Sauer auf der Bank? Szoboszlai äußert sich gänzlich anders als Silva

Wie nach dem 3:0 der Leipziger beim Duell mit Bochum bekannt wurde, war Dominik Szoboszlai sauer über sein Schicksal, zuerst von Trainer Jesse Marsch auf die Bank verfrachtet worden zu sein. Es folgte eine klare Ansage.

Macht laut eigener Aussage auch 60 Spiele, wenn es sein muss: RB-Profi Dominik Szoboszlai.

Macht laut eigener Aussage auch 60 Spiele, wenn es sein muss: RB-Profi Dominik Szoboszlai.

imago images/Christian Schroedter

“Domi war ein bisschen sauer auf mich.” Mit diesem Satz bestätigte RB-Coach Jesse Marsch nach dem am Ende doch noch klaren 3:0-Erfolg über den VfL Bochum, dass sein Schützling Dominik Szoboszlai im Vorfeld nicht sehr glücklich damit gewesen war, an diesem Samstagabend zunächst wie auch Kollege André Silva auf der Bank Platz nehmen zu müssen.

Kurze Zeit später stellte sich dann auch eben jener Szoboszlai im Interview mit “Sky” – und machte klar, dass er wirklich sauer gewesen war: “Ich glaube, jeder ist ein bisschen sauer, wenn er nicht in der ersten Elf steht. Ich persönlich vielleicht noch mehr als andere, weil ich alle Spiele spielen will. Wenn in einem Jahr 60 Spiele sind, dann will ich 60 spielen. Ich bin eigentlich bereit für alle Spiele.”

“Klar braucht man auch Pausen, ich selbst war ja auch zuletzt acht Monate raus”, erinnerte sich der im Winter 2021 für 20 Millionen Euro Ablöse von RB Salzburg gekommene Ungar dann zwar auch an seine jüngste Leidenszeit (langwierige Adduktorenbeschwerden).” Szoboszlai ergänzte jedoch auch nochmals: “Trotzdem und wie gesagt: Ich möchte alle Spiele spielen!”

Silva ist der Gegensatz zu Szoboszlai

Während Szoboszlai nur kurz nach seiner Einwechslung eine saubere Ecke serviert hatte, verzeichnete der mit ihm eigewechselte André Silva bei jenem Eckball nicht nur via Kopfball das 1:0, sondern bereitete danach noch äußerst elegant das 2:0 von Christopher Nkunku vor.

Ob auch der 25-jährige Portugiese, vor dieser Saison für 23 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt gekommen, sauer gewesen war, als er zum dritten Mal in Folge anstelle von Yussuf Poulsen auf die Bank gemusst hatte? Darüber sprach niemand – und auch der Stürmer selbst brachte mit seiner folgenden sowie eher klassischen Antwort kein Licht ins Dunkel: “Ich bin natürlich sehr glücklich über mein Tor und vor allem darüber, dass ich der Mannschaft mit dem Treffer helfen konnte.”

Bleib stark, wir glauben an dich!

Jesse Marsch zu André Silva

Viel aussagekräftiger waren da aber die Bilder, wie Leipzigs US-Coach Marsch nach Silvas Treffer sprintete und seinen Schützling innig umarmt hatte – sowie im Anschluss nochmals ausführlich über dessen jüngste Leidenszeit (zuletzt sechs Pflichtspiele ohne Torbeteiligung) sprach: “Es ist ein bisschen schade, weil André solch ein guter Spieler und guter Mensch ist. Ich hatte ein Gespräch mit André heute, wo ich ihm gesagt habe: ‘Bleib stark, wir glauben an dich!’ Die Situation ist sicherlich nicht einfach für ihn und für uns, wichtig ist aber dann, dass er wie heute solch ein Tor macht.”

Ein Tor, das auch den Sachsen als Verein geholfen hat: Der zweite Bundesliga-Dreier in Serie katapultierte RB Leipzig schließlich wieder ran an die internationalen Ränge, die ja mindestens das Ziel sind in dieser Spielzeit.

“Das ist zu wenig”: Riemann spricht einigen Mitspielern die Einstellung ab

Der VfL Bochum hat mit 0:3 bei RB Leipzig verloren – so weit, so schlecht aus Sicht des Aufsteigers. Für Torwart Manuel Riemann war das nicht nötig – eine Ecke machte den Keeper im Anschluss gar mächtig wütend.

