Moritz Wagner führt Magic zum Sieg in Cleveland – Mavs-Serie bei sieben – Jokic brilliert

Die NBA ist zurück aus ihrer All-Star-Pause. Für die Orlando Magic gab es bei den formstarken Cleveland Cavaliers Grund zum Jubeln, Dennis Schröders Rückkehr nach Toronto misslang gänzlich. Die Lage am Freitagmorgen.

Starke Leistung in Cleveland: Moritz Wagner (Nr. 21) war bester Korbjäger der Orlando Magic.

Starke Leistung in Cleveland: Moritz Wagner (Nr. 21) war bester Korbjäger der Orlando Magic.

Getty Images

Die Fans haben ihre NBA wieder. Nach dem Scheibenschießen von Indianapolis mit erstmals geknackter 200-Punkte-Marke kehrte der Liga-Alltag wieder ein in den Arenen Nordamerikas.

Für die Orlando Magic geht es nun darum, sich eine möglichst gute Ausgangslage im Kampf um ein Playoff-Ticket zu verschaffen. Mit einem 116:109-Erfolg bei den zuletzt so starken Cleveland Cavaliers, die durch einen fulminanten Zwischenspurt (18:2-Siege) auf Rang zwei im Osten geklettert waren, ließ das Team aus Florida aufhorchen. Zwar fehlte bei den Cavs der erkrankte All-Star Donovan Mitchell, dennoch kam der Coup der jungen Gäste-Truppe unerwartet.

“Die wahren Teams fangen jetzt erst an”

Aktuelle Spiele

Moritz und diesmal nicht Franz Wagner oder Paolo Banchero hieß der Topscorer für die Magic. Der Center erhielt 24 Einsatzminuten und wusste diese effizient zu nutzen: 22 Punkte, sieben Rebounds. Er war das Sinnbild für eine entschlossene und fokussierte Mannschaft. “Die wahren Teams fangen jetzt erst an”, sagte der Matchwinner anschließend. “Als junge Mannschaft, die noch nicht wirklich um die Playoffs mitgespielt hat, müssen wir das annehmen.”

Sein jüngerer Bruder Franz war mit 14 Zählern zweitbester Scorer für Orlando, das sich auf 31-25 verbesserte und Rang sieben im Osten untermauerte. Die Cavs stehen bei 36-18.

Schröder unter seinen Möglichkeiten – Doncic überragt

Weltmeister-Kapitän Dennis Schröder verließ den Court an alter Wirkungsstätte in Toronto unterdessen reichlich ernüchtert. Der Point Guard musste mit den Brooklyn Nets bei den Raptors eine 93:121-Klatsche quittieren. Schröder selbst blieb unter seinen Möglichkeiten, traf nur einen seiner sieben Würfe aus dem Feld und kam nicht über vier Zähler hinaus. Trotz der Niederlage bleiben die Nets (21-34) vor den Raptors (20-36) auf dem elften Platz – die ersten Zehn erreichen die Saisonverlängerung.

Luka Doncic und Kyrie Irving gemeinsam auf dem Feld – das führt bei den Dallas Mavericks aktuell nur zu Gutem. Die beiden Backcourt-Stars legten sich beim 123:113 über den West-Rivalen Phoenix Suns mächtig ins Zeug. Doncic überragte beim siebten Sieg in Serie mit 41 Punkten, elf Assists und neun Rebounds, Irving fügte 29 Zähler hinzu. Maxi Kleber kam auf deren sieben und zwei Rebounds. Durch den Erfolg verdrängten die Mavericks die Suns (beide bei 33-23) vom sechsten Platz im Westen.

Isaiah Hartenstein stand beim 110:96 der New York Knicks (34-22) bei den Philadelphia 76ers nur elf Minuten auf dem Court und blieb ohne Punkte (zwei Rebounds). Sein Team verteidigte durch den Sieg den vierten Platz im Osten vor den Sixers (32-23), die weiterhin ohne den am Knie verletzten Superstar Joel Embiid agieren. Neuzugang Bojan Bogdanovic war mit 22 Zählern bester Scorer der Knicks. Er traf sämtliche sechs Dreierversuche.

