-Spiele verschoben werden.

Die Grizzlys Wolfsburg müssen vorerst pausieren.

Die Grizzlys Wolfsburg müssen vorerst pausieren.

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Wie die Wolfsburger am Donnerstag mitteilten, können die Partien gegen die Krefeld Pinguine am Freitag und bei den Augsburger Panthern am Sonntag nicht wie geplant stattfinden. Wann die Spiele nachgeholt werden, ist noch unklar. Den betroffenen Personen geht es nach Angaben des Tabellenzweiten den Umständen entsprechend gut.

Damit fallen weitere DEL-Spiele aus. Auch die Iserlohn Roosters und der EHC Red Bull München sind derzeit nicht spielfähig. Am Dienstag hatte Iserlohn mitgeteilt, dass im Umfeld 25 Fälle diagnostiziert worden seien. Auch bei den Münchnern sind aktuell wieder mehrere Spieler infiziert.

Die aktuelle Tabelle der DEL

Weitere Spielabsagen in der DEL – Hoffen auf Quarantäne-Verkürzungen

In der DEL müssen weitere Spiele abgesagt werden. Davon betroffen sind die Partien der aktuell nicht spielfähigen Iserlohn Roosters und des EHC Red Bull München.

In der DEL drohen weitere Absagen.

In der DEL drohen weitere Absagen.

imago images/Eibner

Am Dienstag hatte Iserlohn einen erneuten Corona-Ausbruch öffentlich gemacht, demnach seien im Umfeld der Sauerländer 25 Fälle diagnostiziert. Auch bei den Münchner sind aktuell wieder mehrere Spieler infiziert. Deshalb war bereits das für Dienstag geplante Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Tampere ausgefallen.

Für Freitag stehen in der DEL nun noch vier Begegnungen und für Sonntag fünf Partien auf dem Spielplan.

Die DEL hofft, dass die aktuell geltenden Quarantäne-Zeiten für Kontaktpersonen von Infizierten reduziert werden. Sollte dies nicht geschehen, könnten auch Nachholspiele während der eigentlich geplanten Olympia-Pause im Februar zum Thema werden. Aktuell gebe es aber noch genügend Ausweichtermine, hieß es am Mittwoch auf Anfrage.

Söderholm: Olympia-Kader muss benannt werden

Die erneuten Corona-Ausbrüche beschäftigen indes auch Bundestrainer Toni Söderholm zunehmend. Bis zum 21. Januar muss dem Deutschen Olympischen Sportbund die finale Kaderliste für die Winterspiele in Peking benannt werden. Da die DEL bis Ende Januar immer mehr Nachholspiele zu absolvieren hat, ist eine mehrtägige Isolation der Olympia-Teilnehmer vor dem Abflug nach Peking am 2. Februar nahezu utopisch. Söderholm dürfte bis kurz vor Fristende damit warten, den Olympia-Kader zu benennen und auch die Spieler zu informieren.

Eine Weigerung der DEL-Klubs, Spieler für Olympia abzustellen – so wie durch die NHL geschehen – ist aber kein Thema und wäre auch wegen des Kooperationsvertrages mit dem Deutschen Eishockey-Bund nicht möglich.