Knapper Sieg gegen Braunschweig: Bayreuth schnuppert an den Play-off-Plätzen

Bayreuth hat in der BBL durch die Sieg gegen Braunschweig zumindest ansatzweise den Anschluss an die Play-off-Plätze hergestellt.

Starke zweite Hälfte: Bayreuths Basketball besiegen Braunschweig.

Starke zweite Hälfte: Bayreuths Basketball besiegen Braunschweig.

imago images/Eibner

Gegen die Löwen aus Niedersachsen gewann die Mannschaft von Raoul Korner dank einer starken zweiten Halbzeit knapp mit 94:92 (43:52) und liegt mit nun 16:18 Punkten weiter auf dem zehnten Tabellenplatz.

Marcus Thornton führte Bayreuth mit 27 Punkten zum Sieg gegen die Löwen, bei denen Martin Peterka bester Werfer war (22). Braunschweig rutscht mit nun 12:20 Zählern auf den 13. Rang ab.

Vor Bayreuth stehen mit der BG Göttingen (9.), den Hakro Merlins Crailsheim (8.) und den Hamburg Towers (7.) drei Teams mit jeweils 20:12 Punkten. Die besten acht Teams der BBL qualifizieren sich für die Play-offs.

medi Bayreuth – Löwen Braunschweig 94:92 (43:52)

Beste Werfer Bayreuth: Thornton (27), Anim (17), Allen (14), Sajus (13) für Bayreuth
Beste Werfer Braunschweig: Peterka (22), Brown (19), Klaassen (13), Tischler (10) für Braunschweig.
Zuschauer: keine

Oldenburgs Niederlagen-Serie nach Corona-Pause fortgesetzt

Die EWE Baskets Oldenburg bleiben nach der knapp vierwöchigen Corona-Pause in der Krise. Aufsteiger MLP Academics Heidelberg siegte nach Verlängerung bei den Löwen Braunschweig mit 92:83 (75:75, 43:40).

Auf zum Korb: Jonas Wohlfarth-Bottermann (Mi.).

Auf zum Korb: Jonas Wohlfarth-Bottermann (Mi.).

imago images/Nordphoto

Die vor der Saison als Playoff-Anwärter gestarteten Oldenburger verloren am Samstag gegen die MHP Riesen Ludwigsburg mit 57:79 (39:43) und sind nach der vierten Niederlage in Serie mit einer Bilanz von 2:10-Siegen in der Basketball-Bundesliga weiterhin Tabellenletzter. Ludwigsburg (11:6) kletterte dagegen vorerst auf Rang vier.

Wie schon so häufig in dieser Spielzeit waren die Gastgeber im ersten Viertel besser (17:12), brachen danach allerdings ein. Ludwigsburg machte aus einem Rückstand bis zur Pause eine Vier-Punkte-Führung. Nach dem Seitenwechsel hatten die Norddeutschen durch die lange coronabedingte Trainingspause den physisch überlegenen Gästen konditionell nichts mehr entgegenzusetzen und kassierten eine deutliche Heimpleite. Jonah Radebaugh und der 18 Jahre alte Jacob Patrick waren mit jeweils 14 Zählern beste Gäste-Schützen.

Aufsteiger MLP Academics Heidelberg siegte nach Verlängerung bei den Löwen Braunschweig mit 92:83 (75:75, 43:40) und ist mit 6:10-Erfolgen auf Rang 13, direkt hinter den Niedersachsen (6:9). Brekkott Chapman mit 23 Punkten und zwölf Rebounds sowie Kelvin Martin mit 20 Zählern und acht Ballgewinnen waren bei den Gästen entscheidend. Martin traf mit der Schlusssirene in der regulären Spielzeit zum 75:75-Ausgleich.

Elf Corona-Fälle: Alba Berlin beantragt Spielverlegung

Bei Alba Berlin sind elf Teammitglieder positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die nächste Partie soll verlegt werden

Große Teile des Teams haben sich infiziert.

Große Teile des Teams haben sich infiziert.

imago images/Jan Huebner

“Die Folgeuntersuchungen der zum Wochenbeginn verzeichneten positiven Coronatests haben bisher insgesamt elf Infektionen im Team, Trainer- und Betreuerstab von Alba Berlin ergeben. Den Betroffenen geht es gut, sie haben zum jetzigen Zeitpunkt durchweg keine oder nur milde Krankheitssymptome”, teilte der Verein am Donnerstag mit.

Für das am kommenden Sonntag bei den Löwen aus Braunschweig hat der Verein bei der Basketball Bundesliga gemäß der BBL-Spielordnung eine Spielverlegung und Neuterminierung beantragt.

Bereits am Montag war das in der Euroleague für Donnerstag geplante Spiel gegen Panathinaikos Athen wegen Corona-Fällen im Team der Griechen abgesagt worden. Laut Spielplan müssten die Berliner am kommenden Mittwoch in der Euroleague bei Maccabi Tel Aviv in Israel und zwei Tage später bei Fenerbahce Istanbul in der Türkei antreten.

“Alle sind betroffen”: Amaize muss Saison verletzt beenden

Nationalspieler Robin Amaize von den Basketball Löwen Braunschweig muss seine Saison vorzeitig beenden.

Verletzt am Boden: Robin Amaize.

Verletzt am Boden: Robin Amaize.

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Der 27 Jahre alte Guard zog sich beim BBL-Spiel bei den Telekom Baskets Bonn (83:89) am Mittwoch eine schwere Knieverletzung zu und wird nächste Woche operiert, wie die Niedersachsen am Freitag mitteilten.

