Bestätigt: Avdijaj kehrt nach Hartberg zurück

Der FC Zürich verleiht Donis Avdijaj bis Saisonende an den TSV Hartberg. Das ehemalige Schalke-Talent kehrt somit an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Avdijaj kennt Hartberg bereits aus der Vergangenheit.

Avdijaj kennt Hartberg bereits aus der Vergangenheit.

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Wie der TSV Hartberg am Mittwoch offiziell bestätigte, kehrt Donis Avdijaj in die Oststeiermark zurück. Das aktuelle Schlusslicht der österreichischen Bundesliga einigte sich mit dem FC Zürich auf eine Leihe bis Saisonende. Der kicker hatte bereits am Montag über die Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen berichtet

“Mit Donis bekommen wir einen Spieler, der den Verein, die Mannschaft und das Umfeld bereits bestens kennt. Er brennt auf die Herausforderung und kann uns mit seiner Qualität bereichern”, freut sich Trainer Markus Schopp über seinen Neuzugang. 

Bei Zürich kam Avdijaj seit der Entlassung von Ex-ÖFB-Teamchef Franco Foda kaum mehr zum Zug. In Hartberg will der 26-Jährige nun Spielpraxis sammeln. “Hartberg hat sich in den vergangenen Wochen intensiv um mich bemüht, dafür möchte ich an dieser Stelle danke sagen. Ich werde alles dafür geben, dass das Team für die bevorstehenden Spiele die entsprechende Stabilität bekommt, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen”, blickt der 26-Jährige entschlossen in die Zukunft.

Avdijaj lief bereits von September 2021 bis Juli 2022 für Hartberg auf. In 23 Pflichtspielen steuerte das ehemalige Schalke-Talent sieben Tore und zwei Vorlagen bei.

Gespräche laufen: Avdijaj steht vor Rückkehr nach Hartberg

Donis Avdijaj steht vor einer Rückkehr in die österreichische Bundesliga. Der 26-Jährige könnte im Frühjahr erneut für den TSV Hartberg auflaufen.

Steht vor einer Rückkehr nach Österreich: Donis Avdijaj.

Steht vor einer Rückkehr nach Österreich: Donis Avdijaj.

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Donis Avdijaj könnte im Frühjahr wieder für den TSV Hartberg auflaufen. Laut kicker-Informationen befindet sich der 26-Jährige in Verhandlungen mit dem aktuellen Schlusslicht der österreichischen Bundesliga. Demnach denkt der FC Zürich über eine Leihe bis Saisonende nach, ein Verkauf ist keine Option. Zuerst hatte “Sky” über Avdijajs mögliche Rückkehr in die Oststeiermark berichtet.

Avdijaj wechselte im Sommer des vergangenen Jahres nach Zürich und war unter Trainer Franco Foda, den er aus gemeinsamen Zeiten bei Sturm Graz kannte, zunächst gesetzt. Nach der Entlassung des ehemaligen österreichischen Teamchefs kam der 26-Jährige aber kaum mehr zum Zug. Unter Bo Henriksen absolvierte der Offensivmann lediglich drei Kurzeinsätze. Im ersten Pflichtspiel nach der Winterpause (2:2 bei Luzern) stand Avdijaj nicht im Kader des amtierenden Schweizer Meisters.

Neben dem TSV Hartberg, für den Avdijaj in der Vorsaison in 21 Begegnungen fünf Treffer und zwei Assists beigesteuert hatte, bekundete ein weiterer Verein Interesse an einer Verpflichtung des ehemaligen Schalke-Talents. Auch ein Verbleib bei Zürich ist nicht ausgeschlossen. Eine Entscheidung über Avdijajs Zukunft soll zeitnah fallen.

St. Gallen verlängert mit Trainer Zeidler

Der FC St. Gallen hat den Vertrag mit Cheftrainer Peter Zeidler vorzeitig bis 2027 verlängert. Der Deutsche führte den FCSG bereits in zwei Pokalfinals.

Zeidler trainiert den FC St. Gallen bereits seit dem Sommer 2018.

