Matchwinner Draisaitl trifft bei Aufholjagd kurz vor Schluss

Leon Draisaitl hat die Edmonton Oilers mit seinem Siegtor zum 4:3 bei den New York Rangers zumindest vorübergehend aus dem Tief geschossen.

Beim Sieg über die New York Rangers spät erfolgreich: Leon Draisaitl (li.).

Beim Sieg über die New York Rangers spät erfolgreich: Leon Draisaitl (li.).

Getty Images

Der Durstrecke seiner Mannschaft zum Trotz hat Leon Draisaitl den Edmonton Oilers in einem spektakulären NHL-Spiel gegen die New York Rangers den Sieg beschert. Längst hatte es aussichtslos ausgesehen, als die Oilers nach dem zweiten Drittel schon mit 0:3 zurücklagen. Doch die Gäste kamen noch einmal zurück – schließlich markierte Draisaitl mit seinem zwölften Saisontor zwei Minuten vor Schluss den Siegtreffer.

 “Das war ein Sieg des Charakters. Ganz wichtig für uns, darauf werden wir aufbauen”, sagte Draisaitl nach dem Erfolg am Samstag im Madison Square Garden: “Aber wir können nicht immer von einem 0:3 zurückkommen. Und wir müssen wieder anfangen, konstant Spiele zu gewinnen”, mahnte der 27-Jährige, der sich mit seinem Team in der Western Conference auf Rang sieben befindet.

Zuvor hatten die beiden Deutschen Moritz Seider und Philipp Grubauer ebenfalls Siege mit ihren Teams einfahren können. Dabei trumpfte insbesondere der Torhüter der Seattle Kraken auf – Grubauer wurde nach dem 4:2-Erfolg gegen die Vegas Golden Knights sogar in der Kabine der Piratenhut für den klubinternen Spieler des Spiels überreicht.

Bruins set NHL record with 12 straight home wins to start season

BOSTON — The Boston Bruins set the NHL record for most home victories to start a season with their 12th straight, topping the Carolina Hurricanes 3-2 in overtime with a power-play goal from David Pastrnak.

The Bruins broke the mark of 11 that was set by the 1963-64 Chicago Blackhawks and equaled by the Florida Panthers last season.

“That felt awesome,” Bruins first-year coach Jim Montgomery said. “We talked about it after the second (period) going into the third. There’s been a lot of great teams in this league and you’re able to set a precedent, break a record. It’s pretty special and it doesn’t happen if those guys don’t believe in themselves like they do.”

Boston, which trailed 2-0 late in the second period, tied it with 9:33 left in regulation when David Krejci scored his second of the game on a shot from the right point.

“It’s never fun being down going into the third, you’re sitting in here (in the locker room) trying to figure it out,” Krejci said. “You want to come out and do the job, something special on the line. It’s hard to win in this league. To get 12 in a row at home is pretty special.”

In overtime, Carolina was playing shorthanded after being called for too many men on the ice when Pastrnak one-timed a pass from Brad Marchand inside the far post from above the left circle.

“It was a big win for us, obviously, coming from behind,” Pastrnak said.

Jesperi Kotkaniemi and Stefan Noesen each scored a power-play goal for Carolina, and Pyotr Kochetkov made 38 saves. The Hurricanes lost their fifth straight.

In a rematch of last spring’s opening-round playoff series that the Hurricanes won in seven games, Carolina shutout the NHL’s highest scoring team for nearly two periods and jumped ahead a pair of power-play goals in the opening period.

“We took too many penalties. That’s hurting us right now,” Kotaniemi said. “I think 5-on-5 we’re doing a really good job. We started good tonight and couldn’t keep that up.”

Boston’s tying goal was originally disallowed because of goaltender interference on Nick Foligno but overturned on a coach’s challenge after it was ruled that he was nudged into the crease by Carolina defenseman Brett Pesce.

Boston starting goaltender Linus Ullmark made 28 saves but had to leave with 13:03 left in the third period with an undisclosed upper-body injury. Teammate Connor Clifton had jumped on him to block a shot during a scramble. Jeremy Swayman made six stops in relief.

Carolina’s Noesen scored at 6:34 in to make it 1-0. And with five minutes left in the period, Kotkaniemi collected the puck near the side of the net after Seth Jarvis‘ shot bounced off the back glass and slipped it inside the post at 15:05.

Krejci scored for Boston with 31 seconds left in the second.

Boston came in with a league-high 82 goals in 20 games (4.10 per game), but it was held to relatively few chances despite getting a 5-on-3 power-play advantage early on.

