Großer Umbruch, großer Druck: Barça im Check

Der FC Barcelona legt gerade einen finanziellen Drahtseilakt samt stattlicher Transferoffensive hin. Jetzt sind Robert Lewandowski und Co. aber auch zum Erfolg verdammt.

Stehen Barça um Xavi, Robert Lewandowski und Jules Koundé (v. li.) wirklich goldene Zeiten bevor?

Stehen Barça um Xavi, Robert Lewandowski und Jules Koundé (v. li.) wirklich goldene Zeiten bevor?

Getty Images (2), imago images

Sechs Spiele, vier Siege, keine Niederlage: Die Vorbereitung des FC Barcelona lief ohne größere Probleme ab, wenngleich der FCB sich selten mit großen Teams gemessen hat. Auf der US-Tour absolvierte Xavis Team drei Partien gegen amerikanische Klubs, die Katalanen gewannen zudem im Spotify Camp Nou die traditionsreiche Gamper-Trophäe nach einem 6:0 über den mexikanischen Klub UNAM Pumas. Gegen Juventus Turin stand trotz zweier Führungen am Ende ein 2:2 – und doch herrscht Hoffnung.

Wie Barcelona derzeit Geld einnimmt

Denn den prestigeträchtigsten Sieg feierte Barcelona über Erzrivale Real Madrid im Test-Clasico. Dieser wurde gleichzeitig zum ersten Spiel Robert Lewandowskis für einen anderen FCB als den FC Bayern, in dem mit Raphinha ein weiterer Offensiv-Neuzugang traumhaft das Siegtor erzielte. Womit wir bei den vielen Transfers des FC Barcelona in diesem Sommer angelangt wären. Vielversprechende, ja sportlich fast schon ungewohnt logische Geschäfte gingen die Katalanen ein – die finanziell allerdings umso fragwürdiger waren.

Starkes Transferfenster, Schlagabtausch mit Chelsea

Wohl kaum ein Verein internationaler Klasse wechselte seinen Kader so stark aus wie Barça. Der Innenverteidigung gehören nun Jules Koundé (FC Sevilla) und Andreas Christensen (FC Chelsea) an. Vom selben Londoner Klub wurden Koundé und Flügelspieler Raphinha (Leeds United), Berichten zufolge ebenso Ousmane Dembelé und Lewandowski umworben, doch sie alle entschieden sich für den Zweiten der vergangenen La-Liga-Saison. Genauso wie der zentrale Mittelfeldspieler Franck Kessié, der ablösefrei vom italienischen Meister AC Milan verpflichtet wurde. Nur Cesar Azpilicueta tanzte aus der Reihe: Chelseas Kapitän entschied sich für einen Verbleib.


Raphinha (li.) trug sich schon gegen Real Madrid in die Torschützenliste ein.

Raphinha (li.) trug sich schon gegen Real Madrid in die Torschützenliste ein.
IMAGO/ZUMA Wire

Barças Neuzugänge verfügen nichtsdestotrotz über eine Menge internationale Klasse und könnten sich zuhauf in die Startelf spielen. Dies nicht mehr tun können derweil Clement Lenglet (vorerst leihweise zu Tottenham gewechselt) sowie der ehemalige Ersatztorhüter Neto (AFC Bournemouth) und die Eigengewächse Oscar Mingueza (Abwehr, Celta Vigo) und Riqui Puig (Mittelfeld, L. A. Galaxy) – die Verantwortlichen trauten ihnen nicht genug zu. Auch Nico steht kurz vor einem Wechsel zum FC Valencia.

Geduld wird mit dieser Mannschaft kaum jemand haben

Wie viel Barça in der kommenden Spielzeit wirklich zuzutrauen ist, ist schwer einzuschätzen, Xavis neu formierte Mannschaft muss sich im Pflichtspielzirkus erst noch zusammenfinden. Die starken Neuzugänge bereiten viel Hoffnung fürs Publikum, gleichwohl aber auch eine Menge Druck für die risikofreudigen Verantwortlichen des FC Barcelona – es müssen nun Erfolge her, damit sich die Transferoffensive auch gelohnt hat.

Vor allem in den nationalen Wettbewerben haben die Katalanen die Chance auf Titel, die Copa del Rey, die bereits in der schwierigen Saison 2020/21 gewonnen wurde, erscheint als ein realistisches Ziel. Aber eben auch als Minimalziel. Angemessener wäre wohl die erste Meisterschaft seit 2019, worauf sich Titelverteidiger Real aber sicher nicht freiwillig einlassen wird. Und die Königlichen, samt punktueller Verstärkungen, werden von Beginn an eingespielt sein.