OKC und Jokic im Flow – Currys 6000. Assist

Zurück in den Westen, wo Daniel Theis bei der 107:129-Auswärtsniederlage der Los Angeles Clippers bei den Oklahoma City Thunder nicht eingesetzt wurde. Shai Gilgeous-Alexander (31 Punkte), Rookie Chet Holmgren (17/10, dazu fünf Blocks) & Co. wiesen den Rivalen von der Westküste in die Schranken und erhöhten auf 38-17. Die Clippers stehen bei 36-18.

Mit 21 Punkten, 19 Rebounds und 15 Assists führte Nikola Jokic die Denver Nuggets (37-19) zu einem 130:110-Heimerfolg über die Washington Wizards (9-46). Das Besondere daran: Der serbische Star-Center ist nun der dritte Spieler der NBA-Geschichte nach LeBron James und Russell Westbrook, der gegen jedes Team der Liga ein Triple-Double aufgelegt hat. Gegen Washington traf Jokic jeden seiner zehn Würfe aus dem Feld.

Die Golden State Warriors bezwangen die Los Angeles Lakers im kalifornischen Vergleich mit 128:110. Steph Curry traf wichtige Würfe für insgesamt 32 Punkte und erzielte seinen 6000. Assist, während “King” James bei den Gästen wegen einer Knöchelblessur pausierte. Die “Dubs” (28-26) krochen im Kampf um die Playoffs somit näher an die Lakers (30-27) heran.

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Celtics match NBA record in Nets win, LA Clippers edge Warriors amid Leonard concerns

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Wagner hält All-Star Brunson in Schach – Clippers stehlen Curry die Show

Starke Orlando Magic um Paolo Banchero und Franz Wagner haben das Siegkonto bereits vor der All-Star-Pause auf 30 erhöht. Dennis Schröder ist mit den Nets im TD Garden untergegangen. Die NBA am Donnerstag.

Entschlossen am Brett und in der Verteidigung gegen Jalen Brunson: Franz Wagner (Nr. 22).

Entschlossen am Brett und in der Verteidigung gegen Jalen Brunson: Franz Wagner (Nr. 22).

NBAE via Getty Images

Die Orlando Magic haben ihre Chancen auf die Playoffs weiter verbessert. Gegen ersatzgeschwächte New York Knicks – unter anderem fehlten Julius Randle und der an Achillessehnenproblemen laborierende Isaiah Hartenstein – gewann das Team aus Florida zuhause mit 118:100 (65:55) und verbesserte seine Bilanz auf 30-25. Die Knicks stehen bei 33-22.

Aktuelle Spiele

Franz Wagner war mit 21 Punkten zweitbester Magic-Scorer hinter All-Star-Debütant Paolo Banchero (36), der dem abermals starken Jalen Brunson (33) die Stirn bot. Beide werden sich beim All-Star-Game in Indianapolis in Kürze wiedersehen. Wagner setzte Brunson in der Schlussphase des Spiels mit starker Defense entscheidend zu und verhinderte leichte Würfe des Knicks-Stars, dem auch die Kräfte ausgingen am Ende. Moritz Wagner hatte ebenfalls starke Szenen (10).

Schröder startet und enttäuscht mit den Nets

Für DBB-Kapitän Dennis Schröder war der Trip mit seinen Brooklyn Nets an die alte Wirkungsstätte Boston nicht von einem Erfolg geprägt. Im Gegenteil: Die Nets gingen bei den Celtics im TD Garden mit 86:136 (32:68) unter und fielen auf 21-33 ab. Schröder durfte erstmals starten, hatte in der Offense aber wenig Produktives zu bieten und blieb bei vier Punkten hängen. Die Celtics (43-12) um Payton Pritchard (28 Punkte) schenkten ihrem Coach Joe Mazzulla somit einen spielend leichten 100. Sieg.