Zeidler trainiert den FC St. Gallen bereits seit dem Sommer 2018.

picture alliance/KEYSTONE

Peter Zeidler bleibt dem Schweizer Erstligisten St. Gallen treu. Der 60-jährige Deutsche unterschrieb eine vorzeitige Vertragsverlängerung bis zum 30. Juni 2027. Seit 2018 trainiert Zeidler die Grün-Weißen und führte die Mannschaft in der Saison 2019/20 auf den zweiten Platz und in den beiden darauffolgenden Saisons jeweils ins Pokalfinale.

Peter Zeidler hat in den bisherigen viereinhalb Jahren seiner Tätigkeit beim FC St.Gallen bewiesen, dass er der richtige Trainer und Coach für unser auf Nachhaltigkeit und Kontinuität basierendes Projekt ist. Die vorzeitige Vertragsverlängerung ist ein starkes Zeichen des gegenseitigen Vertrauens und seiner ausgeprägten Identifikation mit dem Klub, der Stadt und der ganzen Region. Mit diesem Schritt, über den sich der Verwaltungsrat sehr freut, schaffen wir zudem noch mehr Klarheit gegenüber Fans, Aktionären und Partnern in allen Bereichen”, erklärte Präsident Matthias Hüppi.

Zeidler wäre 2020 beinahe Meister geworden mit St. Gallen

Mit Zeidler als Trainer ging es für den ältesten Fußballverein der Schweiz sportlich wieder aufwärts. 2020 wäre er mit St. Gallen fast Schweizer Meister geworden. Im Spiel gegen Bern führte seine Mannschaft mit 3:2, ehe ein wiederholter Elfmeter in der neunten Minute der Nachspielzeit den Young Boys noch das 3:3 brachte. Statt drei Punkten Vorsprung für St. Gallen blieben die Klubs punktgleich an der Tabellenspitze. Danach folgte die Corona-Unterbrechung und die Saison wurde später ohne Fans fortgesetzt – am Ende behielt Bern die Oberhand. In den vergangenen beiden Saisons stand St. Gallen jeweils im Pokalfinale, verlor aber beide Male.

Dennoch genießt Zeidler vollstes Vertrauen.  “Ich freue mich sehr, dass wir in dieser personellen Konstellation die Zukunft in Angriff nehmen können. Wir wissen, dass Peter Zeidler der richtige Trainer für unser Vorhaben ist, und diese vorzeitige Vertragsverlängerung soll die große Vertrauensbasis unterstreichen”, sagte Sportchef Alain Sutter. Dieses Vertrauen genießt er auch in der Mannschaft, wie Kapitän Lukas Görtler im Interview mit dem kicker (Donnerstagsausgabe) unterstrich: “Durch ihn wird viel Energie freigesetzt, das reißt die Zuschauer mit. Die Erfolge motivieren noch mehr.”

Nun möchte Zeidler den Fans den Traum vom Europapokal erfüllen. Seit 2013 war der Verein nicht mehr in der Gruppenphase eines europäischen Wettbewerbs, hat diese Saison aber beste Chancen. “Platz 2 wäre ein großer Erfolg. Wir haben eine gute Mannschaft, und die Champions-League-Quali mit dem FCSG zu spielen, wäre ein Traum”, so Görtler. Aktuell liegt St. Gallen auf Rang 3 in der Schweiz, einen Zähler hinter Servette Genf.

“Ich fühle mich mit dem Verein sehr stark verbunden. Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam ein stabiles Fundament errichtet, auf welchem wir weiter aufbauen wollen. Deshalb freut es mich sehr, dass ich gemeinsam mit den Verantwortlichen, meinen Kollegen und der ganzen Mannschaft die anstehenden Aufgaben weiter mit Begeisterung angehen kann”, so Zeidler.

Lesen Sie im Interview am Donnerstag (auch als eMagazine), warum FSCG-Kapitän Görtler als aggressiver Leader gilt und wie es war unter Guardiola und ten Hag zu spielen.

“Noch mehr Klarheit”: St. Gallen verlängert mit Trainer Zeidler

Der FC St. Gallen hat den Vertrag mit Cheftrainer Peter Zeidler vorzeitig bis 2027 verlängert. Der Deutsche führte den FCSG bereits in zwei Pokalfinals.

