“Verstärkung für jeden ambitionierten Drittligisten”: 1860 holt vereinslosen Vrenezi

Nach Türkgücü Münchens Abmeldung vom Spielbetrieb in der 3. Liga war Albion Vrenezi vereinslos. Nun gab 1860 München die Verpflichtung des Offensivspielers bekannt.

In der kommenden Saison trägt Albion Vrenezi weiß-blau.

In der kommenden Saison trägt Albion Vrenezi weiß-blau.

IMAGO/Ulrich Wagner

“Er ist eine Verstärkung für jeden ambitionierten Drittligisten”, verkündet Geschäftsführer Günther Gorenzel in der Pressemitteilung. Der zuletzt vereinslose Albion Vrenezi wird in der kommenden Saison im Löwen-Trikot auflaufen. “Mit Albion ist es uns gelungen einen der interessantesten Offensivspieler, welche ablösefrei verfügbar sind, für uns zu gewinnen”, erklärt Gorenzel weiter.

Besonders die “Fähigkeiten im offensiven Eins-gegen-eins” und das “Auge für den Mitspieler gepaart mit Torgefahr” haben laut Gorenzel für den Transfer gesprochen. In der vergangenen Saison erzielte der gebürtige Münchner in 30 Einsätzen sechs Tore.

Vrenezi gab mit 24 Jahren sein Profidebüt für Jahn Regensburg. Dort schoss er in 51 Zweitligaspielen vier Tore, wurde aber zwischenzeitlich nach Würzburg verliehen. Im vergangenen Sommer zog es ihn zu Türkgücü München.

“Bereicherung in unserem Spiel”: 1860 verpflichtet Skenderovic

Der TSV 1860 München präsentiert mit Meris Skenderovic den zweiten Neuzugang für die kommende Saison. Der Mittelstürmer wechselt vom 1. FC Schweinfurt 05 an die Isar.

Meris Skenderovic jubelt bald im 1860-Trikot.

Meris Skenderovic jubelt bald im 1860-Trikot.

imago images/HMB-Media

“Meris kann in der Offensive mehrere Rollen einnehmen und wird daher eine Bereicherung in unserem Spiel und Kader sein”, begründet Geschäftsführer Günter Gorenzel in einer Pressemitteilung den Transfer und führt aus: “Er bekommt nun die Möglichkeit, seine Fähigkeiten Schritt für Schritt auch in unser ambitioniertes Konzept einzubringen und mit uns den nächsten Schritt gemeinsam zu gehen.”

Meris Skenderovic stammt aus der Jugend der TSG Hoffenheim und ging seine ersten Schritte im Herrenbereich beim österreichischen TSV Hartberg und Carl Zeiss Jena. Im vergangenen Sommer wechselte Skenderovic nach Schweinfurt und konnte dort in 32 Spielen 16 Tore und neun Vorlagen sammeln.

Der 24-Jährige spielte für die deutschen U-16- und U-17-Nationalmannschaften, ehe er sich 2017 dazu entschied, im Trikot der montenegrinischen Nationalmannschaft aufzulaufen. Für Montenegro sammelte er im Juniorenbereich 29 Einsätze.

Köllner bleibt unter einer Bedingung ganz sicher Sechzig-Trainer

1860 München hat das Minimalziel erreicht und die Qualifikation für den DFB-Pokal am letzten Spieltag klargemacht. Trainer Michael Köllner philosophierte bereits über die kommende Saison – auch Torschützenkönig Marcel Bär kam zur Sprache.

Bleibt er ein Münchner Löwe? Coach Michael Köllner.

Bleibt er ein Münchner Löwe? Coach Michael Köllner.