Ohne den angeschlagenen Maxi Kleber gewannen die Dallas Mavericks 116:93 (56:51) gegen den texanischen Rivalen San Antonio Spurs (11-44) und haben nach dem sechsten Erfolg in Serie (32-23) einen großen Schritt in Richtung Playoffs gemacht. Kyrie Irving (34/9/7) und Luka Doncic (27/9/8) glänzten im Backcourt und beim Zug zum Korb – auch gegen den langen Victor Wembanyama (26) der sich diesmal nicht wie beim letzten Aufeinandertreffen beim Aufwärmen verletzte, als er einem Balljungen auf den Fuß gestiegen und umgeknickt war.

Curry sorgt für großes Staunen, verliert aber doch

Eklat in Phoenix

Hitzig wurde es im kalifornischen Duell zwischen den Golden State Warriors und Los Angeles Clippers, bei dem Gäste-Center Daniel Theis nicht zum Zug kam und Steph Curry beim Aufwärmen mit einem Wurf aus dem Halleneingang übers ganze Feld in den Korb mal wieder für großes Staunen gesorgt hatte. Im Spiel folgten 41 Curry-Punkte bei neun Dreiern. Allerdings drehten die Clippers (36-17, James Harden mit 26 Punkten und sieben Assists) in der hart umkämpften Crunchtime auf (44:28 in Q4) und gewannen mit 130:125. Die “Dubs” fielen im Kampf um ein Playoff-Ticket auf 26-26 ab und sind damit weiter Zehnter im Westen.

Unmittelbar davor rangieren die Los Angeles Lakers (30-26) nach einem 138:122 bei den Utah Jazz (26-29), bei dem LeBron James geschont wurde, dafür aber Anthony Davis (37) und Rui Hachimura (36, Karrierebestwert) überragten. Die Sacramento Kings (31-23) hielten Meister Denver Nuggets (36-19) in dessen Arena mit 102:98 in Schach und Nikola Jokic bei schmalen 15 Punkten. Pascal Siakam führte die Indiana Pacers (31-25) bei seiner Rückkehr nach Toronto mit 23 Zählern zum knappen 127:125-Sieg

Magic gehen in Miami unter – T-Wolves an Schröder interessiert

Die Orlando Magic haben in Miami einen Dämpfer erlitten, für die New York Knicks läuft es weiter positiv – allerdings inklusive Wermutstropfen. Muss Dennis Schröder seine Koffer packen? Die NBA am Mittwochmorgen.

Kein Auftrag in Miami: Franz Wagner zieht mit den Magic gegen Terry Rozier und die Heat den Kürzeren.

Kein Auftrag in Miami: Franz Wagner zieht mit den Magic gegen Terry Rozier und die Heat den Kürzeren.

Getty Images

Zwei Tage nach seiner Glanzleistung gegen die Detroit Pistons hat Franz Wagner mit den Orlando Magic einen Rückschlag hinnehmen müssen. Orlando verlor beim Florida-Rivalen Miami Heat mit 95:121 und kassierte damit die erste Niederlage nach zuvor drei Siegen in Serie. Beide Mannschaften stehen im Kampf um eine Playoff-Teilnahme nun bei 27-24.

Wagner, der gegen die Pistons mit 38 Punkten seinen Karrierebestwert eingestellt hatte, musste sich dieses Mal mit 13 Zählern zufriedengeben. Der 22-Jährige traf nur fünf seiner 15 Würfe aus dem Feld (1/7 bei den Dreiern), Bruder Moritz blieb diesmal bei drei Punkten stecken. Jimmy Butler war in der entscheidenden Phase des Spiels der Go-to-Guy: Mit acht seiner insgesamt 23 Punkte binnen 63 Sekunden Mitte des vierten Viertels ließ er die Heat entscheidend davonziehen.

17 Hartenstein-Punkte im MSG

Isaiah Hartenstein und die New York Knicks sind unterdessen nur kurz aus dem Tritt geraten. Drei Tage nach der Heimniederlage gegen die Los Angeles Lakers feierten die Knicks im Madison Square Garden einen 123:113-Erfolg gegen die ebenfalls ersatzgeschwächten Memphis Grizzlies (18-33). Während die Knicks weiterhin auf Julius Randle (Schulter) und OG Anunoby (Ellenbogen) verzichten mussten, fehlten bei den Gästen wiederum quasi alle Protagonisten um den Dauerverletzten Ja Morant. Hartenstein erzielte 17 Punkte und steuerte acht Rebounds bei. Bester Werfer bei den Gastgebern war Donte DiVincenzo mit 32 Zählern, während All-Star Jalen Brunson die Partie wegen einer Knöchelverletzung im vierten Viertel und bei 27 Punkten auf dem Konto verlassen musste.