TAKE NOTE

The Bruins honored captain Patrice Bergeron, who recorded his 1,000th career point when the team was on the road against Tampa Bay, with a message on the Jumbotron. The crowd gave him a standing ovation.

Bergeron became just the fourth Bruin to reach the mark, joining Hall of Famers Ray Bourque (1,506), Johnny Bucyk (1,339) and Phil Esposito (1,012).

UP NEXT

Hurricanes: Host the Calgary Flames.

Bruins: Host the Tampa Bay Lightning.

Oilers torlos bei nächster Niederlage – Erfolge für Seider und Peterka

Die Edmonton Oilers kommen in der NHL weiterhin gar nicht in Schwung und sind zum zweiten Mal in dieser Saison trotz der Top-Angreifer Leon Draisaitl und Connor McDavid ganz ohne eigenen Treffer geblieben.

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers haben nicht gewonnen.

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers haben nicht gewonnen.

picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Gegen die New York Islanders gab es am Mittwochabend (Ortszeit) ein 0:3 und damit die 9. Niederlage im 19. Spiel der nordamerikanischen Eishockey-Saison. Draisaitl gab fünf Schüsse ab, McDavid drei, aber Islanders-Torwart Ilja Sorokin parierte alles und hatte einen Karrierebestwert mit 50 abgewehrten Versuchen auf sein Tor.

Besser lief es für JJ Peterka, der mit einer Vorlage seinen Beitrag zum 6:2 der Buffalo Sabres gegen die St. Louis Blues leistete und sich neben dem zehnten Scorerpunkt seiner Karriere auch über den zweiten Sabres-Sieg in Serie freuen konnte. Auch Moritz Seider verbuchte beim 3:0 der Detroit Red Wings gegen die Nashville Predators einen Sieg.

Die New Jersey Devils kassierten nach zuletzt 13 Siegen dagegen wieder eine Niederlage und verloren 1:2 gegen die Toronto Maple Leafs. Auch die Boston Bruins verloren und mussten sich vom erhofften besten Saisonstart ihrer Geschichte verabschieden. Durch das 2:5 gegen die Florida Panthers, die 3. Bruins-Niederlage der Saison, hat die Marke von 19 Siegen und 2 Niederlagen von vor 93 Jahren weiter Bestand.

133 Sekunden für drei Tore: Auch Peterka mischt mit

Die Buffalo Sabres fertigten die Montreal Canadiens ab, nachdem sie einen fulminanten Start in die Partie hingelegt hatten. Auch John-Jason Peterka mischte kräftig mit.

John-Jason Peterka traf früh für Buffalo in Montreal.

John-Jason Peterka traf früh für Buffalo in Montreal.

picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Was für eine Anfangsphase der Sabres in Montreal! Nach 133 Sekunden führten die Gäste im Bell Centre bereits mit 3:0 und hatten damit den Grundstein für das furiose 7:2 bei den Canadiens gelegt. Erst drosch Verteidiger Rasmus Dahlin nach 35 Sekunden den Puck in den Winkel, dann war der Münchner Peterka per Abstauber 17 Sekunden später erfolgreich. In Überzahl legte Alex Tuch dann nach (3.). Cole Caufield antwortete zwar postwendend für die Kanadier, Buffalo ließ sich nach dem Blitzstart aber nicht mehr aus der Spur werfen. Jeff Skinner traf noch doppelt, Henri Jokiharju und Tage Thompson machten den klaren Sieg perfekt.

“Du schießt ein Tor und fängst an, dich richtig gut zu fühlen, dann legst du ein paar hinterher und die Dinge kommen plötzlich ins Rollen”, erklärte Thompson, der vier Scorerpunkte zum Sieg beitrug die ersten 2:13 Minuten des Spiels. Nur einmal ging es in der Geschichte der Sabres schneller, am 6. Januar 2010 benötigten Tyler Myers, der frühere deutsche Nationalspieler Jochen Hecht und Clarke MacArthur gegen Tampa Bay Lightning zwei Sekunden weniger.

Für Peterka indes war das 2:0 der vierte Saisontreffer. Der 20-Jährige erhielt in seinem 19. Spiel 15:15 Minuten Eiszeit und hat nun neun Scorerpunkte auf dem Konto.

Draisaitl und Stützle treffen, verlieren aber

Das elfte Saisontor von Leon Draisaitl hat den Edmonton Oilers nicht zum Sieg gereicht. Ähnlich erging es Tim Stützle mit den Ottawa Senators. Die NHL am Dienstagmorgen.

