Talent Fink vor Wechsel zum FC Basel – Durchbruch beim BVB blieb ihm verwehrt

Bradley Fink ist im Anflug auf den FC Basel. Letzte Details stehen noch aus. Bei Borussia Dortmund kam der 19-jährige Stürmer zuletzt in der U23 zum Einsatz. Der Durchbruch zu den Profis blieb Fink verwehrt.

Hofft darauf, sich in Basel bei den Profis durchzusetzen: Bradley Fink.

Hofft darauf, sich in Basel bei den Profis durchzusetzen: Bradley Fink.

IMAGO/Thomas Bielefeld

Seine allerletzte Amtshandlung im schwarzgelben BVB-Dress war der 1:0-Treffer für die U23 gegen Rot-Weiss Essen am vergangenen Samstag. Schon nach Abpfiff hatte Bradley Fink bestätigt, in Gesprächen zu stecken und für einen Vereinswechsel offen zu sein. Nun ist klar: In Kürze soll der 19-Jährige einen Vertrag beim FC Basel unterschreiben. Nur noch letzte Details stehen aus. Ein Bericht der BILD-Zeitung deckt sich mit kicker-Informationen. Die Ablösesumme liebt bei über einer Million Euro.

Für Fink ist der Wechsel eine Rückkehr in die Schweiz

Der 1,91 Meter lange Angreifer kam im Sommer 2019 aus der Jugend des FC Luzern zur Borussia und vollzog seither eine deutlich merkbare Entwicklung: Physisch wurde Fink stärker, widerstandsfähiger – und zeigte seine Torjägerqualitäten zuvorderst in der vergangenen Saison, als er für die U19 in 31 Pflichtspielen 35 Treffer beisteuerte.

In diesem Winter wurde der beidfüßige und kopfballstarke Fink erstmals in die Dortmunder U23 berufen und kam saisonübergreifend in der 3. Liga auf 13 Partien und drei Tore, wobei noch deutlich mehr Treffer möglich gewesen wären – einige Großchancen ließ das Toptalent im Eins-gegen-Eins-Duell liegen, agierte des Öfteren unglücklich im Abschluss.

Er bringt eine sehr hohe Spielintelligenz mit. Er bewegt sich sehr gut zwischen den Linien.

Enrico Maaßen über Bradley Fink

Von seinen U-23-Trainern wurde Fink dennoch sehr geschätzt. Der seit Sommer amtierende Christian Preußer verwies auf seine körperliche Stärke und seine – generell – vorhandenen Fähigkeiten vor dem Tor. Und der vorherige U-23-Coach Enrico Maaßen, jetzt beim FC Augsburg, sagte über den jungen Angreifer: “Er bringt eine sehr hohe Spielintelligenz mit. Er lauert nicht nur in letzter Linie, sondern bewegt sich auch sehr gut zwischen den Linien.”

Für den Durchbruch bei den BVB-Profis reichte es allerdings nicht. Der U-20-Nationalspieler kam zu keinem Pflichtspiel-Einsatz, die Konkurrenz im Sturmzentrum war schlicht zu groß. Fink orientiert sich also um. Die U23 der Borussia begibt sich derweil auf Stürmer-Suche. Ein Angreifer mit Fink-Profil soll nach kicker-Informationen noch verpflichtet werden.

Leon Elspaß, md

BVB-Talent Fink vor Wechsel zum FC Basel

Bradley Fink ist im Anflug auf den FC Basel. Letzte Details stehen noch aus. Bei Borussia Dortmund kam der 19-jährige Stürmer zuletzt in der U 23 zum Einsatz. Der Durchbruch zu den Profis blieb Fink verwehrt.

Hofft darauf, sich in Basel bei den Profis durchzusetzen: Bradley Fink.

Hofft darauf, sich in Basel bei den Profis durchzusetzen: Bradley Fink.

IMAGO/Thomas Bielefeld

Seine allerletzte Amtshandlung im schwarzgelben BVB-Dress war der 1:0-Treffer für die U 23 gegen Rot-Weiss Essen am vergangenen Samstag. Schon nach Abpfiff hatte Bradley Fink bestätigt, in Gesprächen zu stecken und für einen Vereinswechsel offen zu sein. Nun ist klar: In Kürze soll der 19-Jährige einen Vertrag beim FC Basel unterschreiben. Nur noch letzte Details stehen aus. Ein Bericht der BILD-Zeitung deckt sich mit kicker-Informationen. Die Ablösesumme liegt bei über einer Million Euro.

