Bietet der FC Bayern bei Haaland mit? “Diese Frage stellt sich nicht”

Bietet der FC Bayern bei Haaland mit? “Diese Frage stellt sich nicht”

Wird Dortmunds Stürmer Erling Haaland im kommenden Jahr ein Thema beim FC Bayern? Präsident Herbert Hainer äußert sich dazu etwas anders als zuletzt Sportvorstand Hasan Salihamidzic.

Macht sich derzeit keine Gedanken darüber, ob Erling Haaland finanzierbar ist: Präsident Herbert Hainer.

Macht sich derzeit keine Gedanken darüber, ob Erling Haaland finanzierbar ist: Präsident Herbert Hainer.

Getty Images

“Klar, das ist ein Topspieler, ein Superjunge, wie ich höre. Da schaut man hin”, zeigte sich Salihamidzic durchaus interessiert an Haaland. 2022 könnte der Torjäger via Ausstiegsklausel aus seinem bis 2024 laufenden Vertrag ja auch tatsächlich aussteigen und die Borussia verlassen.

Doch laut Hainer möchte sich Bayern München beim Wettbieten zurückhalten. Die Frage, ob der deutsche Rekordmeister den Ausnahmestürmer finanzieren könne, “stellt sich bei uns nicht”, sagte der FCB-Präsident der Süddeutschen Zeitung und beantwortet die Frage aus rein sportlicher Sicht: “Wir haben in Robert Lewandowski den amtierenden Weltfußballer, der jede Saison Tore schießt wie kein Zweiter.” Der 33-jährige Pole hat noch einen Vertrag bis 2023.

Bei der Frage, ob der Verein trotz der durch die Corona-Pandemie  geringeren Einnahmen bereit sei zu investieren, sagte Hainer: “Aber klar! Aber wir entscheiden nach sportlichen Kriterien, und wenn dir wegen Corona 150 Millionen Euro an Einnahmen fehlen, schaust du natürlich umso mehr, wie du deine Ausgaben gestaltest.”

Hainer fordert klare Regeln für die Vereine

Angesichts der finanziellen Schieflage einiger Klubs wie etwa vom FC Barcelona fordert Hainer für die Zukunft klare Regeln. “Es braucht letztlich die Festlegung, dass Klubs nur so viel ausgeben dürfen, wie sie einnehmen.”

Dafür benötige es ein Kontrollsystem, dass das Wirtschaften der Vereine überwache und notfalls auch sanktioniere. Er sei sicher, betonte Hainer, dass ein solches System künftig eingeführt werde.