Erhöhte sein Scorerkonto auf 31: Leon Draisaitl.

Erhöhte sein Scorerkonto auf 31: Leon Draisaitl.

picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Leon Draisaitl traf beim 2:5 gegen die New Jersey Devils am Montag (Ortszeit) zum 1:1-Ausgleich. “Wir haben das Spiel relativ gut begonnen, wir hatten nach dem 1:1 Chancen zur Führung – und dann hatten wir einfach selbst verschuldete Fehler, die wir nicht haben dürfen. Und wenn du gegen ein Team spielst, das so in Form ist, dann kostet dich das”, haderte Oilers-Coach Jay Woodcroft.

Die Devils feierten derweil den 13. Saisonsieg in Serie. Der nächste wäre ein Rekord für das Team. Die Oilers sind dagegen weiter eine Mannschaft ohne Konstanz und stehen bei zehn Siegen und neun Niederlagen.

NHL, Woche 7

Nationalspieler Tim Stützle (20) erzielte zwar gegen die San Jose Sharks ein Tor, seine Ottawa Senators verloren aber mit 1:5. Es war die zwölfte Niederlage im 18. Spiel für den Tabellenletzten der Atlantic Division. Für Stützle war es das siebte Saisontor.

Derweil brauchen auch die Boston Bruins nicht mehr viel für eine Bestmarke. Nach dem 5:3 gegen die Tampa Bay Lighnting fehlen nur noch zwei Siege, um den besten Saisonstart ihrer Geschichte einzustellen – mit dann 19 Siegen in den ersten 21 Spielen. Das gelang den Bruins zuletzt vor 93 Jahren.

Als Ersatzkeeper auf der Bank erlebte Ex-Nationaltorwart Thomas Greiss den 3:1-Erfolg seiner St. Louis Blues gegen die Anaheim Ducks mit.

cfl, dpa, sid

Pittsburgh-Legende Malkin krönt sein Jubiläum selbst

Die Pittsburgh Penguins gaben in Chicago zunächst ein 3:0 noch her, feierten am Ende doch und beendeten eine lange Durststrecke. Im Mittelpunkt stand Evgeni Malkin.

Evgeni Malkin trifft zum 2:0 für Pittsburgh.

Evgeni Malkin trifft zum 2:0 für Pittsburgh.

IMAGO/USA TODAY Network

Beim Sieg der Penguins in Chicago stand Evgeni Malkin im Blickpunkt. Der Stürmer absolvierte sein 1000. Spiel in der NHL, alle für Pittsburgh. Und er garnierte sein Jubiläum selbst. In der 23. Minute gelang ihm das 2:0 für die Gäste, die nach 25 Minuten dann 3:0 führten.

Malkin und Co. ließen sich das Spiel aber aus der Hand nehmen. Jujhar Khaira (30.) verkürzte, Patrick Kane (37.) und Philipp Kurashev (56.) sorgten für den Ausgleich. Kapitän Sidney Crosby, der mit 1127 Partien neben Malkin der einzige Akteur mit einer vierstelligen Einsatzzahl in der Geschichte der Penguins ist, rettete aber den Ehrentag seines Teamkollegen mit dem 4:3 (57.). Ein Empty-Net-Goal von Jeff Carter machte den 5:3-Erfolg perfekt.

“Ich habe heute viele Emotionen verspürt und während des gesamten Spiels daran gedacht, wie wichtig es ist zu gewinnen”, meinte Malkin nach dem ersten Sieg seit 2009 in Chicago. “Es ist verrückt, wie schnell die Zeit vergangen ist. Mir kommt es so vor, als wäre es gestern gewesen”, sagte Jubilar Malkin, der mit Pittsburgh 2009, 2016 und 2017 den Stanley Cup holte.

Der ist auch diese Saison das Ziel. Mit dem 5:3 liegen die Penguins in der Metropolitan Division als Tabellenfünfter mit einem Zähler Rückstand auf Platz drei zumindest im Soll.

Seider mit drei Vorlagen in 100. NHL-Spiel

Leon Draisaitl erzielte seinen zehnten Saisontreffer, Moritz Seider bereitete in seinem 100. NHL-Spiel erstmals drei Tore in einer Partie vor. Die NHL vom Samstag (Ortszeit).

Es läuft bei ihm: Moritz Seider.

Es läuft bei ihm: Moritz Seider.