Für Fink ist der Wechsel eine Rückkehr in die Schweiz

Der 1,91 Meter lange Angreifer kam im Sommer 2019 aus der Jugend des FC Luzern zur Borussia und vollzog seither eine deutlich merkbare Entwicklung: Physisch wurde Fink stärker, widerstandsfähiger – und zeigte seine Torjägerqualitäten zuvorderst in der vergangenen Saison, als er für die U 19 in 31 Pflichtspielen 35 Treffer beisteuerte.

In diesem Winter wurde der beidfüßige und kopfballstarke Fink erstmals in die Dortmunder U 23 berufen und kam saisonübergreifend in der 3. Liga auf 14 Partien und drei Tore, wobei noch deutlich mehr Treffer möglich gewesen wären – einige Großchancen ließ das Toptalent im Eins-gegen-eins-Duell liegen, agierte des Öfteren unglücklich im Abschluss.

Er bringt eine sehr hohe Spielintelligenz mit. Er bewegt sich sehr gut zwischen den Linien.

Enrico Maaßen über Bradley Fink

Von seinen U-23-Trainern wurde Fink dennoch sehr geschätzt. Der seit Sommer amtierende Christian Preußer verwies auf seine körperliche Stärke und seine – generell – vorhandenen Fähigkeiten vor dem Tor. Und der vorherige U-23-Coach Enrico Maaßen, jetzt beim FC Augsburg, sagte über den jungen Angreifer: “Er bringt eine sehr hohe Spielintelligenz mit. Er lauert nicht nur in letzter Linie, sondern bewegt sich auch sehr gut zwischen den Linien.”

Für den Durchbruch bei den BVB-Profis reichte es allerdings nicht. Der U-20-Nationalspieler kam zu keinem Pflichtspiel-Einsatz, die Konkurrenz im Sturmzentrum war schlicht zu groß. Fink orientiert sich also um. Die U 23 der Borussia begibt sich derweil auf Stürmer-Suche. Ein Angreifer mit Fink-Profil soll nach kicker-Informationen noch verpflichtet werden.

Leon Elspaß, md

Dortmunder Stadion-Dilemma

Borussia Dortmund droht ein Stadion-Dilemma. Wie lange taugt der Signal-Iduna-Park als Ausweich-Spielstätte für die U 23?

Wieder im Signal-Iduna-Park: Franz Pfanne und die Dortmunder U 23.

Wieder im Signal-Iduna-Park: Franz Pfanne und die Dortmunder U 23.

IMAGO/Thomas Bielefeld

Wie schon am Ende der vorigen Saison zieht die Dortmunder U 23 vom traditionsreichen Stadion Rote Erde in den gegenüberliegenden Signal-Iduna-Park und wird dort die ersten Heimspiele absolvieren – angefangen mit dem Duell gegen Ingolstadt (Sonntag, 13 Uhr, LIVE! bei kicker).

Das eigentliche U-23-Stadion des BVB wird umgebaut, die Spielfläche muss für die 3. Liga modernisiert werden, doch die Bauarbeiten ziehen sich nach wie vor hin. Es ist fraglich, ob in diesem Jahr überhaupt noch ein Spiel in der Roten Erde bestritten werden kann. Und damit bahnt sich ein Problem an, denn wegen des straffen Terminplans ist es auch fraglich, ob die U 23 jedes Mal ins große Rund ausweichen kann.

Dieses Wochenende im Signal-Iduna-Park

An diesem Wochenende finden binnen nicht einmal 24 Stunden gleich zwei Spiele im Signal-Iduna-Park statt: der Bundesliga-Auftakt der Profis gegen Leverkusen am Samstag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) und eben das Drittliga-Duell gegen Ingolstadt am Sonntag.

Doch das ist nur der Anfang. Allein in den Monaten August, September, Oktober stehen für die U 23 sieben Drittliga-Heimspiele auf dem Programm und für die Profis sechs Bundesliga-Heimspiele. Außerdem startet die Champions League, und ein DFB-Pokal-Spiel zuhause könnte auch noch hinzukommen.

Eine hohe Belastung für den Rasen droht – und das wirft die Frage auf, wie lange der Signal-Iduna-Park überhaupt als Ausweich-Spielstätte geeignet ist.