Abwehrsorgen und Überangebot

Die Vorbereitung sah zwar gut aus, bei den Härtetests, etwa gegen Juve, kassierte die vergangene Saison häufig in der Kritik stehende Defensive jedoch wieder zwei Gegentore aus dem Nichts. Auf der anderen Seite präsentierte sich Dembelé, der seinen Vertrag verlängert hat, im Angriff spielfreudig und in einer starken Verfassung.


Präsentierte sich in der Vorbereitung in einer starken Verfassung: Ousmane Dembelé (re.)

Präsentierte sich in der Vorbereitung in einer starken Verfassung und schenkte Juve zwei Tore ein: Ousmane Dembelé (re.)
Getty Images

Die Offensivkräfte sollen es richten. Raphinha hat bereits bewiesen, dass er dazu in der Lage sein kann, von Mittdreißiger Lewandowski darf aufgrund seiner Fitness noch einiges erwartet werden. Was jedoch nicht außen vor gelassen werden darf, ist das knifflige Überangebot im vorderen Bereich. Es stehen ja auch noch die erst in der Vorsaison verpflichteten Ferran Torres und Pierre-Emerick Aubameyang sowie das wieder gesunde Eigengewächs Ansu Fati zur Verfügung. Memphis Depay wird nach einem Jahr in Spaniens Nordosten wohl zu Juventus Turin wechseln.

Wenn also sechs oder sieben Akteure um drei Startplätze streiten (wobei Lewandowski als Star-Neuzugang wohl gesetzt sein wird), ist Unruhe nicht ausgeschlossen. Während es im Kontrast auf den Außenverteidigerpositionen nach den Abgängen von Mingueza und Dani Alves an Alternativen mangelt. Jordi Alba fehlt weiterhin Entlastung auf links – und ob Sergino Dest auf rechts in seiner dritten Saison wirklich durchstarten wird, ist mehr als fraglich. Dem Vernehmen nach soll immerhin bald ein Transfer von Chelseas Linksverteidiger Marcos Alonso erfolgen.

Es darf nicht nur einiges erwartet werden, das muss es auch

Eines steht fest: Wenn Xavi sein Barcelona, das sich im Mittelfeld um Routinier Sergio Busquets, La-Masia-Talent Gavi, Kreativgeist Pedri und Neuzugang Kessié wohl am wenigsten Sorgen machen muss, zu einer Einheit formen und die Neuzugänge gut einbinden kann, ist mit den Katalanen 2022/23 wieder zu rechnen. In der Offensive, deren Angebot auch noch mit ManCitys Bernardo Silva erweitert werden könnte, verfügen sie ebenfalls über eine Menge Power. Und in der Abwehr wurde zumindest das Zentrum verstärkt – inklusive der Vertragsverlängerung mit Ronald Araujo, der auch rechts hinten agieren könnte.

Das alles klingt möglicherweise sogar so gut, dass der FCB jetzt wohl auch jeden erdenklichen Ausgang der Posse rund um Frenkie de Jong abfedern kann. Denn durch die Aktivierung des nächsten “Hebels” und der Veräußerung weiterer Anteile sollten die Katalanen all ihre Neuzugänge nun bei La Liga registrieren und somit auch einsetzen können – selbst wenn de Jong am Ende doch bleibt. Was aber nur noch mal unterstreichen würde, dass dieser spektakuläre Transfersommer geradezu eine vorgezogene Kür war. Jetzt folgt die Pflicht, und die lautet: Erfolg.

Martin Jerez

Real ganz vorne: Ehemalige Bundesliga-Spieler in La Liga

In La Liga tummeln sich aktuell einige ehemalige Bundesliga-Spieler, die meisten bei Real Madrid. Aber wer ist sonst dabei? Eine Übersicht. 

Wichtige Spieler bei den Königlichen: David Alaba und Toni Kroos.

Wichtige Spieler bei den Königlichen: David Alaba und Toni Kroos.

