“Weitere qualitative Alternative”: Carl Zeiss Jena holt Gipson

Der FC Carl Zeiss Jena ist nach dem Saisonstart in der Regionalliga Nordost noch einmal auf dem Transfermarkt tätig geworden und hat Ken Gipson (26) aus Großaspach an die Saale gelockt.

Ken Gipson wechselt zu Carl Zeiss Jena.

Ken Gipson wechselt zu Carl Zeiss Jena.

IMAGO/Pressefoto Baumann

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Der FC Carl Zeiss Jena verstärkt sich nach dem 1:1 zum Auftakt gegen Drittliga-Absteiger Viktoria Berlin noch einmal in der Defensive. Von Regionalliga-Absteiger SG Sonnenhof Großaspach wechselt Ken Gipson an die Saale. Der 26-Jährige, der sich auf der defensiven Außenbahn am wohlsten fühlt, blickt auf sechs Zweit- (für RB Leipzig und den SV Sandhausen) und 15 Drittliga-Einsätze (für Großaspach) zurück, stand zudem in über 100 Regionalliga-Spielen auf dem Feld.

“Ken bringt eine Menge Erfahrung mit und freut sich total auf die neue Aufgabe hier in Jena”, so FCC-Trainer Andreas Patz zum Transfer des gebürtigen Ludwigsburgers in einer Meldung des Regionalligisten. Jenas Sportdirektor Tobias Werner ergänzt: “Mit Ken gewinnen wir eine weitere qualitative Alternative für unsere Defensive hinzu, die zudem alle Positionen im defensiven Bereich abdecken kann.”

Der Deutsch-Amerikaner unterschrieb zunächst für die laufende Saison. Er erhält die Nummer 3. Erstmals im Jenaer Dress auflaufen könnte Gipson am Sonntag beim Gastspiel bei TeBe Berlin.

Nach Pokal-Zwischenfällen: Jena zieht erste Konsequenzen

Im Zuge der gewaltsamen Auseinandersetzungen nach der DFB-Pokal-Partie gegen den VfL Wolfsburg hat der FC Carl-Zeiss Jena erste Hausverbote und Strafanzeigen erteilt.

Im Rahmen der DFB-Pokal-Partie zwischen dem FC Carl-Zeiss Jena und dem VfL Wolfsburg war es zu Ausschreitungen zwischen den Fangruppierungen gekommen.

Im Rahmen der DFB-Pokal-Partie zwischen dem FC Carl-Zeiss Jena und dem VfL Wolfsburg war es zu Ausschreitungen zwischen den Fangruppierungen gekommen.

IMAGO/Karina Hessland

Wenige Tage nach den Vorkommnissen im Anschluss der DFB-Pokal-Partie zwischen dem FC Carl-Zeiss Jena und dem VfL Wolfsburg – Endstand 0:1 – hat der Regionalligist nun erste Konsequenzen gezogen. Wie der Verein in einer öffentlichen Stellungnahme schildert, konnten nach “Sichtung umfangreichen Film- und Fotomaterials zunächst vier Personen identifiziert werden, die mit Hausverboten belegt werden. Darüber hinaus wurden Strafanzeigen gestellt.” Zusätzlich würde das Thema “die zuständige Stadionverbotskommission des FC Carl Zeiss Jena beschäftigen.”

Gewaltsame Fan-Ausschreitungen nach Spielende

Was war passiert? Nach Ende der Partie sollen Wolfsburger Spieler auf dem Weg zum Mannschaftsbus von Zuschauern sowohl verbal als auch körperlich bedrängt worden sein. Auf den Rängen kam es zudem zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Fangruppierungen. Jenaer Fans hatten kurz zuvor den abgesperrten Bereich durchquert.

Laut Vereinsangaben seien derartige Vorkommnisse aber nicht unbedingt vorhersehbar gewesen: Im Vorfeld sei die Partie von allen Sicherheitsträgern, sowie vom Verein und Stadionbetreiber als “Grün-Spiel” und damit als Partie ohne Risiko eingestuft worden. Um zukünftig besser auf unvorhersehbare Konflikte innerhalb des Stadionblocks reagieren zu können, wurden neben strafrechtlichen Schritten gegen die mutmaßlichen Täter auch mögliche bauliche Veränderungen besprochen – speziell zur Optimierung der Trennung der in der Zeit des Stadionumbaus auf der Westtribüne untergebrachten Gästefans von den Heimzuschauerbereichen.

