Geschwächter Davis: Lakers unterliegen Cavs – Mavs machen es nochmal spannend.

Die L.A. Lakers zogen bei den Cleveland Cavaliers den Kürzeren – vor allem weil ihr bester Mann früh aufgeben musste. Die Mavs mussten am Ende gegen Detroit zittern. Die NBA aus der Donnerstagnacht.

Jarrett Allen und die Cavs bezwangen die geschwächten Lakers, hier noch mit Anthony Davis (re.).

Jarrett Allen und die Cavs bezwangen die geschwächten Lakers, hier noch mit Anthony Davis (re.).

Getty Images

Ohne den früh ausgewechselten Anthony Davis haben die Los Angeles Lakers in der NBA gegen die Cleveland Cavaliers verloren. Der zuletzt überragende “AD” war nach acht Minuten mit Grippesymptomen vom Feld gegangen und kam am Dienstag (Ortszeit) bei der 102:116-Niederlage nicht mehr zum Einsatz. “Er wollte es versuchen. Aber er ist dehydriert und ausgelaugt”, erklärte Lakers-Coach Darvin Ham die Herausnahme. Offen ist, ob der 2,27-Meter-Mann am Mittwoch schon gegen Toronto einsatzbereit ist.

Ohne den besten Mann der vergangenen Wochen waren die Kalifornier gegen das derzeit drittbeste Team der Eastern Conference jedenfalls insgesamt zu schwach aufgestellt. Donovan Mitchell kam auf 43 Punkte für die Cavs, bei den Lakers war LeBron James (“Es ist immer wieder schön, hier herzukommen. Die Erinnerungen werde ich nie vergessen.”) mit 21 Punkten der beste Werfer. Dennis Schröder verbuchte 16 Punkte.

Mavs fahren knappen Sieg ein – Pistons schlagen Heat

Maxi Kleber (9 Punkte, drei Rebounds) rettete mit den Dallas Mavericks einen knappen Sieg gegen die Denver Nuggets ins Ziel. Ein 11:0-Run des Gegners brachte Doncic (22 Punkte) und Co. am Ende nochmal in Bedrängnis. Beim 116:115 ging es in den letzten Sekunden mit Fouls und Freiwürfen hin und her, ehe der vierte Sieg aus den vergangenen fünf Spielen für die Mavericks perfekt war. Trotz der wilden Schlussphase war Mavs-Coach Jason Kidd zufrieden: “Es war ein großartiges Spiel!”

Nichts zu holen gab es für die Miami Heat gegen Detroit. Ohne Anführer Jimmy Butler (Beschwerden mit dem rechten Knie) lief für die Heat nach gutem Start ab dem dritten Viertel wenig zusammen. Der Schlussabschnitt ging mit 38:23 an die Pistons, bei denen Bojan Bogdanovic groß aufspielte (31 Punkte).

AD macht 55 in D.C. – Alvarados Gala in New Orleans

Jede Menge Action in der NBA zum Wochenauftakt. Anthony Davis ragte beim Lakers-Sieg heraus, die Celtics waren ebenso wenig zu stoppen wie Pelicans-Reservist Jose Alvarado. Die Liga am Montagmorgen.

Konnte es kaum glauben: Anthony Davis, beglückwünscht vom Ex-Teamkollegen Kyle Kuzma.

Konnte es kaum glauben: Anthony Davis, beglückwünscht vom Ex-Teamkollegen Kyle Kuzma.

NBAE via Getty Images

55 Punkte und 17 Rebounds – in der US-Bundeshauptstadt Washington D.C. stand nicht zur Debatte, wer denn der Mann des Abends im Duell der Wizards mit den L.A. Lakers gewesen sein könnte. Anthony Davis, vor Wochen inmitten der schweren Krise der Kalifornier von LeBron James in zentraler Rolle gefordert, lieferte beim 130:119-Auswärtssieg dermaßen ab, dass den Hausherren um den früheren Lakers-Profi Kyle Kuzma (26 Punkte) am Ende nur die Gratulationscour blieb – verbunden gar mit MVP-Rufen von den Rängen für den gegnerischen Top-Mann, der seinen NBA-Bestwert nur um schlappe vier Zähler verpasste.