IMAGO/Domenic Aquilina

Die größten Blöcke an ehemaligen Bundesliga-Spielern stellen die beiden Granden Real Madrid und Barcelona. Bei den Königlichen sind sechs Spieler aktiv, die auch schon im deutschen Oberhaus kickten. Eine echt Größe ist seit 2014 Toni Kroos, der mit den Blancos etliche Titel holte. Für Bayern und Leverkusen kam er 173-mal in der Bundesliga zum Einsatz (23 Tore). Richtig gut etabliert hat sich im Lager Reals auch David Alaba, der im vergangenen Sommer von den Bayern nach Madrid gewechselt war, direkt Abwehrchef wurde und sich die Meisterschaft und den Champions-League-Titel sicherte. Bei den Münchnern und in Hoffenheim war er in der Bundesliga 298-mal zum Zug gekommen (23 Treffer). 

Die beiden Leistungsträger sind zwei von sechs ehemaligen Bundesliga-Spielern bei Real. Auch Daniel Carvajal (32 Spiele für Leverkusen, ein Tor), Jesus Vallejo (25 Spiele für Frankfurt, ein Treffer), Reinier (27 Spiele für den BVB, ein Tor) und Sommer-Neuzugang Antonio Rüdiger (66 Spiele für Stuttgart, zwei Tore) waren im deutschen Oberhaus aktiv.

Lewandowski der neue Star bei Barça

Hinter Real mit sechs ehemaligen Bundesliga-Spielern folgt Barcelona mit deren fünf. Ganz frisch aus Deutschland nach Spanien gewechselt ist Robert Lewandowski, der der neue Star bei den Katalanen ist und im deutschen Oberhaus für Bayern und Dortmund in 384 Spielen satte 312 Tore schoss. In Katalonien trifft er mit Pierre-Emerick Aubameyang (144 Spiele, 98 Tore) und Ousmane Dembelé (32 Spiele, sechs Tore) auf zwei ehemalige Dortmunder. 

Ebenso als ehemaliger Bundesliga-Spieler im Kader der Katalanen ist Marc-André ter Stegen zu nennen, der für Gladbach 108-mal zwischen den Pfosten stand. Mit Andreas Christensen kam im Sommer noch ein ehemaliger Borusse nach Barcelona, er machte 62 Spiele für die Fohlen (fünf Tore). 

Witsel neu bei Atletico

Der Vorjahresdritte Atletico hat drei ehemalige Bundesliga-Spieler in seinen Reihen. Ganz neu ist Axel Witsel, dessen Vertrag in Dortmund ausgelaufen war. Für den BVB kam er 105-mal zum Einsatz, dabei traf er zehnmal. Seit letztem Sommer ist Matheus Cunha ein Rojiblanco. Er sammelte im deutschen Oberhaus Minuten bei Leipzig und Hertha BSC, 74 Spielen sprangen heraus (14 Tore). Komplettiert wird das Atletico-Trio, das bereits Bundesliga-Erfahrung hat, von Santiago Arias, der eine Partie für Bayer Leverkusen absolvierte. 

Auch drei ehemalige Bundesliga-Spieler bei Sevilla

Genau wie Atletico hat auch der Vorjahresvierte Sevilla drei Spieler in seinen Reihen, die schon in Deutschlands höchster Klasse spielten. Am meisten Bundesliga-Erfahrung hat Ivan Rakitic (97 Spiele, zwölf Tore), der im vergangenen Sommer aus Barcelona zurück nach Andalusien gewechselt war. Auch Defensivmann Karim Rekik (64 Spiele für Hertha, drei Tore) und Mittelfeldmann Thomas Delaney (107 Partien, elf Tore für Bremen und Dortmund) sammelten bereits einiges an Erfahrung in Deutschland. 

Die weiteren La-Liga-Klubs mit Ex-Bundesliga-Spielern im Überblick:

CA Osasuna: Lucas Torro (15 Bundesliga-Spiele für Frankfurt)

Celta Vigo: Goncalo Paciencia (67 Bundesliga-Spiele, 13 Tore für Frankfurt und Schalke)

Espanyol Barcelona: Joselu (79 Bundesliga-Spiele, 22 Tore für Hannover, Hoffenheim und Frankfurt), Landry Dimata (21 Bundesliga-Spiele für Wolfsburg)

FC Elche: Omar Mascarell (98 Bundesliga-Spiele, zwei Tore für Schalke und Frankfurt)

FC Getafe: Stefan Mitrovic (14 Bundesliga-Spiele für Freiburg)

FC Villarreal: Francis Coquelin (16 Bundesliga-Spiele für Freiburg), José Manuel Reina (3 Bundesliga-Spiele für Bayern), Paco Alcacer (37 Bundesliga-Spieler, 23 Tore für Dortmund)