IMAGO/Ulrich Wagner

Gerade erst war die Saison erfolgreich abgeschlossen, mit 6:3 hatte 1860 München im Heimspiel an der Grünwalder Straße Dortmund II besiegt. Bei MagentaSport blickte Coach Michael Köllner aber schon voraus. “Wir brauchen ein starkes 1860 München und es gibt Gespräche”, entgegnete der Oberpfälzer auf Nachfrage zum Kader. Im Gegensatz zu Geschäftsführer Günter Gorenzel, der “keine Zweifel an der Personalie” Köllner habe, ließ der 52-Jährige sich zunächst aber nicht so recht in die Karten schauen.

Gorenzel hat “keine Zweifel” an Köllners Verbleib

Köllner erzählte stattdessen von seiner Halbzeitansprache, in der er seine Spieler daran erinnerte, nicht so “disziplinlos” wie in Hälfte eins zu agieren, schließlich mussten die Giesinger trotz einer 2:0-Führung mit einem 2:2 in die Kabine. Der Trainer aber ahnte, “dass wir das noch hinkriegen. Das zeigt den Charakter der Mannschaft und, dass wir das unbedingt wollten.” Zwischen Team und Coach passt es also.

Ich bin froh, dass ich von denen erst einmal keinen sehe.

Marcel Bär mit einem Schmunzeln im Gesicht über die Kollegen

Grund für den klaren Erfolg im Neun-Tore-Spektakel war derweil Marcel Bär, der an fünf der sechs Tore beteiligt war und sich auch die Torjägerkanone des kicker sicherte. “Das ist für mich persönlich etwas ganz Großes”, sagte der Angreifer, der die Qualifikation zum DFB-Pokal als insgesamt wertvoller betrachtete und sich bei seiner Familie und dem Team bedankte, doch schmunzelnd über die Kollegen hinzufügte: “Ich bin froh, dass ich von denen erst einmal keinen sehe.”

Köllner hat hellseherische Fähigkeiten – auch bezüglich des Personals?

Bleiben wird Bär aber, darin waren sich Gorenzel, Köllner und er sicher. “Ich habe von Anfang an Vertrauen bekommen und mir war es extrem wichtig, dieses zurückzugeben und Vollgas zu geben. In der Rückserie hat es mit den Jungs mega Bock gemacht”, stellte Bär klar. Sein Trainer offenbarte zudem, lange um den Torjäger gekämpft zu haben. “Ich wusste, er hat eine gewisse Qualität, und mit Training bringt man ihn voran. Und: Ich habe im Dezember schon gesagt, der schießt über 20 Tore – am Ende schießt er über 20 Tore.”

An der Zahl waren es am Ende 21 Treffer. Bär wird, so scheint es, auch nächste Spielzeit dem Verein angehören. Bei anderen Personalien “sind die Würfel aber noch nicht gefallen”, erklärte  Gorenzel, der sich zusätzlich zu den Einnahmen im DFB-Pokal über und für die “immer abliefernden” Fans freute.

Damit diese 2022/23 weiterhin denselben Trainer bejubeln dürfen, muss laut diesem aber noch einiges passieren. “Sollte es am Ende so kommen, dass wir nächstes Jahr ein starkes 1860 München haben, dann sicherlich auch mit Michael Köllner”, meinte der Coach, stellte in diesem Zusammenhang aber auch fest: “Ich habe noch keinen Wechsel offiziell vermeldet bekommen. Es wird nur gemutmaßt, wer kommt. Daher warten wir mal ab, was nächstes Jahr an der Grünwalder Straße ist und dann schauen wir weiter.” Immerhin sagte er dies mit einem Lächeln im Gesicht.

Lesen Sie auch: Löwen-Stürmer Bär erhält kicker-Torjägerkanone

Köllner bleibt unter einer Bedingung ganz sicher Sechzig-Trainer

1860 München hat das Minimalziel erreicht und die Qualifikation für den DFB-Pokal am letzten Spieltag klargemacht. Trainer Michael Köllner philosophierte bereits über die kommende Saison – auch Torschützenkönig Marcel Bär kam zur Sprache.

Bleibt er ein Münchner Löwe? Coach Michael Köllner.

Bleibt er ein Münchner Löwe? Coach Michael Köllner.