Hätte beim 0:1 anstelle der vielen Leipziger gern auch ein paar Mitspieler gesehen: Manuel Riemann.

Hätte beim 0:1 anstelle der vielen Leipziger gern auch ein paar Mitspieler gesehen: Manuel Riemann.

Getty Images

Manuel Riemann war am Samstagabend so etwas wie die Bochumer Punktversicherung in den ersten 70 Minuten. Schließlich hatte der Schlussmann und Wortführer etliche starke Paraden gezeigt und den klaren wie besonders in den Anfangsminuten dominierenden Favoriten RB Leipzig zur Verzweiflung getrieben. Profis wie Yussuf Poulsen, Christopher Nkunku oder Emil Forsberg scheiterten regelmäßig.

Kurz nach Schlusspfiff war dem Schlussmann seine starke Leistung aber nicht mehr anzusehen, vielmehr schüttelte der 33-jährige Routinier vehement mit dem Kopf und “pfefferte” sogar sein Tape auf den Rasen. Die Erklärung dahinter: Riemann war sauer, sauer auf seine Kollegen.

Riemann wird mehr als deutlich

Was in erster Linie etwas mit dem 0:1 in der 70. Minute zu tun hatte, als die beiden RB-Joker Dominik Szoboszlai und André Silva als Flankengeber und Kopfballspieler mit einer einfachen Ecke die komplette VfL-Abwehr hatten alt aussehen lassen. “Wir verlieren hier ein Spiel wieder nach einer Standardsituation (…) und da ist es auch egal, ob der Gegner hier 45 Millionen, 100 Millionen oder 200 Millionen einwechselt”, so Riemann zum Start seines unmissverständlichen Interviews mit “Sky”. “Wir verlieren einfach nach einer Standardsituation. Und der erste Ball, ich weiß gar nicht, ob der schon drin war (der Kopfball von Silva war bereits im Tor; Anm. d. Red.), aber auf jeden Fall laufen da vier Leipziger Spieler nach, die den Ball über die Linie stolpern wollen. Von uns steht genau keiner da.”

“Das ist einfach zu wenig”, wurde ein sichtlich genervter Riemann noch deutlicher – und sprach in der Folge seines Statements sogar einigen Mitspielern die richtige Einstellung ab: “Das ist zu wenig, das hat auch nichts mit Naivität zu tun. Bei einer Ecke weiß ich in der Regel schon, dass ich mein eigenes Tor verteidigen muss. Aber anscheinend nicht alle – keine Ahnung.”

Das verstehe ich einfach nicht.

Manuel Riemann über das Verhalten nach dem 0:1

Doch damit noch nicht genug. Zwar sei es “dumm”, ein solches Gegentor zum 0:1 nach einer Ecke zu bekommen, doch dass dann nur drei Minuten später Nkunku via Heber schon das vorentscheidende 2:0 macht, verstand Riemann erst recht nicht mehr: “Ganz ehrlich, bei zehn Spielern geht nach dem Gegentor nach der Ecke der Kopf nach unten – oder sagen wir mal bei acht.” Dem Führungsspieler fehle dann die Cleverness, weil die Leipziger mit den Einwechslungen natürlich umgestellt haben. Da müsse man dann einfach sicher an der Mittellinie stehen und erst einmal beobachten, wie RB fortan angreifen wolle. So aber seien seine Mitspieler ins offene Messer, ins 0:2 gelaufen. “Vier Leute pressen, fünf stehen hinten, Leipzig spielt einen tiefen Pass und es steht 2:0. Das darf uns so einfach nicht passieren.”

“Das verstehe ich einfach nicht”, sagte Riemann am Schluss noch wiederholend – und teilte dabei auch mit, diese ganzen Punkte gleich auch noch in der Kabine direkt mit den Mitspielern besprechen zu wollen. Denn Kommunikation sei nach wie vor ein Thema, “das sagt der Trainer ja auch schon lange. Nur müssen wir jetzt einfach mal anfangen, die Dinge auch umzusetzen. Am besten schnell.” Schließlich steht nach der Länderspielpause am übernächsten Samstag (16. Oktober, 15.30 Uhr) das Gastspiel in Fürth an. Es wird das Duell 18. gegen 17.