RCD Mallorca: Matthew Hoppe (22 Bundesliga-Spiele, sechs Tore für Schalke), Pablo Maffeo (8 Bundesliga-Spiele für Stuttgart)

Real Betis: Andre Guardado (4 Bundesliga-Spiele für Leverkusen), Juan Miranda (11 Bundesliga-Spiele für Schalke), Marc Bartra (31 Bundesliga-Spiele, zwei Tore für Dortmund)

Real Sociedad: Alexander Isak (5 Bundesliga-Spiele für Dortmund), Mikel Merino (8 Bundesliga-Spiele für Dortmund)

Real Valladolid: Sergio Escudero (12 Bundesliga-Spiele für Schalke)

Dembelé stiehlt Lewandowski die Show – Kean bestraft Barça zweimal eiskalt

Der FC Barcelona und Juventus Turin haben sich im Rahmen ihrer US-Reise im texanischen Dallas mit 2:2 getrennt. Besonders Dembelé stahl dabei Lewandowski die Show, auf der Gegenseite gab Kean zweimal den Spielverderber.

Er besorgte beide Tore gegen Juventus: Ousmane Dembelé.

Er besorgte beide Tore gegen Juventus: Ousmane Dembelé.

imago images

Beim ganz in Gold gekleideten FC Barcelona baute Coach Xavi diesmal in seiner offensiven Dreierreihe auf gleich drei ehemalige Dortmunder: An der Seite von Neuzugang Lewandowski stürmten Aubameyang auf links und Dembelé auf rechts. Juventus, das unter anderem mit Neuzugang di Maria und Ex-Gladbacher Zakaria begann, ging es deutlich defensiver an.

Weil Barça – wie schon jüngst beim gewonnenen Clasico – hoch presste, stellten sich schnell erste Chancen ein. Die erste gehörte Lewandowski, der aus zentraler Position vor dem Strafraum über das Tor schlenzte (7.). Kurz darauf produzierten die Bianconeri den nächsten Fehler, doch Aubameyang jagte die Kugel mit einem strammen Schuss knapp links vorbei (11.).

Für das erste große Highlight sorgte dann Dembelé, der in Minute 34 auf der rechten Seite zu einem unnachahmlichen Dribbling ansetzte, drei Gegenspieler stehen ließ, noch einmal einen Haken schlug und den Ball mit rechts flach ins lange Eck drosch. Juve zeigte sich allerdings unbeeindruckt – und antwortete mit einem fantastisch vorgetragenen Angriff. Die Italiener ließen Ball und Gegner laufen, Cuadrado gab von links flach in die Mitte, wo Stoßstürmer Kean nur noch einzuschieben brauchte (39.).

Er muss konstanter werden, muss mehr Tore schießen und mehr Vorlagen geben.

Xavi über Dembelé

Lange hielt der Ausgleich allerdings nicht, denn auf der Gegenseite setzte Dembelé schon wieder zum Tänzchen an und knallte den Ball mit links ins linke untere Eck zur erneuten Führung (40.). Nach seinen beiden Toren deutete der Franzose bei seinem Jubel an, seine Gegner “in den Schlaf” versetzt zu haben. Neuzugang Kessié, natürlich nach genialem Anspiel von Dembelé, hätte noch vor der Pause erhöhen können, scheiterte jedoch aus aussichtsreicher Position von Szczesny (44.).

Mit dem Seitenwechsel brachte Xavi unter anderem Ansu Fati für Aubameyang und Raphinha für den überragenden Dembelé. Doch es war Juventus, das erneut eiskalt zuschlug. Die unsortierte Defensive Barcelonas, bei dem Joker de Jong erneut in der Innenverteidigung auflaufen musste, wurde überrumpelt – im Stile eines Torjägers stellte Kean auf 2:2 (52.).

Raphinha und Ansu Fati treffen das Lattenkreuz

Lewandowski, der kurz darauf durch Depay ersetzt wurde, hätte die Verhältnisse wieder geraderücken können, köpfte in Minute 58 aber über das Tor. Deutlich gefährlicher war da schon der Freistoß von Raphinha, in den anderen Vorbereitungsspielen bereits einer der großen Gewinner: Der Brasilianer zog den ruhenden Ball aus halbrechter Position mit seinem starken Linken wuchtig ans Lattenkreuz (68.). Nur wenige Sekunden später traf auch Ansu Fati an die gleiche Stelle des Lattenkreuzes.