Zeidler trainiert den FC St. Gallen bereits seit dem Sommer 2018.

Zeidler trainiert den FC St. Gallen bereits seit dem Sommer 2018.

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Peter Zeidler bleibt dem Schweizer Erstligisten St. Gallen treu. Der 60-jährige Deutsche unterschrieb eine vorzeitige Vertragsverlängerung bis zum 30. Juni 2027. Seit 2018 trainiert Zeidler die Grün-Weißen und führte die Mannschaft in der Saison 2019/20 auf den zweiten Platz und in den beiden darauffolgenden Saisons jeweils ins Pokalfinale.

Peter Zeidler hat in den bisherigen viereinhalb Jahren seiner Tätigkeit beim FC St.Gallen bewiesen, dass er der richtige Trainer und Coach für unser auf Nachhaltigkeit und Kontinuität basierendes Projekt ist. Die vorzeitige Vertragsverlängerung ist ein starkes Zeichen des gegenseitigen Vertrauens und seiner ausgeprägten Identifikation mit dem Klub, der Stadt und der ganzen Region. Mit diesem Schritt, über den sich der Verwaltungsrat sehr freut, schaffen wir zudem noch mehr Klarheit gegenüber Fans, Aktionären und Partnern in allen Bereichen”, erklärte Präsident Matthias Hüppi.

Zeidler wäre 2020 beinahe Meister geworden mit St. Gallen

Mit Zeidler als Trainer ging es für den ältesten Fußballverein der Schweiz sportlich wieder aufwärts. 2020 wäre er mit St. Gallen fast Schweizer Meister geworden. Im Spiel gegen Bern führte seine Mannschaft mit 3:2, ehe ein wiederholter Elfmeter in der neunten Minute der Nachspielzeit den Young Boys noch das 3:3 brachte. Statt drei Punkten Vorsprung für St. Gallen blieben die Klubs punktgleich an der Tabellenspitze. Danach folgte die Corona-Unterbrechung und die Saison wurde später ohne Fans fortgesetzt – am Ende behielt Bern die Oberhand. In den vergangenen beiden Saisons stand St. Gallen jeweils im Pokalfinale, verlor aber beide Male.

Dennoch genießt Zeidler vollstes Vertrauen.  “Ich freue mich sehr, dass wir in dieser personellen Konstellation die Zukunft in Angriff nehmen können. Wir wissen, dass Peter Zeidler der richtige Trainer für unser Vorhaben ist, und diese vorzeitige Vertragsverlängerung soll die große Vertrauensbasis unterstreichen”, sagte Sportchef Alain Sutter. Dieses Vertrauen genießt er auch in der Mannschaft, wie Kapitän Lukas Görtler im Interview mit dem kicker (Donnerstagsausgabe) unterstrich: “Durch ihn wird viel Energie freigesetzt, das reißt die Zuschauer mit. Die Erfolge motivieren noch mehr.”

Nun möchte Zeidler den Fans den Traum vom Europapokal erfüllen. Seit 2013 war der Verein nicht mehr in der Gruppenphase eines europäischen Wettbewerbs, hat diese Saison aber beste Chancen. “Platz 2 wäre ein großer Erfolg. Wir haben eine gute Mannschaft, und die Champions-League-Quali mit dem FCSG zu spielen, wäre ein Traum”, so Görtler. Aktuell liegt St. Gallen auf Rang 3 in der Schweiz, einen Zähler hinter Servette Genf.

“Ich fühle mich mit dem Verein sehr stark verbunden. Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam ein stabiles Fundament errichtet, auf welchem wir weiter aufbauen wollen. Deshalb freut es mich sehr, dass ich gemeinsam mit den Verantwortlichen, meinen Kollegen und der ganzen Mannschaft die anstehenden Aufgaben weiter mit Begeisterung angehen kann”, so Zeidler.

Lesen Sie im Interview am Donnerstag (auch als eMagazine), warum FSCG-Kapitän Görtler als aggressiver Leader gilt und wie es war, unter Guardiola und ten Hag zu spielen.