Getty Images

Moritz Seider war beim 6:1-Sieg seiner Detroit Red Wings bei den Columbus Blue Jackets in jedem Drittel an einem Treffer beteiligt. Der 21 Jahre alte Nationalspieler, in der Vorsaison als erster Deutscher zum Rookie des Jahres in der NHL gekürt, steht nun bei insgesamt acht Toren und 51 Torvorlagen für Detroit. Nur drei Abwehrspieler in der Geschichte der traditionsreichen Franchise waren in ihren ersten 100 Spielen an mehr Toren beteiligt.

NHL, Woche 6

Grund zum Jubeln hatte auch Leon Draisaitl. Beim 4:3-Erfolg seiner Edmonton Oilers nach Verlängerung gegen das Topteam Vegas Golden Knights war Draisaitl am Siegtreffer von Connor McDavid beteiligt. Im zweiten Drittel erzielte der Angreifer zudem den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich. Mit zehn Treffern und zwanzig Vorlagen rangiert Draisaitl hinter seinem kongenialen Teamkollegen McDavid auf Platz zwei der Scorerliste.

Niederlagen für Peterka, Sturm und Stützle

Ohne Torbeteiligung blieben dagegen die anderen deutschen Angreifer. JJ Peterka und die Buffalo Sabres kassierten beim 2:5 bei den Toronto Maple Leafs die achte Niederlage in Serie. Nico Sturm und die San Jose Sharks unterlagen den New York Rangers mit 1:2.

Tim Stützle, der zuvor in dieser Saison nur einmal ohne Scorerpunkt geblieben war, verlor mit den Ottawa Senators gegen die New Jersey Devils mit 1:5. Die Devils sind seit zwölf Spielen ungeschlagen, ihnen fehlt noch ein Sieg, um den Franchise-Rekord einzustellen.

Die Boston Bruins bauten ebenfalls ihre beeindruckende Erfolgsserie aus und gewannen auch ihr elftes Heimspiel der Saison, was zum Start einer NHL-Saison zuvor erst zwei Teams gelungen war.

Elfte Niederlage für Stützles Senators – Devils fehlt noch ein Sieg

Die Ottawa Senators kommen weiter nicht richtig ins Rollen. Die Kanadier verloren mit 1:5 gegen die New Jersey Devils und bezogen bereits die elfte Saisonniederlage.

New Jerseys Nathan Bastian jubelt.

New Jerseys Nathan Bastian jubelt.

picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Die Devils stellten vor 19.153 Zuschauern im Canadien Tire Center in Ottawa die Weichen bereits zeitig auf Sieg. Erik Haula (8.) und Nathan Bastian (16.) schossen im ersten Drittel eine 2:0-Führung heraus, die Jesper Boqvist im zweiten Abschnitt auf 3:0 ausbaute (23.).

Erst danach hatte auch Ottawa ein Erfolgserlebnis, Derick Brassard verkürzte in der 38. Minute auf 1:3. Doch die Hoffnung für die Senators war nur von kurzer Dauer. Denn Sekunden vor der Sirene stellte Yegor Sharangovich den alten Drei-Tore-Abstand wieder her (40.). Im Schlussdrittel erzielte schlielich Michael McLeod in der 58. Minute den 5:1-Endstand.

Bei den Senators ging der deutsche Nationalspieler Tim Stützle leer aus – erst das zweite Spiel für den 20-Jährigen in dieser Saison ohne einen einzigen Scorerpunkt. Ottawa bleibt nach der elften Niederlage im 17. Saisonspiel weiterhin Letzter der Atlantic Division, gemeinsam mit den Columbus Blue Jackets sind die Kanadier das schlechteste Team der Eastern Conference.

Nur noch ein Sieg fehlt zum neuen Franchise-Rekord

Ganz im Gegensatz zu den Devils: New Jersey fuhr den zwölften Sieg in Serie ein und ist nur noch einen Erfolg vom Franchise-Rekord entfernt: Zwischen dem 26. Februar und 23. März 2001 gewannen sie 13 Spiele am Stück. In der Nacht zum Dienstag (1 Uhr; MEZ) kann New Jersey den Rekord gegen die Edmonton Oilers einstellen, am Donnerstag (1 Uhr) gastieren die Toronto Maple Leafs bei den Devils.

Seider trifft entscheidend – Devils fahren elften Sieg in Serie ein

Die New Jersey Devils haben ihren Lauf fortgesetzt und inzwischen elf Spiele in Serie gewonnen. Moritz Seider erzielte derweil sein erstes Saisontor – und zwar ein ganz wichtiges.

Moritz Seider (re.) verteidigt gegen Alexander Barabanov.