IMAGO/Ulrich Wagner

Gerade erst war die Saison erfolgreich abgeschlossen, mit 6:3 hatte 1860 München im Heimspiel an der Grünwalder Straße Dortmund II besiegt. Bei MagentaSport blickte Coach Michael Köllner aber schon voraus. “Wir brauchen ein starkes 1860 München und es gibt Gespräche”, entgegnete der Oberpfälzer auf Nachfrage zum Kader. Im Gegensatz zu Geschäftsführer Günter Gorenzel, der “keine Zweifel an der Personalie” Köllner habe, ließ der 52-Jährige sich zunächst aber nicht so recht in die Karten schauen.

Gorenzel hat “keine Zweifel” an Köllners Verbleib

Köllner erzählte stattdessen von seiner Halbzeitansprache, in der er seine Spieler daran erinnerte, nicht so “disziplinlos” wie in Hälfte eins zu agieren, schließlich mussten die Giesinger trotz einer 2:0-Führung mit einem 2:2 in die Kabine. Der Trainer aber ahnte, “dass wir das noch hinkriegen. Das zeigt den Charakter der Mannschaft und, dass wir das unbedingt wollten.” Zwischen Team und Coach passt es also.

Ich bin froh, dass ich von denen erst einmal keinen sehe.

Marcel Bär mit einem Schmunzeln im Gesicht über die Kollegen

Grund für den klaren Erfolg im Neun-Tore-Spektakel war derweil Marcel Bär, der an fünf der sechs Tore beteiligt war und sich auch die Torjägerkanone des kicker sicherte. “Das ist für mich persönlich etwas ganz Großes”, sagte der Angreifer, der die Qualifikation zum DFB-Pokal als insgesamt wertvoller betrachtete und sich bei seiner Familie und dem Team bedankte, doch schmunzelnd über die Kollegen hinzufügte: “Ich bin froh, dass ich von denen erst einmal keinen sehe.”

Köllner hat hellseherische Fähigkeiten – auch bezüglich des Personals?

Bleiben wird Bär aber, darin waren sich Gorenzel, Köllner und er sicher. “Ich habe von Anfang an Vertrauen bekommen und mir war es extrem wichtig, dieses zurückzugeben und Vollgas zu geben. In der Rückserie hat es mit den Jungs mega Bock gemacht”, stellte Bär klar. Sein Trainer offenbarte zudem, lange um den Torjäger gekämpft zu haben. “Ich wusste, er hat eine gewisse Qualität, und mit Training bringt man ihn voran. Und: Ich habe im Dezember schon gesagt, der schießt über 20 Tore – am Ende schießt er über 20 Tore.”

An der Zahl waren es am Ende 21 Treffer. Bär wird, so scheint es, auch nächste Spielzeit dem Verein angehören. Bei anderen Personalien “sind die Würfel aber noch nicht gefallen”, erklärte  Gorenzel, der sich zusätzlich zu den Einnahmen im DFB-Pokal über und für die “immer abliefernden” Fans freute.

Damit diese 2022/23 weiterhin denselben Trainer bejubeln dürfen, muss laut diesem aber noch einiges passieren. “Sollte es am Ende so kommen, dass wir nächstes Jahr ein starkes 1860 München haben, dann sicherlich auch mit Michael Köllner”, meinte der Coach, stellte in diesem Zusammenhang aber auch fest: “Ich habe noch keinen Wechsel offiziell vermeldet bekommen. Es wird nur gemutmaßt, wer kommt. Daher warten wir mal ab, was nächstes Jahr an der Grünwalder Straße ist und dann schauen wir weiter.” Immerhin sagte er dies mit einem Lächeln im Gesicht.

Lesen Sie auch: Löwen-Stürmer Bär erhält kicker-Torjägerkanone

Köllner bleibt unter einer Bedingung ganz sicher Sechzig-Trainer

1860 München hat das Minimalziel erreicht und die Qualifikation für den DFB-Pokal am letzten Spieltag klargemacht. Trainer Michael Köllner philosophierte bereits über die kommende Saison – auch Torschützenkönig Marcel Bär kam zur Sprache.