Bis zur abschließenden Bewertung und Umsetzung der Vorschläge wird es im Rahmen des Ticketverkaufs für Spiele des FC Carl Zeiss Jena keine Tageskarten für den Pufferbereich im Block B geben. Bereits für betroffene Bereiche verkaufte Tagestickets gegen Viktoria Berlin behalten ihre Gültigkeit.

Schmadtke zu den Vorfällen von Jena: “Überflüssig, aber nicht größer machen, als es war”

Die Vorkommnisse rund um das Pokalspiel zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem VfL Wolfsburg (0:1) haben ein Nachspiel. Profis des VfL wurden von Anhängern der Heimmannschaft bedrängt, der Regionalligist kündigt eine Aufarbeitung der Geschehnisse an. VfL-Boss Jörg Schmadtke äußert sich gegenüber dem kicker.

VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke in Jena.

VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke in Jena.

IMAGO/regios24

Jörg Schmadtke ist eines wichtig: Die Vorkommnisse beim Pokalspiel seines VfL am Samstag in Jena sollten angemessen behandelt, nicht unnötig größer gemacht werden. Der Geschäftsführer des VfL Wolfsburg betont: “Die Leute um mich herum waren extrem freundlich.” Wie der Großteil der 6100 Zuschauer, die dem spannenden Pokalspiel, das der VfL in der Nachspielzeit für sich entschied, einen stimmungsvollen Rahmen gaben. Jedoch: Sowohl im Stadion als auch außerhalb kam es zu aggressiven Verhaltensweisen, die nun aufgearbeitet werden. “Was während des Spiels an unserem Block passiert ist”, betont Schmadtke, “das hat mir nicht gefallen.” Am Rande des Gästebereichs war es zu handfesten Auseinandersetzungen gekommen. Der VfL-Boss weiter: “Ich weiß nicht, von wem die Provokationen ausgegangen sind. Aber da hätte ich mir schon einen besseren Schutz unseres Blocks, eine bessere Trennung gewünscht.” Und einen eingreifenden Sicherheitsdienst, der die Szenerie größtenteils nur beobachtete und mit Schluss komplett abzog, um den Bereich des Spielertunnels zu sichern.

Nach der Partie kam es vor dem Stadion zu einem kurzzeitigen Handgemenge, als VfL-Spieler um Pavao Pervan, Jakub Kaminski und Kevin Paredes auf dem Weg zum Mannschaftsbus von wenigen Jena-Anhängern körperlich angegangen wurden und in Sicherheit gebracht werden mussten. “Total überflüssig”, beschreibt Schmadtke die Aggressionen gegenüber seinen Spielern, wünscht sich eine “bessere Wegbegleitung”, stellt aber auch klar: “Es wurde niemand geschlagen, es ist nicht wirklich viel passiert. Man sollte es nicht größer machen, als es war.”

Jena veröffentlicht Stellungnahme

Das, was jedoch geschehen ist, will der Gastgeber nun aufarbeiten. Am Sonntag gab der FC Carl Zeiss Jena eine Stellungnahme raus. Auf der Homepage des Regionalligisten heißt es: “Die erstmalige Nutzung der Nordtribüne mit 3200 stimmgewaltigen FCC-Fans zum DFB-Pokal-Spiel gegen den VfL Wolfsburg, in dem unsere Zeiss-Elf einen leidenschaftlichen Kampf ablieferte, der begeistert hat, Fußballatmosphäre pur vor 6100 Zuschauern, die erahnen ließ, welch Hexenkessel unser Ernst-Abbe-Sportfeld sein wird, wenn es komplett fertiggestellt sein wird – all dies hätten wir mitnehmen wollen in die vor uns liegende Saison, die uns alles abverlangen wird. Stattdessen überschatten ganz andere Meldungen das gestrige Spiel. Mutmaßlich ausgelöst von einigen Wenigen. Nach Ende der Partie sollen Spieler des VfL Wolfsburg, die auf dem Weg zu ihrem Mannschaftsbus waren, auf dem Westtribünenvorplatz von einigen Zuschauern bepöbelt und auch körperlich bedrängt worden sein. Wenn sich dies bestätigen sollte, wäre das Maß normaler Emotionalität weit überschritten worden und auch nicht mit dem – allerdings unangemessenen und provozierenden – Wolfsburger Torjubel direkt vor dem Fanblock auf der Westtribüne zu rechtfertigen.”

Auch Provokationen, egal von welcher Seite sie ausgehen, sind keine Rechtfertigung für Gewalt.