Leipzig geht ohne Dani Olmo in die “wichtige Woche”

Nach dem Stotterstart mit nur einem Sieg aus den letzten sechs Pflichtspielen steht RB Leipzig mit den Heimspielen gegen Hertha BSC, Club Brügge und den VfL Bochum vor einer richtungsweisenden Woche. Verzichten müssen die Sachsen in dieser auf Dani Olmo. 

Muss eine Zwangspause einlegen: Dani Olmo.

Muss eine Zwangspause einlegen: Dani Olmo.

imago images/motivio

“Es ist eine wichtige Woche. Wir sind an einem Punkt, an dem uns ein paar gute Ergebnisse sehr guttun würden”, bringt es Jesse Marsch auf den Punkt. Zwar herrsche “keine Panik in der Gruppe”, wie es der US-Amerikaner in der Pressekonferenz am Freitag ausdrückte. Doch die Unruhe wäre vorprogrammiert, wenn durch weitere Misserfolge die erneute Qualifikation für die Champions League in noch weitere Ferne rücken würde. Schon jetzt sind es für den Tabellenzwölften sechs Punkte Rückstand auf den als Pflichtziel angestrebten Platz vier.

Verzichten muss Marsch in allen drei Spielen auf Dani Olmo. Eine MRT-Untersuchung ergab nach Angaben des Trainers, dass sich der Spanier einen kleinen Muskelfaserriss im vorderen Oberschenkel zuzog. “Er ist ein paar Wochen raus”, schilderte Marsch. Bei RB hofft man deshalb, dass Olmo nach dieser “englischen Woche” nicht zur spanischen Nationalmannschaft reisen muss, sondern seine Blessur weiter in Leipzig auskurieren kann, um nach der Länderspielpause am 16. Oktober gegen den SC Freiburg einsatzfähig zu sein.

Marcel Halstenberg wird bis dahin sicher nicht fit sein. Der Nationalverteidiger, der wegen einer Spunggelenkverletzung in dieser Saison noch keine Minute gespielt hat, wird nach Aussage von Marsch frühestens im November wieder im Mannschaftstraining erwartet. Marsch bestätigte damit einen kicker-Bericht vom Mittwoch.

André Silva bleibt erste Wahl

Im Gegensatz zu RB hat der kommende Gegner Hertha BSC mit zwei Siegen gegen Bochum und Fürth den Ergebnis-Turnaround geschafft, den Marsch jetzt anstrebt. “Sie kommen mit Selbstvertrauen. Sie glauben, sie können uns besiegen”, so der Coach über die Hauptstädter. Das 1:1 seiner Belegschaft beim 1. FC Köln wertete er im Rückblick als “Schritt in die richtige Richtung”, wenngleich erneut auch Schwächen im Umschaltspiel aufgedeckt wurden. “Wir dürfen bei Ballverlust nicht so offen sein”, so seine Forderung.

An der Grundausrichtung wird Marsch voraussichtlich nichts ändern und weiterhin auf eine Viererkette setzen. Im Sturm bleibt Neuzugang André Silva ungeachtet seiner Ladehemmung erste Wahl. “André ist ein super Junge, er ist so professionell. Es läuft nicht perfekt für ihn, aber wenn er ein Tor findet, kommen viele Tore”, prophezeite Marsch und fügte hinzu: “Wir glauben an ihn und seine Qualität.”

Spekulationen um Mario Gomez haltlos

Die seit der Trennung von Markus Krösche vakante Position des Sportdirektors war auch bei der PK am Freitag Thema, auch wenn sich die medialen Spekulationen um eine Verpflichtung von Mario Gomez längst als haltlos erwiesen. Der Ex-Nationalspieler kommt für eine beratende Rolle im Fußball-Netzwerk von Red Bull in Betracht, nicht aber für eine Funktion beim Bundesligisten. Für ihn sei “Sportdirektor kein großes Thema”, sagte er: “Ich bin sehr zufrieden mit unserer Zusammenarbeit.” Er habe trotz der bislang unbefriedigenden Ergebnisse “in keinem Moment Stress gehabt, nur Unterstützung.” Der Stress dürfte kommen, wenn die Ergebnisse weiter ausbleiben.

Oliver Hartmann

Abschlussranking: So klar gewann Lewandowski seinen ersten Goldenen Schuh

Robert Lewandowski hat 2021 erstmals den Golden Shoe als bester Torjäger Europas gewonnen. Zwei ehemalige Seriensieger ließ der Weltfußballer vom FC Bayern klar hinter sich.