Aktuelle Spiele

Durch den Erfolg steht New York (33-18) bei zehn Siegen aus den vergangenen elf Spielen, nur die Lakers konnten den Lauf zwischenzeitlich stoppen. 

Irvings Rückkehr nach Brooklyn glückt – OKC nicht mehr Erster im Westen

Grund zum Jubeln hatte Maximilian Kleber (sieben Punkte), der mit den Dallas Mavericks (28-23) einen 119:107-Auswärtssieg bei den Brooklyn Nets (20-30) feierte. Luka Doncic (35 Zähler, 18 Rebounds, neun Assists) und Kyrie Irving (36 Punkte, inklusive Alley-Oop-Stopfer) hielten die Zügel bei den Texanern fest in der Hand. Für Irving also eine geglückte Rückkehr an seine ehemalige Karrierestation. “Es hat sich so angefühlt, als wäre ich zuhause”, sagte der Guard, der nach dem Spiel fleißig Autogramme schreiben musste und für Selfies zur Verfügung stand.

Die Utah Jazz (28-26) setzten im Kampf um die Playoffs eine Duftmarke und zwangen Top-Team Oklahoma City Thunder (35-16) mit 124:117 in die Knie. Der Finne Lauri Markkanen avancierte mit 33 Punkten und elf Rebounds zum Matchwinner, OKC verlor durch die Niederlage Platz eins im Westen an die formstarken Los Angeles Clippers (34-15).

Deadline Day naht: Wechselt Schröder nach Minnesota?

US-Medien bringen DBB-Kapitän Dennis Schröder kurz vor dem Ende der Transferperiode mit einem Wechsel zu den Minnesota Timberwolves (35-16) in Verbindung – einem Top-Team der Western Conference also. Die T-Wolves stehen nach der 123:129-Niederlage bei den Chicago Bulls (24-27) auf Rang drei und sollen nach Informationen von “The Athletic” Interesse am Braunschweiger Point Guard haben. Der WM-MVP soll dem Kader um Anthony Edwards und Karl-Anthony als Aufbauspieler mehr Tiefe geben. Schröder spielt seit dieser Saison für die Toronto Raptors, sein Vertrag gilt noch eine weitere Spielzeit. Am Donnerstag (Ortszeit) ist in Nordamerika Deadline Day.

Wagner treibt Orlando zum Sieg bei den Spurs – Mavs gehen ohne Doncic und Irving baden

Gemischte Gefühle für vier deutsche NBA-Profis: Die Wagner-Brüder haben in San Antonio einen wichtigen Sieg eingefahren, Daniel Theis bleibt mit den Clippers auf dem Gaspedal. Bei Maxi Kleber und seinen Mavs gab es lange Gesichter.

Lang machen, um an Victor Wembanyama vorbeizukommen: Franz Wagner (li.).

Lang machen, um an Victor Wembanyama vorbeizukommen: Franz Wagner (li.).

Getty Images

Nach drei Auswärtsniederlagen in Serie haben die Orlando Magic bei den San Antonio Spurs mit 108:98 gewonnen und ihr Konto im Kampf um eine Play-off-Teilnahme auf 25-23 verbessert. Entscheidend war das starke dritte Viertel der Floridianer: Ein 17:0-Run brachte dem Team um Topscorer Paolo Banchero (25 Punkte) einen satten 22-Zähler-Vorsprung, der bis zum Schluss reichen sollte.

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Franz Wagner erzielte zehn seiner insgesamt 20 Punkte während dieser Drangphase, Moritz Wagner kam von der Bank und genau auf die Hälfte der Zähler seines jüngeren Bruders, der auch bei den Rebounds mit 8:4 die Nase vorn hatte. Nachdem die Spurs (10-38) in der Schlussphase der Partie auf 96:99 verkürzt hätten, ließ Orlando danach drei Minuten lang keine Punkte mehr zu. Bei den Spurs kam der französische Top-Rookie Victor Wembanyama auf 21 Zähler und fünf Blocks.