Andreas Kuhn, Geschäftsführer der Stadionbetreibergesellschaft EAS GmbH

Der Klub veröffentlich zudem diverse Statements. Andreas Kuhn, Geschäftsführer der Stadionbetreibergesellschaft EAS GmbH, erklärt: “Wir dulden es jetzt und in Zukunft nicht, dass einige Wenige das kaputt machen, was hier aufgebaut wird. Wir werden hier generell konsequent durchgreifen. Auch Provokationen, egal von welcher Seite sie ausgehen, sind keine Rechtfertigung für Gewalt.” Zu Wochenbeginn sollen die Geschehnisse vom Klub und dem Stadionbetreiber gemeinsam mit der Polizei und den Ordnungsdiensten ausgewertet werden. FCC-Geschäftsführer Chris Förster betont: “Gewalt hat weder im Stadion noch sonst wo in der Gesellschaft etwas zu suchen. Dafür stehen der FC Carl Zeiss Jena und auch seine Fans. Wer aus diesem Konsens ausschert, muss mit Konsequenzen wie Strafanzeige und Hausverbot rechnen.”

“Etwaige Verfehlungen werden ausgewertet und geahndet”

FCC-Präsident Klaus Berka und Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Mario Voigt kündigen mögliche Konsequenzen an: “Wir möchten uns beim VfL Wolfsburg und speziell den betroffenen Spielern für das mutmaßliche, inakzeptable Fehlverhalten einiger Weniger entschuldigen. Fußball ist Leidenschaft und Fairness. Dafür werben wir jeden Tag. Wir möchten uns aber auch an dieser Stelle ausdrücklich für ein tolles, stimmungsvolles Fußballfest, getragen von leidenschaftlicher Atmosphäre der überwiegenden Mehrheit der Fans und einer super Mannschaftsleistung bedanken. Etwaige Verfehlungen werden jetzt genau ausgewertet und dann auch entsprechend geahndet.”

Thomas Hiete

Handgemenge nach dem Spiel: VfL-Profis müssen in Sicherheit gebracht werden

Der VfL Wolfsburg ist im DFB-Pokal beim FC Carl Zeiss Jena durch ein spätes wie auch glückliches Tor “mit einem blauen Auge davongekommen”, wie Sportdirektor Marcel Schäfer resümierte. Nach dem Spiel gerieten VfL-Profis in ein Handgemenge mit Anhängern des Gastgebers. Eine Untersuchung soll folgen.

Einige Spieler von Wolfsburgs Trainer Niko Kovac sind im Pokal in Jena von Zuschauern attackiert worden.

Einige Spieler von Wolfsburgs Trainer Niko Kovac sind im Pokal in Jena von Zuschauern attackiert worden.

IMAGO/regios24

Das Erstrundenmatch des VfL Wolfsburg beim FC Carl Zeiss Jena hatte ein unschönes Nachspiel: Eine kleine Gruppe von VfL-Spielern um Pavao Pervan, Kevin Paredes, Jakub Kaminski, Bartol Franjic und Bartosz Bialek begab sich nach dem Spiel zu ihrem Mannschaftsbus und wurde dabei durch Anhänger der Heimmannschaft attackiert.

Dabei kam es zu Schubsereien, die Spieler zogen sich nach wenigen Augenblicken in einen gesicherten Bereich zurück.

Positiv: Einige Jena-Fans waren bemüht, zu deeskalieren. Schon zuvor im Stadion war es zwischen wenigen Fans der beiden Klubs zu handfesten Auseinandersetzungen gekommen.

“Nicht das, was wir als Fußballfreunde sehen möchten”

VfL-Trainer Niko Kovac reagierte in der Pressekonferenz darauf: “Ich habe persönlich nichts gesehen. Wenn es so gewesen ist, dann ist das natürlich nicht das, was wir als Fußballfreunde, Fußballfans oder Fußballfanatiker sehen möchten. Diejenigen, die das zu verantworten haben, werden sicherlich auch dementsprechend sanktioniert werden.”

Das hat der Klub aus Jena inzwischen auch offiziell angekündigt, eine Untersuchung wird angestrebt. Dies kündigte ein Sprecher am Samstagabend an.

Das traditionsreiche Ernst-Abbe-Sportfeld glich an diesem Pokal-Spieltag wegen des Umbaus einer Großbaustelle. Daher waren nur zwei der geplanten vier Tribünen nutzbar. Die Zuschauerkapazität wurde für das Erstrundenspiel im DFB-Pokal auf 6100 Zuschauer reduziert. Rund 600 Fans waren aus Wolfsburg angereist.

Der Regionalligist hatte dem Bundesligisten über die 90 Minuten einen starken Pokalfight geliefert, schied in der Nachspielzeit durch einen Treffer von Omar Marmoush unglücklich aus.