Aktuelle Spiele

Mit dem achten Sieg in den vergangenen zehn Partien sind die Lakers nun wieder halbwegs in der Spur (10:12). Wieder mit dabei nach der Geburt des dritten Kindes: Dennis Schröder.  Der Deutsche zog in der Starting Five die Fäden (acht Assists), Russell Westbrook gelangen von der Bank kommend gar 15 Vorlagen. Und der “King”? James sammelte beim vierten Auswärtssieg in Serie 29 Punkte und stand gerne im Schatten von “Unibrow” Davis (Punkteschnitt von 35,3 in den vergangenen neun Spielen). “Wir haben einfach weiter hart gearbeitet”, sagte James nach dem Spiel auf das sportliche Tief zurückblickend. “Neuer Coach, neues System, wir mussten einige Dinge erstmal regeln”, so der Superstar, der jedoch vor der anstehenden Rückkehr in seine alte Heimat Cleveland gleich eine Warnung hinterherschickte: “Wir haben noch nichts erreicht.”

Stichwort Cleveland. Die bislang so starken Cavs (jetzt 15:9) bekamen im Madison Square Garden offensiv kaum ein Bein auf den Boden und mussten eine bittere Pille schlucken: 81:92. Knicks-Center Isaiah Hartenstein verpasste mit zehn Punkten und neun Rebounds das Double-Double nur hauchzart, während Neuzugang Jalen Brunson (23 Punkte) geschickt die Fäden zog und die sechste Heimniederlage der Knicks am Stück somit verhindern konnte.

Brown und Tatum nicht zu stoppen

Cleveland bleibt Dritter im Osten, hat nun aber schon gehörigen Rückstand auf den Primus der Eastern Conference, vielmehr sogar der gesamten Liga. Denn die Boston Celtics (19:5) pflügen mit Jaylen Brown (34 Punkte, zehn Rebounds, vier Blocks) und Jayson Tatum (29/11) weiter schier unaufhaltsam durch die Liga und stoppen auswärts im Big Apple die vier Partien währende Siegesserie der Brooklyn Nets um Kevin Durant (31 Punkte, Nets bei 13:12) durch ein 103:92.

Ein Blick noch in den Westen: Die Phoenix Suns gewannen ihr Auswärtsspiel bei den San Antonio Spurs (elfte Niederlage für Gregg Popovichs Mannen in Folge!) haushoch mit 133:95 und stehen auch ohne den verletzten Chris Paul damit weiter an der Spitze der Conference (16:7). Deandre Ayton ging mit einem Double-Double voran (25/10).

Nuggets verteidigen “erbärmlich” – Sabonis-Triple-Double

Die New Orleans Pelicans (15:8) kamen im Verfolgerduell zu einem 121:106 gegen die Denver Nuggets (14:9). Mann des Abends in “The Big Easy” war Pelicans-Reservist Jose Alvarado, der die Fans verzückte, als er von der Bank ins Spiel kam und die Partie mit seinem Karriere-Bestwert von 38 Punkten nach 14-Zähler-Rückstand quasi im Alleingang drehte, Nuggets-Star Nikola Jokic (32/16/9) in den Schatten stellte und mit seinen acht Dreiern für Stimmung auf den Rängen sorgte. “Jose war der Mann heute, er hat uns gekillt”, applaudierte Bruce Brown von den Nuggets. Trainer Mike Malone attestierte dem unterlegenen Team indes eine “erbärmliche Verteidigung” vor allem gegen Alvarado.

Ebenfalls bemerkenswert: das Triple-Double von Domantas Sabonis (11/17/10) beim 110:101 der Sacramento Kings gegen die Chicago Bulls (Zach LaVine mit 41 Zählern) sowie das Comeback von Damian Lillard (21 Punkte, sechs Assits) nach längerer Verletzungspause beim 116:100-Heimsieg der Portland Trail Blazers über die Indiana Pacers.