Kawhi führt die Clippers zum nächsten Sieg

Auch Daniel Theis war mit den Los Angeles Clippers auswärts erfolgreich, mit 125:109 setzten sich die Kalifornier erwartungsgemäß bei den Washington Wizards durch, zogen im dominanten Schlussviertel (40:19) schließlich gnadenlos davon. Theis erzielte vier Zähler, Kawhi Leonard 31. Durch den sechsten Erfolg aus den vergangenen sieben Partien behaupten die Clippers (31-15) den dritten Platz der Western Conference. Washington kommt nicht in Schwung (9-38).

Maxi Kleber kassierte mit den Dallas Mavericks (26-22) eine deutliche 87:121-Abfuhr bei den Minnesota Timberwolves (34-14). Bei ihrer zweithöchsten Saisonniederlage mussten die Texaner auf ihre beiden verletzten Stars Luka Doncic und Kyrie Irving verzichten. Kleber kam nicht über drei Punkte hinaus, die er durch einen Dreier verbuchte. Bei den T-Wolves kompensierte Karl-Anthony Towns (29 Punkte) den “moderaten” Abend von Jungstar Anthony Edwards (9).

OKC gewinnt Spitzenspiel – Portland vermasselt Lillard die Rückkehr

Die Oklahoma City Thunder (33-15) entschieden das Spitzenspiel der Western Conference gegen die Denver Nuggets (33-16) mit 105:100 für sich. Shai Gilgeous-Alexander führte OKC mit 34 Zählern an, die Nuggets mussten auf Nikola Jokic (Rückenprobleme) verzichten.

Bei der emotionalen Rückkehr von Damian Lillard in die alte Heimat behielten die Portland Trail Blazers (15-33) gegen die Milwaukee Bucks (32-16) mit 119:116 die Oberhand. Lillard (25 Punkte, 3 von 13 bei den Dreiern) wurde mit warmem Applaus empfangen, schlussendlich aber von Anfernee Simons (24 Punkte) und seinen Teamkollegen etwas überraschend ausgestochen.

Draft auf zwei Tage ausgeweitet

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass die NBA den Draft in diesem Jahr auf zwei Tage verlängert. Die erste Runde der Talenteziehung soll am 26. Juni in großen Rahmen im Barclays Center der Brooklyn Nets stattfinden, die zweite Runde dann tags darauf in den Fernsehstudios von ESPN. Man sei der Meinung, dass es den Teams helfen werde, wenn es nach der ersten Runde Zeit für Besprechungen und Überlegungen gebe, heißt es. Zwischen den sogenannten Picks in der ersten Runde liegen fünf Minuten Bedenkzeit, in der zweiten Runde gibt es zukünftig vier statt bislang zwei Minuten.

Wagner kehrt mit Sieg zurück – Clippers drehen Spiel nach 18 Punkten Rückstand

Franz Wagner ist zurück auf dem Court – und mit ihm haben die Orlando Magic das Florida-Duell mit den Miami Heat gewonnen. Die Los Angeles Clippers haben einen Comeback-Sieg eingefahren, Nikola Jokic und Kevin Durant satt gepunktet. Die NBA am Montagmorgen.

Gefragter Mann: Franz Wagner nach dem Sieg über die Miami Heat.

Gefragter Mann: Franz Wagner nach dem Sieg über die Miami Heat.

NBAE via Getty Images

Die Orlando Magic sind in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Beim Comeback von Franz Wagner gewann das Team von Head Coach Jamahl Mosley gegen die Miami Heat verdient mit 105:87 und zeigte dabei die seit Wochen beste Leistung.