Thomas Hiete

10:1 in Jena: Wolfsburg stürmt furios zur deutschen Meisterschaft

Der VfL Wolfsburg machte am Sonntag bei Carl Zeiss Jena mit einem furiosen 10:1 die deutsche Meisterschaft perfekt. Die Wölfinnen spielten mit Jena Katz und Maus – und wurden ihrer Favoritenrolle mehr als nur gerecht.

Auf zum Titelgewinn: Wolfsburger Spielerinnen beim Jubel.

Auf zum Titelgewinn: Wolfsburger Spielerinnen beim Jubel.

IMAGO/Sports Press Photo

Was für eine Gala des VfL Wolfsburg. Die Wölfinnen zeigten sich in Jena von Beginn an hochkonzentriert und ließen den überforderten Gegnerinnen keine Chance. Bereits zur Halbzeit lag der VfL nach Treffern von Ewa Pajor (8.), Sveindis Jonsdottir (10.), einem Eigentor von Tina Kremlitschka (18.) Felicitas Rauch (25.) und Lena Lattwein (38.) mit 5:0 in Führung – und befanden sich damit klar auf Meisterkurs.

Nach dem Seitenwechsel gelang im Ernst-Abbe-Sportfeld vor 760 Zuschauern nach weiteren Treffern von Jill Roord (46.), Alexandra Popp (57.), Tabea Waßmuth (81.), Pauline Bremer (82.) und Svenja Huth (86.) sogar noch der höchste Saisonsieg. Julia Arnold erzielte zumindest noch den Ehrentreffer für die Gastgeberinnen (79.).

Gleichauf mit Frankfurt – und das Double im Blick

Der VfL machte damit seine insgesamt siebte Meisterschaft perfekt und zieht in diesem Punkt gleich mit Rekord-Titelträger Frankfurt gleich. Mehr Meisterschaften gewann nur die SSG Bergisch Gladbach, die vor der Bundesliga-Einführung 1990 neunmal triumphiert hatte. Entsprechend groß ist die Freude. “Wir haben hart dafür gearbeitet, es ist sensationell. Ich freue mich auf die Rückfahrt”, sagte VfL-Trainer Tommy Stroot mit breitem Grinsen bei “MagentaSport”.

Die Niedersächsinnen entschieden damit auch den Kampf um die nationale Vorherrschaft gegen den FC Bayern München zu ihren Gunsten und können die Saison sogar noch mit dem Double krönen, stehen sie doch im DFB-Pokalfinale. Am 28. Mai trifft der Titelverteidiger in Köln auf Turbine Potsdam.

Tore und Karten

0:1
Pajor (8′, Jonsdottir)

0:2
Jonsdottir (10′, Popp)

0:3
Kremlitschka (18′, Eigentor)

0:4
Rauch (25′, Huth)

0:5
Lattwein (38′, Huth)

0:6
Roord (46′, Huth)

0:7
Popp (57′, Bremer)

1:7
J. Arnold (79′, Schumacher)

1:8
Waßmuth (81′, Huth)

1:9
Bremer (83′)

1:10
Huth (86′, Roord)

Tore und Karten

0:1
Pajor (8′, Jonsdottir)

0:2
Jonsdottir (10′, Popp)

0:3
Kremlitschka (18′, Eigentor)

0:4
Rauch (25′, Huth)

0:5
Lattwein (38′, Huth)

0:6
Roord (46′, Huth)

0:7
Popp (57′, Bremer)

1:7
J. Arnold (79′, Schumacher)

1:8
Waßmuth (81′, Huth)

1:9
Bremer (83′)

1:10
Huth (86′, Roord)

Carl Zeiss Jena

Kremlitschka (37. )


Carl Zeiss Jena

Jena


Carl Zeiss Jena

Jena

Aufstellung

Einwechslungen

69. Grajqevci für Birkholz
76. A. Sas für Volkmer

Reservebank

Kiontke (Tor)

Trainerin:


VfL Wolfsburg

Wolfsburg


VfL Wolfsburg

Wolfsburg

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Kiedrzynek (Tor), Knaak

Trainer:

Schiedsrichter-Team
Miriam Schwermer

Miriam Schwermer
Rieder

Schiedsrichter-Team

Miriam Schwermer

Miriam Schwermer
Rieder

Spielinfo


Stadion

Ernst-Abbe-Sportfeld

Spielinfo


Anstoß

08.05.2022, 16:00 Uhr


Stadion

Ernst-Abbe-Sportfeld Jena

Zuvor wird aber die Meister-Schale übergeben – am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen (14 Uhr).