Barcelona drängte auf den Sieg, hatte bis zum Schluss aber auch nicht mehr das Glück auf seiner Seite. Xavi, der sich speziell mit dem zweiten Durchgang zufrieden zeigte, lobte Dembelé als “speziellen, besonderen Spieler”, forderte aber auch: “Er muss konstanter werden, muss mehr Tore schießen und mehr Vorlagen geben. Das hat er in der letzten Saison bereits angedeutet.” Seit seiner, Xavis, Ankunft in Barcelona habe er Dembelé immer glücklich und in die Mannschaft integriert gesehen, weswegen er auf einer Vertragsverlängerung mit dem Franzosen bestand.

Tore und Karten

Tore und Karten

FC Barcelona

Alex Collado (78. )

Juventus Turin

di Maria (74. ), Barbieri (85. )


FC Barcelona

Barcelona


FC Barcelona

Barcelona

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Tenas (Tor)

Trainer:

Hernandez i Creus


Juventus Turin

Juventus


Juventus Turin

Juventus

Aufstellung

Einwechslungen

Reservebank

Trainer:

Zum noch torlosen Lewandowski sagte Xavi: “Wir müssen ihn noch öfter suchen. Gerade in Pressingsituationen kann er für Entlastung sorgen, das muss unser Ziel sein.”

Aquel maldito taconazo

Puede que Ousmane Dembélé cierre un círculo este domingo y juegue su último partido como visitante con la camiseta del Barça. O puede que no, que así de imprevisible, como en el campo, es el francés. Pero fue en Getafe, esta tarde juega en el Coliseum el Barça, donde el francés empezó en 2017 su calvario de lesiones, felizmente olvidado en los últimos meses. Dembélé llevaba, literalmente, tres ratos en el Barça cuando le ocurrió. Había debutado contra el Espanyol, había jugado como titular ante la Juventus y, ya en Getafe, Valverde decidió que jugase su primer partido como titular en LaLiga. En el Coliseum, hizo crack. Antes de la media hora, Dembélé intentó dar un taconazo y se rompió el bíceps femoral de la pierna izquierda. Valverde no entendía nada. Menos con las imágenes posteriores, en las que se vio al extremo con molestias mientras calentaba. Dembélé no dijo nada y se rompió.

Desde entonces, se ha perdido más de 100 partidos en su etapa en el Barça que, curiosamente, sólo ha encontrado continuidad ahora que se acaba. Después de varias recaídas en la pierna izquierda, Dembélé también se rompió el bíceps femoral derecho en febrero de 2020, idéntica lesión a la que tuvo en la otra pierna. “Vamos a hacer un gran fichaje con Dembélé”, había dicho Quique Setién días antes de aquello. Ya en la pasada temporada, se rompió el tendón del bíceps de la rodilla derecha en la Eurocopa. Otros cuatro meses de baja.

Dembélé ha cambiado. Durante su primera temporada, el club fue de cabeza con él. Malos hábitos alimenticios, mal descanso, impuntualidades, ausencias en entrenamientos. Todo eso lo fue corrigiendo poco a poco, pero las lesiones seguían apareciendo. Después de sus operaciones en Finlandia a manos de los doctores Sakari Orava y Lasse Lempeinen, fue mejorando en la prevención de riesgos. Los resultados tardaron en verse por esa lesión en la Eurocopa, pero ahora Dembélé lleva más de 30 partidos sin lesionarse y 20 de ellos los ha jugado de manera consecutiva después de que el club le levantase el veto por no renovar que le impidió viajar a Bilbao y Vitoria para dos partidos de Copa y Liga respectivamente.

Definitivamente, Dembélé parece un jugador sano que, además, empieza a rendir. Pese a sus problemas con la finalización, sí asiste bien. Lleva 13 pases decisivos en LaLiga, nadie ha hecho más en todo el campeonato y, finalmente, parece un jugador sano ahora que termina su vínculo con el Barça. Dembélé y sus agentes siguen esperando estos días una propuesta mejorada del club, que sigue pensándoselo. Muchos ven al jugador en el PSG, pero parece que Dembélé sigue esperando un gesto final del Barça. Mientras, este domingo termina de desterrar a sus fantasmas en Getafe. Aqulla lesión ya parece olvidada.