Lakers setzen Aufwärtstrend gegen Bucks fort – Moritz Wagner erstmals Starter

Der Aufwärtstrend der Los Angeles Lakers in der NBA setzt sich fort – ohne den zum dritten Mal Vater gewordenen Dennis Schröder. Moritz Wagner startete bei Orlandos Niederlage erstmals in dieser Saison. Und: Miami siegt bei den Celtics. Die NBA aus der Samstagnacht.

LeBron James und die L.A. Lakers sind gut in Form. Orlandos Moritz Wagner (r.) durfte erstmals in dieser Saison starten.

LeBron James und die L.A. Lakers sind gut in Form. Orlandos Moritz Wagner (r.) durfte erstmals in dieser Saison starten.

Die L.A. um Superstar LeBron James gewannen am Freitag (Ortszeit) bei Tital-Mitfavorit Milwaukee Bucks 133:129 (66:58) und fuhr damit den siebten Sieg aus den vergangenen neun Partien ein. Anthony Davis führte die Lakers mit 44 Punkten an und gewann das direkte “Duell” mit Milwaukees Giannis Antetokounmpo, der 40 Punkte erzielte. Davis hatte vor der Partie mit Football-Star Aaron Rodgers gesprochen, der Quarterback der Green Bay Packers verfolgte das Spiel in der Arena. “Als ich ihn vor dem Spiel gesehen hatte, sagte er zu mir, dass er heute 30 Punkte von mir sehen will”, erklärte “AD”.

James kam auf 28 Zähler und elf Vorlagen. In seiner 20-jährigen NBA-Laufbahn hat James nun 10.144 Korbvorlagen verteilt und in der ewigen Bestenliste Magic Johnson vom sechsten Platz verdrängt. Ein besonderes Spiel war es auch für Lakers-Cheftrainer Darvin Ham (“Es war ein wunderschöner Abend”): Er kehrte erstmals nach Milwaukee zurück, nachdem er dort in den vorherigen vier Spielzeiten als Assistenztrainer gearbeitet hatte und 2021 mit den Bucks Meister geworden war.

Nicht dabei war Dennis Schröder. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft fehlte, weil er zum dritten Mal Vater geworden ist. “Wir sind jetzt Fünf”, schrieb der 29-Jährige bei Instagram und veröffentlichte Fotos vom Nachwuchs. Schröder war zuvor bereits Vater eines Sohnes (Dennis Malick jr.) und einer Tochter (Imalia Aaliya).

Wagner-Brüder im Gleichschritt

Für die Brüder Franz und Moritz Wagner gab es mit den Orlando Magic eine 96:107 (47:54)-Niederlage bei den Cleveland Cavaliers. Moritz stand zum ersten Mal in dieser Saison in der Startformation, er wie auch sein Bruder Franz Wagner erzielten jeweils 16 Punkte. Die Magic konnten Clevelands Topscorer Donovan Mitchell nicht stoppen: Er hatte nach neun Minuten 16 seiner am Ende 34 Zähler erzielt und zu diesem Zeitpunkt mehr Punkte als das gesamte Magic-Team markiert.

Moritz Wagner schöpfte trotzdem Mut aus der Partie, nachdem er seine Fußverletzung überwunden hat: “Ich komme einfach mit einem Lächeln zur Arbeit und gebe mein Bestes. Wir haben das Gefühl, dass wir erfolgreich sein können, wenn alle gesund sind. Es liegt an uns, weiterzumachen, bis das passiert.”

Heat siegen bei den Celtics

Die Miami Heat entführten beim derzeit besten Team der NBA einen Auswärtssieg, durch ein 120:116 (59:62) nach Verlängerung fügten die Heat den Boston Celtics die erst zweite Niederlage aus den vergangenen 16 Partien zu. Jimmy Butler stand den Heat nach überstandener Knieverletzung wieder zur Verfügung und überzeugte mit 25 Zählern und 15 Rebounds. Zehn Sekunden vor Schluss traf Butler den spielentscheidenden Wurf.

