Abifade schnürt Dreierpack: Meppen gewinnt Spektakel bei Neidharts Rückkehr

Der SV Meppen hat Waldhof Mannheim bei der Rückkehr von Christian Neidhart mit 6:2 abgefertigt. Von einem Mannheimer Blitzstart bis zu einem pfeilschnellen Jokertor und einem Dreierpack hatte die ereignisreiche Partie alles zu bieten.

Gelungener Nachmittag: Gleich sechs Mal durfte Meppen gegen Mannheim jubeln.

Gelungener Nachmittag: Gleich sechs Mal durfte Meppen gegen Mannheim jubeln.

IMAGO/Werner Scholz

Meppens Trainer Stefan Krämer nahm nach dem  0:4 bei den Münchner Löwen zwei Veränderungen vor: Im Mittelfeld rückten Faßbender und Piossek für Feigenspan und Käuper (beide Bank) in die Startelf.

Waldhof-Coach Christian Neidhart wechselte im Vergleich zum 1:0 gegen Aue gleich viermal: Verteidiger Rossipal (nicht im Kader) wurde von Malachowski ersetzt. Außerdem kamen Lebeau, Winkler und Wagner für Russo, Ekincier und Taz.

Mannheimer Blitzstart

Die Partie nahm sich keine Abtastphase. Keine Minute war gespielt, da gingen die Gäste bereits in Führung: Wagners Heber erwischte die Meppener Defensive kalt, sodass Martinovic frei im Sechzehner auftauchte. Im Eins-gegen-eins ließ er sich die Chance nicht nehmen und netzte aus der Drehung zur Führung ein (1.).  In der Folge hatte Mannheim das Spiel weitestgehend in den Griff. Meppen war offensiv bemüht, entfachte aber nur selten Gefahr. 

3. Liga, 4. Spieltag

Wenn beim SVM etwas ging, dann über den aktiven Abifade, der immer wieder Tempo ins Spiel brachte. Der war es dann auch, der mit der ersten echten Chance den Ausgleich erzielte. Einen Sprint über das halbe Feld veredelte er per Lupfer (23.). Die Hausherren waren nun ein wenig besser im Spiel, konnten sich jedoch kein echtes Übergewicht erarbeiten. 

Käuper trifft mit erstem Ballkontakt – Meppen dreht die Partie

Trotzdem stellten sie noch vor der Pause die Weichen auf Sieg: Erst wuchtete der überragende Abifade die Kugel aus der zweiten Reihe ins Netz (38.), dann traf der wenige Sekunden zuvor erst eingewechselte Käuper mit seinem ersten Ballkontakt zum 3:1 (45.+4).

Davon erholte sich Waldhof auch im zweiten Durchgang nicht. Mannheim tauchte zwar in Person von Martinovic zweimal gefährlich vor dem Meppener Kasten auf (58., 73.), Schlussmann Kersken konnte jedoch parieren. Auf der anderen Seite zeigten sich die Hausherren enorm effektiv. Abifade schnürte mit einem sehenswerten Abschluss den Dreierpack  und machte damit alles klar (61.). 

Hemlein macht das halbe Dutzend voll

In der Schlussphase kam nach dem Treffer von Ekincier kurz nochmal Hoffnung auf (84.), doch die folgende Drangphase trug keine Früchte mehr. Vielmehr wurde es in der Nachspielzeit bitter: Risch (90.+2) und Hemlein (90.+3) veredelten zwei Konter und machten das Mannheimer Debakel perfekt.

Tore und Karten

0:1
Martinovic (1′, Rechtsschuss, F. Wagner)

1:1
Abifade (23′, Rechtsschuss, Faßbender)

2:1
Abifade (38′, Linksschuss)

3:1
Käuper (45′, Rechtsschuss, Pourié)

4:1
Abifade (61′, Linksschuss)

4:2
Ekincier (84′, Rechtsschuss, Bahn)

5:2
Risch (90′, Linksschuss, Pourié)

6:2
Kleinsorge (90′, Linksschuss, Hemlein)

Tore und Karten

0:1
Martinovic (1′, Rechtsschuss, F. Wagner)

1:1
Abifade (23′, Rechtsschuss, Faßbender)

2:1
Abifade (38′, Linksschuss)

3:1
Käuper (45′, Rechtsschuss, Pourié)

4:1
Abifade (61′, Linksschuss)

4:2
Ekincier (84′, Rechtsschuss, Bahn)