Damit wird der Kapitän der Braunschweiger auch der deutschen Nationalmannschaft auch in den kommenden Partien der WM-Qualifikation Ende Februar fehlen. “Es ist schwer zu beschreiben, welche Emotionen diese Hiobsbotschaft bei mir und der gesamten Organisation ausgelöst hat”, sagte Löwen-Geschäftsführer und Sportdirektor Nils Mittmann. “Alle sind betroffen und es tut uns für Robin einfach unfassbar leid.”

Bayern patzen – und Bonn erobert die Spitze

Dank eines überraschenden Patzers der Bayern sind die Telekom Baskets Bonn neuer Tabellenführer der BBL. Jubeln durfte auch Hamburg, während das Niedersachsen-Duell zwischen Braunschweig und Oldenburg ins Wasser fiel.

Abgeprallt: Bayerns Othello Hunter (re.) gegen Fabian Bleck. 

Abgeprallt: Bayerns Othello Hunter (re.) gegen Fabian Bleck. 

imago images/Eibner

Dank des 68:77-Patzers des FC Bayern München am Sonntagabend bei den Hakro Merlins Crailsheim und einem eigenen klaren 115:90-Erfolg über die Syntainics MBC aus Weißenfels stehen die weiterhin überraschend starken Rheinländer mit einer Bilanz von 11:2-Siegen auf Rang eins. Der Mitfavorit aus München (10:3) ist nun Zweiter.

Die Bayern waren zu Beginn völlig von der Rolle. Lediglich elf Zähler erzielte das Team von Trainer Andrea Trinchieri im ersten Viertel. Bis zur Pause erholten sich die Münchner vom Elf-Punkte-Rückstand und kamen auf 37:40 heran. Crailsheim ließ allerdings nicht locker und zeigte im dritten Viertel erneut einen starken Auftritt. Daher gingen die Gastgeber mit 60:50 (30. Minute) in den Schlussabschnitt. Dort ließen sie sich den Vorsprung nicht mehr nehmen. TJ Shorts erzielte 21 Punkte. KC Rivers (23 Zähler) war bester Bayern-Werfer.

Souveräne Bonner – Hamburg klettert

Souverän war dagegen der Bonner Auftritt beim achten Erfolg in Serie gegen den MBC. Lediglich im zweiten Viertel ließen die Baskets die Gäste aus Weißenfels näher herankommen (54:47). Mit einem furiosen dritten Durchgang (36:18) war die Partie schnell entschieden. Bester Schütze bei der Mannschaft von Trainer Tuomas Iisalo war Skyler Bowlin (23 Punkte). Sechs weitere Bonner punkteten ebenfalls zweistellig.

Hinter dem Duo kletterten die Hamburg Towers (8:4) vorerst auf Rang drei. Die Hanseaten hatten mit den Gießen 46ers beim 104:82 (53:39) keine Probleme. Robin Christen (20 Punkte) und Caleb Homesley (18) waren für die Mannschaft von Trainer Pedro Calles am erfolgreichsten.

Die Partie der Löwen Braunschweig gegen die EWE Baskets Oldenburg wurde nach fünf positiven Corona-Fällen der Oldenburger verlegt.

Hamburg Towers – Gießen 46ers 104:82 (24:13,29:26,31:23,20:20)

Punkte Hamburg Towers: Christen 20, Homesley 18, Kotsar 16, McCallum 9, Meisner 9, Ju. Hollatz 8, Z. Brown 7, Edigin 6, Hinrichs 6, J. Brown 5
Gießen 46ers: Koch 18, Mccullum 14, Omot 14, Williams 10, Tate 9, Jalon Demarco 8, Nawrocki 3, Begue 2, Binapfl 2, Fayne II 2
Zuschauer: 2201

Hakro Merlins Crailsheim – FC Bayern München 77:68 (22:11,18:26,20:13,17:18)

Punkte Hakro Merlins Crailsheim: Shorts 21, Bleck 9, Harris 9, Lasisi 8, Lewis 8, Radosavljevic 8, Stuckey 6, Kovacevic 3, Savage 3, Aririguzoh 2
FC Bayern München: Rivers 23, Hunter 11, Walden 9, Obst 7, Jaramaz 6, Thomas 6, Schilling 4, Djedovic 2
Zuschauer: 750

Telekom Baskets Bonn – Synt. MBC Weißenfels 115:90 (29:19,25:28,36:18,25:25)

Punkte Telekom Baskets Bonn: Bowlin 23, Gorham 15, Kratzer 15, Kessens 14, Jackson-Cartwright 12, Tadda 12, Morgan 10, Hasbargen 7, Ward 5, Falkenstein 2
Synt. MBC Weißenfels: Morris 31, Rebic 18, Huskic 15, Coffey 8, Mushidi 8, Yakhchali 8, Richter 2
Zuschauer: 3000

Fünf Corona-Fälle: Oldenburgs Spiel in Braunschweig verlegt

Das Bundesliga-Spiel zwischen den Basketball Löwen Braunschweig und den EWE Baskets Oldenburg ist coronabedingt kurzfristig verlegt worden.

Kann mit seiner Mannschaft nicht antreten: Mladen Drijencic.

Kann mit seiner Mannschaft nicht antreten: Mladen Drijencic.

imago images/Eibner

Das für diesen Sonntag, 18 Uhr, angesetzte Spiel kann nicht stattfinden, weil fünf Oldenburger Spieler per PCR-Test positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Das teilte die Basketball-Bundesliga (BBL) am zweiten Weihnachtsfeiertag rund zwei Stunden vor dem geplanten Spielbeginn mit.

“Die Spieler wurden unverzüglich isoliert. Alle anderen Spieler und Teammitglieder wurden negativ getestet”, hieß es von der BBL. Da Oldenburg weniger als acht Spieler zur Verfügung hat, wurde die Partie verschoben. Über eine Neuansetzung soll “zur gegebenen Zeit informiert” werden.