“Für die Kaderplanung wegweisend”: Grizzlys verlängern mit Coach Stewart

Vizemeister Grizzlys Wolfsburg hat den Vertrag mit Trainer Mike Stewart vorzeitig um eine weitere Spielzeit bis 2024 verlängert. Dies teilten die Niedersachsen am Samstag mit.

Mike Stewart bleibt Wolfsburg an der Bande erhalten.

Mike Stewart bleibt Wolfsburg an der Bande erhalten.

imago images/regios24

“Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung wollen wir die bisherige Arbeit von Mike honorieren, aber auch längerfristig Kontinuität auf der Position des Cheftrainers, dem wichtigsten Mitarbeiter im sportlichen Bereich, haben”, sagte Sportdirektor und Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf: “Mit der Verlängerung senden wir natürlich auch ein Signal an unsere aktuelle Mannschaft, aber auch für die künftige gemeinsame Kaderplanung ist die Verlängerung wegweisend.”

Stewart ist seit dem vergangenen Sommer bei den Wolfsburgern an der Bande. Als Tabellendritter liegen die Grizzlys klar auf Play-off-Kurs. Die letzten drei Spiele der Niedersachsen gegen Krefeld, Augsburg und Iserlohn wurden coronabedingt abgesagt. Zuletzt waren die Grizzlys am 2. Januar gegen München auf dem Eis (4:3). Am Sonntag wird es für Wolfsburg aber wieder ernst, um 16.30 Uhr gastiert man bei den Fischtown Pinguins.

DEL will Spiele während Olympia-Pause zulassen

Die DEL will wegen der vielen Absagen nach Corona-Ausbrüchen Spiele in der Olympia-Pause zulassen.

Auf dünnem Eis: Die DEL steht unter Termindruck.

Auf dünnem Eis: Die DEL steht unter Termindruck.

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Voraussetzung ist, dass sich die Teams untereinander auf einen Termin verständigen und spielen möchten, teilte die DEL am Mittwoch mit. Die Verantwortlichen hatten die Clubs am Dienstag informiert. “Die Aktualität fordert es von uns, dass wir weiterhin flexibel bleiben und dementsprechend ist es sinnvoll, dass die Klubs nun diese Optionen haben”, sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. “Wir sind sicher, dass wir dadurch einzelne Spiele nachholen können, die aufgrund von Corona zuletzt ausfallen mussten.”

Eigentlich sollte zwischen dem 29. Januar und dem 22. Februar eine Pause eingelegt werden. In der Liga waren zuletzt einige Begegnungen wegen mehrerer Corona-Fälle in den Mannschaften verschoben worden.

Am Sonntag standen nur noch drei statt sieben Spiele auf dem Programm. Die vier Mannschaften Red Bull München, Iserlohn Roosters, Grizzlys Wolfsburg und Bietigheim Steelers waren zuletzt in Quarantäne. Weit über 30 Nachholspiele stehen derzeit noch an.

Bei den Spielen werden die Olympiastarter jedoch fehlen. Die Nationalspieler würden “vereinbarungsgemäß an den DEB abgestellt”, wie die DEL nochmals betonte. Die ausländischen Nationalspieler dürften entsprechend der Abstellungsregeln des Weltverbandes IIHF an den Winterspielen in Peking (4. bis 20. Februar) teilnehmen.

Grizzlys Wolfsburg in Isolation – DEL-Spiele verschoben

Aufgrund einiger Corona-Fälle bei den Grizzlys Wolfsburg müssen alle Spieler in häusliche Isolation – und DEL-Spiele verschoben werden.

Die Grizzlys Wolfsburg müssen vorerst pausieren.

Die Grizzlys Wolfsburg müssen vorerst pausieren.