5:2
Risch (90′, Linksschuss, Pourié)

6:2
Kleinsorge (90′, Linksschuss, Hemlein)

SV Meppen

Käuper (84. ), Mazagg (90. ), Duray (90. )

SV Waldhof Mannheim

F. Wagner (39. ), Winkler (45. + 2 ), Russo (65. ), M. Seegert (76. ), Karbstein (76. )


SV Meppen

Meppen


SV Meppen

Meppen

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:


SV Waldhof Mannheim

SV Waldhof


SV Waldhof Mannheim

SV Waldhof

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Hawryluk (Tor)

Trainer:

Schiedsrichter-Team

Eric-Dominic Weisbach
Halle

Schiedsrichter-Team

Eric-Dominic Weisbach
Halle

Spielinfo


Stadion

Hänsch-Arena

Zuschauer

6.533

Spielinfo


Anstoß

14.08.2022, 13:00 Uhr


Stadion

Hänsch-Arena Meppen


Zuschauer

6.533

Waldhof hat am nächsten Samstag gegen Borussia Dortmund II (14 Uhr) die Chance, die Klatsche hinter sich zu lassen. Meppen ist erst am Sonntag zur gleichen Zeit gegen Duisburg gefragt.

Krämer kritisiert Meppens “Nachlässigkeit”

Am Sonntagmittag empfängt der SV Meppen seinen einstigen Aufstiegstrainer beim Duell mit Waldhof Mannheim. Der aktuelle SVM-Coach Stefan Krämer fordert derweil mehr Engagement von seinen Spielern.

Fordert viel von seinen Spielern: Meppens Trainer Stefan Krämer.

Fordert viel von seinen Spielern: Meppens Trainer Stefan Krämer.

IMAGO/Eibner

In der Rolle des Underdogs fühlt sich Stefan Krämer pudelwohl – und muss dafür in diesen Wochen nicht einmal tiefstapeln. Nach der rabiaten 0:4 Niederlage bei 1860 München kommt nun am Sonntag Waldhof Mannheim ins Emsland (Anpfiff 13 Uhr, LIVE! bei kicker). “Nach München geht es gegen den nächste Aufstiegskandidaten”, betont Krämer, der im kicker-Interview vor der Saison für seine Mannschaft den Klassenerhalt als Saisonziel ausrief. Mit vier Punkten nach drei Spielen steht der Klub auf Rang 12 auch etwa da, wo er sich selbst verortet.

Krämer fordert den Gang ans Limit

Das Duell mit den Mannheimern ist für den SVM auch ein Wiedersehen mit Ex-Trainer Christian Neidhart. Der war von 2013 bis 2020 ein Vorgänger Krämers und führte Meppen aus der Regionalliga zurück in den Profifußball. “Mannheim hat einen bärenstarken Kader – eine sehr gute Mischung aus sehr erfahrenen und jungen, talentierten Spielern”, warnt Krämer vor Neidharts neuem Team. Von seinen Spielern fordert er “weniger Nachlässigkeit gegen den Ball. Wir waren insgesamt gegen München nicht am Limit. Gegen Teams, die spielerisch mehr Möglichkeiten haben als wir, müssen wir komplett ans Limit gehen.” Dazu dürfte auch Mannheim zählen.

Allerdings muss es dafür auch personell gut laufen. Die Langzeitverletzten Luka Tankulic (Reha nach Meniskus-OP) und Willi Evseev (Reha nach Riss der Achillessehne) fehlen ohnehin. Offensivspieler Beyhan Ametov (Sprunggelenksverletzung) kann ebenfalls noch nicht mitmischen. Hinter dem Einsatz von Christoph Hemlein (Leistenzerrung) steht ein Fragezeichen.

DFB-Ausschreibung: Bald nur noch zehn Drittliga-Spiele im Free-TV?

Die Ausschreibung der Medien-Rechte beschäftigt die 3. Liga: Von zehn Spielen im Free-TV bis zu 114 Spielen im Free-TV ist praktisch alles möglich.

Wo werden die Drittliga-Spiele ab der nächsten Saison gezeigt? Bis Anfang Oktober soll eine Entscheidung fallen.