10:1 in Jena: Wolfsburg stürmt furios zur deutschen Meisterschaft

Der VfL Wolfsburg machte am Sonntag bei Carl Zeiss Jena mit einem furiosen 10:1 die deutsche Meisterschaft perfekt. Die Wölfinnen spielten mit Jena Katz und Maus – und wurden ihrer Favoritenrolle mehr als nur gerecht.

Auf zum Titelgewinn: Wolfsburger Spielerinnen beim Jubel.

Auf zum Titelgewinn: Wolfsburger Spielerinnen beim Jubel.

IMAGO/Sports Press Photo

Was für eine Gala des VfL Wolfsburg. Die Wölfinnen zeigten sich in Jena von Beginn an hochkonzentriert und ließen den überforderten Gegnerinnen keine Chance. Bereits zur Halbzeit lag der VfL nach Treffern von Ewa Pajor (8.), Sveindis Jonsdottir (10.), einem Eigentor von Tina Kremlitschka (18.) Felicitas Rauch (25.) und Lena Lattwein (38.) mit 5:0 in Führung – und befanden sich damit klar auf Meisterkurs.

Nach dem Seitenwechsel gelang im Ernst-Abbe-Sportfeld vor 760 Zuschauern nach weiteren Treffern von Jill Roord (46.), Alexandra Popp (57.), Tabea Waßmuth (81.), Pauline Bremer (82.) und Svenja Huth (86.) sogar noch der höchste Saisonsieg. Julia Arnold erzielte zumindest noch den Ehrentreffer für die Gastgeberinnen (79.).

Gleichauf mit Frankfurt – und das Double im Blick

Der VfL machte damit seine insgesamt siebte Meisterschaft perfekt und zieht in diesem Punkt gleich mit Rekord-Titelträger Frankfurt gleich. Mehr Meisterschaften gewann nur die SSG Bergisch Gladbach, die vor der Bundesliga-Einführung 1990 neunmal triumphiert hatte. Entsprechend groß ist die Freude. “Wir haben hart dafür gearbeitet, es ist sensationell. Ich freue mich auf die Rückfahrt”, sagte VfL-Trainer Tommy Stroot mit breitem Grinsen bei “MagentaSport”.

Die Niedersächsinnen entschieden damit auch den Kampf um die nationale Vorherrschaft gegen den FC Bayern München zu ihren Gunsten und können die Saison sogar noch mit dem Double krönen, stehen sie doch im DFB-Pokalfinale. Am 28. Mai trifft der Titelverteidiger in Köln auf Turbine Potsdam.

Tore und Karten

0:1
Pajor (8′, Jonsdottir)

0:2
Jonsdottir (10′, Popp)

0:3
Kremlitschka (18′, Eigentor)

0:4
Rauch (25′, Huth)

0:5
Lattwein (38′, Huth)

0:6
Roord (46′, Huth)

0:7
Popp (57′, Bremer)

1:7
J. Arnold (79′, Schumacher)

1:8
Waßmuth (81′, Huth)

1:9
Bremer (83′)

1:10
Huth (86′, Roord)

Tore und Karten

0:1
Pajor (8′, Jonsdottir)

0:2
Jonsdottir (10′, Popp)

0:3
Kremlitschka (18′, Eigentor)

0:4
Rauch (25′, Huth)

0:5
Lattwein (38′, Huth)

0:6
Roord (46′, Huth)

0:7
Popp (57′, Bremer)

1:7
J. Arnold (79′, Schumacher)

1:8
Waßmuth (81′, Huth)

1:9
Bremer (83′)

1:10
Huth (86′, Roord)

Carl Zeiss Jena

Kremlitschka (37. )


Carl Zeiss Jena

Jena


Carl Zeiss Jena

Jena

Aufstellung

Einwechslungen

69. Grajqevci für Birkholz
76. A. Sas für Volkmer

Reservebank

Kiontke (Tor)

Trainerin:


VfL Wolfsburg

Wolfsburg


VfL Wolfsburg

Wolfsburg

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Kiedrzynek (Tor), Knaak

Trainer:

Schiedsrichter-Team
Miriam Schwermer

Miriam Schwermer
Rieder

Schiedsrichter-Team

Miriam Schwermer

Miriam Schwermer
Rieder

Spielinfo


Stadion

Ernst-Abbe-Sportfeld

Spielinfo


Anstoß

08.05.2022, 16:00 Uhr


Stadion

Ernst-Abbe-Sportfeld Jena

Zuvor wird aber die Meister-Schale übergeben – am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen (14 Uhr).