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Wie die Wolfsburger am Donnerstag mitteilten, können die Partien gegen die Krefeld Pinguine am Freitag und bei den Augsburger Panthern am Sonntag nicht wie geplant stattfinden. Wann die Spiele nachgeholt werden, ist noch unklar. Den betroffenen Personen geht es nach Angaben des Tabellenzweiten den Umständen entsprechend gut.

Damit fallen weitere DEL-Spiele aus. Auch die Iserlohn Roosters und der EHC Red Bull München sind derzeit nicht spielfähig. Am Dienstag hatte Iserlohn mitgeteilt, dass im Umfeld 25 Fälle diagnostiziert worden seien. Auch bei den Münchnern sind aktuell wieder mehrere Spieler infiziert.

Die aktuelle Tabelle der DEL

Weitere Spielabsagen in der DEL – Hoffen auf Quarantäne-Verkürzungen

In der DEL müssen weitere Spiele abgesagt werden. Davon betroffen sind die Partien der aktuell nicht spielfähigen Iserlohn Roosters und des EHC Red Bull München.

In der DEL drohen weitere Absagen.

In der DEL drohen weitere Absagen.

imago images/Eibner

Am Dienstag hatte Iserlohn einen erneuten Corona-Ausbruch öffentlich gemacht, demnach seien im Umfeld der Sauerländer 25 Fälle diagnostiziert. Auch bei den Münchner sind aktuell wieder mehrere Spieler infiziert. Deshalb war bereits das für Dienstag geplante Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Tampere ausgefallen.

Für Freitag stehen in der DEL nun noch vier Begegnungen und für Sonntag fünf Partien auf dem Spielplan.

Die DEL hofft, dass die aktuell geltenden Quarantäne-Zeiten für Kontaktpersonen von Infizierten reduziert werden. Sollte dies nicht geschehen, könnten auch Nachholspiele während der eigentlich geplanten Olympia-Pause im Februar zum Thema werden. Aktuell gebe es aber noch genügend Ausweichtermine, hieß es am Mittwoch auf Anfrage.

Söderholm: Olympia-Kader muss benannt werden

Die erneuten Corona-Ausbrüche beschäftigen indes auch Bundestrainer Toni Söderholm zunehmend. Bis zum 21. Januar muss dem Deutschen Olympischen Sportbund die finale Kaderliste für die Winterspiele in Peking benannt werden. Da die DEL bis Ende Januar immer mehr Nachholspiele zu absolvieren hat, ist eine mehrtägige Isolation der Olympia-Teilnehmer vor dem Abflug nach Peking am 2. Februar nahezu utopisch. Söderholm dürfte bis kurz vor Fristende damit warten, den Olympia-Kader zu benennen und auch die Spieler zu informieren.

Eine Weigerung der DEL-Klubs, Spieler für Olympia abzustellen – so wie durch die NHL geschehen – ist aber kein Thema und wäre auch wegen des Kooperationsvertrages mit dem Deutschen Eishockey-Bund nicht möglich.

Weitere Spielabsage in der DEL – Hoffen auf Quarantäne-Verkürzungen

Das Spiel der aktuell nicht spielfähigen Iserlohn Roosters am Freitag gegen die Adler Mannheim in der Deutschen Eishockey Liga ist abgesagt worden.

In der DEL drohen weitere Absagen.

In der DEL drohen weitere Absagen.

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Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. Das teilten die Roosters am Mittwoch mit. Am Dienstag hatten sie einen erneuten Corona-Ausbruch öffentlich gemacht, demnach seien im Umfeld der Sauerländer 25 Fälle diagnostiziert.

Auch das Spiel des EHC Red Bull München am Freitag gegen Straubing wird wohl verschoben, eine offizielle Entscheidung steht noch aus. Auch bei den Münchner sind aktuell wieder mehrere Spieler infiziert.

Die DEL hofft, dass die aktuell geltenden Quarantäne-Zeiten für Kontaktpersonen von Infizierten reduziert werden. Sollte dies nicht geschehen, könnten auch Nachholspiele während der eigentlich geplanten Olympia-Pause im Februar zum Thema werden. Aktuell gebe es aber noch genügend Ausweichtermine, hieß es am Mittwoch auf Anfrage.