Wo werden die Drittliga-Spiele ab der nächsten Saison gezeigt? Bis Anfang Oktober soll eine Entscheidung fallen.

imago images

Die Ausschreibung der Medien-Rechte für die 3. Liga kann zu einer deutlich reduzierten Anzahl von Spielen im frei empfangbaren Fernsehen führen. Das Minimum wären nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zehn Spiele im Free-TV. Es könnten aber auch mehr als bisher werden. Derzeit gilt noch der alte TV-Vertrag.

Mit diesem hatte die ARD das Recht erworben, mindestens zwei Drittligapartien pro Spieltag live im Ersten oder in den Dritten Programmen zu übertragen. Insgesamt sind das 86 Partien pro Saison sowie die Aufstiegsspiele zur 3. Liga. In der vergangenen Woche hat die Tochtergesellschaft DFB GmbH & Co. KG mit der Ausschreibung der Rechte für die vier Spielzeiten von 2023/24 bis 2026/27 begonnen.

Diese sieht drei Szenarien mit einer unterschiedlichen Anzahl von Partien im frei empfangbaren Fernsehen vor. Werden alle 380 Spiele der 3. Liga von einem oder mehreren Pay-TV-Anbietern erworben, gibt es eine Einschränkung des DFB: In diesem Fall müssten mindestens zehn dieser Begegnungen im Free-TV laufen.

Möglich sind aber auch zwei andere Varianten. In einem Szenario wären es wieder 86 Partien im Free-TV. In einem anderen sind sogar 114 Spiele im frei zu empfangenden Fernsehen möglich. Käufer der Rechte haben bei den Anstoßzeiten Mitspracherecht. Bei den Freitagsspielen liegt der mögliche Korridor für den Anpfiff zwischen 18 bis 20.30 Uhr. Für den Samstag gibt es eine Spanne von 13.30 bis 14 Uhr, für den Sonntag von 13.30 bis 15.15 Uhr.

Rechte für 3. Liga und Frauen unabhängig voneinander angeboten

Die Rechte für die 3. Liga werden – anders als zuletzt – nicht zusammen mit denen für Frauen-Fußball angeboten. Die Ausschreibungen für 3. Liga und Frauen-Bundesliga laufen nur zeitlich parallel. Die Entscheidung über die Vergabe soll nach Angaben des DFB voraussichtlich Anfang Oktober getroffen werden.

Derzeit liegen die Rechte für 3. Liga und Frauen-Bundesliga bis Mitte 2023 im Pay-Bereich bei der Deutschen Telekom, die für ihre Kunden die Spiele bei MagentaSport zeigt. Im Free-TV liegen die Frauen-Bundesliga-Rechte seit 2018 über die Agentur SportA bei der ARD. Zum Kontrakt mit dem ARD-ZDF-Rechtevermarkter gehören derzeit auch noch die Frauen-Länderspiele, die in der Regel im Ersten und im Zweiten gezeigt werden.

Krämer über Elfmeter-Szene: “Klares Handspiel”

Mit einem 0:4 tritt der SV Meppen die Heimreise aus München an. SVM-Coach Stefan Krämer ärgerte sich vor allem über die schnellen Gegentreffer zwei und drei – und eine Elfmeter-Szene kurz vor dem 0:2.

Stefan Krämer hätte gerne einen Elfmeter gehabt, richtete nach der Partie den Blick aber schon wieder nach vorne.

Stefan Krämer hätte gerne einen Elfmeter gehabt, richtete nach der Partie den Blick aber schon wieder nach vorne.

IMAGO/foto2press

Mindestens 28 Minuten hielt der SV Meppen gut gegen 1860 München mit. Dann traf Martin Kobylanski aber zur Löwen-Führung und machte damit seinem Papa nicht nur ein besonderes Geschenk, sondern brach auch so ein bisschen den Willen der Emsländer.

In der zweiten Hälfte kam der SVM dann aber noch einmal auf und wurde wieder etwas mutiger. “Wir hatten unsere beste Phase kurz bevor wir das 0:2 kassieren”, fand auch Trainer Stefan Krämer bei “MagentaSport” – dann folgte allerdings die nächste Schlüsselszene. “Kurz vorher (vor dem 0:2; Anm. d. Red.) können wir einen klaren Elfmeter kriegen, vielleicht müssen wir den sogar kriegen.” Nach einem weiten Einwurf sprang Jesper Verlaat im Löwen-Strafraum der Ball an die Hand, Schiedsrichter Benjamin Brand ließ weiterspielen (51.). “Aber ist okay, ist halt manchmal so”, gab sich Krämer ein wenig versöhnlich.