Tor Nummer 41, erster Sieg beim Golden Shoe: Bayern-Torjäger Robert Lewandowski.

Tor Nummer 41, erster Sieg beim Golden Shoe: Bayern-Torjäger Robert Lewandowski.

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Seit Ende Mai steht der Sieger des Golden Shoe 2021 fest: Robert Lewandowski. Im von der European Sports Media (ESM) erstellten Ranking untermauerte der Stürmer des FC Bayern mit seinem 41. Tor – gleichzeitig neuer Bundesliga-Rekord – beim abschließenden 5:2 gegen den FC Augsburg seine internationale Spitzenstellung.

82 Punkte sammelte der Pole mit seiner Torausbeute und holte damit erstmals den europäischen Torjäger-Award. Er folgt auf Ciro Immobile (Lazio Rom), der letztes Jahr noch knapp vor “Lewy” gelegen hatte und diesmal auf 20 Tore für Lazio Rom kam (Platz 17). 

Mit Lewandowski konnten nicht einmal Lionel Messi, der sich bereits sechsmal den Golden Shoe gesichert hat, und Cristiano Ronaldo, der viermal triumphierte, Schritt halten. Beide komplettieren das Podium, beide aber mit klarem Abstand zu Lewandowski. Messi wurde mit 30 Toren und damit 60 Punkten Zweiter vor CR7, der seine letzte Saison für Juventus Turin mit 29 Treffern beendete.

Dahinter folgen schon zwei weitere Bundesliga-Profis: André Silva – damals noch Frankfurter, nun Leipziger – erzielte am 34. Spieltag beim 3:1 gegen Freiburg seinen 28. Treffer (56 Punkte). Erling Haaland traf zum Abschluss doppelt beim Dortmunder 3:1 gegen Leverkusen und teilt sich so mit 27 Toren (54 Punkte) Rang 5 mit Kylian Mbappé von Paris St. Germain.

Von den Spielern aus den skandinavischen Ligen, die im Golden-Shoe-Ranking in seinen Anfangsstadien immer ganz oben zu finden sind, hielt sich Kasper Junker vom norwegischen Meister FK Bodö/Glimt (27 Tore, 40,5 Punkte) am besten – Rang 16. Noch vor den Bundesliga-Profis Wout Weghorst vom VfL Wolfsburg und Andrej Kramaric von der TSG Hoffenheim (20 Tore, 40 Punkte), die aber mit Platz 17 noch in den Top-20 zu finden sind.