Aquel maldito taconazo

Puede que Ousmane Dembélé cierre un círculo este domingo y juegue su último partido como visitante con la camiseta del Barça. O puede que no, que así de imprevisible, como en el campo, es el francés. Pero fue en Getafe, esta tarde juega en el Coliseum el Barça, donde el francés empezó en 2017 su calvario de lesiones, felizmente olvidado en los últimos meses. Dembélé llevaba, literalmente, tres ratos en el Barça cuando le ocurrió. Había debutado contra el Espanyol, había jugado como titular ante la Juventus y, ya en Getafe, Valverde decidió que jugase su primer partido como titular en LaLiga. En el Coliseum, hizo crack. Antes de la media hora, Dembélé intentó dar un taconazo y se rompió el bíceps femoral de la pierna izquierda. Valverde no entendía nada. Menos con las imágenes posteriores, en las que se vio al extremo con molestias mientras calentaba. Dembélé no dijo nada y se rompió.

Desde entonces, se ha perdido más de 100 partidos en su etapa en el Barça que, curiosamente, sólo ha encontrado continuidad ahora que se acaba. Después de varias recaídas en la pierna izquierda, Dembélé también se rompió el bíceps femoral derecho en febrero de 2020, idéntica lesión a la que tuvo en la otra pierna. “Vamos a hacer un gran fichaje con Dembélé”, había dicho Quique Setién días antes de aquello. Ya en la pasada temporada, se rompió el tendón del bíceps de la rodilla derecha en la Eurocopa. Otros cuatro meses de baja.

Dembélé ha cambiado. Durante su primera temporada, el club fue de cabeza con él. Malos hábitos alimenticios, mal descanso, impuntualidades, ausencias en entrenamientos. Todo eso lo fue corrigiendo poco a poco, pero las lesiones seguían apareciendo. Después de sus operaciones en Finlandia a manos de los doctores Sakari Orava y Lasse Lempeinen, fue mejorando en la prevención de riesgos. Los resultados tardaron en verse por esa lesión en la Eurocopa, pero ahora Dembélé lleva más de 30 partidos sin lesionarse y 20 de ellos los ha jugado de manera consecutiva después de que el club le levantase el veto por no renovar que le impidió viajar a Bilbao y Vitoria para dos partidos de Copa y Liga respectivamente.

Definitivamente, Dembélé parece un jugador sano que, además, empieza a rendir. Pese a sus problemas con la finalización, sí asiste bien. Lleva 13 pases decisivos en LaLiga, nadie ha hecho más en todo el campeonato y, finalmente, parece un jugador sano ahora que termina su vínculo con el Barça. Dembélé y sus agentes siguen esperando estos días una propuesta mejorada del club, que sigue pensándoselo. Muchos ven al jugador en el PSG, pero parece que Dembélé sigue esperando un gesto final del Barça. Mientras, este domingo termina de desterrar a sus fantasmas en Getafe. Aqulla lesión ya parece olvidada.

La Inteligencia Artificial da y quita la razón a Dembélé

El día que Ousmane Dembélé puede cumplir cien partidos en LaLiga (le ha costado conseguirlo cinco años porque sólo ha jugado 99 partidos de 184 posibles y apenas ha sumado el 35,9% de los minutos posibles según desmenuza este sábado Sport), y que sigue pendiente de su renovación, sobre la que podría haber novedades la próxima semana, la Inteligencia Artificial da y quita la razón a su fútbol. Una buena metáfora de lo contradictorio de su fútbol.

Según la herramienta de la IA, Dembélé es el jugador con más impacto de LaLiga en cuanto a construcción de juego, una faceta que mide éxito y fracaso de los pases totales, pases a balón parado, centros desde la banda, conducciones y segundas jugadas… Dembélé genera un valor por partido de 0,42, lo que mejora los números de Vinicius (0,30), Kroos (0,25), Muniain (0,24…). Según la IA, Dembélé genera un gol para el Barça cada 214 minutos. Sin embargo, la IA penaliza sus números en cuanto a finalización. Su valor en ese parámetro es -0,06. Según la herramienta, debería haber marcado al menos 1,5 goles más.

La conclusión es clara. Dembélé produce mucho pero finaliza poco. Crea, y destruye lo que él mismo genera, al mismo tiempo. Los valores confirman que es capaz de hacer muchas cosas pero de terminar pocas. Eso, después de cinco años en el Barça, le penaliza. El francés ha tenido una evolución en cuanto a toma de decisiones. Sin embargo, sigue sin subir el último escalón, el que le convertiría de verdad en un jugador determinante al que se podría colgar la etiqueta de crack. Mientras no acabe más lo que produzca, no terminará su proceso de maduración.