Zweites und drittes Gegentor der endgültige Knackpunkt

Dennoch war die Aktion für den Trainer ein “klares Handspiel”, auch wenn er nicht wusste, ob ein möglicher Ausgleich “dem Spiel eine andere Balance” gegeben hätte. Was Krämer aber wusste, war, dass “wenn wir das zweite und vor allem dann das dritte Tor nicht so schnell hintereinander kriegen, glaube ich schon, dass wir nochmal besser ins Spiel kommen können”. 

Weil Fynn Lakenmacher aber binnen drei Minuten einen Doppelpack (63., 66.) schnürte, “geht dann auch die Überzeugung weg”. In der Schlussphase hatte der SVM dann nur noch wenig entgegenzusetzen. Für Krämer “kein großes Wunder”, dass “wir auf Strecke nicht mit 1860 München mithalten können”. Dennoch betonte der Coach noch einmal, dass “wir uns besser verkaufen können”. 

Auch wenn den Meppenern nach dem am Ende deutlichen 0:4 eine lange Heimfahrt bevorsteht, viel Zeit, um zu trauern, bleibt trotzdem nicht. Vielmehr steht “schnell regenerieren” und “lernen” auf dem Plan, denn schon am Sonntag (13 Uhr) hat der SVM mit Waldhof Mannheim den “nächsten Hochkaräter” vor der Brust – “und dann müssen wir es besser machen”.

Meppen stattet Pepic mit einem Einjahresvertrag aus

Der SV Meppen hat Mirnes Pepic unter Vertrag genommen. Der erfahrene Mittelfeldmann soll den Ausfall von Luka Tankulic kompensieren.

Mirnes Pepic spielt künftig beim SV Meppen.

Mirnes Pepic spielt künftig beim SV Meppen.

imago images/foto2press

Pepic bringt Zweit- und Drittliga-Erfahrung ins Emsland mit. Der Montenegriner stand in der vergangenen Saison bei den Würzburg Kickers unter Vertrag und absolvierte 21 Partien in der 3. Liga (ein Tor). Zuvor spielte er beim MSV Duisburg und Hansa Rostock, außerdem absolvierte er 17 Zweitliga-Spiele für Paderborn und Aue. Genau davon möchte man nun in Meppen profitieren.

“Es ist sehr schmerzhaft, dass uns Luka Tankulic in zentraler Position verletzungsbedingt, länger nicht zur Verfügung steht. Deshalb ist es wichtig, dass wir mit Mirnes Pepic einen erfahrenen Mittelfeldspieler bekommen, der nachgewiesen hat, dass er auf hohem Niveau ein Spiel gestalten kann”, wird SVM-Sportvorstand Heiner Beckmann in einer Klubmitteilung zitiert. “Ich bin sicher, dass Mirnes mit seinen flexiblen Qualitäten uns auf der Position direkt weiterhelfen kann.”

Der ehemalige Juniorennationalspieler Montenegros erhält in Meppen einen Einjahresvertrag. Sein Debüt könnte er schon am kommenden Wochenende geben, wenn sein neues Team den FSV Zwickau empfängt (Samstag, 14 Uhr, LIVE! bei kicker).

Oldenburg deklassiert Meppen im Landespokal

Während der VfL Osnabrück die Hürde Drochtersen/Assel im Landespokal Niedersachsen nehmen konnte, scheiterte Meppen zu Hause krachend.

Meppen am Boden: Max Wegner und Kamer Krasniqi (VfB Oldenburg) jubeln nach dem 0:2.

Meppen am Boden: Max Wegner und Kamer Krasniqi (VfB Oldenburg) jubeln nach dem 0:2.

IMAGO/Werner Scholz

Überraschend hoch mit 0:5 verlor der SV Meppen den Drittliga-Vergleich im Landespokal mit Aufsteiger VfB Oldenburg. Vor 5949 Zuschauern kassierten die Emsländer damit einen herben Rückschlag, nachdem sie zum Saisonstart im Kampf um Punkte beim VfB noch ein 1:1 geholt hatten.

Die Schlappe bahnte sich frühzeitig an – Bookjans traf nach Brand-Vorarbeit zum 0:1 (4.). Schon nach einer Viertelstunde legte Kapitän Wegner nach einem Patzer von Ballmert zum 2:0 nach. Starke auf Wegner, nur zwei Zeigerumdrehungen später stand es 0:3 (17.). Bis zur Pause verzeichnete Meppen noch eine Blacha-Chance, kam aber nicht mehr auf die Anzeigentafel.