Golden Shoe

Rang Spieler Verein (Land) Tore Liga-Faktor Wert
1 Robert Lewandowski Bayern München (GER) 41 2 82
2 Lionel Messi FC Barcelona (ESP) 30 2 60
3 Cristiano Ronaldo Juventus Turin (ITA) 29 2 58
4 André Silva Eintracht Frankfurt (GER) 28 2 56
5 Kylian Mbappé Paris St. Germain (FRA) 27 2 54
Erling Haaland Borussia Dortmund (GER) 27 2 54
7 Romelu Lukaku Inter Mailand (ITA) 24 2 48
8 Gerard FC Villarreal (ESP) 23 2 46
Harry Kane Tottenham Hotspur (ENG) 23 2 46
Karim Benzema Real Madrid (ESP) 23 2 46
11 Luis Muriel Atalanta Bergamo (ITA) 22 2 44
Mohamed Salah FC Liverpool (ENG) 22 2 44
13 Paul Onuachu KRC Genk (BEL) 29 1.5 43.5
14 Dusan Vlahovic AC Florenz (ITA) 21 2 42
Luis Suarez Atletico Madrid (ESP) 21 2 42
16 Kasper Junker FK Bodö/Glimt (NOR) 27 1.5 40.5
17 Wout Weghorst VfL Wolfsburg (GER) 20 2 40
Simy FC Crotone (ITA) 20 2 40
Memphis Depay Olympique Lyon (FRA) 20 2 40
Wissam Ben Yedder AS Monaco (FRA) 20 2 40
Ciro Immobile Lazio Rom (ITA) 20 2 40
Andrej Kramaric TSG Hoffenheim (GER) 20 2 40
23 Giorgos Giakoumis VVV-Venlo (NED) 26 1.5 39
24 Lorenzo Insigne SSC Neapel (ITA) 19 2 38
25 Amahl Pellegrino Kristiansund BK (NOR) 25 1.5 37.5
Milan Makaric Radnik Surdulica (SRB) 25 1.5 37.5
27 Youssef En-Nesyri FC Sevilla (ESP) 18 2 36
Bruno Fernandes Manchester United (ENG) 18 2 36
29 Pedro Goncalves Sporting (POR) 23 1.5 34.5
30 Heung-Min Son Tottenham Hotspur (ENG) 17 2 34
Lautaro Martinez Inter Mailand (ITA) 17 2 34
Alexander Isak Real Sociedad San Sebastian (ESP) 17 2 34
Patrick Bamford Leeds United (ENG) 17 2 34
34 Aaron Boupenza Hatayspor Kulübü (TR) 22 1.5 33
Ramon Mierez NK Osijek (HRV) 22 1.5 33
Haris Seferovic Benfica (POR) 22 1.5 33
37 Kevin Volland AS Monaco (FRA) 16 2 32
Joao Pedro Cagliari Calcio (ITA) 16 2 32
Dominic Calvert-Lewin FC Everton (ENG) 16 2 32
Domenico Berardi US Sassuolo (ITA) 16 2 32
Sasa Kalajdzic VfB Stuttgart (GER) 16 2 32
Ludovic Ajorque Racing Straßburg (FRA) 16 2 32
Gaetan Laborde Montpellier HSC (FRA) 16 2 32
Burak Yilmaz OSC Lille (FRA) 16 2 32
Zachary Hadji CS Fola Esch (LUX) 32 1 32
46 Thomas Henry Oud-Heverlee Leuven (BEL) 21 1.5 31.5
47 Patson Daka Red Bull Salzburg (AUS) 20 1.5 30
Zlatan Ibrahimovic AC Mailand (ITA) 15 2 30
Gianni Bruno SV Zulte Waregem (BEL) 20 1.5 30
Duvan Zapata Atalanta Bergamo (ITA) 15 2 30
Artyom Dzyuba Zenit St. Petersburg (RUS) 20 1.5 30
Andy Delort Montpellier HSC (FRA) 15 2 30
Jamie Vardy Leicester City (ENG) 15 2 30
54 Philip Zinckernagel FK Bodö/Glimt (NOR) 19 1.5 28.5
Youssef El-Arabi Olympiakos Piräus (GRE) 19 1.5 28.5
Sardar Azmoun Zenit St. Petersburg (RUS) 19 1.5 28.5
Cyle Larin Besiktas (TR) 19 1.5 28.5
Jean-Pierre Nsame Young Boys Bern (SWI) 19 1.5 28.5
Mame Biram Diouf Hatayspor Kulübü (TR) 19 1.5 28.5
Donyell Malen PSV Eindhoven (NLD) 19 1.5 28.5
61 Boulaye Dia Stade Reims (FRA) 14 2 28
Terem Moffi FC Lorient (FRA) 14 2 28
José Luis Morales UD Levante (ESP) 14 2 28
Ollie Watkins Aston Villa (ENG) 14 2 28
Lars Stindl Borussia Mönchengladbach (GER) 14 2 28
Karl Toko Ekambi Olympique Lyon (FRA) 14 2 28
Frank Castaneda Sheriff Tiraspol (MDA) 28 1 28
Iago Aspas Celta Vigo (ESP) 14 2 28
69 Christoffer Nyman IFK Norrköping (SWE) 18 1.5 27
Takumo Asano Partizan Belgrad (SRB) 18 1.5 27
Arthur Cabral FC Basel (SUI) 18 1.5 27
Steven Berghuis Feyenoord Rotterdam (NED) 18 1.5 27
Milan Bojovic FK Mladost (SRB) 18 1.5 27
Nenad Lukic TSC Backa Topola (SRB) 18 1.5 27

Die Tore von Spielern aus Ligen in den Top 5 der UEFA-5-Jahreswertung werden mit dem Faktor 2, Tore von Spielen aus Ligen auf den Plätzen 6 bis 22 mit dem Faktor 1,5 multipliziert. Alle anderen Spieler erhalten für ihre Tore keinen Bonus. Tore aus Play-off-Spielen einer Liga zählen nicht.