Ein Quartett um Fabian Schnellhardt hat noch Luft nach oben.


Ein Quartett um Fabian Schnellhardt hat noch Luft nach oben.

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Denn bei Mathias Honsak, Erich Berko, Fabian Schnellhardt und Ognjen Ozegovic hatte sich zumindest das Darmstädter Umfeld mehr erhofft als das bislang Gezeigte. Schließlich verpflichteten die Lilien mit Honsak, Berko und Schnellhardt drei gestandene Zweitliga-Spieler und mit Ozegovic einen Stürmer, der in der ersten serbischen Liga am Fließband traf. Stammkraft ist am Böllenfalltor noch keiner der vier geworden – was auch mit Sonderfaktoren zusammenhängt.


Auf die weist auch Carsten Wehlmann hin, der als Sportlicher Leiter maßgeblich an den Transfers beteiligt war. Etwa bei Schnellhardt, der eine recht auffällige Sommervorbereitung absolviert hatte, dann in der Liga aber nur fünfmal begann. “Er hat noch nicht so viele Spiele gemacht, das hatte zum Ende der Hinserie aber auch mit seiner Verletzung zu tun.” Grundsätzlich sei man aber “mit seiner Entwicklung zufrieden”. Auch bei Honsak (dreimal Startelf) und Berko (einmal) verweist Wehlmann auf längere Verletzungen. Er findet: “Die beiden deuten schon an, dass sie Verstärkungen sein können.”


Ein Tor erzielte von den drei genannten Offensivspielern, die meist nur von der Bank kamen, bisher noch keiner. Auch Ozegovic, der ausschließlich als Joker (und das auch nur fünfmal) eingesetzt wurde, traf noch nicht. Nach Adduktorenproblemen, die ihn im Dezember außer Gefecht setzten, nimmt der serbische Angreifer nun ebenfalls einen neuen Anlauf. Wehlmann hofft, dass Ozegovic in der Rückrunde zur erhofften Verstärkung wird. 

Jens Dörr