Harsmann patzt beim 0:4

1. Runde in Niedersachsen

Joker Manske ließ kurz nach Wiederanpfiff zwei Großchancen liegen, auch weitere Gelegenheiten blieben ungenutzt. Oldenburg überstand diese kritische Phase und schlug nach 65 Minuten eiskalt zu: SVM-Schlussmann Harsmann verlor nach einem Rückpass die Kugel, am Ende musste Plautz nur noch abstauben. Am Ende stellte Ifeadigo (83.) den Endstand her. Meppen ist damit früh raus aus dem Landespokal. Oldenburg trifft nun auf den BSV Rehden.

Osnabrück gelingt Revanche

Nach zweimaligem Scheitern am SV Drochtersen/Assel (2018 und 2019) hat sich der VfL Osnabrück am Mittwoch beim Regionalligisten revanchiert und mit 2:0 gewonnen. Eine engagierte Startphase krönte Simakala volley zum 0:1 (2.) und hielt den SV lange Zeit erfolgreich vom Tor fern.

Spielinfo


Stadion

Hänsch-Arena

Spielinfo


Anstoß

27.07.2022, 19:30 Uhr


Stadion

Hänsch-Arena Meppen

Routinier Tesche erhöhte Sekunden vor dem Pausenpfiff per Kopf auf 2:0 und stellte die Weichen auf Sieg. Im zweiten Durchgang ließ die Scherning-Elf nichts mehr anbrennen, die nun im Viertelfinale auf den VfV Hildesheim trifft.

Rückkehr in die “Heimat”: Meppen verpflichtet Kleinsorge

Zwei Jahre nach seinem Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern ist Marius Kleinsorge zurück beim SV Meppen: Im Emsland unterschreibt der 26-Jährige einen Dreijahresvertrag.

Kehrt nach zwei Jahren zum SV Meppen zurück: Marius Kleinsorge.

Kehrt nach zwei Jahren zum SV Meppen zurück: Marius Kleinsorge.

IMAGO/Markus Endberg

Nach vier Jahren beim SVM wechselte Marius Kleinsorge 2020 zum Ligakonkurrenten aus Kaiserslautern. Zwei Jahre und ein Leihgeschäft später ist der Außenbahnspieler zurück im Emsland und unterschreibt dort einen Vertrag über drei Jahre. In der abgelaufenen Rückrunde war der 26-Jährige vom FCK an Rot-Weiss Essen ausgeliehen und half mit vier Toren in 14 Spielen tatkräftig mit, den Drittliga-Aufstieg der Essener zu realisieren. Mit Aufstiegen kennt sich Kleinsorge aus, so verhalf er auch dem SVM in der Saison 2017/18 mit 21 Scorerpunkten zum Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse. 

Wohl auch deshalb zeigte sich Meppens Sportvorstand Heiner Beckmann von der Rückkehr des Mittelfeldspielers erfreut. “Wir haben uns nie aus den Augen verloren und haben viele Gespräche geführt. Marius hat immer vollen Einsatz gezeigt und sich großartig mit dem SV Meppen identifiziert”, erzählte Beckmann den Vereinsmedien. “Wir hoffen, dass Marius an seine starken Leistungen, die er vor dem Wechsel zu Kaiserslautern gezeigt hat, anknüpfen kann und uns damit offensiv zusätzlich stärken wird”, so der Sportvorstand weiter.

Als ich den Anruf bekam, dass der SVM Interesse an mir hat, habe ich Gänsehaut bekommen

Marius Kleinsorge

Kleinsorge selbst konnte seine Rückkehr nach Meppen kaum erwarten. “Als ich den Anruf bekam, dass der SVM Interesse an mir hat, habe ich Gänsehaut bekommen. Ich freue mich unfassbar, wieder hier zu sein und dem Team weiterzuhelfen. Es ist meine Heimat geworden”, sagte der 26-Jährige bei seiner Vertragsunterzeichnung.

Für seinen neuen Verein steht am Mittwoch im Landespokal Niedersachsen zum zweiten Mal binnen weniger Tage das Duell gegen den VfB Oldenburg an. Noch ist nicht bekannt, ob Kleinsorge dort direkt im Kader stehen wird, nach dem 1:1 zum Drittliga-Auftakt könnte Meppen die offensive Verstärkung aber sicherlich gebrauchen. 

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8