Bleibt er ein Münchner Löwe? Coach Michael Köllner.

Bleibt er ein Münchner Löwe? Coach Michael Köllner.

IMAGO/Ulrich Wagner

Gerade erst war die Saison erfolgreich abgeschlossen, mit 6:3 hatte 1860 München im Heimspiel an der Grünwalder Straße Dortmund II besiegt. Bei MagentaSport blickte Coach Michael Köllner aber schon voraus. “Wir brauchen ein starkes 1860 München und es gibt Gespräche”, entgegnete der Oberpfälzer auf Nachfrage zum Kader. Im Gegensatz zu Geschäftsführer Günter Gorenzel, der “keine Zweifel an der Personalie” Köllner habe, ließ der 52-Jährige sich zunächst aber nicht so recht in die Karten schauen.

Gorenzel hat “keine Zweifel” an Köllners Verbleib

Köllner erzählte stattdessen von seiner Halbzeitansprache, in der er seine Spieler daran erinnerte, nicht so “disziplinlos” wie in Hälfte eins zu agieren, schließlich mussten die Giesinger trotz einer 2:0-Führung mit einem 2:2 in die Kabine. Der Trainer aber ahnte, “dass wir das noch hinkriegen. Das zeigt den Charakter der Mannschaft und, dass wir das unbedingt wollten.” Zwischen Team und Coach passt es also.

Ich bin froh, dass ich von denen erst einmal keinen sehe.

Marcel Bär mit einem Schmunzeln im Gesicht über die Kollegen

Grund für den klaren Erfolg im Neun-Tore-Spektakel war derweil Marcel Bär, der an fünf der sechs Tore beteiligt war und sich auch die Torjägerkanone des kicker sicherte. “Das ist für mich persönlich etwas ganz Großes”, sagte der Angreifer, der die Qualifikation zum DFB-Pokal als insgesamt wertvoller betrachtete und sich bei seiner Familie und dem Team bedankte, doch schmunzelnd über die Kollegen hinzufügte: “Ich bin froh, dass ich von denen erst einmal keinen sehe.”

Köllner hat hellseherische Fähigkeiten – auch bezüglich des Personals?

Bleiben wird Bär aber, darin waren sich Gorenzel, Köllner und er sicher. “Ich habe von Anfang an Vertrauen bekommen und mir war es extrem wichtig, dieses zurückzugeben und Vollgas zu geben. In der Rückserie hat es mit den Jungs mega Bock gemacht”, stellte Bär klar. Sein Trainer offenbarte zudem, lange um den Torjäger gekämpft zu haben. “Ich wusste, er hat eine gewisse Qualität, und mit Training bringt man ihn voran. Und: Ich habe im Dezember schon gesagt, der schießt über 20 Tore – am Ende schießt er über 20 Tore.”

An der Zahl waren es am Ende 21 Treffer. Bär wird, so scheint es, auch nächste Spielzeit dem Verein angehören. Bei anderen Personalien “sind die Würfel aber noch nicht gefallen”, erklärte  Gorenzel, der sich zusätzlich zu den Einnahmen im DFB-Pokal über und für die “immer abliefernden” Fans freute.

Damit diese 2022/23 weiterhin denselben Trainer bejubeln dürfen, muss laut diesem aber noch einiges passieren. “Sollte es am Ende so kommen, dass wir nächstes Jahr ein starkes 1860 München haben, dann sicherlich auch mit Michael Köllner”, meinte der Coach, stellte in diesem Zusammenhang aber auch fest: “Ich habe noch keinen Wechsel offiziell vermeldet bekommen. Es wird nur gemutmaßt, wer kommt. Daher warten wir mal ab, was nächstes Jahr an der Grünwalder Straße ist und dann schauen wir weiter.” Immerhin sagte er dies mit einem Lächeln im Gesicht.