Aktuelle Spiele

Wagner kam nach acht wegen einer Verletzung am Sprunggelenk verpassten Spielen auf gute 19 Punkte. Es war das erste Mal seit zweieinhalb Monaten, dass die so stark in die Saison gestarteten Magic wieder mit allen Stammkräften auflaufen konnte. “Ich habe das vermisst, ganz sicher”, sagte Wagner nach dem Erfolg. “Wir haben den ganzen Abend einen guten Job gemacht, den Ball zu sichern und uns Rebounds zu holen.” Wagners Bruder Moritz spielte elf Minuten und kam auf acht Zähler. Bester Scorer war wie so oft Paolo Banchero, der seinen 20 Zählern noch zehn Rebounds hinzufügte. Orlando (23-20) kroch durch den Erfolg etwas näher an Miami (24-19) heran, das als Sechster im Osten den schlechtesten direkten Play-off-Platz belegt.

Leonard dreht im Vierten auf – Sengun schafft Triple-Double

Zuvor hatten die Los Angeles Clippers (27-14) mit Weltmeister Daniel Theis ihr Heimspiel gegen die Brooklyn Nets (17-25) nach großem Rückstand noch gedreht – 125:114. Noch im Schlussviertel hatten die Gäste mit 18 Punkten Vorsprung geführt, ehe ein 22:0-Lauf und 14 der insgesamt 21 Zähler von Kawhi Leonard allein im letzten Viertel die Partie noch drehten. Der von der Bank ins Spiel kommende Theis steuerte acht Punkte und drei Rebounds bei. Nets-Profi Mikael Bridges war mit 26 Punkten erfolgreichster Werfer der Partie. James Harden legte für die Clippers 24 Zähler und zehn Vorlagen auf.

Ost-Spitzenteam Boston Celtics hielt die Houston Rockets (20-22) in der Halle der Texaner mit 116:107 nieder und erhöhte auf 33-10. Kristaps Porzingis zeigte mit 32 Punkten bei sechs Dreiern eine starke Leistung, kein Problem daher, dass Jayson Tatum (18, 4 von 17 aus dem Feld) und Jaylen Brown (13) punktemäßig unter ihren Durchschnittswerten blieben. Brown holte sich jedoch mit elf Rebounds und zehn Assists das dritte Triple-Double in seiner Karriere. “Bad Boy” Dillon Brooks hielt für Houston mit 25 Punkten dagegen, auch der junge türkische Center Alperen Sengun schaffte in diesem Spiel ein Triple-Double (24/12/10).

Suns-Trio macht erneut 91 – Russell führt die Lakers zum Sieg

Champion Denver Nuggets (30-14) gewann dank 42 Punkten und zwölf Rebounds von Nikola Jokic mit 113:104 bei den Washington Wizards (7-35), Kevin Durant führte die Phoenix Suns (24-18) zu einem 117:110 gegen die Indiana Pacers (24-19) – 40 Punkte, neun Rebounds. Seine Co-Stars Devin Booker (26) und Bradley Beal (25) halfen kräftig mit. Im zweiten Spiel in Serie kam das Trio auf exakt 91 Zähler. Die Los Angeles Lakers hielten die Portland Trail Blazers (12-30) 134:110 in Schach und verbesserten sich auf 22-22. Hier war D’Angelo Russell (34 Punkte) der Matchwinner, LeBron James kam auf 28 Zähler sowie je fünf Rebounds und Assists.

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‘It’s over for the excuses’ – Lakers coach Ham loses patience as team collapse against Nets

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Starker Doncic reicht den Mavs nicht – Magic verlieren mit dem Buzzer

Die Dallas Mavericks haben bei Luka Doncics Rückkehr auf den Court den Kürzeren gezogen. Für Dennis Schröder gibt es Grund zum Jubeln, während die Talfahrt der Orlando Magic anhält. Die NBA am Donnerstagmorgen.

Aufeinandertreffen zweier Superstars: LeBron James und Luka Doncic (li.).

Aufeinandertreffen zweier Superstars: LeBron James und Luka Doncic (li.).

