2:2 nach 0:2, doch Dabrowski ist “enttäuscht”

2:2 nach 0:2, doch Dabrowski ist “enttäuscht”

Beim 2:2 in Duisburg hat Rot-Weiss Essen den ersten Punkt der neuen Saison eingefahren. Zwischenzeitlich lag der Aufsteiger mit zwei Toren zurück – dennoch war Trainer Christoph Dabrowski trotz der Aufholjagd am Ende nicht zufrieden.   

Spielte mit seinem Team am Freitagabend 2:2 in Duisburg: Essens Trainer Christoph Dabrowski.

Spielte mit seinem Team am Freitagabend 2:2 in Duisburg: Essens Trainer Christoph Dabrowski.

Getty Images

Am Ende, die reguläre Spielzeit war bereits abgelaufen, da hätte Rot-Weiss Essen die Partie sogar noch für sich zu entscheiden können. Innenverteidiger Felix Bastians hatte den Siegtreffer auf dem Kopf, scheiterte aber an Duisburgs Torwart Vincent Müller. So blieb es beim 2:2, einem Resultat, mit dem RWE nach dem zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstand durchaus zufrieden sein konnte. Oder etwa nicht?  

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte Essen das zweite Gegentor kassiert (52.). Die Zeichen standen auf Niederlage, doch dann schlugen Simon Engelmann (68.) und Lawrence Ennali (71.) binnen drei Minuten zu und stellten auf 2:2. Dennoch sagte RWE-Coach Christoph Dabrowski nach der Partie am “Magenta-Sport”-Mikrofon: “Ich bin enttäuscht, dass wir nach hinten raus das Spiel nicht sogar gewonnen haben.”  

Seine Mannschaft habe in der zweiten Hälfte gezeigt, wozu sie imstande sei: “Fußball zu spielen, mit Druck zu spielen, auch mutig nach vorne zu spielen, auch an sich zu glauben”, führte Dabrowski aus und sagte dann: “Wir können stolz sein, dieses 0:2 aufgeholt zu haben.” 

Schließlich war es ein Kraftakt, den Essen hingelegt hatte, um der Partie noch einmal eine Wende zu verleihen. Das gelang – und in der Nachspielzeit bot sich Bastians sogar die Chance zum Sieg. “Aber das wäre vielleicht des Guten zu viel gewesen”, gestand Dabrowski.