Söderholm: Olympia-Kader muss benannt werden

Die erneuten Corona-Ausbrüche beschäftigen indes auch Bundestrainer Toni Söderholm zunehmend. Bis zum 21. Januar muss dem Deutschen Olympischen Sportbund die finale Kaderliste für die Winterspiele in Peking benannt werden. Da die DEL bis Ende Januar immer mehr Nachholspiele zu absolvieren hat, ist eine mehrtägige Isolation der Olympia-Teilnehmer vor dem Abflug nach Peking am 2. Februar nahezu utopisch. Söderholm dürfte bis kurz vor Fristende damit warten, den Olympia-Kader zu benennen und auch die Spieler zu informieren.

Eine Weigerung der DEL-Klubs, Spieler für Olympia abzustellen – so wie durch die NHL geschehen – ist aber kein Thema und wäre auch wegen des Kooperationsvertrages mit dem Deutschen Eishockey-Bund nicht möglich.

Wegen “Booster-Days”: Straubing gegen Wolfsburg verlegt

Die Straubing Tigers und die Grizzlys Wolfsburg haben sich im Zuge von Booster-Impfungen ihrer Eishockey-Profis auf eine Verlegung ihrer für diesen Dienstag angesetzten DEL-Partie geeinigt.

Impfung geht vor: Trainer Mike Stewart wird mit Wolfsburg vorerst nicht auf Straubing treffen.

Impfung geht vor: Trainer Mike Stewart wird mit Wolfsburg vorerst nicht auf Straubing treffen.

imago images/Johannes Traub

Das Spiel werde nun am 26. Januar ausgetragen, wie die Straubinger am Samstag mitteilten. Der Grund für die Neuansetzung seien die “Booster-Days” der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Unmittelbar vor dem Jahreswechsel hat sich die Liga laut Tigers mit den 15 Vereinen darauf verständigt, dass die Booster-Impfungen gegen das Corona-Virus “oberste Priorität” genießen. In beiderseitigem Einverständnis können die Vereine darum Spiele verlegen, um zeitnah Impfungen zu ermöglichen.

Auch in Deutschland verbreitet sich die hochansteckende Omikron-Variante aktuell verstärkt. Die Grizzlys Wolfsburg hatten die Spielverlegung angefragt. Die Straubinger sowie die DEL hätten dem Wunsch zugestimmt, hieß es von den Tigers.

Rekordspieler Furchner verlängert Vertrag mit Grizzlys

Der Kapitän und Rekordspieler Sebastian Furchner hat seinen Vertrag mit den Grizzlys Wolfsburg um ein weiteres Jahr verlängert.

Auf der Jagd nach dem Lüdemann-Rekord: Sebastian Furchner.

Auf der Jagd nach dem Lüdemann-Rekord: Sebastian Furchner.

imago images/regios24

Der 39 Jahre alte Stürmer wird damit 2022 in seine 21. Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gehen. Mit aktuell 1101 Einsätzen belegt er in der Bestenliste der DEL den zweiten Platz hinter Mirko Lüdemann (1197). Lüdemann (47) beendete seine Laufbahn 2016.

Furchner bringt es in seiner DEL-Laufbahn auf 298 Tore und 310 Vorlagen. In der ewigen Bestenliste der Torschützen steht er damit auf dem dritten Rang.

“Ich fühle mich körperlich sehr gut und komme jeden Tag gerne in die Eis Arena, um mit dem Team zu arbeiten”, sagte Furchner. Seine Profikarriere begann 2002 bei den Kölner Haien. Seit 2008 spielt er in Wolfsburg. Bei den Grizzlys soll er nach seiner aktiven Karriere in der Geschäftsstelle weiterarbeiten.

aho/sid/dpa