Icon Sportswire via Getty Images

Beide wollen in die Play-offs und mit ihren Teams möglichst um den Titel mitspielen. Am Mittwoch (Ortszeit) unterstrichen letztlich jedoch nur die Los Angeles Lakers (21-21) ihre Ambitionen. LeBron James (25 Punkte, acht Rebounds, acht Assists) führte die Kalifornier, die seit ihrem Titelgewinn im In-Season-Turnier auf der Suche nach ihrer Form sind, zu einem 127:110-Erfolg über die Dallas Mavericks (24-19). Unterstützt von DeAngelo Russell (29 Punkte, fünf Dreier) und Anthony Davis (28/12/9), der ein Triple-Double im Gegensatz zu Luka Doncic knapp verpasste.

Der Slowene hielt nach drei Spielen Pause wegen Sprunggelenksproblemen nach Kräften dagegen (33/13/10), allerdings ließen ihn seine Co-Protagonisten Kyrie Irving (12, vier von 16 aus dem Feld) und Tim Hardaway Jr. (12, 0/7 Dreier) diesmal hängen. Maxi Kleber kam in 21 Minuten auf sechs Punkte (zwei Dreier) und drei Assists.

Aktuelle Spiele

Früher am Abend zeigten sich die abermals umformierten Toronto Raptors von ihrer guten Seite. Die wechselhaften Kanadier schickten die Miami Heat mit einer 97:121-Schlappe vom Feld, bereits zur Pause führten die Raptors mit 35 – zugleich höchster Pausen-Rückstand in der Geschichte der Heat. Dennis Schröder kam auf neun Punkte und sechs Vorlagen, bester Mann war Gary Trent Jr. mit 28 Punkten für Toronto, das Stunden zuvor Pascal Siakam – letzte Starter aus der Meister-Mannschaft von 2019 – nach Indiana getradet und den Umbau weiter fortgesetzt hatte.

“Wir haben den Ball echt extrem krass bewegt”

“Wir haben sehr viele Dreier getroffen und den Ball echt extrem krass bewegt”, sagte Schröder der dpa. “In der zweiten Halbzeit haben wir etwas nachgelassen, aber es war heute auch echt viel los.” Sein Trainer Darko Rajakovic sei stark belastet ins Spiel gegangen, weil er gut befreundet gewesen sei mit dem am Morgen an den Folgen eines Herzinfarkts verstorbenen Darko Milojevic (46), einem der Assistenztrainer der Golden State Warriors.

Isaiah Hartenstein holte mit den New York Knicks (24-17) einen 109:94-Erfolg gegen die Houston Rockets (19-21) und steuerte sieben Punkte, elf Rebounds, fünf Assists, zwei Blocks und zwei Steals bei. Julius Randle (31) und Jalen Brunson (30) hießen mal wieder die Go-to-Guys im Big Apple.

Die Orlando Magic (22-19) verloren ohne die Wagner-Brüder 104:106 bei den Atlanta Hawks (17-23). Franz Wagner fehlt weiter verletzt, Moritz Wagner wurde von Trainer Jamahl Mosley die zweite Partie in Serie gar nicht eingesetzt. Den Sieg holten sich die Hawks mit einem Buzzerbeater von Dejounte Murray (26 Punkte). Kurz zuvor hatte Paolo Banchero (ebenfalls 26) noch per Dreier für die Gäste ausgeglichen.

Pelicans stellen Fokus scharf – “Wembys” erster Auftritt im Garden

Brandon Ingram (28 Punkte, je zehn Rebounds und Assists) und die New Orleans Pelicans (25-17) stellten indes beim 132:112 gegen die Charlotte Hornets (8-30) einen neuen Franchise-Rekord “from downtown” auf: Gleich 25-mal ließen es die Pelikane von der Dreierlinie regnen, sieben davon versenkte Ingram, der zuletzt eher auf der Suche nach seinem Wurf war.

Top-Rookie Victor Wembanyama präsentierte sich beim 98:117 der San Antonio Spurs (7-33) bei den Boston Celtics (32-9) im TD Garden stark (27 Punkte), konnte aber nicht verhindern, dass Jayson Tatum (24 Zähler) & Co. ihre Heimbilanz in dieser Saison auf 20-0. “Jeder in diesem Team kann gut zocken, jeder ist eine Gefahr auf dem Court”, sagte der Franzose nach seinem ersten Auftritt in der altehrwürdigen Arena.