Lesen Sie auch: Löwen-Stürmer Bär erhält kicker-Torjägerkanone

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

3. Liga stellt Torrekord zum Saisonabschluss auf

Am letzten Spieltag ging es nochmal torreich in der 3. Liga zu: Gemessen an der Quote war es sogar der Spieltag mit den meisten Treffern seit Gründung.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

1860 München und Borussia Dortmund II trennten sich 6:3.

IMAGO/Ulrich Wagner

2008 wurde die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen, immer wieder ging es torreich zu. Der 38. Spieltag der Saison 2021/22 toppte allerdings nochmal die bisherige Bestmarke vom 6. Spieltag der Saison 2019/20 – legt man den Durchschnitt zu Grunde. Da fielen bei den neun Partien am Samstag 4,78 Tore im Schnitt. Besonders die Schützenfestivals in München (6:3 gegen Dortmund), Mannheim (7:0 gegen Havelse), Zwickau (7:0 gegen Würzburg) und Berlin (3:4 gegen Meppen) trieben den Schnitt in die Höhe.

Allerdings: Geht es nach den absoluten Zahlen, muss sich der Saisonabschluss 2022 doch auf Rang zwei einreihen (43). Denn da bleibt der 6. Spieltag 2019/20 vorne (47). Allerdings fanden damals zehn Partien statt, diesmal waren es aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München, das am letzten Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern angetreten wäre, nur neun Spiele.

Übrigens: Mit dem 12. Spieltag befindet sich ein weiterer unter den Top-Drei der torreichsten Runden – sogar das annullierte Türkgücü-Spiel rausgerechnet.

Frederik Paulus

Die elf torreichsten Drittliga-Spieltage

Tore Spiele Saison Spieltag Tore/Spiel

47 10 2019/20 6 4,7

43 9 2021/22 38 4,78

41 9 2021/22 12 4,56

41 10 2009/10 11 4,1

40 10 2011/12 20 4

39 10 2019/20 14 3,9

39 10 2019/20 8 3,9

39 10 2009/10 38 3,9

39 10 2010/11 6 3,9

38 10 2009/10 34 3,8

38 10 2016/17 11 3,8

Löwen-Stürmer Bär erhält kicker-Torjägerkanone

Marcel Bär vom TSV 1860 München hat sich mit 21 Treffern in der Drittliga-Saison 2021/22 die kicker-Torjägerkanone gesichert.

kicker-Redakteur Georg Holzner (re.) hat die kicker-Torjägerkanone an Marcel Bär überreicht.

kicker-Redakteur Georg Holzner (re.) hat die kicker-Torjägerkanone an Marcel Bär überreicht.

kicker

Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das sich Marcel Bär vom TSV 1860 München und Magdeburgs Topscorer Baris Atik bis zuletzt lieferten. Vor dem letzten Spieltag lagen die beiden Torjäger mit je 19 Treffern gleichauf. Weil Atik das Saisonfinale des FCM in Osnabrück (5:1) gelbgesperrt verpasste, stand schon vor dem Anpfiff fest, dass Bär auf jeden Fall eine kicker-Torjägerkanone erhalten würde.

Und weil der 29-Jährige im Heimspiel seiner Löwen gegen Borussia Dortmund (6:3) nochmal richtig aufdrehte und zwei weitere Male traf, krönte er sich am letzten Spieltag zum alleinigen Torschützenkönig der Drittliga-Saison 2021/22. Atik ging leer aus, dürfte dies allerdings verschmerzen können, schließlich steigt er mit Magdeburg in die 2. Bundesliga auf.

Mit seinen 21 Toren und sieben Vorlagen in 37 Spielen trug Bär entscheidend dazu bei, dass sich 1860 München Platz 4 und damit die erneute Teilnahme am DFB-Pokal sicherte. Ein versöhnlicher Abschluss der Löwen-Saison 2021/22, an deren Ende Bär die kicker-Torjägerkanone von kicker-Redakteur Georg Holzner entgegennehmen durfte.