Auch das Spitzenteam der Western Conference, die Phoenix Suns, kassierten eine Niederlage. Die Houston Rockets fuhren einen hauchdünnen 122:121-Sieg ein (30 Punkte von Jalen Green). Den Suns halfen weder ein zwischenzeitlicher 16-Punkte-Vorsprung noch die 41 Punkte von Devin Booker. “Wir konnten gute Würfe abgeben”, sagte Suns-Trainer Monty Williams. Aber: “Wir waren einfach nicht in der Lage, sie zu verwandeln.”

Lakers erholen sich dank LeBron – Royaler Sieg für die Celtics

Die Los Angeles Lakers haben sich von ihrem Einbruch gegen die Indiana Pacers erholt und ihr Heimspiel gegen die Portland Trail Blazers in der NBA gewonnen.

Führte die L.A. Lakers zum Sieg: LeBron James.

Führte die L.A. Lakers zum Sieg: LeBron James.

picture alliance / ZUMAPRESS.com

Angeführt von Superstar LeBron James holte das Team um Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder am Mittwochabend ein 128:109. Zwei Tage zuvor hatte das Team im Schlussviertel eine 17-Punkte-Führung noch verspielt, dieses Mal schmolzen 19 Punkte Vorsprung im letzten Abschnitt nie auf weniger als 13 zusammen. Für die Lakers war es der achte Saisonsieg. James war mit 31 Punkten bester Werfer der Partie, Schröders Ausbeute waren sechs Punkte, fünf Vorlagen und ein Rebound.

Keiner der beiden kam damit in die Nähe von Jayson Tatum, der beim 134:121 seiner Boston Celtics gegen die Miami Heat auf 49 Zähler, 11 Rebounds und 3 Vorlagen kam und damit auch Prinz William und seine Frau Kate unter den Zuschauern in Boston bestens unterhielt. Die Celtics stehen nun als einziges Team der Liga bei bereits 18 Saisonsiegen.

Die Nummer zwei der Eastern Conference, die Milwaukee Bucks, holten ein 109:103 gegen die New York Knicks um Isaiah Hartenstein. Moritz und Franz Wagner verloren mit den Orlando Magic schon zum 17. Mal in dieser Saison und kassierten ein 108:125 gegen die Atlanta Hawks. Franz Wagner war mit 22 Punkten bester Werfer seines Teams.

In der Western Conference gewann Tabellenführer Phoenix Suns mit 132:113 gegen die Chicago Bulls. Die Denver Nuggets kamen zu einem 120:100 gegen die Houston Rockets und haben mit nun 14 Siegen einen Erfolg weniger als die Suns.

Schröder wird nach Lakers-Fiasko deutlich: “Wir haben das verkackt”

Nationalmannschafts-Kapitän Dennis Schröder hat mit den Los Angeles Lakers eine denkwürdige Niederlage hinnehmen müssen. Das hinterlässt bleibenden Eindruck beim Deutschen.

Nicht zu fassen: Die Lakers um Dennis Schröder haben gegen die Pacers noch verloren.

Nicht zu fassen: Die Lakers um Dennis Schröder haben gegen die Pacers noch verloren.

picture alliance/dpa

Es sah nach einem gemütlichen Basketball-Abend aus, nach dem sechsten Sieg in den vergangenen sieben Spielen und einer Fortsetzung des Aufwärtstrends. Doch was die Los Angeles Lakers nach einer 101:84-Führung rund zehn Minuten vor Schluss zu Hause gegen die Indiana Pacers auf dem Parkett fabrizierten, ließ so manchen Basketball-Experten staunend zurück. Und auch die Protagonisten auf dem Court taten sich schwer mit Erklärungen nach der Buzzerbeater-Niederlage, die Pacers-Rookie Andrew Nembhard per Sirenen-Dreier perfekt gemacht hatte.

