Alba Berlin unterliegt zu Hause Baskonia

Alba Berlin hat in der Euroleague seine dritte Niederlage kassiert. Der deutsche Meister verlor am Donnerstagabend in eigener Halle vor 3145 Zuschauern nach schwacher erster Hälfte gegen den spanischen Club Baskonia Vitoria-Gasteiz mit 76:80 (29:52).

Umzingelt: Albas Louis Olinde wird von Wade Baldwin (re.) und Rokas Giedraitis in die Mangel genommen.

Umzingelt: Albas Louis Olinde wird von Wade Baldwin (re.) und Rokas Giedraitis in die Mangel genommen.

imago images/camera4+

Beste Berliner Werfer waren Luke Sikma mit 19 und Oscar da Silva mit 15 Punkten. Trainer Israel Gonzalez musste weiterhin auf das verletzte Quartett Johannes Thiemann, Christ Koumadje, Ben Lammers und Marcus Eriksson verzichten. Dafür standen mit Rokas Giedraitis, Simone Fontecchio, Jayson Granger und Landry Nnoko gleich vier ehemalige Berliner in der Startformation der Basken. Die Berliner machten die ersten Punkte, es sollte aber die letzte Führung bleiben.

Alba konnte an die zuletzt guten Defensivleistungen nicht anknüpfen. Zwei Tage nach dem Kampf gegen Fenerbahce wirkte das Team mit zunehmender Spielzeit müde. Während die Gäste viele ihrer Würfe trafen, ging bei den Berlinern wenig. Schon zu Beginn des zweiten Viertels wurde der Rückstand erstmals zweistellig (17:29). Kurz vor der Pause betrug er sogar 24 Punkte.

Nach dem Seitenwechsel konnte Alba sich aber steigern, kämpfte nun um jeden Ball, verteidigte intensiver und gestattete den Spaniern kaum noch einfache Körbe. So kämpfte sich der Gastgeber im letzten Abschnitt wieder auf vier Zähler heran. Baskonia wankte, doch die Aufholjagd der Gastgeber wurde am Ende nicht mehr belohnt.

Alba Berlin – Baskonia Vitoria/Spanien 76:80 (29:52)
Beste Werfer Alba: Sikma (19), Da Silva (15)
Vitoria: Fontecchio (17), Granger (15), Costello (10)
Zuschauer: 3145

Bayerns Basketballer bleiben in der Euroleague sieglos

Der FC Bayern München hat auch sein viertes Spiel in der Euroleague verloren. Nicht einmal 48 Stunden nach dem 70:73 bei Unics Kazan unterlag der Bundesligist nun auch Zenit St. Petersburg. Alba Berlin empfängt derweil Vitoria Gasteiz aus Spanien.

Aus dem Weg: Zenits Dmitry Kulagin (li.) im Duell mit Deshaun Thomas.

Aus dem Weg: Zenits Dmitry Kulagin (li.) im Duell mit Deshaun Thomas.

imago images/SNA

Nicht einmal 48 Stunden nach dem 70:73 bei Unics Kasan unterlag der Bundesligist am Donnerstagabend zum Auftakt des vierten Spieltags mit 71:79 (35:43) beim russischen Club Zenit St. Petersburg. Damit warten die Bayern im höchsten europäischen Wettbewerb weiter auf das erste Erfolgserlebnis in dieser Saison. 

Besonders den früheren NBA-Profi Jordan Mickey bekamen die Gäste zunächst nicht in den Griff. Er erzielte schon in der ersten Halbzeit seine insgesamt 18 Punkte. Bei München war Darrun Hilliard mit 24 Punkten am erfolgreichsten.

Die Gäste kamen in der Sibur Arena schlecht ins Spiel und lagen nach fünf Minuten 0:13 zurück. Die ersten Punkte erzielte FCB-Kapitän Nihad Djedovic. “Wir waren nicht bereit, und St. Petersburg hat jeden Wurf getroffen”, stellte Trainer Andrea Trinchieri in der Halbzeitpause fest.

Seine Mannschaft sollte sich zwar steigern, Zenits Nervosität konnten die Bayern aber nur kurzzeitig nutzen, um in Führung zu gehen (52:60/30.). Hauptverantwortlich für den Aufschwung war Corey Walden. Ein gutes drittes Viertel reichte letztendlich nicht, denn in der Schlussphase fingen sich die Hausherren und behielten am Ende auch die Oberhand. Die Bayern gaben das letzte Viertel mit 11:25 ab.