Moritz Seider (re.) verteidigt gegen Alexander Barabanov.

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Beim 7:4-Auswärtssieg seiner Detroit Red Wings gegen die San Jose Sharks um Nico Sturm am Donnerstag (Ortszeit) besorgte Moritz Seider sechs Minuten vor Schluss die entscheidende 5:4-Führung, nachdem Erik Karlsson die Sharks nach einem 2:4-Rückstand im dritten Drittel mit seinem dritten Assist und dem Ausgleichstreffer in weniger als drei Minuten zurück ins Spiel gebracht hatte.

Pius Suter und Dominik Kubalik machten schließlich den Deckel drauf – und so fuhr Detroit nach vier sieglosen Spielen den achten Saisonsieg ein. Für die Sharks setzte es nach drei Erfolgen nacheinander hingegen die zehnte Niederlage. Sturm blieb in seinen knapp 13 Minuten auf dem Eis ohne Torbeteiligung.

NHL, Woche 6

Greiss siegt mit den Blues im Penaltyschießen

Thomas Greiss nahm beim 5:4-Heimsieg seiner St. Louis Blues nach Penaltyschießen gegen die Washington Capitols eine wichtige Rolle ein. Der deutsche Torhüter parierte 47 der 51 Schüsse auf sein Tor, im Penaltyschießen wehrte Greiss fünf weitere Schüsse ab. Im dritten Drittel musste Greiss zweimal hinter sich greifen, nachdem die Blues nach dem ersten Spielabschnitt mit 3:0 geführt hatten. Nach acht Niederlagen in Serie hat St. Louis nun in den vergangenen fünf Partien das Eis als Sieger verlassen.

New Jersey setzt Siegesserie fort

Eine noch beeindruckendere Erfolgsserie weisen derzeit die New Jersey Devils auf: Nach einem 3:2-Auswärtserfolg nach Verlängerung bei den Toronto Maple Leafs stehen die Devils bei elf Siegen in Serie – zum dritten Mal in der Geschichte der Franchise.

Yegor Sharangovich erzielte nach 57 Sekunden in der Verlängerung den Siegtreffer für New Jersey. Zuvor waren der Schweizer Nico Hischier (24.) und der Schwede Jesper Bratt (16.) erfolgreich. Goalie Vitek Vanecek wehrte 25 Schüsse ab. “Wir denken einfach nicht über die Serie nach”, sagte Sharangovich. “Wir denken nur an das nächste Spiel.” Das steht am Samstag (19 Uhr) bei den Ottawa Senators an.

Draisaitls bemerkenswerte Serie reißt – Stützle begeistert

Für die deutschen NHL-Profis war es ein Abend mit unterschiedlichen Emotionen: Bei Leon Draisaitl riss eine bemerkenswerte Serie, Tim Stützle dagegen durfte sich feiern lassen.

Kein Durchkommen: Leon Draisaitl (re.) wird von seinem Gegenspieler abgeblockt.

Kein Durchkommen: Leon Draisaitl (re.) wird von seinem Gegenspieler abgeblockt.

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Für Leon Draisaitl ist in der NHL am Mittwochabend (Ortszeit) eine Serie von zuletzt elf Spielen mit mindestens einer Torbeteiligung gerissen. Beim 1:3 der Edmonton Oilers gegen die Los Angeles Kings blieb der Kölner zum erst zweiten Mal in dieser Saison ohne Treffer oder Vorlage. Für die Oilers war es bereits die achte Niederlage im 17. Spiel. Die Kings kommen derweil auf elf Saisonsiege in 19 Spielen.

Tim Stützle feierte zuvor mit den Ottawa Senators einen 4:1-Heimsieg gegen die Buffalo Sabres. Der Viersener erzielte das letzte Tor selbst – mit einem Schuss ins leere gegnerische Tor 41 Sekunden vor der Schlusssirene – und bereitete den Treffer zum 2:1 vor. Stützle, der zu den auffälligsten Senators-Profis auf dem Eis gehörte, steht damit bei 17 Scorerpunkten nach 16 Spielen.

Nach zuvor sieben Niederlagen war es der zweite Sieg aus den vergangenen drei Spielen für die Senators. Die Sabres um JJ Peterka konnten ihre Serie von inzwischen sieben Niederlagen am Stück dagegen erneut nicht beenden.

Lediglich Ersatz-Torhüter war Thomas Greiss beim 5:2-Sieg seiner St. Louis Blues bei den Chicago Blackhawks, bei denen Lukas Reichel nicht im Kader stand.

msc, dpa, sid