Buzzerbeater-Niederlage

“In der Defensive haben wir keine Rebounds mehr geholt, und in der Offensive haben wir den Ball nicht mehr bewegt. Wir haben viel zu langsam gespielt”, sagte ein ernüchterter Schröder der dpa über den Einbruch in den Schlussminuten und angesichts dieses bitteren 115:116, das die Lakers quittieren mussten. “Das ist mit die schlechteste Niederlage meiner Karriere. (…) In keiner Liga darf man das abgeben, das ist inakzeptabel. Wir haben das verkackt”, führte der deutsche Point Guard weiter aus, der nach seiner Verletzung abermals in der Starting Five des Rekord-Champions stand.

“King” James kommt zu spät

Lakers-Rückkehrer Schröder verbuchte acht Punkte, vier Vorlagen und drei Rebounds, die zwölfte Saisonniederlage bei nur sieben Siegen verhindern konnte der ehemalige Braunschweiger, der bei der EM mit der DBB-Auswahl stark aufspielte und Bronze holte, freilich nicht mehr.

Schwacher Trost: Bester Werfer dieser denkwürdigen Partie war Lakers-Star Anthony Davis mit 25 Punkten. Basketball-Legende LeBron James kam zwar auf 21 Zähler, konnte Nembhards entscheidenden Wurf allerdings nicht verhindern.

Nembhard mit der Sirene: Lakers verspielen 17-Punkte-Vorsprung noch

Auf dem Weg, ihre Ausgangslage in der Western Conference zu verbessern, haben die Los Angeles Lakers eine empfindliche Heimniederlage hinnehmen müssen – mit der Schlusssirene. Die NBA am Dienstagmorgen.

Da war die Freude groß: Andrew Nembhard (Mi.) drehte das Spiel gegen LeBron James und die Lakers noch.

Da war die Freude groß: Andrew Nembhard (Mi.) drehte das Spiel gegen LeBron James und die Lakers noch.

Getty Images

Der Trend war zuletzt der Freund der Los Angeles Lakers – doch nach fünf Siegen aus den vergangenen sechs Spielen setzte es zu Hause gegen die Indiana Pacers ein bitteres 115:116. Bitter deshalb, weil die Kalifornier im Schlussviertel einen 17-Punkte-Vorsprung (84:101) noch verspielten und den Pacers mit dem letzten Wurf noch den Gewinn dieses Spiels gestatteten.

Man bleibt ruhig, weil man diese Momente im Training übt.

Andrew Nembhard

Aktuelle Spiele

Bei auslaufender Uhr traf Rookie Andrew Nembhard über keinen Geringeren als LeBron James hinweg für drei Punkte und damit zum knappen Sieg. Sirene. Aus. Lange Gesichter bei den einen, Riesenfreude bei den anderen. Vor allem beim Kanadier Nembhard (vier Dreier), der von der Gonzaga-Universität kommt und in der zweiten Runde gepickt wurde. Es war die einzige Führung für Indiana um Ex-Mavericks-Coach Rick Carlisle nach der Halbzeitpause.

“Ich glaube, man bleibt ruhig, weil man für diese Momente im Training übt”, sagte der Matchwinner nach dem Spiel. “Man muss die Sache nur mit Selbstvertrauen angehen.” So einfach ist das in der NBA.

Dennis Schröder durfte erneut von Beginn an ran bei den Lakers (7:12) und verbuchte acht Punkte, vier Vorlagen und drei Rebounds. Bester Werfer der Partie war Teamkollege Anthony Davis mit 25 Punkten, “King” James kam auf 21 Zähler. Bei den Pacers, die mit ihrem zwölften Sieg Rang vier im Osten ergatterten, war Tyrese Haliburton mit 24 Punkten und 14 Assists am erfolgreichsten. Er sorgte auch 39 Sekunden für Schluss per Korbleger für den Ausgleich, den James im Gegenzug mit einem Floater noch kontern konnte. Der Rest ist bekannt …

Magic und Jazz im Tief – 17. Sieg für Boston

Moritz und Franz Wagner mussten mit den Orlando Magic die fünfte Niederlage in Serie hinnehmen. Beim 102:109 gegen die Brooklyn Nets um Superstar Kevin Durant (45 Punkte) verbuchte Franz Wagner 21 Zähler und kam damit bereits zum zwölften Mal in dieser Saison über die 20-Punkte-Marke. Rookie Paolo Banchero und Bol Bol steuerten je 24 Zähler für Orlando bei, Moritz Wagner in elf Minuten Einsatz zwei Punkte von der Linie sowie fünf Rebounds.

An der Spitze der Eastern Conference holten die Boston Celtics ihren 17. Saisonsieg durch ein 140:105 gegen die Charlotte Hornets. Jayson Tatum verbuchte 35 Punkte für die Celtics, Marcus Smart kam auf 22 Zähler und 15 Assists. Auch die Topteams im Westen holten Siege. Tabellenführer Phoenix Suns (Devin Booker mit 44) setzte sich mit 122:117 bei den Sacramento Kings durch, die Denver Nuggets um Nikola Jokic (32/12/8) gewannen 129:113 gegen die Houston Rockets.

Nach unerwartet gutem Start ist derweil der Motor der Utah Jazz ins Stottern geraten: Das Team aus Salt Lake City setzte beim 107:114 gegen die Chicago Bulls das fünfte Spiel in Serie in den Sand und fiel auf 12:11 ab. Da halfen auch 32 Punkte von Lauri Markkanen gegen seine ehemaligen Teamkollegen nichts.

Erfolgreiches Embiid-Comeback – Rekord für Porzingis

Ein gelungenes Comeback nach Verletzung feierte Star-Center Joel Embiid beim 104:101 der Philadelphia 76ers gegen die Atlanta Hawks – 30 Punkte, acht Rebounds, sieben Assists.

Drittbester Korbjäger des Abends hinter Durant und Booker war Kristaps Porzingis beim 142:127 der Washington Wizards gegen die Minnesota Timberwolves mit einem Karrierebestwert von 41 Punkten (29 vor der Pause) bei drei geblockten Würfen. T-Wolves-Star Karl-Anthony Towns schied im dritten Viertel mit einer Verletzung am rechten Bein aus und musste vom Court gebracht werden.

James überragt: Zweiter Lakers-Sieg bei den Spurs – Kleber-Comeback

Dank LeBron James und Dennis Schröder fuhren die Los Angeles Lakers den zweiten Auswärtserfolg in Serie ein. Beim Comeback von Maximilian Kleber verlor Dallas ein enges Spiel.

Lakers-Superstar LeBron James (li.) gegen San Antonios Devin Vassell.

Lakers-Superstar LeBron James (li.) gegen San Antonios Devin Vassell.

IMAGO/USA TODAY Network

Die Los Angeles Lakers kommen in der NBA immer besser in Fahrt. Bei den San Antonio Spurs gewann das Team, angeführt von Superstar LeBron James und Dennis Schröder, am Samstagabend (Ortszeit) mit 143:138 (70:68). Erst am Tag zuvor hatten die Lakers bei den Spurs ihren ersten Auswärtserfolg der Saison eingefahren.

Schröder stand erneut in der Startformation und hatte unter anderem mit 21 Punkten und sechs Assists seinen Anteil am Sieg. Überragend aufgelegt war allerdings James, der mit 39 Punkten einen Saisonbestwert aufstellte. Dabei verwandelte der 37 Jahre alte Superstar sieben Dreier, mehr gelangen ihm noch nie in seiner Karriere.

Die Spurs kassierten ihre achte Niederlage in Serie und waren am Ende stark dezimiert. Die Starter Jakob Pöltl und Jeremy Sochan verletzten sich bereits in der ersten Halbzeit, Zach Collins wurde Ende des dritten Viertels des Feldes verwiesen, nachdem er Russell Westbrook mit einem harten Foul eine Platzwunde zugefügt hatte. Die Lakers gewannen zum fünften Mal in den vergangenen sechs Spielen, liegen wegen ihres katastrophalen Saisonstarts aber weiter auf dem drittletzten Platz der Western Conference.

Niederlage für die Mavericks bei Kleber-Comeback

Nicht viel besser stehen die Dallas Mavericks da. Bei den Toronto Raptors verloren die Texaner eine enge Partie mit 100:105 (52:54). Maximilian Kleber wirkte nach Rückenproblemen und vier Spielen Pause erstmals wieder mit und kam auf elf Punkte und fünf Rebounds. Der aktuelle Topscorer Luka Doncic wurde von den Raptors oft mit zwei Spielern verteidigt, war mit 24 Punkten, neun Assists und sieben Rebounds trotzdem bester Spieler der Mavs.

Mit einer ausgeglichenen Bilanz mit je neun Siegen und Niederlagen rangieren sie in der engen Western Conference auf Rang elf. An der Spitze bleiben die Phoenix Suns nach einem 113:112-Erfolg gegen die Utah Jazz.

Premieren in der NBA – mit LeBron und für die Wagner-Brüder

LeBron James ist bei den Los Angeles Lakers wieder dabei – schon schaffen sie den ersten Auswärtssieg. Franz und Moritz Wagner spielten erstmals in dieser Saison gemeinsam.

Sein Comeback war für die Lakers direkt mit einem Erfolg verbunden: LeBron James.

Sein Comeback war für die Lakers direkt mit einem Erfolg verbunden: LeBron James.

IMAGO/USA TODAY Network

Die Los Angeles Lakers haben bei der Rückkehr ihres Superstars LeBron James ihren ersten Auswärtserfolg der aktuellen NBA-Saison eingefahren. Die Lakers gewannen am Freitag (Ortszeit) mit 105:94 (59:41) bei den San Antonio Spurs. Dabei stand der deutsche Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder zum ersten Mal in der Startformation der Lakers.

James kam auf 21 Punkte, acht Rebounds und fünf Assists, nachdem er die vergangenen fünf Partien aufgrund einer Adduktorenzerrung verpasst hatte. Schröder markierte neun Zähler und verteilte fünf Assists. Die Gäste bestimmten die Partie von Beginn an und lagen bereits nach sieben Minuten das erste Mal zweistellig in Führung. Mit einer Bilanz von sechs Siegen und elf Niederlagen rangieren die Lakers auf dem drittletzten Platz der Western Conference.

31 Wagner-Punkte – Giannis entscheidet Spitzenspiel

Franz und Moritz Wagner mussten sich bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt in dieser Saison den Philadelphia 76ers geschlagen geben. Die beiden Brüder zogen mit den Orlando Magic zu Hause mit 99:107 (56:52) den Kürzeren. Franz Wagner erzielte mit 24 Zählern die meisten Punkte seines Teams, Moritz Wagner markierte bei seinem Saisondebüt nach überstandener Knöchelverletzung sieben Zähler. Der ältere der beiden Wagner-Brüder hatte die ersten 18 Saisonspiele Orlandos verpasst und auch auf die EM verzichten müssen.

Isaiah Hartenstein musste sich im Heimspiel seiner New York Knicks den Portland Trail Blazers mit 129:132 (116:116, 61:62) nach Verlängerung geschlagen geben. Bei Portland überragte das Duo Jerami Grant und Anfernee Simons mit zusammen 82 Punkten. Hartenstein kam auf sechs Zähler.

Im Spitzenspiel der Eastern Conference setzten sich die Milwaukee Bucks mit 117:102 (52:63) gegen die Cleveland Cavaliers durch. Der NBA-Meister von 2021 drehte die Partie nach der Pause durch einen 23:2-Lauf. Milwaukees Superstar Giannis Antetokounmpo war mit 38 Zählern der beste Spieler auf dem Parkett.